13 Produktivitätstools, die ich Dir noch nicht verraten habe

Letzte Aktualisierung 1. Juni 2019

Vor einigen Wochen habe ich dir ja schon meine Lieblings-Tools zum Bloggen und für Social Media vorgestellt. Du hast dir wahrscheinlich gedacht, dass das nicht alle sind.

Du hattest Recht.

Darum möchte ich dir heute 13 weitere Tools verraten und zwar Tools, die meine Produktivität unterstützen. Denn für uns Solo-Unternehmerinnen ist es besonders wichtig, dass wir unsere Resourcen möglichst effizient einsetzen.

Zuerst stelle ich Dir sechs Online-Tools vor, dann drei Android Apps, ein Windows-Programm und noch drei Bonus-Tools, die etwas aus der Reihe fallen.

Übrigens: An Dein Budget habe ich dabei auch gedacht: Die meisten Produktivitätstools sind entweder kostenlos oder sind für wirklich kleines Geld (einmalig oder jährlich) zu haben. Die Links mit Sternchen sind Promo-Links, bei denen ich einen kleinen Bonus erhalte, wenn Du darüber bestellst.

Fangen wir mit den Online Produktivitätstools an

PrimaERP

Prima ERP ist das Programm, mit dem ich meine Zeit erfasse. Ich nutze es nicht nur, um meine Kundenprojekte nachzuhalten, sondern auch um meine eigenen Projekte zu kontrollieren. Ich habe nämlich festgestellt, dass es sehr klug ist, einen Überblick darüber zu behalten, wofür ich wie viel Zeit benötigt habe. Außerdem zeigt mir das Programm sehr deutlich, wenn ich mal wieder zu viele Stunden gearbeitet habe.

Was ich daran besonders gut finde, ist die Tatsache, dass das Programm sowohl im Browser läuft, als auch als Android-App. Ich kann verschiedene Kunden, Projekte, Aufgaben und Tätigkeiten anlegen. Für jeden Kunden kann ich unterschiedliche Stundensätze hinterlegen. So weiß ich am Ende des Tages immer genau, was ich verdient habe. Außerdem habe ich einen Überblick, wie viele Stunden ich insgesamt gearbeitet habe. Um ein Unternehmen erfolgreich führen zu können, ist das eine sehr wichtige Information. Für bis zu drei Benutzer im Team ist primaERP kostenlos. Der Support ist schnell und gut.

Google Kalender

Das nächste Tool, das für mich unersetzlich geworden ist, ist der Google Kalender.

Was ich am Google Kalender so genial finde, ist die Tatsache, dass ich dort verschiedene Kalender in unterschiedlichen Farben anlegen kann. So habe ich zum Beispiel einen Kalender für die interne Tagesplanung (in orange), ein Kalender für Termine für Rat & Tat Marketing (in blau), einen Kalender für Marketing-Zauber (in violett) und einen Kalender für private Termine (in grün). Auch hier schätze ich es sehr, dass ich den Kalender sowohl online als auch auf meinem Android Smartphone immer zur Verfügung habe. Auch zur Zusammenarbeit mit anderen ist der Google Kalender super geeignet. So führe ich einen gemeinsamen Kalender für Termine, die meinen Mann und mich betreffen und die Business Academy Ruhr hat für mich einen Kalender angelegt, in dem meine Lehr-Aufträge an den IHKn eingetragen werden.

Google Notizen (Keep)

Ein weiteres Produktivitätstool aus dem Hause Google ist die Notizen App (auch als Google Keep bekannt). Hier sammle ich alle Ideen, die mir unterwegs einfallen. Das können Überschriften für Blogbeiträge sein, Ideen für neue Produkte, oder andere Dinge an die ich mich einfach erinnern will. Mit Hilfe der Farben für die Notizen und Tags ist alles in Windeseile schnell durchsucht und gefiltert.

Trello

Trello* ist für mich eine Art eierlegende Wollmilchsau. Hiermit plane ich alles mögliche von Kundenprojekten, über Produkte, bis zu Aufgaben. Der große Vorteil ist, dass ich unterschiedliche Spalten anlegen kann, in die ich wiederum einzelne “Karten” einfüge. Alles ist frei gegeneinander verschiebbar, so dass ich schnell meine Ideen umgruppieren und umstrukturieren kann. Innerhalb der Karten lassen sich Notizen oder auch Checklisten hinterlegen. Anfangs kam ich mit Trello nicht so gut klar. Aber ich gebe jedem Tool immer mehrere Chancen. So auch Trello. Inzwischen mag ich es nicht mehr missen. Es gibt sogar Blogger, die damit ihren Redaktionsplan führen. Dafür finde ich allerdings (kleiner Tipp am Rande …) Scompler wesentlich besser.

OneNote

Dass ich ein großer Fan von Evernote* bin, weißt du wahrscheinlich schon inzwischen. Ich mag aber auch OneNote von Microsoft sehr gerne. Für viele Menschen gibt es zwischen diesen beiden Programmen nur ein entweder oder. Für mich dagegen gibt es ein sowohl als auch. Beide Programme erfüllen für mich unterschiedliche Funktionen. Und hier trenne ich streng. Während ich mit Evernote vorwiegend Informationen sammle, nutze ich OneNote um Informationen zu strukturieren und zu planen. Für mich funktioniert das perfekt. Da beides ganz unterschiedliche Vorgänge sind kann ich das gut unterscheiden.

KeywordPro

Für das Verfassen von Blogbeiträgen ist es sinnvoll, sich vorher zu überlegen, welches das Fokus-Keyword sein soll. Das ist sinnvoll für die Suchmaschinenoptimierung aber auch für die thematische Eingrenzung des Blogposts. Ein gutes Werkzeug dafür ist der Google Keyword Planer. Doch als Ergänzung nehme ich gerne KeywordPro dazu. Was ich daran besonders toll finde, ist die Anzeige der Keyword-Vorschläge als Mindmap oder in Form einer Wortwolke. So erhalte ich schnell Anregungen, was mir in meinem Blog Artikel noch fehlt.

Das sind die Onlinetools die ich dir heute vorstellen wollte.

Jetzt komme ich zu den Android-App Produktivitätstools

Beyond Pod

Die erste Android-App die ich dir vorstellen möchte, ist Beyond Pod. Diese App nutze ich, um Podcasts zu abonnieren und zu hören. Ich finde die Bedienung sehr intuitiv und es macht mir Spaß, damit zu arbeiten. In der Regel lege ich eine Playlist an, die ich dann auf meinen Autofahrten zu meinen Kunden oder Seminaren höre.So kann ich die nutzlose Fahrzeit nutzen, um mich weiterzubilden. In einem späteren Blog Artikel werde ich dir meine Lieblingspodcasts einmal vorstellen.

SwiftKey Tastatur

Die große Stärke der Tastatur SwiftKey ist die Möglichkeit, Wortvorhersagen in drei Sprachen zu erhalten (wie Du vielleicht weißt, lerne ich Spanisch in meiner Freizeit – daher brauche ich eine dritte Sprache neben Deutsch und Englisch). Außerdem beherrscht sie die Swipe-Funktion, die toll ist, wenn Du nur eine Hand zum Schreiben frei hast. Ich schätze die Cursortasten, mit denen eine genaue Platzierung der Schreibmarke möglich ist und die verschiedenen farbigen Layouts.

Office Lens

Erst kürzlich habe ich von Microsoft die App Office Lens entdeckt. Damit kann ich handgeschriebene Texte abfotografieren, also quasi scannen und direkt nach OneNote und nach Word, Powerpoint oder OneDrive übertragen. Das ist vielfach schneller, als mein Moleskine-Notizbuch auf meinen Scanner zu legen und klappt natürlich auch von unterwegs. Besonders faszinierend finde ich, dass man die Kamera nicht extra ausrichten muss, dass macht alles die App. Man darf also ruhig “schräg” fotografieren.

Ein unscheinbares aber cooles Windows Produktivitätstool

Notepad++

Ein Windows-Programm das ich sehr häufig nutze, ist Notepad++. Das ist eigentlich ein Editor zum Programmieren und der sehr viele Einstellmöglichkeiten hat. Ich nutze das Programm aber auch gerne als Schmierzettel zwischendurch. Das Schöne ist, dass ich das Geschriebene noch nicht einmal extra speichern muss. Wenn ich das Programm neu aufrufe, ist der zuletzt geschriebene Text im zuletzt geöffeten Fenster-Tab immer noch da.

Drei weitere Produktivitätstools als Bonus

Wox

Zum Abschluss möchte ich dir noch drei weitere Programme beziehungsweise Apps als Bonus vorstellen. Das erste Programm heißt Wox. Das ist ein kleines Zusatzprogramm für Windows, mit dem Du andere Programme unter Eingabe der im Programmnamen enthaltenen Buchstaben ganz einfach starten kannst. Du legst vorher einen Hotkey fest, und wenn Du den eingibst, öffnet sich eine Eingabeleiste auf Deinem Desktop. Dann kannst Du die Buchstaben zum Programmaufruf eintippen. So brauchst Du nicht extra mit der Maus zu arbeiten. Das Programm “lernt” auch, welche Anwendungen Du öfters aufrufst. So sind oft nur ein oder zwei Buchstaben und die Enter-Taste nötig, um ein Programm zu starten. Ich finde das sehr viel schneller, als den Startmanager zu benutzen. Übersichtlicher als viele Programmverknüpfungen auf dem Desktop ist es auch. Für den Mac gibt es ähnliche Programme.

Momentum

Richtig cool finde ich Momentum. Mit Momentum bekommst Du eine wunderschönes Produktivitätstool für Deinen Chrome Browser. Öffnest du einen neuen Tab, wird Dir ein wechselndes, aber immer außergewöhnliches Landschaftsbild angezeigt.

Das Beitragsbild dieses Artikels zeigt Dir übrigens Momentum im Einsatz.

Im Zentrum des Fensters siehst Du die aktuelle Uhrzeit. Jede der vier Ecken birgt aber noch einiges mehr. Oben links kannst Du Dir Links anlegen (das war sicher nicht von den englischsprachigen Entwicklern bedacht, finde ich aber sehr gut zu merken). Oben rechts gibt es Wetter-Informationen. Unten links in der Ecke gelangst Du zu den Einstellungen und Du erfährst, welchen Winkel der Welt Du in Deinem Browser-Tab zu sehen bekommst. Unten rechts ist das Herzstück von Momentum, die To Do Funktion. Du kannst die eingebaute Funktion verwenden oder (in der Momentum Premium-Version) die Chrome-App zum Beispiel mit ToDoIst verknüpfen. In der Mitte, unter der Uhrzeit, kannst Du Deine Fokus-Aufgabe für den Tag eintragen oder aus ToDoIst übernehmen.

Für mich, mit meinem überaktiven Gehirn, das sich gern ablenken lässt und begeistert immer neuen Aufgaben und Ideen folgt, sehr hilfreich.

Die App ist kostenfrei, wenn du sie aber zusammen mit ToDoIst oder anderen Tools verwenden willst, musst du etwas bezahlen. Das kostet im Jahr unter 20 €.

Online Meditation Timer

Die letzte App, die ich dir heute vorstellen möchte, ist der Online Meditation Timer. Dieser läuft direkt im Browser. Er ist zwar vorwiegend zur Meditation gedacht, Du kannst ihn aber für alle möglichen Zwecke verwenden. Ich verwende ihn auch schon mal für meinen Tee.

Ich hoffe, mein kleiner Exkurs in meinen Werkzeugkasten hat Dich wieder inspiriert, neue Werkzeuge zu erproben, um Deine Produktivität zu verbessern. Alle vorgestellten Programme haben zwar nur bedingt etwas mit Marketing und Social Media zu tun, aber ich kann mir vorstellen, dass sie Dir genau so nützlich sind wie mir. Wenn Du noch nicht genug hast von Tools, dann kannst Du auch mal bei Jonas von WP-Ninjas vorbeischauen. Er hat heute ebenfalls zu Tools gebloggt und eine beachtliche Liste zusammen getragen.

Hast Du ein Online-Tool, eine App oder ein Programm das Du mit uns teilen möchtest? Dann schreibe es doch einfach in die Kommentare. Getreu dem Motto: Das Bessere ist der Feind des Guten kann ich nur sagen: Ich probiere immer wieder begeistert Neues aus – und die anderen Leser sicher genau so.

4/5 (1 Review)

Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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