So kannst Du eine Facebook-Gruppe erstellen und für Dein Marketing nutzen

Von Birgit Schultz

März 6, 2017


Letzte Aktua­li­sie­rung 16. Juni 2021 

Auch die­ser Arti­kel ist auf­grund eines Posts in mei­ner Mar­ke­ting-Zau­ber Face­book-Gruppe ent­stan­den — und damit sind wir schon mit­ten im Thema!

Irene fragte nämlich:

Ich möchte gerne meine eigene Gruppe erstel­len. Rein tech­nisch ist das ja sehr ein­fach. Gruppe erstel­len, Ban­ner und Beschrei­bung ein­fü­gen und schon kann es losgehen 😉

Habt ihr Tipps für mich, wie ich danach am bes­ten vor­gehe? Also woher kom­men meine Grup­pen­mit­glie­der, muss ich vor­her schon einige Inhalte in der Gruppe haben und was sollte in kei­ner Beschrei­bung feh­len? Ich bin da echt ganz grün hin­ter den Ohren und brau­che mal ein wenig Feed­back 😉 Danke.

Und da die Beant­wor­tung die­ser Frage wie­der ein­mal etwas län­ger aus­ge­fal­len wäre, habe ich das dann gleich als nächs­ten Blog­ar­ti­kel in mei­nen Redak­ti­ons­plan aufgenommen.

Bequem als PDF-Dokument

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1. Grundlegende Schritte

Eine Gruppe ist schnell erstellt. Oben rechts im blauen Men­ü­band auf Dei­ner Face­book-Seite klickst Du auf das kleine Drei­eck und wählst im Menü dann “Gruppe erstel­len”. Dann brauchst Du einen Namen für Deine Gruppe (“Gruppe benen­nen”) und musst min­des­tens einen Freund hinzufügen.

Welchen Namen soll ich wählen?

Damit tun sich viele sehr schwer — man­che Namen sind unglaub­lich sper­rig und wir­ken auf mich total geküns­telt, weil die Grup­pen-Admi­nis­tra­to­ren da gleich ihre ganze Mar­ke­ting-Phi­lo­so­phie in einem Namen abge­bil­det sehen wol­len. Auch an den häu­fi­gen Ände­run­gen von Grup­pen-Namen kannst Du erken­nen, dass viele Admins da stän­dig auf der Suche nach dem opti­ma­len Namen sind.

Jeden­falls bekomme ich die Krise, wenn ich Grup­pen­na­men sehe, die aus allen schein­bar rele­van­ten Key­words bestehen und dann so Wort­un­ge­tüme bil­den wie die­ses erfun­dene Bei­spiel: Per­sön­li­che Mar­ke­ting Stra­te­gie für kluge ambi­tio­nierte hoch­sen­si­ble Bera­ter. Lei­der ist es sehr dicht an der Wahrheit.

Gerade, wenn Du Deine Gruppe zur Akquise und für Dein Per­so­nal Bran­ding nut­zen willst, ist es eine gute Idee, Dei­nen Namen mit in den Grup­pen­na­men auf­zu­neh­men. Dann wird Deine Gruppe leich­ter gefun­den, wenn zwar den genauen Grup­pen-Namen nicht kennt — wohl aber Dich!

Privatsphäre einstellen

Hast Du einen pas­sen­den Namen gefun­den, ent­schei­dest Du Dich für die Pri­vat­sphäre der Gruppe. Da gibt es drei Abstu­fun­gen. Die erste ist eine “öffent­li­che Gruppe”. Da kann jeder die Gruppe, die Mit­glie­der und die Bei­träge sehen — auch ohne Mit­glied zu sein. 

In einer “pri­va­ten und sicht­ba­ren Gruppe” kann jeder auf Face­book die Gruppe sehen bezie­hungs­weise über die Suche fin­den. Jeder kann sehen, wer in der Gruppe Mit­glied ist. Die Bei­träge blei­ben aber den Grup­pen­mit­glie­dern vor­be­hal­ten. Darum muss erst Mit­glied wer­den, wer die Bei­träge lesen und auch eigene erstel­len und pos­ten will. 

Schließ­lich gibt es noch die “pri­vate und ver­bor­gene Gruppe”. Diese ist nicht über die Suche auf­find­bar und auch die Mit­glie­der sind nicht von außen sichtbar.

Wel­che Pri­vat­sphäre wählst Du nun am besten?

Ich emp­fehle Dir eine pri­vate und sicht­bare Gruppe. Warum?

Eine öffent­li­che Gruppe hat kei­nen VIP-Cha­rak­ter, den Du doch bestimmt Dei­nen Grup­pen­mit­glie­dern ver­mit­teln möch­test. Jeder kann sehen, wer dort Mit­glied ist und was dort gepos­tet wird. Somit zie­hen öffent­li­che Grup­pen auch gern Spam­mer an, die Du nicht in Dei­ner Gruppe haben willst.

Eine pri­vate und unsicht­bare Gruppe wie­derum hat den Nach­teil, dass sie schon wie­der zu exklu­siv ist: Nie­mand kann sie über die Suche fin­den. Hier wird es für Dich unter Umstän­den schwer, neue Mit­glie­der zu gewinnen.

Wie mache ich es?

Für mein Mit­glieds­pro­gramm, den Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel habe ich eine pri­vate ver­bor­gene Gruppe ein­ge­rich­tet. Da dies die Sup­port-Gruppe für meine zah­len­den Mit­glie­der ist, möchte ich einer­seits deren Pri­vat­sphäre schützen. 

Ande­rer­seits möchte ich auch nicht stän­dig Men­schen, die sich für Mar­ke­ting-Zau­ber inter­es­sie­ren, abblo­cken müs­sen. Denn Face­book schlägt geschlos­sene Grup­pen in der Sei­ten­leiste vor. Doch vor der Bei­tritts­an­frage kön­nen die Inter­es­sen­ten die Grup­pen­be­schrei­bung gar nicht lesen, weil sie direkt auf den But­ton +Bei­tre­ten klicken.

Meine Mar­ke­ting-Zau­ber Gruppe ist eben­falls eine pri­vate aber sicht­bare Gruppe. Da ich diese ja auch zu Mar­ke­ting-Zwe­cken ein­setze, soll sie durch­aus über die Suche gefun­den wer­den kön­nen. Da ich aber nicht jeden hin­ein lasse, würde “öffent­lich” nicht passen.

Mehr zur Pri­vat­sphä­ren-Ein­stel­lung von Grup­pen auf Face­book fin­dest Du hier hin der Face­book-Hilfe.

Beschreibung und Banner

Nach der Ein­stel­lung der Grup­pen­pri­vat­sphäre soll­test Du auf jeden Fall eine Grup­pen­be­schrei­bung über den Zweck und die Ziele Dei­ner Gruppe erstel­len. Weil Du ja Deine Gruppe als Mar­ke­ting-Instru­ment ein­set­zen willst, gestal­test Du am bes­ten auch schon vor­her das Ban­ner (Titel­bild) Dei­ner Gruppe. 

Der­zeit ist die vor­ge­ge­bene Größe 1.640 x 856 Pixel. Ich habe bes­sere Erfah­run­gen mit 1920 x 1080 Pixel gemacht. Natür­lich kannst Du auch nach der aktu­el­len Größe goog­len, ich schau aber am liebs­ten direkt in der Face­book-Hilfe nach.

Gruppenregeln

Frü­her gab es für die Grup­pen­re­geln keine Funk­tion. Inzwi­schen hat Face­book hier nach­ge­bes­sert — die Details fin­dest Du hier in der Face­book-Hilfe.

Ich emp­fehle Dir, klare und ein­deu­tige Regeln auf­zu­stel­len und auch auf deren Ein­hal­tung zu bestehen. Dazu mehr unten im Abschnitt Mode­ra­tion. Bewährt hat sich ein oben fest­ge­pinn­ter Post mit den Regeln. Auch in der Grup­pen­be­schrei­bung kannst Du die wich­tigs­ten Regeln bereits auf­neh­men, denn dann kann sich jeder Inter­es­sent im Vor­aus infor­mie­ren, was bei Dir gilt. Eine gewisse Red­un­danz nützt hier mehr als dass sie schadet.

2. Wie finde ich Mitglieder für meine Facebook-Gruppe?

Womit wir nun bei einer ganz ent­schei­den­den Frage sind: Wie finde ich Mit­glie­der für meine Gruppe?

Organisches Gruppenwachstum

Mache bitte nicht den Feh­ler No. 1, wenn es um das Wachs­tum Dei­ner Gruppe geht: Füge nie­mals Freunde unge­fragt Dei­ner Gruppe hinzu. Der eine oder andere mag das tole­rie­ren — die meis­ten Face­book-Nut­zer füh­len sich aber gekid­nap­ped. Letzt­lich ist das unge­fragte Hin­zu­fü­gen einer Per­son zu einer Gruppe nichts ande­res als eine vor­läu­fige Geiselnahme.

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Dazu eine kleine Anek­dote am Rande: Vor eini­gen Mona­ten fand ich mich unmit­tel­bar, nach­dem ich einen Post einer Frau geliked hatte, ihrer Gruppe zuge­fügt. Da es sich um eine Gruppe han­delte, die sie rigo­ros mode­rierte (außer ihr konnte nie­mand pos­ten, ohne dass sie den Post frei­gab) und sie in die­ser Gruppe nur ihre eige­nen Bil­der dort zum Ver­kauf ange­bo­ten wur­den, fühlte ich mich genö­tigt. Sofort habe ich die Gruppe wie­der ver­las­sen und ihr eine PN geschrie­ben, da es sich dem Pro­fil­foto nach um eine ältere Dame han­delte und ich annahm, dass sie viel­leicht nicht um die unge­schrie­be­nen Regeln wusste. Doch was dann kam, war der Hammer!

Sie hat mich wie­der ihrer Gruppe zuge­fügt und mich gleich­zei­tig blo­ckiert! Mein Erstau­nen über so viel Dreis­tig­keit kannst Du Dir vor­stel­len. Klar, dass ich nun die Gruppe wie­der ver­ließ (nicht ohne die Ein­stel­lung anzu­ha­ken, nicht wie­der die­ser Gruppe hin­zu­ge­fügt wer­den zu kön­nen) und natür­lich habe ich glei­cher­ma­ßen diese Per­son blo­ckiert. Ehr­lich, so machst Du Dir wirk­lich keine Freunde!

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Freunde hinzufügen

Wenn Du also Men­schen aus Dei­ner Freun­des­liste Dei­ner Gruppe hin­zu­fü­gen möch­test, frage vor­her per PN freund­lich an. Oder schi­cke ihnen gleich direkt den Link zu Dei­ner Gruppe mit ein paar net­ten Wor­ten dazu.

Somit hast du dann ein paar freund­lich geson­nene Per­so­nen direkt zum Start in Dei­ner Gruppe. Doch was kannst Du sonst noch tun?

Posten auf Deinem Profil und Deiner Seite

Natür­lich kannst Du den Link zu dei­ner Gruppe auch auf Dei­nem Pro­fil und Dei­ner Face­book-Seite pos­ten. Manch­mal ist es sogar in ande­ren Grup­pen erlaubt, auf Deine Gruppe hinzuweisen.

Mundpropaganda

Rich­tig viele neue Mit­glie­der gewinnst Du vor allem durch Mund­pro­pa­ganda. Ich habe zwei Mal nicht schlecht gestaunt, wie inner­halb weni­ger Tage meine Gruppe in hohem zwei­stel­li­gen Bereich anwuchs. Beim ers­ten Mal war es mein lie­bes Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel-Mit­glied Petra, die in einer Kos­me­ti­ke­rin­nen-Gruppe für mich die Wer­be­trom­mel geschla­gen hatte. Beim zwei­ten Mal weiß ich bis heute nicht, wer mich in einer Näh-Gruppe emp­foh­len hat. Wenn Du hier mit liest: Ein herz­li­ches Dan­ke­schön dafür!

Weitere Möglichkeiten

Es gibt noch viele wei­tere Mög­lich­kei­ten, auf Deine Face­book-Gruppe auf­merk­sam zu machen. Du kannst

  • den Link in Deine E‑Mail-Signa­tur einfügen.
  • einen Blog­ar­ti­kel über Deine Face­book-Gruppe schrei­ben und darin dar­auf verlinken.
  • den Link zu Dei­ner Face­book-Gruppe auf Dei­nen gedruck­ten Wer­be­ma­te­ria­lien anbringen.

Dazu noch ein beson­de­rer Tipp:

Die Adresse einer Face­book-Gruppe kannst Du ändern. Und zwar von dem unschö­nen For­mat, das etwa so aus­sieht https://www.facebook.com/groups/1532191420415060/ hin zu https://www.facebook.com/groups/marketingzauber/ aber auch das ist noch sehr unhand­lich, wenn Du jeman­dem im Gespräch oder in einem Pod­cast von Dei­ner Gruppe erzählst — und auch auf Dei­nen Druck­sa­chen sieht das ziem­lich doof aus.

Wenn Dir Deine Face­book-Gruppe als Mar­ke­ting-Instru­ment wirk­lich am Her­zen liegt, inves­tiere doch ein paar Euro in eine Domain und leite diese auf Deine Grup­pen­adresse um. Denn marketingzaubergruppe.de ist doch viel bes­ser zu mer­ken! Oder? 🙂

Bezahlte Werbung

Face­book erlaubt das direkte Bewer­ben einer Gruppe lei­der nicht mehr. Was aber immer noch mög­lich ist: Bewirb eine Lan­ding­page, auf der Du über die Gruppe schreibst und von dort in die Face­book-Gruppe ein­lädst und verlinkst. 

3. Moderation Deiner Facebook-Gruppe

Hast Du nun die ers­ten Mit­glie­der gewon­nen, wirst Du mer­ken, dass es ganz wich­tig ist, Deine Gruppe auch zu moderieren.

Mode­ra­tion meint nicht nur, dass Du ein Auge auf Spam­mer hast und sol­che Mit­glie­der, die die von Dir auf­ge­stell­ten Grup­pen­re­geln nicht ein­hal­ten. Mode­ra­tion bedeu­tet vor allem auch, dass Du der Gruppe Leben ein­hau­chen musst.

Denn von allein pas­siert da anfangs noch nicht so viel — zumin­dest nicht dann, wenn Du mit Dei­ner Gruppe bei “null” gestar­tet bist. Ist Deine Gruppe bei­spiels­weise aus einer Chal­lenge oder einem Kurs ent­stan­den, ist das oft anders.

Begrüßungsposts

Eine sehr schöne Mög­lich­keit, gleich die neuen Mit­glie­der anzu­spre­chen, sind die per­so­na­li­sier­ten Begrü­ßungs­posts. Ich begrüße meist frei­tags nach­mit­tags die in den letz­ten sie­ben Tagen neu hin­zu­ge­kom­me­nen Mit­glie­der, indem ich ein paar nette Worte schreibe und sie in mei­nem Post mar­kiere. Darin for­dere ich sie auf, sich direkt in die­sem Post per Kom­men­tar kurz vor­zu­stel­len. Das hat zwei­er­lei Effekt: Ich halte die Time­line frei für die wirk­lich wich­ti­gen Fra­gen und ver­hin­dere, dass meine Gruppe zu einer Hit-and-Run-Wer­be­gruppe ver­kommt. Und ich gewöhne die neuen Mit­glie­der daran, gleich aktiv dabei zu sein.

Das funk­tio­niert natür­lich nicht bei allen. Das ist aber auch nicht schlimm. Denn ich habe ja auch noch die …

Tagesposts

Ein sehr belieb­tes Mit­tel, um Deine Teil­neh­mer aus der Reserve zu locken sind die “Tages­posts”. Diese kön­nen, müs­sen aber nicht täg­lich von Dir gepos­tet wer­den. Sie die­nen dazu, regel­mä­ßig Deine Mit­glie­der auf­zu­ru­fen, etwas in der Gruppe zu schrei­ben. Rechne aber nicht damit, dass das auf Anhieb funk­tio­niert. Gerade, wenn Du etwas Neues aus­pro­bierst oder Deine Auf­for­de­run­gen doch sehr per­sön­lich sind (“Was war Dein größ­ter Erfolg in die­ser Woche?”), kann es etwas dau­ern, bis sich die ers­ten Mit­glie­der auch trauen, etwas zu schreiben.

Die Tages­posts habe ich mit Recur­post vor­ge­plant und kann so sicher sein, dass sie immer pünkt­lich erscheinen..

Wenn Du Dich also anre­gen las­sen möch­test, was Du als Tages­posts über­haupt Deine Teil­neh­mer fra­gen und um was Du sie bit­ten kannst, werde doch ein­fach Mit­glied in mei­ner Gruppe und lass Dich überraschen!

VIPs wollen bevorzugt behandelt werden

In mei­nen Augen sind meine Grup­pen­mit­glie­der alle VIPs! Ich habe ent­schie­den, ob sie in mei­ner Gruppe mit­ma­chen dür­fen — und dafür, dass sie sich an die Grup­pen­re­geln hal­ten, haben sie in mei­nen Augen auch was Beson­de­res verdient.

Zum einen gehört dazu, dass in der Gruppe regel­mä­ßig per­sön­lich prä­sent bin und auch oft Fra­gen beant­worte. Eine bes­sere Behand­lung bekom­men nur die zah­len­den Mit­glie­der mei­nes Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kels, denen ich oft inner­halb von weni­ger als zwei Stun­den zur Seite stehe.

Dazu gehört auch, dass meine Grup­pen­mit­glie­der Link­tipps und andere Hin­weise erhal­ten, die ich nicht auf mei­ner Face­book-Seite poste.

Eine wei­tere Mög­lich­keit, sind Videos. Das kön­nen sowohl Anlei­tun­gen in Form eines Screen­casts, per­sön­li­che Video­bot­schaf­ten aber auch Live-Videos mit der Gele­gen­heit, Fra­gen direkt zu stel­len und zu beant­wor­ten, sein.

Und ab und zu mache ich mei­nen Grup­pen­mit­glie­dern auch beson­dere Ange­bote, indem ich bei­spiels­weise einen Rabatt anbiete, der ent­we­der exklu­siv ist oder höher aus­fällt als auf mei­ner Face­book-Seite — nur in mei­nem News­let­ter, den Zau­ber­sprü­chen, gibt es noch bes­sere Angebote. 

Meine Grup­pen­mit­glie­der sind für mich meine “Fans deluxe” — und so behandle ich sie auch. Was mich auf den nächs­ten Punkt bringt:

Wen lasse ich in die Facebook-Gruppe?

Wen also lasse ich über­haupt in meine Gruppe hinein?

Ich schaue mir in der Regel jedes ein­zelne Pro­fil genau an. Und ich habe mir im Vor­feld genau Gedan­ken gemacht, wer über­haupt in mei­ner Gruppe Mit­glied wer­den darf.

Abge­se­hen von weni­gen Aus­nah­men, bei denen ich über “hat xy Freunde in der Gruppe” quasi eine indi­rekte Bürg­schaft habe, lehne ich fol­gende Per­so­nen ab, die

  • kein Pro­fil­bild haben
  • ein Pro­fil­bild mit dickem Auto und / oder Son­nen­brille haben (Dank an Frank Kat­zer, für die­sen Tipp!)
  • die so gut wie keine Freunde haben
  • deren Pro­fil erst wenige Tage alt ist
  • die kei­nen Klar­na­men verwenden
  • die “zur Schule des Lebens” gegan­gen sind
  • die nicht zu mei­ner Ziel­gruppe passen

Lange habe ich über­legt, ob ich Mit­be­wer­ber zulas­sen soll — und mich dann für “manch­mal” entschieden. 

Mir ist es wich­tig, dass meine Mit­glie­der schnell qua­li­fi­zierte Hilfe bei ihren Fra­gen zu Mar­ke­ting und Social Media erhal­ten. Da ich nicht immer auf Face­book bin (auch wenn es manch­mal so scheint), bin ich froh, wenn ich Unter­stüt­zung erhalte. 

Allzu plumpe Eigen­wer­bung oder Abwer­ben von Mit­glie­dern unter­binde ich aber. Ich gehe davon aus, dass sich die Mit­be­wer­ber fair ver­hal­ten — und bis jetzt wurde mein Ver­trauen noch nicht ernst­haft enttäuscht . 

Aktua­li­sie­rung 2019: Lei­der haben man­che Men­schen kei­nen Anstand. Darum lasse ich Mit­be­wer­ber inzwi­schen nur noch in die Gruppe, wenn ich sie bereits per­sön­lich als faire Kol­le­gen ken­nen gelernt habe. Zu oft musste ich unab­ge­spro­chene Umfra­gen löschen und immer wie­der dar­auf hin­wei­sen, dass Hilfe, die per PN ange­bo­ten wird, in mei­ner Gruppe nicht erwünscht ist. 

Zum Umgang mit Spammern und anderen Ingnoranten

Anfangs habe ich so gehan­delt, dass ich einen Fehl­tritt jedem ver­zie­hen habe. Inzwi­schen habe ich mehr­fach die Grup­pen­re­geln ange­passt und für mich selbst fest­ge­legt: Wer die nicht befolgt, muss mit den Kon­se­quen­zen leben.

Und die heißen: 

Es gibt eine Ver­war­nung und Auf­for­de­rung, den ent­spre­chen­den Post selbst zu löschen. Wird dem nach­ge­kom­men, ist alles gut. Falls nicht, und ich den Post nach ein paar Stun­den selbst löschen muss, ent­ferne ich auch die Per­son kom­men­tar­los aus der Gruppe. Punkt. Hier gilt für mich ganz klar: Mein Zelt — meine Regeln. Wem das nicht passt, der kann gerne die Gruppe ver­las­sen und eine eigene aufmachen.

4. Aufwand und Nutzen

Gute Güte!

Wie viel Auf­wand ist das denn alles?!

Und bringt das über­haupt was?

Die Ant­wor­ten lau­ten: Halb so wild und ja! 🙂

Wie bei fast allem im Leben gilt: Du musst die rich­ti­gen Dinge tun und die Dinge rich­tig tun. Dann passt es schon. Grob geschätzt beläuft sich mein Auf­wand für die Mode­ra­tion, die Beant­wor­tung von Fra­gen und das Mar­ke­ting für die Gruppe auf etwa drei­ein­halb Stun­den pro Woche, also eine halbe Stunde täglich.

Viele mei­ner Coa­ching-Kun­den und Zir­kel-Mit­glie­der waren auch vor­her und sind immer noch Mit­glie­der in mei­ner Gruppe. Bes­sere Mög­lich­kei­ten, Dich ken­nen zu ler­nen und zu erfah­ren, wie Du arbei­test und unter­stützt und dabei selbst noch ver­hält­nis­mä­ßig anonym und uner­kannt zu blei­ben gibt es kaum für Deine Interessenten.

Ganz dicht an der Zielgruppe

Und gerade wenn Du auch zu Dei­nem Thema regel­mä­ßig bloggst (was ich Dir drin­gend emp­fehle), so ist eine eigene Gruppe für Dich unbe­zahl­bar! Wo sonst bekommst Du so engen Kon­takt zu Dei­nen Inter­es­sen­ten? Wo sonst bekommst Du “Steil­vor­la­gen” für The­men, über die Du schrei­ben kannst und die Deine Leser bren­nend inter­es­sie­ren? Also!

5. Tipps zum Schluss

Hole Dir mindestens einen Co-Admin ins Boot

Bestimmt kennst Du jeman­den, zu dem Du genug Ver­trauen hast, dass Du ihn zum Co-Admin machen kannst. Das ist einer­seits wich­tig, falls Du mal von Face­book gesperrt wer­den soll­test (das kann immer mal pas­sie­ren), Du krank oder im Urlaub bist, oder aus ande­ren Grün­den Dich gerade nicht per­sön­lich um Deine Gruppe küm­mern kannst.

Sprecht vor­her ab, was der Co-Admin tun und las­sen soll, dann ist er Dir eine wert­volle Unterstützung!

Krisenmanagement

Trol­len gibt man ja bekannt­lich bes­ser kein Fut­ter, aber bestimmte Dinge kannst Du ein­fach nicht ste­hen las­sen. Daher ist es super, wenn Du Grup­pen­mit­glie­der hast, die Dich auf sol­che auf­merk­sam machen. Der­zeit schaffe ich es noch, jeden ein­zel­nen Post in mei­ner Gruppe zu lesen — aber wenn die Gruppe in die­sem Tempo wei­ter wächst, wird das viel­leicht schon bald nicht mehr mög­lich sein.

Bevor Du aber auf einen Post ant­wor­test, der Dich erzürnt oder Dir sonst wie unpas­send erscheint, denke erst ein­mal in Ruhe dar­über nach. Berate Dich gege­be­nen­falls mit Dei­nem Co-Admin. Han­dele dann. Und han­dele kon­se­quent. Hast Du für Deine Mit­glie­der ein­mal eine Regel auf­ge­stellt, dann bleibe auch dabei. Denn sonst wis­sen Deine Mit­glie­der nicht, was erlaubt ist — und was nicht.

Das gilt ins­be­son­dere für den Umgang mit der …

Eigenwerbung der Mitglieder

Hier habe ich die Regel auf­ge­stellt, dass Links zu Ange­bo­ten gar nicht und zu Blog­posts nur ein­mal die Woche gepos­tet wer­den dür­fen. Wer meint, er habe etwas, das wich­tig oder inter­es­sant für die ganze Gruppe ist, darf mir gerne eine PN sen­den — und wenn ich das gut finde, poste ich es ent­we­der selbst oder der­je­nige soll dann dar­auf hin­wei­sen, dass er mein Ein­ver­ständ­nis hat. 

Ein­zige Aus­nahme: Wenn eine kon­krete Frage zu einem Blog­post oder Ange­bot gestellt wird, dann ist das selbst­ver­ständ­lich in Ord­nung. Denn die ande­ren Grup­pen­mit­glie­der und ich müs­sen ja wis­sen, worum es geht. Natür­lich ist mir klar, dass man das auch vor­täu­schen kann. Hier ist dann letzt­lich die Frage, wie plump die­ser Ver­such unter­nom­men wird. Der Umgang erfor­dert Fin­ger­spit­zen­ge­fühl — aber Du wirst da mit jedem Fall immer gewief­ter — garantiert!

Linktipps

Natür­lich bin ich nicht die ein­zige, die sich mit die­sem Thema beschäf­tigt. Super Infos zum Thema Face­book-Grup­pen kannst du auch von Björn Tan­tau, Frank Kat­zer und Katha­rina Lewald online im Netz fin­den. Ins­be­son­dere emp­fehle ich Dir

6. Fazit

Eine Gruppe ist schnell in die Welt gesetzt. Auf­zucht und Pflege erfor­dern etwas Arbeit aber nur sehr wenig Geld. In einer Face­book-Gruppe ist es viel leich­ter, mit Dei­ner Ziel­gruppe in Kon­takt zu kom­men und zu inter­agie­ren als auf Dei­ner Face­book-Seite. Darum ist eine Face­book-Gruppe eine tolle Ergän­zung für Dein Mar­ke­ting und außer­dem eine super Inspirationsquelle.

So — und jetzt bin ich gespannt, ob ich die Erwar­tun­gen mei­ner Grup­pen­mit­glie­der Irene, Anne, Ange­lika, Elke und Lisa habe erfül­len kön­nen, die die­sen Bei­trag in mei­nen Redak­ti­ons­plan kata­pul­tiert haben. Ich freue mich auf Eure Kom­men­tare — und natür­lich auch auf Dei­nen, wenn Du über Face­book, Twit­ter, Google oder eine andere Emp­feh­lung auf die­sen Bei­trag gekom­men bist!

Wer schreibt hier?

Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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  1. Liebe Bir­git,

    herz­li­chen Dank für diese super aus­führ­lich und für mich sehr ani­mie­rende Erklärung!

    Das hat Spaß gemacht zu lesen und ich werde Dei­nen Arti­kel wie eine Check­liste anwenden.

    Ich bin neu auf Dei­nem Blog und freue mich sehr, dass ich direkt am Anfang mit solch einer guten Anlei­tung “ver­sorgt” wurde.

    Herz­li­che Grüße
    Martina

    1. Liebe Mar­tina, das ist toll! Herz­li­chen Dank für Dei­nen zau­ber­haf­ten Kom­men­tar! Ich freu mich, Dich als Lese­rin gewon­nen zu haben! 🙂
      Beste Grüße
      Birgit

  2. Vie­len Dank, Bir­git, für die­sen aus­führ­li­chen Bei­trag! Sehr inter­es­sant finde ich die Bei­tritts­kri­te­rien. Son­nen­bril­len-Fotos finde ich per­sön­lich zum Bei­spiel gar nicht schlimm, weil ich da von mir aus­gehe: Mich blen­det die Sonne oft und so habe ich im Som­mer oder im Urlaub auch meist eine Son­nen­brille auf. Hat nichts mit ver­ste­cken zu tun, son­dern ich kann anders gar nicht in die Kamera schauen. Mein Skype-Bild dürfte eines mit Son­nen­brille sein. Aber ich ver­stehe, dass es Kri­te­rien braucht. 🙂

    Toll auch das State­ment zu den Mit­be­wer­bern, dazu habe ich eine ähn­li­che Haltung. 🙂

    Ich fühle mich jetzt auch gut gerüs­tet, selbst ein­mal die Grup­pen­pla­nung anzu­ge­hen, weil ich schon seit dem letz­ten Jahr damit lieb­äu­gele. Aber wie es immer so ist, es sind andere Dinge in unse­rer Stra­te­gie noch mehr wich­tig. Ich habe aber inzwi­schen gese­hen, wel­che Power Social Media hat, allein schon, dass man sich einen unter­stüt­zen­den Freun­des­kreis auf­bauen kann. Da ist die Gruppe unwei­ger­lich der nächste Schritt.

    Liebe Grüße
    Lisa

    1. Hallo Lisa,
      vie­len Dank für Deine aus­führ­li­che Rückmeldung. 

      Tja, die Son­nen­bril­len … 😀 Das ist ja nicht das ein­zige Kri­te­rium. Aber wenn ich sonst ein “komi­sches Gefühl” habe, kann das den Aus­schlag geben. Auch der Rest des Fotos (Pose, Klei­dung usw.) spielt da noch mit rein.

      Ich kann Dich nur ermu­ti­gen, eine eigene Gruppe auf­zu­bauen und würde mich freuen, dann als Mit­glied dabei sein zu können.

      Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  3. Hallo Bir­git,

    ein wun­der­ba­rer Arti­kel und ich bin nun neu­gie­rig auf deine Gruppe…mal schauen ob ich die auf Face­book finde!

    Herz­li­che Grüße
    Martina

  4. Hallo Bir­git,

    bin zwar selbst Admin (einer von sechs) einer mehr als 15k gro­ßen, geschlos­se­nen Face­book-Gruppe, den­noch war ich neu­gie­rig zu lesen, was Du Dei­nen Lese­rin­nen und Lesern (apro­pos Ziel­gruppe: zielst Du nur aufs weib­li­che Publi­kum?) für den Start einer neuen Gruppe empfiehlst.

    Gut, dass Du die Wich­tig­keit und Durch­set­zung von Regeln the­ma­ti­siert hast. Das kann ich nur unter­strei­chen. Bei uns wer­den Per­so­nen, die andere belei­di­gen sofort und ohne Vor­war­nung zum Aus­gang beglei­tet inklu­sive der Option “dau­er­haft gesperrt”. Ein Kol­lege hat frü­her immer Per­so­nen, die einen Regel­ver­stoß began­gen hat­ten, per­sön­lich via PN ange­schrie­ben. Irgend­wann hat er gemerkt, dass das a) nicht viel bringt und b) er ganz schön viel Zeit dafür auf­wen­det. Heute agiert er eben­falls ohne Vorwarnung.

    Da wir in unse­rer Gruppe, es geht haupt­säch­lich um die Bestim­mung bzw. Art­ein­gren­zung von Pilz­fun­den, auch Gesund­heits­aspekte behan­deln (Gift­pilze — Pilz­ver­gif­tun­gen etc.) war ein Pos­ting unzu­rei­chend, um alle Regeln auf­zu­neh­men. Des­halb haben wir in den Dateien durch­num­me­rierte Doku­mente ange­legt und darin den jewei­li­gen Abschnitt der Grup­pen­re­geln aus­ge­führt. Im ange­pinn­ten Pos­ting (lei­der lässt sich nur 1 Pos­ting oben anpin­nen) ver­wei­sen wir dann nach dem Will­kom­men auf die ein­zel­nen Dateien.

    Wer glaubt, Regeln seien klein­ka­riert oder sei arro­gant: Kommt man bei den Mit­glie­der­zah­len in den 5‑stelligen Bereich, muss man schnell und teils uner­bitt­lich han­deln, sonst kön­nen Ver­stöße schnell aus­ufern. Wir hat­ten auch erst den sanf­ten Weg aus­pro­biert, sind davon aber abge­kom­men. Das spart Zeit und Nerven.

    Schö­nen Gruß aus dem son­ni­gen Donauwörth

    Andreas

    1. Hallo Andreas,
      herz­li­chen Dank für Dei­nen wert­vol­len Erfah­rungs­be­richt. Da kön­nen meine Leser noch eine Menge von lernen! 

      Ja, meine Ziel­gruppe ist tat­säch­lich weib­lich (so ist mein Mar­ke­ting aus­ge­rich­tet) — aber sei beru­higt: Ich mag Män­ner 😉 und ich habe auch viele männ­li­che Kun­den. Solange Euch die Herz­chen nicht stö­ren ist alles gut. 😀

      Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

      1. Dann bin ich beru­higt, dass Du auch Män­ner tole­rierst. Die ver­schnör­kelte und ver­spielte Schrift war für mich anfangs in der Tat recht gewöh­nungs­be­dürf­tig, aber ande­rer­seits sie hat einen hohen Wiedererkennungswert. 😉

        Noch ein Nach­trag zur Grup­pen­ad­mi­nis­tra­tion: Die Chat­te­rei unter uns Admins hat sich als zu unüber­sicht­lich erwie­sen, wes­halb wir zur inter­nen Kom­mu­ni­ka­tion schon seit gerau­mer Zeit erfolg­reich eine eigene geheime Face­book-Gruppe nut­zen. Die glei­che Platt­form (Face­book) war uns wich­tig und dass sich die Bei­träge bes­ser struk­tu­rie­ren las­sen und nicht gleich in den Untie­fen einer Chat­chro­nik verschwinden.

        Gruß, Andreas

        1. Hi Andreas,
          ahnte ich doch, dass es die Schrift ist (Emily’s Candy bleibt! 😉 ).
          Das ist ein Super-Tipp, wenn man mit meh­re­ren admi­nis­triert. Ich merke das gerade in der EDM Every Day in May Gruppe, in der ich Co-Admin bin: Manch­mal geht mir der Aus­tausch über den Mes­sen­ger, wel­che Anfrage nun zuge­las­sen wird und ob ein Post grenz­wer­tig ist, auf den Zei­ger — eine Gruppe wäre dafür bes­ser geeignet.
          Danke und viele Grüße
          Birgit

  5. Alle guten Dinge sind drei (Kom­men­tare 😉 ):

    Zum Thema, wie man eine Gruppe mit Inhal­ten fül­len kann, viel­leicht noch eine Anregung.

    Ich habe meh­rere Google Alerts mit Schlüs­sel­wör­tern wie z.B. “Pilz”, “Pilz­ver­gif­tung” und “Knol­len­blät­ter­pilz” erstellt. Täg­lich (sofern Inhalte gefun­den wer­den) erhalte ich E‑Mails mit ange­teaser­ten News, die diese Such­be­griffe ent­hal­ten. Da sind zwar auch etli­che the­men­fremde Inhalte dar­un­ter (man glaubt nicht, wie viele Men­schen mit Nach­na­men “Pilz” hei­ßen 😉 ), aber auch inter­es­sante Arti­kel, die für unsere Gruppe “Pilze und Schwam­merln” inter­es­sant sind.

    Diese Links öffne ich dann und über­prüfe, ob sie a) kom­plett ver­füg­bar sind [viele Ver­lags­sei­ten wol­len Geld für den kom­plet­ten Arti­kel und füt­tern den Leser nur an — unin­ter­es­sant für mich], b) qua­li­ta­tiv aus­rei­chend sind [ich über­fliege den Text eher als dass ich ihn lese — das spart Zeit] und c) idea­ler­weise mit einem Foto bebil­dert sind [Bil­der­lose Bei­träge wer­den deut­lich weni­ger gele­sen, ins­be­son­dere in Grup­pen mit typi­scher­weise bild­las­ti­gen Beiträgen].

    Passt alles, poste ich diese News (oder viel mehr News vom Vor­tag, aber wie ich finde immer noch aktu­ell und daher inter­es­sant) in der Gruppe und rege mit einem kur­zen State­ment oder einer kur­zen Frage zum Kom­men­tie­ren an (Call to action, wie es so schön heißt). Ruhig auch etwas pro­vo­kant oder wit­zig, um die Lese­rIn­nen ein wenig aus der Reserve zu locken.

    Durch sol­che Bei­träge kom­men ange­sagte The­men ins Gespräch und der Auf­wand ist über­schau­bar. Das funk­tio­niert mglw. nicht bei jeder the­ma­ti­schen Aus­rich­tung, aber bei unse­rer Gruppe klappt das hervorragend. 

    Ich hoffe, das hilft der/dem ein(en) oder ande­ren weiter.

    Schö­nen Abend noch

    Gruß, Andreas

    1. Hallo Andreas, danke auch für diese ergän­zen­den Tipps. Ich nutze für sol­che Zwe­cke lie­ber Feedly als Google Alerts. Aber das Prin­zip ist dasselbe!
      Beste Grüße
      Birgit

  6. Danke liebe Bir­git für diese Aus­füh­run­gen. Ich ste­cke auch bei die­sem Thema noch ganz in den Kin­der­schu­hen und bin froh um gute und pra­xis­ori­en­tierte Infor­ma­tio­nen. Ich bin also mal gespannt, ob und wie ich die­ses “Baby” hegen, pfle­gen und wach­sen sehen kann!

  7. Liebe Bir­git,
    herz­li­chen Dank für deine schöne und aus­führ­li­che Erklä­rung, mit der ich eini­ges in mei­ner Lumly-Gruppe ändern können.
    Super!

    Herz­lichst
    Soheila

  8. Danke für die­sen wirk­lich hilf­rei­chen Bei­trag! Ich spiele schon seit eini­ger Zeit mit dem Gedan­ken eine eigene FB Gruppe zu erstel­len, habe mich aber bis­her noch nicht drü­ber getraut. Dein Bei­trag ist mir nun wirk­lich eine Unter­stüt­zung dabei, mein Vor­ha­ben end­lich in die Tat umzu­set­zen 🙂 Liebe Grüße, Kay.

    1. Hallo Mylène,
      vie­len Dank für Dei­nen Hin­weis. Ich ver­mute, Petra hat wegen der DSGVO und/oder dem Gerichts­ur­teil zur Ver­ant­wor­tung der Sei­ten­be­trei­ber für die Daten­er­he­bung durch Face­book sicher­heits­hal­ber ihre Fan­page off­line genommen.
      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  9. Hallo.

    Kann es sein, dass Face­book heim­lich Nut­zern die Mög­lich­keit Grup­pen zu erstel­len sperrt?
    Z.B. könnte jemand 7, 8, 9 Grup­pen erstellt haben, immer mit der eige­nen Email als ein­zi­ges Mit­glied (mit dem Zweck mit z.B. “Fir­men­name — Kri­tik” Kri­tik an der Firma/Webseite auf Face­book auf­find­bar zu machen) und dann geht das nicht mehr. Keine Feh­ler­mel­dung, und das erstel­len-Fens­ter ist vor­her auch noch da. Auch wenn man dann ein ande­res Mit­glied angibt geht das nicht mehr. Auch nicht, wenn man zum Test eine andere Gruppe löscht.
    Wenn FB da heim­lich etwas macht, ist das genau das mora­lisch ver­werf­li­che Ver­hal­ten dass Zapp (NDR) kritiserte.
    Z.B. wenn in einem Kom­men­tar Worte einer Black­list ste­hen (das kön­nen auch Worte sein die im harm­lo­sen Kont­axt ver­wen­det wer­den kön­nen, wie Hit­ler, Schwein etc.), erscheint kein Hin­weis dar­auf, son­dern z.B. immer die Behaup­tung das Cap­t­cha wäre nicht rich­tig ein­ge­ge­ben wor­den. Oder eine Feh­ler­seite, so als ob gerade ezt­was nicht funktioniert.
    Wenn Face­book mich ein­fach ohne Hin­weis keine Grup­pen anle­gen lässt, ist das genau die­ses üble Verhalten.

    1. Hallo Tobias,
      da ich kein Face­book-Mit­ar­bei­ter bin und auch über kein Insi­der-Wis­sen ver­füge, kann ich dazu nichts sagen.
      Beste Grüße
      Birgit

  10. vie­len Dank für die wert­vol­len Infos, ich bin gerade ganz am Anfang unter­wegs mit social media eine super Unter­stüt­zung zur Gruppenerstellung!

    1. Liebe Clau­dia,
      ich freue mich, dass er Dir hilf­reich war! Herz­lich will­kom­men in der Gruppe!
      Beste Grüße
      Birgit

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