Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber 13 Produktivitätstools, die ich Dir noch nicht verraten habe

13 Produktivitätstools, die ich Dir noch nicht verraten habe

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Vor eini­gen Wochen habe ich dir ja schon meine Lieb­lings-Tools zum Blog­gen und für Social Media vor­ge­stellt. Du hast dir wahr­schein­lich gedacht, dass das nicht alle sind.

Du hat­test Recht.

Darum möchte ich dir heute 13 wei­tere Tools ver­ra­ten und zwar Tools, die meine Pro­duk­ti­vi­tät unter­stüt­zen. Denn für uns Solo-Unter­neh­me­rin­nen ist es beson­ders wich­tig, dass wir unsere Resour­cen mög­lichst effi­zi­ent ein­set­zen.

Zuerst stelle ich Dir sechs Online-Tools vor, dann drei Android Apps, ein Win­dows-Pro­gramm und noch drei Bonus-Tools, die etwas aus der Reihe fal­len.

Übri­gens: An Dein Bud­get habe ich dabei auch gedacht: Die meis­ten Pro­duk­ti­vi­täts­tools sind ent­we­der kos­ten­los oder sind für wirk­lich klei­nes Geld (ein­ma­lig oder jähr­lich) zu haben. Die Links mit Stern­chen sind Promo-Links, bei denen ich einen klei­nen Bonus erhalte, wenn Du dar­über bestellst.

Fangen wir mit den Online Produktivitätstools an

PrimaERP

Prima ERP ist das Pro­gramm, mit dem ich meine Zeit erfasse. Ich nutze es nicht nur, um meine Kun­den­pro­jekte nach­zu­hal­ten, son­dern auch um meine eige­nen Pro­jekte zu kon­trol­lie­ren. Ich habe näm­lich fest­ge­stellt, dass es sehr klug ist, einen Über­blick dar­über zu behal­ten, wofür ich wie viel Zeit benö­tigt habe. Außer­dem zeigt mir das Pro­gramm sehr deut­lich, wenn ich mal wie­der zu viele Stun­den gear­bei­tet habe.

Was ich daran beson­ders gut finde, ist die Tat­sa­che, dass das Pro­gramm sowohl im Brow­ser läuft, als auch als Android-App. Ich kann ver­schie­dene Kun­den, Pro­jekte, Auf­ga­ben und Tätig­kei­ten anle­gen. Für jeden Kun­den kann ich unter­schied­li­che Stun­den­sätze hin­ter­le­gen. So weiß ich am Ende des Tages immer genau, was ich ver­dient habe. Außer­dem habe ich einen Über­blick, wie viele Stun­den ich ins­ge­samt gear­bei­tet habe. Um ein Unter­neh­men erfolg­reich füh­ren zu kön­nen, ist das eine sehr wich­tige Infor­ma­tion. Für bis zu drei Benut­zer im Team ist pri­ma­ERP kos­ten­los. Der Sup­port ist schnell und gut.

Google Kalender

Das nächste Tool, das für mich uner­setz­lich gewor­den ist, ist der Google Kalen­der.

Was ich am Google Kalen­der so genial finde, ist die Tat­sa­che, dass ich dort ver­schie­dene Kalen­der in unter­schied­li­chen Far­ben anle­gen kann. So habe ich zum Bei­spiel einen Kalen­der für die interne Tages­pla­nung (in orange), ein Kalen­der für Ter­mine für Rat & Tat Mar­ke­ting (in blau), einen Kalen­der für Mar­ke­ting-Zau­ber (in vio­lett) und einen Kalen­der für pri­vate Ter­mine (in grün). Auch hier schätze ich es sehr, dass ich den Kalen­der sowohl online als auch auf mei­nem Android Smart­phone immer zur Ver­fü­gung habe. Auch zur Zusam­men­ar­beit mit ande­ren ist der Google Kalen­der super geeig­net. So führe ich einen gemein­sa­men Kalen­der für Ter­mine, die mei­nen Mann und mich betref­fen und die Busi­ness Aca­demy Ruhr hat für mich einen Kalen­der ange­legt, in dem meine Lehr-Auf­träge an den IHKn ein­ge­tra­gen wer­den.

Google Notizen (Keep)

Ein wei­te­res Pro­duk­ti­vi­täts­tool aus dem Hause Google ist die Noti­zen App (auch als Google Keep bekannt). Hier sammle ich alle Ideen, die mir unter­wegs ein­fal­len. Das kön­nen Über­schrif­ten für Blog­bei­träge sein, Ideen für neue Pro­dukte, oder andere Dinge an die ich mich ein­fach erin­nern will. Mit Hilfe der Far­ben für die Noti­zen und Tags ist alles in Win­des­eile schnell durch­sucht und gefil­tert.

Trello

Trello* ist für mich eine Art eier­le­gende Woll­milch­sau. Hier­mit plane ich alles mög­li­che von Kun­den­pro­jek­ten, über Pro­dukte, bis zu Auf­ga­ben. Der große Vor­teil ist, dass ich unter­schied­li­che Spal­ten anle­gen kann, in die ich wie­derum ein­zelne “Kar­ten” ein­füge. Alles ist frei gegen­ein­an­der ver­schieb­bar, so dass ich schnell meine Ideen umgrup­pie­ren und umstruk­tu­rie­ren kann. Inner­halb der Kar­ten las­sen sich Noti­zen oder auch Check­lis­ten hin­ter­le­gen. Anfangs kam ich mit Trello nicht so gut klar. Aber ich gebe jedem Tool immer meh­rere Chan­cen. So auch Trello. Inzwi­schen mag ich es nicht mehr mis­sen. Es gibt sogar Blog­ger, die damit ihren Redak­ti­ons­plan füh­ren. Dafür finde ich aller­dings (klei­ner Tipp am Rande …) Scomp­ler wesent­lich bes­ser.

OneNote

Dass ich ein gro­ßer Fan von Ever­note* bin, weißt du wahr­schein­lich schon inzwi­schen. Ich mag aber auch One­Note von Micro­soft sehr gerne. Für viele Men­schen gibt es zwi­schen die­sen bei­den Pro­gram­men nur ein ent­we­der oder. Für mich dage­gen gibt es ein sowohl als auch. Beide Pro­gramme erfül­len für mich unter­schied­li­che Funk­tio­nen. Und hier trenne ich streng. Wäh­rend ich mit Ever­note vor­wie­gend Infor­ma­tio­nen sammle, nutze ich One­Note um Infor­ma­tio­nen zu struk­tu­rie­ren und zu pla­nen. Für mich funk­tio­niert das per­fekt. Da bei­des ganz unter­schied­li­che Vor­gänge sind kann ich das gut unter­schei­den.

KeywordPro

Für das Ver­fas­sen von Blog­bei­trä­gen ist es sinn­voll, sich vor­her zu über­le­gen, wel­ches das Fokus-Key­word sein soll. Das ist sinn­voll für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung aber auch für die the­ma­ti­sche Ein­gren­zung des Blog­posts. Ein gutes Werk­zeug dafür ist der Google Key­word Pla­ner. Doch als Ergän­zung nehme ich gerne Key­word­Pro dazu. Was ich daran beson­ders toll finde, ist die Anzeige der Key­word-Vor­schläge als Mind­map oder in Form einer Wort­wolke. So erhalte ich schnell Anre­gun­gen, was mir in mei­nem Blog Arti­kel noch fehlt.

Das sind die Online­tools die ich dir heute vor­stel­len wollte.

Jetzt komme ich zu den Android-App Produktivitätstools

Beyond Pod

Die erste Android-App die ich dir vor­stel­len möchte, ist Bey­ond Pod. Diese App nutze ich, um Pod­casts zu abon­nie­ren und zu hören. Ich finde die Bedie­nung sehr intui­tiv und es macht mir Spaß, damit zu arbei­ten. In der Regel lege ich eine Play­list an, die ich dann auf mei­nen Auto­fahr­ten zu mei­nen Kun­den oder Semi­na­ren höre.So kann ich die nutz­lose Fahr­zeit nut­zen, um mich wei­ter­zu­bil­den. In einem spä­te­ren Blog Arti­kel werde ich dir meine Lieb­lings­pod­casts ein­mal vor­stel­len.

SwiftKey Tastatur

Die große Stärke der Tas­ta­tur Swift­Key ist die Mög­lich­keit, Wort­vor­her­sa­gen in drei Spra­chen zu erhal­ten (wie Du viel­leicht weißt, lerne ich Spa­nisch in mei­ner Frei­zeit — daher brau­che ich eine dritte Spra­che neben Deutsch und Eng­lisch). Außer­dem beherrscht sie die Swipe-Funk­tion, die toll ist, wenn Du nur eine Hand zum Schrei­ben frei hast. Ich schätze die Cur­sor­tas­ten, mit denen eine genaue Plat­zie­rung der Schreib­marke mög­lich ist und die ver­schie­de­nen far­bi­gen Lay­outs.

Office Lens

Erst kürz­lich habe ich von Micro­soft die App Office Lens ent­deckt. Damit kann ich hand­ge­schrie­bene Texte abfo­to­gra­fie­ren, also quasi scan­nen und direkt nach One­Note und nach Word, Power­point oder One­Drive über­tra­gen. Das ist viel­fach schnel­ler, als mein Mole­skine-Notiz­buch auf mei­nen Scan­ner zu legen und klappt natür­lich auch von unter­wegs. Beson­ders fas­zi­nie­rend finde ich, dass man die Kamera nicht extra aus­rich­ten muss, dass macht alles die App. Man darf also ruhig “schräg” foto­gra­fie­ren.

Ein unscheinbares aber cooles Windows Produktivitätstool

Notepad++

Ein Win­dows-Pro­gramm das ich sehr häu­fig nutze, ist Note­pad++. Das ist eigent­lich ein Edi­tor zum Pro­gram­mie­ren und der sehr viele Ein­stell­mög­lich­kei­ten hat. Ich nutze das Pro­gramm aber auch gerne als Schmier­zet­tel zwi­schen­durch. Das Schöne ist, dass ich das Geschrie­bene noch nicht ein­mal extra spei­chern muss. Wenn ich das Pro­gramm neu auf­rufe, ist der zuletzt geschrie­bene Text im zuletzt geöf­fe­ten Fens­ter-Tab immer noch da.

Drei weitere Produktivitätstools als Bonus

Wox

Zum Abschluss möchte ich dir noch drei wei­tere Pro­gramme bezie­hungs­weise Apps als Bonus vor­stel­len. Das erste Pro­gramm heißt Wox. Das ist ein klei­nes Zusatz­pro­gramm für Win­dows, mit dem Du andere Pro­gramme unter Ein­gabe der im Pro­gramm­na­men ent­hal­te­nen Buch­sta­ben ganz ein­fach star­ten kannst. Du legst vor­her einen Hot­key fest, und wenn Du den ein­gibst, öff­net sich eine Ein­ga­be­leiste auf Dei­nem Desk­top. Dann kannst Du die Buch­sta­ben zum Pro­gramm­auf­ruf ein­tip­pen. So brauchst Du nicht extra mit der Maus zu arbei­ten. Das Pro­gramm “lernt” auch, wel­che Anwen­dun­gen Du öfters auf­rufst. So sind oft nur ein oder zwei Buch­sta­ben und die Enter-Taste nötig, um ein Pro­gramm zu star­ten. Ich finde das sehr viel schnel­ler, als den Start­ma­na­ger zu benut­zen. Über­sicht­li­cher als viele Pro­gramm­ver­knüp­fun­gen auf dem Desk­top ist es auch. Für den Mac gibt es ähn­li­che Pro­gramme.

Momentum

Rich­tig cool finde ich Momen­tum. Mit Momen­tum bekommst Du eine wun­der­schö­nes Pro­duk­ti­vi­täts­tool für Dei­nen Chrome Brow­ser. Öff­nest du einen neuen Tab, wird Dir ein wech­seln­des, aber immer außer­ge­wöhn­li­ches Land­schafts­bild ange­zeigt.

Das Bei­trags­bild die­ses Arti­kels zeigt Dir übri­gens Momen­tum im Ein­satz.

Im Zen­trum des Fens­ters siehst Du die aktu­elle Uhr­zeit. Jede der vier Ecken birgt aber noch eini­ges mehr. Oben links kannst Du Dir Links anle­gen (das war sicher nicht von den eng­lisch­spra­chi­gen Ent­wick­lern bedacht, finde ich aber sehr gut zu mer­ken). Oben rechts gibt es Wet­ter-Infor­ma­tio­nen. Unten links in der Ecke gelangst Du zu den Ein­stel­lun­gen und Du erfährst, wel­chen Win­kel der Welt Du in Dei­nem Brow­ser-Tab zu sehen bekommst. Unten rechts ist das Herz­stück von Momen­tum, die To Do Funk­tion. Du kannst die ein­ge­baute Funk­tion ver­wen­den oder (in der Momen­tum Pre­mium-Ver­sion) die Chrome-App zum Bei­spiel mit ToDoIst ver­knüp­fen. In der Mitte, unter der Uhr­zeit, kannst Du Deine Fokus-Auf­gabe für den Tag ein­tra­gen oder aus ToDoIst über­neh­men.

Für mich, mit mei­nem über­ak­ti­ven Gehirn, das sich gern ablen­ken lässt und begeis­tert immer neuen Auf­ga­ben und Ideen folgt, sehr hilf­reich.

Die App ist kos­ten­frei, wenn du sie aber zusam­men mit ToDoIst oder ande­ren Tools ver­wen­den willst, musst du etwas bezah­len. Das kos­tet im Jahr unter 20 €.

Online Meditation Timer

Die letzte App, die ich dir heute vor­stel­len möchte, ist der Online Medi­ta­tion Timer. Die­ser läuft direkt im Brow­ser. Er ist zwar vor­wie­gend zur Medi­ta­tion gedacht, Du kannst ihn aber für alle mög­li­chen Zwe­cke ver­wen­den. Ich ver­wende ihn auch schon mal für mei­nen Tee.

Ich hoffe, mein klei­ner Exkurs in mei­nen Werk­zeug­kas­ten hat Dich wie­der inspi­riert, neue Werk­zeuge zu erpro­ben, um Deine Pro­duk­ti­vi­tät zu ver­bes­sern. Alle vor­ge­stell­ten Pro­gramme haben zwar nur bedingt etwas mit Mar­ke­ting und Social Media zu tun, aber ich kann mir vor­stel­len, dass sie Dir genau so nütz­lich sind wie mir. Wenn Du noch nicht genug hast von Tools, dann kannst Du auch mal bei Jonas von WP-Nin­jas vor­bei­schauen. Er hat heute eben­falls zu Tools gebloggt und eine beacht­li­che Liste zusam­men getra­gen.

Hast Du ein Online-Tool, eine App oder ein Pro­gramm das Du mit uns tei­len möch­test? Dann schreibe es doch ein­fach in die Kom­men­tare. Getreu dem Motto: Das Bes­sere ist der Feind des Guten kann ich nur sagen: Ich pro­biere immer wie­der begeis­tert Neues aus — und die ande­ren Leser sicher genau so.

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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