Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Community Management und Personal Branding in einem: Deine Facebook-Gruppe
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Community Management und Personal Branding in einem: Deine Facebook-Gruppe

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Face­book-Grup­pen sind unbe­strit­ten ein tol­les Mar­ke­ting- und Posi­tio­nie­rungs­werk­zeug für Dich und Dein Unter­neh­men. Sicher hast Du Dich auch schon gefragt, warum in man­chen Grup­pen die Post abgeht und andere so lang­wei­lig sind, wie ein end­lo­ser ver­reg­ne­ter Sonn­tag­nach­mit­tag als Du fünf Jahre alt warst, nicht nach drau­ßen durf­test, alle Bücher und Comics schon gele­sen waren und abso­lut nichts im Fern­se­hen lief…

Kurz, ich bekam vor nicht allzu lan­ger Zeit die Frage von einer Kun­din gestellt, wie sie denn Leben in Ihre Face­book-Gruppe brin­gen und vor allem, wie sie die dann auch für ihr Mar­ke­ting nut­zen kann. 

Zielfestlegung: Was und wen willst Du mit Deiner Facebook-Gruppe erreichen?

Bevor ich im Som­mer 2016 meine Mar­ke­ting-Zau­ber-Gruppe gegrün­det habe, habe ich mir sehr genau über­legt, was ich damit will. Ich ver­folge mit ihr meh­rere Ziele. Achte dar­auf, dass Du nicht zu viele für Deine fest­legst!

Ziel 1: Ich möchte Solo­pre­neu­rin­nen bei ihrem Social Media Mar­ke­ting hel­fen.
Dar­aus ergibt sich Ziel 2:
Ich möchte mich (und Mar­ke­ting-Zau­ber) über die Gruppe als DIE Anlauf­stelle für online und Social Media Mar­ke­ting für Ein­zel­un­ter­neh­me­rin­nen posi­tio­nie­ren.
Dar­aus ergibt sich Ziel 3:
Ich möchte über die Gruppe Mit­glie­der für mei­nen Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel und Kun­den für meine 1:1 Bera­tung gewin­nen.

Regeln festlegen — wer darf rein und was darf man in Deiner Gruppe?

Schnell merkte ich, dass ich mit mei­ner Gruppe nicht nur meine Ziel­gruppe der Solo­pre­neu­rin­nen anzog, son­dern auch andere Men­schen. Ich mache mir also Gedan­ken, ob ich sie über­haupt hin­ein las­sen will und was ich den Grup­pen­mit­glie­dern all­ge­mein erlaube.

Als Werk­zeug für die Vor­se­lek­tion nutze ich die Mög­lich­keit, den Antrag­stel­lern für die Mit­glied­schaft drei Fra­gen zu stel­len. Für mich habe ich ent­schie­den: Ich möchte wis­sen, aus wel­cher Bran­che die Per­son stammt, wel­che Erwar­tungs­hal­tung sie an die Gruppe hat und wie viele Mit­ar­bei­ter.

Extratipp

Nach­dem Du die Bei­tritts­an­frage geneh­migt oder abge­lehnt hast, hast Du kei­ner­lei Mög­lich­kei­ten mehr, auf diese Infor­ma­tio­nen zuzu­grei­fen. Face­book stellt sie Dir nicht zur Ver­fü­gung. Ich mache vor der Bestä­ti­gung oder Ableh­nung einen Screen­shot und spei­chere die­sen in einem Notiz­buch in Ever­note. Achte aber dar­auf, nur den Abschnitt mit den Fra­gen und Ant­wor­ten als Aus­schnitt zu clip­pen — für Namen und Pro­fil­bild wür­dest Du die Ein­wil­li­gung der Nut­zer vor dem Spei­chern brau­chen.

So weiß ich nun von vorn­her­ein, ob die Per­son, die Mit­glied wer­den möchte, über­haupt zur Gruppe passt. Aus der Erfah­rung habe ich nun für mich noch wei­tere Regeln auf­ge­stellt:

Mit­glied wird nur, wer

  • ein ordent­li­ches Pro­fil­bild hat
  • einen Klar­na­men führt
  • maxi­mal fünf Mit­ar­bei­ter hat und
  • nicht in etli­chen MLM- und Net­work-Mar­ke­ting-Grup­pen ist
  • und vor allem auch, sich die Zeit nimmt, alle Fra­gen zu beant­wor­ten.

Außer … ja, es gibt Aus­nah­men. Ich sehe über diese Regeln auch schon mal hin­weg, wenn ich die Per­son selbst kenne oder wenn das Pro­fil, die Freunde und die ande­ren Grup­pen­mit­glied­schaf­ten für die Auf­nahme spre­chen. Ich gehe davon aus, wer sich in ande­ren Grup­pen ver­nünf­tig ver­hält, wird es auch in mei­ner tun.

So gibt es also in mei­ner Gruppe auch Mit­glie­der mit Fan­ta­sie-Namen, mit unpas­sen­den Pro­fil­bil­dern, mit mehr Mit­ar­bei­tern  und sogar Men­schen, die ihr Geld mit Net­work-Mar­ke­ting ver­die­nen. Sofern sie nicht für ihre Pro­dukte in mei­ner Gruppe wer­ben.

… und was machst Du mit Mitbewerbern?

Tja, diese Frage wird mir häu­fig gestellt und ich habe sie mir anfangs natür­lich auch gestellt. Denn schnell stellte ich fest, dass auf vier Mit­glie­der, die in mein Ziel­grup­pen­pro­fil pas­sen, min­des­tens ein Mit­be­wer­ber oder Dienst­leis­ter, der selbst auf Kun­den­su­che ist, kommt.

Jetzt hätte ich sagen kön­nen, die kom­men nicht rein. Aber so bin ich nicht gestrickt. Denn das oberste Ziel mei­ner Gruppe ist ja “Ich möchte Solo­pre­neu­rin­nen bei ihrem Social Media Mar­ke­ting hel­fen.”

Nun weiß ich zwar viel, aber eben auch nicht alles. Und so habe ich mich ent­schie­den, auch Per­so­nen will­kom­men zu hei­ßen, die nicht dem Ziel­grup­pen­pro­fil ent­spre­chen. Solange sie sich an die Grup­pen­re­geln hal­ten!

Ganz wichtig: Klare und eindeutige Gruppenregeln

Ob Du das genau so hal­ten willst, ist Deine per­sön­li­che Ent­schei­dung. Wenn Du es tust, soll­test Du klare und ein­deu­tige Grup­pen­re­geln erstel­len, die auch für jeder­mann zugäng­lich sein müs­sen. Gut ist es, wenn Du die Regeln in der Time­line oben fixierst und auch in die Grup­pen­be­schrei­bung auf­nimmst. So kann jeder sie jeder­zeit fin­den und lesen. Ich weise auch in der Begrü­ßung der Neu­mit­glie­der extra dar­auf hin.

Extratipp

Ich habe auch schon gese­hen, dass andere ihre Grup­pen­re­geln als eigene Seite auf ihre Web­site stel­len und dann in der Gruppe ver­lin­ken. Das ist beson­ders dann eine gute Option, wenn Du Deine Regeln viel­leicht mit Bil­dern im Text anrei­chern möch­test.

Dein Zelt, Deine Regeln

In Dei­nen Grup­pen­re­geln legst Du fest, was in Dei­ner Gruppe erlaubt ist, was nicht. Auch die  Sank­tio­nen schreibst Du hier auf. In der Regel dürfte das der Aus­schluss aus der Gruppe sein. Sei hier ein­deu­tig und kon­se­quent und Du wirst es leich­ter haben, Deine Gruppe zu füh­ren.

Mindestens ebenso wichtig: Klare Themen und ein klarer Name

Je prä­zi­ser Du das Ober­thema für Deine Gruppe fest­legst, desto bes­ser. Bei mir ist es Mar­ke­ting für Solo­pre­neu­rin­nen mit dem Schwer­punkt online und Social Media Mar­ke­ting.

Wähle also einen Namen für Deine Gruppe, der Dein Thema auf den Punkt bringt. Das macht es für poten­zi­elle Mit­glie­der leich­ter, Deine Gruppe über die Suche zu fin­den. Ob es denn dann aber gleich ein Name sein muss, der alle mög­li­chen Schlüs­sel­wör­ter ent­hält? Ich finde sehr lange Grup­pen­na­men mit allen mög­li­chen Key­words immer etwas geküns­telt und umständ­lich.

Gut für Dein Personal Branding

Was sich aber bewährt hat: Baue Dei­nen eige­nen Namen in den Namen Dei­ner Gruppe ein. Das hilft denen, die nur die Info haben “werde Mit­glied in Bir­gits Gruppe, die ist toll” genauso wie Dir selbst für Dein Per­so­nal Bran­ding.

Ich kam selbst erst dar­auf, als vor eini­gen Mona­ten in mei­ner Gruppe nach einem guten Online Mar­ke­ting Bera­ter zu fai­rem Hono­rar gefragt wurde. Die Reak­tio­nen waren herr­lich für mich (“Du bist in Bir­gits Gruppe und fragst danach?!?”) aber nicht so für den Fra­gen­den, der sich nicht ernst genom­men gefühlt hat.

Da wurde mir erst klar, dass das unschein­bare Admin-Sym­bol wohl nicht jedem auf­fällt und dass diese Per­son mich gar nicht mit mei­ner Gruppe in Ver­bin­dung gebracht hat. Die Ände­rung des Grup­pen­na­mens war danach der rich­tige logi­sche Schritt.

So sorgst Du für Leben in Deiner Gruppe

Für jeden Grup­pen-Admin ist es schlimm, wenn nichts in sei­ner Gruppe pas­siert. Darum habe ich hier ein paar Tipps für Dich, mit denen Du Dei­nen Mit­glie­dern rich­tig Lust auf die aktive Teil­nahme in Dei­ner Gruppe machen kannst.

Stelle Fragen in Deiner Gruppe

Frag Deine Mit­glie­der, was immer Du wis­sen willst:

Du möch­test ein Online-Semi­nar anbie­ten und kannst Dich nicht ent­schei­den, zu wel­chem Thema? Frag!

Du weißt nicht, wann Du am bes­ten in der Gruppe live gehen sollst? Frag!

Du bist selbst auf der Suche nach der Lösung für ein Pro­blem? Frag!

Deine Mit­glie­der lie­ben es, Dir zu hel­fen, Dir Feed­back zu geben, Dich zu unter­stüt­zen — aber Du musst ihnen auch die Platt­form dafür geben. Am ein­fachs­ten ist das, indem Du Fra­gen stellst.

Schaffe Aktionstage

Ja, beson­ders ori­gi­nell ist die Idee nicht mehr — aber sie funk­tio­nie­ren ein­fach. Mit den Akti­ons­ta­gen schaffst Du ein siche­res Gerüst von Inter­ak­tion für Deine Gruppe. Und Inter­ak­tio­nen sind die Wäh­rung, die wir an Face­book zah­len, damit unsere Gruppe auch in der Time­line unse­rer Mit­glie­der auf­taucht und sicht­bar wird.

Zu wel­chen The­men und wie häu­fig Du Akti­ons­tage anbie­test, das musst Du selbst aus­pro­bie­ren. Ich habe mich ent­schie­den, jeden Tag eine andere Aktion anzu­bie­ten und erst kürz­lich die The­men und die Rei­hen­folge etwas ver­än­dert.

Blog­boost oder Wer­be­tage gehen immer, sind aber auch ein zwei­schnei­di­ges Schwert. Das gilt vor allem dann, wenn Du es nicht schaffst, die Mit­glie­der dazu zu bewe­gen, auch die Ange­bote und Bei­träge der ande­ren Mit­glie­der zu lesen und zu kom­men­tie­ren bezie­hungs­weise zu liken.

Diese Akti­ons­tage gibt es in mei­ner Face­book-Gruppe.

Die Auf­for­de­rung im Post selbst hilft nicht immer Hier musst Du mit gutem Bei­spiel vor­an­ge­hen und auch mal mode­rie­rend ein­grei­fen. Was mich zum nächs­ten Punkt bringt:

Werde selbst aktiv in Deiner Gruppe!

Gerade zu Anfang, wenn Deine Gruppe noch jung ist und Du nur wenige Mit­glie­der hast, sind eigent­lich alle auf Dich alleine fixiert. Bist Du nicht sicht­bar, ist Deine Gruppe tot.

Darum: Lies jeden Post, lies jeden Kom­men­tar in Dei­ner Gruppe. Schreib zu jedem Post etwas dazu, ant­worte dar­auf. Like jeden Bei­trag, jeden Kom­men­tar, den Du bear­bei­tet hast — so behältst Du auch den Über­blick, was Du schon gese­hen hast. Lobe, übe kon­struk­tive Kri­tik, hilf Dei­nen Mit­glie­dern. Gib ihnen Anre­gun­gen und Impulse.

Das kannst Du bei­spiels­weise über kura­tierte Bei­träge und das Tei­len span­nen­der Ange­bote (ob kos­ten­los oder kos­ten­pflich­tig) aus Dei­nem Netz­werk tun.

Live Videos gehen immer!

Gerade auch Live Videos in Dei­ner Gruppe sind eine per­fekte Mög­lich­keit, Deine Per­so­nen­marke zu stär­ken und für ange­neh­mes und sym­pa­thi­sches Eigen­mar­ke­ting zu sor­gen. Aber Du kannst auch Gäste ein­la­den, mit Dir in Dei­ner Gruppe live zu gehen und mit ihnen über ihre Arbeit und Ange­bote spre­chen.

Ver­an­stalte live Frage- und Ant­wort-Run­den oder gleich ganze Talk­shows zum Thema der Gruppe. So bringst Du garan­tiert Leben in die Bude.

Belohne gewünschtes Verhalten!

Du hast viele Mög­lich­kei­ten, Deine Grup­pen­mit­glie­der für gewünsch­tes Ver­hal­ten zu beloh­nen. Jemand hat beson­ders flei­ßig in Dei­ner Gruppe gepos­tet und kom­men­tiert? Mach sie oder ihn zum Mit­glied der Woche oder des Monats und biete ihnen eine Platt­form, sich exklu­siv zu prä­sen­tie­ren!

Jemand ist beson­ders hilfs­be­reit und unter­stützt unei­gen­nüt­zig Deine Arbeit? Mach ihn zum Co-Admin und stelle ihn bei der Gele­gen­heit den ande­ren Mit­glie­dern pro­mi­nent vor! Je nach Grup­pen­thema fal­len Dir da für Deine Gruppe bestimmt noch mehr Mög­lich­kei­ten ein.

Sei konsequent und ahnde ungewünschtes Verhalten

Grup­pen, egal wel­cher Art, zie­hen auch immer wie­der Trolle an. Also Men­schen, die sich nicht an die Regeln hal­ten wol­len. Men­schen, die pro­vo­zie­ren, grob unhöf­lich sind oder sich selbst pro­du­zie­ren möch­ten. Über die Grup­pen­re­geln kannst Du deut­lich machen, dass Du das nicht willst. Du musst dann aber auch kon­se­quent sein, sol­ches Ver­hal­ten rügen und die Mit­glie­der, die sich (wie­der­holt) dane­ben beneh­men, raus­wer­fen.

Das fühlt sich manch­mal komisch an. Ich bin nicht so der Typ Ober­auf­se­her, der stän­dig schaut, was andere Men­schen für Feh­ler machen. Ich erwarte ganz ein­fach, dass die Mit­glie­der in mei­ner Gruppe sich frei­wil­lig und aus Über­zeu­gung an die auf­ge­stell­ten Regeln hal­ten. Ein­fach, weil ich selbst so handle.

Darum schau ich auch immer genau hin, ob jemand ein­fach nur schus­se­lig war, ob ihm die Regeln egal waren oder ob er bewusst eine Über­schrei­tung in Kauf genom­men hat. Dann kann ich auch unge­müt­lich wer­den. Spaß macht mir das nicht. Aber ich bekomme jedes Mal viel Rück­halt von den akti­ven Mit­glie­dern.

Schaffe ein Klima des Vertrauens in Deiner Gruppe

Mein kon­se­quen­tes Vor­ge­hen zeigt den Mit­glie­dern, dass sie mir als Admin ver­trauen kön­nen. Sie wis­sen, dass ich keine Kom­men­tare dulde, die einen Fra­gen­den her­ab­wür­di­gen, die unfreund­lich sind und die keine kon­struk­tive Hilfe dar­stel­len.

Für meine Gruppe gilt: Jeder hat mal mit einem Thema neu ange­fan­gen. Es gibt ein­fach keine dum­men Fra­gen. Jede Frage wird ernst genom­men und erfährt Wert­schät­zung. Nur in einem sol­chen Klima kann ein ech­ter wert­vol­ler Aus­tausch auf Augen­höhe ent­ste­hen. Gerade diese Wert­schät­zung eines jeden ein­zel­nen Mit­glieds wird in mei­ner Gruppe so sehr gemocht. Ich bekomme oft das Feed­back, dass meine Gruppe die Lieb­lings­gruppe sei.

Probiere immer wieder was Neues aus

Finde eigene Mög­lich­kei­ten, Deine Gruppe zu ver­zau­bern. Ob Du nun spät Abends live gehst, um ein­fach nur bei einem Glas Wein oder Bier über Dein Thema zu plau­dern oder ob Du neue Mög­lich­kei­ten von Face­book nutzt. Aktu­ell (Sep­tem­ber 2018) sind die Face­book Watch­par­tys eine neue Funk­tion. Halte die Augen offen und lass Dich auch von den Aktio­nen ande­rer Admins inspi­rie­ren.

Was funktioniert schlecht oder gar nicht in Facebook-Gruppen?

Ist das Thema Dei­ner Gruppe Hilfe bei tech­ni­schen Pro­ble­men, Mar­ke­ting oder Ver­trieb, so hast Du es leich­ter, die Mit­glie­der zum Pos­ten zu ermun­tern, als wenn Du viel­leicht ein sen­si­bles Gesund­heits­thema hast oder es in Dei­ner Gruppe um ein Thema wie Job­su­che geht.

Wenn Deine Gruppe ein sol­ches Thema hat, musst Du mit noch mehr Fin­ger­spit­zen­ge­fühl daran gehen und noch mehr Ver­trau­ens­ar­beit leis­ten. Direkte Fra­gen wer­den wahr­schein­lich oft unbe­ant­wor­tet blei­ben. Ich bin aber in Grup­pen, in denen das trotz­dem funk­tio­niert.

So fand ich eine Gruppe groß­ar­tig, in der das Live-gehen auf Face­book in die­sem geschütz­ten Raum geübt wer­den konnte. Das funk­tio­nierte, weil alle das selbe Pro­blem hat­ten: Lam­pen­fie­ber und Respekt vor der “Tech­nik”. Alle haben sich gegen­sei­tig unter­stützt und gehol­fen. Gemein­same Auf­ga­ben und kleine interne Chal­len­ges kön­nen hier die Mit­glie­der auf­tauen und auf­tau­chen las­sen.

Eine Facebook-Gruppe macht Arbeit und kostet Zeit — aber …

Der Auf­wand, eine Gruppe leben­dig zu hal­ten und für Dein eige­nes Mar­ke­ting zu nut­zen, ist nicht gering. Nicht umsonst gibt es in grö­ße­ren Unter­neh­men für die­sen Zweck sogar extra Mit­ar­bei­ter, die das Com­mu­nity Manage­ment über­neh­men. Als Solo­pre­neu­rin musst und soll­test Du Dich aber per­sön­lich um Deine Gruppe küm­mern.

Wenn Du per­sön­lich anwe­send und aktiv bist, ist eine Gruppe die per­fekte Mög­lich­keit, um Dich Dei­nen größ­ten Fans zu von Dei­ner bes­ten Seite zu zei­gen. So dicht kommst Du über keine Face­book-Seite an Deine Ziel­gruppe heran. So offen wirst Du nir­gends sonst von den Wün­schen und Schmerz­punk­ten Dei­ner poten­zi­el­len Kun­den erfah­ren.

Betreibe ein einfaches Monitoring

Damit das aber nicht unge­nutzt an Dir vor­über zieht, soll­test Du ein ein­fa­ches Moni­to­ring betrei­ben. Was meine ich damit?

Die bis zu drei Fra­gen, die Du vor Auf­nahme in Deine Gruppe stel­len kannst, ermög­li­chen Dir schon im Vor­feld zu sehen, was Dei­nen neuen Mit­glie­dern auf den Nägeln brennt.

Schau Dir außer­dem genau an, wel­che Posts (Deine, aber auch die Dei­ner Mit­glie­der) beson­ders viele Kom­men­tare und Inter­ak­tio­nen bekom­men. Kannst Du ein Sys­tem erken­nen? Wie kannst Du die Erkennt­nisse nut­zen, um für noch mehr Inter­ak­tion zu sor­gen?

Denn Inter­ak­tio­nen sor­gen dafür, dass die Chance steigt, dass Deine Mit­glie­der die Bei­träge der Gruppe auch in ihrer Time­line sehen. Und zwar auch dann, wenn sie nur “Bei­träge von Freun­den” oder “High­lights” ein­ge­stellt haben. Inter­ak­tio­nen sor­gen aber auch dafür, dass Deine Gruppe von Face­book pas­sen­den Per­so­nen emp­foh­len wird und so Deine Gruppe wei­ter wächst.

Dazu noch ein Wort: Natür­lich ist es schön für Dein Ego aber auch für Deine Repu­ta­tion, mög­lichst viele Mit­glie­der zu haben. Signa­li­siert das doch, dass Deine Gruppe beliebt ist und Du gute Arbeit leis­test. Aber mit den Mit­glie­der­zah­len ver­hält es sich wie mit den Fan­zah­len Dei­ner Face­book-Seite: Nicht die abso­lute Zahl zählt, son­dern die Inter­ak­ti­ons­rate.

So achte ich sehr dar­auf, dass wirk­lich nur pas­sende Mit­glie­der in die Gruppe kom­men. Die Grup­pen-Insights ver­ra­ten mir, dass ich auf 100 zuge­las­sene Mit­glie­der 50 ablehne. Was sind Grup­pen-Insights?

Nutze die Gruppen-Insights

Als Admi­nis­tra­tor stellt Face­book uns auch ein paar Sta­tis­ti­ken bereit. Die fin­dest Du im Menü-Punkt Grup­pen-Insights links am Rand in Dei­ner Gruppe (in der Brow­ser­an­sicht). Hier hast Du eine Art Früh­warn­sys­tem, ob etwas schief läuft oder in Dei­ner Gruppe alles in Ord­nung ist. Du siehst die Wachs­tums­rate, die Anzahl der Bei­träge, Kom­men­tare und Reak­tio­nen und wie viele Mit­glieds­an­fra­gen es gab. Für geheime Grup­pen gibt es diese Insights übri­gens nicht.

Stan­dard­mä­ßig wer­den Dir die letz­ten 28 Tage ange­zeigt. Über “Benut­zer­de­fi­niert” kannst Du aber die Sta­tis­ti­ken seit Grün­dung der Gruppe abru­fen.

Fazit

Deine eigene Face­book-Gruppe ist ein wun­der­vol­les Instru­ment, um Dich als Experte für Dein Thema zu posi­tio­nie­ren und ganz nah an Dei­ner Ziel­gruppe dran zu sein. Die Chan­cen, dass Deine Grup­pen­mit­glie­der bei Dir Kunde wer­den sind ungleich höher, als bei den Fans Dei­ner Face­book-Seite.

Das sollte Dir Zeit und Auf­wand, die Gruppe zu mode­rie­ren wert sein. Wenn Du Dir immer wie­der was Neues für die Mit­glie­der ein­fal­len lässt, mit Ihnen Deine Tipps und Deine Exper­tise teilst, wer­den sie es Dir auf viel­fäl­tige Weise dan­ken.

Ich bin jeden­falls sehr froh und glück­lich mit mei­ner “gro­ßen” Mar­ke­ting-Zau­ber-Gruppe. Wenn Du Ein­zel­un­ter­neh­me­rin aber noch nicht Mit­glied bist, komme gern dazu! Kli­cke ein­fach auf den Link oder gib marketingzaubergruppe.de in die Adress­zeile Dei­nes Brow­sers ein.

Ein letzter Extratipp

Die Web­adres­sen für die Face­book-Grup­pen las­sen sich gerade in der münd­li­chen Kom­mu­ni­ka­tion schlecht sagen. Viel ein­fa­cher ist es, Du reser­vierst Dir bei Dei­nem Web­hos­ter eine zusätz­li­che Domain und lei­test die direkt auf Deine Face­book-Gruppe um. Denn es ist viel leich­ter zu sagen “Gib ein­fach mar­ke­ting­zau­ber­gruppe Punkt D-E in Dei­nen Brow­ser ein, alles ein Wort, ohne Bin­de­stri­che!” als “Gib www Punkt face­book Punkt com Schräg­strich groups — wie Eng­lisch Gruppe — Schräg­strich mar­ke­ting­zau­ber ein Wort ohne Bin­de­stri­che ein.” 🙂 

Wie sind Deine Erfah­run­gen mit Face­book-Grup­pen? Hast Du bereits eine oder gar meh­rere? Fällt es Dir leicht oder schwer, die Gruppe leben­dig zu hal­ten? Hast Du viel­leicht sogar einen wei­te­ren Tipp, den Du mit den ande­ren Lesern und mir tei­len magst? Schreib auf jeden Fall gern einen Kom­men­tar — ich freue mich dar­auf!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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