Autoresponder: Bild eines Jungen mit einem Papp-Roboter zur Illustration

Der automagische Autoresponder von ActiveCampaign

Die Fas­zi­na­tion von Din­gen, die “auto­ma­gisch” von alleine han­deln, ist uralt und beglei­tet uns min­des­tens seit der Zeit der Antike.

Für uns moderne Men­schen sind Auto­ma­ten nichts “Magi­sches” mehr. Jeden­falls meis­tens.

Was ist ein Autoresponder und wofür brauche ich einen?

Schickst Du dem Emp­fän­ger nach dem Durch­lau­fen des Dou­ble-Opt-In-Pro­zes­ses eine Dan­ke­schön-Mail für sein Ver­trauen und sein Abo? Wahr­schein­lich ja. Aber dann? Dann ist wahr­schein­lich erst ein­mal Pause, bis der neu gewon­nene Emp­fän­ger Dei­nen nächs­ten regu­lä­ren News­let­ter erhält. Wenn Du ein­mal wöchent­lich oder sogar noch häu­fi­ger einen News­let­ter ver­sen­dest, ist das gar nicht mal so lang. Trotz­dem besteht die Gefahr, dass Dein neuer Leser Dich sehr schnell wie­der ver­gisst und kei­nen Bezug mehr her­stel­len kann, zwi­schen sei­nem Abo und Dei­nem News­let­ter. Wir leben in tur­bu­len­ten Zei­ten stän­di­ger Ablen­kung und Sti­mu­lanz — da braucht es nicht ein­mal die Auf­merk­sam­keits­spanne eines Gold­fi­sches, um so etwas Neben­säch­li­ches wie ein News­let­ter-Abo wie­der zu ver­ges­sen.

Um die­sem Pro­zess des Ver­ges­sens ent­ge­gen zu wir­ken, kannst Du Dei­nem neuen Emp­fän­ger eine auf­ein­an­der auf­bau­ende Sequenz von E-Mails zusen­den, mit denen Du Dich ihm wei­ter vor­stellst, Deine Exper­tise unter Beweis stellst, Ver­trauen auf­baust und als Dan­ke­schön kos­ten­lose und ver­güns­tigte Ange­bote machst.

Ich habe ja schon beschrie­ben, dass Du Deine News­let­ter wie Lie­bes­briefe schrei­ben sollst. In einem Lie­bes­brief stellst Du Dich von Dei­ner bes­ten Seite dar, baust eine Bezie­hung zu Dei­ner gelieb­ten Per­son auf, schmei­chelst ihr viel­leicht und das Ziel ist ein Date. Stimmt’s? Eine Autore­spon­der-Serie ist genau das — und noch ein biß­chen mehr. Hier kom­men dann schon — im über­tra­ge­nen Sinne — Pra­li­nen­schach­teln und Blu­men­sträuße mit.

Wie erstelle ich einen Autoresponder?

Vor der Lösung der Tech­nik-Frage musst Du Dir natür­lich auch Gedan­ken dazu machen, was Du eigent­lich ver­sen­den möch­test und in wel­chem Rhyth­mus.

Was soll ich denn automagisch versenden?

Wenn Du fol­gende Fra­gen beant­wor­test, bist Du schon einen gan­zen Schritt wei­ter mit der Erstel­lung Dei­nes Autore­spon­ders:

  • Mit wel­chen Infor­ma­tio­nen kannst Du Dei­nen neuen Leser an Dich bin­den und für Dich ein­neh­men?
  • Wie kannst Du Span­nung auf­bauen und über ein paar Tage eine Geschichte über Dich und Dein Ange­bot erzäh­len, deren Teil Dein Leser wer­den möchte?
  • Was möch­test Du ihm zum Beginn Eurer Bezie­hung erzäh­len?

Was steckt in der Autoresponder-Serie von Marketing-Zauber?

Als ich die­sen Arti­kel im Okto­ber 2016 geschrie­ben habe bestan­den meine Ziele vor allem darin, neue Mit­glie­der für mei­nen Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel zu gewin­nen und meine 1:1-Online-Beratung bekann­ter zu machen. Natür­lich wollte ich auch zei­gen, dass ich über das nötige Wis­sen ver­füge, zuver­läs­sig bin und ein­fach ein net­ter Mensch. 🙂

So sah damals die Pla­nung für sie­ben auto­ma­tisch ver­sen­dete E-Mails aus, die über einen Zeit­raum von unge­fähr zwei Wochen ver­sen­det wer­den soll­ten:

1. Verlinkung zu einer Freebie-Seite zum Download ohne weitere Registrierung

Ich weiß, dass viele mei­ner Zau­ber­sprü­che-Abon­nen­ten über den Down­load eines mei­ner Free­bies zu mir gekom­men sind. Und viele mei­ner Abon­nen­ten haben natür­lich auch Inter­esse an wei­te­ren Free­bies. Bis­her ist der Down­load bezie­hungs­weise die auto­ma­ti­sche Zusen­dung nur mög­lich, indem man sich ein wei­te­res Mal für mei­nen News­let­ter regis­triert. Zwar ver­sende ich dann die Zau­ber­sprü­che dann nicht mehr­fach (ich nutze ja ein tag­ba­sier­tes News­let­ter-Sys­tem!), aber läs­tig ist das ganze Pro­ce­dere schon. Darum möchte ich eine Seite erstel­len, wo Du als Abon­nent alle Free­bies her­un­ter­la­den kannst. Natür­lich wird die Seite mit einem Pass­wort geschützt sein. Link und Pass­wort gibt es in der ers­ten Mail nach dem Abo.

2. Ein Video von mir und meinem Traum

Ich möchte, dass Du als Abon­nent mich bes­ser ken­nen lernst. Darum werde ich als zweite Mail einen Link zu einem kur­zen Video von mir und mei­nem Traum eines kos­ten­güns­ti­gen Mar­ke­ting-Coa­chings ver­sen­den. Darin erzähle ich dann kurz etwas zum Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel.

3. Top 5 der beliebtesten Blogbeiträge

Spä­tes­tens an die­sem Punkt wird klar, warum ich eine sol­che Autore­spon­der-Serie nicht gleich von Beginn anbie­ten konnte: Erst jetzt, nach über 40 Blog­bei­trä­gen habe ich ja genug Mate­rial und nach über 10 Mona­ten des Blog­gens auch eine aus­rei­chend große Daten­ba­sis, um die Top 5 mei­ner belieb­tes­ten Blog­bei­träge über­haupt aus­wäh­len zu kön­nen. Diese werde ich in der drit­ten Mail mei­ner Reihe ver­lin­ken.

4. Link auf meinen Blogbeitrag Realisierung meines Traums

Ich weiß ja, wie ich bin. Ich lese auch nicht jeden Teil einer Autore­spon­der-Serie. Schon gar nicht folge ich jedem Link und nicht immer ist es pas­send, sich jetzt ein Video anzu­se­hen. Darum besteht der vierte Teil in der Ver­lin­kung mei­nes Blog­ar­ti­kels, in dem ich beschreibe, warum ich den Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel geschaf­fen habe.

5. Case Study Zeit für Social Media und Marketing

Aus unge­zähl­ten Gesprä­chen mit Men­schen, die sich für die Mög­lich­kei­ten des Inbound-Mar­ke­ting inter­es­sie­ren, weiß ich, dass die Fak­to­ren Zeit und Auf­wand mit die größ­ten Hin­der­nisse sind, die es zu über­win­den gilt. Darum ver­linke ich in mei­ner fünf­ten Mail auf zwei pas­sende Blog­bei­träge, näm­lich auf eine Case Study und mei­nen Feen­ar­ti­kel.

6. Link auf die Landingpage zum Mastermind-Zirkel

Weil ich davon aus­gehe, dass nicht jeder Abon­nent jede ein­zelne Mail lesen wird, soll in der 6. Mail noch ein­mal auf die Lan­ding­page  für mei­nen Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel ver­linkt wer­den.

7. Verlinkung zu einem Ausschnitt aus einem Skype-Coaching

Wie meine 1:1 -Online-Bera­tung aus­sieht, das erfährt man am bes­ten live und in Farbe. Darum gibt es in der letz­ten Mail der Autore­spon­der-Serie einen Link zu einem kur­zen Aus­schnitt aus einem ech­ten Coa­ching. Wer dann selbst ein­mal mit mir reden möchte, kann ein kos­ten­freies 15-minü­ti­ges Test-Skype-Coa­ching mit mir buchen.

Soweit der Plan. Damals.

Wenn Du neu­gie­rig bist, wie inzwi­schen die Begrü­ßungs­se­quenz aus­sieht, abon­niere doch ein­fach die Zau­ber­sprü­che! 🙂

Eine Autoresponder-Serie mit ActiveCampaign einrichten

Jetzt fragst Du Dich schon die ganze Zeit, wie man so eine Autore­spon­der-Serie erstellt? Nicht jeder News­let­ter-Pro­vi­der bie­tet Autore­spon­der bereits mit dem kleins­ten oder kos­ten­freien Paket an. Bei Active­Cam­paign ist das aber schon in der Lite-Ver­sion erhal­ten — und das Fas­zi­nie­rende daran ist: Es ist wirk­lich ganz ein­fach ein­zu­rich­ten. Wie ein­fach, das zeige ich Dir hier in die­sem Video:

Abrakadabra — Simsalabim!

Du hast gese­hen, das Ein­rich­ten der Autore­spon­der-Serie selbst ist mit Active­Cam­paign super ein­fach und schnell gemacht. Auf­wän­di­ger ist es da schon, die ein­zel­nen Inhalte vor­zu­be­rei­ten.

Hast Du schon einen Autore­spon­der? Wie sind Deine Erfah­run­gen damit? Ich freue mich auf Dei­nen Kom­men­tar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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