Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Edgar gibt sich die Ehre - ein Social Media Planungstool für Deine Posts
Edgar Social Media Planungstool mit einem Tintenfisch als Logo

Edgar gibt sich die Ehre — ein Social Media Planungstool für Deine Posts

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Heute stelle ich Dir Edgar, den freund­li­chen Pla­nungs-Kra­ken, vor.

Dies ist zweite Teil mei­ner Serie, in der ich Dir die in mei­nen Augen wich­tigs­ten und bes­ten Pla­nungs­tools für Social Media vor­stelle. Keine Angst, Du sollst die nicht alle ler­nen und benut­zen. Aber ich finde es wich­tig, dass Du um ihre Mög­lich­kei­ten, ihre Stär­ken und ihre Schwä­chen sowie die mög­li­chen Kos­ten weißt, die auf Dich zukom­men, wenn Du nicht jeden ein­zel­nen Post per Hand machen willst.

In den kom­men­den Wochen stelle ich Dir dann wei­tere Pla­nungs­tools vor.

Bereits erschie­nen sind Bei­träge zu

In Kürze folgt dann noch CoSche­dule. Zum Abschluss der Reihe gibt es dann noch einen Ver­gleich aller vor­ge­stell­ten Tools. Das sind natür­lich nicht alle Tools, die es der­zeit auf dem Markt gibt, in mei­nen Augen aber die, die Du ken­nen soll­test um zu ent­schei­den, ob und wel­che Du davon ein­set­zen möch­test.

Edgar ist anders als die ande­ren gro­ßen Fische im Ozean der Pla­nungs­tools für Social Media. Edgar ver­spricht Dir eine Ver­dop­pe­lung Dei­nes Traf­fics. Und Edgar kannst Du gar nicht direkt bestel­len, son­dern Du kannst durch Ein­gabe Dei­ner E-Mail-Adresse um einen Ein­la­dung bit­ten. Erst dann erfährst Du den Preis von Edgar. Ich ver­rate ihn Dir in die­sem Bei­trag — am Ende.

Kurzbeschreibung von Edgar

Edgar macht es Dir leicht, Deine Inhalte immer wie­der zu pos­ten, so dass Deine Bei­träge eine maxi­male Sicht­bar­keit erhal­ten. Denn zu Beginn, wenn Du bei­spiels­weise einen Blog­bei­trag frisch ver­öf­fent­licht hast, bekommt er natür­lich viele Zugriffe: Du pro­mo­test ihn “per Hand” in den ver­schie­de­nen Social Media (Face­book, Twit­ter und — zumin­dest aktu­ell noch — Google+ gehö­ren da zum Pflicht­pro­gramm, wei­tere Platt­for­men je nach­dem, wo Du noch aktiv Deine Ziel­gruppe ansprichst). Doch nach spä­tes­tens einer Woche, oder dann, wenn Dein neuer Bei­trag erscheint, fällt die Sicht­bar­keit schnell ins Boden­lose. Dabei gibt es so viele Men­schen, die ihn noch nicht gese­hen haben und die er inter­es­sie­ren könnte!

Hier kommt Edgar ins Spiel.

Screencast von Edgar — die wichtigsten Grundlagen

Statt nun alle Funk­tio­nen en detail zu beschrei­ben, habe ich mir für die­ses Mal über­legt, Dir das Wich­tigste in einem Video vor­zu­stel­len. Keine Sorge, es ist nicht lang und dau­ert nur 10 Minu­ten.

Das Wichtigste in Kürze

Edgar ist ebenso wie alle ande­ren Pla­nungs­tools, die ich der­zeit kenne und ver­wende, brow­ser­ba­siert, Du musst also nichts auf Dei­nem Com­pu­ter instal­lie­ren.

Wenn Du Edgar das erste Mal ver­wen­dest, wirst Du mit Hilfe eines Assis­ten­ten (Edgar per­sön­lich? 😉 ) durch die Ein­rich­tung geführt. Mich hat das zunächst mehr ver­wirrt als unter­stützt, weil ich eigent­lich erst ein­mal den gro­ßen Über­blick haben wollte — es ging aber sofort los. So hatte ich zwi­schen­durch schon die ers­ten Sup­port­an­fra­gen per Mail gestellt, bevor ich mit der Ein­rich­tung durch war. Der Sup­port hat trotz­dem sehr schnell, freund­lich und hilf­reich geant­wor­tet. Ein ech­ter Plus­punkt. Aller­dings ist sowohl die Benut­zer­ober­flä­che als auch der Sup­port der­zeit nur auf Eng­lisch ver­füg­bar.

Eine kategorisierte Bibliothek einrichten

Nach­dem Du Deine Pro­file und Sei­ten mit Edgar ver­bun­den hast, rich­test Du Dir als ers­tes eine kate­go­ri­sierte Inhalte-Biblio­thek ein. Einige Kate­go­rien hat Edgar bereits vor­ge­ge­ben. Du musst sie aber nicht ver­wen­den, kannst sie auch umbe­nen­nen und eigene ein­rich­ten.

Stundenplan einrichten

Mich hat das Pla­nungs­tool von Edgar sofort an einen Stun­den­plan aus der Schule oder Uni erin­nert. Um keine Ver­wechs­lung mit dem in der ver­gan­ge­nen Woche vor­ge­stell­ten Post Plan­ner auf­kom­men zu las­sen, spre­che ich also (auch im Video) extra nicht von einem Post Plan.

In dem Stun­den­plan gibst Du an, zu wel­chen Zei­ten aus wel­cher Kate­go­rie gepos­tet wer­den soll.

Neben dem Stun­den­plan kannst Du aber auch ein bestimm­tes Datum und einen bestimm­ten Zeit­punkt in Edgar pla­nen.

Endlose Posts

Hast Du Edgar mit Inhal­ten gefüllt, wer­den diese immer wie­der neu gepos­tet. Ist die Schlange der geplan­ten Posts abge­ar­bei­tet, beginnt Edgar ein­fach von vorn. Das ist super cool, wenn Du bereits viele Inhalte hast — und auch viele Inhalte in Edgar ein­ge­pflegt hast. Hast Du nur wenige Inhalte, wie­der­ho­len sich Deine Posts unter Umstän­den sehr häu­fig — was dazu füh­ren könnte, dass Deine Fans und Fol­lo­wer sie sehr oft sehen — und sich gelang­weilt abwen­den.

Welche Netzwerke werden von Edgar bedient?

Edgar kann nach Face­book, Twit­ter und Lin­kedIn pos­ten. Ähn­lich wie beim Post Plan­ner sind Posts nach Face­book-Pro­fi­len, Face­book-Sei­ten und eige­nen Face­book-Grup­pen mög­lich.
Edgar macht keine Beschrän­kun­gen für die vor­be­rei­te­ten Posts, die Du darin spei­chern kannst.

Pro — was spricht für Edgar?

Für Edgar spricht, dass Du — wenn Du die Bedie­nung ver­stan­den und erst ein­mal alle Deine Bei­träge ein­ge­pflegt hast — nur noch sehr wenig Arbeit mit die­sem Pla­nungs­tool hast. Immer dann, wenn Du einen neuen Blog­bei­trag ver­fasst hast oder Dir andere Inhalte über­legt hast, pflegst Du sie ein und gut ist. Den Rest macht Edgar allein. Sehr smart, der kleine Krake!
Die Bedie­nung ist über­sicht­lich, es gibt nicht zu viele Fea­tures und Edgar erle­digt — soweit ich das bis jetzt beur­tei­len kann — zuver­läs­sig seine Arbeit.

Contra — was spricht gegen Edgar?

In mei­nen Augen hat Edgar nur einen ein­zi­gen ent­schei­den­den Nach­teil — und darum werde ich Edgar auch schon in Kürze nicht mehr ver­wen­den: Edgar ist — ganz offen gesagt — ein­fach völ­lig über­teu­ert. Das Werk­zeug war schon nicht bil­lig, als ich das erste Mal vor etwa einem Jahr dar­über stol­perte. Aber im Sep­tem­ber 2016 wur­den die Preise noch ein­mal ange­ho­ben.

Die Haupt­funk­tion von Edgar, näm­lich end­los meine vor­be­rei­te­ten Posts zu recy­clen, kann ich ein klei­nes biss­chen umständ­li­cher auch in Post Plan­ner umset­zen. Inzwi­schen habe ich außer­dem her­aus­ge­fun­den, dass es auch einen deut­lich preis­wer­te­ren Klon von Edgar gibt — die­sen werde ich Dir in Kürze eben­falls vor­stel­len. Viel­leicht werde ich dahin wech­seln. Das kann ich aber erst end­gül­tig sagen, wenn ich die­ses andere Pla­nungs­tool genauer ange­se­hen habe. Darum ver­rate ich Dir jetzt auch noch nicht den Namen.

Wenn Du die Ein­la­dung von Edgar erhältst und annimmst, kannst Du einen Monat lang kos­ten­los tes­ten. Aber!

Ich bin damals davon aus­ge­gan­gen, dass ich erst nach Ablauf des Pro­be­mo­nats zah­len muss. Doch Edgar ist auch hier etwas anders als die ande­ren Fische: Der Monats­bei­trag wird sofort von Dei­nem Kre­dit­kar­ten­konto abge­bucht. Nur, wenn Du inner­halb des Pro­be­mo­nats kün­digst, erhältst Du Dein Geld zurück. Bleibst Du bei Edgar, bezahlst Du vom ers­ten Moment an. Das habe ich auch schon kun­den­freund­li­cher erlebt.

Außer­dem ver­misse ich bei Edgar aus­sa­ge­kräf­tige Sta­tis­ti­ken. Natür­lich kann ich mir die Infos auch aus ande­ren Quel­len holen — aber bei dem Preis fände ich ein inte­grier­tes Sta­tis­tik- und Moni­to­ring-Tool schon ange­mes­sen. Alles, was Du von Edgar bekommst, sind wöchent­li­che E-Mails, die so aus­se­hen:

Ich finde das ziem­lich schwach.

Zusammenfassung und Fazit

Edgar ist toll. Es hat mich so über­zeugt, dass ich nach dem kos­ten­lo­sen Pro­be­mo­nat (der nicht wirk­lich einer ist) dabei geblie­ben bin. Inzwi­schen habe ich aber eben auch Post Plan­ner für ein Jahr gebucht und so werde ich Edgar wahr­schein­lich schwe­ren Her­zens den Lauf­pass geben. Denn böse bin ich mei­nem Geld nicht, auch wenn ich sehr gerne für gute Werk­zeuge bezahle. Und schwe­ren Her­zens des­halb, weil es ziem­lich müh­sam ist, vor­be­rei­tete Posts aus einem Tool in ein ande­res zu über­tra­gen. Diese Arbeit ist aber nun für mich abge­schlos­sen.

Hast Du schon Erfah­run­gen mit Edgar gesam­melt?

Benutzt Du das Tool viel­leicht sogar selbst?

Teile Deine Mei­nung zu Edgar gerne mit uns in den Kom­men­ta­ren!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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