Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber 24 Fakten, die Du noch nicht über mich wusstest und was sie mit Personal Branding zu tun haben - Aufruf zur Blogparade
24 Fakten über Birgit Schultz

24 Fakten, die Du noch nicht über mich wusstest und was sie mit Personal Branding zu tun haben — Aufruf zur Blogparade

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Bevor ich Dir die 24 Fak­ten über mich ver­rate, die Du alle zusam­men ganz bestimmt noch nicht über mich wuss­test, möchte ich Dir erst erzäh­len, warum ich das tue. Die Anre­gung habe ich in der ver­gan­ge­nen Woche über einen Face­book-Post von Alex Loos erhal­ten. Dort hat sie — wie­derum ange­regt von einem Blog­ar­ti­kel von Mar­kus Cerenak — ganz viele “Geheim­nisse” über sich ver­ra­ten.

Das ist natür­lich eine geniale Mög­lich­keit fürs Per­so­nal Bran­ding und Posi­tio­nie­rung und ich rufe darum am Ende die­ses Arti­kels zu einer Blog­pa­rade auf!

Inhalt

Warum ist es eine gute Idee, mal über Dich selbst zu plau­dern oder zu schrei­ben? Hier meine Top-Gründe:

Du bist Deine Marke

Als Solo­pre­neu­rin bist Du als Mensch Deine Marke, auch wenn Du natür­lich eine geschäft­li­che Cor­po­rate Iden­tity haben soll­test und auch ein eige­nes Logo hast — das wich­tigste für Dich als Marke bist Du selbst, mit allen Dei­nen Eigen­ar­ten, Ecken und Kan­ten. Eine sol­che Auf­lis­tung kann zei­gen, wie Du zu Dei­nem Know how gekom­men bist.

Grundlage Deiner persönlichen Story

Wir Men­schen lie­ben Geschich­ten. Kein Wun­der, dass Sto­ry­tel­ling im Mar­ke­ting so gut funk­tio­niert. Bin­den wir unsere Wer­be­bot­schaft in Geschich­ten ein, so wer­den diese viel lie­ber wei­ter erzählt als “plumpe” Wer­bung. Ob es sich um die “Lei­te­rin eines klei­nen Fami­li­en­un­ter­neh­mens” han­delt oder um die Home­co­m­ing-Story von Edeka — die Men­schen spre­chen über diese Wer­bung.

Nun musst Du nicht gleich ein Wer­be­vi­deo a la Edeka dre­hen, um Sto­ry­tel­ling für Dein Unter­neh­men ein­zu­set­zen. Aber indem Du Per­sön­li­ches über Dich preis­gibst, zeigst Du Dei­nen Kun­den, was für ein Mensch Du bist. Gerade als Trai­ner, Coach oder Bera­ter kann das die Ent­schei­dung für eine Zusam­men­ar­beit mit Dir bedeu­ten.

Zeigt Deine Werte

Als ich meine Liste erstellt habe, war ich über­rascht, wie viele mei­ner per­sön­li­chen Werte hier sicht­bar wer­den. Das ist wesent­lich authen­ti­scher als viele Fir­men­dar­stel­lun­gen, die man all­ge­mein so im Inter­net fin­det. Denn anders als diese ist Deine Liste nicht belie­big und aus­tausch­bar.

Zeigt Deine Motivation

Jede von uns hat ein Warum für das, was wir tun. So eine Liste kann Dein Warum wun­der­bar trans­por­tie­ren. Denn immer sind es Erleb­nisse aus unse­rer Ver­gan­gen­heit, die uns dazu bewo­gen haben, uns selbst­stän­dig zu machen.

Zeigt Deine Expertise

Als ich mich 2003 selbst­stän­dig gemacht habe, habe ich einen gro­ßen Feh­ler gemacht: Ich habe aus Begeis­te­rung, die­sen Schritt unter­nom­men zu haben immer dar­auf hin­ge­wie­sen, dass ich ja Exis­tenz­grün­de­rin war und ganz neu im Markt. Das hatte zur Folge, dass mir anfangs viele nicht zutrau­ten, das zu kön­nen, was ich als Mar­ke­ting-Bera­te­rin ver­sprach. Ganz ein­fach, weil sie mei­nen Hin­ter­grund und meine Erfah­run­gen nicht kann­ten. Mein Markt­start war also unnö­tig schwer.

Über eine sol­che Liste kannst Du wun­der­bar trans­por­tie­ren, was Du in Dei­nem bis­he­ri­gen Leben schon gemacht hast, sowohl beruf­lich als auch im pri­va­ten Bereich. Du kannst bes­ser als in einem Lebens­lauf­ein­trag doku­men­tie­ren, was für Dich Bedeu­tung und Wert hat.

Hürde zur Sichtbarkeit überwinden

Mit solch einer Liste kannst Du außer­dem die Hürde zur Sicht­bar­keit über­win­den. Wenn es Dir noch schwer fällt, Dich zu zei­gen, bil­det sie eine nied­rige Schwelle zum Ein­stieg. Pro­biere es ein­fach aus — es macht rie­si­gen Spaß!

Privates verbindet, Geschäftliches ergibt sich

Eine sol­che Liste kann eine wun­der­bare Grund­lage fürs Netz­wer­ken bil­den. Denn natür­lich schaut jeder Leser neu­gie­rig, was es für Gemein­sam­kei­ten aber auch für Unter­schiede gibt. Die vie­len Kom­men­tare zu Alex’ Post auf Face­book zei­gen genau das. Natür­lich emp­fehle ich jeman­den in mei­nem Netz­werk lie­ber, wenn ich weiß, dass wir gleich oder zumin­dest ähn­lich ticken — und uns darum sym­pa­thisch sind. Und noch einen Wert hat so eine Liste — sie bie­tet unglaub­lich viele Steil­vor­la­gen für Small­talk — ganz egal, ob online oder off­line. Und über Small­talk haben sich schon so man­che Geschäfte und Auf­träge erge­ben — sicher nicht nur für mich, son­dern auch für Dich.

Meine Liste

So, jetzt will ich Dir meine Liste aber nicht län­ger vor­ent­hal­ten. Los geht’s!

1 — Als Kind wollte ich entweder in der Werbung arbeiten oder Archäologin werden.

In gewis­ser Weise habe ich bei­des geschafft. Denn mein ers­tes Neben­fach im Stu­dium war tat­säch­lich Archäo­lo­gie. Na, und mehr Wer­bung als als Social Media Mar­ke­ting Bera­te­rin geht ja auch kaum. 😉

2 — Die Liebe zum Zeichnen habe ich von meiner Mutter.

Sie hat mir gezeigt, wie ich Schmet­ter­linge, Mari­en­kä­fer und Pilz­häu­ser und vie­les ande­res zeich­nen konnte — kaum, dass ich alt genug war, um einen Stift zu hal­ten. Das liegt wohl in der Fami­lie. Mein Opa müt­ter­li­cher­seits war vor dem Krieg Kunst­ma­ler.

3 — Ich wollte nach dem Abitur Grafikdesign studieren, bin aber mit meiner Mappe gescheitert.

Völ­lig frus­triert habe ich 15 Jahre lang nicht mehr gemalt oder gezeich­net. Dann, im Jahr 2000 bekam ich wie­der Lust dar­auf und habe mich seit­dem nie wie­der davon abhal­ten las­sen!

4 — Noch als Studentin habe ich es gehasst, wenn ich fremde Menschen anrufen musste …

… und dann prompt in mei­nem ers­ten Job nach dem Examen genau das täg­lich machen müs­sen — und dann noch teil­weise auf Eng­lisch! Ich habe in nur vier Mona­ten vor lau­ter Stress 10 Pro­zent mei­nes Gewichts ver­lo­ren und noch vor Ablauf der Pro­be­zeit den Job gewech­selt.

5 — Ich habe in einem Lettershop die praktische Seite des Direktmarketings gelernt.

Mit einem klei­nen Team habe ich monat­lich über 300.000 Briefe auf nur fünf Laser­dru­ckern gedruckt und mit nur einer Kuver­tier­ma­schine ver­schickt.

6 — An der Universität Aberdeen habe ich in einem halben Jahr schottisches Gälisch gelernt.

Das war ein Mega-Crash­kurs. Schon nach vier Mona­ten konnte ich die Ein­hei­mi­schen auf Skye ver­ste­hen — und habe doch bis heute alles wie­der ver­ges­sen.

7 — Als Rhythmusgitarristin in mehreren Rockbands bin ich bei Auftritten vor Lampenfieber fast gestorben.

Immer­hin bin ich mit unse­rer Band in der Stadt­halle Unna, in der Werk­statt in Wit­ten und sogar ein­mal in der West­fa­len­halle 2 in Dort­mund auf­ge­tre­ten — zuge­ge­ben, letz­te­res im Rah­men der Inter­schul-Messe als Schul­band …

8 — Ich habe schon Rochen, Eulen und einen Python gestreichelt

Auf den Python bin ich beson­ders stolz, denn ich habe Angst vor Schlan­gen. Zuge­ge­ben, es war nur das Schwanz­ende. Aber immer­hin! Den Rochen habe ich vor vie­len, vie­len Jah­ren im Sea Life Cen­ter bei Oban in Schott­land strei­cheln kön­nen. Das Cen­ter bestand damals noch aus ein paar Bara­cken (ehr­lich!) und wir waren im März die ein­zi­gen Gäste an dem Tag. Die Eulen waren “The­ra­pie-Eulen”. Gibt es wirk­lich!

9 — Schon als Grundschulkind habe ich allen, die es wollten und allen, die es nicht wollten, mein Wissen weitergegeben.

Damit war der Grund­stein als Bera­te­rin gelegt 😉 Allen, die nicht bei “3” auf den Bäu­men sind, erkläre ich was. Wenn Du es aus­pro­bie­ren möch­test, gerne! Ver­ein­bare ein­fach einen kos­ten­lo­sen Schnup­per­ter­min.

10 — Ich mag keine Kleidung in rosa, lila oder pink

Bei ande­ren und vor allem bei Blu­men finde ich diese Far­ben toll. Meine Lieb­lings­far­ben sind übri­gens Blau und Rot.

11 — Egal welches Hörbuch, nach spätestens 10 Minuten schlafe ich ein.

Natür­lich nicht, wenn ich sie beim Bügeln, Spa­zie­ren­ge­hen oder Auto­fah­ren höre. Dabei liebe ich sie.

12 — Meinem Hörvermögen fehlen ein paar hohe Frequenzen.

Darum habe ich gelernt, mich voll auf mein Gegen­über zu kon­zen­trie­ren und fokus­siert zuzu­hö­ren. Im nor­ma­len All­tag komme ich gut zurecht. Für beson­dere Situa­tio­nen trage ich feu­er­rote Hör­ge­räte.

13 — Ich kann richtig gut kochen, egal was, egal aus welcher Region.

Darum koche ich auch täg­lich aus fri­schen Zuta­ten. Dafür nehme ich mir mit­tags gute 90 Minu­ten Zeit, um für mich und mei­nen Mann etwas Lecke­res zu zau­bern und zu genie­ßen. Genau das Rich­tige, um zwi­schen­durch abzu­schal­ten und den Kopf frei zu bekom­men.

14 — Mit Computern bin ich seit 1989 eng befreundet.

Noch zu Beginn mei­nes Stu­di­ums habe ich gesagt: “Teu­fels­zeug! Kommt mir nicht ins Haus!” — Nun, der Kopf ist rund, damit das Den­ken die Rich­tung ändern kann! Wäh­rend mei­nes Aus­lands­se­mes­ters an der Uni Aber­deen kam ich damit erst­mals rich­tig in Berüh­rung und war sofort begeis­tert. Sobald ich zurück war, habe ich gejobbt und mir einen Atari 1040 ST gekauft.

15 — Ich habe YouTube schon 1996 vorausgeahnt

Denn ab 1996 habe ich für zwei Jahre bei einem Pilot­pro­jekt mit­ge­ar­bei­tet, das Haus­halte per Fern­seh­ka­bel ans Inter­net ver­band und mit Strea­ming-Videos ver­sorgte: gute 10 Jahre vor You­Tube! Das Digi­ta­li­sie­ren von nur 15 Minu­ten Video dau­erte damals noch 24 Stun­den und benö­tigte Hoch­leis­tungs-Work­sta­tions von SGI und SUN.

16 — Ich habe in meinem Leben schon über 1,5 Millionen Euro ausgegeben!

Als Mar­ke­ting-Lei­te­rin eines City-Car­ri­ers hatte ich ein Jah­res­bud­get von zunächst einer, im zwei­ten Jahr dann zwei Mil­lion D-Mark und dafür eine Zeich­nungs­be­rech­ti­gung bis 100.000 D-Mark. Darum habe wer­be­tech­nisch alles, was es zu Beginn der Nul­ler-Jahre gab, aus­pro­biert. Außer TV-Wer­bung. So viel Geld aus­zu­ge­ben kann übri­gens rich­tig viel Arbeit bedeu­ten.

17 — Vor meiner Selbstständigkeit habe ich in 10 Jahren in sieben verschiedenen Unternehmen gearbeitet.

Die 1990er waren vor allem in der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che, in der ich größ­ten­teils gear­bei­tet habe, wilde Zei­ten. Zwei der Unter­neh­men waren ame­ri­ka­ni­sche Unter­neh­men — ein drit­tes Mal wird mir das nicht pas­sie­ren.

18 — Als Marketing-Quereinsteigerin habe ich mich in fünf Jahren zur Marketing-Leiterin hochgearbeitet.

Das ging nicht im sel­ben Unter­neh­men. Aber durch geschickte Job­wech­sel konnte ich jedes Mal einen neuen Schritt auf der Kar­rie­re­lei­ter machen. Aus heu­ti­ger Sicht war das mein Trai­nings­la­ger für meine Selbst­stän­dig­keit.

19 — Ich kann Jonglieren

Wäh­rend ich meine Magis­ter­ar­beit geschrie­ben habe, habe ich mir mit Hilfe eines klei­nen Buchs selbst das Jon­glie­ren mit drei und mit vier Bäl­len bei­gebracht. Mit drei Bäl­len kann ich es immer noch.

20 — In zwei Jahren habe ich drei Bücher geschrieben.

Die Bücher über die Städte Ober­hau­sen, Wup­per­tal und Höx­ter habe ich im Ver­lags­auf­trag geschrie­ben. Fast alle Fotos darin stam­men von mir.

21 — Piratenfilme und -Romane sind meine Leidenschaft.

Darum habe ich in 30 Tagen beim NaNo­WriMo 2012 einen Pira­ten­ro­man geschrie­ben. Er liegt jetzt in der berühm­ten Schub­lade.

22 — Wenn es eine Champions’ League für die Nutzung von Programmen und Apps gibt, dann bin ich qualifiziert!

Auf mei­nem PC sind allein 12 Pro­gramme zum Schrei­ben instal­liert. Mein Smart­phone ist Hei­mat für ins­ge­samt 189 Apps …

23 — Ich habe den Herrn der Ringe auf Deutsch und Englisch 13-mal gelesen.

Die berühmte grüne Klett-Cotta-Aus­gabe hatte ich mir 15 Jah­ren zuerst gelie­hen und dann das Taschen­geld von einem gan­zen Monat dafür inves­tiert. Danach habe ich jedes Jahr im Herbst einen neuen Durch­lauf gestar­tet, ab 1986 dann auf Eng­lisch.

24 — Zum Abschluss dann noch was ganz Privates:

Ich bin mit mei­nem Mann über 13.300 Tage zusam­men — aber wir sind (noch) nicht ver­hei­ra­tet. Ich hoffe, dass wir noch mal 13.300 Tage schaf­fen.

Blogparade

Wenn es Dir so geht wir mir letzte Woche, als ich Alex’ Liste las und so rich­tig Lust dar­auf hatte, auch eine sol­che zu ver­fas­sen, dann mach doch mit bei mei­ner Blog­pa­rade! Sie geht bis zum 9. Januar 2019 11. Januar 2019 um Mit­ter­nacht und so kannst Du dabei sein:

Schreibe einen Blog­ar­ti­kel, ver­fasse eine Pod­cast-Folge oder erstelle ein Video auf You­Tube oder Vimeo und gib min­des­tens 10 “geheime” Fak­ten über Dich preis, die Dei­nen Kun­den und Inter­es­sen­ten hel­fen, Dich bes­ser ken­nen zu ler­nen und zu ver­ste­hen, warum Du kannst, was Du kannst und bist, wie Du bist. Ver­linke die­sen Bei­trag und schreibe mir hier einen Kom­men­tar mit dem Link zu Dei­nem Arti­kel und einem kur­zen State­ment, warum Du bei die­ser Blog­pa­rade mit­machst. Ich erstelle dann im Januar einen Bei­trag in dem ich auf alle Teil­neh­mer-Bei­träge ver­linke.

Eine Bitte zum Schluss: Die Blog­pa­rade ist offi­zi­ell am 11. Januar um Mit­ter­nacht zu Ende gegan­gen. Natür­lich kannst Du gerne noch einen eige­nen Bei­trag schrei­ben und auch hier im Kom­men­tar ver­lin­ken. In die Zusam­men­fas­sung nehme ich Dei­nen Bei­trag aller­dings nicht mehr auf. Lie­ben Dank für Dein Ver­ständ­nis!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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