Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Das richtige Marketing-Mindset - oder ist Marketing ein Monster?
Marketing-Mindset - Marketing-Monster

Das richtige Marketing-Mindset — oder ist Marketing ein Monster?

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Was uns Solo­pre­neu­rin­nen gemein­sam ist? Wir alle möch­ten unse­ren Job so gut wie mög­lich und so inten­siv wie mög­lich machen. Wir haben ein­fach größte Freude daran, mit unse­ren Kun­den zusam­men zu arbei­ten. Wir könn­ten das den gan­zen Tag machen, wenn, ja wenn da nicht die Not­wen­dig­keit bestünde, uns um unser Mar­ke­ting (und lei­der noch ein paar andere Auf­ga­ben wie die Buch­hal­tung) zu küm­mern.

Klar, Bir­git, DU hast ja Spaß am Mar­ke­ting, für dich ist das ja dein Job!” höre ich oft. Ein Stück weit stimmt das natür­lich, aber auch für mich bedeu­tet die Zeit, die ich mit Eigen­mar­ke­ting ver­bringe, natür­lich auch Zeit, in der ich ent­we­der keine Kun­den berate oder die ich eben nicht mit mei­ner Fami­lie und mei­nen pri­va­ten Inter­es­sen ver­brin­gen kann. Also ste­cke ich grund­sätz­lich in der­sel­ben Situa­tion wie Du!

Meine Kunden klagen über das Marketing-Monster

Letzt­lich sind die Kla­ge­gründe gegen die Bürde, sich regel­mä­ßig ums eigene Mar­ke­ting küm­mern zu müs­sen, immer die­sel­ben:

  • Mar­ke­ting kos­tet mich zu viel Zeit.
  • Mar­ke­ting ist mir läs­tig.
  • Regel­mä­ßi­ges Mar­ke­ting ist wie ein ein­engen­des Kor­sett für mich.
  • Für ori­gi­nel­les Mar­ke­ting feh­len mir ein­fach Ideen und Geld.
  • Ich habe Angst, mit mei­nem Mar­ke­ting meine Interessenten/Fans/Follower/Leser zu ner­ven.

Ich behaup­tet jetzt ein­fach mal, wenn Du nur einen die­ser Sätze selbst schon gesagt hast, fehlt Dir vor allem die rich­tige Ein­stel­lung zum Mar­ke­ting — oder auf Neu­deutsch: Du hast nicht das rich­tige Mind­set! Und so wird Mar­ke­ting im All­tag dann schnell zum Mons­ter, rie­sig groß und kaum zu bän­di­gen.

Betrach­ten wir das mal genauer! Was spricht alles für eine posi­tive Grund­ein­stel­lung zum Mar­ke­ting, die Dir den All­tag mit die­ser unge­lieb­ten Auf­gabe erleich­tert?

Alles ist Marketing!

Gerade die Mar­ke­ting-Geg­ner ver­ges­sen oder ver­drän­gen gern, dass Mar­ke­ting mehr ist als irgend­was auf Face­book zu pos­ten oder Google Adwords zu schal­ten. Ich sage gern: “Alles ist Mar­ke­ting!”

Genauer, wenn Du selbst­stän­dig bist, ist alles, was Du tust, Mar­ke­ting. Jede ein­zelne Hand­lung.

Jede der E-Mails, die Du schreibst, ist Mar­ke­ting. Wie Du Dich am Tele­fon mel­dest — ist Mar­ke­ting. Ver­an­stal­tun­gen, die Du besuchst und wie Du Dich dort ver­hältst: Mar­ke­ting! Deine Akti­vi­tä­ten in Face­book-Grup­pen, auch in denen, die nichts mit Dei­nem Busi­ness zu tun haben: Mar­ke­ting! Jeder Dei­ner Posts in Dei­nem pri­va­ten Pro­fil — Du ahnst es! — ist Mar­ke­ting.

Wenn Du die­ses Mind­set hast, ver­liert die­ses “Mar­ke­ting-Mons­ter” auf ein­mal sei­nen Schre­cken, wird hand­zahm und Dir zu Diens­ten. Denn im Grunde machst Du schon viel mehr Mar­ke­ting, als Dir so bewusst ist. Die Frage ist: Machst Du das rich­tige Mar­ke­ting? Und machst Du Dein Mar­ke­ting rich­tig?

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Prüfe also bei allem, was Du täg­lich in der Inter­ak­tion mit ande­ren Men­schen tust — wel­che Wir­kung hat das? Wie beein­flusst es Deine Sicht­bar­keit, Deine Reich­weite, Deine Bekannt­heit und Deine Beliebt­heit?

Marketing schafft Dir Sichtbarkeit

Die wich­tigste Erkennt­nis ist: Nur wer Dich kennt, mag und Dir ver­traut, wird Dein Kunde wer­den. Die wich­ti­gen Worte sind hier: Reich­weite, Sicht­bar­keit, Bekannt­heit, Beliebt­heit.

Als “nor­male” Solo­pre­neu­rin wirst Du in der Regel keine Werte wie Film­schau­spie­ler, Sport­ler, Autoren oder Poli­ti­ker errei­chen. Aber das ist auch gar nicht nötig. Wich­tig ist, dass Du bei Dei­ner Ziel­gruppe bekannt bist. Wenn Dein Name fällt, wenn dort nach einem Spe­zia­lis­ten oder Experte für Dein Thema gesucht wird, hast Du schon viel erreicht. Wenn er häu­fi­ger genannt wird, bist Du auf dem rich­ti­gen Weg. Wenn Men­schen Dich ohne Dein Zutun emp­feh­len, hast Du sehr viel erreicht.

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Mar­ke­ting ist also nie­mals Selbst­zweck son­dern ein Mit­tel, um Dir zu mehr Sicht­bar­keit, Bekannt­heit und Reich­weite zu ver­hel­fen — und damit dafür zu sor­gen, dass Du die Kun­den anziehst, die Du Dir wünschst. Denn Anzie­hen ist leich­ter als Jagen!

Aber Marketing kostet trotzdem viel zu viel Zeit!

Ach ja, die Zeit! Ich wünschte auch, der Tag hätte 48 Stun­den und ich könnte manch­mal die Nacht noch hinzu neh­men. Da das nicht mög­lich ist, lasse ich mir hel­fen.

Du hast zwei Optio­nen, ent­we­der, Du beauf­tragst Men­schen oder Maschi­nen. Viel­leicht ist es Dir sym­pa­thi­scher, eine vir­tu­elle Assis­ten­tin oder eine Agen­tur mit ver­schie­de­nen Auf­ga­ben zu betrauen. Ich bin ein Mensch, der ungern dele­giert aber gern mit Tools arbei­tet. Darum ist das für mich der rich­tige Weg. Ich habe viele Tools getes­tet und dar­über auch gebloggt. Aktu­ell arbeite ich mit einer Kom­bi­na­tion aus Recur­post und Social Pilot, um für eine grund­le­gende Sicht­bar­keit in den Social Media, ins­be­son­dere auf Face­book zu sor­gen.

Basie­rend auf mei­nem Moni­to­ring habe ich mir in Recur­post ein “Sen­de­schema” erstellt, mit dem ich ältere Blog­bei­träge regel­mä­ßig wie­der poste. Das hat den Vor­teil, dass beson­ders neue Fans und Fol­lo­wer mit älte­ren Bei­trä­gen in Kon­takt kom­men, die sie sonst gar nicht sehen wür­den. Ja, die Reich­weite ist gerade auf Face­book gerin­ger als für “hand­ge­pos­tete” Bei­träge. Aber das ist nicht schlimm, denn zum “Hand­pos­ten” hätte ich weder Zeit noch Lust und somit würde ich ohne Tool gar nicht pos­ten.

Sorge für Mehrwert!

Außer­dem möchte ich in mei­nen Social Media Pro­fi­len und Sei­ten für meine Fans und Fol­lo­wer für Mehr­wert sor­gen. Darum nutze ich dafür gern Bei­träge von Drit­ten, die ich kura­tiere. Das bedeu­tet, dass ich aus der Fülle von Blog­ar­ti­keln, die ich täg­lich lese, die aus­wähle, die ich als beson­ders wert­voll, nütz­lich und rele­vant erachte. Um meine Fans und Fol­lo­wer nicht zu ner­ven, poste ich diese Arti­kel nor­ma­ler­weise zeit­ver­setzt über Soci­al­Pi­lot.

Beide Tools spa­ren mir immens viel Zeit und ich kann sie “befüt­tern”, wenn es gerade für mich passt und sie für mich arbei­ten las­sen, wenn ich gerade selbst mit mei­nen Kun­den arbeite.

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Nutze Tools oder lagere sich wie­der­ho­lende Tätig­kei­ten an vir­tu­elle Assis­ten­ten oder Agen­tu­ren aus!

Ich möchte meine Fans, Follower und Abonnenten aber nicht nerven!

Die große Angst und Sorge über­haupt! Da wir alle täg­lich meh­re­ren tau­send Wer­be­bot­schaf­ten aus­ge­setzt sind, füh­len wir uns alle von Wer­bung mehr oder weni­ger genervt. Auch ich spre­che mich nicht davon frei und das, obwohl ich als Mar­ke­ting-Bera­te­rin ja nun ein beson­de­res Inter­esse an Wer­bung habe(n sollte).

Ich ver­rate Dir was:

Ja, ich nutze einen Adblo­cker in mei­nem Brow­ser. Ja, ich schaue schon seit Jah­ren weder wer­be­fi­nan­zier­tes Fern­se­hen (RTL, SAT1, Pro7 und Co.) noch öffent­lich-recht­li­che Sen­der. Radio ist auch im Auto so gut wie nicht mehr ein­ge­schal­tet, seit­dem ich ein neues Fahr­zeug mit “Con­nect-Aus­stat­tung” habe und ich über die Bord-Anlage bequem die Pod­casts von mei­nem Smart­phone hören kann. Ich lese so gut wie keine Print-Zeit­schrif­ten und auch keine Tages­zei­tung mehr und sehe darum auch keine Anzei­gen­wer­bung dort. Warum? Weil es meine Zunft­kol­le­gen in den gro­ßen Agen­tu­ren ein­fach über­trie­ben und die Wer­be­fre­quenz immer wei­ter hoch­ge­schraubt haben, bis ein erträg­li­ches Maß über­schrit­ten war (und zuge­ge­be­ner­ma­ßen, seit es end­lich inter­es­sante Alter­na­ti­ven zu allen die­sen Medien gibt, die wir dem Inter­net zu ver­dan­ken haben).

Aber von Wer­be­posts auf Face­book und Co. fühle ich mich inter­es­san­ter­weise nicht genervt — und zwar weder von den “orga­ni­schen” Posts noch von den bezahl­ten Anzei­gen­posts. Warum ist das so — bei mir und wahr­schein­lich auch bei Dir?

Für nervtötende Wiederholungen fehlen Dir die Ressourcen!

Die Gründe sind diese:

Bei den orga­ni­schen Wer­be­posts liegt es wahr­schein­lich daran, dass Du die darum siehst, weil Du mit den Wer­ben­den als Fan oder Freund ver­bun­den bist. Die The­men inter­es­sie­ren Dich, gemein­same Inter­es­sen ver­bin­den Euch zu einem Netz­werk. Ent­we­der ist die Wer­bung für Dich rele­vant, weil Du tat­säch­lich Inter­esse am bewor­be­nen Pro­dukt (damit meine ich auch Dienst­leis­tun­gen) hast, oder, weil Ihr Mit­be­wer­ber seid und Du Dich auch auf dem Lau­fen­den hal­ten willst, was die ande­ren so anbie­ten.

Bei den bezahl­ten Wer­be­posts liegt es daran, dass (nor­ma­ler­weise) die Ziel­grup­pen­adres­sie­rung mit wesent­lich weni­ger Streu­ver­lus­ten funk­tio­niert, als in der klas­si­schen “Pene­tra­ti­ons­wer­bung”, die ein­fach über unge­zählte Wie­der­ho­lun­gen ver­sucht, die Wer­be­bot­schaft in die Köpfe der Men­schen zu häm­mern. Die Wer­bung, die Du siehst, ist also rele­vant für Dich und Deine Bedürf­nisse und Inter­es­sen.

Doch egal ob bezahlt oder orga­nisch — wir Solo­pre­neu­rin­nen haben in der Regel über­haupt nicht die Res­sour­cen, um so häu­fig zu wer­ben, dass wir auch nur in die Nähe der nerv­tö­ten­den Wie­der­ho­lungs­zone gera­ten.

Mindset! Werbung Deiner Netzwerkpartner nervt nicht!

Und noch ein wich­ti­ges Argu­ment habe ich für Dich: Gerade wenn Du die Social Media nicht nur nutzt, um Deine Wer­be­bot­schaft zu pushen, son­dern vor allem auch, um Dich mit Men­schen zu ver­bin­den, wird Deine Wer­bung nicht nega­tiv auf­ge­nom­men. Im Gegen­teil: Dein Netz­werk betrach­tet sie als wert­volle Infor­ma­tion über Dein Ange­bot. Du wirst fest­stel­len, dass es immer wie­der Men­schen gibt, die ohne, dass Du sie darum bit­test, Deine Wer­be­posts tei­len wer­den. Ein­fach, weil sie Deine Ange­bote als poten­zi­ell wert­voll für das eigene Netz­werk betrach­ten. Sie unter­stüt­zen Dich gern dabei, neue Kun­den zu fin­den. (Übri­gens kannst Du das för­dern, indem Du selbst genau so han­delst …)

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Habe keine Angst, Deine Ziel­gruppe zu ner­ven, denn selbst wenn Du Deine eigene Wer­bung schon nicht mehr ertra­gen kannst, hat wahr­schein­lich gerade mal die Hälfte der Men­schen, die Du über­haupt errei­chen kannst, sie erst gese­hen. Und soll­test Du Dich selbst doch mal von Wer­bung aus Dei­nem Netz­werk genervt füh­len, über­prüfe ein­mal genau, woran das liegt, Du wirst viel dar­aus ler­nen kön­nen!

Das richtige Marketing-Mindset: Hab Spaß dabei!

Es dau­ert mög­li­cher­weise eine Weile, bis Du Dei­nen eige­nen Köni­gin­nen­weg für Dein Mar­ke­ting gefun­den hast. Der die rich­tige Balance zwi­schen Auf­wand und Nut­zen, zwi­schen Auto­ma­ti­sie­rung und Spon­ta­ni­tät bie­tet. Scheue Dich also nicht, in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Deine Mar­ke­ting-Maß­nah­men auf den Prüf­stand zu stel­len. Was nützt Dir und Dei­nem Busi­ness direkt oder indi­rekt? Was macht unnö­tig Arbeit oder bringt nicht den gewünsch­ten Erfolg? Am bes­ten gelingt das, wenn Du regel­mä­ßig den Erfolg Dei­ner Maß­nah­men mit einem ein­fa­chen Moni­to­ring über­wachst. Denn ohne Moni­to­ring sind die meis­ten Maß­nah­men nur “Mar­ke­ting by hope”. Hast Du den Ver­dacht oder schei­nen Deine Zah­len zu bele­gen, dass eine Maß­nahme nichts bringt, leg sie für einen defi­nier­ten Zeit­raum auf Eis und beob­achte genau, was pas­siert.

Pareto ist Dein Freund!

Ich habe das mal mit den Ankün­di­gungs­posts mei­ner Blog­ar­ti­kel so gemacht. Nach­dem ich etwas über ein Jahr meine Arti­kel in den zahl­rei­chen Face­book-Grup­pen wie “Ich blogge — wer liest?”, Blog­blog­ger und vie­len ande­ren bewor­ben habe, hatte ich das Bauch­ge­fühl, dass ich dort nicht wirk­lich viele neue Leser gewon­nen habe. Ich habe dann für einen defi­nier­ten Zeit­raum von drei Mona­ten bewusst nicht mehr dort gepos­tet und meine Zugriffs­zah­len mit Google Ana­ly­tics über­wacht. Die Zah­len gaben mir Recht. Und so habe ich getreu dem Pareto-Prin­zip 80 Pro­zent des Auf­wands mal eben redu­ziert und hatte trotz­dem noch 80 Pro­zent der Zugriffe — was für ein Gewinn!

Neben dem Erfolg ist für mich der Spaß ent­schei­dend. Ich mache gern Mar­ke­ting für mich und Mar­ke­ting-Zau­ber. Ich freue mich über jeden ein­zel­nen Inter­es­sen­ten, der neu bei mir anfragt und die Mög­lich­keit einer Schnup­per­be­ra­tung nutzt.

Meine “geheime” Mischung

Ich habe für mich die opti­male Mischung gefun­den: Was läs­tig und zeit­rau­bend ist, habe ich auto­ma­ti­siert. Was mir Freude berei­tet (ande­ren Men­schen zu hel­fen und mit ihnen zu kom­mu­ni­zie­ren), mache ich so oft wie es meine Zeit erlaubt. Damit es nicht aus­ufert, habe ich für mich feste Regeln auf­ge­stellt — und die sor­gen dafür, dass ich meine Kun­den bera­ten kann und trotz­dem noch die nöti­gen Admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben für mein Unter­neh­men erle­digt bekomme.

Ich ver­rate Dir gern die Regel: Feste Zei­ten für mein Social Media Mar­ke­ting sind der Mor­gen und der Abend. Da nehme ich mir jeweils so um eine Stunde Zeit, um zu lesen, zu pos­ten und mit­zu­dis­ku­tie­ren. Tags­über schiebe ich immer mal wie­der ein paar Minu­ten ein, wenn es gerade passt. Ich arbeite oft nach der Pomo­doro-Methode — und wenn noch etwas Zeit “übrig” ist, flitze ich mal schnell zu Face­book, Insta­gram, Pin­te­rest oder Twit­ter und bin dort aktiv. So ver­schaffe ich mir viel Sicht­bar­keit auch über den gan­zen Tag ohne meine Zeit kom­plett in den sozia­len Medien zu “ver­dad­deln”. Ich schreibe das bewusst in Anfüh­rungs­zei­chen. Denn auch das ist eine Mind­set-Frage: Die Zeit ist, wenn Du sie nicht gerade mit dem Anschauen lus­ti­ger Videos oder dem Pos­ten der sprich­wört­li­chen Kat­zen­bil­der ver­bringst, kei­nes­falls ver­dad­delt. Ich habe hier noch mehr dar­über geschrie­ben.

Beruhige Dein Gewissen …

Trotz­dem sind wir uns einig: Mar­ke­ting kos­tet viel Zeit und die fehlt dann an ande­ren Stel­len. Also ver­su­che, mög­lichst effi­zi­ent zu sein: Dazu gehört vor allem das Pla­nen und Bün­deln von Auf­ga­ben. Die Zeit, die Du in das Erler­nen eines neuen Tools steckst, das Dir spä­ter Zeit spart, ist eine wert­volle Inves­ti­tion. Die Kos­ten für ein Tool, das Dir Zeit spart, sind eben­falls eine wich­tige Inves­ti­tion. Wäge immer ab, wie lange Du arbei­ten musst, um das Tool zu bezah­len und schau, wie viel Zeit es Dir spa­ren wird. Liegt die Zeit­er­spar­nis höher als die Kos­ten, nimm das Tool und ver­schwende keine wei­tere Zeit bei der Suche nach einer kos­ten­lo­sen Alter­na­tive.

Wei­tere Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipps mei­ner­seits:

  • Nutze inten­siv Dein Smart­phone für Dein Social Media Mar­ke­ting — denn dann kommst Du auch mal vom Schreib­tisch weg. In die­sem und in die­sem Arti­kel fin­dest Du Infos, was Du alles mit dem Smart­phone erle­di­gen kannst.
  • Schaffe Dir Rou­ti­nen und eigene Regeln (so wie mein Weg, mor­gens und abends eine feste Zeit zu reser­vie­ren und ansons­ten nur minu­ten­weise aktiv zu sein).
  • Miste aus: Was nichts bringt, lässt Du wie­der blei­ben. Dazu musst Du natür­lich über­wa­chen und wis­sen, wel­ches Netz­werk, wel­che Platt­form Dir was bringt. Aber bewerte sorg­fäl­tig und schere nicht alle über einen Kamm! Suche bewusst nach posi­ti­ven Effek­ten!

Face­book bringt Dir keine Leser, aber eine tolle Ver­net­zung und somit Kun­den? Per­fekt. Über Insta­gram bekommst Du keine Leser aber Du kannst die Fol­lo­wer prima per Ads errei­chen? Super. Twit­ter bringt Dir keine Kun­den aber es sind auf die­sem Weg schon Jour­na­lis­ten auf Dich auf­merk­sam gewor­den? Dann bleib dabei. Pin­te­rest bringt Dir keine Kun­den aber Leser? Wun­der­voll!

Sollte aber etwas wirk­lich gar nichts brin­gen — lege den Account auf Eis. Ich würde nie einen löschen, aber immer einen fina­len Post erstel­len, bei dem ich auf die ande­ren Platt­for­men und mei­nen Blog ver­weise und dann ein­fach ste­hen las­sen. Du weißt nie, wann sich mal was ändert und dann star­test Du nicht bei Null, son­dern reak­ti­vierst ein­fach Dei­nen Account.

Vor allem aber: Sei krea­tiv und ver­än­dere mal was! Variety is the spice of life, wie man in Eng­land sagt. Halte Deine Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten abwechs­lungs­reich und frisch. Das ist nicht nur schön für Dich, son­dern auch für Deine Ziel­gruppe, die Du auf diese Weise immer wie­der über­raschst. Wenn Du Dich zu wenig krea­tiv dafür fühlst, emp­fehle ich Dir meine Serie zum Thema Krea­ti­vi­tät im Mar­ke­ting und nimm kos­ten­los an mei­nem krea­ti­ven Work­out teil.

Fazit zum Marketing-Mindset

Wenn Du Dein Mind­set etwas anpasst und Du Dich ein wenig mit dem Mar­ke­ting-Mons­ter anfreun­dest, wirst Du fest­stel­len, dass es gar nicht so böse ist und auch kei­nes­falls ein rei­ner Zeit­fres­ser.

Denn die Zeit, die Du in seine Hege und Pflege inves­tierst, wird es Dir in Form von neuen Kun­den ver­gel­ten. Wie immer bei der Auf­zucht ist es aber wich­tig, dran zu blei­ben. Wenn Du Dein Mar­ke­ting-Mons­ter aus­hun­gerst oder ver­durs­ten lässt, brauchst Du Dich nicht wun­dern, wenn es Dir keine Kun­den mehr brin­gen kann und Du es erst müh­sam wie­der auf­päp­peln musst. Jeden Tag ein biss­chen bringt mehr, als ein­mal die Woche viel.

Wie gehst Du mit dem Mar­ke­ting-Mons­ter um? Habt Ihr schon Freund­schaft geschlos­sen? Wo hakelt es noch bei Dir und Dei­nem Mar­ke­ting-Mind­set? Schreibe mir gerne einen Kom­men­tar!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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