24 Fakten über Birgit Schultz

24 Fakten, die Du noch nicht über mich wusstest und was sie mit Personal Branding zu tun haben – Aufruf zur Blogparade

Letzte Aktualisierung 13. Januar 2019

Bevor ich Dir die 24 Fakten über mich verrate, die Du alle zusammen ganz bestimmt noch nicht über mich wusstest, möchte ich Dir erst erzählen, warum ich das tue. Die Anregung habe ich in der vergangenen Woche über einen Facebook-Post von Alex Loos erhalten. Dort hat sie – wiederum angeregt von einem Blogartikel von Markus Cerenak – ganz viele „Geheimnisse“ über sich verraten.

Das ist natürlich eine geniale Möglichkeit fürs Personal Branding und Positionierung und ich rufe darum am Ende dieses Artikels zu einer Blogparade auf!

Inhalt

Warum ist es eine gute Idee, mal über Dich selbst zu plaudern oder zu schreiben? Hier meine Top-Gründe:

Du bist Deine Marke

Als Solopreneurin bist Du als Mensch Deine Marke, auch wenn Du natürlich eine geschäftliche Corporate Identity haben solltest und auch ein eigenes Logo hast – das wichtigste für Dich als Marke bist Du selbst, mit allen Deinen Eigenarten, Ecken und Kanten. Eine solche Auflistung kann zeigen, wie Du zu Deinem Know how gekommen bist.

Grundlage Deiner persönlichen Story

Wir Menschen lieben Geschichten. Kein Wunder, dass Storytelling im Marketing so gut funktioniert. Binden wir unsere Werbebotschaft in Geschichten ein, so werden diese viel lieber weiter erzählt als „plumpe“ Werbung. Ob es sich um die „Leiterin eines kleinen Familienunternehmens“ handelt oder um die Homecoming-Story von Edeka – die Menschen sprechen über diese Werbung.

Nun musst Du nicht gleich ein Werbevideo a la Edeka drehen, um Storytelling für Dein Unternehmen einzusetzen. Aber indem Du Persönliches über Dich preisgibst, zeigst Du Deinen Kunden, was für ein Mensch Du bist. Gerade als Trainer, Coach oder Berater kann das die Entscheidung für eine Zusammenarbeit mit Dir bedeuten.

Zeigt Deine Werte

Als ich meine Liste erstellt habe, war ich überrascht, wie viele meiner persönlichen Werte hier sichtbar werden. Das ist wesentlich authentischer als viele Firmendarstellungen, die man allgemein so im Internet findet. Denn anders als diese ist Deine Liste nicht beliebig und austauschbar.

Zeigt Deine Motivation

Jede von uns hat ein Warum für das, was wir tun. So eine Liste kann Dein Warum wunderbar transportieren. Denn immer sind es Erlebnisse aus unserer Vergangenheit, die uns dazu bewogen haben, uns selbstständig zu machen.

Zeigt Deine Expertise

Als ich mich 2003 selbstständig gemacht habe, habe ich einen großen Fehler gemacht: Ich habe aus Begeisterung, diesen Schritt unternommen zu haben immer darauf hingewiesen, dass ich ja Existenzgründerin war und ganz neu im Markt. Das hatte zur Folge, dass mir anfangs viele nicht zutrauten, das zu können, was ich als Marketing-Beraterin versprach. Ganz einfach, weil sie meinen Hintergrund und meine Erfahrungen nicht kannten. Mein Marktstart war also unnötig schwer.

Über eine solche Liste kannst Du wunderbar transportieren, was Du in Deinem bisherigen Leben schon gemacht hast, sowohl beruflich als auch im privaten Bereich. Du kannst besser als in einem Lebenslaufeintrag dokumentieren, was für Dich Bedeutung und Wert hat.

Hürde zur Sichtbarkeit überwinden

Mit solch einer Liste kannst Du außerdem die Hürde zur Sichtbarkeit überwinden. Wenn es Dir noch schwer fällt, Dich zu zeigen, bildet sie eine niedrige Schwelle zum Einstieg. Probiere es einfach aus – es macht riesigen Spaß!

Privates verbindet, Geschäftliches ergibt sich

Eine solche Liste kann eine wunderbare Grundlage fürs Netzwerken bilden. Denn natürlich schaut jeder Leser neugierig, was es für Gemeinsamkeiten aber auch für Unterschiede gibt. Die vielen Kommentare zu Alex‘ Post auf Facebook zeigen genau das. Natürlich empfehle ich jemanden in meinem Netzwerk lieber, wenn ich weiß, dass wir gleich oder zumindest ähnlich ticken – und uns darum sympathisch sind. Und noch einen Wert hat so eine Liste – sie bietet unglaublich viele Steilvorlagen für Smalltalk – ganz egal, ob online oder offline. Und über Smalltalk haben sich schon so manche Geschäfte und Aufträge ergeben – sicher nicht nur für mich, sondern auch für Dich.

Meine Liste

So, jetzt will ich Dir meine Liste aber nicht länger vorenthalten. Los geht’s!

1 – Als Kind wollte ich entweder in der Werbung arbeiten oder Archäologin werden.

In gewisser Weise habe ich beides geschafft. Denn mein erstes Nebenfach im Studium war tatsächlich Archäologie. Na, und mehr Werbung als als Social Media Marketing Beraterin geht ja auch kaum. 😉

2 – Die Liebe zum Zeichnen habe ich von meiner Mutter.

Sie hat mir gezeigt, wie ich Schmetterlinge, Marienkäfer und Pilzhäuser und vieles anderes zeichnen konnte – kaum, dass ich alt genug war, um einen Stift zu halten. Das liegt wohl in der Familie. Mein Opa mütterlicherseits war vor dem Krieg Kunstmaler.

3 – Ich wollte nach dem Abitur Grafikdesign studieren, bin aber mit meiner Mappe gescheitert.

Völlig frustriert habe ich 15 Jahre lang nicht mehr gemalt oder gezeichnet. Dann, im Jahr 2000 bekam ich wieder Lust darauf und habe mich seitdem nie wieder davon abhalten lassen!

4 – Noch als Studentin habe ich es gehasst, wenn ich fremde Menschen anrufen musste …

… und dann prompt in meinem ersten Job nach dem Examen genau das täglich machen müssen – und dann noch teilweise auf Englisch! Ich habe in nur vier Monaten vor lauter Stress 10 Prozent meines Gewichts verloren und noch vor Ablauf der Probezeit den Job gewechselt.

5 – Ich habe in einem Lettershop die praktische Seite des Direktmarketings gelernt.

Mit einem kleinen Team habe ich monatlich über 300.000 Briefe auf nur fünf Laserdruckern gedruckt und mit nur einer Kuvertiermaschine verschickt.

6 – An der Universität Aberdeen habe ich in einem halben Jahr schottisches Gälisch gelernt.

Das war ein Mega-Crashkurs. Schon nach vier Monaten konnte ich die Einheimischen auf Skye verstehen – und habe doch bis heute alles wieder vergessen.

7 – Als Rhythmusgitarristin in mehreren Rockbands bin ich bei Auftritten vor Lampenfieber fast gestorben.

Immerhin bin ich mit unserer Band in der Stadthalle Unna, in der Werkstatt in Witten und sogar einmal in der Westfalenhalle 2 in Dortmund aufgetreten – zugegeben, letzteres im Rahmen der Interschul-Messe als Schulband …

8 – Ich habe schon Rochen, Eulen und einen Python gestreichelt

Auf den Python bin ich besonders stolz, denn ich habe Angst vor Schlangen. Zugegeben, es war nur das Schwanzende. Aber immerhin! Den Rochen habe ich vor vielen, vielen Jahren im Sea Life Center bei Oban in Schottland streicheln können. Das Center bestand damals noch aus ein paar Baracken (ehrlich!) und wir waren im März die einzigen Gäste an dem Tag. Die Eulen waren „Therapie-Eulen“. Gibt es wirklich!

9 – Schon als Grundschulkind habe ich allen, die es wollten und allen, die es nicht wollten, mein Wissen weitergegeben.

Damit war der Grundstein als Beraterin gelegt 😉 Allen, die nicht bei „3“ auf den Bäumen sind, erkläre ich was. Wenn Du es ausprobieren möchtest, gerne! Vereinbare einfach einen kostenlosen Schnuppertermin.

10 – Ich mag keine Kleidung in rosa, lila oder pink

Bei anderen und vor allem bei Blumen finde ich diese Farben toll. Meine Lieblingsfarben sind übrigens Blau und Rot.

11 – Egal welches Hörbuch, nach spätestens 10 Minuten schlafe ich ein.

Natürlich nicht, wenn ich sie beim Bügeln, Spazierengehen oder Autofahren höre. Dabei liebe ich sie.

12 – Meinem Hörvermögen fehlen ein paar hohe Frequenzen.

Darum habe ich gelernt, mich voll auf mein Gegenüber zu konzentrieren und fokussiert zuzuhören. Im normalen Alltag komme ich gut zurecht. Für besondere Situationen trage ich feuerrote Hörgeräte.

13 – Ich kann richtig gut kochen, egal was, egal aus welcher Region.

Darum koche ich auch täglich aus frischen Zutaten. Dafür nehme ich mir mittags gute 90 Minuten Zeit, um für mich und meinen Mann etwas Leckeres zu zaubern und zu genießen. Genau das Richtige, um zwischendurch abzuschalten und den Kopf frei zu bekommen.

14 – Mit Computern bin ich seit 1989 eng befreundet.

Noch zu Beginn meines Studiums habe ich gesagt: „Teufelszeug! Kommt mir nicht ins Haus!“ – Nun, der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann! Während meines Auslandssemesters an der Uni Aberdeen kam ich damit erstmals richtig in Berührung und war sofort begeistert. Sobald ich zurück war, habe ich gejobbt und mir einen Atari 1040 ST gekauft.

15 – Ich habe YouTube schon 1996 vorausgeahnt

Denn ab 1996 habe ich für zwei Jahre bei einem Pilotprojekt mitgearbeitet, das Haushalte per Fernsehkabel ans Internet verband und mit Streaming-Videos versorgte: gute 10 Jahre vor YouTube! Das Digitalisieren von nur 15 Minuten Video dauerte damals noch 24 Stunden und benötigte Hochleistungs-Workstations von SGI und SUN.

16 – Ich habe in meinem Leben schon über 1,5 Millionen Euro ausgegeben!

Als Marketing-Leiterin eines City-Carriers hatte ich ein Jahresbudget von zunächst einer, im zweiten Jahr dann zwei Million D-Mark und dafür eine Zeichnungsberechtigung bis 100.000 D-Mark. Darum habe werbetechnisch alles, was es zu Beginn der Nuller-Jahre gab, ausprobiert. Außer TV-Werbung. So viel Geld auszugeben kann übrigens richtig viel Arbeit bedeuten.

17 – Vor meiner Selbstständigkeit habe ich in 10 Jahren in sieben verschiedenen Unternehmen gearbeitet.

Die 1990er waren vor allem in der Telekommunikationsbranche, in der ich größtenteils gearbeitet habe, wilde Zeiten. Zwei der Unternehmen waren amerikanische Unternehmen – ein drittes Mal wird mir das nicht passieren.

18 – Als Marketing-Quereinsteigerin habe ich mich in fünf Jahren zur Marketing-Leiterin hochgearbeitet.

Das ging nicht im selben Unternehmen. Aber durch geschickte Jobwechsel konnte ich jedes Mal einen neuen Schritt auf der Karriereleiter machen. Aus heutiger Sicht war das mein Trainingslager für meine Selbstständigkeit.

19 – Ich kann Jonglieren

Während ich meine Magisterarbeit geschrieben habe, habe ich mir mit Hilfe eines kleinen Buchs selbst das Jonglieren mit drei und mit vier Bällen beigebracht. Mit drei Bällen kann ich es immer noch.

20 – In zwei Jahren habe ich drei Bücher geschrieben.

Die Bücher über die Städte Oberhausen, Wuppertal und Höxter habe ich im Verlagsauftrag geschrieben. Fast alle Fotos darin stammen von mir.

21 – Piratenfilme und -Romane sind meine Leidenschaft.

Darum habe ich in 30 Tagen beim NaNoWriMo 2012 einen Piratenroman geschrieben. Er liegt jetzt in der berühmten Schublade.

22 – Wenn es eine Champions‘ League für die Nutzung von Programmen und Apps gibt, dann bin ich qualifiziert!

Auf meinem PC sind allein 12 Programme zum Schreiben installiert. Mein Smartphone ist Heimat für insgesamt 189 Apps …

23 – Ich habe den Herrn der Ringe auf Deutsch und Englisch 13-mal gelesen.

Die berühmte grüne Klett-Cotta-Ausgabe hatte ich mir 15 Jahren zuerst geliehen und dann das Taschengeld von einem ganzen Monat dafür investiert. Danach habe ich jedes Jahr im Herbst einen neuen Durchlauf gestartet, ab 1986 dann auf Englisch.

24 – Zum Abschluss dann noch was ganz Privates:

Ich bin mit meinem Mann über 13.300 Tage zusammen – aber wir sind (noch) nicht verheiratet. Ich hoffe, dass wir noch mal 13.300 Tage schaffen.

Blogparade

Wenn es Dir so geht wir mir letzte Woche, als ich Alex‘ Liste las und so richtig Lust darauf hatte, auch eine solche zu verfassen, dann mach doch mit bei meiner Blogparade! Sie geht bis zum 9. Januar 2019 11. Januar 2019 um Mitternacht und so kannst Du dabei sein:

Schreibe einen Blogartikel, verfasse eine Podcast-Folge oder erstelle ein Video auf YouTube oder Vimeo und gib mindestens 10 „geheime“ Fakten über Dich preis, die Deinen Kunden und Interessenten helfen, Dich besser kennen zu lernen und zu verstehen, warum Du kannst, was Du kannst und bist, wie Du bist. Verlinke diesen Beitrag und schreibe mir hier einen Kommentar mit dem Link zu Deinem Artikel und einem kurzen Statement, warum Du bei dieser Blogparade mitmachst. Ich erstelle dann im Januar einen Beitrag in dem ich auf alle Teilnehmer-Beiträge verlinke.

Eine Bitte zum Schluss: Die Blogparade ist offiziell am 11. Januar um Mitternacht zu Ende gegangen. Natürlich kannst Du gerne noch einen eigenen Beitrag schreiben und auch hier im Kommentar verlinken. In die Zusammenfassung nehme ich Deinen Beitrag allerdings nicht mehr auf. Lieben Dank für Dein Verständnis!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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