Titelbild für Facebook-Gruppe Personal Branding

Community Management und Personal Branding in einem: Deine Facebook-Gruppe

Letzte Aktualisierung 18. Juni 2019

Facebook-Gruppen sind unbestritten ein tolles Marketing- und Positionierungswerkzeug für Dich und Dein Unternehmen. Sicher hast Du Dich auch schon gefragt, warum in manchen Gruppen die Post abgeht und andere so langweilig sind, wie ein endloser verregneter Sonntagnachmittag als Du fünf Jahre alt warst, nicht nach draußen durftest, alle Bücher und Comics schon gelesen waren und absolut nichts im Fernsehen lief…

Kurz, ich bekam vor nicht allzu langer Zeit die Frage von einer Kundin gestellt, wie sie denn Leben in Ihre Facebook-Gruppe bringen und vor allem, wie sie die dann auch für ihr Marketing nutzen kann. 

Zielfestlegung: Was und wen willst Du mit Deiner Facebook-Gruppe erreichen?

Bevor ich im Sommer 2016 meine Marketing-Zauber-Gruppe gegründet habe, habe ich mir sehr genau überlegt, was ich damit will. Ich verfolge mit ihr mehrere Ziele. Achte darauf, dass Du nicht zu viele für Deine festlegst!

Ziel 1: Ich möchte Solopreneurinnen bei ihrem Social Media Marketing helfen.
Daraus ergibt sich Ziel 2:
Ich möchte mich (und Marketing-Zauber) über die Gruppe als DIE Anlaufstelle für online und Social Media Marketing für Einzelunternehmerinnen positionieren.
Daraus ergibt sich Ziel 3:
Ich möchte über die Gruppe Mitglieder für meinen Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel und Kunden für meine 1:1 Beratung gewinnen.

Regeln festlegen – wer darf rein und was darf man in Deiner Gruppe?

Schnell merkte ich, dass ich mit meiner Gruppe nicht nur meine Zielgruppe der Solopreneurinnen anzog, sondern auch andere Menschen. Ich mache mir also Gedanken, ob ich sie überhaupt hinein lassen will und was ich den Gruppenmitgliedern allgemein erlaube.

Als Werkzeug für die Vorselektion nutze ich die Möglichkeit, den Antragstellern für die Mitgliedschaft drei Fragen zu stellen. Für mich habe ich entschieden: Ich möchte wissen, aus welcher Branche die Person stammt, welche Erwartungshaltung sie an die Gruppe hat und wie viele Mitarbeiter.

Extratipp

Nachdem Du die Beitrittsanfrage genehmigt oder abgelehnt hast, hast Du keinerlei Möglichkeiten mehr, auf diese Informationen zuzugreifen. Facebook stellt sie Dir nicht zur Verfügung. Ich mache vor der Bestätigung oder Ablehnung einen Screenshot und speichere diesen in einem Notizbuch in Evernote. Achte aber darauf, nur den Abschnitt mit den Fragen und Antworten als Ausschnitt zu clippen – für Namen und Profilbild würdest Du die Einwilligung der Nutzer vor dem Speichern brauchen.

So weiß ich nun von vornherein, ob die Person, die Mitglied werden möchte, überhaupt zur Gruppe passt. Aus der Erfahrung habe ich nun für mich noch weitere Regeln aufgestellt:

Mitglied wird nur, wer

  • ein ordentliches Profilbild hat
  • einen Klarnamen führt
  • maximal fünf Mitarbeiter hat und
  • nicht in etlichen MLM- und Network-Marketing-Gruppen ist
  • und vor allem auch, sich die Zeit nimmt, alle Fragen zu beantworten.

Außer … ja, es gibt Ausnahmen. Ich sehe über diese Regeln auch schon mal hinweg, wenn ich die Person selbst kenne oder wenn das Profil, die Freunde und die anderen Gruppenmitgliedschaften für die Aufnahme sprechen. Ich gehe davon aus, wer sich in anderen Gruppen vernünftig verhält, wird es auch in meiner tun.

So gibt es also in meiner Gruppe auch Mitglieder mit Fantasie-Namen, mit unpassenden Profilbildern, mit mehr Mitarbeitern  und sogar Menschen, die ihr Geld mit Network-Marketing verdienen. Sofern sie nicht für ihre Produkte in meiner Gruppe werben.

… und was machst Du mit Mitbewerbern?

Tja, diese Frage wird mir häufig gestellt und ich habe sie mir anfangs natürlich auch gestellt. Denn schnell stellte ich fest, dass auf vier Mitglieder, die in mein Zielgruppenprofil passen, mindestens ein Mitbewerber oder Dienstleister, der selbst auf Kundensuche ist, kommt.

Jetzt hätte ich sagen können, die kommen nicht rein. Aber so bin ich nicht gestrickt. Denn das oberste Ziel meiner Gruppe ist ja „Ich möchte Solopreneurinnen bei ihrem Social Media Marketing helfen.“

Nun weiß ich zwar viel, aber eben auch nicht alles. Und so habe ich mich entschieden, auch Personen willkommen zu heißen, die nicht dem Zielgruppenprofil entsprechen. Solange sie sich an die Gruppenregeln halten!

Hier habe ich inzwischen meine Strategie geändert. Leider. Denn der Anteil der Anfragen von Mitbewerbern beträgt inzwischen gut die Hälfte. Seit ein paar oberschlaue Vertriebs-Berater das Fischen in fremden Teichen als kluge Strategie in ihren Webinaren verbreiten, ist zudem offensichtlich die Hemmschwelle gefallen und es wird hintenrum per Privatnachricht aktiv in Gruppen akquiriert. Nun habe ich zwar ein großes Herz und blaue Augen, aber ich bin nicht blond. Daher gibt es vorläufig einen Aufnahmestopp für Mitbewerber.

Ganz wichtig: Klare und eindeutige Gruppenregeln

Ob Du das genau so halten willst, ist Deine persönliche Entscheidung. Wenn Du es tust, solltest Du klare und eindeutige Gruppenregeln erstellen, die auch für jedermann zugänglich sein müssen. Gut ist es, wenn Du die Regeln in der Timeline oben fixierst und auch in die Gruppenbeschreibung aufnimmst. So kann jeder sie jederzeit finden und lesen. Ich weise auch in der Begrüßung der Neumitglieder extra darauf hin.

Extratipp

Ich habe auch schon gesehen, dass andere ihre Gruppenregeln als eigene Seite auf ihre Website stellen und dann in der Gruppe verlinken. Das ist besonders dann eine gute Option, wenn Du Deine Regeln vielleicht mit Bildern im Text anreichern möchtest.

Dein Zelt, Deine Regeln

In Deinen Gruppenregeln legst Du fest, was in Deiner Gruppe erlaubt ist, was nicht. Auch die  Sanktionen schreibst Du hier auf. In der Regel dürfte das der Ausschluss aus der Gruppe sein. Sei hier eindeutig und konsequent und Du wirst es leichter haben, Deine Gruppe zu führen.

Mindestens ebenso wichtig: Klare Themen und ein klarer Name

Je präziser Du das Oberthema für Deine Gruppe festlegst, desto besser. Bei mir ist es Marketing für Solopreneurinnen mit dem Schwerpunkt online und Social Media Marketing.

Wähle also einen Namen für Deine Gruppe, der Dein Thema auf den Punkt bringt. Das macht es für potenzielle Mitglieder leichter, Deine Gruppe über die Suche zu finden. Ob es denn dann aber gleich ein Name sein muss, der alle möglichen Schlüsselwörter enthält? Ich finde sehr lange Gruppennamen mit allen möglichen Keywords immer etwas gekünstelt und umständlich.

Gut für Dein Personal Branding

Was sich aber bewährt hat: Baue Deinen eigenen Namen in den Namen Deiner Gruppe ein. Das hilft denen, die nur die Info haben „werde Mitglied in Birgits Gruppe, die ist toll“ genauso wie Dir selbst für Dein Personal Branding.

Ich kam selbst erst darauf, als im Sommer 2018 in meiner Gruppe nach einem guten Online Marketing Berater zu fairem Honorar gefragt wurde. Die Reaktionen waren herrlich für mich („Du bist in Birgits Gruppe und fragst danach?!?“) aber nicht so für den Fragenden, der sich nicht ernst genommen gefühlt hat.

Da wurde mir erst klar, dass das unscheinbare Admin-Symbol wohl nicht jedem auffällt und dass diese Person mich gar nicht mit meiner Gruppe in Verbindung gebracht hat. Die Änderung des Gruppennamens war danach der richtige logische Schritt.

So sorgst Du für Leben in Deiner Gruppe

Für jeden Gruppen-Admin ist es schlimm, wenn nichts in seiner Gruppe passiert. Darum habe ich hier ein paar Tipps für Dich, mit denen Du Deinen Mitgliedern richtig Lust auf die aktive Teilnahme in Deiner Gruppe machen kannst.

Stelle Fragen in Deiner Gruppe

Frag Deine Mitglieder, was immer Du wissen willst:

Du möchtest ein Online-Seminar anbieten und kannst Dich nicht entscheiden, zu welchem Thema? Frag!

Du weißt nicht, wann Du am besten in der Gruppe live gehen sollst? Frag!

Du bist selbst auf der Suche nach der Lösung für ein Problem? Frag!

Deine Mitglieder lieben es, Dir zu helfen, Dir Feedback zu geben, Dich zu unterstützen – aber Du musst ihnen auch die Plattform dafür geben. Am einfachsten ist das, indem Du Fragen stellst.

Schaffe Aktionstage

Ja, besonders originell ist die Idee nicht mehr – aber sie funktionieren einfach. Mit den Aktionstagen schaffst Du ein sicheres Gerüst von Interaktion für Deine Gruppe. Und Interaktionen sind die Währung, die wir an Facebook zahlen, damit unsere Gruppe auch in der Timeline unserer Mitglieder auftaucht und sichtbar wird.

Zu welchen Themen und wie häufig Du Aktionstage anbietest, das musst Du selbst ausprobieren. Ich habe mich entschieden, jeden Tag eine andere Aktion anzubieten und erst kürzlich die Themen und die Reihenfolge etwas verändert.

Blogboost oder Werbetage gehen immer, sind aber auch ein zweischneidiges Schwert. Das gilt vor allem dann, wenn Du es nicht schaffst, die Mitglieder dazu zu bewegen, auch die Angebote und Beiträge der anderen Mitglieder zu lesen und zu kommentieren beziehungsweise zu liken.

Überblick Aktionstage in der Marketing-Zauber Facebook-Gruppe
Diese Aktionstage gibt es in meiner Facebook-Gruppe.

Die Aufforderung im Post selbst hilft nicht immer Hier musst Du mit gutem Beispiel vorangehen und auch mal moderierend eingreifen. Was mich zum nächsten Punkt bringt:

Werde selbst aktiv in Deiner Gruppe!

Gerade zu Anfang, wenn Deine Gruppe noch jung ist und Du nur wenige Mitglieder hast, sind eigentlich alle auf Dich alleine fixiert. Bist Du nicht sichtbar, ist Deine Gruppe tot.

Darum: Lies jeden Post, lies jeden Kommentar in Deiner Gruppe. Schreib zu jedem Post etwas dazu, antworte darauf. Like jeden Beitrag, jeden Kommentar, den Du bearbeitet hast – so behältst Du auch den Überblick, was Du schon gesehen hast. Lobe, übe konstruktive Kritik, hilf Deinen Mitgliedern. Gib ihnen Anregungen und Impulse.

Das kannst Du beispielsweise über kuratierte Beiträge und das Teilen spannender Angebote (ob kostenlos oder kostenpflichtig) aus Deinem Netzwerk tun.

Live Videos gehen immer!

Gerade auch Live Videos in Deiner Gruppe sind eine perfekte Möglichkeit, Deine Personenmarke zu stärken und für angenehmes und sympathisches Eigenmarketing zu sorgen. Aber Du kannst auch Gäste einladen, mit Dir in Deiner Gruppe live zu gehen und mit ihnen über ihre Arbeit und Angebote sprechen.

Veranstalte live Frage- und Antwort-Runden oder gleich ganze Talkshows zum Thema der Gruppe. So bringst Du garantiert Leben in die Bude.

Belohne gewünschtes Verhalten!

Du hast viele Möglichkeiten, Deine Gruppenmitglieder für gewünschtes Verhalten zu belohnen. Jemand hat besonders fleißig in Deiner Gruppe gepostet und kommentiert? Mach sie oder ihn zum Mitglied der Woche oder des Monats und biete ihnen eine Plattform, sich exklusiv zu präsentieren!

Jemand ist besonders hilfsbereit und unterstützt uneigennützig Deine Arbeit? Mach ihn zum Co-Admin und stelle ihn bei der Gelegenheit den anderen Mitgliedern prominent vor! Je nach Gruppenthema fallen Dir da für Deine Gruppe bestimmt noch mehr Möglichkeiten ein.

Sei konsequent und ahnde ungewünschtes Verhalten

Gruppen, egal welcher Art, ziehen auch immer wieder Trolle an. Also Menschen, die sich nicht an die Regeln halten wollen. Menschen, die provozieren, grob unhöflich sind oder sich selbst produzieren möchten. Über die Gruppenregeln kannst Du deutlich machen, dass Du das nicht willst. Du musst dann aber auch konsequent sein, solches Verhalten rügen und die Mitglieder, die sich (wiederholt) daneben benehmen, rauswerfen.

Das fühlt sich manchmal komisch an. Ich bin nicht so der Typ Oberaufseher, der ständig schaut, was andere Menschen für Fehler machen. Ich erwarte ganz einfach, dass die Mitglieder in meiner Gruppe sich freiwillig und aus Überzeugung an die aufgestellten Regeln halten. Einfach, weil ich selbst so handle.

Darum schau ich auch immer genau hin, ob jemand einfach nur schusselig war, ob ihm die Regeln egal waren oder ob er bewusst eine Überschreitung in Kauf genommen hat. Dann kann ich auch ungemütlich werden. Spaß macht mir das nicht. Aber ich bekomme jedes Mal viel Rückhalt von den aktiven Mitgliedern.

Schaffe ein Klima des Vertrauens in Deiner Gruppe

Mein konsequentes Vorgehen zeigt den Mitgliedern, dass sie mir als Admin vertrauen können. Sie wissen, dass ich keine Kommentare dulde, die einen Fragenden herabwürdigen, die unfreundlich sind und die keine konstruktive Hilfe darstellen.

Für meine Gruppe gilt: Jeder hat mal mit einem Thema neu angefangen. Es gibt einfach keine dummen Fragen. Jede Frage wird ernst genommen und erfährt Wertschätzung. Nur in einem solchen Klima kann ein echter wertvoller Austausch auf Augenhöhe entstehen. Gerade diese Wertschätzung eines jeden einzelnen Mitglieds wird in meiner Gruppe so sehr gemocht. Ich bekomme oft das Feedback, dass meine Gruppe die Lieblingsgruppe sei.

Probiere immer wieder was Neues aus

Finde eigene Möglichkeiten, Deine Gruppe zu verzaubern. Ob Du nun spät Abends live gehst, um einfach nur bei einem Glas Wein oder Bier über Dein Thema zu plaudern oder ob Du neue Möglichkeiten von Facebook nutzt. Halte die Augen offen und lass Dich auch von den Aktionen anderer Admins inspirieren.

Was funktioniert schlecht oder gar nicht in Facebook-Gruppen?

Ist das Thema Deiner Gruppe Hilfe bei technischen Problemen, Marketing oder Vertrieb, so hast Du es leichter, die Mitglieder zum Posten zu ermuntern, als wenn Du vielleicht ein sensibles Gesundheitsthema hast oder es in Deiner Gruppe um ein Thema wie Jobsuche geht.

Wenn Deine Gruppe ein solches Thema hat, musst Du mit noch mehr Fingerspitzengefühl daran gehen und noch mehr Vertrauensarbeit leisten. Direkte Fragen werden wahrscheinlich oft unbeantwortet bleiben. Ich bin aber in Gruppen, in denen das trotzdem funktioniert.

So fand ich eine Gruppe großartig, in der das Live-gehen auf Facebook in diesem geschützten Raum geübt werden konnte. Das funktionierte, weil alle das selbe Problem hatten: Lampenfieber und Respekt vor der „Technik“. Alle haben sich gegenseitig unterstützt und geholfen. Gemeinsame Aufgaben und kleine interne Challenges können hier die Mitglieder auftauen und auftauchen lassen.

Eine Facebook-Gruppe macht Arbeit und kostet Zeit – aber …

Der Aufwand, eine Gruppe lebendig zu halten und für Dein eigenes Marketing zu nutzen, ist nicht gering. Nicht umsonst gibt es in größeren Unternehmen für diesen Zweck sogar extra Mitarbeiter, die das Community Management übernehmen. Als Solopreneurin musst und solltest Du Dich aber persönlich um Deine Gruppe kümmern.

Wenn Du persönlich anwesend und aktiv bist, ist eine Gruppe die perfekte Möglichkeit, um Dich Deinen größten Fans zu von Deiner besten Seite zu zeigen. So dicht kommst Du über keine Facebook-Seite an Deine Zielgruppe heran. So offen wirst Du nirgends sonst von den Wünschen und Schmerzpunkten Deiner potenziellen Kunden erfahren.

Betreibe ein einfaches Monitoring

Damit das aber nicht ungenutzt an Dir vorüber zieht, solltest Du ein einfaches Monitoring betreiben. Was meine ich damit?

Die bis zu drei Fragen, die Du vor Aufnahme in Deine Gruppe stellen kannst, ermöglichen Dir schon im Vorfeld zu sehen, was Deinen neuen Mitgliedern auf den Nägeln brennt.

Schau Dir außerdem genau an, welche Posts (Deine, aber auch die Deiner Mitglieder) besonders viele Kommentare und Interaktionen bekommen. Kannst Du ein System erkennen? Wie kannst Du die Erkenntnisse nutzen, um für noch mehr Interaktion zu sorgen?

Denn Interaktionen sorgen dafür, dass die Chance steigt, dass Deine Mitglieder die Beiträge der Gruppe auch in ihrer Timeline sehen. Und zwar auch dann, wenn sie nur „Beiträge von Freunden“ oder „Highlights“ eingestellt haben. Interaktionen sorgen aber auch dafür, dass Deine Gruppe von Facebook passenden Personen empfohlen wird und so Deine Gruppe weiter wächst.

Dazu noch ein Wort: Natürlich ist es schön für Dein Ego aber auch für Deine Reputation, möglichst viele Mitglieder zu haben. Signalisiert das doch, dass Deine Gruppe beliebt ist und Du gute Arbeit leistest. Aber mit den Mitgliederzahlen verhält es sich wie mit den Fanzahlen Deiner Facebook-Seite: Nicht die absolute Zahl zählt, sondern die Interaktionsrate.

So achte ich sehr darauf, dass wirklich nur passende Mitglieder in die Gruppe kommen. Die Gruppen-Insights verraten mir, dass ich auf 100 zugelassene Mitglieder 50 ablehne. Was sind Gruppen-Insights?

Nutze die Gruppen-Insights

Als Administrator stellt Facebook uns auch ein paar Statistiken bereit. Die findest Du im Menü-Punkt Gruppen-Insights links am Rand in Deiner Gruppe (in der Browseransicht). Hier hast Du eine Art Frühwarnsystem, ob etwas schief läuft oder in Deiner Gruppe alles in Ordnung ist. Du siehst die Wachstumsrate, die Anzahl der Beiträge, Kommentare und Reaktionen und wie viele Mitgliedsanfragen es gab. Für geheime Gruppen gibt es diese Insights übrigens nicht.

Standardmäßig werden Dir die letzten 28 Tage angezeigt. Über „Benutzerdefiniert“ kannst Du aber die Statistiken seit Gründung der Gruppe abrufen.

Fazit

Deine eigene Facebook-Gruppe ist ein wundervolles Instrument, um Dich als Experte für Dein Thema zu positionieren und ganz nah an Deiner Zielgruppe dran zu sein. Die Chancen, dass Deine Gruppenmitglieder bei Dir Kunde werden sind ungleich höher, als bei den Fans Deiner Facebook-Seite.

Das sollte Dir Zeit und Aufwand, die Gruppe zu moderieren wert sein. Wenn Du Dir immer wieder was Neues für die Mitglieder einfallen lässt, mit Ihnen Deine Tipps und Deine Expertise teilst, werden sie es Dir auf vielfältige Weise danken.

Ich bin jedenfalls sehr froh und glücklich mit meiner „großen“ Marketing-Zauber-Gruppe. Wenn Du Einzelunternehmerin aber noch nicht Mitglied bist, komme gern dazu! Klicke einfach auf den Link oder gib marketingzaubergruppe.de in die Adresszeile Deines Browsers ein.

Ein letzter Extratipp

Die Webadressen für die Facebook-Gruppen lassen sich gerade in der mündlichen Kommunikation schlecht sagen. Viel einfacher ist es, Du reservierst Dir bei Deinem Webhoster eine zusätzliche Domain und leitest die direkt auf Deine Facebook-Gruppe um. Denn es ist viel leichter zu sagen „Gib einfach marketingzaubergruppe Punkt D-E in Deinen Browser ein, alles ein Wort, ohne Bindestriche!“ als „Gib www Punkt facebook Punkt com Schrägstrich groups – wie Englisch Gruppe – Schrägstrich marketingzauber ein Wort ohne Bindestriche ein.“ 🙂 

Wie sind Deine Erfahrungen mit Facebook-Gruppen? Hast Du bereits eine oder gar mehrere? Fällt es Dir leicht oder schwer, die Gruppe lebendig zu halten? Hast Du vielleicht sogar einen weiteren Tipp, den Du mit den anderen Lesern und mir teilen magst? Schreib auf jeden Fall gern einen Kommentar – ich freue mich darauf! Und wenn die Zeit dafür nicht reicht – wie wäre es mit schnellen 5 Sternen als Dankeschön für diesen Beitrag?

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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