24 Blog Tipps für Anfänger

27 bewährte Blog Tipps für garantierten Erfolg [2021]

Letzte Aktua­li­sie­rung 17. März 2021 

Blog Tipps für Anfän­ger gibt es gefühlt ebenso viele wie Blogs. Warum also noch eine wei­tere Tipp-Samm­lung? Ganz ein­fach: Viele Rat­schläge zum Blog schrei­ben rich­ten sich an fort­ge­schrit­tene Blog­ger. Ich habe hier Tipps zum Blog schrei­ben zusam­men gestellt, die beson­ders rele­vant sind, wenn Du ers­tens gerade am Anfang stehst und zwei­tens mit Dei­nem Blog Kun­den anzie­hen möchtest.

Inhalt

Gerade, wenn Du Dei­nen Blog star­test, hast Du viele Fra­gen. Meine bes­ten Blog Tipps für Anfän­ger habe ich sorg­fäl­tig für Dich in die­sem Bei­trag zusam­men gestellt. Wenn Du dar­über hin­aus noch wei­tere Fra­gen hast, stelle Sie mir bitte als Kommentar.

Blog Tipp 1
Nutze WordPress zum Bloggen

Beson­ders dann, wenn Du nicht sehr erfah­ren im Umgang mit dem Inter­net oder dem Com­pu­ter bist, wirst Du dar­über nach­den­ken, ob für Dich nicht eine der klas­si­schen Blog­platt­for­men wie WordPress.com, Blog­ger, Tumblr oder ein Bau­kas­ten wie Wix oder Jimdo aus­reicht. Auch viele Inter­net­pro­vi­der haben eigene Bau­kas­ten­sys­teme im Angebot.

Diese haben alle ihre Berech­ti­gun­gen, leis­ten heut­zu­tage ganz ordent­li­che Arbeit aber sie sind trotz­dem nichts für Dich! Mehr dazu kannst Du in mei­nem Bei­trag im Mar­ke­ting-Log­buch, Ist es mög­lich, mit einem Home­page-Bau­kas­ten pro­fes­sio­nelle Web­sites zu erstel­len, lesen.

Ein ent­schei­den­der Nach­teil aller die­ser Sys­teme ist, dass Du damit nicht die tol­len Zusatz­pro­gramme (Plugins) nut­zen kannst, die das Mar­ke­ting im Inter­net erst mög­lich und kom­for­ta­bel machen. Außer­dem hast Du bei den Bau­kas­ten-Sys­te­men keine Con­tent-Hoheit.

Gerade wenn Du noch dabei bist, Dei­nen Blog zu star­ten, sind die oft kos­ten­lo­sen Bau­kas­ten-Sys­teme reizvoll. 

Doch schau mal genau hin, was Dir kos­ten­frei gebo­ten wird! Alles, was Du wirk­lich für eine geschäft­li­che Nut­zung brau­chen wirst, ist mit Zusatz­kos­ten ver­bun­den. Schnell zahlst Du dann hier genau so viel wie mit einem selbst gehos­te­ten Blog — oft sogar mehr! Eine eigene Domain, mehr Spei­cher­platz, Plugins, modi­fi­zier­bare Tem­pla­tes, Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung — alles musst Du bei den Bau­käs­ten extra bezahlen.

Im Chim­pify-Blog wird die Ent­schei­dung für eine andere Platt­form als Wor­d­Press sogar als der schlimmste Feh­ler beschrieben.

Lies auch hier, was der Unter­schied zwi­schen WordPress.com und WordPress.org ist und warum Du WordPress.com geschäft­lich und im Online-Busi­ness lie­ber nicht ver­wen­den solltest.

Blog Tipp 2
Unumgänglich: Keyword Recherche 

Feh­lende Key­word Recher­che ist die häu­figste Ursa­che, warum ein Blog keine Fahrt auf­nimmt und Dir keine Kun­den anzieht. Warum?

Weil Du ohne eine inten­sive Key­word-Recher­che immer nur aus Dei­ner eige­nen Per­spek­tive schreibst. Du wirst immer nur die Wör­ter ver­wen­den, die Du als Spe­zia­list nutzt. Aber Deine Leser drü­cken sich viel­leicht ganz anders aus. 

Mit dem Tool Page­r­an­gers kannst Du eine aus­führ­li­che Key­word-Recher­che für Dei­nen Blog durchführen

Mit der Key­word-Recher­che lernst Du mit der Zeit, wie Deine poten­zi­el­len Kun­den ticken und wel­che The­men sie bren­nend interessieren. 

Nur über eine gute Key­word-Recher­che wirst Du her­aus­fin­den, wel­che Absicht hin­ter den Such­an­fra­gen steckt — und Deine Blog­ar­ti­kel danach schrei­ben können.

Was Du mit Key­word-Recher­che noch alles her­aus­fin­den kannst, das erfährst Du in die­sem Blog­ar­ti­kel von Neil Patel.

Kos­ten­los kannst Du mit Neil Patels ubersuggest.io bis zu 3 Key­word-Abfra­gen täg­lich durchführen.

Blog Tipp 3
Suche Dein Theme sorgfältig aus

Dein Theme ist das Lay­out oder Design Dei­nes Blogs. Wenn Du Wor­d­Press frisch instal­liert hast, ist bereits ein Stan­dard-Theme vor­ge­ge­ben. In der Regel heißt es »Twenty-irgend­ei­ne­Jah­res­zahl« und hängt davon ab, wann Du Wor­d­Press zum ers­ten Mal her­un­ter­ge­la­den und instal­liert hast. 

Diese The­mes haben den Vor­teil, klar und über­sicht­lich zu sein. Lei­der benut­zen sie natür­lich auch viele Men­schen und Dein Blog kann damit so aus­se­hen wie viele andere. 

Da Du mit Dei­nem Blog neue Kun­den gewin­nen willst, brauchst Du eine Web­site, die sich von ande­ren unter­schei­det. Also mach Dich hübsch!

Übri­gens: Wenn man­che von Tem­plate statt von Theme spre­chen — es meint dasselbe. 

Auf der Platt­form Theme­fo­rest fin­dest Du viele Tau­send Themes.

Blog Tipp 4
Finde Dein Thema

Zum Blog schrei­ben gehört am Anfang auch die Suchen nach Dei­nem Thema. Mach Dir so früh wie mög­lich Gedan­ken dar­über, wor­über Du genau blog­gen willst. 

Bes­ser ist es, die The­men (zunächst) enger zu fas­sen und erst spä­ter zu erweitern. 

Deine Leser wer­den Dir schon sagen, was sie wirk­lich inter­es­siert und was sie von Dir wis­sen wol­len. Ver­su­che, eine Nische zu beset­zen und über etwas aus Dei­ner Bran­che zu blog­gen, was sonst nie­mand tut.

Blog Tipp 5
Richte die Inhalte an den Interessen Deiner Leser aus

Einen Blog star­ten, das heißt, dass Du zwar viel­leicht weißt, wor­über Du schrei­ben möch­test. Aber Du kannst nur Annah­men dar­über machen, was die Leser tat­säch­lich inter­es­siert. Die ers­ten Bei­träge kannst Du nur auf der Basis Dei­ner Ver­mu­tun­gen und Recher­chen erstel­len. Doch ganz schnell wirst Du die ers­ten Kom­men­tare und Rück­mel­dun­gen erhalten. 

Diese soll­test Du sehr genau lesen, um dar­aus Deine Schlüsse zu ziehen. 

Auch die Sta­tis­ti­ken zu Dei­nem Blog hel­fen Dir, her­aus­zu­fin­den, wel­che The­men tat­säch­lich für Deine Leser inter­es­sant sind. Du darfst auf Dei­nem Blog alles machen, aber eines ganz sicher nicht: Deine Leser langweilen!

Blog Tipp 6
Blogge strategisch mit einem Redaktionsplan

Bevor Du mit Dei­nem Blog star­ten kannst, brauchst Du eine Strategie. 

Stra­te­gie gewinnt die Schlacht. Darum soll­test Du stra­te­gisch klug blog­gen und Dir einen Redak­ti­ons­plan erstel­len, mit dem Du den Über­blick über Deine geschrie­be­nen und geplan­ten Bei­träge behältst. 

Außer­dem ist es immer leich­ter, einen Bei­trag zu ver­fas­sen, wenn Du weißt wor­über Du schrei­ben willst. Alles, was sonst noch grund­sätz­lich wich­tig für einen Redak­ti­ons­plan ist, habe ich in mei­nem Blog­bei­trag »Warum Du einen Redak­ti­ons­plan erstel­len musst« zusam­men­ge­fasst.

Mit Trello erstellst Du in weni­gen Minu­ten das Gerüst für Dei­nen Blog Redaktionsplan.

Blog Tipp 7
Schreibe Deine Beiträge vor 

Du kannst Dei­nen Blog­bei­trag direkt in Wor­d­Press ver­fas­sen. Mit dem ablen­kungs­freien Edi­tor­mo­dus ist das sogar recht kom­for­ta­bel. Ich rate Dir trotz­dem davon ab.

Du wärst nicht die erste, bei der plötz­lich das Zwi­schen­spei­chern in Wor­d­Press aus irgend einem unver­ständ­li­chen Grund nicht funk­tio­niert. Schnell ist da die Arbeit von ein, zwei oder gar drei Stun­den ins Nir­wana geschossen. 

Beson­ders tückisch ist es, wenn Du über Nacht Dei­nen Rech­ner ein­ge­schal­tet und das Brow­ser­fens­ter mit Wor­d­Press geöff­net lässt. Du arbei­test am nächs­ten Mor­gen wei­ter und denkst, alles wäre in Ordnung. 

Doch weil Du nachts eine neue IP-Adresse erhal­ten hast, glaubt Wor­d­Press, dass Du keine Berech­ti­gung mehr hast, auf den geöff­ne­ten Bei­trag zuzu­grei­fen — und loggt Dich zwangs­weise aus. 

Nur, dass dann Dein inzwi­schen viel­leicht neu geschrie­be­ner Text nicht gespei­chert wird. Die­ses Pro­blem sehe ich immer wie­der bei neuen Mit­glie­dern im Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel — ver­su­che unbe­dingt, die­ses Pro­blem gar nicht erst auf­tre­ten zu lassen!

Wenn Du direkt in Wor­d­Press schreibst, neigst Du außer­dem dazu, zu schnell auf den »Ver­öf­fent­li­chen« Knopf zu drü­cken. Gerade anfangs wirst Du froh sein, über­haupt einen Arti­kel fer­tig gestellt zu haben, und dann soll der auch so schnell wie mög­lich »raus«.

Blog Tipp 8
Nutze die 24-Stunden-Probe

Das ist aber nicht klug. Bes­ser ist es, Dei­nem Bei­trag eine gewisse Ruhe­phase zu gön­nen. 24 Stun­den sind opti­mal, wenn Du mehr Erfah­rung im Schrei­ben hast, tut es auch eine kür­zere Phase.

Jeden­falls fällt Dir das leich­ter, wenn Du Dei­nen Blog­ar­ti­kel erst vor­schreibst. Mit wel­chem Pro­gramm Du das machst, ist Dir alleine über­las­sen. Viele schrei­ben in Word vor. 

Mein Assis­tent Olly ist ein gro­ßer Fan der 24-Stun­den-Probe beim Blog schreiben.

Blog Tipp 9
Nutze spezielle Schreibprogramme

Ich schreibe meine Blog­bei­träge gern in dem Pro­gramm Scri­ve­ner vor, habe aber auch schon mit Simp­le­Note und Ever­Note expe­ri­men­tiert. Der iAWri­ter aktu­ell mein Tool der Wahl. Pro­biere aus, was Dir gut gefällt. Vor allem spare Dir beim Vor­schrei­ben unbe­dingt die For­ma­tie­run­gen. Die machst Du erst spä­ter in WordPress!

Ist Dein Blog­bei­trag fer­tig, lässt Du ihn mög­lichst einen Tag ruhen, mit fri­schem Blick schaust Du ihn Dir dann neu an. Blöde For­mu­lie­run­gen, Gram­ma­tik- und Recht­schreib­feh­ler fin­dest Du dann sehr schnell. Du kannst Dir auch Dei­nen Text laut vor­le­sen und merkst dann, ob Du einen flüs­sig geschrie­be­nen Text hast, oder umfor­mu­lie­ren musst.

Im Detail habe ich meine Vor­ge­hens­weise im Arti­kel Mein redak­tio­nel­ler Work­flow beschrie­ben.

Aktu­ell schreibe ich meine Blog­ar­ti­kel gern im iAWriter

Blog Tipp 10
Veröffentliche nur Deine besten Beiträge

Klasse statt Masse ist das ent­schei­dende Stich­wort! Wenn Du mit einem Blog­bei­trag unzu­frie­den bist, ver­öf­fent­li­che ihn nicht. Lege ihn zunächst ein­mal ad acta (nicht löschen!) und lasse ihn wei­ter rei­fen. Nach einer Ruhe­phase und gründ­li­chen Über­ar­bei­tung wirst Du ihn schon noch nut­zen können.

Mir geht es oft so, dass ich einen Blog­bei­trag plane und vor­be­reite und wenn ich dann zu schrei­ben beginne fest­stelle, dass das jetzt nicht der rich­tige Bei­trag ist. Dann bleibt er im aktu­el­len Zustand und ich schreibe den Bei­trag, der mir gerade leich­ter fällt. Der ist dann in der Regel auch bes­ser. Und Deine Leser ver­die­nen den bes­ten Blog­bei­trag, den Du gerade schrei­ben kannst.

Blog Tipp 11
Schreibe ausführlich

Gerade Anfän­ger machen den Feh­ler, zu schnell einen Bei­trag als »fer­tig« anzu­se­hen. Dabei geht der Bei­trag noch gar nicht rich­tig in die Tiefe. 

300 Wör­ter sollte ein Blog­bei­trag min­des­tens haben. Warum? Google hat nir­gendwo expli­zit gesagt, dass das die “magi­sche” Zahl ist. Aber es ist sehr schwer, mit weni­ger Wör­tern ein Thema umfas­send zu beschrei­ben und einen nütz­li­chen und rele­van­ten Text zu verfassen.

Ab etwa 1000 Wör­tern ste­hen die Chan­cen schon bes­ser, dass Du ein Thema umfas­send bear­bei­tet und beleuch­tet hast (und Google belohnt das mit einem bes­se­ren Ran­king).

Der Trend geht ein­deu­tig zu län­ge­ren Bei­trä­gen. Du wirst mer­ken, dass Du lange Bei­träge nur ver­fas­sen kannst, wenn Du vor­her gründ­lich recher­chiert hast und weißt, wor­über Du schrei­ben willst. Mehr zum Thema “opti­male Länge von Blog­ar­ti­keln” fin­dest Du in die­ser SEO-Senf-Pod­cast-Folge unge­fähr ab Minute 3:46.

Die­ser Bei­trag hier ist übri­gens rich­tig lang gewor­den und hat mehr als 3400 Wör­ter. Mehr zum Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung fin­dest Du in die­sem Bei­trag.

Blog Tipp 12
Finde Deinen Schreibstil

Jeder Blog­ger sollte sei­nen eige­nen Schreib­stil haben. Opti­mal ist es, wenn man Dei­nen Stil sogar erkennt, wenn Du gar nicht unter eige­nem Namen bloggst. Dafür musst Du aber schon viel geschrie­ben haben.

Achte vor allem dar­auf, dass Du

  • deut­li­che Absätze machst,
  • Deine Sätze nicht zu lang werden,
  • Du zwi­schen lan­gen und kur­zen Sät­zen wech­selst und damit das Lese­tempo steuerst,
  • nicht zu viele Neben­sätze verwendest,
  • die kor­rekte Recht­schrei­bung und Gram­ma­tik nicht vergisst,
  • Auf­zäh­lun­gen wie diese hier verwendest,
  • und auch Her­vor­he­bun­gen ein­baust, die dem Leser beim schnel­len Über­flie­gen (Scan­nen) helfen.

Dann brauchst Du noch Deine eigene Schreib­stimme. Die fin­dest Du vor allem, indem Du viel und regel­mä­ßig schreibst. Auch Jour­na­ling kann Dir hel­fen, schnel­ler zu Dei­ner Schreib­stimme in Dei­nem Blog zu finden.

Bei mei­nem Kol­le­gen Wal­ter Epp im Schreib­suchti-Blog kannst Du Dir übri­gens ein kos­ten­lo­ses E‑Book “Doping für dei­nen Schreib­stil” kos­ten­los bestellen.

Am ein­fachs­ten fin­dest Du Dei­nen Schreib­stil, wenn Du viel und regel­mä­ßig schreibst.

Blog Tipp 13
Optimiere Deine Texte für Menschen und Suchmaschinen

Der Begriff »Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung« ist Dir inzwi­schen auch schon begeg­net. So wich­tig das Thema auch ist: Lass Dir ver­si­chern, dass Du schon vie­les auto­ma­tisch rich­tig machst, wenn Du mit Dei­nem Leser vor Augen Dei­nen Bei­trag schreibst. Jonas Tiet­gen hat eine tolle Reihe zum Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­me­rung auf sei­nem Blog WP Ninjas. 

Ehe ich hier alles wie­der­hole, lies am bes­ten dort mit. Wenn Du tie­fer in das Thema ein­stei­gen möch­test, emp­fehle ich Dir sowieso den bereits oben erwähn­ten Pod­cast SEO­Senf.

Blog Tipp 14
Schreibe und veröffentliche regelmäßig

Jeder erfolg­rei­che Blog­ger wird Dir ver­si­chern, dass es wich­ti­ger ist, regel­mä­ßig ans Blog schrei­ben zu gehen — als viel zu schrei­ben. Setze Dich also nicht mit Vor­ga­ben wie »ich muss jeden Tag blog­gen« unter Druck. 

Das hältst Du als Betrei­ber eines Geschäfts oder als Bera­ter oder Dienst­leis­ter sowieso nicht durch. 

Bes­ser, Du bloggst nur ein­mal wöchent­lich, oder auch ein­mal alle vier­zehn Tage, als dass Du am Anfang die Bei­träge raus­haust wie ein Maschi­nen­ge­wehr und nach kur­zer Zeit fest­stel­len musst, dass Dein Revol­ver Lade­hem­mung hat. 

Robert Wel­ler hat schon 2013 einen infor­ma­ti­ven Bei­trag zur Kon­ti­nui­tät im Blog­gen geschrie­ben, den ich Dir zu lesen emp­fehle, weil er immer noch Gül­tig­keit hat.

Blog Tipp 15
Verlinke auf passende Beiträge anderer Blogger

Auch wenn es zunächst kon­tra­pro­duk­tiv erscheint: Ver­su­che, auf andere Blog­ger und ihre Bei­träge zu verlinken. 

Das hat für Dich ver­schie­dene Vor­teile: Du machst andere Blog­ger auf Dich auf­merk­sam und hast spä­ter viel­leicht ein­mal die Gele­gen­heit, einen Gast­bei­trag auf deren Blogs zu plat­zie­ren — was Dir wie­derum neue Leser ein­brin­gen wird. 

Das Ver­lin­ken ande­rer Bei­träge stei­gert also Deine Bekannt­heit. Außer­dem mag Google keine Sack­gas­sen im Inter­net. Weil das Inter­net von Ver­lin­kung lebt und Ver­lin­kung sein Wesen ausmacht. 

Somit kom­men auch externe Links Dei­ner Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ent­ge­gen. Und schließ­lich möch­test Du ja selbst, dass man auch auf Deine Bei­träge ver­linkt — also gehst Du am bes­ten mit gutem Bei­spiel voran, wenn Du Dei­nen Blog erstellst.

Blog Tipp 16
Lies die Beiträge anderer Blogger

Der vor­an­ge­gan­gene Tipp erfor­dert aller­dings, dass Du die Bei­träge in ande­ren Blogs ver­folgst. Woher soll­test Du sonst wis­sen, wor­auf Du ver­lin­ken kannst?! 

Die Lese­zeit ist kei­nes­falls tote oder ver­schwen­dete Zeit. Das Lesen ande­rer Blogs bie­tet Dir noch wei­tere Vorteile:

  • Du erwei­terst Dei­nen Horizont,
  • Du bleibst in Dei­ner Bran­che informiert,
  • Du kannst Dich mit ande­ren Blog­gern vernetzen,
  • Du betreibst gezielte Mitbewerbsbeobachtung 
  • Du kommst auf neue Ideen für Deine Key­word Recher­che und
  • Du erhältst viele neue Impulse und Ideen für Dei­nen eige­nen Blog.

Am ein­fachs­ten kannst Du Deine Lieb­lings­blogs mit einem Tool wie Feedly im Auge behal­ten. Mehr zu Feedly habe ich hier geschrie­ben.

Blog Tipp 17
Hinterlasse Kommentare auf anderen Blogs

Die­ser Tipp hat nur indi­rekt mit dem Blog­gen zu tun, ist aber sehr wich­tig, um Dei­nen Blog bekannt zu machen. 

Das Schöne an Blogs ist die Mög­lich­keit zur Inter­ak­tion. Mit Dei­nen Lesern und Dei­nen Kun­den. Kom­men­tiert nie­mand bei Dir, so bist Du trau­rig und hast das Gefühl, dass Du zwar beob­ach­tet wirst, aber nie­mand mit Dir reden mag.

Darum geh’ mit gutem Bei­spiel voran. Nimm Dir beim Lesen der ande­ren Blogs die fünf Minu­ten, die es kos­tet, einen klei­nen Kom­men­tar zu schrei­ben. Belohne den Blog­ger, wenn Dir sein Bei­trag gefal­len hat, indem Du ihm kurz ein paar nette Worte schreibst. Stelle Fra­gen, wenn Du mehr wis­sen willst. Geh’ in den kri­ti­schen Dis­kurs, wenn Du nicht ein­ver­stan­den bist mit dem, was Du da liest.

Das Kom­men­tie­ren för­dert also nicht nur den Aus­tausch, son­dern auch die Ver­net­zung. Zumal Du ganz char­mant auch auf Dei­nen eige­nen Blog ver­wei­sen kannst und die Blo­ga­dresse hin­ter­le­gen kannst. 

Denke auch spä­ter an die­sen Tipp, nicht nur, wenn Du Dei­nen Blog frisch star­test. Beim Blog star­ten bist Du wahr­schein­lich sehr moti­viert, alles umzu­set­zen — spä­ter schleicht sich Rou­tine ein und gern ver­gisst man diese Mög­lich­keit im Tagesgeschäft.

Blog Tipp 18
Verwende Bilder, aber achte auf das Urheberrecht

So span­nend es ist, Deine Bei­träge zu lesen, ver­giss die Bil­der nicht! Der Mensch ist ein Augen­tier und min­des­tens ein Bei­trags­bild soll­test Du Dei­nem Blog gönnen. 

Alleine schon des­halb, weil das Bei­trags­bild beim Tei­len Dei­nes Bei­trags in den Social Media »mit­ge­schickt« wird. Was mich auf das Thema Urhe­ber­recht bringt. Nach aktu­el­ler Recht­spre­chung musst Du den Urhe­ber eines Bil­des direkt am oder im Bild nen­nen. Zum Bei­spiel in der Form © Häns­chen Klein — stockdatenbank.xy. Das zu ver­ges­sen, kann Dir eine teure Abmah­nung einbringen. 

So sieht die Nen­nung des Urhe­bers in mei­nen Blog-Bei­trags­bil­dern aus.

Bes­ser noch sind eigene Bil­der. Gute Spie­gel­re­flex- oder Bridge-Digi­tal­ka­me­ras sind heute nicht mehr teuer und ein Smart­phone hast Du wahr­schein­lich auch. Schieße bei jeder Gele­gen­heit Bil­der aus Dei­nem Geschäft, bei der Arbeit mit Dei­nen Kun­den, wenn Du Vor­träge hältst, ein Groß­pro­jekt vor­be­rei­test und bei allen ande­ren Gele­gen­hei­ten, die Dir ein­fal­len. Dann weißt Du, dass die Bil­der Dir gehö­ren und Du kei­nen Urhe­ber nen­nen musst.

Aber Ach­tung!

Eine Rechts­falle gibt es auch hier. Sind auf Dei­nen Fotos Per­so­nen abge­bil­det, so brauchst Du auf jeden Fall deren schrift­li­ches (!) Ein­ver­ständ­nis, dass sie mit einer Ver­öf­fent­li­chung im Inter­net ein­ver­stan­den sind!

Blog Tipp 19
Fordere zu Kommentaren auf und reagiere darauf

Viele Men­schen lesen Blogs, ohne selbst zu blog­gen. Diese wis­sen nicht unbe­dingt, dass Du auf einen Kom­men­tar wartest.

Darum ist es wich­tig, dass Du spä­tes­tens am Ende Dei­nes Blog­bei­trags den Leser auf­for­derst, einen Kom­men­tar abzu­ge­ben. Du liest jetzt hier schon eine Weile mit. Erin­nerst Du Dich? Ich habe Dich am Anfang auf­ge­for­dert, Deine Fra­gen als Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen. Ich werde Dich auch am Ende des Bei­trags noch ein­mal darum bitten.

Die Auf­for­de­rung, einen Kom­men­tar zu hin­ter­las­sen, nennt man »Call to Action«, kurz CTA. Das muss nicht unbe­dingt die Auf­for­de­rung zu einem Kom­men­tar sein. Du kannst auch auf­for­dern, Dei­nen News­let­ter zu abon­nie­ren, in Dein Geschäft zu kom­men, zum Tele­fon zu grei­fen, um Dich anzu­ru­fen und einen Ter­min zu machen oder was immer Dir noch ein­fällt. Ich könnte Dich jetzt hier bespiels­weise auf­for­dern, doch Mit­glied im Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel zu wer­den. 😉 Nur achte dar­auf, nicht zu viele Auf­for­de­run­gen zu stel­len — denn dann weiß Dein Leser wie­der nicht, was er machen soll.

Blog Tipp 20
Bewirb Deine Beiträge in den Social Media

Nichts ist frus­trie­ren­der für einen Blog­ger, als keine Leser zu haben.

Mit dem Blog­gen ver­hält es sich so, wie mit Dei­nem Geschäft oder Dei­ner Bera­tung: Ohne, dass Du dafür Wer­bung machst, wird nie­mand kommen. 

Per Zufall kommt zumin­dest anfangs sel­ten jemand vor­bei — und bis dass Du es für ein Key­word auf Seite 1 bei Google schaffst, wirst Du auch eine Weile brauchen.

Nutze folg­lich Social Media, um Deine Blog­bei­träge bekannt zu machen. Hier erfährst Du, wie so eine Social-Media-Stra­te­gie aus­se­hen kann.

Ich nutze Recur­post, um meine Blog­ar­ti­kel regel­mä­ßig über die Social Media Kanäle zu bewerben.

Blog Tipp 21
Nutze Blogparaden, um Deinen Blog bekannter zu machen

Blog­pa­ra­den sind eine tolle Sache. Meist sind es eta­blierte und bekann­tere Blog­ger, die zu Blog­pa­ra­den auf­for­dern. Eine Blog­pa­rade ist eine Samm­lung von Bei­trä­gen ver­schie­de­ner Blog­ger zu einem bestimm­ten Thema zu einer bestimm­ten Zeit. Bis zu einem gege­be­nen Ter­min hat jeder, der sich ange­spro­chen fühlt, die Gele­gen­heit, einen Bei­trag zum aus­ge­ru­fe­nen Thema zu verfassen. 

Hier kannst Du mehr über Blog­pa­ra­den erfahren.

Über einen Kom­men­tar infor­mierst Du den Aus­rich­ter der Blog­pa­rade dar­über, dass Du auch einen Bei­trag geschrie­ben hast. In der Regel wird Dein Bei­trag dann ver­linkt und Du bekommst viele neue Leser, denn die Ver­fas­ser der ande­ren Bei­träge sind ja auch alle neu­gie­rig, was die ande­ren geschrie­ben haben. Nimm Dir auf jeden Fall die Zeit, wenigs­tens einige der ande­ren Bei­träge zu lesen und zu kom­men­tie­ren. So lernst Du viel hinzu, kannst Dich ver­net­zen und Deine Kom­pe­tenz bewei­sen. Bist Du spä­ter dann bekann­ter, kannst auch Du mal eine Blog­pa­rade aus­rich­ten.

Blog Tipp 22
Halte Deine Software (WordPress & Plugins) immer aktuell

Jetzt noch etwas Tech­ni­sches! Wor­d­Press ist eines der am wei­tes­ten ver­brei­te­ten Blog­sys­teme — und das nicht ohne Grund. Lei­der sorgt das auch dafür, dass viele Hacker ver­su­chen, diese Blogs zu knacken. 

Ohne jetzt die Gründe genauer zu beleuch­ten (das würde die­sen Arti­kel nun wirk­lich spren­gen), ist es mir wich­tig, dass Du Deine Soft­ware auf dem Ser­ver aktu­ell hältst. 

Denn mit fast jedem Update wer­den Sicher­heits­lü­cken gestopft. Je schnel­ler Du das Update instal­lierst, desto schnel­ler und bes­ser bist Du geschützt. Glaub mir, ich weiß, wovon ich rede, mein ers­ter Blog, die Mar­ke­ting-Oase, wurde 2008 im Herbst gehackt. In mei­ner Not, weil ich die Lücke nicht fand, habe ich alles gelöscht. Ich könnte heute schon viel wei­ter sein!

Wor­d­Press aktu­ell zu hal­ten ist nicht schwer — Du musst es nur tun!

Blog Tipp 23
Erweitere und verbessere Deinen Blog kontinuierlich

Anfangs kannst Du nicht an alles den­ken und anfangs ver­stehst Du auch nicht, wofür was gut sein soll. Was sind Wid­gets? Wozu brau­che ich Social Media Links? Wie baue ich ein Pop Up ein? Woher bekomme ich aus­sa­ge­kräf­tige Sta­tis­ti­ken? Diese Fra­gen kön­nen Dich ganz schön zurück wer­fen und ver­hin­dern, dass Du über­haupt mit dem Blog­gen beginnst. 

Mein Rat:

Ent­spann Dich! Fange erst ein­mal an und lerne Schritt für Schritt, was Du über­haupt brauchst und wie es funk­tio­niert. Aber bleibe auf dem Lau­fen­den und ver­bes­sere Dei­nen Blog kon­ti­nu­ier­lich. Denn stän­dig wird etwas neues erfun­den — und wer weiß, viel­leicht ist das das letzte Quänt­chen, das Dei­nen Blog erfolg­reich macht!

Blog Tipp 24
Überwache Deine Besucherzahlen

Am bes­ten ist es, wenn Du Dir im Vor­feld smarte Ziele für Dein Blog setzt. Smarte Ziele — das stammt aus dem Eng­li­schen und ist ein Akronym:

S steht für spezifisch,

M für messbar,

A für akzep­tiert,

R für rea­lis­tisch und

T für terminiert.

Nur, wenn Du Dir smarte Ziele setzt, kannst Du ent­schei­den, ob das, was Du tust und die dar­aus sich erge­ben­den Resul­tate erfolg­reich sind — oder eben nicht.

Doch dafür musst Du begin­nen, Deine Kenn­zah­len fest­zu­le­gen und zu mes­sen. Wie das geht, habe ich Dir in die­sen bei­den Arti­keln beschrieben:

Warum Du auch als Solo­pre­neu­rin ein Social Media Moni­to­ring brauchst

und

9 kos­ten­los nutz­bare Tools für Dein Social Media Monitoring

Bei­spiels­weise mit Google Ana­ly­tics kannst Du die Zugriffe auf Deine Blog­bei­träge überwachen.

Blog Tipp 25
Nutze Deinen Blog zur Gewinnung von Newsletter-Abonnenten

Schön, wenn Du viele Leser auf Dei­nem Blog hast.

Schön, wenn sie wiederkommen.

Schön, wenn Sie lange auf Dei­nen Sei­ten verweilen.

Es genügt aber nicht nur, einen Blog zu schrei­ben. Du soll­test auch nach­fas­sen — und natür­lich willst Du wis­sen: “Wer waren denn die gan­zen Leser?”

Hier kommt der News­let­ter ins Spiel. Nur mit der E‑Mail-Adresse hast Du die Chance zu erfah­ren, wer Deine Leser wirk­lich sind. Nur mit der E‑Mail-Adresse kannst Du Deine Leser direkt anspre­chen und ihnen ein kon­kre­tes Ange­bot machen. Nur mit der E‑Mail-Adresse kannst Du direkt zum Dia­log auffordern.

Darum gibt es auf den meis­ten Blogs auch Pop Ups, die Dich auf­for­dern, den News­let­ter zu abon­nie­ren. Das soll­test Du eben­falls tun.

Mit einem Pop Up gewinnst Du am ein­fachs­ten Abon­nen­ten für Dei­nen Newsletter.

Wenn Du mehr zu News­let­tern wis­sen möch­test, emp­fehle ich Dir meine Serie dazu. Steig ein­fach mit dem Arti­kel zur News­let­ter-Pro­vi­der-Wahl ein. Auch mei­nen Grund­la­gen-Arti­kel zu Acti­ve­Cam­paign möchte ich Dir an die­ser Stelle empfehlen. 

Blog Tipp 26
Nutze Deinen Blog clever zum Geld verdienen

Dein Blog soll dazu die­nen, Kun­den anzu­zie­hen. Und zwar die rich­ti­gen Kun­den. Aber Dein Blog kann auch dar­über hin­aus ein wert­vol­les Instru­ment in Dei­nem Online-Busi­ness sein. 

Es gibt wei­tere Mög­lich­kei­ten, Dei­nen Blog zu mone­ta­ri­sie­ren, also auch Geld damit zu ver­die­nen. So kannst Du bei­spiels­weise Wer­be­links, auch Affi­liate-Links genannt, in Deine Blog­ar­ti­kel ein­fü­gen. Dann bekommst Du für jede Bestel­lung, die über Dei­nen Link erfolgt ist, eine Provision. 

Je mehr der “rich­ti­gen” Besu­cher Du über die Umset­zung der vor­he­ri­gen Tipps auf Dei­nen Blog ziehst, desto höher sind die Chan­cen, dass diese Links geklickt und dar­über bestellt wird. Und das zu jeder Tages- und Nacht­zeit. Auch wenn Du mal krank oder im Urlaub bist. Geld ver­die­nen im Schlaf — klingt doch gut, oder?

Aller­dings will ich Dir nicht ver­schwei­gen, dass die Ein­künfte auf diese Weise meis­tens eher gering aus­fal­len wer­den — aber auch ein klei­nes Zubrot ist nicht zu ver­ach­ten, oder?

Blog Tipp 27
Habe Geduld, der Erfolg kommt nicht über Nacht

Über das Blog­gen neue Kun­den zu gewin­nen, funk­tio­niert nach­weis­lich — aber es geht nicht über Nacht. Du musst am Ball blei­ben und regel­mä­ßig schrei­ben. Du musst Deine Bei­träge bewer­ben. Und Du musst mit Dei­nen Lesern interagieren.

Das alles ist Arbeit und kos­tet Zeit — aber es bringt auch Erfolg. Abge­se­hen von der inves­tier­ten Zeit ist es die kos­ten­güns­tigste Art, Wer­bung für Dein Unter­neh­men zu machen. 

Ich begleite Dich gerne auf dem Weg zu Dei­nen neuen Kun­den. Also lies mit, abon­niere mei­nen News­let­ter und schreib mir in den Kom­men­ta­ren, wie Dir die 24 Tipps gefal­len haben und was Du gerne noch wis­sen möch­test. Danke!

About the Author Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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