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Hashtag - eine Frau formt mit ihren Fingern das Symbol

Hashtags — brauchst Du die eigentlich?

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Hash­tags sind umstrit­ten. Die einen lie­ben sie, die ande­ren has­sen sie. Gerade Social Media Anfän­ger füh­len sich von Hash­tags oft abge­sto­ßen. Dabei sind sie eigent­lich eine ziem­lich cle­vere Idee.

Aktua­li­siert Januar 2019

Was sind Hashtags und woher kommen sie?

Hash­tags wer­den aus einem Rau­te­zei­chen # und einen direkt daran geschrie­be­nen Wort gebil­det. Das Wort kann aus Buch­sta­ben und Zah­len bestehen, Satz­zei­chen dür­fen nicht ent­hal­ten sein und ein Leer­zei­chen been­det einen Hash­tag.

Du kannst bereits popu­läre und schon ver­wen­dete Hash­tags nut­zen oder eigene erstel­len. Achte dar­auf, dass Dein Hash­tag dann aus­sa­ge­kräf­tig und nicht zu lang ist.

Als Mar­kie­rung wur­den Hash­tags auf Twit­ter seit mehr als zehn Jah­ren (2007) ein­ge­setzt. So rich­tig popu­lär wur­den sie dann ab 2009, als Twit­ter die auto­ma­ti­sche Ver­lin­kung der Hash­tags ein­führte.

Was machen Hashtags genau — und ist das sinnvoll?

Die auto­ma­ti­sche Ver­lin­kung ist das Geniale an Hash­tags. Ohne irgend­wel­che Befehle ken­nen zu müs­sen, kannst Du Deine Posts in den Social Media mit den the­ma­tisch pas­sen­den Posts von Ande­ren ver­knüp­fen. Das sorgt dafür, dass Dein Post (oder Arti­kel) mehr und vor allem neue Leser bekom­men kann.

Wenn Du zu einem Thema auf einer Platt­form recher­chierst, kannst Du ein­fach auf einen Hash­tag Dei­ner Wahl kli­cken und Du bekommst pas­sende Arti­kel ange­zeigt. Doch dies funk­tio­niert nicht auf allen Platt­for­men gleich. War ja klar. Jeder kocht da mal wie­der sein eige­nes Süpp­chen und jede Platt­form hat außer­dem ihre eige­nen Regeln. Die gilt es zu ken­nen. Ich stelle sie Dir für die wich­tigs­ten Platt­for­men, auf denen Hash­tags ver­wen­det wer­den, kurz vor.

Die üblichen Verdächtigen — Plattformen, auf denen Hashtags sinnvoll sind

Hashtags auf Twitter

Auf Twit­ter sind die Hash­tags aus dem Ei geschlüpft und auf Twit­ter sind sie beson­ders wegen der Kürze der ein­zel­nen Posts auch ein belieb­tes Mit­tel, um auf einen Tweet auf­merk­sam zu machen.

Klar ist, dass Du mit ins­ge­samt maxi­mal 140 280 Zei­chen nur wenige Hash­tags ver­wen­den kannst. Ein Tweet sollte natür­lich nicht nur aus einem oder meh­re­ren Hash­tags bestehen — denn ein Hash­tag allein ist natür­lich noch keine Bot­schaft. Twit­ter selbst emp­fiehlt, nicht mehr als zwei Hash­tags pro Tweet zu ver­wen­den. Andere Unter­su­chun­gen wei­sen nach, dass Tweets mit vier Hash­tags die meis­ten Inter­ak­tio­nen (Ret­weets, Favs) erhal­ten.

Hashtags auf Instagram

Hier sind Hash­tags der abso­lute Ren­ner und wer­den inten­siv und mit Begeis­te­rung ein­ge­setzt. Viele Hash­tags brin­gen Dir viele Fol­lo­wer — aber Vor­sicht ist auch hier gebo­ten. Sehr viele Hash­tags brin­gen Dir viel­leicht viele Fol­lo­wer aber auch viele Spam­mer oder Fol­lo­wer, die eigent­lich für Dich unin­ter­es­sant sind. Ver­wende auch hier mög­lichst nicht mehr als vier oder fünf pas­sende Hash­tags in Dei­nem Post. Wenn es aus­nahms­weise mal sehr viel mehr sein sol­len, schreibe einen Kom­men­tar zu Dei­nem Post, in den Du dann die wei­te­ren Hash­tags pos­test. Das wirkt nicht so auf­dring­lich, ver­bin­det Dei­nen Post aber trotz­dem mit den jewei­li­gen Hash­tags. Mehr zum kor­rek­ten Ein­satz von Hash­tags auf Insta­gram fin­dest Du in einem Arti­kel auf dem Hootsuite-Blog.

Hashtags auf Facebook

Auf Face­book zei­gen sich viele Nut­zer von Hash­tags regel­recht ver­stört, obwohl sie nun schon 2013 dort ein­ge­führt wur­den. Wahr­schein­lich liegt die große Ableh­nung der meis­ten Face­book-Nut­zer einer­seits darin, dass ein nicht uner­heb­li­cher Teil wirk­lich nur Face­book und kein ande­res sozia­les Netz­werk nutzt und daher die Ver­wen­dung nicht bekannt ist. Auch ich finde auto­ma­ti­sche Posts, die über Insta­gram nach Face­book gelan­gen und vor Hash­tags nur so über­quel­len, auch nicht der Platt­form ange­mes­sen.

Trotz­dem kannst Du Hash­tags auf Face­book sinn­voll ein­set­zen. Wie? Nun, durch die far­bige Unter­le­gung sind Hash­tags in einem Post super sicht­bar. Wenn Dir also ein Begriff für Dei­nen Post sehr wich­tig ist, mache ein­fach einen Hash­tag dar­aus! Für die Suche auf Sei­ten haben sich Hash­tags auf Face­book nicht wirk­lich bewährt. Aber in Grup­pen wie­derum kön­nen sie ihren sinn­vol­len Ein­satz erfah­ren. Bei­spiels­weise dann, wenn Du eine Chal­lenge oder Aktion lau­fen hast und die Grup­pen­mit­glie­der Auf­ga­ben pos­ten sol­len. Für Dich als Grup­pen-Admin und Aus­rich­ter der Chal­lenge kann es hilf­reich sein, wenn die Posts zu den jewei­li­gen Fra­gen oder Auf­ga­ben mit einem Hash­tag gekenn­zeich­net sind. Zum Bei­spiel ein­fach nur #Frage1 oder #Modul2 erleich­tern Dir und Dei­nen Grup­pen­mit­glie­dern das Auf­fin­den von pas­sen­den Posts.

Ich habe übri­gens aus zuver­läs­si­ger Quelle gehört, dass Face­book inzwi­schen (2019) Posts mit Hash­tags schlech­ter aus­spielt als Posts ohne. Wenn es Dir also auf Reich­weite ankommt, ver­zichte lie­ber auf Hash­tags auf Dei­ner Face­book-Seite.

Face­book hat übri­gens auch eine eigene Anlei­tung für Hash­tags.

Hashtags auf Pinterest

Was viele nicht wis­sen, auch auf Pin­te­rest kann man Hash­tags ver­wen­den. Bei der Erst­ver­öf­fent­li­chung die­ses Bei­trags in 2017 konnte man sie zwar ver­wen­den aber sie waren noch nicht klick­bar. Jetzt, in 2019 sind sie klick­bar und natür­lich auch über die Suche nutz­bar.  Die offi­zi­el­len Infos von Pin­te­rest dazu fin­dest Du in der Hilfe von Pin­te­rest.

Ferner liefen — hier sind Hashtags möglich aber nicht wirklich relevant

Hashtags auf tumblr

Tumblr ist eine Mischung aus einer eige­nen Web­site, einem Blog und einer Art Twit­ter und ist sehr ein­fach zu ein­zu­rich­ten. Fremde Bei­träge zu repos­ten ist sehr unkom­pli­ziert. Mit tumblr bin offen­bar nicht nur ich nicht wirk­lich warm gewor­den. Jeden­falls ist die Bedeu­tung für den Unter­neh­mens­ein­satz nach mei­nem Wis­sens­stand eher nied­rig. Da man aber auch auf tumblr Hash­tags ein­set­zen kann, fand ich, dass es in der Über­sicht nicht feh­len sollte. Zum Ein­satz von Hash­tags auf tumblr fin­dest Du bei­spiels­weise einen kur­zen Arti­kel bei den Chip Pra­xis­tipps.

Hashtags auf LinkedIn

Auch auf Lin­kedIn scheint es eine Hass­liebe zu Hash­tags zu geben. 2013 wur­den sie ein­ge­führt, zwi­schen­durch wie­der abge­schafft und 2016 dann wie­der ein­ge­führt. Einen aktu­el­len Arti­kel zu Hash­tags auf Lin­kedIn fin­dest Du hier.

Hashtags in WordPress

Auch in Dei­nem Word­Press Blog kannst Du mit Hilfe eines Plugins Hash­tags ver­wen­den. Damit kannst Du es Nut­zern leich­ter machen, Dei­nen Inhalte zu durch­su­chen. Aber ganz ehr­lich: Das Plugin hat bis jetzt kaum aktive Nut­zer, über die Kate­go­rien und die Schlag­wort­ver­gabe hast Du wun­der­bare Alter­na­ti­ven und so ist es kein Wun­der, dass ich momen­tan kein Bei­spiel eines Word­Press-Blogs für Dich habe, der sinn­voll Hash­tags ein­setzt. Da in mei­nen Kur­sen die Frage aber immer mal wie­der auf­taucht, wollte ich das nicht ganz uner­wähnt las­sen.

Noch mehr Wissenswertes zu Hashtags

Doch jede ein­zelne Platt­form hat so ihren Beson­der­hei­ten und eige­nen Regeln. Wenn Du diese nicht kennst und dage­gen ver­stößt, lockst Du ent­we­der Spam­mer an oder irri­tierst Deine Fans oder Fol­lo­wer, die Dich im schlimms­ten Fall gleich wie­der ent­fol­gen.

Kleine Anek­dote am Rande: Wenn — zum Bei­spiel auf Bar­camps viel zu einem Hash­tag get­wit­tert wird, kann es auch sein, dass sich ganz schnell Spam­mer, vor­nehm­lich mit Ange­bo­ten aus dem hori­zon­ta­len Gewerbe, an den Hash­tag anhän­gen. Das lässt sich weder ver­mei­den noch unter­bin­den.

Und noch etwas soll­test Du in Bezug auf Hash­tags wis­sen. Eigent­lich kannst Du jeden belie­bi­gen Begriff als Hash­tag ver­wen­den. Eigent­lich. Denn sobald Du gegen Mar­ken­recht ver­sto­ßen wür­dest, darfst Du eben nicht mehr ohne wei­te­res ver­wen­den. Pri­vat ist das alles kein Pro­blem — sobald Du aber mit einem sol­chen Hash­tag für Dich oder Deine Pro­dukte oder Dienst­leis­tun­gen wer­ben willst, musst Du mit einer Abmah­nung rech­nen.

Über­lege Dir also gut, wel­che Hash­tags Du für Deine Unter­neh­mens­pro­file tat­säch­lich ver­wen­den willst.

Fazit

Im Grunde ist der Ein­satz von Hash­tags ganz sim­pel: Raute # ein­tip­pen und direkt dahin­ter einen Begriff und fer­tig ist die Laube. Bei der Suche nach bestimm­ten Arti­keln ein­fach auf einen Hash­tag kli­cken und die Such­ergeb­nisse durch­fors­ten.

In der Pra­xis lau­ern doch einige Fal­len auf Dich: Zu viele Hash­tags, die fal­schen Hash­tags oder die uner­laubte Nut­zung von Hash­tags machen es Dir hier nicht leicht.

Hast Du schon Hash­tags ver­wen­det? Sind sie für Dich nor­mal oder etwas, das Dich eher abstößt? Und hat Dir dann mein Arti­kel gehol­fen, Hash­tags bes­ser zu ver­ste­hen? Dann schreib mir gern einen Kom­men­tar! Ich freue mich dar­auf!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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