Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Buffer - die simple, schnelle und zuverlässige Warteschlange

Buffer — die simple, schnelle und zuverlässige Warteschlange

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Buf­fer, das ist — zusam­men mit Hootsuite — das Pla­nungs­tool, das ich am längs­ten kenne und benutze. Gerade für Anfän­ger in den Social Media ist es prima geeig­net, weil es nur über rela­tiv wenige Funk­tio­nen ver­fügt und ein­fach zu bedie­nen ist.

Dies ist der dritte Teil mei­ner Serie, in der ich Dir die in mei­nen Augen wich­tigs­ten und bes­ten Pla­nungs­tools für Social Media vor­stelle. Keine Angst, Du sollst die nicht alle ler­nen und benut­zen. Aber ich finde es wich­tig, dass Du um ihre Mög­lich­kei­ten, ihre Stär­ken und ihre Schwä­chen sowie die mög­li­chen Kos­ten weißt, die auf Dich zukom­men, wenn Du nicht jeden ein­zel­nen Post per Hand steu­ern willst.

Bereits erschie­nen sind Bei­träge zu

In Kürze folgt dann noch CoSche­dule. Zum Abschluss der Reihe gibt es dann noch einen Ver­gleich aller vor­ge­stell­ten Tools. Das sind natür­lich nicht alle Tools, die es der­zeit auf dem Markt gibt, in mei­nen Augen aber die, die Du ken­nen soll­test um zu ent­schei­den, ob und wel­che Du davon ein­set­zen möch­test.

First in — first out

In der Pro­gram­mie­rung gibt es ein Prin­zip, das jeder von uns von einer nor­ma­len War­te­schlange kennt: Was zuerst hin­ein geht, kommt auch zuerst wie­der her­aus. Das ist auch das Grund­prin­zip von Buf­fer.

Herz­stück von Buf­fer sind die ein­zel­nen — Buf­fer. 🙂

Buf­fer ist Eng­lisch und das ent­spre­chende Wort für den deut­schen Puf­fer.

So, jetzt bist Du nicht wirk­lich schlauer, oder?

Denn die meis­ten Men­schen ver­wen­den das Wort Puf­fer für etwas, das zum Abfe­dern dient, als Schutz für zwei Dinge, die nicht zusam­men sto­ßen sol­len. Es gibt aber — gerade im Bereich der Pro­gram­mie­rung — noch eine zweite Bedeu­tung, näm­lich die, einen Vor­rat anzu­le­gen, der nach und nach abge­ar­bei­tet wird. Wie eben bei einer nor­ma­len War­te­schlange.

Die Grundlagen von Buffer

Und was hat das nun mit Social Media und Pla­nung zu tun? Die Grund­idee von Buf­fer ent­stand daher, dass zu häu­fige Posts die Leser ner­ven und über­for­dern kön­nen. Außer­dem stim­men Deine Zei­ten, in denen Du Dich um Deine Social Media Accounts küm­mern kannst, nicht unbe­dingt mit den opti­ma­len Zei­ten über­ein, zu denen Deine Fans oder Fol­lo­wer aktiv sind.

Die­ses Pro­blem löst Buf­fer für Dich. Wenn Du inter­es­sante Inhalte im Inter­net fin­dest, die Du mit Dei­nen Lesern tei­len möch­test (man spricht hier auch vom Kura­tie­ren, wenn Du das für bestimmte The­men­schwer­punkte machst), dann teilst Du sie nicht direkt, son­dern erst ein­mal nach Buf­fer.

Buf­fer kann inzwi­schen War­te­schlan­gen für Twit­ter, Face­book, Lin­kedIN, Google+ Pin­te­rest und Insta­gram anle­gen. Wobei Pin­te­rest der Bezahl­ver­sion vor­be­hal­ten ist und Buf­fer ebenso wie alle ande­ren Pla­nungs­tools nicht direkt nach Google+, Lin­kedIN und Insta­gram pos­ten kann, son­dern zum Zeit­punkt des geplan­ten Posts Dich auf Deine Smart­phone daran erin­nert, dass der Post nun manu­ell abge­schickt wer­den muss.

Diese Netz­werke kannst Du mit Buf­fer bedie­nen

Warteschlangen

Vor­her soll­test Du Dir also über­legt haben, wann denn Deine bes­ten Zei­ten zum Pos­ten sind. Es gibt viele Arti­kel im Inter­net, die sich mit die­ser Frage beschäf­ti­gen und die Du am ein­fachs­ten über die Google-Suche nach “beste zeit zum pos­ten auf …” fin­dest. Einen recht guten Arti­kel habe ich kürz­lich auf dem Kon­tor4-Blog gele­sen, der auch einige Info­gra­fi­ken dazu ent­hält.

Das Pro­blem mit die­sen Zeit­an­ga­ben ist, dass sie natür­lich sehr ver­all­ge­mei­nernd sind und oft auf ame­ri­ka­ni­schen Zah­len beru­hen. Am bes­ten ist es, wenn Du selbst ana­ly­sierst, wann Deine eige­nen Fans und Fol­lo­wer aktiv sind. Dann erst kannst Du wirk­lich sicher sein, die meis­ten von ihnen zu errei­chen. Zu die­sem Thema werde ich auch noch einen Blog­bei­trag schrei­ben, aller­dings erst im nächs­ten Jahr.

Hast Du Dir also über­legt, wann Deine Posts über Buf­fer erschei­nen sol­len, kannst Du sehr fle­xi­ble War­te­schlan­gen für jedes ein­zelne Pro­fil, das Du mit Buf­fer ver­bun­den hast, erstel­len.

Fin­dest Du beim Sur­fen oder Lesen Dei­ner RSS-Abos einen Arti­kel, den Du mit Dei­nen Lesern tei­len möch­test, teilst Du ihn ein­fach nach Buf­fer und die­ser küm­mert sich um den Rest.

Das Tei­len ist ganz ein­fach über eine Erwei­te­rung in Chrome oder Fire­fox mög­lich bezie­hungs­weise auf dem Smart­phone oder Tablet über die nor­male Tei­len-Funk­tion, sofern Du die App dort instal­liert hast.

Was spricht für Buffer

Es gibt eine Menge Punkte, die in mei­nen Augen für die Ver­wen­dung von Buf­fer spre­chen:

  • ein­fach zu bedie­nen
  • Apps für iOS und Android
  • 24-Stun­den-Uhr und Wochen­be­ginn mon­tags mög­lich
  • Benach­rich­ti­gun­gen per E‑Mail
  • Re-Buf­fer (= Recy­cling von Posts)
  • Sta­tis­ti­ken
  • Link­ver­kür­zung (haus­ei­ge­ner von Buf­fer oder auch mit Bit.ly)
  • Sicher­heit: 2‑Wege Authen­ti­fi­zie­rung mit SMS oder Google Authen­ti­ca­tor
  • Inte­gra­tio­nen in Feedly, Pocket
  • arbei­tet mit IFTTT und Zapier zusam­men
  • unter­stützt unglaub­lich viele wei­tere Apps — die Liste scheint end­los
  • und … Pablo: eine Bild­be­ar­bei­tung, die ein wenig an eine Mischung aus Canva und Pic­M­on­key erin­nert.

Was spricht gegen Buffer

Es gibt nur wenige Dinge, die mich an Buf­fer stö­ren:

  • kos­ten­pflich­tige Funk­tio­nen sind nicht aus­blend­bar
  • Sta­tis­ti­ken und Ana­ly­sen gibt es lei­der erst im kos­ten­pflich­ti­gen Modus

Dass Buf­fer nur auf Eng­lisch ver­füg­bar ist, stört mich per­sön­lich zwar nicht, aber ich kann gut nach­voll­zie­hen, dass nicht jeder mit einem fremd­spra­chi­gen Tool so glück­lich ist.

Kosten

Im Gegen­satz zum in der letz­ten Woche vor­ge­stell­ten Edgar ist Buf­fer dau­er­haft kos­ten­los nutz­bar. Ein­ge­schränkt auf einen Account je Platt­form (außer Pin­te­rest) und 10 Posts je Pro­fil reicht das für viele sogar schon aus. Ein Account pro Platt­form bedeu­tet aber auch, dass Du Dich zum Bei­spiel bei Face­book ent­schei­den musst, ob Du in Dein pri­va­tes Pro­fil, auf Deine Seite oder in eine der von Dir ver­wal­te­ten Grup­pen pos­ten möch­test.

Die nächste Stufe ist dann ein kos­ten­pflich­ti­ges Ange­bot zu 10 Dol­lar monat­lich 10 $ für bis zu 10 Accounts und 100 Posts pro Pro­fil. Die Sta­tis­ti­ken und Team­funk­tio­nen, mehr Pro­file und mehr Posts sind erst ab 99 $ pro Monat und auf­wärts ver­füg­bar.

Zusammenfassung und Fazit

Buf­fer ist ein leicht zu ver­ste­hen­des und ein­fach zu bedie­nen­des Pla­nungs­tool, das nun schon seit vie­len Jah­ren zuver­läs­sig sei­nen Dienst tut und auch nach und nach wei­tere Platt­for­men hinzu nimmt. Das kleinste Paket ist zum markt­üb­li­chen Preis von rund 10 Dol­lar für die meis­ten Solo­pre­neure und Ein­zel­un­ter­neh­mer in der Regel aus­rei­chend und in mei­nen Augen fair bepreist. Da Buf­fer kos­ten­frei ohne Zeit­be­gren­zung mit Ein­schrän­kun­gen nutz­bar ist, kannst Du es wirk­lich aus­gie­big tes­ten, bevor Du Dich dafür ent­schei­dest.

Meine Emp­feh­lung: Pro­biere es ein­fach mal aus.

Ich nutze Buf­fer übri­gens seit vie­len Jah­ren aus­schließ­lich in der kos­ten­freien Ver­sion, da ich es mit ande­ren Tools ergänze. Wie sieht es bei Dir aus? Ver­wen­dest Du Buf­fer schon? Gefällt es Dir? Oder magst Du Buf­fer nicht? Schreibe mir gern einen Kom­men­tar und berichte über Deine Erfah­run­gen damit!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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