Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber 22 Fehler im Social Media Marketing - Deine ultimative Not-To-Do-Liste
Die Not-To-Do-Liste um 22 Fehler im Social Media Marketing zu vermeiden

22 Fehler im Social Media Marketing — Deine ultimative Not-To-Do-Liste

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Was sollte ich ver­mei­den, wenn ich Social Media Mar­ke­ting mache?”
Diese Frage bekomme ich eigent­lich immer gestellt. In mei­nen Ein­zel­be­ra­tun­gen genauso, wie in den Grup­pen­kur­sen.

Als ulti­ma­tive Not-To-Do-Liste zum Nach­schla­gen fin­dest Du in die­sem Bei­trag die Top-Feh­ler, die immer wie­der gemacht wer­den. Und zwar sowohl von gro­ßen wie von ganz klei­nen Unter­neh­men.

Einfach mal machen — ohne Strategie und Taktik

Das ist der wich­tigste Punkt die­ser Not-To-Do-Liste — weil er den direk­ten Weg in hek­ti­schen Aktio­nis­mus bedeu­tet. Wenn Du Dir vor­her keine Gedan­ken über Deine Social Media Stra­te­gie und Tak­tik machst, ohne Plan und ohne Ziel vor­gehst, musst Du schon ein Natur­ta­lent sein, um auf diese Weise erfolg­rei­ches Mar­ke­ting zu machen. Zu oft habe ich schon gehört, “Social Media Mar­ke­ting funk­tio­niert nicht!” — die das gesagt haben, haben in der Regel “ein­fach mal gemacht”.

Kenne Deine Zielgruppe nicht

Die genaue Kennt­nis Dei­ner Ziel­gruppe gehört natür­lich zur Social Media Stra­te­gie dazu. Wie ticken Deine Wunsch­kun­den? Auf wel­chen Kanä­len (Netz­wer­ken) sind sie ver­tre­ten? Wann sind sie dort und wie nut­zen sie diese? Wenn Du das nicht weißt, machst Du am bes­ten erst ein­mal Deine Haus­auf­ga­ben. Dazu gehö­ren die genauen Beschrei­bung Dei­ner Per­so­nas ebenso, wie die intime Kennt­nis der Kanäle, auf denen Du Deine Wunsch­kun­den errei­chen möch­test.

Verlasse Dich nur auf einen Kanal

Lege nie alle Eier in einen Korb — das gilt nicht nur für die Börse, son­dern auch für Social Media! Vor vie­len Jah­ren star­ben die VZ-Netz­werke einen stil­len Tod, weil auf ein­mal alle bei Face­book waren. Schon seit lan­gem sagt man ein gro­ßes Face­book-Ster­ben vor­aus. Ich bin zwar der Mei­nung, dass das nicht so schnell pas­sie­ren wird, wie es man­che (Poli­ti­ker) gerne hät­ten, aber ich halte meine Augen offen und meine Füh­ler aus­ge­streckt. Das soll­test Du auch tun, wenn Du Dich bis­her haupt­säch­lich auf Face­book für Dein Social Media Mar­ke­ting kon­zen­trierst.

Tanze auf allen Hochzeiten

Das Gegen­teil ist aber genau so schäd­lich. Wenn Du über­all blind Pro­file anlegst und ver­suchst, alle Kanäle zu bedie­nen, so wirst Du fest­stel­len, dass Du ent­we­der zu nichts ande­rem mehr kommst — oder dass Du beginnst, Kanäle zu ver­nach­läs­si­gen. Oder Du pos­test über­all das­selbe — was auch nicht unbe­dingt eine gute Idee ist. Nach mei­ner Erfah­rung ist es klug, sich anfangs auf einen Kanal zu kon­zen­trie­ren und dann schritt­weise wei­tere hinzu zu neh­men. Bei­spiels­weise bei Dei­ner Jah­res- oder Quar­tals­pla­nung kannst Du die ein­zel­nen Kanäle bewer­ten und ent­schei­den, ob Du Deine Social Media Stra­te­gie kor­ri­gie­ren oder bei­be­hal­ten willst.

Verstehe Social Media als Push-Kanal

Lei­der wird das “Social” in Social Media von vie­len Unter­neh­men gleich wel­cher Größe ver­ges­sen. Mun­ter wird nur der eigene Werbe-Con­tent gepos­tet. Mit stoi­schem Gleich­mut und immer und immer wie­der das­selbe. Ganz so, wie eben klas­si­sche Wer­bung (auch nie) funk­tio­niert. Beim “guten alten Pene­tra­ti­ons­mar­ke­ting” wird im Hör­funk und im Fern­se­hen immer wie­der der­selbe Spot aus­ge­strahlt, bis zum Erbre­chen der Hörer und Zuschauer. Die im men­ta­len Weg­blen­den von Wer­bung inzwi­schen rich­tig gut sind. Und das sind sie dann auch in den Social Media Kanä­len. Dank der man­geln­den Inter­ak­tion sieht die dann auch zumin­dest auf Face­book auch kein Fan mehr. So betrach­tet ist der “böse” Algo­rith­mus gar nicht mehr so böse son­dern ein Segen!

Missachte die 80/20 Regel

Pareto ist auch in Sachen Social Media Mar­ke­ting unser Freund. Wenn Du Dich grob daran hältst, dass 80 Pro­zent Dei­ner Posts nütz­lich und unter­halt­sam sind, darfst Du auch 20 Pro­zent Wer­bung pos­ten. Mit die­ser Faust­re­gel fahre nicht nur ich seit Jah­ren gut — sie hat sich all­ge­mein bewährt.

Sei wie ein Murmeltier

Wäh­rend die Push-Tak­tik eher von grö­ße­ren und Mar­ken-Unter­neh­men bevor­zugt wird, ist die Mur­mel­tier-Tak­tik gerade bei Solo­pre­neu­rin­nen sehr beliebt. Aus Angst, die Fans zu ner­ven (manch­mal aber auch aus purer Ver­gess­lich­keit oder Fan­ta­sie, was denn gepos­tet wer­den könnte) wird tage­lang, manch­mal wochen­lang gar nichts gepos­tet. Um dann, wie ein Mur­mel­tier bei schö­nem Wet­ter, mal kurz den Kopf aus der Erde zu stre­cken, einen Post abzu­set­zen und dann schnell wie­der in der Ver­sen­kung zu ver­schwin­den. Auch so kann kein Ver­trauen der Fans ent­ste­hen — und weil ein­fach viel zu wenig kom­mu­ni­ziert wird, pas­siert dann auch nichts.

Antworte nicht auf Kommentare

Kom­men­tare sind das größte Geschenk, das unsere Fans und Fol­lo­wer uns machen (außer in unsere News­let­ter-Liste zu kom­men und zah­lende Kun­den zu wer­den natür­lich). Zeit ist kost­bar für jeden Men­schen und wenn sich ein Mensch Zeit nimmt, einen Kom­men­tar auf unse­ren Post zu schrei­ben, dann ist das eine Ant­wort wert. Ich bin immer wie­der erstaunt, mit welch majes­tä­ti­scher Her­ab­las­sung Kom­men­tare ein­fach unbe­ant­wor­tet blei­ben. Ein ein­fa­ches Dan­ke­schön sollte uns ein Kom­men­tar immer wert sein!

Reagiere spät

Folgt eine Ant­wort auf einen Kom­men­tar mehr als 12 Stun­den spä­ter, kannst Du es auch eigent­lich gleich sein las­sen (naja, siehe oben, eigent­lich nicht. Aber.)

Social Media sind schnell — und ent­spre­chend hoch ist die Erwar­tungs­hal­tung der Fans und Fol­lo­wer. Nun bin ich auch der Mei­nung, dass wir als Solo­pre­neu­rin­nen natür­lich nicht eine Reak­ti­ons­zeit wie ein Groß­un­ter­neh­men mit fest­an­ge­stell­ten Social Media Mana­gern leis­ten muss — aber inner­halb von etwa 12 Stun­den soll­ten Ant­wor­ten schon drin sein. Wenn Du eine Gruppe admi­nis­trierst, sollte der Zeit­raum noch kür­zer sein.

Ja, das stellt eine Her­aus­for­de­rung dar. Ich höre schon im Hin­ter­grund das “Wann soll ich denn das noch alles machen?!” — aber Fans und Fol­lo­wer schlie­ßen von den Reak­ti­ons­zei­ten in den Social Media auch auf unser sons­ti­ges Ver­ständ­nis von Kun­den­ser­vice. Mit einem Smart­phone und der Nut­zung von klei­nen über den Tag ver­teil­ten Momen­ten lässt sich da vie­les errei­chen.

Ignoriere oder lösche Kritik / kritische Posts

Das ist ein sehr schwie­ri­ges Thema. Die Angst vor Kri­tik, schlech­ten Bewer­tun­gen oder gar einem Shit­s­torm hat schon so man­chen Unter­neh­mer davon abge­hal­ten, Social Media Mar­ke­ting zu nut­zen. Wobei das einer Vogel-Strauß-Poli­tik gleich kommt — denn gere­det wird über das Unter­neh­men sowieso — man bekommt es nur nicht mit.

Bes­ser ist es, sich dem zu stel­len und sou­ve­rän und viel­leicht mit einem Fun­ken Humor dar­auf zu reagie­ren. Wird ein Kom­men­ta­tor aber per­sön­lich belei­di­gend oder ver­brei­tet er Lügen über andere Men­schen oder Hass­pa­ro­len, dann kannst Du das natür­lich nicht ste­hen las­sen.

Vergreife Dich im Ton

Gerade, wenn der Kom­men­ta­tor nicht sehr höf­lich ist, juckt es auch mich schon mal in den Fin­gern, ein paar Takte deut­li­cher zu wer­den. Ich schreibe das dann immer so auf, schi­cke es aber nicht ab. Son­dern atme dann durch und über­lege, wie ich eine höf­li­che, sou­ve­räne und viel­leicht sogar humor­volle Ant­wort ver­fas­sen kann. Denn schnell eska­liert sonst ein Dia­log. Schrift­spra­che hat halt den Nach­teil, dass außer­sprach­li­che Signale wie Lächeln, Augen­zwin­kern oder andere Ele­mente der Kör­per­spra­che feh­len — und schnell ver­steht man einen Kom­men­tar miss, der eigent­lich gar nicht so scharf gemeint war, wie er sich zunächst las.

Bis auf sehr wenige Aus­nah­men, die ich an einer Hand abzäh­len kann, habe ich in der Zeit seit 1996, seit­dem ich mit den Vor­läu­fern von Social Media zuerst in Kon­takt kam, nicht erlebt, dass jemand etwas so krass gemeint hat, wie ich es ver­stan­den habe. Das mag in ande­ren Bran­chen anders sein, aber meine Erfah­run­gen sind eher auf der posi­ti­ven Seite, vor allem, wenn Du ver­suchst zu dees­ka­lie­ren.

Setze auf Quantität statt auf Qualität

Masse statt Klasse. Gern in Kom­bi­na­tion mit purer Wer­bung — funk­tio­niert im Social Media Mar­ke­ting garan­tiert — nicht! Auch wenn man­che Online-Mar­ke­ter das so vor­ma­chen und damit schein­bar Erfolg haben. Lass es ein­fach blei­ben. Über­lege Dir bei jedem Dei­ner Posts, was der Nut­zen darin für Deine Fans ist und was der Nut­zen darin für Dich sein soll. Erst wenn Du dar­über Klar­heit hast, schick den Post ab.

Wenn Du als Solo­pre­neu­rin selbst­stän­dig bist, ver­fügst Du über ein rie­si­ges Know how — und die­ses Know how ist nütz­lich für Deine Fans. Also ver­sorge sie regel­mä­ßig mit klei­nen, lecke­ren, knusp­ri­gen und reich­hal­ti­gen Häpp­chen — und nicht mit einer Rie­sen­tüte Flips, die außer Durst nur kleb­rige Zähne hin­ter­las­sen.

Habe keine Angst, Dein Wis­sen häpp­chen­weise zu ver­schen­ken — denn auf diese Weise kannst Du wun­der­bar Deine Exper­tise unter Beweis stel­len und Ver­trauen in Deine Fähig­kei­ten schaf­fen. Von PR-Dok­tor Kers­tin Hoff­mann (Wer­be­link) stammt der wun­der­bare Spruch,

Ver­schenke was Du weißt, um zu ver­kau­fen, was Du kannst!

Nir­gendwo gilt das so sehr wie in den Social Media!

Teile nur eigene Inhalte

Auch wenn Du viel zu sagen und Wis­sen zu ver­schen­ken hast — wenn immer nur einer redet, wird es schnell lang­wei­lig. Nutze die Mög­lich­keit, Dein Netz­werk auf­zu­bauen und gleich­zei­tig Deine Fans mit Infor­ma­tio­nen zu ver­sor­gen, die Du nicht selbst hast und kura­tiere Bei­träge von ande­ren.

Da ich dar­über schon aus­führ­lich in die­sem Bei­trag geschrie­ben habe, gehe ich an die­ser Stelle nicht tie­fer dar­auf ein.

Poste immer dasselbe

Damit meine ich nicht immer die­sel­ben Posts (das kann sogar durch­aus sinn­voll sein, wenn Du es geschickt machst — dazu wei­ter unten mehr). Son­dern immer die­sel­ben Post-Typen. Die viel­fäl­tigs­ten Mög­lich­kei­ten bie­tet Face­book, aber auch Lin­kedIn und andere ermög­li­chen Dir, Deine Posts inter­es­sant zu vari­ie­ren. Nutze diese Mög­lich­kei­ten!

Die meis­ten pos­ten ent­we­der einen Link­post (Ver­lin­kung auf den eige­nen Blog) oder Bil­der — mal mit, mal ohne zusätz­li­chen Text. Aber es geht ja noch viel mehr:

Videos, live genau so wie als Upload sind der­zeit eines der bes­ten Mit­tel für Sicht­bar­keit. Aber es gibt auch noch die Mög­lich­keit, Mei­len­steine zu erstel­len, Noti­zen zu pos­ten oder Lis­ten. Du kannst Audio­gramme hoch­la­den oder Watch­par­ties ver­an­stal­ten. Auch Umfra­gen sind eine Mög­lich­keit, Abwechs­lung in Deine Time­line zu brin­gen.

Erwarte, dass alle Fans alle Posts sehen

Das ist ein Denk­feh­ler, den gerade die­je­ni­gen bege­hen, die zwar Social Media für ihr Mar­ke­ting nut­zen wol­len, aber dort nicht wirk­lich zu Hause sind. Das führt dann zu Posts, die nur ver­ständ­lich sind, wenn man die vor­he­ri­gen drei auch gese­hen hat. Was in der Regel nie der Fall ist. Der Face­book Algo­rith­mus sorgt dafür, dass Posts manch­mal erst Tage spä­ter in den Time­li­nes der Fans zu sehen sind. Aber natür­lich gilt das auch für Kanäle, die weni­ger stark durch Algo­rith­men gesteu­ert wer­den. Denn nicht jeder Fan oder Fol­lo­wer ist schließ­lich per­ma­nent online. Da kön­nen schon mal län­gere Pau­sen von meh­re­ren Stun­den oder Tagen, manch­mal sogar Wochen vor­kom­men.

Also for­mu­liere alle Posts so, dass sie für sich allein ste­hen kön­nen und für sich allein ver­ständ­lich sind. Auch dann, wenn Du bei­spiels­weise von einer Haus­messe oder einem Kon­gress-Besuch oder Bar­camp pos­test.

Poste ohne Handlungsaufforderung

Über­lege mal, in wel­cher Grund­si­tua­tion Social Media nor­ma­ler­weise genutzt wer­den.

Rich­tig: Man ruft die Apps auf, um zu kom­mu­ni­zie­ren, sich unter­hal­ten zu las­sen oder zu infor­mie­ren. Ins­be­son­dere die letz­ten bei­den Situa­tio­nen sind eher pas­siv. Da kommt nie­mand auf die Idee, sich für einen Link zu einem Arti­kel zu bedan­ken, Fra­gen zu stel­len oder seine Mei­nung zu pos­ten. Jeden­falls nor­ma­ler­weise nicht.

Da Inter­ak­tio­nen aber die beste Wäh­rung für Sicht­bar­keit direkt nach har­ten Euros sind, müs­sen wir alles daran set­zen, diese Inter­ak­tio­nen auch zu bekom­men. Am ein­fachs­ten geht das, indem wir unse­ren Fans und Fol­lo­wern sagen, was wir von ihnen wol­len. Darum mein Merk­satz an die­ser Stelle:

Kein Post ohne Hand­lungs­auf­for­de­rung!

Rede Deine Fans immer im Plural an

Klar, für Dich fühlt es sich so an, als ob Du immer zu allen Dei­ner Fans und Fol­lo­wer sprichst — und im Grunde tust Du das auch. Aber ver­setze Dich mal aus der Posi­tion des Sen­ders in die des Emp­fän­gers: Am ande­ren Ende sit­zen in der Regel keine Grup­pen vor dem PC oder star­ren zu meh­re­ren auf ein Smart­phone. Das andere Ende ist immer ein ein­zel­ner Mensch — also sprich auch so zu ihm!

Eine Aus­nahme stel­len Live-Videos und Posts in Grup­pen dar. Da macht der Plu­ral durch­aus Sinn. Denn bei Live-Videos ent­steht ja auto­ma­tisch eine Gruppe von Zuschau­ern, die ja — anders als beim Fern­se­hen — auch über die Kom­men­tare von­ein­an­der wis­sen und mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren. Auch in den Grup­pen ist allen bewusst, dass sie Bestand­teil einer Gemein­schaft sind.

Kümmere Dich nicht um Rechtschreibung

Egal ob bei Posts oder Kom­men­ta­ren — was da teil­weise den Fans und Fol­lo­wern zuge­mu­tet wird, ist schon krass. Klar, Tipp­feh­ler kön­nen pas­sie­ren, auch mir 😉 aber ein gewis­ses Maß an Sorg­falt sollte hier schon an den Tag gelegt wer­den. Denn auch die Recht­schrei­bung ist ja ein Indiz für die Genau­ig­keit, Detail­freude und Sorg­falt, mit der eine Dienst­leis­tung erbracht oder ein Pro­dukt her­ge­stellt wird.

Was in pri­va­ten Posts noch durch­ge­hen mag — geschäft­lich macht eine schlam­pige Recht­schrei­bung ein­fach einen schlech­ten Ein­druck

Ignoriere die Besonderheiten der Social Media Kanäle

Jeder Social Media Kanal, jedes Netz­werk hat seine Beson­der­hei­ten und die Nut­zer ticken dort alle etwas anders — selbst, wenn sie in meh­re­ren aktiv sind.

So sind Hash­tags auf Twit­ter, Insta­gram und zuneh­mend auf Pin­te­rest ein gewohn­tes Bild und wer­den auch ver­stan­den, sor­gen aber auf Face­book und erst Recht auf XING eher für Ver­wir­rung.

Auf Face­book soll­ten die Posts “eigent­lich” eher kür­zer sein (obwohl ich da auch mit ver­ein­zel­ten sehr lan­gen Posts gute Erfah­run­gen gemacht habe) — auf Insta­gram, wo ich eher kür­zere Texte in den Posts erwar­tet hätte, wer­den sie der­zeit immer län­ger.

Auf Twit­ter kannst Du Tweets in schnel­ler Folge “raus­hauen”, auf Face­book bringt Dir das gar nichts und auch auf Insta­gram ist das nicht so ange­sagt.

Lin­kedIn kommt förm­li­cher daher als Face­book — aber nicht so steif wie XING.

Das alles sind nur ein paar ein­fa­che Bei­spiele, wie unter­schied­lich die ein­zel­nen Kanäle funk­tio­nie­ren. Und auch, wenn es im Sinne einer effi­zi­en­ten Con­tent Stra­te­gie sinn­voll ist, vom Inhalt und nicht von Kanal her zu den­ken — Du soll­test Dir für Deine Inhalte immer über­le­gen, wie Du sie kanal­spe­zi­fisch opti­mal prä­sen­tie­ren kannst.

Ignoriere Deine Statistiken

Ganz ehr­lich, ich kann es gar nicht oft genug sagen:

Ohne ein regel­mä­ßi­ges Moni­to­ring Dei­ner Kenn­zah­len ist alles nur Mar­ke­ting by hope!

Nutze die auf­schluss­rei­chen Sta­tis­ti­ken, die die Social Media Platt­for­men Dir bie­ten. Nutze zumin­dest die kos­ten­lo­sen Ver­sio­nen von Moni­to­ring Diens­ten wie Fan­page Karma. Wenn Du es noch nicht getan hast, richte Dir Google Ana­ly­tics oder ein ande­res Ana­lyse-Tool für Deine Web­site ein. Diese Zah­len sind für Dich als Unter­neh­me­rin eine wahre Gold­grube für die Steue­rung Dei­ner Social Media Mar­ke­ting Akti­vi­tä­ten!

In die­sem Face­book-Live-Video (auch ohne bei Face­book ange­mel­det zu sein, kannst Du es Dir anschauen!) zeige ich, wie Du schon mit dem Blick auf nur wenige Werte in Google Ana­ly­tics unglaub­lich viel über den Erfolg Dei­ner Social Media Mar­ke­ting Akti­vi­tä­ten her­aus­fin­den kannst.

Verlasse Dich ausschließlich auf organisches Social Media Marketing

Ich bin ein rie­si­ger Fan von soge­nann­tem “orga­ni­schem” Social Media Mar­ke­ting. Ich liebe den Aus­tausch mit mei­nen Fans und Fol­lo­wern, ich liebe es, Men­schen zu hel­fen.

Aber auch ich musste ein­se­hen, dass rein orga­ni­sches Social Media zwar grund­sätz­lich funk­tio­niert, aber manch­mal eben ein­fach zu lang­sam ist. Für Deine Mar­ke­ting-Ziele kommst Du heut­zu­tage nicht mehr um bezahlte Posts herum.

Mache Facebook-Werbung ohne Facebook-Pixel

Wenn Du dann schon Face­book-Wer­bung schal­test, dann soll­test Du — zumin­dest, solange das noch in Europa erlaubt ist — auch den Face­book-Pixel nut­zen und so die Chan­cen ergrei­fen, die Dir gezielte Maß­nah­men per soge­nann­tem Retar­ge­ting bie­ten. Der Face­book-Pixel ist ein­fach nur ein Coo­kie, also keine geheim­nis­volle Zutat, son­dern etwas, das im Inter­net auf Mil­li­ar­den von Web­sites sowieso ein­ge­setzt wird.

Fazit — Es gibt vieles, das Du nicht tun solltest

Auch wenn ich ein­gangs schrieb, dass ich Dir hier die “ulti­ma­tive” Not-To-Do-Liste zusam­men gestellt habe: Ich bin mir ziem­lich sicher, dass Dir auch noch wei­tere Dinge ein­fal­len, die man in sei­nem Social Media Mar­ke­ting nicht tun sollte. Wenn Du diese Liste fort­schrei­ben möch­test, schreibe mir doch gern Dein “Not-To-Do” in die Kom­men­tare! Ich bin sehr gespannt dar­auf! Und wenn Du viel aus die­sem Arti­kel gelernt hast, gib ihm doch bitte fünf Stern­chen!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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