Puzzle mit Gesichtern - Facebook Gruppe erstellen

So kannst Du eine Facebook-Gruppe erstellen und für Dein Marketing nutzen

Letzte Aktualisierung 3. Juni 2020

Auch dieser Artikel ist aufgrund eines Posts in meiner Marketing-Zauber Facebook-Gruppe entstanden – und damit sind wir schon mitten im Thema!

Irene fragte nämlich:

Ich möchte gerne meine eigene Gruppe erstellen. Rein technisch ist das ja sehr einfach. Gruppe erstellen, Banner und Beschreibung einfügen und schon kann es losgehen 😉

Habt ihr Tipps für mich, wie ich danach am besten vorgehe? Also woher kommen meine Gruppenmitglieder, muss ich vorher schon einige Inhalte in der Gruppe haben und was sollte in keiner Beschreibung fehlen? Ich bin da echt ganz grün hinter den Ohren und brauche mal ein wenig Feedback 😉 Danke.

Und da die Beantwortung dieser Frage wieder einmal etwas länger ausgefallen wäre, habe ich das dann gleich als nächsten Blogartikel in meinen Redaktionsplan aufgenommen.

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1. Grundlegende Schritte

Eine Gruppe ist schnell erstellt. Oben rechts im blauen Menüband auf Deiner Facebook-Seite klickst Du auf das kleine Dreieck und wählst im Menü dann „Gruppe erstellen“. Dann brauchst Du einen Namen für Deine Gruppe („Gruppe benennen“) und musst mindestens einen Freund hinzufügen.

Welchen Namen soll ich wählen?

Damit tun sich viele sehr schwer – manche Namen sind unglaublich sperrig und wirken auf mich total gekünstelt, weil die Gruppen-Administratoren da gleich ihre ganze Marketing-Philosophie in einem Namen abgebildet sehen wollen. Auch an den häufigen Änderungen von Gruppen-Namen kannst Du erkennen, dass viele Admins da ständig auf der Suche nach dem optimalen Namen sind.

Jedenfalls bekomme ich die Krise, wenn ich Gruppennamen sehe, die aus allen scheinbar relevanten Keywords bestehen und dann so Wortungetüme bilden wie dieses erfundene Beispiel: Persönliche Marketing Strategie für kluge ambitionierte hochsensible Berater. Leider ist es sehr dicht an der Wahrheit.

Gerade, wenn Du Deine Gruppe zur Akquise und für Dein Personal Branding nutzen willst, ist es eine gute Idee, Deinen Namen mit in den Gruppennamen aufzunehmen. Dann wird Deine Gruppe leichter gefunden, wenn zwar den genauen Gruppen-Namen nicht kennt – wohl aber Dich!

Privatsphäre einstellen

Hast Du einen passenden Namen gefunden, entscheidest Du Dich für die Privatsphäre der Gruppe. Da gibt es drei Abstufungen. Die erste ist eine „öffentliche Gruppe“. Da kann jeder die Gruppe, die Mitglieder und die Beiträge sehen – auch ohne Mitglied zu sein.

In einer „privaten und sichtbaren Gruppe“ kann jeder auf Facebook die Gruppe sehen beziehungsweise über die Suche finden. Jeder kann sehen, wer in der Gruppe Mitglied ist. Die Beiträge bleiben aber den Gruppenmitgliedern vorbehalten. Darum muss erst Mitglied werden, wer die Beiträge lesen und auch eigene erstellen und posten will.

Schließlich gibt es noch die „private und verborgene Gruppe“. Diese ist nicht über die Suche auffindbar und auch die Mitglieder sind nicht von außen sichtbar.

Welche Privatsphäre wählst Du nun am besten?

Ich empfehle Dir eine private und sichtbare Gruppe. Warum?

Eine öffentliche Gruppe hat keinen VIP-Charakter, den Du doch bestimmt Deinen Gruppenmitgliedern vermitteln möchtest. Jeder kann sehen, wer dort Mitglied ist und was dort gepostet wird. Somit ziehen öffentliche Gruppen auch gern Spammer an, die Du nicht in Deiner Gruppe haben willst.

Eine private und unsichtbare Gruppe wiederum hat den Nachteil, dass sie schon wieder zu exklusiv ist: Niemand kann sie über die Suche finden. Hier wird es für Dich unter Umständen schwer, neue Mitglieder zu gewinnen.

Wie mache ich es?

Für mein Mitgliedsprogramm, den Marketing-Zauber-Zirkel habe ich eine private verborgene Gruppe eingerichtet. Da dies die Support-Gruppe für meine zahlenden Mitglieder ist, möchte ich einerseits deren Privatsphäre schützen.

Andererseits möchte ich auch nicht ständig Menschen, die sich für Marketing-Zauber interessieren, abblocken müssen. Denn Facebook schlägt geschlossene Gruppen in der Seitenleiste vor. Doch vor der Beitrittsanfrage können die Interessenten die Gruppenbeschreibung gar nicht lesen, weil sie direkt auf den Button +Beitreten klicken.

Meine Marketing-Zauber Gruppe ist ebenfalls eine private aber sichtbare Gruppe. Da ich diese ja auch zu Marketing-Zwecken einsetze, soll sie durchaus über die Suche gefunden werden können. Da ich aber nicht jeden hinein lasse, würde „öffentlich“ nicht passen.

Mehr zur Privatsphären-Einstellung von Gruppen auf Facebook findest Du hier hin der Facebook-Hilfe.

Beschreibung und Banner

Nach der Einstellung der Gruppenprivatsphäre solltest Du auf jeden Fall eine Gruppenbeschreibung über den Zweck und die Ziele Deiner Gruppe erstellen. Weil Du ja Deine Gruppe als Marketing-Instrument einsetzen willst, gestaltest Du am besten auch schon vorher das Banner (Titelbild) Deiner Gruppe.

Derzeit ist die vorgegebene Größe 1.640 x 856 Pixel. Ich habe bessere Erfahrungen mit 1920 x 1080 Pixel gemacht. Natürlich kannst Du auch nach der aktuellen Größe googlen, ich schau aber am liebsten direkt in der Facebook-Hilfe nach.

Gruppenregeln

Früher gab es für die Gruppenregeln keine Funktion. Inzwischen hat Facebook hier nachgebessert – die Details findest Du hier in der Facebook-Hilfe.

Ich empfehle Dir, klare und eindeutige Regeln aufzustellen und auch auf deren Einhaltung zu bestehen. Dazu mehr unten im Abschnitt Moderation. Bewährt hat sich ein oben festgepinnter Post mit den Regeln. Auch in der Gruppenbeschreibung kannst Du die wichtigsten Regeln bereits aufnehmen, denn dann kann sich jeder Interessent im Voraus informieren, was bei Dir gilt. Eine gewisse Redundanz nützt hier mehr als dass sie schadet.

2. Wie finde ich Mitglieder für meine Facebook-Gruppe?

Womit wir nun bei einer ganz entscheidenden Frage sind: Wie finde ich Mitglieder für meine Gruppe?

Organisches Gruppenwachstum

Mache bitte nicht den Fehler No. 1, wenn es um das Wachstum Deiner Gruppe geht: Füge niemals Freunde ungefragt Deiner Gruppe hinzu. Der eine oder andere mag das tolerieren – die meisten Facebook-Nutzer fühlen sich aber gekidnapped. Letztlich ist das ungefragte Hinzufügen einer Person zu einer Gruppe nichts anderes als eine vorläufige Geiselnahme.

Anekdote

Dazu eine kleine Anekdote am Rande: Vor einigen Monaten fand ich mich unmittelbar, nachdem ich einen Post einer Frau geliked hatte, ihrer Gruppe zugefügt. Da es sich um eine Gruppe handelte, die sie rigoros moderierte (außer ihr konnte niemand posten, ohne dass sie den Post freigab) und sie in dieser Gruppe nur ihre eigenen Bilder dort zum Verkauf angeboten wurden, fühlte ich mich genötigt. Sofort habe ich die Gruppe wieder verlassen und ihr eine PN geschrieben, da es sich dem Profilfoto nach um eine ältere Dame handelte und ich annahm, dass sie vielleicht nicht um die ungeschriebenen Regeln wusste. Doch was dann kam, war der Hammer!

Sie hat mich wieder ihrer Gruppe zugefügt und mich gleichzeitig blockiert! Mein Erstaunen über so viel Dreistigkeit kannst Du Dir vorstellen. Klar, dass ich nun die Gruppe wieder verließ (nicht ohne die Einstellung anzuhaken, nicht wieder dieser Gruppe hinzugefügt werden zu können) und natürlich habe ich gleichermaßen diese Person blockiert. Ehrlich, so machst Du Dir wirklich keine Freunde!

Freunde hinzufügen

Wenn Du also Menschen aus Deiner Freundesliste Deiner Gruppe hinzufügen möchtest, frage vorher per PN freundlich an. Oder schicke ihnen gleich direkt den Link zu Deiner Gruppe mit ein paar netten Worten dazu.

Somit hast du dann ein paar freundlich gesonnene Personen direkt zum Start in Deiner Gruppe. Doch was kannst Du sonst noch tun?

Posten auf Deinem Profil und Deiner Seite

Natürlich kannst Du den Link zu deiner Gruppe auch auf Deinem Profil und Deiner Facebook-Seite posten. Manchmal ist es sogar in anderen Gruppen erlaubt, auf Deine Gruppe hinzuweisen.

Mundpropaganda

Richtig viele neue Mitglieder gewinnst Du vor allem durch Mundpropaganda. Ich habe zwei Mal nicht schlecht gestaunt, wie innerhalb weniger Tage meine Gruppe in hohem zweistelligen Bereich anwuchs. Beim ersten Mal war es mein liebes Marketing-Zauber-Zirkel-Mitglied Petra, die in einer Kosmetikerinnen-Gruppe für mich die Werbetrommel geschlagen hatte. Beim zweiten Mal weiß ich bis heute nicht, wer mich in einer Näh-Gruppe empfohlen hat. Wenn Du hier mit liest: Ein herzliches Dankeschön dafür!

Weitere Möglichkeiten

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, auf Deine Facebook-Gruppe aufmerksam zu machen. Du kannst

  • den Link in Deine E-Mail-Signatur einfügen.
  • einen Blogartikel über Deine Facebook-Gruppe schreiben und darin darauf verlinken.
  • den Link zu Deiner Facebook-Gruppe auf Deinen gedruckten Werbematerialien anbringen.

Dazu noch ein besonderer Tipp:

Die Adresse einer Facebook-Gruppe kannst Du ändern. Und zwar von dem unschönen Format, das etwa so aussieht https://www.facebook.com/groups/1532191420415060/ hin zu https://www.facebook.com/groups/marketingzauber/ aber auch das ist noch sehr unhandlich, wenn Du jemandem im Gespräch oder in einem Podcast von Deiner Gruppe erzählst – und auch auf Deinen Drucksachen sieht das ziemlich doof aus.

Wenn Dir Deine Facebook-Gruppe als Marketing-Instrument wirklich am Herzen liegt, investiere doch ein paar Euro in eine Domain und leite diese auf Deine Gruppenadresse um. Denn marketingzaubergruppe.de ist doch viel besser zu merken! Oder? 🙂

Bezahlte Werbung

Facebook erlaubt das direkte Bewerben einer Gruppe leider nicht mehr. Was aber immer noch möglich ist: Bewirb eine Landingpage, auf der Du über die Gruppe schreibst und von dort in die Facebook-Gruppe einlädst und verlinkst.

3. Moderation Deiner Facebook-Gruppe

Hast Du nun die ersten Mitglieder gewonnen, wirst Du merken, dass es ganz wichtig ist, Deine Gruppe auch zu moderieren.

Moderation meint nicht nur, dass Du ein Auge auf Spammer hast und solche Mitglieder, die die von Dir aufgestellten Gruppenregeln nicht einhalten. Moderation bedeutet vor allem auch, dass Du der Gruppe Leben einhauchen musst.

Denn von allein passiert da anfangs noch nicht so viel – zumindest nicht dann, wenn Du mit Deiner Gruppe bei „null“ gestartet bist. Ist Deine Gruppe beispielsweise aus einer Challenge oder einem Kurs entstanden, ist das oft anders.

Begrüßungsposts

Eine sehr schöne Möglichkeit, gleich die neuen Mitglieder anzusprechen, sind die personalisierten Begrüßungsposts. Ich begrüße meist freitags nachmittags die in den letzten sieben Tagen neu hinzugekommenen Mitglieder, indem ich ein paar nette Worte schreibe und sie in meinem Post markiere. Darin fordere ich sie auf, sich direkt in diesem Post per Kommentar kurz vorzustellen. Das hat zweierlei Effekt: Ich halte die Timeline frei für die wirklich wichtigen Fragen und verhindere, dass meine Gruppe zu einer Hit-and-Run-Werbegruppe verkommt. Und ich gewöhne die neuen Mitglieder daran, gleich aktiv dabei zu sein.

Das funktioniert natürlich nicht bei allen. Das ist aber auch nicht schlimm. Denn ich habe ja auch noch die …

Tagesposts

Ein sehr beliebtes Mittel, um Deine Teilnehmer aus der Reserve zu locken sind die „Tagesposts“. Diese können, müssen aber nicht täglich von Dir gepostet werden. Sie dienen dazu, regelmäßig Deine Mitglieder aufzurufen, etwas in der Gruppe zu schreiben. Rechne aber nicht damit, dass das auf Anhieb funktioniert. Gerade, wenn Du etwas Neues ausprobierst oder Deine Aufforderungen doch sehr persönlich sind („Was war Dein größter Erfolg in dieser Woche?“), kann es etwas dauern, bis sich die ersten Mitglieder auch trauen, etwas zu schreiben.

Die Tagesposts habe ich mit Recurpost vorgeplant und kann so sicher sein, dass sie immer pünktlich erscheinen..

Wenn Du Dich also anregen lassen möchtest, was Du als Tagesposts überhaupt Deine Teilnehmer fragen und um was Du sie bitten kannst, werde doch einfach Mitglied in meiner Gruppe und lass Dich überraschen!

VIPs wollen bevorzugt behandelt werden

In meinen Augen sind meine Gruppenmitglieder alle VIPs! Ich habe entschieden, ob sie in meiner Gruppe mitmachen dürfen – und dafür, dass sie sich an die Gruppenregeln halten, haben sie in meinen Augen auch was Besonderes verdient.

Zum einen gehört dazu, dass in der Gruppe regelmäßig persönlich präsent bin und auch oft Fragen beantworte. Eine bessere Behandlung bekommen nur die zahlenden Mitglieder meines Marketing-Zauber-Zirkels, denen ich oft innerhalb von weniger als zwei Stunden zur Seite stehe.

Dazu gehört auch, dass meine Gruppenmitglieder Linktipps und andere Hinweise erhalten, die ich nicht auf meiner Facebook-Seite poste.

Eine weitere Möglichkeit, sind Videos. Das können sowohl Anleitungen in Form eines Screencasts, persönliche Videobotschaften aber auch Live-Videos mit der Gelegenheit, Fragen direkt zu stellen und zu beantworten, sein.

Und ab und zu mache ich meinen Gruppenmitgliedern auch besondere Angebote, indem ich beispielsweise einen Rabatt anbiete, der entweder exklusiv ist oder höher ausfällt als auf meiner Facebook-Seite – nur in meinem Newsletter, den Zaubersprüchen, gibt es noch bessere Angebote.

Meine Gruppenmitglieder sind für mich meine „Fans deluxe“ – und so behandle ich sie auch. Was mich auf den nächsten Punkt bringt:

Wen lasse ich in die Facebook-Gruppe?

Wen also lasse ich überhaupt in meine Gruppe hinein?

Ich schaue mir in der Regel jedes einzelne Profil genau an. Und ich habe mir im Vorfeld genau Gedanken gemacht, wer überhaupt in meiner Gruppe Mitglied werden darf.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen, bei denen ich über „hat xy Freunde in der Gruppe“ quasi eine indirekte Bürgschaft habe, lehne ich folgende Personen ab, die

  • kein Profilbild haben
  • ein Profilbild mit dickem Auto und / oder Sonnenbrille haben (Dank an Frank Katzer, für diesen Tipp!)
  • die so gut wie keine Freunde haben
  • deren Profil erst wenige Tage alt ist
  • die keinen Klarnamen verwenden
  • die „zur Schule des Lebens“ gegangen sind
  • die nicht zu meiner Zielgruppe passen

Lange habe ich überlegt, ob ich Mitbewerber zulassen soll – und mich dann für „manchmal“ entschieden.

Mir ist es wichtig, dass meine Mitglieder schnell qualifizierte Hilfe bei ihren Fragen zu Marketing und Social Media erhalten. Da ich nicht immer auf Facebook bin (auch wenn es manchmal so scheint), bin ich froh, wenn ich Unterstützung erhalte.

Allzu plumpe Eigenwerbung oder Abwerben von Mitgliedern unterbinde ich aber. Ich gehe davon aus, dass sich die Mitbewerber fair verhalten – und bis jetzt wurde mein Vertrauen noch nicht ernsthaft enttäuscht .

Aktualisierung 2019: Leider haben manche Menschen keinen Anstand. Darum lasse ich Mitbewerber inzwischen nur noch in die Gruppe, wenn ich sie bereits persönlich als faire Kollegen kennen gelernt habe. Zu oft musste ich unabgesprochene Umfragen löschen und immer wieder darauf hinweisen, dass Hilfe, die per PN angeboten wird, in meiner Gruppe nicht erwünscht ist.

Zum Umgang mit Spammern und anderen Ingnoranten

Anfangs habe ich so gehandelt, dass ich einen Fehltritt jedem verziehen habe. Inzwischen habe ich mehrfach die Gruppenregeln angepasst und für mich selbst festgelegt: Wer die nicht befolgt, muss mit den Konsequenzen leben.

Und die heißen:

Es gibt eine Verwarnung und Aufforderung, den entsprechenden Post selbst zu löschen. Wird dem nachgekommen, ist alles gut. Falls nicht, und ich den Post nach ein paar Stunden selbst löschen muss, entferne ich auch die Person kommentarlos aus der Gruppe. Punkt. Hier gilt für mich ganz klar: Mein Zelt – meine Regeln. Wem das nicht passt, der kann gerne die Gruppe verlassen und eine eigene aufmachen.

4. Aufwand und Nutzen

Gute Güte!

Wie viel Aufwand ist das denn alles?!

Und bringt das überhaupt was?

Die Antworten lauten: Halb so wild und ja! 🙂

Wie bei fast allem im Leben gilt: Du musst die richtigen Dinge tun und die Dinge richtig tun. Dann passt es schon. Grob geschätzt beläuft sich mein Aufwand für die Moderation, die Beantwortung von Fragen und das Marketing für die Gruppe auf etwa dreieinhalb Stunden pro Woche, also eine halbe Stunde täglich.

Viele meiner Coaching-Kunden und Zirkel-Mitglieder waren auch vorher und sind immer noch Mitglieder in meiner Gruppe. Bessere Möglichkeiten, Dich kennen zu lernen und zu erfahren, wie Du arbeitest und unterstützt und dabei selbst noch verhältnismäßig anonym und unerkannt zu bleiben gibt es kaum für Deine Interessenten.

Ganz dicht an der Zielgruppe

Und gerade wenn Du auch zu Deinem Thema regelmäßig bloggst (was ich Dir dringend empfehle), so ist eine eigene Gruppe für Dich unbezahlbar! Wo sonst bekommst Du so engen Kontakt zu Deinen Interessenten? Wo sonst bekommst Du „Steilvorlagen“ für Themen, über die Du schreiben kannst und die Deine Leser brennend interessieren? Also!

5. Tipps zum Schluss

Hole Dir mindestens einen Co-Admin ins Boot

Bestimmt kennst Du jemanden, zu dem Du genug Vertrauen hast, dass Du ihn zum Co-Admin machen kannst. Das ist einerseits wichtig, falls Du mal von Facebook gesperrt werden solltest (das kann immer mal passieren), Du krank oder im Urlaub bist, oder aus anderen Gründen Dich gerade nicht persönlich um Deine Gruppe kümmern kannst.

Sprecht vorher ab, was der Co-Admin tun und lassen soll, dann ist er Dir eine wertvolle Unterstützung!

Krisenmanagement

Trollen gibt man ja bekanntlich besser kein Futter, aber bestimmte Dinge kannst Du einfach nicht stehen lassen. Daher ist es super, wenn Du Gruppenmitglieder hast, die Dich auf solche aufmerksam machen. Derzeit schaffe ich es noch, jeden einzelnen Post in meiner Gruppe zu lesen – aber wenn die Gruppe in diesem Tempo weiter wächst, wird das vielleicht schon bald nicht mehr möglich sein.

Bevor Du aber auf einen Post antwortest, der Dich erzürnt oder Dir sonst wie unpassend erscheint, denke erst einmal in Ruhe darüber nach. Berate Dich gegebenenfalls mit Deinem Co-Admin. Handele dann. Und handele konsequent. Hast Du für Deine Mitglieder einmal eine Regel aufgestellt, dann bleibe auch dabei. Denn sonst wissen Deine Mitglieder nicht, was erlaubt ist – und was nicht.

Das gilt insbesondere für den Umgang mit der …

Eigenwerbung der Mitglieder

Hier habe ich die Regel aufgestellt, dass Links zu Angeboten gar nicht und zu Blogposts nur einmal die Woche gepostet werden dürfen. Wer meint, er habe etwas, das wichtig oder interessant für die ganze Gruppe ist, darf mir gerne eine PN senden – und wenn ich das gut finde, poste ich es entweder selbst oder derjenige soll dann darauf hinweisen, dass er mein Einverständnis hat.

Einzige Ausnahme: Wenn eine konkrete Frage zu einem Blogpost oder Angebot gestellt wird, dann ist das selbstverständlich in Ordnung. Denn die anderen Gruppenmitglieder und ich müssen ja wissen, worum es geht. Natürlich ist mir klar, dass man das auch vortäuschen kann. Hier ist dann letztlich die Frage, wie plump dieser Versuch unternommen wird. Der Umgang erfordert Fingerspitzengefühl – aber Du wirst da mit jedem Fall immer gewiefter – garantiert!

Linktipps

Natürlich bin ich nicht die einzige, die sich mit diesem Thema beschäftigt. Super Infos zum Thema Facebook-Gruppen kannst du auch von Björn Tantau, Frank Katzer und Katharina Lewald online im Netz finden. Insbesondere empfehle ich Dir

6. Fazit

Eine Gruppe ist schnell in die Welt gesetzt. Aufzucht und Pflege erfordern etwas Arbeit aber nur sehr wenig Geld. In einer Facebook-Gruppe ist es viel leichter, mit Deiner Zielgruppe in Kontakt zu kommen und zu interagieren als auf Deiner Facebook-Seite. Darum ist eine Facebook-Gruppe eine tolle Ergänzung für Dein Marketing und außerdem eine super Inspirationsquelle.

So – und jetzt bin ich gespannt, ob ich die Erwartungen meiner Gruppenmitglieder Irene, Anne, Angelika, Elke und Lisa habe erfüllen können, die diesen Beitrag in meinen Redaktionsplan katapultiert haben. Ich freue mich auf Eure Kommentare – und natürlich auch auf Deinen, wenn Du über Facebook, Twitter, Google oder eine andere Empfehlung auf diesen Beitrag gekommen bist!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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