Von Gratis bis Premium: Die besten 10 EverNote Alternativen im Vergleich

Von Birgit Schultz


Letzte Aktua­li­sie­rung 18. April 2024 

Ever­Note-Alter­na­ti­ven zu fin­den ist gleich­zei­tig leicht und schwer. Leicht des­halb, weil es inzwi­schen gefühlt unend­li­che Tools gibt, die das Prin­zip von Ever­Note ver­fol­gen oder Teile der Funk­tio­nen von Ever­Note abbil­den. Schwer des­halb, weil das, was für den einen eine echte Alter­na­tive dar­stellt für die andere über­haupt nicht passt.

Wie kommt das?

Ever­Note ist schon sehr lange am Markt und hat nach und nach die Funk­tio­na­li­tä­ten erwei­tert, so dass es mehr ist als ein rei­nes Pro­gramm zum Noti­zen machen. 

Für die­sen Bei­trag, den ich anläss­lich der Über­nahme von Ever­Note durch das ita­lie­ni­sche Unter­neh­men Ben­ding Spoons schreibe (mehr dazu in mei­nem Arti­kel Ever­note Preis­er­hö­hung, willst Du wirk­lich wech­seln?), habe ich 10 Apps aus­ge­wählt, die einen ver­gleich­ba­ren Funk­ti­ons­um­fang haben – wenn auch nicht den­sel­ben. Nach mei­ner Mei­nung sind diese 10 die bes­ten Alter­na­ti­ven zu Ever­note, die Du der­zeit bekom­men kannst. Die Rei­hen­folge sagt aber nichts über meine Wertung.

Übri­gens: Pro­gramme, die den Schwer­punkt auf die Ver­wal­tung von Auf­ga­ben und Pro­jek­ten legen (wie Todoist, ClickUp oder Asana) sind für mich keine Alter­na­ti­ven zu Ever­note und wer­den hier nicht auf­ge­führt. Wenn Du mehr zu die­sen erfah­ren möch­test, folge den Links zu meine Blogbeiträgen.

Inhalt

Microsoft OneNote

OneN­ote ist ein Pro­gramm von Micro­soft und ein digi­ta­les Notiz­buch, das Dir hilft, Deine Ideen und Pro­jekte an einem Ort zu orga­ni­sie­ren. Du kannst damit Noti­zen schrei­ben, Zeich­nun­gen erstel­len, Web­sei­ten spei­chern und sogar Audio­auf­nah­men hinzufügen.

OneN­ote syn­chro­ni­siert Deine Noti­zen auf meh­re­ren Gerä­ten, egal ob Sie an Dei­nem Desk­top-Com­pu­ter, Lap­top oder einem Mobil­ge­rät arbeitest.

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OneN­ote besteht aus Notiz­bü­chern. Darin befin­den sich Tabs. In den Tabs befin­den sich Sei­ten. Wie in einer ech­ten "Kladde".

Welche Besonderheiten hat OneNote? 

Unge­wöhn­lich an OneN­ote ist, dass Du auf jede belie­bige Stelle einer Notiz kli­cken und dort anfan­gen kannst zu schrei­ben, ein Bild oder eine Audio­no­tiz ein­zu­fü­gen oder etwas zu zeich­nen. Statt also zei­len­ori­en­tiert wie bei einer Text­ver­ar­bei­tung funk­tio­niert OneN­ote eher wie ein "ech­ter Zet­tel" oder ein Whiteboard. 

Für welche Betriebssysteme gibt es OneNote?

  • Win­dows (ab Ver­sion 7)
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet OneNote? 

Micro­soft OneN­ote kannst Du im Prin­zip kom­plett kos­ten­los nutzen.

Als Win­dows-Nut­zer kannst Du zwi­schen zwei ver­füg­ba­ren Ver­sio­nen wählen:

  1. OneN­ote (frü­her als "OneN­ote 2016" bezeich­net), die kos­ten­lose Desk­top-App, die unter allen unter­stütz­ten Ver­sio­nen von Micro­soft Win­dows aus­ge­führt wird und Teil von Office 2019 und Micro­soft 365 ist.
  2. OneN­ote für Win­dows 10, die OneN­ote-App, die in allen Edi­tio­nen von Win­dows 10 vor­in­stal­liert ist.

Wich­tig: Auf Dei­nem Win­dows-PC kannst Du eine belie­bige Ver­sion von OneN­ote ver­wen­den oder sogar beide Win­dows-Ver­sio­nen neben­ein­an­der ver­wen­den, bis Du eine Ver­sion final aus­ge­wählt hast. Micro­soft emp­fiehlt OneN­ote zu ver­wen­den, da OneN­ote für Windows10 im Okto­ber 2025 das Ende des Sup­ports erreicht. 

Den vol­len Funk­ti­ons­um­fang gibt es nur mit einem gül­ti­gen Micro­soft 365 Abon­ne­ment für 69,00 Euro pro Jahr oder 7,00 Euro pro Monat. Die­ser beinhal­tet erwei­terte Funk­tio­nen wie Zusatz­spei­cher­platz, tech­ni­schen Sup­port und die Nut­zung von OneN­ote ist auch in Kom­bi­na­tion mit wei­te­ren Office-Anwen­dun­gen wie Word, Excel und PowerPoint. 

Was gefällt mir an OneNote?

Die freie Posi­tio­nie­rung von Inhal­ten auf den ein­zel­nen Notiz­sei­ten fas­zi­niert mich ebenso, wie die visu­elle Gestal­tung der Notiz­bü­cher mit Tabs und Seiten. 

OneN­ote ist auf jeden Fall ein schö­nes Pro­gramm, um bei­spiels­weise Mit­schrif­ten an der Schule oder Uni zu machen. Auch für den Busi­ness-Ein­satz kann es sinn­voll sein, wenn Du für Deine Pro­jekte Brain­stor­mings oder Ideen fle­xi­bel fest­hal­ten möchtest.

Was mag ich nicht?

Die freie Posi­tio­nie­rung von Inhal­ten auf den ein­zel­nen Notiz­sei­ten sowie die visu­elle Gestal­tung der Notiz­bü­cher mit Tabs und Sei­ten. Denn ich habe bei ver­schie­de­nen Anläu­fen, OneN­ote zu nut­zen fest­ge­stellt, dass genau diese bei­den Eigen­schaf­ten mich irri­tie­ren und dafür sor­gen, dass ich Inhalte nicht wiederfinde.

Der OneN­ote Web­clip­per hat nie so zuver­läs­sig für mich funk­tio­niert wie der von Ever­note. Oft waren die geclipp­ten Inhalte "zer­schos­sen". 

Es gab frü­her (vor 2021) die Mög­lich­keit, mit­hilfe eines klei­nen Pro­gramms von Micro­soft Ever­note-Noti­zen nach OneN­ote zu impor­tie­ren. Das wird aber schon lange nicht mehr unter­stützt. Aber selbst wenn es das noch gäbe – ich glaube nicht, dass OneN­ote mit mei­nen über 27.000 Noti­zen wirk­lich klar käme. 

Notion

Notion ist ein ultraf­le­xi­bles Orga­ni­sa­ti­ons- und Pro­duk­ti­vi­täts­tool, das ver­schie­dene Funk­tio­nen wie Noti­zen, Daten­ban­ken, Kan­ban-Boards, Wikis und Erin­ne­run­gen in einer über­sicht­li­chen, ein­heit­li­chen Ober­flä­che kombiniert.

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In Notion wer­den Dir bei der Erstel­lung einer neuen Notiz ver­schie­dene Mög­lich­kei­ten direkt angezeigt.

Welche Besonderheiten hat das Tool Notion? 

Du kannst mit Notion Deine eige­nen Sys­teme erstel­len, anstatt Dich an vor­ge­ge­bene Struk­tu­ren hal­ten zu müssen. 

Ob Du Pro­jekt­ma­nage­ment-Auf­ga­ben erle­di­gen musst, eine per­sön­li­che To-do-Liste ver­wal­ten willst oder kom­plexe Groß­pro­jekte im Team abwi­ckeln willst – Notion bie­tet Dir ein fle­xi­bles Sys­tem, das Du indi­vi­du­ell auf Deine Bedürf­nisse anpas­sen kannst.

Arbei­test Du in einem Team, wird Dir die Echt­zeit-Zusam­men­ar­beit an den Noti­zen gefallen.

Außer­dem gibt es viele Inte­gra­tio­nen mit ande­ren Apps oder Plattformen.

Für welche Betriebssysteme gibt es Notion?

  • Win­dows
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet Notion? 

Für Ein­zel­nut­zer oder kleine Teams bie­tet Notion eine kos­ten­lose Ver­sion mit grund­le­gen­den Funktionen.

Der Plus-Ver­trag liegt bei 8 USD bzw. 10 USD pro Mit­glied und Monat, der Busi­ness-Ver­trag bei 15 USD bzw. 18 USD pro Mit­glied und Monat (jeweils bei jähr­li­cher bzw. monat­li­cher Zah­lung). Für die meis­ten Solo­pre­neu­rin­nen dürfte der Plus-Ver­trag mehr als aus­rei­chend sein. 

Was gefällt mir an Notion?

Die Fle­xi­bi­li­tät. Mit Notion kann man wirk­lich viel machen und es gibt inzwi­schen auch unzäh­lige Vor­la­gen (Tem­pla­tes) sowohl kos­ten­los als auch kos­ten­pflich­tig dafür. Notion ist nicht ein­fach nur ein Notiz­tool, son­dern es wer­kelt daten­bank­ba­siert – mit ent­spre­chen­den Funk­tio­nen und Mög­lich­kei­ten, die sich dar­aus erge­ben. Dabei gefällt mir das schlichte Design, das Du wahl­weise auf hell oder dun­kel umstel­len kannst, beson­ders gut. 

Was mag ich nicht?

Notion lädt zum Bas­teln ein. Zum Opti­mie­ren und Ver­bes­sern. Wenn man ein­mal Blut geleckt hat, was Notion alles mehr kann, kann man sich über Stun­den darin ver­lie­ren. Ganz beson­ders schlimm wird es, wenn man sich ein Tem­p­late sucht und dann fest­stellt, dass man ein paar Klei­nig­kei­ten geän­dert haben möchte … und nach ein paar Minu­ten dann das Tem­p­late gar nicht mehr funk­tio­niert, weil man eigent­lich doch nicht ver­stan­den hat, wie die ein­zel­nen Ele­mente zusam­men spielen. 

Zwar kann man Ever­note Notiz­bü­cher nach Notion impor­tie­ren, aber gerade der Import von Notiz­bü­chern mit PDF-Anhän­gen, hat nicht sau­ber funk­tio­niert. Auch bei Notion bin ich mir nicht sicher, ob meine über 27.000 Noti­zen nicht das Sys­tem spren­gen würden. 

Pocket

Mit Pocket kannst Du Sei­ten im Web oder auch Videos spei­chern, um sie spä­ter anzu­se­hen. Bereits im Web­clip­per kannst Du die Inhalte tag­gen, um sie spä­ter leich­ter wie­der zu fin­den und the­ma­tisch grup­piert anzuzeigen. 

Frü­her hieß das Tool ein­mal Read It Later – und das beschreibt die Grund­funk­tion sehr schön. Gestar­tet ist es also mehr als alter­na­tive Lese­zei­chen-Ver­wal­tung und nicht als "Notiz­buch-App". Die es auch heute noch nicht ist. 

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Mit Tags und Favo­ri­ten (Stern­chen) kannst Du Deine Web­clips in Pocket fil­tern und organisieren.

Welche Besonderheiten hat das Tool Pocket? 

Sehr cool ist die klare, fokus­sierte Lese­an­sicht der geclipp­ten Web­sei­ten. Wenn Du also jemand bist, der sich von man­chen über­bor­den­den Maga­zin­sei­ten über­for­dert fühlt, dann ist Pocket ein­fach ein sehr nütz­li­ches Werkzeug. 

Du kannst in der Lese­an­sicht Text­teile mit einem Text­mar­ker mar­kie­ren. Alle Inhalte kön­nen mit Tags ver­se­hen und somit struk­tu­riert wer­den. Beson­dere Arti­kel kannst Du mit einem Stern­chen als Favo­rit mar­kie­ren. Bereits gele­sene Arti­kel, die Du aktu­ell nicht mehr benö­tigst, kannst Du archi­vie­ren. Außer­dem schlägt Dir Pocket Bei­träge vor, die Dich inter­es­sie­ren könn­ten. In der mobi­len Ver­sion kannst Du Dir die gespei­cher­ten Bei­träge auch vor­le­sen lassen. 

Für welche Betriebssysteme gibt es Pocket?

  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Außer­dem gibt es den Web­clip­per für 

  • Chrome
  • Fire­fox
  • Edge
  • Safari
  • Brave
  • Opera
  • Vivaldi

Was kostet das Tool Pocket?

Die Basis­ver­sion von Pocket ist kos­ten­los und bie­tet Dir grund­le­gende Mög­lich­kei­ten wie das Spei­chern, Lesen und Ver­wal­ten von Arti­keln und Online-Inhal­ten. Die Pre­mium-Ver­sion kos­tet 4,99 USD pro Monat oder 44,99 USD pro Jahr. In der kos­ten­lo­sen Ver­sion wer­den ledig­lich Links zu den Bei­trä­gen gespei­chert und Du musst zum Lesen der Inhalte online sein. Mit der Pre­mium-Ver­sion kannst Du Arti­kel – ähn­lich wie in Ever­note – per­ma­nent spei­chern, off­line lesen und im Voll­text durch­su­chen. Außer­dem ste­hen Dir unbe­grenzte Mar­kie­run­gen sowie zum Lesen wei­tere Schrift­ar­ten zur Verfügung. 

Was gefällt mir an Pocket?

Pocket beglei­tet mich schon sehr lange (schon seit es eben noch Read it later hieß) und obwohl ich es nur kos­ten­los nutze, finde ich es für meine Recher­che­ar­bei­ten extrem hilf­reich. Im Gegen­satz zu Ever­Note spei­chere ich hier (bis­lang) nur Inhalte, die von kurz­fris­ti­gem Inter­esse für mich sind (alles, was lang­fris­tig Bestand haben könnte, geht nach Ever­Note). Mir gefällt die ruhige Lese­an­sicht und das ein­fa­che Tagging. 

Was mag ich nicht?

Es gibt nicht wirk­lich etwas, das mir an Pocket nicht gefällt. Wenn ich mal Ever­Note ver­las­sen sollte, dann werde ich die Pre­mium-Ver­sion von Pocket nut­zen, um eben auch lang­fris­tig inter­es­sante Bei­träge zu spei­chern und für mich zugäng­lich zu archi­vie­ren. Aller­dings ver­fügt Pocket über keine eigene Notiz­funk­tion, so dass Du es immer nur in Kom­bi­na­tion mit einem wei­te­ren Tool ver­wen­den kannst, wenn Du Ever­Note im vol­len Umfang erset­zen möchtest.

Google Keep (Google Notizen)

Was kann das Tool Google Keep?

Google Keep ist ein Tool zur Ver­wal­tung und Orga­ni­sa­tion von Noti­zen und Lis­ten, das Du sowohl im Brow­ser am Desk­top als auch per Apps auf mobi­len Gerä­ten nut­zen kannst. Du kannst damit Infor­ma­tio­nen in einer Viel­zahl von For­ma­ten spei­chern, näm­lich als Text, Spra­che, Bilder/​Fotos und Zeich­nun­gen bezie­hungs­weise Handschrift.

Du kannst Dei­nen Noti­zen zwar Bil­der hin­zu­fü­gen, aber es ist nicht mög­lich, Datei-Anhänge (PDFs, andere Datei­for­mate) den Noti­zen hinzu zu fügen. 

Sehr prak­tisch ist die Syn­chro­ni­sie­rung der Noti­zen zwi­schen ver­schie­de­nen Gerä­ten auch über Betriebs­sys­tem­gren­zen hin­weg. Du kannst sie auch mit ande­ren teilen. 

Mit Tags kannst Du Deine Noti­zen in Keep ein­fach und fle­xi­bel organisieren. 

Natür­lich inte­griert es sich naht­los mit ande­ren Google-Diens­ten wie Google Docs und dem Google Calendar. 

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Noti­zen, die Dir beson­ders wich­tig sind, kannst Du in Google Keep auch "anpin­nen".

Welche Besonderheiten hat das Tool Google Keep?

Cool ist die Fähig­keit von Google Keep, Erin­ne­run­gen an E‑Mails zu sen­den und Erin­ne­run­gen basie­rend auf Zeit­punk­ten oder Stand­or­ten zu setzen. 

Mir gefällt beson­ders, dass Du beim Auf­zeich­nen von Sprach­no­ti­zen auto­ma­tisch die Umwand­lung in Text erhältst. Das ist sehr prak­tisch, um Audio­no­ti­zen schnell wie­der zu finden. 

Für welche Betriebssysteme Gibt es Google Keep?

  • Win­dows
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet Google Keep?

Google Keep ist kos­ten­los. Außer­dem ist es in den G Work­place-Abon­ne­ment­plä­nen von Google inte­griert, die zusätz­li­che Funk­tio­nen und Spei­cher­platz bieten. 

Was gefällt mir an Google Keep?

Google Keep ist für mich die "schnelle Notiz", die auf allen Betriebs­sys­te­men unmit­tel­bar syn­chro­ni­siert zur Ver­fü­gung steht. Die Sprach­no­ti­zen mit direk­ter Tran­skrip­tion finde ich genial. Ins­ge­samt ist es recht minimalistisch. 

Was mag ich nicht?

Mir gefällt Google Keep super, aber es könnte Ever­Note nie für mich erset­zen. Dafür feh­len ein­fach wich­tige Funk­tio­nen wie ein Web­clip­per. Außer­dem sind mir die Notiz­fel­der "zu klein" (obwohl man sie ver­grö­ßern kann). Ich setze es wie ein digi­ta­les Pos­tIt-Zet­tel­sys­tem ein und anders als in Ever­Note lösche ich hier Noti­zen auch sehr schnell wieder.

Mir fehlt ein­fach die Mög­lich­keit, PDFs und andere Datei­ty­pen ein­bin­den zu können.

Tags sind zwar fle­xi­bler als Ord­ner ("Notiz­bü­cher"), aber mir ein­fach eine Orga­ni­sa­ti­ons­ebene zu wenig. 

Joplin

Was kann Joplin?

Jop­lin ist ein Open-Source-Tool für Noti­zen und Listen.

Mit Jop­lin spei­cherst Du for­ma­tierte Texte und kannst Links, Bil­der und Dateien hin­zu­zu­fü­gen. Jop­lin unter­stützt die Syn­chro­ni­sa­tion über meh­rere Geräte und Platt­for­men hinweg. 

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Jop­lin sieht etwas schlicht aus, kann aber viel. 

Welche Besonderheiten hat das Tool Joplin?

Der Text­edi­tor und die Mög­lich­keit, Noti­zen mit Tags und Geo­lo­ka­li­sie­rung zu ver­se­hen, macht Jop­lin zu einer voll­wer­ti­gen Lösung für Noti­zen und Task-Management-Anforderungen. 

Die Noti­zen for­ma­tierst Du mit Mark­down. Noti­zen wer­den als rei­ner Text aber ver­schlüs­selt (End-To-End Encryp­tion (E2EE)) gespei­chert. Apro­pos Daten und Sicher­heit: Die Daten wer­den lokal bei Dir gespei­chert und Du kannst sie über die Jop­lin Cloud, Next­cloud, S3, Web­DAV, Drop­box, One­Drive oder Dein loka­les Sys­tem synchronisieren. 

Jop­lin hat einen Web­clip­per, mit dem Du Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net ein­fach spei­chern kannst – ähn­lich wie der Clip­per von Evernote.

Für wel­che Betriebs­sys­teme gibt es Joplin?

  • Win­dows
  • MacOs
  • Linux
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet das Tool Joplin?

Jop­lin selbst ist kos­ten­los. Willst Du aber die Jop­lin Cloud zum Syn­chro­ni­sie­ren Dei­ner Noti­zen nut­zen, fal­len mode­rate Kos­ten zwi­schen jähr­lich 17,88 EUR und 80,28 EUR an. 

Was gefällt mir an Joplin?

Jop­lin hat eine ein­fach zu ver­ste­hende Benut­zer­ober­flä­che und ist auf wirk­lich allen Betriebs­sys­te­men ver­füg­bar. Mir gefällt, dass es mehr Ver­schach­te­lungs­ebe­nen für Ord­ner gibt, als Ever­note diese bietet. 

Was mag ich nicht? 

Wie so oft bei Open Source Soft­ware: Das Pro­gramm kommt eher schlicht und schmuck­los daher (no frills, wie der Eng­län­der sagt) und bie­tet wenig bis keine Mög­lich­kei­ten, hier mit Far­ben oder Icons etwas mehr visu­elle Freude ins Pro­gramm zu brin­gen. Zwar schreibe ich meine Blog­bei­träge auch mal gern im Mark­down-For­mat vor, aber alle meine Texte in so einer App so ver­fas­sen zu "müs­sen", schreckt mich von der ernst­haf­ten Nut­zung doch auch ab. Wenn bei­des für Dich keine nega­ti­ven Punkte sind, soll­test Du Jop­lin auf jeden Fall mal instal­lie­ren und eine Weile damit arbeiten. 

Obsidian

Auch in Obsi­dian spei­cherst Du Deine Daten lokal und hast die Option, sie über eine Cloud zu synchronisieren. 

Welche Besonderheiten hat das Tool Obsidian?

Durch die "Lin­king-Funk­tion" kön­nen ver­schie­dene Noti­zen mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den, so dass Du ein regel­rech­tes "Wis­sens­netz" bauen kannst. Ein wenig erin­nert das an die Wikipedia. 

Obsi­dian ermög­licht, Texte mit Mark­down-For­ma­tie­rung zu erstel­len und auch zu impor­tie­ren. Das erleich­tert Dir auch den Aus­tausch mit ande­ren Tools, die über Mark­down ver­fü­gen, wie etwa Notion. 

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Auch Obsi­dian sieht eher schlicht aus.

Für welche Betriebssysteme gibt es Obsidian?

  • Win­dows
  • MacOs
  • Linux
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet Obsidian?

Für pri­vate Nut­zer und Ein­zel­un­ter­neh­me­rin­nen ist Obsi­dian kos­ten­los, ab dem 1. Mit­ar­bei­ter wer­den dann aber 50 Dol­lar pro Jahr fäl­lig. Außer­dem kom­men die Kos­ten für die Syn­chro­ni­sa­tion dazu (sofern Du die benö­tigst), die 8 Dol­lar pro Monat betra­gen. Obsi­dian ist also unge­fähr genau so teuer wie die Pro-Ver­sion von Ever­Note (bei einem Nutzer). 

Was gefällt mir an Obsidian?

Ich finde es toll, dass man Zusam­men­hänge über Ver­lin­kun­gen dar­stel­len und diese auch visu­ell anzei­gen kann. 

Was mag ich nicht?

Schon direkt nach der Instal­la­tion wird der Nut­zer auf­ge­for­dert, eine Ent­schei­dung zu tref­fen, die für tech­nisch weni­ger Begabte oder Mutige viel­leicht schon die erste Hürde dar­stellt. Du wirst auf­ge­for­dert, einen "Vault" zu erstel­len oder zu öff­nen oder Obsi­dian mit Obsi­dian Sync zu ver­bin­den. Der Begriff "Vault" dürfte den wenigs­ten geläu­fig sein und klingt für mich immer ein wenig nach Fledermaushöhle. 🦇😉

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So star­tet Obsi­dian nach der Instal­la­tion. Ich finde "Vault" als Begriff eher sper­rig und schwer verständlich. 

Simplenote

Simp­leN­ote ist ein eher schlich­tes Notiz-Tool. Du kannst damit Noti­zen ver­fas­sen, bear­bei­ten und orga­ni­sie­ren und auf allen mit dem Inter­net ver­bun­de­nen Gerä­ten syn­chro­ni­sie­ren. Du kannst Deine Noti­zen mit ande­ren (Simp­leN­ote-Nut­zern) tei­len und in Echt­zeit bear­bei­ten. Simp­leN­ote ver­fügt über eine Tag­ging-Funk­tion, mit der Du Deine Noti­zen sor­tie­ren und fil­tern kannst.

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Welche Besonderheiten hat das Tool SimpleNote?

Es ver­fügt über eine schnelle Voll­text-Such­funk­tion. Weil die Noti­zen auto­ma­tisch "ver­sio­niert"  gespei­chert wer­den, kannst Du ältere Notiz­ver­sio­nen ganz ein­fach wie­der herstellen. 

Simp­leN­ote ist wirk­lich "simple". Es ist ein­fach zu bedie­nen und zu ver­ste­hen und hat null Schnick­schnack. Aller­dings kannst Du in Simp­len­ote keine Bil­der oder Fotos und auch keine Doku­mente wie PDFs oder Word-Doku­mente ein­bin­den. Es bie­tet aus­schließ­lich Textnotizen. 

Simp­leN­ote ist voll­kom­men kos­ten­los und zeigt keine Wer­bung an. 

Für welche Betriebssysteme gibt es SimpleNote?

  • Win­dows
  • MacOs
  • Linux
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet das Tool SimpleNote?

Simp­leN­ote ist völ­lig kos­ten­los. Es gibt keine Pre­mium-Pläne oder ver­steck­ten Gebüh­ren, die mit der Ver­wen­dung die­ses Tools ver­bun­den sind. 

Was gefällt mir an SimpleNote?

Der klare Fokus auf das Wesent­li­che und die ein­fa­che Bedie­nung machen Simp­leN­ote zu einem wun­der­vol­len Werk­zeug wenn Du immer wie­der schnell Noti­zen erstel­len willst. Ich setze Simp­leN­ote seit vie­len Jah­ren als schnel­les Notiz­zet­tel-Tool ein. Weil es auch über Mark­down ver­fügt, habe ich eine Zeit­lang sogar meine Blog­ar­ti­kel mit Simp­leN­ote vor­ge­schrie­ben. Der frei akti­vier­bare Dark Mode macht auch das Arbei­ten am Abend oder in dunk­ler Umge­bung angenehm. 

Was mag ich nicht?

Es gibt nichts, das ich an Simp­leN­ote nicht mag. Es ist aller­dings nicht so uni­ver­sell ein­setz­bar wie andere der hier bereits vor­ge­stell­ten Tools. Wenn Du wirk­lich nur Noti­zen im eigent­li­chen Wort­sinn (also reine Texte) erstel­len und ver­wal­ten willst, ist es super. Wenn Du ein "mul­ti­me­dia­les" Notiz­tool suchst, ist Simp­leN­ote nichts für Dich. 

Nimbus Note

Nim­bus Note soll Dich dabei unter­stüt­zen, Deine täg­li­che Auf­ga­ben zu erle­di­gen. Dein Wis­sen zu mana­gen und eben auch Noti­zen zu erstellen. 

Welche Besonderheiten hat das Tool Nimbus Note?

Mit Nim­bus Note ver­wal­test Du Noti­zen, Web­sei­ten, Bil­der, PDFs an einem Ort. Du kannst Deine Daten kate­go­ri­sie­ren und grup­pie­ren und über eine erwei­terte Such­funk­tion schnell wie­der fin­den. Nim­bus Note bie­tet Dir einen Off­line-Zugriff auf Deine Daten und ermög­licht die Zusam­men­ar­beit im Team. 

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Nim­bus Note ermög­licht auch Audio­no­ti­zen – anders als bei Google Noti­zen wer­den diese aber nicht direkt transkribiert.

Für welche Betriebssysteme gibt es Nimbus Note?

  • Win­dows
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet das Tool Nimbus Note?

Nim­bus Note kannst Du ein­ge­schränkt kos­ten­los nut­zen – wenn Du mit einem Workspace aus­kommst. Aber erst ab dem Plus Ver­trag (monat­lich 9 USD bei jähr­li­cher Zah­lung) bekommst Du die Mög­lich­keit, Dei­nen Account mit der 2‑Fak­tor-Authen­ti­fi­zie­rung zu schüt­zen. Sobald Du Nim­bus Note im Team ver­wen­den möch­test, brauchst Du die Team-Ver­sion, die es ab 36 Dol­lar monat­lich (bei jähr­li­cher Zah­lung) gibt. Da sind dann auch schon gleich 3 Team-Mit­glie­der ent­hal­ten und die inter­es­sante Mög­lich­keit, Nim­bus Note sehr per­sön­lich im Stile Dei­nes Cor­po­rate Designs (Brand) zu gestalten. 

Was gefällt mir an Nimbus Note?

Schon in der kos­ten­lo­sen Ver­sion macht es auf mich einen guten Ein­druck. Selbst Audio­no­ti­zen und die Nut­zung des inter­nen KI-Tools sind mög­lich. Das Tool wirkt sehr klar und auf­ge­räumt. Noti­zen kön­nen schnell und ein­fach unter­ein­an­der ver­linkt wer­den. Ins­ge­samt finde ich die Bedie­nung sehr ein­fach und intui­tiv, wenn man etwas expe­ri­men­tier­freu­dig ist. 

Was mag ich nicht?

Nach mei­nem – zuge­ge­ben, sehr kur­zen – Test gibt es eigent­lich nichts, was ich direkt bemän­geln würde. Die Far­ben des Tools sind nicht so ganz meins, aber das ist schon Meckern auf einem hohen Niveau und als zah­len­der Kunde kann man sie anpas­sen. So ganz kann ich auch nicht nach­voll­zie­hen, warum Label bei den Auf­ga­ben (Tasks) nicht die­sel­ben sind, wie bei den Noti­zen. Da scheint es ein getrenn­tes Kon­zept zu geben. 

Erreicht man ein Limit in der kos­ten­lo­sen Ver­sion, so bekommt man zwar eine E‑Mail, die zum Upgrade auf­for­dert, aber man bekommt keine Info, wel­ches Limit man eigent­lich erreicht hat. Pro­biert man gerade vie­les nach­ein­an­der aus, so wie ich, sorgt das für Ver­wir­rung und macht die Ent­schei­dung für die kos­ten­pflich­tige Ver­sion in mei­nen Augen nicht leichter. 

Cubox

Was kann das Tool Cubox? 

Cubox ist in mei­nen Augen weni­ger ein Notiz­tool (dazu gleich mehr), son­dern mehr ein Web­clip­per mit auto­ma­ti­scher Spei­che­rung des Inhalts und einer lese­freund­li­chen Ansicht. Darum ist es eher mit Pocket ver­gleich­bar, als mit den ande­ren Alter­na­ti­ven zu Ever­Note in die­sem Bei­trag. Dabei sieht Cubox gar nicht so unähn­lich auch und ver­fügt auch über die Mög­lich­keit, Inhalte in Ord­nern zu orga­ni­sie­ren und Tags zu vergeben. 

Cubox lässt sich mit Notion und auch mit Read­wise ver­knüp­fen. In der Pro-Ver­sion kannst Du auch wich­tige E‑Mails dort direkt spei­chern. Mit der Voll­text­su­che fin­dest Du alle Infos schnell wieder. 

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Cubox bie­tet Dir viele Mög­lich­kei­ten, die geclipp­ten Texte wei­ter zu bearbeiten. 

Welche Besonderheiten hat das Tool Cubox?

Cubox ist ein Traum für Jäger und Samm­ler im Inter­net. Wenn Du Inhalte recher­chie­ren und struk­tu­riert able­gen willst, ist Cubox ein wirk­lich tol­les Tool, das Dich mit inter­es­san­ten und in die­ser Kom­bi­na­tion neu­ar­ti­gen Funk­tio­nen unterstützt. 

Schnell ist durch einen Klick auf das Web­clip­per-Icon ein gan­zer Bei­trag nach Cubox gesi­chert. Nun gut, dass kön­nen Ever­Note und Upnote bei­spiels­weise auch. Was macht es so beson­ders? Ähn­lich wie in Pocket kannst Du die geclipp­ten Inhalte in einer sehr ange­neh­men, ablen­kungs­freien Weise lesen. In der "Article"-Ansicht siehst Du links in einer Spalte die gesamte Glie­de­rung des Bei­trags und kannst auch direkt zu den Unter­ab­schnit­ten sprin­gen. Du kannst Wör­ter und Pas­sage mit einem vir­tu­el­len Text­mar­ker kenn­zeich­nen und den gekenn­zeich­ne­ten Stel­len Anmer­kun­gen oder Noti­zen hinzufügen.

Inhalte hei­ßen in Cubox nicht Noti­zen, son­dern Cards. 

Die Cards kön­nen ange­pinnt und auch wie­der gelöst werden. 

Du kannst Cubox Deine Ope­nAI (ChatGPT) API hin­zu­fü­gen und Dir dann mit­tels KI Begriffe erklä­ren las­sen, mar­kierte Pas­sa­gen zusam­men fas­sen las­sen, Texte ver­ein­fa­chen, eine Notiz zum Web­clip schrei­ben las­sen, den Text über­set­zen las­sen, dar­aus Social Media Posts erstel­len und noch eini­ges mehr. Wenn Du Deine Ope­nAI API nicht hin­zu­fügst, hast Du 50x die Mög­lich­keit, diese Funk­tion zu nutzen. 

Als Apple-Nut­zer kennst Du viel­leicht intel­li­gente Ord­ner aus Apple Notes. Anhand bestimm­ter Bedin­gun­gen kannst Du die geclipp­ten Inhalte auch in "dyna­mi­schen" Ord­nern anzei­gen las­sen, so dass Du immer nur die gewünsch­ten Inhalte in einem Ord­ner anzei­gen las­sen kannst, ohne Inhalte ver­schie­ben oder kopie­ren zu müssen. 

Nicht mehr benö­tigte Web­clips kön­nen auch archi­viert statt direkt gelöscht werden. 

Für welche Betriebssysteme?

  • Win­dows
  • MacOs
  • iOS
  • Android
  • Web­ver­sion

Was kostet das Tool?

Du kannst Cubox kos­ten­los nut­zen, bist dann aller­dings auf 200 Cards beschränkt und kannst maxi­mal 3 Anmer­kun­gen pro Seite machen. Zum inten­si­ven Ken­nen­ler­nen reicht das aus, für eine pro­duk­tive Nut­zung wahr­schein­lich weniger. 

Aber die Kos­ten sind mode­rat. Bei monat­li­cher Zah­lung wer­den 4,90 USD pro Monat fäl­lig, bei jähr­li­cher Zah­lung sind es umge­rech­net nur 3,30 USD pro Monat. 

Was gefällt mir an Cubox?

Die Mög­lich­keit, in Web­clips nicht nur Text­pas­sa­gen zu mar­kie­ren (ähn­lich wie in Pocket), son­dern auch Anmer­kun­gen machen zu kön­nen, finde ich klasse. Auch bie­tet Cubox, anders als Pocket, noch die Mög­lich­keit, selbst feie "Noti­zen", genannt "Memos" anzu­le­gen. Die Smart Fol­ders sind eine smarte Sache. Die Mög­lich­keit, gleich direkt KI-Funk­tio­nen anzu­wen­den, könnte sehr prak­tisch sein. 

Was mag ich nicht?

Ich hatte Cubox schon fast lizen­siert – aber mich dann doch dage­gen ent­schie­den, zumin­dest vor­läu­fig. Denn das win­zige Ein­ga­be­feld zur Text­ein­gabe für ein "Memo" finde ich ein­fach unprak­tisch. Will ich län­gere Texte dort ver­fas­sen, sehe ich nicht, was ich schon geschrie­ben habe. For­ma­tie­run­gen sind nicht mög­lich. Auch das Ein­fü­gen von Gra­fik­da­teien, PDFs oder ande­ren Datei­for­ma­ten ist nicht vor­ge­se­hen. Die auf der Web­site her­vor­ge­ho­bene Anbin­dung zu Notion und Read­wise steht ledig­lich für die Pro-Ver­sion auf der Roadmap. 

Upnote

Mit sei­ner sau­be­ren und benut­zer­freund­li­chen Ober­flä­che ermög­licht Upnote das Erstel­len von Noti­zen mit Text­for­ma­tie­rung und bie­tet zahl­rei­che Funk­tio­nen wie Tag­ging, Such­fil­ter, hier­ar­chi­sche Struk­tu­rie­rung und die Syn­chro­ni­sa­tion über meh­rere Geräte. Außer­dem kann man mit Upnote auch Auf­ga­ben verwalten.

evernote alternative upnote 1
In der Benut­zer­ober­flä­che kommt Upnote Ever­note noch am nächsten.

Welche Besonderheiten hat das Tool Upnote?

UpNote ist ein "typi­sches" Notiz­tool, das viele Ähn­lich­kei­ten zu Ever­Note auf­weist. Eine Funk­tion, die mir in Ever­Note immer gefehlt hat, und die UpNote beherrscht, möchte ich hier noch beson­ders her­vor­he­ben: Es las­sen sich Videos von You­Tube und Vimeo in Noti­zen ein­bet­ten, die sogar direkt in der Notiz abge­spielt wer­den kön­nen. Das finde ich sehr, sehr prak­tisch und cool. 

Für welche Betriebssysteme gibt es Upnote?

  • Win­dows
  • MacOs
  • Linux
  • iOS
  • Android

Was kostet das Tool UpNote?

Für die Basis­ver­sion fal­len keine Kos­ten an. Die Pre­mium-Ver­sion bie­tet erwei­terte Funk­tio­nen, wie z.B. unbe­grenz­ten Spei­cher­platz und Prio­ri­täts­sup­port und kos­tet 0,99 USD pro Monat. Zum Zeit­punkt der Erstel­lung die­ses Bei­trags (Sep­tem­ber 2023) gab es eine Life­time-Ver­sion für einmalig(e) 29,99 USD.

Was gefällt mir an UpNote?

Upnote kommt schlicht aber anspre­chend daher. Die Syn­chro­ni­sa­tion lässt sich sogar mit einem kos­ten­lo­sen Account nut­zen. Die Benut­zer­ober­flä­che kann auf Deutsch umge­stellt werden. 

Mir hat das sehr faire Preis­mo­dell für die Pre­mium-Ver­sion gefal­len. Wahl­weise 99 Cent pro Monat oder ein­ma­lig 29,99 USD sind mehr als nur fair und güns­tig. Weil ich neu­gie­rig war, wie der Ever­Note import mit PDFs gelin­gen würde, habe ich mich für die Life­time-Ver­sion ent­schie­den. Der Import eines Ever­Note Notiz­buchs mit 89 Noti­zen mit PDFs gelang rei­bungs­los und sogar recht schnell (im Gegen­satz zu Jop­lin). Lei­der ver­fügt UpNote aber nicht über eine Voll­text­su­che IN den PDF-Doku­men­ten. Noti­zen las­sen sich rela­tiv ein­fach auch unter­ein­an­der verlinken. 

Die Ein­bet­tung von Videos von You­Tube oder Vimeo halte ich für genial. 

Notiz­bü­chern kön­nen Titel­bil­der zuge­wie­sen wer­den. einige sind bereits in der App vor­han­den, aber es las­sen sich auch eigene Gra­fi­ken hoch­la­den und als Titel­bild ver­wen­den. Bei Bedarf kön­nen Notiz­bü­cher auch mit Pass­wort geschützt wer­den. Über eine Ende-zu-Ende-Ver­schlüs­se­lung ver­fügt UpNote aber nicht. 

Noch habe ich nicht viele Noti­zen in UpNote, aber die Syn­chro­ni­sa­tion erscheint mir sehr schnell. 

Was mag ich nicht?

Bis jetzt habe ich nur sehr wenig gefun­den, das mir nicht gefällt.

Web­clips über den Chrome Web­clip­per lan­den quasi erst ein­mal im Nir­vana und müs­sen bezie­hungs­weise kön­nen dann einem Notiz­buch hin­zu­ge­fügt wer­den. Das fände ich schö­ner und intui­ti­ver, wenn man das bereits beim Clip-Vor­gang machen könnte, ähn­lich wie das Tag­ging in Pocket. 

Ein­ge­bet­tete Word-Doku­mente wer­den nur per Link mit dem Datei­na­men ange­zeigt und müs­sen per Klick sepa­rat geöff­net wer­den (im Gegen­satz zu den PDF-Doku­men­ten, für die es direkt im Doku­ment eine Vor­schau gibt). Auch die Tat­sa­che, dass es keine Voll­text­su­che in den ver­knüpf­ten PDF-Doku­men­ten gibt, finde ich schade – sonst wäre UpNote wirk­lich mein hei­ßes­ter Kan­di­dat für einen Wech­sel von Ever­Note gewesen. 

Fazit: Welche EverNote Alternative ist die Richtige für Dich?

Gar nicht so ein­fach, oder? Wenn Dich Tools, die Du für Dein Unter­neh­men brauchst, eher ner­ven und Du immer mal wie­der damit an Deine Gren­zen stößt, dann lass uns doch mal mit­ein­an­der reden. Auf jeden Fall habe ich hier noch ein paar Tipps für Dich:

Bevor Du einen Wech­sel und den Test der für Dich bes­ten Ever­note-Alter­na­ti­ven beginnst, werde Dir dar­über klar, was Du brauchst und was das neue Tool für Dich leis­ten soll. 

Benö­tigst Du To-Do-Lis­ten? Oder hast Du für Deine To Dos ein ande­res, sepa­ra­tes Tool (wie bei­spiels­weise Todoist oder ClickUp oder Asana)?

Möch­test Du inten­siv die Web­clip-Funk­tion nut­zen und brauchst eine Alter­na­tive für Deine Recher­che-Arbei­ten oder soll das neue Tool einen Ever­note doch sehr ähn­li­chen Funk­ti­ons­um­fang mit Noti­zer­stel­lung, Datei-Anhän­gen und der Zusam­men­ar­beit im Team haben? 

Kommt es Dir auf eine kos­ten­güns­tige oder sogar kos­ten­freie Lösung an, oder ist Dir der Preis (rela­tiv) egal?

Für wel­che Betriebs­sys­teme willst Du das Tool ver­füg­bar haben? Muss es eine Mög­lich­keit zum Export ein­zel­ner Noti­zen oder gan­zer Notiz­ord­ner geben?

Last but not least – besteht die Mög­lich­keit, dass Du per­so­nen­be­zo­gene Daten im Tool spei­chern wirst und musst Du daher dar­auf ach­ten, dass das aus­ge­wählte Tool DSGVO-kon­form ist?

Wenn Du alles diese Fra­gen im Vor­feld Dei­ner Tests für Dich klar hast, fällt die Aus­wahl, Alter­na­ti­ven zu Ever­note zu fin­den, leichter. 

Wie ich in mei­nem Blog­bei­trag Ever­Note Preis­er­hö­hung: willst Du wirk­lich wech­seln? geschrie­ben habe: Ich werde vor­erst bei Ever­Note bleiben.

Mich inter­es­siert an die­ser Stelle: Wenn Du Ever­Note-Nut­ze­rin bist, wirst Du die Preis­er­hö­hung mit­ma­chen oder wirst Du Dir eines oder meh­rere der oben vor­ge­stell­ten Tools genauer anse­hen? Wel­ches davon erscheint Dir für Deine Zwe­cke beson­ders inter­es­sant? Ich freue mich auf Dei­nen Kommentar!

Wer schreibt hier?

Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing.

Dafür setze ich mein praktisches Know how aus 30 Jahren Marketing-Erfahrung, 20 Jahren Selbstständigkeit und sieben Jahren Online-Business ein. Seit 1996 nutze ich das Internet zu Marketing-Zwecken.

Ich habe unendlich viel Geduld und die Gabe, auch komplizierte Sachverhalte und Abläufe einfach erklären zu können. Lass uns gerne mal miteinander sprechen. Den Link findest Du im Menü unter "Für Dich".

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  1. Danke für die tolle Auflistung!
    Ich werde mir einige Tools anse­hen, denn gerade hat es mir gereicht.

    Ever­note ist seit län­ge­rem so aggres­siv dabei, einen in einen kos­ten­pflich­ti­gen ver­trag zu brin­gen, doch das habe ich immer weg­ge­klickt. Ich komme mit der Basis­ver­sion aus, auch wenn es mich stört, dass ich damit nur auf 2 Gerä­ten ver­tre­ten sein kann.

    Doch gerade eben bekam ich die Mit­tei­lung, dass ich KEINE NEUEN Noti­zen mehr anle­gen kann, wenn ich nicht in einen kos­ten­pflich­ti­gen Ver­trag wechsle.

    Es reicht!
    Ich kann ja ver­ste­hen, dass man damit Geld ver­die­nen will. Doch einen so zu nöti­gen, finde ich indiskutabel.
    Ich war auch nie kom­plett über­zeugt von Evernote.

    Ich führe ja auch noch eine extra To-Do-Liste, even­tu­ell schaue ich mit Notion an, denn das hat je beide Funktionen.

    Lie­ber Gruß
    Pamela

  2. Vie­len lie­ben Dank! Mir ging es wie Pamela – Nase voll! Ich nutze Ever­note fast nur zum sam­meln von Sto­ries für meine Arbeit und da ist mir Ever­note in pro zu teuer. Dank Dei­nes Arti­kels bin ich nun nach nur 1h bei uonote gelan­det und rich­tig happy (1x 30,- ist super fair!) – Frank Kat­zer hat im Tech­nik­men­tor Deine Arti­kel zum Thema emp­foh­len – so soll es sein! 🙂

    1. Herz­li­chen Dank, Mar­kus, für Dei­nen Kom­men­tar und Feed­back. Ja, Frank und ich lie­gen auf einer Wel­len­länge und ich schätze seine Arbeit und ihn als Kol­le­gen sehr.
      ✨ Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  3. Hallo, und vie­len Dank für den sehr über­sicht­li­chen Bei­trag und die dahin­ter ste­ckende Mühe! Nach vie­len Jah­ren eines kos­ten­pflich­ti­gen Ever­note Accounts habe ich heute die Kün­di­gung voll­zo­gen. Für einen pri­va­ten Nut­zer ist der Preis schlicht eine boden­lose Frech­heit. mit der ein oder ande­ren Aktion lag ich in den letz­ten Jah­ren stets zwi­schen 50 und 60 € Jah­res­bei­trag. Das war für mich soweit in Ord­nung. Das jet­zige Preis­mo­dell schießt für mich aber sehr weit weit über das Ziel hin­aus, wenn man Ever­note nicht gerade geschäft­lich nut­zen möchte. Ich werde mir wohl Upnote und Nim­bus anse­hen, wobei eine DSGVO Kon­forme Alter­na­tive auch sehr, sehr inter­es­sant wäre.

    1. Hallo Chris,
      ja, ich kann Dei­nen Unmut mit Ever­Note nach­voll­zie­hen. Ich finde zwar auch für pri­vate Nut­zung 99 Euro im Jahr nicht zu viel, aber jeder hat da seine eigene Preisempfindlichkeit.
      Zu Upnote und DSGVO … wenn Du es pri­vat nutzt, brauchst Du Dich um die DSGVO ja nicht wirk­lich zu küm­mern und wirst wohl auch kaum per­so­nen­be­zo­gene Daten in UpNote spei­chern. Nur darum geht es aber bei der DSGVO. Hier ist die Seite zur Pri­vacy, da ist auch eine E‑Mail Adresse. Viel­leicht fragst Du ein­fach mal "GDPR com­pli­ancy". https://getupnote.com/privacy.html
      ✨ Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

      1. Hallo!
        Ist ein inter­es­san­ter Arti­kel mit eini­gen Anre­gun­gen für mich. Ich WERDE wech­seln, ärgere mich schon seit eini­ger Zeit über die Män­gel von EVERNOTE.
        Und jetzt diese unver­schäm­ten Preis­er­hö­hun­gen; habe vor kur­zem aus die­sem Grund auch SmugMug gekün­digt; war nur Show und sonst nichts.

        Als Orga­ni­sa­tor (seit ca. 50 Jah­ren) und Pro­jekt­ma­na­ger kenne ich MEINE Anfor­de­run­gen; und die Mög­lich­kei­ten Noti­zen zu struk­tu­rie­ren bzw. die beschränkte Anzahl an Notiz­bü­chern (warum? Win­dows-Phi­lo­so­phie, 256?) waren schon immer sowie der ziem­lich schlechte Web-Clip­per ein gra­vie­ren­der Man­gel. Nicht ein­mal ordent­lich dru­cken und expor­tie­ren kann das Ding; eine Frechheit. 

        Ich ver­wende 2Do und ab jetzt ver­mut­lich Pocket; und natür­lich Air­mail und Fan­ta­sti­cal. Die "eier­le­gende Woll­milch­sau" gibt es nicht, das wis­sen wir schon seit 50 Jahren;
        in der Foto­gra­fie ver­wende ich auch 3 Pro­dukte: Ligh­t­room (DAM), DxO Pho­to­lab (RAW-Ent­wick­lung und Per­spek­tive), Cap­ture One (die bes­ten Farben)

        Ich will schon seit eini­ger Zeit umstei­gen – der Preis ist mir egal, wenn das Ding funk­tio­niert – jetzt haben "Sie" mich moti­viert dar­über nach­zu­den­ken und meine Zeit zu verbrauchen.

        PS: Reine Illu­sion zu glau­ben ein Spit­zen-Pro­dukt zu fin­den, das auf Win­dows und Apple glei­cher­ma­ßen gut läuft; Adobe ist ein leben­des Bei­spiel dafür, obwohl sie sich in letz­ter Zeit bemü­hen, hängt ein­fach mit der OS-Struk­tur und der Welt­an­schau­ung zusammen

        Liebe Grüße, Enrico

        1. Hallo Enrico,
          lie­ben Dank für Dei­nen aus­führ­li­chen Kom­men­tar. Wie ich schon geschrie­ben habe, so dra­ma­tisch finde ich die Preis­er­hö­hung letzt­lich jetzt nicht. Und jeder emp­fin­det die Qua­li­tät bestimm­ter Funk­tio­nen anders. Ich liebe Ever­Note gerade für den Web­Clip­per, der im Gegen­satz zum OneN­ote Web­clip­per wun­der­bar funktioniert. 

          Es gibt genug Pro­gramme, gerade auch aus dem Open­So­urce-Bereich, die auf Win­dows, MacOS und Linux glei­cher­ma­ßen gut funk­tio­nie­ren. Es ist also mög­lich. Sogar "kleine" Ent­wick­ler krie­gen das hin – wie der sehr enga­gierte Erstel­ler der Autoren­soft­ware Bibisco.

          Herz­li­che Grüße
          Birgit

  4. Danke für die aus­führ­li­chen Beschreibungen!
    Auch meine lang­jäh­rige Bezie­hung zu Ever­note neigt sich unwei­ger­lich dem schnel­len Ende zu. Ich erwarte kei­nes­wegs alles kos­ten­los, aber wenn jemand ver­spricht "Fore­ver free!", dann sollte man sich im Rah­men der gege­be­nen Limits auch dar­auf ver­las­sen kön­nen. Ich habe meh­rere hun­dert Noti­zen in Ever­note ange­sam­melt – aus­schließ­lich Texte, keine PDF o. ä. -, und bekomme seit ein paar Tagen die Mel­dung, ich könne nur noch 50 spei­chern. Mal abge­se­hen davon, dass mir die exor­bi­tant gestie­ge­nen Abo-Preise für ein rei­nes Text­no­ti­zen-Tool viel zu hoch wären, geht es auch ums Prin­zip: Wie lange würde das gel­ten? Und was käme als Nächs­tes? Nee, danke. Teste gerade Jop­lin, Simp­leN­ote und FSNo­tes. Schaun 'mer mal.

    1. Es kommt hat immer auf die Nut­zungs­sze­na­rien an, Copy­tex­ter. Jop­lin konnte mich nicht über­zeu­gen, Simp­leN­ote nutze ich gerne, kann mir aber die von mir genutz­ten Funk­tio­nen von Ever­Note nicht erset­zen (ich nutze den Web­clip­per exzes­siv). FSNo­tes kommt wegen rei­ner Apfel-Soft­ware für mich nicht in Frage. Ich drü­cke Dir die Dau­men, dass Du was Pas­sen­des für Dich fin­dest. Wäre Obsi­dian keine Option?
      Beste Grüße
      Birgit

  5. Nach Jah­ren Ever­note Nut­zer habe ich mir nach dem Arti­ken UpNote instal­liert und bin erst mal begeis­tert. Vor allem die Syn­chro­ni­sa­tion funk­tio­niert viel flüs­si­ger. Mit Ever­note bin ich noch nie rich­tig warm gewor­den. Ich wünschte mir von Apple eine schö­nere Noti­zen App wie das neue Jour­nal als Tage­buch App.
    Es fehlt mir auch bei Ever­note die flüs­si­gere Ent­wick­lung bei Apple. Auf der Watch gibt es kein App und nach einer Zeit sieht alles extrem voll­ge­la­den aus.

    1. Freut mich sehr, dass Dir meine Emp­feh­lung UpNote so gut gefällt, Mar­kus. Mit den neuen Besit­zern wird sich bei Ever­Note bestimmt eini­ges tun – die Ent­wick­lung stand die letz­ten zwei, drei Jahre ja recht still. Was das "voll­ge­la­den" betrifft – den Ein­druck habe ich eigent­lich nicht. Arbei­test Du mit Notiz­bü­chern und Notiz­buch­sta­peln? Damit kann man schon recht gut Über­blick ver­schaf­fen. Und die meis­ten Noti­zen, die ich suche, finde ich eh über die (unge­schla­gene) Voll­text­su­che. Da kommt lei­der UpNote nicht mit (was die Suche in PDFs, Word- und Excel-Doku­men­ten in der App betrifft).
      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  6. Liebe Bir­git,
    Ich bin eigent­lich nur auf deine Seite gekom­men, weil bei uns alle in der Firma mit dem Ever­note auf­hö­ren und auch ich am rum­gu­cken bin. Dein Arti­kel ist sehr hilfs­voll und ich werde auf einige dei­ner Vor­schläge ein­ge­hen und tes­ten. Ich bin eigent­lich schon seit Beginn bei Ever­note dabei, möchte jedoch auch erwäh­nen, dass ich im letz­ten Mai 2023, Drei Wochen in Süd­afrika auf Mes­sen war und alle meine 96 Mee­tings die Noti­zen, sowie die Unter­la­gen (Pho­tos und Scan­nen von Doku­men­ten und Visi­ten­kar­ten etc ) ver­lo­ren habe ! Beim Syn­chro­ni­sie­ren ist da irgend­et­was schief­ge­lau­fen und bei Ankunft in mei­nem Büro habe ich ein klei­ner Teil in Mei­nem Handy gehabt und der Rest war ein­fach weg! Meine Pro­duk­tion für ein Jahr war flö­ten gegan­gen ! Jetzt könnt ihr vor­stel­len, wie dies im Help­desk funk­tio­nierte. Ich habe etwa mit zehn Per­so­nen geschrie­ben und jede hat mir etwas ande­res emp­foh­len, jedoch hat keine Per­son ver­stan­den, was eigent­lich gesche­hen ist. Ich musste den Aus­tausch mit die­sen Clowns auf­hö­ren, da ich keine Geduld mehr hatte. Eigent­lich hatte ich dank Ever­note ein Jahr ver­lo­ren und muss die­ses Jahr das ganze noch­mals wie­der­ho­len und mich bei mei­nen 96 Part­nern ent­schul­di­gen! Gleich­zei­tig muss man jeden Tag das Pro­gramm upda­ten, weil sie einen Bug­fix auf­la­den. Die Preis­auf­schläge und der Ser­vice­schwach­sinn machen eigent­lich einen Wech­sel obligatorisch.

    1. Oh je, da hast Du aber wirk­lich kein gutes Erleb­nis mit Ever­note gehabt, Rolf.
      Ich freue mich, dass Dir mein Bei­trag schon mal etwas wei­ter gehol­fen hat.
      ✨ Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  7. Hallo und vie­len Dank für Dei­nen Beitrag

    Ich bin seit 2012 zah­len­der Kunde mit 2 Pro Accounts (geschäftlich/​privat) und ca. 10.000 Noti­zen. Lei­der hat Ever­note vor 2 Jah­ren vie­les geän­dert und damit mas­siv ver­schlech­tert. Solange es geht, benutze ich die alten Ver­sio­nen und bin damit ganz zufrieden.
    Mich stört vor allem, dass ich in der neuen Ver­sion nur einen Ever­note Account gleich­zei­tig öff­nen kann. Mit der alten konnte ich 2 geöff­net haben und damit sehr gut arbei­ten. Selbst Drag and Drop vom einen zum ande­ren Account funk­tio­niert. Aus­ser­dem ist die Geschwin­dig­keit deut­lich lang­sa­mer gewor­den (obwohl es sich bei mei­nen Noti­zen zumeist um eher kleine Doku­mente handel).
    Ich schaue mir mal die ein­zel­nen von Dir auf­ge­lis­te­ten Pro­dukte an und teste sie, falls Ever­note die Funk­tion der alten Ver­sio­nen unter­bin­det. Der Preis ist mir ehr­li­cher­weise nicht so wich­tig wie die Effizienz.

    Neben­bei: Ever­note TEAMS hatte ich auch aus­pro­biert und fand es so grot­ten­schlecht, dass ich direkt wie­der gekün­digt hatte.

    Ich ver­stehe nicht, warum die Pro­gram­mie­rer bei den gan­zen schlech­ten Bewer­tun­gen (siehe Play­S­tore) keine Bes­se­rung ver­su­chen. Die letzte 5 Sterne Bewer­tung stammt aus dem Jahr 2019 … d.h. vor der gros­sen Umstel­lung waren die meis­ten recht zufrieden.

    1. Danke für Dei­nen Kom­men­tar, "Inten­siv­nut­zer". Ich denke, die Pro­gram­mie­rer haben da kaum genug Ein­fluss – das sind Ent­schei­dun­gen der Geschäfts­füh­rung und – noch eher – der Kapitalgeber.
      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  8. Hallo Bir­git,
    Danke für Deine aus­führ­li­che Liste! Auch ich habe einige Tools aus­pro­biert und bin bei der schlich­ten Noti­zen-App von Apple gelan­det: ich habe alle Noti­zen auto­ma­tisch syn­chro­ni­siert, wenn ich will und ver­trau­lich auf einem Device, wenn ich es möchte (z. B. Ein­kaufs­liste nur auf dem Mobil­te­le­fon, falls mal schlech­ter Emp­fang im Super­markt sein sollte …)
    Vor­teil: Ich kann darin suchen und alle mög­li­chen For­mate spei­chern, die App ist kos­ten­los und unkom­pli­ziert. Aller­dings gibt's die App nur für Apple, soweit ich weiß.
    Tat­säch­lich habe ich diese App zuerst über­se­hen, dann nicht für voll genom­men und erst, als ich meine OneN­ote Notiz­bü­cher nicht mit mei­ner neuen Tech­nik aus dem Hause Apple nut­zen konnte, habe ich mir das unschein­bare Tool ange­se­hen und mich über­zeu­gen las­sen. Viele andere Tools sind schi­cker und das macht auch Spaß. Hier emp­finde das schlichte Design als ablen­kungs­frei und nutze es daher gern.
    Vie­len Dank übri­gens für die groß­zü­gi­gen Tipps auf Dei­ner Seite!
    Beste Grüße
    Sanne

    1. Liebe Sanne,
      herz­li­chen Dank für Dei­nen Kom­men­tar. Ja, die Apple Noti­zen App ist klasse. Zumin­dest im Brow­ser kann man sie auch auf Win­dows oder Linux nut­zen. Das ist aller­dings ziem­lich unhandlich. 

      Da ich in bei­den Wel­ten unter­wegs bin, war meine Anfor­de­rung an die vor­ge­stell­ten Apps, dass sie zumin­dest auf Win­dows und macOS und mög­lichst auch auf Android und iOS funk­tio­nie­ren. Linux mal außen vor gelassen. 

      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  9. Liebe Bir­git,

    danke dir für den aus­führ­li­chen Test – ich bin ein abso­lu­tes Green­horn und ich habe ein krea­ti­ves Papier­hobby, was ein wenig aus den Fugen (oder sollte ich sagen: aus den Rega­len 😉 ) gera­ten ist.
    Ich bin auf der Suche nach einem Tool, das Bil­der laden (Inter­net oder Upload) kann und wel­che ich mit Stich­wor­ten ver­se­hen und nach die­sen Stich­wor­ten suchen kann. Auf meine Suche soll ein Bild (oder ein Link mit Ver­weis auf das Ziel­bild) ange­zeigt wer­den. Mir ist mehr­fach Ever­note emp­foh­len wor­den, aller­dings erscheint es mir für mei­nen Bedarf Dimen­sio­nen zu groß – und letzt­lich möchte ich als Pri­vat­per­son dafür auch keine 100 Euro­nen jähr­lich hin­blät­tern, da habe ich als Hard­core-Bast­le­rin Sta­chel­draht in den Taschen 😉
    Ich werde mich also mit UpNote beschäftigen, 

    herz­li­che Grüße
    Nicola

    1. Da hab ich einen coo­len Tipp für Dich, Nicola. Schau Dir mal Eagle App an. Da bist Du mit ein­ma­lig 29 Dol­lar dabei: https://de.eagle.cool/
      Ich nutze das für meine Refe­renz­bil­der zum Malen und Zeichnen.
      ✨ Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  10. Liebe Bir­git,
    vie­len Dank für Deine Mühe bei der aus­führ­li­chen Betrach­tung der ver­schie­de­nen Tools!
    Lei­der feh­len mir in Dei­nem Bei­trag wich­tige Infor­ma­tio­nen an ent­schei­den­den Stellen.
    Da wir hier von Ever­note-Alter­na­ti­ven reden ste­hen für mich zwei Dinge im Vordergrund.

    1.) Der Import von Ever­note. Obwohl ich Ever­note nur pri­vat nutze, habe ich eine gewal­tige Anzahl von Noti­zen ange­sam­melt, viele davon mit PDF-Anhän­gen, Bil­dern usw. In mitt­ler­weile 151 Notiz­bü­chern sam­meln sich viele Tau­send Noti­zen. Von Job­su­che bis Grill- und Koch-Rezepte.

    2.) Col­la­bo­ra­tion, also die Zusam­men­ar­beit mit Fami­li­en­mit­glie­dern, Kol­le­gen und Freun­den. Letz­te­res ist eine der gro­ßen Stär­ken von Ever­note und macht es extrem schwie­rig, eine Alter­na­tive zu fin­den. Meine Fami­lie und ich grei­fen über Win­dows und IOS auf Ever­note zu. 

    Auf­grund der wirk­lich funk­tio­nie­ren­den Import-Funk­tion von Upnote hatte ich mich sehr gefreut, die­ses mäch­tige Tool zu tes­ten! Es schien wie die Ant­wort auf meine Gebete, end­lich eine taug­li­che Ablö­sung für Ever­note zu finden!
    Selbst die man­gelnde PDF-Voll­text­su­che hätte ich Upnote ver­zie­hen, zumal ich annehme, dass der Druck auf die Ent­wick­ler irgend­wann dazu geführt hätte, dass so eine Funk­tion nach­ge­rüs­tet wird. Ever­note ist auch nicht an einem Tag entstanden!
    Groß war dann aber die Ent­täu­schung, als ich nach Col­la­bo­ra­tion-Funk­tio­nen suchte. Eine echte Funk­tion zum Tei­len und gemein­sa­men Bear­bei­ten, im Umfang von Ever­note oder OneN­ote sucht man vergeblich!
    Damit ist für mich der Erfolg­ver­spre­chendste Kan­di­dat als Ever­note-Nach­fol­ger aus dem Rennen!

    Da ich, aus daten­schutz­tech­ni­schen Beden­ken her­aus, meine Daten nicht Micro­soft anver­trauen möchte, bleibt mir, bis auf Wei­te­res, wohl nur das Ver­wei­len bei Evernote.
    Ich werde Upnote im Auge behal­ten, aber es wäre schon erstaun­lich, wenn es die Ent­wick­ler in ver­tret­ba­rer Zeit schaf­fen wür­den, ein so mäch­ti­ges Fea­ture, wie Col­la­bo­ra­tion nachzurüsten.

    1. Hallo Jan, vie­len Dank für Dei­nen lan­gen Kom­men­tar und Deine Wertschätzung. 

      Dass ich nicht auf Team-Fähig­keit geach­tet habe, liegt daran, dass ich mich mit mei­nem Unter­neh­men und mei­ner Web­site an Solo­pre­neu­rin­nen wende, also Ein­zel­un­ter­neh­me­rin­nen, die meis­tens kein Team haben. Darum war (und ist) Team­fä­hig­keit für mich kein Kri­te­rium, auf das ich achte. Schreib doch ein­fach mal den Ent­wick­lern – ich habe den Ein­druck, dass sie den Nut­zern gut zuhören.

      ✨ Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

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