Autoresponder: Bild eines Jungen mit einem Papp-Roboter zur Illustration

Der automagische Autoresponder von ActiveCampaign

Die Faszination von Dingen, die „automagisch“ von alleine handeln, ist uralt und begleitet uns mindestens seit der Zeit der Antike.

Für uns moderne Menschen sind Automaten nichts „Magisches“ mehr. Jedenfalls meistens.


Heute erkläre ich Dir, wie die Magie hinter einem Newsletter-Autoresponder funktioniert. Auch dieser Beitrag ist ausgelöst von Markus Cerenaks BlogMomentum Challenge, an der ich seit dem 10. Oktober teilnehme und die Dir nun schon den vierten Blogartikel in dieser Woche beschert. Aber der Beitrag passt auch super zu meiner Mini-Serie zum Thema Newsletter-Marketing, die ich in den vergangenen Wochen verfasst habe.

 

Was ist ein Autoresponder und wofür brauche ich einen?

Schickst Du dem Empfänger nach dem Durchlaufen des Double-Opt-In-Prozesses eine Dankeschön-Mail für sein Vertrauen und sein Abo? Wahrscheinlich ja. Aber dann? Dann ist wahrscheinlich erst einmal Pause, bis der neu gewonnene Empfänger Deinen nächsten regulären Newsletter erhält. Wenn Du einmal wöchentlich oder sogar noch häufiger einen Newsletter versendest, ist das gar nicht mal so lang. Trotzdem besteht die Gefahr, dass Dein neuer Leser Dich sehr schnell wieder vergisst und keinen Bezug mehr herstellen kann, zwischen seinem Abo und Deinem Newsletter. Wir leben in turbulenten Zeiten ständiger Ablenkung und Stimulanz – da braucht es nicht einmal die Aufmerksamkeitsspanne eines Goldfisches, um so etwas Nebensächliches wie ein Newsletter-Abo wieder zu vergessen.

Um diesem Prozess des Vergessens entgegen zu wirken, kannst Du Deinem neuen Empfänger eine aufeinander aufbauende Sequenz von E-Mails zusenden, mit denen Du Dich ihm weiter vorstellst, Deine Expertise unter Beweis stellst, Vertrauen aufbaust und als Dankeschön kostenlose und vergünstigte Angebote machst.

Ich habe ja schon beschrieben, dass Du Deine Newsletter wie Liebesbriefe schreiben sollst. In einem Liebesbrief stellst Du Dich von Deiner besten Seite dar, baust eine Beziehung zu Deiner geliebten Person auf, schmeichelst ihr vielleicht und das Ziel ist ein Date. Stimmt’s? Eine Autoresponder-Serie ist genau das – und noch ein bißchen mehr. Hier kommen dann schon – im übertragenen Sinne – Pralinenschachteln und Blumensträuße mit.

Wie erstelle ich einen Autoresponder?

Vor der Lösung der Technik-Frage musst Du Dir natürlich auch Gedanken dazu machen, was Du eigentlich versenden möchtest und in welchem Rhythmus. Markus Cerenak beschreibt einen siebenstufigen Aufbau über einen Zeitraum von etwa 14 Tagen. Meinen Aufbau beschreibe ich Dir gleich etwas weiter unten.

Was soll ich denn automagisch versenden?

Wenn Du folgende Fragen beantwortest, bist Du schon einen ganzen Schritt weiter mit der Erstellung Deines Autoresponders:

  • Mit welchen Informationen kannst Du Deinen neuen Leser an Dich binden und für Dich einnehmen?
  • Wie kannst Du Spannung aufbauen und über ein paar Tage eine Geschichte über Dich und Dein Angebot erzählen, deren Teil Dein Leser werden möchte?
  • Was möchtest Du ihm zum Beginn Eurer Beziehung erzählen?

Schon seit über vier Monaten ruht reift meine Autoresponder-Serie in meinem Trello Ideenboard. Das Tagesgeschäft, mein Urlaub und eilige Kundenprojekte haben mich die Serie in Todoist immer wieder verschieben lassen. Da kommt mir der Tritt in den Hintern, den Markus mir hier gerade verpasst, wirklich zur rechten Zeit.

Was wird in der Autoresponder-Serie von Marketing-Zauber stecken?

Du weißt, dass ich Dir immer ganz transparent von meinen Prozessen berichte. Aber auch meine Ziele teile ich Dir gerne mit. Mein Hauptziel und Traum ist es ja, möglichst vielen Solopeneurinnen und Einzelunternehmern ein kostengünstiges Marketing-Coaching anbieten zu können. Das ist kein Selbstzweck. Denn ich bin der felsenfesten Überzeugung, dass auch kleine Unternehmen einen professionellen Marketing-Auftritt für ihre Kundengewinnung verdienen. Aber bei den Agenturen sind die kleinen Unternehmen meist sehr schlecht aufgehoben, ganz abgesehen von den Honoraren. Unbegleitet und auf eigene Faust sehen Marketing-Maßnahmen aber oft sehr unprofessionell aus. Da wird viel Zeit und Herzblut in etwas gesteckt, das dann einfach nicht funktionieren kann. Oder es wird unendlich Zeit in die Einarbeitung in eine Software gesteckt, was in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Hier setze ich an und stehe im Mastermind-Zirkel oder persönlich im Skype-Coaching Dir und anderen Solopreneurinnen und Einzelunternehmern zur Seite.

Meine aktuellen Ziele bestehen folglich darin, neue Mitglieder für meinen Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel zu gewinnen und meine Skype-Coachings bekannter zu machen. Natürlich möchte ich auch zeigen, dass ich über das nötige Wissen verfüge, zuverlässig bin und einfach ein netter Mensch. 🙂

Noch arbeite ich an meiner Autoresponder-Serie und wenn sie fertiggestellt ist, werde ich sie auch meinen bestehenden Abonnenten anbieten. Du musst also mit Deinem Abo nicht warten, nur weil Du auch die Serie zugesendet bekommen möchtest!

Genug der Vorrede, das hier sind meine geplanten sieben Mails, die über einen Zeitraum von ungefähr zwei Wochen versendet werden:

1. Verlinkung zu einer Freebie-Seite zum Download ohne weitere Registrierung

Ich weiß, dass viele meiner Zaubersprüche-Abonnenten über den Download eines meiner Freebies zu mir gekommen sind. Und viele meiner Abonnenten haben natürlich auch Interesse an weiteren Freebies. Bisher ist der Download beziehungsweise die automatische Zusendung nur möglich, indem man sich ein weiteres Mal für meinen Newsletter registriert. Zwar versende ich dann die Zaubersprüche dann nicht mehrfach (ich nutze ja ein tagbasiertes Newsletter-System!), aber lästig ist das ganze Procedere schon. Darum möchte ich eine Seite erstellen, wo Du als Abonnent alle Freebies herunterladen kannst. Natürlich wird die Seite mit einem Passwort geschützt sein. Link und Passwort gibt es in der ersten Mail nach dem Abo.

2. Ein Video von mir und meinem Traum

Ich möchte, dass Du als Abonnent mich besser kennen lernst. Darum werde ich als zweite Mail einen Link zu einem kurzen Video von mir und meinem Traum eines kostengünstigen Marketing-Coachings versenden. Darin erzähle ich dann kurz etwas zum Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel.

3. Top 5 der beliebtesten Blogbeiträge

Spätestens an diesem Punkt wird klar, warum ich eine solche Autoresponder-Serie nicht gleich von Beginn anbieten konnte: Erst jetzt, nach über 40 Blogbeiträgen habe ich ja genug Material und nach über 10 Monaten des Bloggens auch eine ausreichend große Datenbasis, um die Top 5 meiner beliebtesten Blogbeiträge überhaupt auswählen zu können. Diese werde ich in der dritten Mail meiner Reihe verlinken.

4. Link auf meinen Blogbeitrag Realisierung meines Traums

Ich weiß ja, wie ich bin. Ich lese auch nicht jeden Teil einer Autoresponder-Serie. Schon gar nicht folge ich jedem Link und nicht immer ist es passend, sich jetzt ein Video anzusehen. Darum besteht der vierte Teil in der Verlinkung meines Blogartikels, in dem ich beschreibe, warum ich den Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel geschaffen habe.

5. Case Study Zeit für Social Media und Marketing

Aus ungezählten Gesprächen mit Menschen, die sich für die Möglichkeiten des Inbound-Marketing interessieren, weiß ich, dass die Faktoren Zeit und Aufwand mit die größten Hindernisse sind, die es zu überwinden gilt. Darum verlinke ich in meiner fünften Mail auf zwei passende Blogbeiträge, nämlich auf eine Case Study und meinen Feenartikel.

6. Link auf die Landingpage zum Mastermind-Zirkel

Weil ich davon ausgehe, dass nicht jeder Abonnent jede einzelne Mail lesen wird, soll in der 6. Mail noch einmal auf die Landingpage  für meinen Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel verlinkt werden.

7. Verlinkung zu einem Ausschnitt aus einem Skype-Coaching

Wie mein Skype-Marketing-Coaching aussieht, das erfährt man am besten live und in Farbe. Darum gibt es in der letzten Mail der Autoresponder-Serie einen Link zu einem kurzen Ausschnitt aus einem echten Coaching. Wer dann selbst einmal mit mir reden möchte, kann ein kostenfreies 15-minütiges Test-Skype-Coaching mit mir buchen.

Soweit der Plan. Da ich in der Kürze der Zeit jetzt kein Video drehen mag (das Finanzamt und drei umfangreichere Kundenprojekte fordern auch noch einen Teil meiner verfügbaren Zeit ein) habe ich mich entschieden, jetzt erst mal einen fünfteiligen Autoresponder-Prozess fertigzustellen.

Eine Autoresponder-Serie mit ActiveCampaign einrichten

Jetzt fragst Du Dich schon die ganze Zeit, wie man so eine Autoresponder-Serie erstellt? Nicht jeder Newsletter-Provider bietet Autoresponder bereits mit dem kleinsten oder kostenfreien Paket an. Bei ActiveCampaign ist das aber schon in der Lite-Version erhalten – und das Faszinierende daran ist: Es ist wirklich ganz einfach einzurichten. Wie einfach, das zeige ich Dir hier in diesem Video:

Abrakadabra – Simsalabim!

Du hast gesehen, das Einrichten der Autoresponder-Serie selbst ist mit ActiveCampaign super einfach und schnell gemacht. Aufwändiger ist es da schon, die einzelnen Inhalte vorzubereiten.

Hast Du schon einen Autoresponder? Wie sind Deine Erfahrungen damit? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, „Wissen wird mehr, wenn man es teilt“. Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im „echten Leben“ bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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