Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Brauche ich noch Keywords für die Suchmaschinenoptimierung?
Keywords - Marketing-Zauber

Brauche ich noch Keywords für die Suchmaschinenoptimierung?

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Key­words für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung — Brau­che ich heut­zu­tage eigent­lich noch?” — diese Frage stellte mir Chris­tian am ver­gan­ge­nen Frei­tag in mei­ner Webi­nar­reihe “Mar­ke­ting-Frei­tag”, die ich seit kur­zem ver­an­stalte.

Kurz gefasst, lau­tet die Ant­wort “Ja” — aber natür­lich steckt da wesent­lich mehr dahin­ter. Willst Du wis­sen, warum ich so geant­wor­tet habe und ob ich der Mei­nung bin, dass das auch in Zukunft so blei­ben wird? Dann lies wei­ter!

Um die Bedeu­tung von Key­words für die Posi­tion in Google zu ver­ste­hen, muss ich etwas aus­ho­len.

Gehen wir zurück ins Jahr 1998.

Jetzt denkst Du viel­leicht, “Oh Gott, Oma erzählt vom Krieg!” — aber ganz so schlimm wird es nicht wer­den, ver­spro­chen!

Bis 1998 musste man, wenn man gute Inhalte im Inter­net fin­den wollte, ziem­lich lange suchen. Eigen­schaf­ten eines Trüf­fel­schweins und eines Per­len­tau­chers waren gefragt, näm­lich eine feine Nase und lan­ger Atem. Die “Such­ma­schi­nen” von damals waren bei­spiels­weise Lycos, Yahoo, Alta­vista oder Meta­ger. (Die Älte­ren wer­den sich erin­nern …) Außer­dem gab es noch das Ver­zeich­nis DMOZ, das war sozu­sa­gen der Adels­schlag für die eigene Web­site, wenn man dort gelis­tet wurde.

Diese Such­ma­schi­nen, oder bes­ser Por­tale, durch­fors­te­ten das Inter­net nicht auto­ma­tisch, so wie Google es heute tut, son­dern sie waren dar­auf ange­wie­sen, dass Web­site-Betrei­ber ihre Sites dort anmel­de­ten und mög­lichst auch gleich kate­go­ri­sier­ten. Viel­fach wur­den die Ein­tra­gun­gen dann auch noch manu­ell geprüft und die Auf­nahme einer Site in ein sol­ches Ver­zeich­nis konnte unter Umstän­den lange dau­ern.

Manch­mal geschah es auch nie.

Natür­lich gab es auch eine Such­funk­tion, aber die Ergeb­nisse wur­den nicht “gerankt”, die Rei­hen­folge war oft ein­fach zufäl­lig. Ich bin es noch gewohnt, bis zur Ergeb­nis­seite 100 (zu je 10 Links …) durch­zu­kli­cken und zu scan­nen, um einen guten Inhalt auf­zu­spü­ren.

Google betritt die Bühne

Dann, 1998, trat Google als neuer Spie­ler auf die Bühne. Google machte alles anders. Wo es vor­her über­frach­tete Por­tals­ei­ten gab, die den Nut­zern alles, vom Web­ka­ta­log über das Wet­ter bis zu den neu­es­ten Nach­rich­ten (und natür­lich reich­lich Wer­be­ban­nern) anbo­ten, kam Google aus­ge­spro­chen schlicht daher:

Eine weiße Seite, ein bun­tes Logo, ein Ein­ga­be­feld samt But­ton und das war es auch schon fast. Revo­lu­tio­när! Und die Ergeb­nisse, die Google lie­ferte, waren gut. Inner­halb kür­zes­ter Zeit schaffte es die­ser Spät­star­ter unter den Such-Por­ta­len, die Her­zen der Nut­zer (und ganz beson­ders der deut­schen Nut­zer) zu erobern. Ein Grund, warum ich immer sage, dass wir de facto nicht “für die Such­ma­schi­nen”, son­dern für Google opti­mie­ren. Die ande­ren neh­men wir dann so im Vor­bei­ge­hen ein­fach mit.

Google war damals mit zwei Maxi­men ange­tre­ten, die auch heute noch gel­ten. “Don’t be evil!” hast Du viel­leicht schon mal gehört — das las­sen wie hier jetzt mal außen vor. Die andere Maxime ist sinn­ge­mäß: Jedem Nut­zer das für ihn rele­van­teste und nütz­lichste Such­ergeb­nis zu bie­ten, das mög­lich ist.

Um zu fin­den, was man sucht, gibt man in einer Such­ma­schine ver­schie­dene Begriffe ein. Key­words eben. Frü­her waren das oft ein­zelne Begriffe, manch­mal durch soge­nannte logi­sche Ope­ra­to­ren (und / oder / nicht) ver­bun­den. Google und die ande­ren ver­such­ten dann, pas­sende Ergeb­nisse zu lie­fern.

Die Entwicklung der Suchmaschinenoptimierung

Zuerst ver­ließ sich Google auf die soge­nann­ten “Meta-Infor­ma­tio­nen” im Quell­text einer Web­seite. Dort kön­nen Web­mas­ter Sei­ten­be­schrei­bun­gen (”Worum geht es hier?”) und Key­words (”Was ist hier wich­tig und rele­vant?”) hin­ter­le­gen, die von den Sei­ten­be­su­chern im Brow­ser zwar nicht gese­hen wer­den, aber eben von den Such­ma­schi­nen aus­ge­wer­tet wer­den. Das hatte Tim Ber­ners Lee sich klug aus­ge­dacht, als er die Beschrei­bungs­spra­che HTML erfand. Aber er dachte offen­bar an eine ideale Welt (der Wis­sen­schaft) in der alle ehr­lich und kor­rekt arbei­ten. Dass diese Berei­che ein­mal für hef­tigs­tes Spamming genutzt wer­den könn­ten, hat er sicher nicht erwar­tet. Genau das geschah aber.

Win­dige “Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer” ver­spra­chen ihren Kun­den, sie bei den Such­ma­schi­nen auf Seite 1 zu brin­gen. Immer. Bei jeder Anfrage. Egal, für wel­ches Key­word. Eigent­lich klar, dass das nicht ohne Tricks funk­tio­nie­ren konnte (und auch nicht wirk­lich funk­tio­nierte — es war echte Geld­schnei­de­rei). Einer die­ser Tricks war, die “wich­tigs­ten” Such­be­griffe in den Meta-Bereich einer Web­seite ein­zu­tra­gen. Und was sind die wich­tigs­ten Such­be­griffe? Nun, die, die am häu­figs­ten ein­ge­ge­ben wer­den… und so fan­den sich dann hun­derte von Key­words im Kopf­be­reich einer Web­seite, ange­fan­gen von “Sex” über “Porno” bis zu “Wet­ter”. 🙂

Damit bekam Google dann ein Pro­blem. Wie sollte die Maschine ent­schei­den, wel­che die­ser vie­len “opti­mier­ten” Sei­ten nun das beste Ergeb­nis für die jewei­lige Such­an­frage war? Von der Rele­vanz der Ergeb­nisse ein­mal ganz zu schwei­gen.

Also musste ein neues Kri­te­rium her. Das waren dann die soge­nann­ten Backlinks, also die Links, die von ande­ren Web­sites auf die jewei­lige Seite ver­wei­sen. Das war schon cool über­legt, denn was viele ver­lin­ken, muss ja wich­tig sein.

Das passte anfangs auch gut, natür­lich pro­fi­tier­ten die “Gro­ßen” beson­ders, also die gerade im Ent­ste­hen befind­li­che Wiki­pe­dia, aber auch Medi­en­sei­ten wie zum Bei­spiel “Spie­gel-Online”. Und dann? Dann kamen wie­der die “Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer” ins Spiel und ver­spra­chen ihren Kun­den, sie in Tau­sende von Ver­zeich­nis­sen ein­zu­tra­gen und damit … bei Google auf Seite 1 zu brin­gen.

Die berühmten Google Updates

Erin­nert Dich das auch an die Geschichte vom Hasen und Igel? Zu die­sem Zeit­punkt waren die Nut­zer im Inter­net bereits daran gewöhnt, dass Google bes­sere Such­ergeb­nisse als die ande­ren Such­sei­ten-Betrei­ber lie­ferte — und vor allem schnel­ler. Das bedeu­tete, dass man nicht mehr dut­zende von Such­ergeb­nis­sei­ten durch­kli­cken musste, um ein pas­sen­des Ergeb­nis zu fin­den. Darum woll­ten natür­lich alle Sei­ten­be­trei­ber bei Google auf Seite 1.

Da also diese “Link­far­men” die Ergeb­nisse ver­fälsch­ten, musste Google sich wie­der etwas neues ein­fal­len las­sen. So kam es im Anschluss zu den bekann­ten Google Updates mit den put­zi­gen Tie­ren, Panda und Pen­guin .

Auch diese brach­ten nicht alleine die gewünsch­ten Resul­tate und das war der Moment, da Google dann auch noch Google+ ins Spiel brachte. Ist Dir eigent­lich schon mal auf­ge­fal­len, dass Google+ im Gegen­satz zu Face­book kom­plett wer­be­frei ist? Google hätte sicher alle Mög­lich­kei­ten (gehabt), dort auch die Adwords-Wer­bung, mit denen sie ihr Geld (viel Geld!) ver­die­nen, zu inte­grie­ren. Aber die Idee von Google+ war eine ganz andere. Näm­lich die, dass über die soge­nann­ten “sozia­len Signale” sehr zuver­läs­sig erkannt wer­den konnte, ob ein Inhalt nütz­lich und rele­vant ist.

Da Google an die Daten beim (Kon­kur­ren­ten um die Wer­be­gel­der) Face­book nicht heran kam, musste ein eige­nes Social Net­work her. Trotz aller Bemü­hun­gen gelang es Google nicht, die­ses Netz­werk zu einem ähn­li­chen Erfolg zu machen wie Face­book. Da es aber immer noch besteht, wage ich der­zeit ein­mal zu behaup­ten, dass es als ein Fak­tor für das Ran­king einer Seite aber immer noch Rele­vanz besitzt, sonst hätte Google es gna­den­los bereits wie­der ein­ge­stampft (wie so viele andere Pro­jekte). Darum mein Tipp am Rande: Auch wenn Du Google+ nicht nutzt, poste dort wenigs­tens Deine Bei­träge. So wer­den Deine Bei­träge schnel­ler indi­ziert und stei­gen auch in der Hier­ar­chie der Ergeb­nisse. Wenn Du dort selbst wenigs­tens mini­mal aktiv bist, Posts von ande­ren auch mal mit einem Plus belegst und selbst wel­che erhältst — um so bes­ser.

Und jetzt sind wir end­lich unge­fähr in der Gegen­wart ange­kom­men.

Warum also sind Keywords für die Suchmaschinenoptimierung heute noch wichtig?

Goo­g­les Maschine ist über die Jahre immer “intel­li­gen­ter” gewor­den. Für die Anzeige der Such­ergeb­nisse wer­den immer mehr Fak­to­ren hinzu gezo­gen. Es sind, davon redet man schon rela­tiv lange, so um die 200 Fak­to­ren, die den soge­nann­ten Algo­rith­mus von Google beein­flus­sen. Im Novem­ber 2015 hat Google erst­mals ein Doku­ment (die Search Qua­lity Rating Gui­de­li­nes) publi­ziert, in dem ein Ein­blick in diese Fak­to­ren gege­ben wird. Bis dahin waren diese gehei­mer als das Rezept von Coca-Cola und nur durch viel Aus­pro­bie­ren der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer waren diese den Schräub­chen, an denen man dre­hen kann und sollte, auf die Spur gekom­men.

Damit Du die fol­gen­den Aus­füh­run­gen nach­voll­zie­hen kannst, muss ich jetzt noch einen klei­nen Exkurs ein­schie­ben.

Ich habe oben bereits davon geschrie­ben, dass man die Such­an­fra­gen (also die Key­words) durch soge­nannte logi­sche Ope­ra­to­ren mit­ein­an­der ver­bin­den konnte. Da das aus der Mathe­ma­tik stammt, war das für die Maschine gut zu ver­ar­bei­ten, nicht aber unbe­dingt für die Men­schen. Anfangs genügte es zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, bestimmte, ein­zeln ste­hende Begriffe mit einer gewis­sen Häu­fig­keit im Text zu ver­wen­den. Waren in einem Text dann die Begriffe vor­han­den, die ein Sucher bei Google ein­gab, wurde der Text ins Such­ergeb­nis auf­ge­nom­men. Also bei­spiels­weise in einem Text, der sich mit Gar­ten­pflege beschäf­tigte, die Begriffe “Rasen”, “Saat­gut”, “Schat­ten”, wenn jemand nach einem guten Rasen­sa­men für ein schat­ti­ges Grund­stück suchte.

Heute muss man nicht mehr so kom­pli­ziert suchen. Heute kann man ein­fach ins Such­feld ein­ge­ben: “was ist ein guter rasen­sa­men für schat­tige grund­stü­cke”. Das ist ein ech­ter Fort­schritt und macht die Benut­zung auch für Laien sehr viel ein­fa­cher.

Von langen und kurzen Schwänzen — nanu?

Es kommt noch bes­ser.

Ein­zelne Such­be­griffe nennt man in der Fach­spra­che der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer short-tail-key­words. Tail ist der Schwanz eines Tie­res. Short-tail-key­words sind in der Hun­de­welt bei­spiels­weise Ter­rier, um im Bild zu blei­ben.

Ganze (Such-)Phrasen nennt man ana­log long-tail-key­words. Also in der Hun­de­welt viel­leicht der Irish Set­ter.

Und jetzt wird es span­nend: Diese Phrase muss nicht in exakt die­ser gram­ma­ti­schen Form im Text vor­kom­men.

Das ist ein ganz wich­ti­ger Punkt!

Sie darf auch vari­iert wer­den. Je mehr der Tex­ter in die Tiefe geht, Syn­onyme ver­wen­det und das Thema von ver­schie­de­nen Sei­ten beleuch­tet, desto rele­van­ter wird der Text — und Google erkennt das. Man könnte hier von künst­li­cher Intel­li­genz spre­chen, tat­säch­lich aber ist ein­fach die seman­ti­sche Fähig­keit der Maschine inzwi­schen um ein Viel­fa­ches ver­bes­sert wor­den.

Um also bei unse­rem Bei­spiel zu blei­ben: Wenn im Text also von ver­schie­de­nen Grund­stücks­ar­ten die Rede ist, Rasen­sa­men mit ihren Fach­be­zeich­nun­gen erwähnt wer­den, viel­leicht sogar die Anbie­ter oder Pro­dukte ver­linkt wer­den, wird das zu einem nütz­li­chen Arti­kel für Gar­ten­be­sit­zer — und Google hono­riert das durch eine ordent­li­che Posi­tio­nie­rung. Wie sehr das hono­riert wird, hängt noch von den ande­ren Fak­to­ren ab (und da kön­nen eben Ver­lin­kun­gen, Alter der Web­site und Domain, andere Bei­träge zum Thema auf der Web­site, Aktua­li­tät des Arti­kels und vie­les mehr dazu gehö­ren).

Stand heute: Content Marketing

Will­kom­men in der Gegen­wart, will­kom­men in der Zeit des Con­tent Mar­ke­tings.

Jetzt höre ich gerade die leise Stimme in Dei­nem Kopf: “Aber was ist denn jetzt mit den Key­words? Sind die denn nun heute noch wich­tig?”

Ja, noch sind sie es. Aus min­des­tens zwei Grün­den. Zum einen bestim­men sie das Thema Dei­ner Bei­träge. Zum ande­ren muss der Nut­zer ja nach irgend­was suchen, damit Google ihm ein Ergeb­nis lie­fern kann.

Letzt­lich ist für Dich wich­tig, zum aktu­el­len Zeit­punkt zu wis­sen und zu berück­sich­ti­gen, dass Key­words fol­gende Kri­te­rien erfül­len soll­ten:

  • Sie soll­ten nicht aus ein­zel­nen, locker mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Sub­stan­ti­ven bestehen, son­dern aus long-tail-key­words, also Such­phra­sen, wie sie die Nut­zer heute bei Google ins Such­feld ein­zu­ge­ben gewohnt sind.
  • Du darfst die Key­words vari­ie­ren. Sowohl in ihrer gram­ma­ti­schen Form, als auch durch die Ver­wen­dung von Syn­ony­men. Vor­bei die Zeit, da Du gro­teske Ver­ren­kun­gen beim Tex­ten machen muss­test, um ja das Key­word in mög­lichst immer glei­cher Form im Text erschei­nen zu las­sen.
  • Ver­giss die Häu­fig­keits­for­meln für das Erschei­nen von Key­words im Text. Auch wenn die Plugins von Yoast, Ser­gej Mül­ler Soe­ren Eisen­schmidt, Sebas­tian Vogt sowie Igor Pusch­ner und ande­ren Dir das weis machen wol­len. Nimm diese Anga­ben als Erin­ne­rungs­stütze und Hilfe, um bei Dei­nem Thema zu blei­ben aber klebe hier nicht an Zah­len. Das gilt im Übri­gen auch für diese WDF*IDF For­mel, die loga­rith­misch arbei­tet und ein etwas bes­se­res Ergeb­nis bie­tet, als eine reine Pro­zent­for­mel.
  • Schreibe mensch­lich und für Men­schen. Trotz­dem oder den­noch sind die Key­word-Phra­sen für Dich wich­tig und hilf­reich — näm­lich um beim Thema zu blei­ben. Auch darfst Du sie natür­lich gern an Stel­len ver­wen­den, an denen Google sie fin­det und als wich­tig erkennt. Das sind vor allem die Haupt­über­schrift und die Zwi­schen­über­schrif­ten, die Adresse (URL) und in Form von Her­vor­he­bun­gen in fett oder kur­siv im Text.

Brauchst Du heute noch Keywords für die Suchmaschinenoptimierung?

Wie bereits ein­gangs vor­weg genom­men: Ja, Du brauchst sie noch. Sie hel­fen Dir bei der the­ma­ti­schen Ver­fol­gung Dei­nes The­mas, über das Du schreibst. Sie hel­fen Google bei der Erken­nung der Rele­vanz und Nütz­lich­keit eines Tex­tes für den Suchen­den.

Eines ist auf jeden Fall sicher:

Google passt sich seit bei­nahe zwan­zig Jah­ren immer an die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten (für die seman­ti­sche Erken­nung und “künst­li­che Intel­li­genz” ist viel Rechen­leis­tung und hohe Pro­gram­mier­kunst erfor­der­lich), vor allem aber an die Ver­su­che an, Such­ergeb­nisse zu mani­pu­lie­ren. Frü­her oder spä­ter hat es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer Anpas­sun­gen gege­ben, die die Welt der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer in helle Auf­re­gung ver­setzt haben. Inzwi­schen sind wir — und da bin ich sehr froh dar­über — an einem Punkt ange­kom­men, an denen die gan­zen Maß­nah­men, die nur über auf­wen­dige Tricks von Spe­zia­lis­ten funk­tio­nier­ten, eben nicht mehr aus­schlag­ge­bend für die Posi­tio­nie­rung in Google sind. Aktu­ell ist “Con­tent Mar­ke­ting” das rele­vante Stich­wort.

Solange Deine Inhalte “gut” sind, also für Dein Thema, Deine Nische nütz­lich und rele­vant, hast Du eine Chance, mit Dei­nen Bei­trä­gen ganz nach vorne zu kom­men. Long-tail-key­words hel­fen Dir dabei.

Con­tent Mar­ke­ting = Auf den Inhalt kommt es an Klick um zu Twee­ten

Wenn die­ser den tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen ent­spricht, von ande­ren ver­linkt wird, im Social Web geteilt wird und bei dem die Leser nicht, nach­dem sie auf die Seite gelangt sind, sofort wie­der zu Google zurück sprin­gen, weil sie doch keine Lust haben wei­ter zu lesen, dann kommst du auch auf die vor­de­ren Plätze und kannst Dich viel­leicht mit Dei­nem Bei­trag dort hal­ten.

Denn eins ist sicher.

Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist keine ein­ma­lige Geschichte, son­dern ein Pro­zess. Google wan­delt sich stän­dig und passt sich an. Deine Mit­be­wer­ber opti­mie­ren auch, was das Zeug hält. Also musst auch Du dran blei­ben.

Wie sind Deine Erfah­run­gen mit dem Thema? Ich würde mich sehr freuen, wenn Du diese mit uns in den Kom­men­ta­ren teilst.

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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