Auch ein Freebie: Junge an der Wursttheke

Freebie? Lead-Magnet? Und wozu das Ganze?

Erin­nerst Du Dich noch an die Zeit, als Du klein warst? Ich meine jetzt nicht Dein Unter­neh­men. Ich meine die Zeit, als Du so andert­halb, zwei oder auch noch drei Jahre alt warst und mit Dei­ner Mut­ter, Dei­nem Vater, oder bei­den ein­kau­fen warst. Was gab es da an der Wurst­theke? Rich­tig! Ein Stück Fleisch­wurst oder eine Scheibe Mor­ta­della “für die Kleine”!

Warum eigent­lich?

Und warum bekommst Du heute keine Scheibe Wurst mehr? (Naja, manch­mal ste­hen auf der Theke so kleine Häpp­chen, mit Zahn­sto­chern drin und je nach­dem, wie lange der Tel­ler mit den Häpp­chen da schon steht, sehen die auch nur mehr oder weni­ger appe­tit­lich aus …)

Gute Frage — denn Sinn machen würde es schon!

Nanu? Ist die Bir­git jetzt unter die Wurst­ver­käu­fer gegan­gen?

Mit­nich­ten!

Aber diese kleine Ein­lei­tung macht Dir den Sinn und Zweck eines Free­bies — manch­mal auch Lead-Magnet genannt — deut­lich.

Der eng­li­sche Begriff ist, wenn man den Begriff /Lead/ kennt, auch selbst­er­klä­rend. Ein Lead ist ein (lau-)warmer Kon­takt. Der Magnet dient dazu, die­sen anzu­zie­hen.

Das Prinzip eines Freebies

Das Prin­zip eines Free­bies besteht also darin, ein klei­nes, nicht allzu wert­vol­les aber den­noch geschätz­tes Geschenk zu machen, damit der Besu­cher Dei­ner Web­site oder der Leser eines Face­book-Posts (ob gespon­sert oder nicht), sich näher für Dich und Deine Leis­tung näher inter­es­siert und Dei­nen News­let­ter abon­niert.

Also von kalt zu (lau-)warm.

Mach die Scheibe nicht zu dick! Was ist ein gutes Freebie?

Es ist gar nicht so ein­fach, sich ein “ange­mes­se­nes” Free­bie zu über­le­gen. Die Scheibe Wurst darf also weder zu dünn noch zu dick sein. Frisch und lecker soll sie sein, aber nicht belas­ten und gut ver­dau­lich sein. Schnell und sau­ber zu kon­su­mie­ren, denn Mama und Papa mögen es nicht, wenn die Kleine ewig damit rum­matscht, alles voll­schmiert und hin­ter­her die Hälfe in den Rit­zen des Kin­der­wa­gens ver­steckt. Bestimmte Wurst­sor­ten und zu große Por­tio­nen fal­len damit raus.

Nimm Dir das auch für Dein Free­bie zu Her­zen!

Es muss kein gan­zes E-Book sein, das Du ver­schenkst (zumin­dest nicht im ers­ten Schritt) — ein eigen­stän­di­ges Kapi­tel reicht völ­lig aus! Es muss keine drei­wö­chige E-Mail-Sequenz sein, in der Du den neuen Leser von null auf 100 führst. Und es muss schon gar nicht ein Video-Kurs sein, den Du genau so gut für 50 Euro oder mehr ver­kau­fen könn­test! Auch Chal­len­ges, so wie die, an der ich momen­tan teil­nehme, das Blog­Mo­men­tum von Mar­kus Cerenak, ist im Grunde ein üppi­ges Free­bie.

Ich selbst muss mir das auch immer wie­der bewusst machen.

Ein Free­bie (die Bezeich­nung ist ein biß­chen irre­füh­rend in mei­nen Augen — ganz abge­se­hen von der fal­schen Schreib­weise — ein wasch­ech­ter Angli­zis­mus, aber so hat es sich nun mal ein­ge­bür­gert …) ist zwar kos­ten­los, aber nicht umsonst! Denke immer daran, es nur im Tausch gegen Dein News­let­ter-Abo anzu­bie­ten. Denn sonst wird Dein Geschenk zwar gerne ange­nom­men — aber Du hast nichts davon!

Ein einziges Freebie — oder mehrere?

Viele, die zum ers­ten Mal ein Free­bie erstel­len, blo­ckie­ren sich selbst — und neh­men sich viele Chan­cen — weil sie nach dem Free­bie suchen, das ihre Dienst­leis­tung opti­mal vor­be­rei­tet. In mei­nen Augen gibt es das nicht.

Darum habe ich mich anfangs für einen ande­ren Weg ent­schie­den, der auch für Dich gang­bar ist: Biete doch ver­schie­dene Free­bies an!

Ich erstelle gern Free­bies, die auch the­ma­tisch zu mei­nen Blog­ar­ti­keln pas­sen und dort zusätz­li­chen Mehr­wert bie­ten. So habe ich für fol­gende Beträge extra Free­bies erstellt:

Jeweils am Ende des Bei­trags fin­dest Du einen But­ton, auf den Du kli­cken und Dich für das Free­bie ein­tra­gen kannst. Natür­lich nur im Aus­tausch gegen Deine E-Mail-Adresse und Deine Ein­wil­li­gung, Dir meine Zau­ber­sprü­che sen­den zu dür­fen. 😉

Der Vor­teil ist der the­ma­ti­sche Bezug. Den Nach­teil will ich Dir aber auch nicht ver­schwei­gen: Du hast damit kein Free­bie, das Du pro­mi­nent auf jeder Seite Dei­ner Web­site und Dei­nes Blogs anbie­ten kannst. Aber das eine schließt das andere ja nicht aus.

Beginne mit kleinen Freebies für Deine Blogartikel

Meine Emp­feh­lung also: Bevor Du ein “Pre­mium-Free­bie” erstellst, beginne erst ein­mal mit ein paar klei­nen, the­ma­tisch zu Dei­nen Blog­ar­ti­keln pas­sen­den Free­bies. Dabei sam­melst Du schon mal wert­volle Erfah­run­gen:

  • Was und wel­che The­men kom­men an bei Dei­nen Lesern, was weni­ger?
  • Wie rea­li­sierst Du den Ablauf des Down­loads? Schließ­lich sol­len ja nur Abon­nen­ten Dei­nes News­let­ters Dein Free­bie erhal­ten.
  • Wie leicht fällt Dir die Gestal­tung Dei­nes Free­bies? Viel­leicht brauchst Du für Dein “Pre­mium-Free­bie” ja externe Unter­stüt­zung.

Ich gebe zu: Der Auf­wand mit meh­re­ren klei­nen Free­bies ist nicht unbe­dingt gerin­ger, als bei einem über­grei­fen­den gro­ßen Free­bie. Denn im Falle meh­re­rer the­ma­tisch unter­schied­li­cher Free­bies ist es wich­tig, ein tag­ba­sier­tes News­let­ter-Sys­tem zu ver­wen­den, damit Du hin­ter­her nach­voll­zie­hen kannst, wer sich für wel­ches Free­bie-Thema inter­es­siert hat und damit der Emp­fän­ger Dei­nen News­let­ter nicht mehr­fach erhält. Auf diese Weise siehst du dann aber sehr schön, wer “Wie­der­ho­lungs­tä­ter” ist, sich immer wie­der für Dich und Deine Ange­bote inter­es­siert.

Das ist dann schon fast ein Stamm­kunde — zumin­dest aber ein sehr war­mer, wenn nicht gar hei­ßer Lead. Um beim Bild der Wurst­theke zu blei­ben: Wenn die Kleine beginnt, dar­auf zu bestehen, nur die Fleisch­wurst von Metz­ge­rei Meier essen zu wol­len, hat Metz­ge­rei Meier die Fleisch­wurst-Scheib­chen gut inves­tiert.

Und noch eine Sache soll­test Du wis­sen:

Man­che Inter­es­sen­ten, die meh­rere Free­bies her­un­ter laden möch­ten, sind viel­leicht auch irri­tiert, dass sie sich mehr­fach für Dei­nen News­let­ter regis­trie­ren sol­len. Je nach ver­wen­de­tem News­let­ter-Sys­tem kann es sogar erfor­der­lich sein, dass sie auch den Dou­ble-Opt-In-Pro­zess mehr­fach durch­lau­fen müs­sen, was natür­lich nicht so hübsch ist. Mit einem tag­ba­sier­ten Sys­tem kannst Du die­ses Pro­blem aber ganz ein­fach umge­hen. Bei eini­gen mei­ner Free­bies muss ich das im Übri­gen auch noch ändern — Du siehst, auch ich habe meine Erfah­run­gen erst sam­meln müs­sen. 🙂

Mein nächstes Freebie für Dich — worauf Du Dich freuen kannst

Aktu­ell bereite ich gerade ein neues Free­bie für mei­nen Blog vor — und es könnte mein ers­tes “Pre­mium-Free­bie” wer­den.

Ich erstelle gerade einen Mar­ke­ting-Plan für Dich, den Du sofort ver­wen­den kannst und den Du ganz fle­xi­bel an Deine Bedürf­nisse anpas­sen kannst.

Mehr möchte ich noch nicht ver­ra­ten — aber ich bin mir sicher, Dir damit ein tol­les Instru­ment an die Hand zu geben, mit dem Du das nächste Jahr zu einem erfolg­rei­chen Jahr für Dich machen kannst.

Das Span­nende daran ist: Ich gebe Dir direkt im Mar­ke­ting-Plan die nöti­gen Infor­ma­tio­nen, die Du brauchst, um den Plan zu benut­zen. Und ich ste­cke meine geballte Erfah­rung von über zwan­zig Jah­ren Mar­ke­ting-Exper­tise zusam­men mit mei­nen Erfah­run­gen aus dem Auf­bau von Rat & Tat Mar­ke­ting als off­line Busi­ness und Mar­ke­ting-Zau­ber als online Busi­ness hin­ein. Freu Dich dar­auf! 🙂

Wäre so ein Mar­ke­ting-Plan etwas für Dich? Hast Du bestimmte Wün­sche an einen sol­chen Plan? Schreibe es mir gerne in die Kom­men­tare. Auch wenn Du Fra­gen zum Thema Free­bie hast — lass es mich gerne wis­sen!

PS: Auch die­ser Bei­trag gehört zur Blog­Mo­men­tum Chal­lenge von Mar­kus Cerenak.


Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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