Mädchen versucht, Ideen für Blogbeiträge zu finden

Ideen für Blogbeiträge finden — 7 einfach umzusetzende Tipps

Ideen für Blog­bei­träge fin­den mag Dir nicht immer leicht erschei­nen — meine Tipps machen es Dir aber ganz ein­fach.

Tipp No. 1 Deinen Redaktionsplan immer gut gefüllt halten

Wenn Du mit den nach­fol­gen­den Tipps Dei­nen Redak­ti­ons­plan immer gut gefüllt hältst, wirst Du wahr­schein­lich ebenso wie ich nie wie­der das Pro­blem einer Schreib­blo­ckade haben. Spricht Dich ein geplan­tes Thema gerade nicht an oder stellst Du fest, dass Dein anste­hen­des Thema doch auf­wen­di­ger ist als Du gerade Zeit erüb­ri­gen kannst, stellst Du Dei­nen Redak­ti­ons­plan ein­fach etwas um.

Ich nutze Bei­spiels­weise Ever­Note als mein Ideen-Reser­voir und Trello als mei­nen Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan. Außer­dem gehört zu mei­ner Grund­aus­stat­tung neben den gan­zen tech­ni­schen Tools auch ein Ever­Note Notiz­buch, das ich fast immer bei mir habe.

Wenn ich also nach Ideen suche, gibt es nur drei Orte, an denen ich nach­schauen muss: Ever­Note, Trello und mein Notiz­buch. Zet­tel­chen, Rän­der von Zeit­schrif­ten und Büchern und die legen­dä­ren Ser­vi­et­ten sind für mich Tabu. Auch das Fest­hal­ten von Ideen per Audio-Auf­zeich­nung funk­tio­niert für mich nicht gut. Zwar zeichne ich dort schon mal was auf (zum Bei­spiel beim Auto­fah­ren) aber ich ver­gesse immer, mir die Auf­zeich­nun­gen auch anzu­hö­ren …

Tipp No. 2 — Wer schreiben will muss lesen!

Wer nicht viel liest, wird immer Schwie­rig­kei­ten mit dem Schrei­ben haben — und zwar in dop­pel­ter Hin­sicht: Wenn Du viel liest, ver­bes­sern sich Dein Aus­druck und Dein Reper­toire an For­mu­lie­run­gen und Wor­ten. Wenn Du viel liest, bekommst Du aber auch einen nie abrei­ßen­den Strom an Infor­ma­tio­nen und vor allem auch an Inspi­ra­tio­nen. Dabei musst Du nicht immer im eige­nen Saft Dei­ner Bran­che schmo­ren! Gerade Bei­träge jen­seits Dei­nes Tel­ler­rands brin­gen Dich auf neue Ideen.

Darum mein Rat:

Lies so viele ver­schie­dene Blogs wie mög­lich. Wenn Du eine oder meh­rere Fremd­spra­chen beherrschst oder gerade lernst kannst Du hier auch noch das Ange­nehme mit dem Nütz­li­chen ver­wen­den und schauen, wel­che The­men gerade in den USA, Groß­bri­tan­nien, Spa­nien, Frank­reich oder .… aktu­ell sind und wie Deine Bran­che dort tickt. Da bekommst Du sicher neue Ideen!

Ver­giss nicht, die gele­se­nen und für gut befun­de­nen Arti­kel zu spei­chern. Ich nutze dafür Ever­Note. Wenn Du die Pre­mium-Ver­sion von Pocket hast, kannst Du auch das gut nut­zen (die freie Ver­sion spei­chert lei­der nur den Link und nicht den Inhalt!) — oder bist Du ein Fan von One­Note? Auch One­Note hat einen Web­clip­per.

Beim Lesen von (Fach-)Büchern habe ich immer dei­nen Stift und mein Ever­Note Mole­skine Notiz­buch neben mir, um auch dabei erste Ideen und Gedan­ken sofort notie­ren zu kön­nen.

 

Das “Sofort” ist abso­lut wich­tig.

Glaube nicht, dass Du eine Idee so lange “im Kopf behal­ten” kannst. Ent­we­der, Du kon­zen­trierst Dich auf Deine Lek­türe, dann ist die Idee nach kür­zes­ter Zeit aber wie­der weg und Du zer­mar­terst Dir das Hirn beim Ver­such, die Idee wie­der­zu­fin­den. Oder Du ver­gisst die Idee zwar nicht — aber dann garan­tiere ich Dir, dass Du nur mit hal­bem Herz beim Lesen bist und die Lek­türe nicht beson­ders effi­zi­ent war.

Alter­na­tiv zum Ever­Note Notiz­buch kann es auch direkt Ever­Note sein — oder auch Trello (auf mei­nem Smart­phone oder Tablet).

Wich­tig bei allem, was Du liest und zur Inspi­ra­tion nutzt:

Es soll tat­säch­lich nur Inspi­ra­tion sein! Abschrei­ben, ein­fach nur “Umfor­mu­lie­ren” (oder unge­fragt Über­set­zen) geht gar nicht! Unter die­ser Maß­gabe sind übri­gens auch News­let­ter von Mit­be­wer­bern eine tolle Inspi­ra­ti­ons­quelle. (Ich bestelle fast kei­nen News­let­ter ab, den ich jemals bestellt habe — was nicht heißt, dass ich alle lese! So viel Zeit habe ich wirk­lich nicht. Aber wenn ich auf Ide­en­su­che bin, dann kann es auch mal sein, dass ich ein­fach die Suche in Goog­le­mail bemühe und schaue, was der Zufall mir hier auf dem Sil­ber­ta­blett lie­fert).

Tipp No. 3 — Fragen an Dich

Du glaubst gar nicht, wie viele mei­ner bis­her erschie­ne­nen Blog­ar­ti­kel auf Fra­gen an mich zurück­zu­füh­ren sind! Viele Fra­gen, die mir gestellt wer­den, sind gera­dezu Steil­vor­la­gen für Blog­bei­träge. Einer der belieb­tes­ten und über die Google-Suche erfolg­reichs­ten Bei­träge in mei­nem Blog ist so ent­stan­den.

Freue Dich also über jede Frage, die an Dich her­an­ge­tra­gen wird. Sei es als Kom­men­tar auf Dei­nem Blog, auf Dei­ner Face­book-Seite, in Dei­ner oder ande­ren Face­book-Grup­pen. Natür­lich kannst Du auch Fra­gen Dei­ner Kun­den für Blog­bei­träge ver­wen­den.

Tipp No. 4 — Nutze Keyword-Tools, Google Adwords und die Google Search Console

Wäh­rend meine ers­ten drei Tipps viel­leicht noch sehr nahe­lie­gend sind, ist mein vier­ter Tipp für Dich viel­leicht nicht ganz so offen­sicht­lich. Das Drei­ge­spann aus einem Key­word-Tool, Google Adwords und der Google Search Con­sole ist meine Geheim­waffe im Kampf gegen Ide­en­lo­sig­keit.

Keyword-Tool: Answer the Public

Über den “Oppa” als Ide­en­quelle habe ich vor eini­ger Zeit schon mal geschrie­ben. Hier noch mal in Kürze, wie es funk­tio­niert. Ans­wer the Public ist ein ein­fach zu ver­wen­den­des Tool mit Hei­ter­keits­wert. In einer inter­ak­ti­ven Gra­fik, die ein wenig an eine Mind­map erin­nert, kannst Du wun­der­bar die Such­an­fra­gen zu einem bestimm­ten Thema abru­fen. Damit hast Du die Key­word-Recher­che für Dei­nen Arti­kel und die Inspi­ra­tion gleich auf ein­mal abge­früh­stückt!

Google Adwords

Falls Du für Deine Leis­tun­gen oder Deine Pro­dukte Google Adwords schal­test, schau Dir unter dem But­ton “Details” und dann “Alle” die exak­ten Such­be­griffe an, die zur Schal­tung Dei­ner Anzei­gen geführt haben. Hier fin­dest Du jede Menge Inspi­ra­tio­nen, was Deine Kun­den zu Dei­nen Pro­duk­ten und Leis­tun­gen inter­es­siert.

Google Search Console

Falls Du keine Google Adwords schal­test, kannst Du trotz­dem eini­ges über die Such­an­fra­gen erfah­ren, die die Leser auf Deine Web­site geführt haben und genau dazu pas­send Blog­ar­ti­kel schrei­ben. Die Google Search Con­sole musst Du aller­dings — ebenso wie Google Ana­ly­tics — erst mit Dei­nem Blog ver­knüp­fen, bevor Google Dir die Daten lie­fert.

Tipp No. 5: Ideen für Blogbeiträge finden in Deinem Unternehmerinnen-Alltag

Die­ser Tipp ist so nahe­lie­gend, dass ich mich fast nicht getraut habe, ihn auf­zu­schrei­ben — und doch ertappe ich mich selbst, dass ich da oft erst im zwei­ten Schritt oder nach Wochen drauf komme. Jeder ein­zelne Tag, jeder ein­zelne Kunde ist eine Inspi­ra­tion für neue Blog­bei­träge. Du musst nur daran den­ken, was Du Dir bei­spiels­weise von Dei­nem idea­len Kun­den wün­schen wür­dest, wie Du gän­gige oder auch unge­wöhn­li­che Pro­bleme für Deine Kun­den gelöst hast oder was Deine Kun­den grund­sätz­lich falsch machen, bis dass Du dann auf den Plan kommst und ihnen zur rich­ti­gen Hand­lungs­weise ver­hilfst.

Tipp No. 6: Finde Ideen für Blogbeiträge in Romanen, Filmen oder Serien

Wenn Du Fan einer Serie, eines Romans oder eines Fil­mes bist, ver­su­che doch ein­mal abzu­klop­fen, was der Held oder die Hel­din tun würde wenn … — auch wenn das zunächst ein­mal ein schrä­ger Gedanke ist. Ich selbst habe so einen Blog­bei­trag auch noch nie geschrie­ben, aber ab und zu schon mal einen aus die­ser Kate­go­rie gele­sen und war immer wie­der ver­blüfft, welch neue Per­spek­ti­ven ein Blog­ger auf ein bereits aus­ge­lutsch­tes und breit­ge­tre­te­nes Thema auf diese Weise eröff­nen kann.

Ein — lei­der nur eng­lisch­spra­chi­ges Bei­spiel — habe ich Dir hier ein­mal ver­linkt.

Es juckt mich übri­gen in den Fin­gern, das ein­mal selbst aus­zu­pro­bie­ren. Du wirst es nicht ver­pas­sen, wenn Du mei­nen News­let­ter abon­nierst! 🙂

Tipp No. 7: Es gibt jede Menge guter Artikel zum Thema

Meine Tipps hier sind natür­lich nicht die ein­zi­gen, wie Du Ideen für Blog­bei­träge fin­den kannst. Es gibt viele sehr gute Arti­kel zum Thema, die ganz andere Ansätze als ich ver­fol­gen und die zum Teil sehr kon­krete Start­punkte für Ideen für Dich lie­fern. Meine Emp­feh­lun­gen dazu sind:

Fazit: Ideen für Blogbeiträge finden ist gar nicht so schwer

Gewusst wie ist es mei­ner Mei­nung nach gar nicht so schwer, einen nie ver­sie­gen­den Strom an Ideen für Blog­bei­träge zu haben. Wich­tig ist, an den rich­ti­gen Stel­len nach­zu­schauen und jede, aber auch wirk­lich jede Idee an einem siche­ren Ort fest­zu­hal­ten. Dein Redak­ti­ons­plan oder ein Notiz­buch, das Du immer mit Dir führst, ist dafür der rich­tige Ort.

Eine Mög­lich­keit zum Notie­ren Dei­ner Ideen soll­test Du immer bei Dir haben.

Denn eins ist sicher:

Wenn Du erst mal ange­fan­gen hast, sys­te­ma­tisch Ideen zu sam­meln, kom­men wei­tere unge­fragt und an den unmög­lichs­ten Orten auf Dich zu. Du kennst das ja, die Muse küsst Dich dann unter der Dusche, beim Auto­fah­ren, beim Spa­zie­ren­ge­hen, beim Sport oder wenn Du Dich in einem War­te­zim­mer beim Arzt lang­weilst. Sei also vor­be­rei­tet!

Wel­cher Tipp hat Dir am bes­ten gefal­len oder war total neu für Dich? Hast Du einen wei­te­ren Tipp, den Du mit mir und den ande­ren Lesern tei­len möch­test? Ich freue mich auf Dei­nen Kom­men­tar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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