Kreativität und Marketing für Solopreneurinnen
Kreativität und Marketing für Solopreneurinnen

Kreativität und Marketing für Solopreneurinnen

Wenn Du Dich selbst um Dein Mar­ke­ting küm­merst, wirst Du fest­stel­len, dass Du immer wie­der neue Ideen brauchst. Nicht jedem fällt das leicht. Was oft daran lie­gen kann, dass Du ein­fach zu wenig krea­tiv im All­tag arbei­test. Denn Krea­ti­vi­tät ist wie ein Mus­kel, der umso mehr Aus­dauer und Schnell­kraft ent­wi­ckelt, je mehr man ihn trai­niert.

 

Trotz­dem, manch­mal stehe auch ich ein­fach auf der Lei­tung, blo­ckiere mich selbst, komme ein­fach nicht wei­ter. Da ist es hilf­reich, zu wis­sen, wie Krea­ti­vi­tät funk­tio­niert. Kennst Du Tech­ni­ken und Situa­tio­nen, die Krea­ti­vi­tät ein­la­den und hast Du außer­dem Res­sour­cen an der Hand, die den krea­ti­ven Pro­zess erleich­tern, wirst Du nie wie­der eine Krea­ti­vi­täts­blo­ckade haben.

Darum habe ich mich ent­schie­den, über die kom­men­den Wochen eine Serie zum Thema Krea­ti­vi­tät spe­zi­ell für Solo­pre­neure hier auf dem Mar­ke­ting-Zau­ber-Blog zu ver­öf­fent­li­chen.

Warum spe­zi­ell für Solo­pre­neure? Weil viele Tech­ni­ken, die man online oder in Büchern fin­det, davon aus­ge­hen, dass man in einem Team arbei­tet. Infor­ma­tio­nen und Hil­fe­stel­lun­gen spe­zi­ell für kleinste Unter­neh­men fin­det man viel zu wenige. Vor­weg schi­cke ich schon mal, dass es manch­mal ganz allein eben nicht geht. Ich stehe Dir darum gern als Spar­rings­part­ner in mei­nen Ein­zel­be­ra­tun­gen oder im Mar­ke­ting-Zau­ber-Mas­ter­mind-Zir­kel zur Ver­fü­gung.

Begin­nen wir mit etwas Theo­rie. Wenn Du weißt, wie ein krea­ti­ver Pro­zess abläuft, ver­liert eine zeit­wei­lige Ide­en­lo­sig­keit ihren Schre­cken. Das ist wich­tig, denn Angst ist eine lebens­feind­li­che Umge­bung für Krea­ti­vi­tät, die sich dann fühlt wie ein Stief­müt­ter­chen bei Frost. In Angst kann keine Krea­ti­vi­tät gedei­hen.

Wie Kreativität funktioniert — 4 Phasen

1. Phase der Kreativität: Sammeln und Jagen

Im Vakuum ent­ste­hen keine Ideen. Auf den buch­stäb­li­chen Urknall zu hof­fen, wäh­rend Du in einem ste­ri­len Raum ver­weilst, wird wenig Erfolg zei­gen. Darum erlaube Dir, Dich inspi­rie­ren zu las­sen. Dabei ist es wich­tig, dass Du nicht nur direkt zu Dei­nem Pro­blem recher­chierst, son­dern auch mal ein wenig vom Weg abkommst. Mache dabei ruhig ein paar Schlen­ker. Denn Zufälle spie­len bei der Ent­wick­lung von krea­ti­ven Ideen eine große Rolle. Aber nie­mand behaup­tet, dass man die Zufälle nicht ein­la­den darf! Dafür gibt es dafür sogar einen eige­nen Begriff: Seren­di­pi­tät. Ich werde im Laufe die­ser Reihe immer wie­der auf die­sen Effekt zurück kom­men.

Schau, was andere machen.

Sammle Anschau­ungs­ma­te­rial aus Zei­tun­gen, Zeit­schrif­ten, aus dem Inter­net oder bei Dei­nem Weg durch die Stadt.

Ver­banne die Schere aus Dei­nem Kopf und stelle Dei­nen inne­ren Nörg­ler kalt, der Dir ein­zu­re­den ver­sucht, dass alles zu teuer sei, sich sowieso nicht rea­li­sie­ren lässt und es die Kun­den außer­dem blöd fin­den wer­den.

In die­ser Phase geht es darum, die Krea­ti­vi­tät aus ihrer Höhle zu locken.

Mache es ihr schmack­haft, sich ans Tages­licht zu bewe­gen!

2. Phase der Kreativität: Ausbrüten

Das ist der Moment Dei­ner schöp­fe­ri­schen Pause – auch Inku­ba­ti­ons­phase genannt. Nimm Abstand von Dei­nem Pro­blem. Am Bes­ten denkst Du gar nicht mehr daran! Mach etwas völ­lig ande­res! Bewährt haben sich in die­ser Phase völ­lig lang­wei­lige und nüch­terne Tätig­kei­ten, aber auch Spa­zier­gänge, Sport oder Beschäf­ti­gung mit Musik, Lite­ra­tur oder Film. Auch wenn Du jetzt schein­bar untä­tig bist: Dein Unter­be­wusst­sein arbei­tet nun auf Hoch­tou­ren. Man nimmt an, dass in die­ser Phase unter­be­wusst viele Lösungs­kom­bi­na­tio­nen durch­ge­spielt wer­den. Auf klei­ner Flamme sozu­sa­gen. Plane diese Phase nicht zu kurz ein – Dein Unter­be­wusst­sein lässt sich nicht het­zen!

3. Phase der Kreativität: Geistesblitzgewitter

Plötz­lich sind sie dann da, die Ideen. Wie bei einem Gewit­ter folgt eine Idee auf die nächste. Halte sie fest! Ver­traue nicht dar­auf, dass Dir spä­ter schon wie­der ein­fällt, was Du in die­ser Phase gedacht hast. Denn lei­der ver­gisst man durch irgend­eine Ablen­kung wich­tige Details, die diese Ideen erst wert­voll machen. Schreibe, zeichne, sprich oder male sie also auf, halte sie fest! Immer noch gilt wie in der ers­ten Phase: Zen­siert wird jetzt noch nicht. Oft erzeu­gen Ideen neue Ideen. Lass sie kom­men und nicht wie­der gehen!

4. Phase der Kreativität: Zensur

Jetzt darf der innere Nörg­ler end­lich ran! Betrachte Deine Idee(n) von allen Sei­ten.

Prüfe sie auf Ein­setz­bar­keit. Setze Dir die rosa­rote Brille ebenso auf, wie den Hut des Bun­des­be­den­ken­trä­gers. In die­ser Phase ent­schei­dest Du, was Du aus Dei­nen Ideen machst. Das Beste: Selbst in die­ser Phase fal­len Dir wahr­schein­lich immer wei­tere neue Ideen ein. Dann geh zurück zu Phase 3 und halte auch sie fest!

7 Kreativitätskiller

Neben den vier Pha­sen der Krea­ti­vi­tät stelle ich Dir auch sie­ben domi­nante Krea­ti­vi­täts­kil­ler vor, die Du ken­nen soll­test, damit Du ihnen aus dem Weg gehen kannst:

Kreativitätskiller No. 1: Der Glaube, andere seien kreativer

Der berühmte fran­zö­si­sche Maler Henri Matisse soll gesagt haben

Krea­ti­vi­tät braucht Mut! Klick um zu Twee­ten

Recht hat er gehabt! Wenn Du glaubst, selbst nicht krea­tiv (genug) zu sein und dass andere krea­ti­ver seien als Du, dann wird sich das auch als selbst­er­fül­lende Pro­phe­zei­ung erwei­sen. Krea­ti­vi­tät kann ein zar­tes Pflänz­chen sein. Aber auch zarte Pflänz­chen arbei­ten sich mutig und bestän­dig not­falls sogar durch den Asphalt. Sei also mutig und habe Ver­trauen in Dich selbst.

Also, ver­giss Gedan­ken wie “Män­ner sind krea­ti­ver”, wenn Du eine Frau bist. Oder “Teams sind krea­ti­ver”, wenn Du Ein­zel­kämp­fe­rin bist. Oder ganz extrem “alle sind krea­ti­ver als ich” — sol­che Sätze gehö­ren aus Dei­nen Gedan­ken ver­bannt. Weil sie ein­fach nicht stim­men. Jeder Mensch ist krea­tiv. Täg­lich, immer wie­der.

Kreativitätskiller No. 2: Zeitdruck

Het­zen geht gar nicht. Wenn Du nur wenig Zeit hast, um auf neue Ideen zu kom­men, garan­tiere ich Dir, wer­den sie sich ver­hal­ten, wie eine Gruppe von Kanin­chen, wenn sie von einem Jagd­hund auf­ge­stö­bert wer­den. Klar, es lässt sich nicht immer ver­mei­den, schnell und auf Befehl Ideen parat haben zu müs­sen und auf Knopf­druck krea­tiv zu sein. Mit viel Übung und einem ordent­lich trai­nier­ten Krea­ti­vi­täts­mus­kel funk­tio­niert das. Aber bes­ser ist es, Du lässt der Krea­ti­vi­tät etwas Zeit.

Kreativitätskiller No. 3: Routine

Immer wie­der etwas auf die­selbe Art zu tun bringt garan­tiert jede Krea­ti­vi­tät zum erlie­gen. “Das habe ich immer so gemacht!” — ja, und wenn Du es wei­ter immer so machst, wirst du auch nie etwas Neues, Ande­res, Bes­se­res machen. Also lade die Krea­ti­vi­tät ein und mach ein­fach mal etwas anders, als Du es sonst machst.

Kreativitätskiller No. 4: Stress

Gestresste Men­schen haben keine neuen Ideen. Darum kom­men Ideen auch nicht zu Dir, wenn Du krampf­haft über­legst, son­dern gern, wenn Du ent­spannt bist. Dazu gleich wei­ter unten noch etwas mehr, im Abschnitt “Lade die Krea­ti­vi­tät ein”.

Kreativitätskiller No. 5: Perfektionismus

Ins­be­son­dere, wenn Du es bei Phase 3, dem Geis­tes­blitz­ge­wit­ter, nicht schaffst, Dei­nen inne­ren Nörg­ler (Zen­sor oder Kri­ti­ker) mund­tot zu machen, wird Dir Dein Per­fek­tio­nis­mus in die Quere kom­men. Wie viele gute Ideen wur­den schon im Keim erstickt, weil Gedan­ken wie “das kann ich nicht,” “dafür habe ich kein Geld,” “dafür bin ich nicht gut genug” oder “eine alberne Idee, andere wer­den mich aus­la­chen” auf­blitz­ten. Die alle wer­den uns vom Per­fek­tio­nis­ten in uns ein­ge­flüs­tert und wir­ken sich ver­hee­rend auf ein ordent­li­ches Geis­tes­blitz­ge­wit­ter aus.

Kreativitätskiller No. 6: Angst vor Neuem und dem Scheitern

Im Spa­ni­schen gibt es ein Sprich­wort, das die­sen Krea­ti­vi­täts­kil­ler super beschreibt:

Lie­ber das bekannte Schlechte als das unbe­kannte Gute!” — denn es könnte ja etwas schief gehen, bei dem Ver­such, etwas Neues aus­zu­pro­bie­ren. Lei­der ist der Mensch so gestrickt und nicht jeder hat ein Ent­de­cker-Gen in sich, das ihn zwingt, in neue Wel­ten auf­zu­bre­chen, die nie ein Mensch zuvor gese­hen hat. Dabei bewun­dern wir alle die, die sich dann doch mal auf den Weg gemacht haben. Also, über­ra­sche Dich selbst und habe auch keine Angst, zu schei­tern. Geschei­tert ist nur der, der hin­fällt und nicht wie­der auf­steht. Aus der Soft­ware-Ent­wick­lung kommt die Methode der agi­len Soft­ware­ent­wick­lung, das genau sol­che Feh­ler-Ver­bes­se­rungs­zy­klen zur Methode gemacht hat und eine sehr krea­tive Her­an­ge­hens­weise ist.

Kreativitätskiller No. 7: Bequemlichkeit und Interessenlosigkeit

Ja, etwas Neues aus­zu­pro­bie­ren kann anstren­gend sein. Die berühmte Kom­fort­zone schlägt dann wie­der zu — und lei­der ist es wahr, dass die inter­es­san­ten Dinge sehr gern außer­halb die­ser Zone pas­sie­ren. Die Extrameile zu gehen, kann auch im krea­ti­ven Pro­zess für erstaun­li­che Ergeb­nisse sor­gen.

Hand in Hand mit der Bequem­lich­keit geht die Inter­es­sen­lo­sig­keit. Neu­gier hält Krea­ti­vi­tät wach, Inter­es­se­lo­sig­keit schlä­fert sie ein und erstickt sie dann, bis sie sich nicht mehr rührt. Also, bleib neu­gie­rig, bei allem was in Dei­ner Bran­che wich­tig ist. Aber ver­giss auch nicht, über den Tel­ler­rand hin­aus zu schauen.

Schaffe ein Biotop für Ideen — Lade die Kreativität ein!

Wenn Du die Phase des Sam­meln und Jagens abge­schlos­sen hast, ist es ins­be­son­dere für die Inku­ba­ti­ons­phase wich­tig, etwas ande­res zu tun. Krea­ti­vi­tät ist ein fort­wäh­ren­der Pro­zess. Es gibt viele Fak­to­ren, die Krea­ti­vi­tät behin­dern oder im Keim ersti­cken. Wäh­rend Rou­tine in unse­rer Selbst­stän­dig­keit Krea­ti­vi­tät tötet, kön­nen Tätig­kei­ten, die nichts mit unse­rer Arbeit zu tun haben und die wir quasi auf “Auto­pi­lot” ver­rich­ten, extrem krea­ti­vi­täts­för­dernd sein. Darum möchte ich Dir Umge­bun­gen vor­stel­len, in denen Krea­ti­vi­tät beson­ders gut gedeiht.

Also, mach ein­fach etwas ande­res. Zum Bei­spiel:

Dösen, Träumen, Wolkengucken — oder richtig Schlafen

Von Leo­nardo da Vinci (eines mei­ner größ­ten Vor­bil­der) weiß man, dass seine krea­ti­ven Schaf­fens­pha­sen auch immer wie­der von lan­gen Pha­sen schein­ba­rer Untä­tig­keit unter­bro­chen waren. Leo­nardo hat sich gern dem Tag­träu­men, Dösen und Wol­ken­gu­cken hin­ge­ge­ben. Auch das Beob­ach­ten von Was­ser (einem Fluss, dem Meer oder auch nur einem Zim­mer­brun­nen) kann beim krea­ti­ven Pro­zess hel­fen. Genauso gut funk­tio­niert bei mir Feuer, ob ein Lager­feuer, ein Kamin oder auch nur die Flamme einer Kerze.

Auch das “ein­mal drü­ber schla­fen” hat sich bewährt. Inzwi­schen weiß man, dass unser Gehirn nicht nur in den REM-Pha­sen nachts aktiv ist, son­dern auch in den Pha­sen, in denen man sich im Tief­schlaf befin­det. Infor­ma­tio­nen wer­den umge­baut, neu sor­tiert, abge­legt und teil­weise auch gelöscht.

Ich stelle mir das immer wie ein gro­ßes Auf­räu­men vor, etwa so, wie ich am Ende mei­nes Arbeits­ta­ges die über den Tag gesam­mel­ten offe­nen Brow­sert­abs noch ein­mal ansehe und ent­scheide, was ich davon in Ever­note spei­chere, was nur in Pocket gesam­melt wird, was ich schließe und dem Ver­ges­sen preis­gebe und was ich viel­leicht mor­gen wei­ter bear­bei­ten will und als Auf­gabe nach Todoist expor­tiere. Am nächs­ten Mor­gen ist dann alles frisch sor­tiert und die Lösung für ein krea­ti­ves Pro­blem liegt oft wie auf dem Sil­ber­ta­blett vor mir. Beson­ders gut funk­tio­niert das, wenn ich bereits beim Ein­schla­fen for­mu­liere, wofür ich gern eine Lösung hätte. Fast wie eine Bestel­lung im Restau­rant!

Meditation

Hast Du keine Zeit, ans Meer zu fah­ren oder ein län­ge­res Nicker­chen zu machen, ver­su­che es doch mal mit Medi­ta­tion. Nicht nur, dass schon nach nur sie­ben bis zehn Minu­ten Medi­ta­tion der Kopf wie­der fri­scher und wacher ist. Oft wagen sich die ers­ten Ideen schon wäh­rend der Medi­ta­tion selbst aus der Deckung und begin­nen, sich Dir auf­zu­drän­gen. Wenn Du nicht weißt, wie Du medi­tierst, hole Dir eine App, die Dir gefällt. Ich nutze seit län­ge­rer Zeit die App 7Mind, aber auch Du hast Pause oder Calm sind gute Apps, um das Medi­tie­ren zu erler­nen und für den krea­ti­ven Pro­zess zu pro­fi­tie­ren.

Konsumiere!

Ja, auch das Kon­su­mie­ren kann im krea­ti­ven Pro­zess hilf­reich sein. Schau Dir eine Serie auf Net­flix an, lies ein Buch, höre Musik, oder ein Hör­buch oder spiele ein Spiel, egal, ob mit Fami­lie und Freun­den oder allein am Com­pu­ter. Denn auch dabei lenkst Du Dich vom eigent­li­chen krea­ti­ven Pro­blem ab und gibst Dei­nem Unter­be­wusst­sein die Chance, wei­ter daran zu arbei­ten. Außer­dem geben Dir diese Tätig­kei­ten, so “pas­siv” sie auch sein mögen, neue Impulse, die viel­leicht das letzte Puz­zle­stück sind, das für eine krea­tive Ide­en­fin­dung nötig war.

Bewege Dich!

Spa­zie­ren­ge­hen ist der Klas­si­ker für neue Ideen. Inter­es­san­ter­weise funk­tio­niert das auch bes­ser als die Bewe­gung auf einem Lauf­band — wohl, weil es auch hier immer wie­der neue Impulse aus der Umge­bung gibt. Bei mir funk­tio­niert auch Schwim­men sehr gut. Am bes­ten im Meer, aber das Frei­bad oder Hal­len­bad tun es auch. Wan­dern an Orten, an denen ich noch nie war, setzt bei mir immer was in Gang (der Impuls für Mar­ke­ting-Zau­ber ent­stand übri­gens 2015 in den schot­ti­schen High­lands!). Und auch das Auto­fah­ren wirkt bei mir super gut — vor allem, wenn ich dabei Pod­casts höre.

Verändere Deinen Aufenthaltsort

Es hat einen Grund, warum so viele Bücher in Cafés geschrie­ben wur­den (Harry Pot­ter ist ein berühm­tes Bei­spiel, die Idee ent­stand aber auf einer Bahn­fahrt) oder warum Heming­way oder Gau­gin gerade auf ihren Rei­sen beson­dere Werke geschaf­fen haben. Ein Orts­wech­sel ist ein zuver­läs­si­ger Boos­ter für krea­tive Ideen. Ob Du nur mal für zwei Stun­den in Dein Lieb­lingscafé ver­schwin­dest oder gleich eine Reise ins Aus­land unter­nimmst — je nach­dem, wie Dein Busi­ness aus­sieht wer­den die Mög­lich­kei­ten für Dich unter­schied­lich aus­se­hen. Statt den hal­ben Tag am Schreib­tisch ver­zwei­felt nach Ideen suchend am Blei­stif­tende zu kauen, kannst Du auch ein­fach mal in den nächs­ten Park oder Zoo fah­ren.

Besuche Veranstaltungen

Im Grunde auch nur ein Orts­wech­sel, aber Ver­an­stal­tun­gen wie Mes­sen, Kon­fe­ren­zen, Bar­camps oder Unter­neh­mer­tref­fen haben auf mei­nen krea­ti­ven Out­put immer eine beson­dere Wir­kung. Dabei sind gerade die lang­wei­li­gen Vor­träge, wenn die Gedan­ken zu wan­dern begin­nen, oft die bes­ten Krea­ti­vi­täts­boos­ter …

Fazit — Kreativität lässt sich einladen

Krea­ti­vi­tät ist ein unglaub­lich span­nen­des und umfang­rei­ches Thema. Die­ser Arti­kel ist darum auch nur der Auf­takt zu einer Serie und hat Dir hof­fent­lich ein paar neue Blick­win­kel auf das Thema und erste Impulse zur För­de­rung Dei­ner eige­nen Krea­ti­vi­tät lie­fern kön­nen. In den kom­men­den Wochen werde ich Dir wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Thema lie­fern. Bei­spiels­weise stelle ich Dir meine Lieb­lings­bü­cher vor, die mich immer wie­der inspi­rie­ren und mir bei krea­ti­ven Pro­zes­sen hilf­reich sind. Dann gibt es natür­lich einige Pro­gramme und Apps, die ich mir zunutze mache. Und Übun­gen und Tech­ni­ken, die ich bei mir und mei­nen Kun­den ein­setze, um auf krea­tive Lösun­gen zu kom­men. Kurz: Ich packe aus mei­nem Krea­ti­vi­täts­kof­fer die bes­ten Tipps und Anlei­tun­gen aus, damit auch Du krea­tiv aus dem Vol­len schöp­fen kannst.

Wie sind Deine Erfah­run­gen mit dem krea­ti­ven Pro­zess ins­be­son­dere für das Mar­ke­ting in Dei­nem Unter­neh­men? Fällt es Dir leicht, neue Ideen und Lösun­gen zu ent­wi­ckeln, oder bist Du mit Dir unzu­frie­den und schielst nei­disch auf die ori­gi­nel­len Ideen, die andere haben? Schreib mir gern einen Kom­men­tar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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