Facebook Ads Anleitung Titelbild

Die große Facebook Ads Anleitung für Einsteiger

Ich freue mich rie­sig, dass ich nun hier bei Bir­gits Mar­ke­ting-Zau­ber end­lich mei­nen ers­ten Gast­ar­ti­kel ver­öf­fent­li­che, nach­dem wir uns nun so lange und gut ken­nen. Es geht aus­nahms­weise mal nicht um Word­Press, wie man es von mir gewohnt ist, son­dern um Face­book Ads.

Der Grund hier­für ist ein­fach:

Für mein Online-Busi­ness sind Face­book Ads der per­fekte Weg, meine Ange­bote bekann­ter zu machen. Dadurch habe ich mir ein sehr umfang­rei­ches Wis­sen zum Thema Face­book Anzei­gen Mar­ke­ting ange­eig­net und erziele nun regel­mä­ßig Klick­preise von 1–3 Cent und Con­ver­si­onpreise (für News­let­ter-Anmel­dun­gen) von 20 Cent.

Los gehts!

Wenn du online neue Kun­den, Fans oder Kon­takte für deine News­let­ter­liste gewin­nen möch­test, kommst du um Face­book Ads nicht herum.

Mit ihnen kannst du deine Ziel­gruppe ganz gezielt errei­chen, Anzei­gen in ver­schie­de­nen Vari­an­ten aus­spie­len und dein Wer­be­bud­get per­fekt ver­tei­len.

In die­sem Arti­kel möchte ich dir eine Ein­füh­rung in die Face­book Ads geben, damit du erst ein­mal die Mög­lich­kei­ten, Ziel­grup­pen, Anzei­gen­for­mate und alles wei­tere ken­nen­lernst.

Ich nutze in die­sem Arti­kel viele Anzei­gen­bei­spiele von mei­ner Web­site “WP Nin­jas”, da ich dort schon ver­schie­denste Face­book Anzei­gen geschal­tet habe.

Was sind Facebook Ads

Um es kurz zu machen, das hier ist eine Face­book Anzeige im News­feed:

Und das hier ist eine Anzeige in der rech­ten Spalte:

Face­book Anzeige in der rech­ten Sei­ten­leiste

Face­book Anzei­gen sind also Mög­lich­kei­ten, für ver­schie­dene Dinge über Face­book zu wer­ben. Mit den Face­book Ads wer­den ent­we­der eine Face­book Seite oder eine Web­seite bewor­ben. Um sol­che Anzei­gen erstel­len zu kön­nen, benö­tigt man ledig­lich einen Face­book Account und kann dort dann ein Wer­be­konto ein­rich­ten.

Die Ads kön­nen auf Face­book an unter­schied­li­chen Posi­tio­nen plat­ziert und für ver­schie­dene Ziel­grup­pen aus­ge­spielt wer­den. Je nach­dem, was bewor­ben wird, kön­nen unter­schied­li­che Kam­pa­gnen­ziele aus­ge­wählt wer­den.

Bringt das was oder will Facebook nur unser Geld?

Ich widme die­sem Thema extra einen Abschnitt, da es unglaub­lich wich­tig ist!

Natür­lich möchte Face­book mit uns Wer­be­trei­ben­den Geld ver­die­nen. Das bedeu­tet aller­dings nicht, dass dir mit Tricks das Geld aus der Tasche gezo­gen wird oder das du nichts davon hast.

Wenn du deine Face­book Anzei­gen rich­tig schal­test, wirst du tolle Ergeb­nisse erzie­len kön­nen.

Face­book hat bei der Aus­strah­lung von Anzei­gen das glei­che Ziel, wie bei der Opti­mie­rung des News­feeds: Jedem Nut­zer mög­lichst rele­vante und hilf­rei­che Inhalte anzei­gen.

Vorteile & Nachteile von Facebook Ads

Wie bei jeder Wer­be­art, gibt es auch bei Face­book Ads Vor­teile und Nach­teile. Die Vor­teile über­wie­gen mei­ner Mei­nung nach deut­lich und stel­len die weni­gen Nach­teile in den Schat­ten. Aber über­zeuge dich selbst:

Vorteile

  • du kannst deine Ziel­gruppe ganz genau fest­le­gen
  • Fun­nel (Pro­zesse über meh­rere Anzei­gen) las­sen sich ein­fach rea­li­sie­ren
  • es kön­nen sowohl kalte als auch warme Kon­takte ange­spro­chen wer­den
  • kaum Streu­ver­luste durch die genaue Tar­ge­tie­rung
  • sehr hohe Reich­weite
  • Anzei­gen kön­nen direkt an Freunde wei­ter­emp­foh­len wer­den
  • Logo (Bran­ding) wird auch ohne Klick unter­be­wusst wahr­ge­nom­men
  • Schon mit klei­nem Bud­get (xx€) kann viel erreicht wer­den

Nachteile

  • oft­mals ist keine direkte Kauf­ab­sicht bei den Nut­zern vor­han­den
  • B2B meist nur schwer zu rea­li­sie­ren

Wie du siehst, gibt es gar nicht so viele Nach­teile und da bei uns Solo­pre­neu­ren oft­mals keine Unter­neh­men ange­spro­chen wer­den sol­len, zählt die­ser Nach­teil gar nicht.

Wie die Kosten bei Facebook Ads entstehen

Zunächst ein­mal legst du bei einer Kam­pa­gne fest, wel­ches Bud­get du inves­tie­ren möch­test. Steu­ern kannst du das ent­we­der über ein täg­li­ches Bud­get, oder ein Gesamt­bud­get, das über die Dauer der Kam­pa­gne genutzt wird (hierzu muss eine End­da­tum für die Kam­pa­gne fest­ge­legt wer­den).

Zudem legst du beim Erstel­len einer Kam­pa­gne fest, ob die Gebote für deine Anzei­gen auto­ma­tisch (Stan­dard­ein­stel­lung) gesche­hen sol­len oder ob du sie manu­ell fest­le­gen möch­test.

Das Auktionssystem

Die tat­säch­li­chen Kos­ten ent­ste­hen durch ein Auk­ti­ons­sys­tem. Jedes Mal, wenn jemand berech­tigt ist, eine Anzeige zu sehen, fin­det eine Auk­tion statt. In die­ser Auk­tion sind alle Anzei­gen, die für diese Per­son aus­ge­strahlt wer­den könn­ten.

Der Gewin­ner der Auk­tion wird aus zwei Fak­to­ren berech­net:

  1. Die Qua­li­tät & Rele­vanz der Anzeige für den Nut­zer
  2. Das Gebot des Wer­be­trei­ben­den

Gene­rell ist zu sagen, dass Qua­li­tät und Rele­vanz für den Nut­zer wich­ti­ger sind, als das Gebot. In der Pra­xis bedeu­tet dies, dass eine Anzeige mit nied­ri­gem Gebot aber hoher Qua­li­tät eine Anzeige mit hohem Gebot aber nied­ri­ger Qua­li­tät schlägt.

Die Qua­li­tät einer Anzeige wird aus meh­re­ren Fak­to­ren berech­net:

  • bis­he­rige Inter­ak­tio­nen mit dei­nen Anzei­gen
  • nega­ti­ves Feed­back für Ads
  • posi­ti­ves Feed­back für Ads (Klicks, Video­auf­rufe, App-Instal­la­tio­nen)

Tatsächlich entstehende Kosten

Gewinnt deine Anzeige eine Auk­tion, wird sie dem Nut­zer ange­zeigt. Dabei wird dir der Betrag in Rech­nung gestellt, der aus­reicht, um die ande­ren an der Auk­tion teil­neh­men­den Anzei­gen zu über­bie­ten.

Das bedeu­tet in der Pra­xis, dass du meis­tens weni­ger zahlst, als dein manu­ell bzw. auto­ma­tisch fest­ge­leg­tes, maxi­ma­les Gebot.

Abge­rech­net wird dann nach dem Schema, das du bei der Erstel­lung der Kam­pa­gne ein­ge­stellt hast. Ent­we­der nach 1.000 Impres­sio­nen oder pro Klick.

Mögliche Ziele einer Facebook Anzeige

Wenn du Face­book Ads schal­test, wirst du natür­lich ein gewis­ses Ziel damit ver­fol­gen. Face­book unter­stützt dich bei diver­sen Zie­len, um hier­für die per­fek­ten Anzei­gen zu erstel­len. Zudem gibt es je nach Aus­wahl unter­schied­li­che Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten. So sind bei­spiels­weise die Abrech­nungs­me­tho­den (pro View, pro Klick, pro 1.000 Impres­sio­nen) jeweils nicht bei jedem Ziel ver­füg­bar.

Aktu­ell kann man bei Face­book zwi­schen zwei über­ge­ord­ne­ten Arten wäh­len.

  • Auk­tion: die “klas­si­sche” Art zu wer­ben. Du ver­suchst hier­mit deine Ziel­gruppe zum gerings­ten, mög­li­chen Preis zu errei­chen
  • Reich­weite & Fre­quenz: Du zahlst einen Fest­preis, um deine Ziel­gruppe so zu errei­chen, wie du es willst

Nor­ma­ler­weise nutzt man hier die Auk­tion, da Anzei­gen hier­mit deut­lich güns­ti­ger geschal­tet wer­den.

Die mög­li­chen Kam­pa­gnen­ziele sind ein­ge­teilt in die Berei­che “Bekannt­heit”, “Erwä­gung” und “Con­ver­sion”. Du kannst aus­wäh­len zwi­schen:

  • Mar­ken­be­kannt­heit — Sprich Per­so­nen an, die mit höhe­rer Wahr­schein­lich­keit an dei­ner Marke inter­es­siert sind
  • Reich­weite — Du zeigst deine Face­book Ads so vie­len Per­so­nen wie mög­lich
  • Traf­fic — Gene­riere Besu­cher für eine Web­seite, oder einem ande­ren Ziel
  • Inter­ak­tio­nen — Errei­che für Bei­träge mehr Nut­zer­hand­lun­gen wie Likes, Ver­an­stal­tungs­rück­mel­dun­gen oder Ange­bots-Bean­spru­chun­gen
  • App-Instal­la­tio­nen — Sorge für mehr Instal­la­tio­nen dei­ner App
  • Video­auf­rufe — Rege mehr Men­schen dazu an, ein Video auf­zu­ru­fen
  • Lead­ge­ne­rie­rung — Gewinne mit einem in Face­book inte­grier­ten For­mu­lar direkt neue Abon­nen­ten (kein Dou­ble-Opt-In = In DE nicht erlaubt)
  • Con­ver­si­ons — Bring mehr Leute dazu, eine Hand­lung auf dei­ner Web­seite zu voll­zie­hen (Käufe, Ein­tra­gun­gen etc.)
  • Pro­dukt­ka­ta­log­ver­käufe — Spiele Wer­bung für Pro­dukte aus dei­nem Pro­dukt­ka­ta­log an inter­es­sierte Per­so­nen aus
  • Besu­che im Geschäft — Sorge für mehr lokale Besu­cher in dei­nem Geschäft

Wie du siehst ist für jeden Zweck was dabei. In der Pra­xis sind bei uns Solo­pre­neu­ren “Traf­fic”, “Video­auf­rufe” und “Con­ver­si­ons” die am häu­figs­ten ver­wen­de­ten Ziele.

Kampagnen, Anzeigegruppen und Anzeigen

Jede Wer­be­kam­pa­gne auf Face­book ist in der glei­chen Struk­tur auf­ge­baut. Die oberste Ebene bil­det die Kam­pa­gne. In die­ser Kam­pa­gne kann es meh­rere Anzei­gen­grup­pen geben, in denen wie­derum jeweils belie­big viele Anzei­gen unter­ge­bracht sind.

Bei­spiels­weise kann das dann ver­ein­facht so aus­se­hen:

  • Kam­pa­gne: “Bewer­bung bes­ter Arti­kel”
    • Anzei­gen­gruppe: “Arti­kel A”
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 2
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 2
    • Anzei­gen­gruppe: “Arti­kel B”
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 2
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 2
    • Anzei­gen­gruppe: “Arti­kel C”
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 1 mit Text 2
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 1
      • Anzeige: Bild 2 mit Text 2

Somit hätte man also eine Wer­be­kam­pa­gne erstellt, in der die meist­ge­le­se­nen Arti­kel über Face­book bewor­ben wer­den. Pro Arti­kel ist eine Wer­be­an­zei­gen­gruppe erstellt wor­den, in der jeweils vier ver­schie­dene Anzei­gen­va­ria­tio­nen lau­fen.

Auf jeder der Ebe­nen (Kam­pa­gnen, Anzei­gen­grup­pen, Anzei­gen) kön­nen unter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen vor­ge­nom­men wer­den:

Einstellungen auf Kampagnen-Ebene

  • Ein­stel­lun­gen auf Kam­pa­gnen­ebene

    Name der Kam­pa­gne

  • Ziel der Kam­pa­gne (Con­ver­si­ons, Inter­ak­tion, etc.)
  • Aus­ga­beli­mit der gesam­ten Kam­pa­gne (optio­nal)

Einstellungen der Anzeigengruppen

 

  • Ein­stel­lung einer Anzei­gen­gruppe

    Name der Anzei­gen­gruppe

  • Ob und wel­che Con­ver­sion getrackt wer­den soll
  • Bud­get (täg­lich oder für eine fest­ge­legte Lauf­zeit)
  • Beginn und Ende der Anz­ei­gen­schal­tung (optio­nal)
  • Nur an gewis­sen Tagen oder Zei­ten schal­ten (nur bei Lauf­zeit­bud­gets)
  • die gewünschte Ziel­gruppe (kann vor­her fest­ge­legt oder hier ein­ge­ge­ben wer­den)
  • Wel­che Plat­zie­run­gen genutzt wer­den (Face­book, Insta­gram, Audi­ence Net­work, Mes­sen­ger)
  • Opti­mie­rungs­ziel (Con­ver­si­ons, Link-Klicks, Impres­sio­nen, tägl. erreich­bare Ein­zel­per­so­nen)
  • Gebots­wert (auto­ma­tisch oder manu­ell)
  • Wofür bezahlt wird (Impres­sio­nen, Klicks, Video-Views)

Einstellungen der Anzeigen

  • Ver­knüpfte Face­book-Seite und Insta­gram-Konto
  • For­mat (Karus­sell, Bild, Video, Sli­de­show, Samm­lung)
  • Text & Bild der Anzeige (mehr unter “Aus was eine Face­book Anzeige besteht”)
  • Ziel­seite & Call to Action But­ton

Das sind nun die wich­tigs­ten Ein­stel­lun­gen, es gibt aller­dings noch ein paar wei­tere.

Keine Sorge, das sieht jetzt nach einer Menge aus, aller­dings sind viele Dinge vor­ein­ge­stellt und müs­sen nicht geän­dert wer­den. Zudem ist das meiste total selbst­er­klä­rend!

Die unterschiedlichen Werbeanzeigenformate

Es gibt Dar­stel­lungs­for­mate für Face­book Anzei­gen. Je nach Ziel der Wer­be­kam­pa­gne soll­ten ver­schie­dene For­mate zum Ein­satz kom­men. So eig­nen sich Video­an­zei­gen bei­spiels­weise sehr gut für eine Bran­ding-Kam­pa­gne, bei der man mög­lichst viele Men­schen und güns­tige Ansich­ten errei­chen möchte.

Selbst ohne fort­ge­schrit­tene Kennt­nisse kann man mit Videos super güns­tige Preise errei­chen. Da sind 0,01€ pro 3-sekün­di­gem Video­auf­ruf kein außer­ge­wöhn­li­ches Ergeb­nis.

Die mög­li­chen Wer­be­an­zei­gen­for­mate wer­den lau­fend ergänzt, immer wie­der stellt Face­book neue For­mate vor. Momen­tan sind fol­gende Anzei­gen­for­mate mög­lich:

Foto

Face­book Ads im News­feed

Face­book Anzei­gen mit Foto sind die “Klas­si­ker” der Face­book Ads. Sie sind sta­ti­sche Anzei­gen, bestehend aus Text und einem Bild.

Video

Face­book Ads — Video Anzeige Bei­spiel

Video Anzei­gen bestehen aus einem Video und Text, sind also den klas­si­schen Foto­an­zei­gen sehr ähn­lich. Sie eige­nen sich sehr gut, um viele Men­schen zu güns­ti­gen Prei­sen zu errei­chen.

Karussell

Face­book Ads — Karus­sell Anzeige Bei­spiel

Karus­sell Anzei­gen sind im Prin­zip eine Erwei­te­rung der Foto-Anzeige. Hier las­sen sich meh­rere Bil­der als klick­bare Gale­rie dar­stel­len und jeweils mit einem eige­nen Link hin­ter­le­gen. Sehr prak­tisch, um meh­rere Arti­kel oder Pro­dukte in einer Anzeige dar­zu­stel­len.

Auch diese Anzei­gen kön­nen mit Text ergänzt wer­den.

Slideshow

Face­book Anzeige — Sli­de­show Ad im News­feed

Mit der Sli­de­show-Ad kannst du aus meh­re­ren Bil­dern oder Videos eine auto­ma­tisch ablau­fende Sli­de­show (ein kur­zes Video) erstel­len, sie mit Text ergän­zen und natür­lich auch einen Link ein­fü­gen. Zusätz­lich kann Hin­ter­grund­mu­sik ein­ge­bun­den wer­den.

Sammlung

Face­book Samm­lung auf Mobil­ge­rä­ten

Face­book Samm­lung nach dem Klick auf die Anzeige

Mit der Samm­lung Ad kann eine Voll­bild-Anzeige erstellt wer­den. Diese kön­nen ledig­lich auf Mobil­ge­rä­ten ange­zeigt wer­den.

Bei die­sen Ads wird zunächst eine Anzeige im mobi­len News­feed dar­ge­stellt und nach einem Klick dar­auf öff­net sich die Voll­bild Anzeige. Dort kön­nen dann ent­we­der ein Bild oder Video und eine Sli­de­show aus meh­re­ren Bil­dern gezeigt wer­den.

Der Werbeanzeigenmanager

Im Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger spielt sich der gesamte Spuk der Face­book Ads ab. Hier kannst du deine bestehen­den Kam­pa­gnen ein­se­hen, bear­bei­ten und neue erstel­len.

Von hier aus star­test du zu allen Ein­stel­lun­gen zum Thema Face­book Ads.

Face­book Ads — Haupt­menü im Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger

Du kannst im Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger in einer Tabelle deine Anzei­gen anhand von vie­len ver­schie­de­nen Kenn­zah­len steu­ern, über­prü­fen und ana­ly­sie­ren.

Zudem kannst du von hier aus neue Ziel­grup­pen erstel­len (“Ele­mente” -> “Ziel­grup­pen”), eigene Con­ver­si­ons hin­ter­le­gen (“Mes­sung und Berichte” -> “Custom Con­ver­si­ons”), oder auch deine Rech­nun­gen abru­fen (“Ein­stel­lun­gen” -> “Abrech­nung und Zah­lungs­me­tho­den”).

Verschiedene Arten von Zielgruppen

Es gibt nicht nur unter­schied­li­che Arten von Anzei­gen, son­dern auch ver­schie­dene Arten von Ziel­grup­pen. Sie ent­schei­den bei dei­nen Face­book Wer­be­kam­pa­gnen über Erfolg oder Miss­erfolg. Für jede Anzei­gen­gruppe kannst du eine andere Ziel­gruppe fest­le­gen.

Ziel­grup­pen kannst du im Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger unter “Ele­mente” -> “Ziel­grup­pen” fin­den.

Was Face­book Ads so mäch­tig machen, sind die vie­len Daten, die Face­book von sei­nen Nut­zern sam­melt. Denn genau anhand von die­sen Daten kannst du als Wer­be­trei­ben­der deine Ziel­grup­pen erstel­len.

Kom­men wir nun aber erst ein­mal zu den ver­schie­de­nen Arten, wie du eine Ziel­gruppe erstel­len kannst:

Gespeicherte Zielgruppen

Erstel­lung einer gespei­cher­ten Ziel­gruppe

Gespei­chert” bedeu­tet, dass hier aus den durch Face­book gespei­cher­ten Daten eine Ziel­gruppe erstellt wer­den kann. Am bes­ten über­legst du dir bereits vor der Erstel­lung, wel­che Inter­es­sen die Nut­zer dei­ner Ziel­gruppe haben, wel­che Bücher sie lesen, wel­chen bekann­ten Per­so­nen sie fol­gen und so wei­ter.

Bei der Erstel­lung musst du zunächst einen Namen für die Ziel­gruppe ein­ge­ben. Sei hier­bei sehr detail­ver­liebt und ver­gib aus­sa­ge­kräf­tige Bezeich­nun­gen, sonst ver­stehst du spä­ter deine eige­nen Ziel­grup­pen nicht mehr.

Du kannst beim Erstel­len einer gespei­cher­ten Ziel­gruppe fol­gende Merk­male nut­zen und ver­ge­ben:

  • Stand­orte (Stadt, Region, Bun­des­land, Land, Kon­ti­nent)
  • Alter, Geschlecht, Spra­che
  • Custom Audi­en­ces mit ein­bauen (ein- oder aus­schlie­ßen)
  • Detail­lier­tes Tar­ge­ting (Inter­es­sen, Demo­gra­fie, Ver­hal­tens­wei­sen, etc.)
  • Ver­bin­dun­gen (Face­book Apps, Sei­ten, Ver­an­stal­tun­gen)
  • Per­so­nen aus­schlie­ßen

Custom Audiences

Die Mög­lich­kei­ten der Face­book Custom Audi­en­ces

Mit Custom Audi­en­ces kannst du “eigene” Ziel­grup­pen erstel­len, die nicht nur aus den gespei­cher­ten Daten von Face­book bestehen. Du kannst somit aus selbst ange­sam­mel­ten Daten eine Ziel­gruppe erstel­len, oder auch von dei­ner Web­site, Face­book oder Insta­gram.

Ganz genau auf­ge­zählt, gibt es aktu­ell fol­gende Mög­lich­kei­ten Custom Audi­en­ces zu erstel­len:

  • Kun­den­da­tei — suche mit Daten aus CRM oder News­let­ter Nut­zer auf Face­book (Ach­tung: nicht erlaubt nach deut­scher Recht­spre­chung)
  • Web­sei­ten-Traf­fic — erstelle Ziel­grup­pen aus den Nut­zern dei­ner Web­site oder von ein­zel­nen Sei­ten, die sie besucht oder bestimmte Hand­lun­gen aus­ge­führt haben
  • App-Akti­vi­tät — sam­melt Nut­zer, die mit einer App oder einem Spiel inter­agiert haben
  • Inter­ak­tion — erstellt eine Ziel­gruppe aus Nut­zern, die auf ver­schie­dene Arten mit dei­ner Face­book Seite inter­agiert haben

Sehr wich­tig für dich zu wis­sen ist, dass erst nach dem Erstel­len die­ser Ziel­grup­pen die Nut­zer getrackt und in die Ziel­gruppe ein­ge­fügt wer­den. Es kön­nen bei­spiels­weise keine Web­site­nut­zer in einer “Web­sei­ten-Traf­fic” Ziel­gruppe gesam­melt wer­den, die vor dem Erstel­lungs­da­tum auf der Seite waren.

Die Custom Audi­en­ces wer­den meis­tens ein­ge­setzt, um warme Kon­takte zu erhal­ten, denen Wer­bung für Kauf­pro­dukte ange­bo­ten wer­den.

Lookalike Audiences

Loo­ka­like Audi­en­ces für Face­book Anzei­gen erstel­len

Mit Loo­ka­like Audi­en­ces kann Face­book dir Ziel­grup­pen aus Nut­zern erstel­len, die einer Custom Audi­ence, Fans dei­ner Face­book Seite oder einer Kun­den­liste ähn­lich sind. Dadurch kannst du auch aus klei­ne­ren Custom Audi­en­ces eine Ziel­gruppe erstel­len, die etwa eine bis zwei Mil­lio­nen Nut­zer umfasst.

Um Nut­zer einer Loo­ka­like Audi­ence hin­zu­zu­fü­gen, schaut Face­book sich die Daten der von dir ange­ge­ben Quell­nut­zer an und sam­melt wei­tere Nut­zer, die glei­che oder sehr ähn­li­che Inter­es­sen haben.

Aus was eine Facebook Anzeige besteht

So, kom­men wir nun zu den Ele­men­ten, aus denen eine Face­book Anzeige besteht. Je nach Anzei­gen­for­mat gibt es natür­lich ver­schie­dene Dar­stel­lungs­for­men und somit auch unter­schied­li­che Ele­mente.

Die wich­tigs­ten Ele­mente einer Face­book Foto Anzeige

Grund­sätz­lich kann eine Anzeige bestehen aus, einem oder meh­re­ren Bil­dern, einem Video, einem oder meh­re­ren Links und natür­lich Text.

Eine “klas­si­sche” Foto-Anzeige für Arti­kel oder Sei­ten besteht aus den fol­gen­den Ele­men­ten, die über Ein­ga­be­fel­der hin­ter­legt wer­den:

  • Ein Bild — min­des­tens 1200 × 628 Pixel groß, mög­lichst kein über­ge­la­ger­ter Text
  • Web­sei­ten-URL — hier muss die URL der Seite rein, die du bewer­ben möch­test
  • Link anzei­gen — was als Link dar­ge­stellt wird (so kannst du bei­spiels­weise ein www. oder https weg­las­sen, damit der gesamte Link ange­zeigt wird)
  • Text — der Beschrei­bungs­text dei­ner Anzeige, der ober­halb des Bil­des ange­zeigt wird
  • Titel — die “Über­schrift” dei­ner Anzeige, erscheint unter­halb des Bil­des in gro­ßer Fett­schrift
  • Beschrei­bung des News Feed-Links — ein klein geschrie­be­ner Text unter­halb der “Über­schrift” unter dem Bild
  • Call to Action — wähle einen der vor­ge­ge­be­nen But­tons (oder auch kei­nen) aus, der unter dem Bild, neben dem Text ange­zeigt wird

Je nach Plat­zie­rung der Anzeige, wer­den man­che Ele­mente nicht ange­zeigt. Du kannst aller­dings rechts neben die­sen gan­zen Ein­ga­be­fel­dern eine Vor­schau sehen, und somit prü­fen, wie die Anzeige auf den ver­schie­de­nen End­ge­rä­ten und Dar­stel­lungs­for­men aus­sieht.

Es gibt noch wei­tere Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten, aber dies sind erst ein­mal die wich­tigs­ten.

Platzierungsmöglichkeiten

Nicht nur an ver­schie­de­nen Posi­tio­nen auf Face­book kön­nen die Ads geschal­tet wer­den. Es gibt sehr viele Plat­zie­rungs­mög­lich­kei­ten, die auch außer­halb von Face­book lie­gen.

Je nach Kam­pa­gnen­ziel sind man­che Plat­zie­run­gen bes­ser geeig­net als andere, aller­dings soll­test du das auf jeden Fall mit dei­ner Ziel­gruppe tes­ten!

Auch hier sind nicht für jede Art von Anzeige alle Plat­zie­run­gen ver­füg­bar.

Du hast bei jeder Anzei­gen­gruppe die Wahl, ob du die Plat­zie­rung sel­ber ein­stel­len möch­test, oder ob das auto­ma­tisch von Face­book über­nom­men wer­den soll. Wenn du nichts änderst, ist von Haus aus die auto­ma­ti­sche Plat­zie­rung ein­ge­stellt. Dadurch wird Face­book deine Anzei­gen dort aus­strah­len, wo sie wahr­schein­lich die bes­ten Ergeb­nisse für dich erzie­len.

Platzierungen auf Facebook

Natür­lich kannst du die Anzei­gen an ver­schie­de­nen Posi­tio­nen auf Face­book selbst anzei­gen las­sen.

  • im News­feed (Desk­top & Mobil)
  • in Instant Arti­cles (nur Mobil)
  • als In-Stream-Video (Desk­top & Mobil)
  • in der rech­ten Spalte (nur Desk­top)
  • unter den vor­ge­schla­ge­nen Videos (Desk­top & Mobil)

Platzierungen auf Instagram

Da Insta­gram zu Face­book gehört, kann auch dort Wer­bung aus­ge­lie­fert wer­den. Natür­lich nur mobil, da Insta­gram eine App ist.

  • im News­feed (nur Mobil)
  • in den Sto­ries (nur Mobil)

Platzierungen im Audience Network

Das Audi­ence Net­work besteht aus Sei­ten und Apps außer­halb von Face­book. So kannst du deine Anzei­gen in mobi­len Apps, auf mobi­len Web­sei­ten, auf Desk­top-Web­sei­ten und Con­nec­ted TV-Apps anzei­gen las­sen.

  • Nativ, Ban­ner und Inte­res­ti­tial (nur Mobil)
  • In-Stream-Videos (Desk­top & Mobil)
  • Videos mit Beloh­nung (nur Mobil)

Platzierung im Messenger

Auch in der Face­book Mes­sen­ger App und dem Desk­top Mes­sen­ger kön­nen Ads plat­ziert wer­den.

  • Start­seite (nur Mobil)
  • Gespon­serte Nach­rich­ten (Desk­top & Mobil)

Was du jetzt mit diesen Infos machen kannst

Rufe erst ein­mal den Wer­be­an­zei­gen­ma­na­ger in Face­book auf. Du fin­dest ihn ent­we­der in der lin­ken Sei­ten­leiste oder mit einem Klick auf das kleine Drei­eck ganz oben rechts in der blauen Leiste unter “Wer­be­an­zei­gen ver­wal­ten”.

Schaue dir erst ein­mal in Ruhe alles an, kli­cke dich durch das Menü durch und erkunde die Mög­lich­kei­ten. Es kann dir nichts pas­sie­ren, wenn du keine Kam­pa­gne star­test, wird dir auch nichts berech­net. Und selbst wenn du aus Ver­se­hen eine star­ten soll­test (dafür musst du schon sehr viele Ein­stel­lun­gen vor­neh­men, Anzei­gen­grup­pen erstel­len und natür­lich auch Anzei­gen), kannst du sie mit nur einem Klick wie­der pau­sie­ren.

Und wenn du magst, starte doch ein­mal mit einem klei­nen Bud­get direkt eine Kam­pa­gne und pro­biere aus!

Merke dir, dass man am Anfang immer eini­ges an Lehr­geld bezahlt und nicht sofort die “tol­len” Klick- und Con­ver­si­onpreise erreicht. Das ist völ­lig nor­mal und das geht jedem so!

 

Hast du schon ange­fan­gen und Erfah­run­gen mit Face­book Ads gemacht? Hin­ter­lasse mir doch deine Erfah­run­gen in den Kom­men­ta­ren.

Über den Autor Jonas Tietgen

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