Säbelzahntiger verfolgt Urmensch - kann man so kreativ sein?

Die Basis Deiner Kreativität: Dein vegetatives Nervensystem

Shy­ney Val­lom­tha­rayil hat einen ganz ande­ren Blick auf das Thema Krea­ti­vi­tät als ich. Ich fand die­sen Blick sehr erfri­schend und habe sie darum gebe­ten, einen Gast­bei­trag aus ihrer Sicht dazu zu ver­fas­sen. Also, im Rah­men mei­ner Reihe zur Krea­ti­vi­tät bekommst Du in die­sem Arti­kel einen Ein­blick in die Pro­zesse in Dei­nem Kör­per, die ent­we­der die Krea­ti­vi­tät begüns­ti­gen oder auch behin­dern.

Und nun hat Shy­ney das Wort:

Als Solo­pre­neu­rin mache ich alles, was mein Busi­ness betrifft, selbst. Klar, ich hole mir auch Hilfe von außen. Aller­dings muss ich am Ende alles selbst ent­schei­den und ver­ant­wor­ten. Der All­tag ver­langt einen Spa­gat von mir zwi­schen eige­nem Busi­ness und Pri­vat­le­ben. Meine vier­jäh­rige Toch­ter will ein­fach nicht die Wich­tig­keit der DSGVO ver­ste­hen und schön wäre etwas mehr Zeit für mich selbst. 

Wenn der Kopf raucht, ist es nicht immer easy, eine neue krea­tive Idee zu ent­wi­ckeln. Sei es, ein Thema für den nächs­ten Blog oder eine Lösung für ein nicht stan­dard­mä­ßi­ges Pro­blem zu fin­den. Und gerade dann, wenn ich die Krea­ti­vi­tät „erzwin­gen“ will, lässt sie sich nicht nur nicht ein­fan­gen, sie lässt sich fre­cher­weise nicht mal bli­cken! Die Krea­ti­vi­tät ver­steckt sich, geht in Deckung vor lau­ter „Ich muss“.

Warum versteckt sich die Kreativität?

Kommt Dir das bekannt vor? Hast Du in solch einer Situa­tion kör­per­li­che Ver­än­de­run­gen an Dir bemerkt? Viel­leicht bist du dünn­häu­ti­ger, schnel­ler gereizt oder lei­dest an Kopf­schmer­zen? Hast Du schon mal erlebt, dass Du nicht ein­fach krea­tiv sein konn­test, wenn Du (Zeit)Druck ver­spürst?

Mach Dich nicht ver­rückt! Das sind alles ganz nor­male bio­lo­gi­sche Vor­gänge, die ich Dir ein wenig erklä­ren möchte. Es sind nur Sym­ptome, weil Deine Sys­teme über­las­tet sind. Wenn Du die bio­lo­gi­schen Zusam­men­hänge ver­stehst, wird es Dir leich­ter fal­len, gar nicht erst in die Stress­falle zu tap­pen, die auch Krea­ti­vi­täts­kil­ler sind!

Woher ich das alles weiß? Ich bin Heil­prak­ti­ke­rin, Yoga-Leh­re­rin, Ent­span­nungs-Coach und Exper­tin in Ayur­veda und Stress­ma­nage­ment. Außer­dem wende ich das Wis­sen selbst täg­lich an.

Darf ich vorstellen? Das vegetative Nervensystem:

Ob Du es kennst oder nicht — sei Dir sicher, es arbei­tet in Dir. Ganz ohne Dein Zutun, in jedem Moment dei­nes Lebens.
Das vege­ta­tive Ner­ven­sys­tem beein­flusst quasi jedes Sys­tem in Dir. Es besteht aus zwei Strän­gen. Dem Sym­pa­ti­kus und sei­nem Gegen­spie­ler, dem Para­sym­pa­ti­kus. Die Balance zwi­schen den bei­den steu­ert maß­geb­lich Deine Gesund­heit und Deine Krea­ti­vi­tät.

Kleine Geschichte zur Veranschaulichung

Damals, als wir noch haa­rig in der Höhle saßen, war unser Vor­fahr (nen­nen wir ihn Nean­der) mit jagen und sam­meln beschäf­tigt. Tauchte eine Gefahr auf, wie der berühmte Säbel­zahn­ti­ger, gab es nur die Wahl: kämp­fen oder flie­hen. Um das mög­lich zu machen, wurde in ihm der Sym­pa­ti­kus aktiv. Die­ser setzte inner­halb von Bruch­tei­len einer Sekunde viele Pro­zesse in Gang, um sein Über­le­ben zu sichern. Unter ande­rem wur­den Hor­mone wie Adre­na­lin hoch­ge­boos­tet, die Herz­fre­quenz
erhöhte sich und die Atmung wurde schnel­ler. Die Blut­zir­ku­la­tion ver­än­derte sich, um Blut, Sauer­stoff und Nähr­stoffe in die Mus­keln zu trans­por­tie­ren.

Ohne dies hätte Nean­der nicht die Kraft gehabt, kämp­fen oder flie­hen zu kön­nen. Das ver­mehrte Blut kam dabei aus dem Ver­dau­ungs­trakt, denn wäh­rend Nean­der weg­ge­rannt ist, konnte er keine Ver­dau­ung gebrau­chen. Alles wurde auf Über­le­ben aus­ge­rich­tet, alles was hier­für irrele­vant war, wurde zurück­ge­fah­ren.

War die Gefah­ren­si­tua­tion nun vor­über, so schal­tete sich der Para­sym­pa­ti­kus ein. Die­ser besänf­tigte die hoch­ge­fah­re­nen Sys­teme wie­der: Die Atmung und das Herz beru­hig­ten sich, die Blut­zir­ku­la­tion und die Hor­mon­aus­schüt­tung regu­lier­ten sich. Alle Sys­teme konn­ten in Ruhe Kraft tan­ken, was das Über­le­ben in der nächs­ten Gefah­ren­si­tua­tion begüns­tigte.

An die­sen Bei­spie­len ver­stehst du viel­leicht, dass es nicht gesund sein kann, wenn der Sym­pa­ti­kus stän­dig aktiv wäre. Im Gegen­teil — auf Dauer würde es uns umbrin­gen.

Unser vegetatives Nervensystem heute

Heut­zu­tage hat sich zwar viel ver­än­dert. Denn wir jagen und sam­meln nicht, son­dern sit­zen vor dem PC. Wir haben licht­durch­flu­tete Woh­nun­gen statt einer dunk­len Höhle und höchst sel­ten kämp­fen wir gegen Säbel­zahn­ti­ger.

Was sich aller­dings nicht ver­än­dert hat: Unser vege­ta­ti­ves Ner­ven­sys­tem. Heute schlägt es aus, weil wir von A nach B het­zen, weil wir unter Zeit- und Leis­tungs­druck ste­hen, stän­dige Erreich­bar­keit, Über­rei­zung unse­rer Sin­nes­or­gane in einer hoch­tech­ni­sier­ten All­tags­welt. Somit wird unser Sym­pa­ti­kus stän­dig akti­viert, mit all den oben genann­ten und wei­te­ren kör­per­li­chen Vor­gän­gen. 

Den Para­sym­pa­ti­kus hin­ge­gen akti­vie­ren wir meist zu wenig und zu kurz.

Was hat das vegetative Nervensystem mit deiner Kreativität zu tun?

Sind Sym­pa­ti­kus und Para­sym­pa­ti­kus nicht in Aus­gleich, viel­leicht sogar über län­gere Zeit­räume hin­weg, so ent­ste­hen zwangs­läu­fig (psy­cho­so­ma­ti­sche) Erkran­kun­gen, die sich unter­schied­lich aus­drü­cken kön­nen: Migräne, Schlaf- und/oder Ver­dau­ungs­stö­run­gen, innere Unruhe und vie­les mehr.

In die­sem Umfeld hat es unsere Krea­ti­vi­tät sehr schwer, denn sie kann nicht ein­fach flie­ßen.

Nur, wenn der Para­sym­pa­ti­kus aus­rei­chend aktiv ist, kann die Krea­ti­vi­tät aktiv sein. Sonst ver­steckt sie sich wie die Sonne hin­ter den Wol­ken. Sie benö­tigt etwas, was der Sym­pa­ti­kus nicht lie­fert:

Zeit und Ruhe!

Von der Theorie zur Praxis – Booster für deine Kreativität

Nun hast Du einen Ein­blick bekom­men, warum ein aus­ge­gli­che­nes vege­ta­ti­ves Ner­ven­sys­tem wich­tig ist, um krea­tiv sein zu kön­nen. Es ist sozu­sa­gen die Basis für deine Krea­ti­vi­tät.

Doch wie kannst du das kon­kret anwen­den? Hier nun ein paar Tipps aus einem rie­si­gen Pool von Mög­lich­kei­ten. So ein­fach sie auch klin­gen mögen, sind sie den­noch Boos­ter für Deine Krea­ti­vi­tät:

1. Pausen schaffen Raum für Kreativität

Stärke dei­nen Para­sym­pa­ti­kus durch regel­mä­ßige Pau­sen!

End­lich mal den Akku auf­tan­ken, den Geist durch­pus­ten, mal frei atmen! Das fühlt sich nicht nur gut an, son­dern eröff­net Raum für deine Krea­ti­vi­tät, um sich zu ent­fal­ten.

Mit Pau­sen meine ich nicht den Urlaub, ein­mal im Jahr, in dem ich von einer Sehens­wür­dig­keit zur nächs­ten hetze. Son­dern viele kleine Inseln im All­tag zu bauen und dar­aus neue Rituale zu erschaf­fen. Was genau das sein kann, sieht bei jedem Men­schen anders aus: Man­che stel­len sich einen Wecker. Er erin­nert stünd­lich daran, mal auf­zu­ste­hen, ein paar Dehn­übun­gen zu machen, das Fens­ter zu öff­nen. Andere machen einen Spa­zier­gang.

Ich per­sön­lich habe eine Viel­zahl an Metho­den, die ich je nach Situa­tion und Stress­grad vari­iere: mal sind es Atem­tech­ni­ken und Medi­ta­tion, mal bringe ich mich in andere Räume und andere Tätig­kei­ten. Wenn mein Stress­pe­gel sehr hoch ist, fahre ich mit mei­nem Auto durch die Wasch­an­lage. Nichts ist zu ver­rückt, wenn es Dir hilft!

2. Routinen verleihen der Kreativität mehr Kraft

Schaffe so viel wie mög­lich Rou­ti­nen für alles, was nicht Deine Krea­tiv­ar­beit umfasst. Denn was pas­siert, wenn Du Dein Leben und Dei­nen All­tag stän­dig neu erfin­dest? Hast Du erst mal einen Ent­schluss, was Du ver­än­dern möch­test, musst Du Dir eine Stra­te­gie über­le­gen, um Dein Ziel zu errei­chen. Wäh­rend Du die­sen neuen Weg ein­schlägst, beob­ach­test Du alles. Danach ana­ly­sierst Du, was gut und was schlecht war. Du trägst die Kon­se­quen­zen und musst even­tu­ell neu ent­schei­den.

Für wich­tige Dinge, wie Gesund­heit, kann ich das durch­aus begrü­ßen. Aber für jede Hand­lung und jede Klei­nig­keit im All­tag? Seien wir mal ehr­lich: das ist echt anstren­gend und es raubt unnö­tig Kraft, die Dir fehlt. Kannst du krea­tiv sein, wenn du ange­strengt und müde bist? Wohl kaum.

Daher: Schaffe Rou­ti­nen für das Große und Ganze in Dei­nem Leben. Das ver­schleu­dert nicht unnö­tig Kräfte. Statt­des­sen wer­den wie­der Kapa­zi­tä­ten für Deine
Krea­ti­vi­tät frei. Du hilfst, Dei­nen Para­sym­pa­ti­kus zu akti­vie­ren und Dei­nen Sym­pa­ti­kus nicht stän­dig zu for­dern.

3. Gehirn und Herz – Die Schöpfer Deiner Kreativität

Für ein bes­se­res Ver­ständ­nis spricht man von einem Kon­strukt, das die Gehirn­ak­ti­vi­tät ein­teilt. Die Krea­ti­vi­tät gehört zu einer Akti­vi­tät der rech­ten Gehirn­hälfte.
Diese ist in unse­rer Kind­heit sehr aktiv. Lei­der wird diese Seite in der moder­nen Zeit der west­li­chen, soge­nann­ten ‚zivi­li­sier­ten‘ Gesell-schaf­ten nicht genug geför­dert, teils sogar abtrai­niert.

Das ist schade, aber nicht unwie­der­bring­lich. Wie einen Mus­kel kön­nen wir diese Gehirn­hälfte selbst im Erwach­se­nen­al­ter wie­der stär­ken. Hierzu müs­sen wir leben und spü­ren. Wir kön­nen mit war­men, wei­chen und orga­ni­schen For­men, sowie war­men Far­ben arbei­ten und spie­len.

Fehlt uns die Krea­ti­vi­tät im Berufs­le­ben, so kön­nen wir auf der Suche danach erst mal Krea­ti­vi­tät in ande­ren Lebens­wel­ten aus­le­ben. Zum Bei­spiel im Gar­ten oder beim Malen.

Achte dabei dar­auf, dass Du das Leben wirk­lich erlebst, es spürst. So bei­spiels­weise in Gemein­schaft mit ande­ren. Binde nicht nur Dei­nen Ver­stand, son­dern auch Deine Emo­tio­nen ein. Umgebe Dich mit lie­be­vol­len Men­schen und schenke auch Du Liebe. Mache etwas hap­tisch in die­ser mate­ri­el­len Welt. Nicht am Com­pu­ter oder Smart­phone.

Eine gute Tech­nik kann sein, in der Natur bei fri­schem Wind zu sit­zen. Schreibe mit Papier und Stift ein­fach mal run­ter, was Dir in die­sem Moment ein­fällt. Ohne Regeln, ohne Struk­tur, ohne Bewer­tung.

Also:

Um Krea­ti­vi­tät aus­le­ben zu kön­nen, musst Du leben, erle­ben und spü­ren.

Das öff­net und nimmt Dir Druck.

Fühle mit Dei­nen Hän­den die mate­ri­elle Welt.

Das ver­leiht Dir Inspi­ra­tion.

4. Achte auf Qualität

Achte auf die Qua­li­tät, die Dich umgibt und die Du in Dich hin­ein­lässt.

Lebens­mit­tel sol­len Dich nicht nur sät­ti­gen, son­dern näh­ren. Deine Nah­rung kann Dich nur erhal­ten, wenn sie hoch­wer­tig ist. Mit hal­ber Power kannst Du nicht krea­tiv sein, mit Hun­ger auch nicht!

Aber auch die Qua­li­tät der Men­schen, der Filme, der Musik und der Bücher, die Dich umge­ben oder mit denen Du Dich beschäf­tigst sind wich­tig. Denn sie bil­den Deine Welt.

Sie lei­ten Deine Sin­nes­ein­drü­cke und prä­gen Deine Gedan­ken. Sind sie kalt, destruk­tiv, schwer? Oder sind sie warm, wert­schät­zend, kon­struk­tiv? Wel­cher der bei­den Sätze fühlt sich für Dich leicht an, wel­cher eher anspan­nend?

Krea­ti­vi­tät muss flie­gen kön­nen. Mit schwe­ren Gewich­ten (wie nega­tive Gedan­ken) an den Flü­geln ist das nicht mög­lich. Mit Leich­tig­keit aber durch­aus.

Wenn Du auf die­sen Ebe­nen die Qua­li­tät erhöhst, erhöhst du die Qua­li­tät Dei­nes Lebens, Dei­ner Freude. Du gibst Bal­last ab, erschaffst Leich­tig­keit und damit Krea­ti­vi­tät.

Wenn Du Qua­li­tät lebst, dann erschaffst Du Qua­li­tät!

5. Sei nett zu dir selbst – dann ist die Kreativität nett zu dir

In unse­rer Leis­tungs­ge­sell­schaft ver­ur­tei­len sich lei­der viele Men­schen selbst und mes­sen ihren Selbst­wert danach, wie viel sie leis­ten.

Gedan­ken wie „warum schaffe ich das nicht?“ oder „ich muss das aber mor­gen fer­tig haben“ bauen Druck auf. Das sind sich selbst ver­let­zende Gedan­ken, die am Ende
über­haupt kei­nen Mehr­wert erschaf­fen. Schon gar nicht, wenn das Ziel lau­tet: Krea­ti­vi­tät!

Hin­ge­gen lädst Du die Krea­ti­vi­tät ein, wenn Du nett zu dir selbst bist. Ein lie­be­vol­ler Umgang mit sich selbst öff­net. Du kannst das sogar trai­nie­ren.

Wenn Deine Glau­bens­sätze sagen, dass Du es nicht wert bist, dann beschnei­dest Du die Flü­gel Dei­ner Krea­ti­vi­tät. Aber wie soll sie so flie­gen? Posi­tive und kon­struk­tive Sätze ohne Ver­ur­tei­lung geben den Flü­geln Auf­wind und las­sen sie in Leich­tig­keit flie­gen. Du darfst es auch üben: Erzähle dei­nem Spie­gel­bild, wie toll Du bist! Mit einem Lächeln, laut und am bes­ten täg­lich!

Gönn Dir was – denn natür­lich: Du bist es wert! Also nicht den Rot­wein oder die Ziga­rette. Aber etwas, was Dir und Dei­nem Sys­tem gut tut. Genieße Deine Pau­sen, eine Mas­sage oder mache Dir selbst ein Geschenk.

Zele­briere dei­nen Selbst­wert und liebe Dich selbst. Sei es dir wert. Das ist eine sehr warme und sehr laute Ein­la­dung für Deine Krea­ti­vi­tät. Du wirst sehen: Plötz­lich
funk­tio­niert es! Die Krea­ti­vi­tät kommt von ganz allein. Denn sie fühlt sich bei Dir wohl, wenn Du Dich bei Dir wohl­fühlst!

6. Atme Deine Kreativität herbei

Als Yoga-Leh­re­rin habe ich ein beson­de­res und wich­ti­ges Augen­merk:

Dein Atem.

Dein Atem ist Dein wich­tigs­tes Werk­zeug für ein gesun­des Leben, aber auch für Deine Krea­ti­vi­tät.

Viel­leicht denkst Du jetzt, dass du doch sowieso atmest- sogar jeden Tag. Das stimmt. Du atmest jeden Tag. Aber wie?

Meist, wenn wir durch den All­tag het­zen, atmen wir sehr flach und eher in der Brust. In beson­de­ren Momen­ten der Anspan­nung oder der Angst ten­die­ren wir sogar dazu, den Atem kom­plett anzu­hal­ten. So neh­men wir jedoch nicht nur uns selbst, son­dern auch der Krea­ti­vi­tät den Atem. Wenn Du nicht atmest, kippst Du um. Wie willst Du da noch krea­tiv sein?

Um Dich für Deine Krea­ti­vi­tät zu öff­nen, atme bewusst. Atme lang­sam. Mit Pau­sen und syn­chron zu dei­nen Bewe­gun­gen. Genieße deine Atmung. Atme tief in den Bauch.

Spüre, wie Dich Dein Atem stär­ken kann, die Gewichte von Dei­nen Schul­tern nimmt, Dich ent­spannt.

Es gibt eine Viel­zahl an Atem­tech­ni­ken, die Du sehr ein­fach ein­üben kannst. Gezielt kannst Du Dein vege­ta­ti­ves Ner­ven­sys­tem aus­ba­lan­cie­ren. Dein Atem bringt den Geist in einen Zustand von Ruhe und rei­nigt ihn. Denn nur dann kannst Du Deine Krea­ti­vi­tät wahr­neh­men und sie emp­fan­gen.

7. Lachen

Ich wäre nicht Shy­ney, wenn ich Dir das Lachen nicht emp­feh­len würde! Nicht nur, dass es eine mei­ner Lieb­lings­be­schäf­ti­gun­gen ist, mei­nem Namen alle Ehre zu machen. Son­dern ich bin Lach-Yoga Leh­re­rin und weiß also auch pro­fes­sio­nell, wie wich­tig Lachen für unsere Gesund­heit ist.

Eine ganze Wis­sen­schaft beschäf­tigt sich damit: Die Gelo­to­lo­gie – Die Wis­sen­schaft über die Wir­kung des Lachens. Kein Witz! Aber Du kennst es: Wenn Du viel gelacht hast, dann fühlst Du Dich erholt, ent­spannt, vol­ler Ener­gie, der Stress ist halb so schlimm. „Lachen ist die beste Medi­zin“, so weiß der Volks­mund. Die Medi­zin und die Psy­cho­neu­ro­im­mu­no­lo­gen (sie for­schen über Zusam­men­hänge zwi­schen Psy­che und Immun­sys­tem) konn­ten mitt­ler­weile meh­rere Mecha­nis­men fest­stel­len, warum das tat­säch­lich so ist.

Was die Krea­ti­vi­tät betrifft, so hilft das Lachen, den Stress und die innere Anspan­nung zu lösen und damit den Weg frei zu machen. Du lebst Deine rechte Gehirn­hälfte aus und Du för­derst einen guten Nähr­bo­den für Deine Krea­ti­vi­tät. Denn sie muss frei sein, um sich zu ent­fal­ten.

Fazit

Willst Du Deine Krea­ti­vi­tät ein­la­den, dann musst Du leben und erle­ben. Gib ihr nicht nur das nötigste zum Über­le­ben, son­dern um zu wach­sen. Schaffe einen Aus­gleich zwi­schen Sym­pa­ti­kus und Para­sym­pa­ti­kus. Nutze die Kraft Dei­nes Atems, trai­niere aktive Ent­span­nung und redu­ziere Anspan­nung. Lache aus­gie­big, liebe Dich selbst, UND:

Genieße das Leben!

In die­sem Sinne – Shy­ney up your life and keep Shy­ney­ing!

Shy­neys Web­site ist noch nicht ganz fer­tig — aber viel­leicht magst Du Dir schon mal ein Lese­zei­chen set­zen?

Wie hat Dir die­ser Bei­trag gefal­len? Hast Du ähn­li­che Erfah­run­gen gemacht, wie sie Shy­ney beschreibt? Wie sorgst Du in Dei­nem Mar­ke­ting-All­tag dafür, dass Dich die Krea­ti­vi­tät nicht ver­lässt? Schreib gern einen Kom­men­tar und Shy­ney und ich freuen uns, Deine Fra­gen dazu zu beant­wor­ten.

4.5/5 (2 Reviews)

Über den Autor Shyney Vallomtharayil

Mein Name ist Shyney Vallomtharayil. Ich bin Bankkauffrau, Heilpraktikerin, Ayurveda-Expertin, Yoga Lehrerin, Entspannungscoach und angehende Bildungswissenschaftlerin. Meine Passion ist die Kombination aus Gesundheit in ganzheitlicher Perspektive und Wissensvermittlung. Ich zeige Dir, wie Du Deine Ziele mit Leichtigkeit erreichst, ohne beispielsweise einen Burnout zu riskieren. Du wirst schnell Zusammenhänge zwischen Körper und Geist erkennen. So wirst Du das Wissen in jedem Bereich Deines Lebens anwenden können. Mein Motto: „Keep Shyneying and Shyney up your life!“

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