Marketing-Mindset - Marketing-Monster

Das richtige Marketing-Mindset — oder ist Marketing ein Monster?

Was uns Solo­pre­neu­rin­nen gemein­sam ist? Wir alle möch­ten unse­ren Job so gut wie mög­lich und so inten­siv wie mög­lich machen. Wir haben ein­fach größte Freude daran, mit unse­ren Kun­den zusam­men zu arbei­ten. Wir könn­ten das den gan­zen Tag machen, wenn, ja wenn da nicht die Not­wen­dig­keit bestünde, uns um unser Mar­ke­ting (und lei­der noch ein paar andere Auf­ga­ben wie die Buch­hal­tung) zu küm­mern.

Klar, Bir­git, DU hast ja Spaß am Mar­ke­ting, für dich ist das ja dein Job!” höre ich oft. Ein Stück weit stimmt das natür­lich, aber auch für mich bedeu­tet die Zeit, die ich mit Eigen­mar­ke­ting ver­bringe, natür­lich auch Zeit, in der ich ent­we­der keine Kun­den berate oder die ich eben nicht mit mei­ner Fami­lie und mei­nen pri­va­ten Inter­es­sen ver­brin­gen kann. Also ste­cke ich grund­sätz­lich in der­sel­ben Situa­tion wie Du!

Meine Kunden klagen über das Marketing-Monster

Letzt­lich sind die Kla­ge­gründe gegen die Bürde, sich regel­mä­ßig ums eigene Mar­ke­ting küm­mern zu müs­sen, immer die­sel­ben:

  • Mar­ke­ting kos­tet mich zu viel Zeit.
  • Mar­ke­ting ist mir läs­tig.
  • Regel­mä­ßi­ges Mar­ke­ting ist wie ein ein­engen­des Kor­sett für mich.
  • Für ori­gi­nel­les Mar­ke­ting feh­len mir ein­fach Ideen und Geld.
  • Ich habe Angst, mit mei­nem Mar­ke­ting meine Interessenten/Fans/Follower/Leser zu ner­ven.

Ich behaup­tet jetzt ein­fach mal, wenn Du nur einen die­ser Sätze selbst schon gesagt hast, fehlt Dir vor allem die rich­tige Ein­stel­lung zum Mar­ke­ting — oder auf Neu­deutsch: Du hast nicht das rich­tige Mind­set! Und so wird Mar­ke­ting im All­tag dann schnell zum Mons­ter, rie­sig groß und kaum zu bän­di­gen.

Betrach­ten wir das mal genauer! Was spricht alles für eine posi­tive Grund­ein­stel­lung zum Mar­ke­ting, die Dir den All­tag mit die­ser unge­lieb­ten Auf­gabe erleich­tert?

Alles ist Marketing!

Gerade die Mar­ke­ting-Geg­ner ver­ges­sen oder ver­drän­gen gern, dass Mar­ke­ting mehr ist als irgend­was auf Face­book zu pos­ten oder Google Adwords zu schal­ten. Ich sage gern: “Alles ist Mar­ke­ting!”

Genauer, wenn Du selbst­stän­dig bist, ist alles, was Du tust, Mar­ke­ting. Jede ein­zelne Hand­lung.

Jede der E-Mails, die Du schreibst, ist Mar­ke­ting. Wie Du Dich am Tele­fon mel­dest — ist Mar­ke­ting. Ver­an­stal­tun­gen, die Du besuchst und wie Du Dich dort ver­hältst: Mar­ke­ting! Deine Akti­vi­tä­ten in Face­book-Grup­pen, auch in denen, die nichts mit Dei­nem Busi­ness zu tun haben: Mar­ke­ting! Jeder Dei­ner Posts in Dei­nem pri­va­ten Pro­fil — Du ahnst es! — ist Mar­ke­ting.

Wenn Du die­ses Mind­set hast, ver­liert die­ses “Mar­ke­ting-Mons­ter” auf ein­mal sei­nen Schre­cken, wird hand­zahm und Dir zu Diens­ten. Denn im Grunde machst Du schon viel mehr Mar­ke­ting, als Dir so bewusst ist. Die Frage ist: Machst Du das rich­tige Mar­ke­ting? Und machst Du Dein Mar­ke­ting rich­tig?

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Prüfe also bei allem, was Du täg­lich in der Inter­ak­tion mit ande­ren Men­schen tust — wel­che Wir­kung hat das? Wie beein­flusst es Deine Sicht­bar­keit, Deine Reich­weite, Deine Bekannt­heit und Deine Beliebt­heit?

Marketing schafft Dir Sichtbarkeit

Die wich­tigste Erkennt­nis ist: Nur wer Dich kennt, mag und Dir ver­traut, wird Dein Kunde wer­den. Die wich­ti­gen Worte sind hier: Reich­weite, Sicht­bar­keit, Bekannt­heit, Beliebt­heit.

Als “nor­male” Solo­pre­neu­rin wirst Du in der Regel keine Werte wie Film­schau­spie­ler, Sport­ler, Autoren oder Poli­ti­ker errei­chen. Aber das ist auch gar nicht nötig. Wich­tig ist, dass Du bei Dei­ner Ziel­gruppe bekannt bist. Wenn Dein Name fällt, wenn dort nach einem Spe­zia­lis­ten oder Experte für Dein Thema gesucht wird, hast Du schon viel erreicht. Wenn er häu­fi­ger genannt wird, bist Du auf dem rich­ti­gen Weg. Wenn Men­schen Dich ohne Dein Zutun emp­feh­len, hast Du sehr viel erreicht.

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Mar­ke­ting ist also nie­mals Selbst­zweck son­dern ein Mit­tel, um Dir zu mehr Sicht­bar­keit, Bekannt­heit und Reich­weite zu ver­hel­fen — und damit dafür zu sor­gen, dass Du die Kun­den anziehst, die Du Dir wünschst. Denn Anzie­hen ist leich­ter als Jagen!

Aber Marketing kostet trotzdem viel zu viel Zeit!

Ach ja, die Zeit! Ich wünschte auch, der Tag hätte 48 Stun­den und ich könnte manch­mal die Nacht noch hinzu neh­men. Da das nicht mög­lich ist, lasse ich mir hel­fen.

Du hast zwei Optio­nen, ent­we­der, Du beauf­tragst Men­schen oder Maschi­nen. Viel­leicht ist es Dir sym­pa­thi­scher, eine vir­tu­elle Assis­ten­tin oder eine Agen­tur mit ver­schie­de­nen Auf­ga­ben zu betrauen. Ich bin ein Mensch, der ungern dele­giert aber gern mit Tools arbei­tet. Darum ist das für mich der rich­tige Weg. Ich habe viele Tools getes­tet und dar­über auch gebloggt. Aktu­ell arbeite ich mit einer Kom­bi­na­tion aus Recur­post und Social Pilot, um für eine grund­le­gende Sicht­bar­keit in den Social Media, ins­be­son­dere auf Face­book zu sor­gen.

Basie­rend auf mei­nem Moni­to­ring habe ich mir in Recur­post ein “Sen­de­schema” erstellt, mit dem ich ältere Blog­bei­träge regel­mä­ßig wie­der poste. Das hat den Vor­teil, dass beson­ders neue Fans und Fol­lo­wer mit älte­ren Bei­trä­gen in Kon­takt kom­men, die sie sonst gar nicht sehen wür­den. Ja, die Reich­weite ist gerade auf Face­book gerin­ger als für “hand­ge­pos­tete” Bei­träge. Aber das ist nicht schlimm, denn zum “Hand­pos­ten” hätte ich weder Zeit noch Lust und somit würde ich ohne Tool gar nicht pos­ten.

Sorge für Mehrwert!

Außer­dem möchte ich in mei­nen Social Media Pro­fi­len und Sei­ten für meine Fans und Fol­lo­wer für Mehr­wert sor­gen. Darum nutze ich dafür gern Bei­träge von Drit­ten, die ich kura­tiere. Das bedeu­tet, dass ich aus der Fülle von Blog­ar­ti­keln, die ich täg­lich lese, die aus­wähle, die ich als beson­ders wert­voll, nütz­lich und rele­vant erachte. Um meine Fans und Fol­lo­wer nicht zu ner­ven, poste ich diese Arti­kel nor­ma­ler­weise zeit­ver­setzt über Soci­al­Pi­lot.

Beide Tools spa­ren mir immens viel Zeit und ich kann sie “befüt­tern”, wenn es gerade für mich passt und sie für mich arbei­ten las­sen, wenn ich gerade selbst mit mei­nen Kun­den arbeite.

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Nutze Tools oder lagere sich wie­der­ho­lende Tätig­kei­ten an vir­tu­elle Assis­ten­ten oder Agen­tu­ren aus!

Ich möchte meine Fans, Follower und Abonnenten aber nicht nerven!

Die große Angst und Sorge über­haupt! Da wir alle täg­lich meh­re­ren tau­send Wer­be­bot­schaf­ten aus­ge­setzt sind, füh­len wir uns alle von Wer­bung mehr oder weni­ger genervt. Auch ich spre­che mich nicht davon frei und das, obwohl ich als Mar­ke­ting-Bera­te­rin ja nun ein beson­de­res Inter­esse an Wer­bung habe(n sollte).

Ich ver­rate Dir was:

Ja, ich nutze einen Adblo­cker in mei­nem Brow­ser. Ja, ich schaue schon seit Jah­ren weder wer­be­fi­nan­zier­tes Fern­se­hen (RTL, SAT1, Pro7 und Co.) noch öffent­lich-recht­li­che Sen­der. Radio ist auch im Auto so gut wie nicht mehr ein­ge­schal­tet, seit­dem ich ein neues Fahr­zeug mit “Con­nect-Aus­stat­tung” habe und ich über die Bord-Anlage bequem die Pod­casts von mei­nem Smart­phone hören kann. Ich lese so gut wie keine Print-Zeit­schrif­ten und auch keine Tages­zei­tung mehr und sehe darum auch keine Anzei­gen­wer­bung dort. Warum? Weil es meine Zunft­kol­le­gen in den gro­ßen Agen­tu­ren ein­fach über­trie­ben und die Wer­be­fre­quenz immer wei­ter hoch­ge­schraubt haben, bis ein erträg­li­ches Maß über­schrit­ten war (und zuge­ge­be­ner­ma­ßen, seit es end­lich inter­es­sante Alter­na­ti­ven zu allen die­sen Medien gibt, die wir dem Inter­net zu ver­dan­ken haben).

Aber von Wer­be­posts auf Face­book und Co. fühle ich mich inter­es­san­ter­weise nicht genervt — und zwar weder von den “orga­ni­schen” Posts noch von den bezahl­ten Anzei­gen­posts. Warum ist das so — bei mir und wahr­schein­lich auch bei Dir?

Für nervtötende Wiederholungen fehlen Dir die Ressourcen!

Die Gründe sind diese:

Bei den orga­ni­schen Wer­be­posts liegt es wahr­schein­lich daran, dass Du die darum siehst, weil Du mit den Wer­ben­den als Fan oder Freund ver­bun­den bist. Die The­men inter­es­sie­ren Dich, gemein­same Inter­es­sen ver­bin­den Euch zu einem Netz­werk. Ent­we­der ist die Wer­bung für Dich rele­vant, weil Du tat­säch­lich Inter­esse am bewor­be­nen Pro­dukt (damit meine ich auch Dienst­leis­tun­gen) hast, oder, weil Ihr Mit­be­wer­ber seid und Du Dich auch auf dem Lau­fen­den hal­ten willst, was die ande­ren so anbie­ten.

Bei den bezahl­ten Wer­be­posts liegt es daran, dass (nor­ma­ler­weise) die Ziel­grup­pen­adres­sie­rung mit wesent­lich weni­ger Streu­ver­lus­ten funk­tio­niert, als in der klas­si­schen “Pene­tra­ti­ons­wer­bung”, die ein­fach über unge­zählte Wie­der­ho­lun­gen ver­sucht, die Wer­be­bot­schaft in die Köpfe der Men­schen zu häm­mern. Die Wer­bung, die Du siehst, ist also rele­vant für Dich und Deine Bedürf­nisse und Inter­es­sen.

Doch egal ob bezahlt oder orga­nisch — wir Solo­pre­neu­rin­nen haben in der Regel über­haupt nicht die Res­sour­cen, um so häu­fig zu wer­ben, dass wir auch nur in die Nähe der nerv­tö­ten­den Wie­der­ho­lungs­zone gera­ten.

Mindset! Werbung Deiner Netzwerkpartner nervt nicht!

Und noch ein wich­ti­ges Argu­ment habe ich für Dich: Gerade wenn Du die Social Media nicht nur nutzt, um Deine Wer­be­bot­schaft zu pushen, son­dern vor allem auch, um Dich mit Men­schen zu ver­bin­den, wird Deine Wer­bung nicht nega­tiv auf­ge­nom­men. Im Gegen­teil: Dein Netz­werk betrach­tet sie als wert­volle Infor­ma­tion über Dein Ange­bot. Du wirst fest­stel­len, dass es immer wie­der Men­schen gibt, die ohne, dass Du sie darum bit­test, Deine Wer­be­posts tei­len wer­den. Ein­fach, weil sie Deine Ange­bote als poten­zi­ell wert­voll für das eigene Netz­werk betrach­ten. Sie unter­stüt­zen Dich gern dabei, neue Kun­den zu fin­den. (Übri­gens kannst Du das för­dern, indem Du selbst genau so han­delst …)

Mein Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipp: Habe keine Angst, Deine Ziel­gruppe zu ner­ven, denn selbst wenn Du Deine eigene Wer­bung schon nicht mehr ertra­gen kannst, hat wahr­schein­lich gerade mal die Hälfte der Men­schen, die Du über­haupt errei­chen kannst, sie erst gese­hen. Und soll­test Du Dich selbst doch mal von Wer­bung aus Dei­nem Netz­werk genervt füh­len, über­prüfe ein­mal genau, woran das liegt, Du wirst viel dar­aus ler­nen kön­nen!

Das richtige Marketing-Mindset: Hab Spaß dabei!

Es dau­ert mög­li­cher­weise eine Weile, bis Du Dei­nen eige­nen Köni­gin­nen­weg für Dein Mar­ke­ting gefun­den hast. Der die rich­tige Balance zwi­schen Auf­wand und Nut­zen, zwi­schen Auto­ma­ti­sie­rung und Spon­ta­ni­tät bie­tet. Scheue Dich also nicht, in regel­mä­ßi­gen Abstän­den Deine Mar­ke­ting-Maß­nah­men auf den Prüf­stand zu stel­len. Was nützt Dir und Dei­nem Busi­ness direkt oder indi­rekt? Was macht unnö­tig Arbeit oder bringt nicht den gewünsch­ten Erfolg? Am bes­ten gelingt das, wenn Du regel­mä­ßig den Erfolg Dei­ner Maß­nah­men mit einem ein­fa­chen Moni­to­ring über­wachst. Denn ohne Moni­to­ring sind die meis­ten Maß­nah­men nur “Mar­ke­ting by hope”. Hast Du den Ver­dacht oder schei­nen Deine Zah­len zu bele­gen, dass eine Maß­nahme nichts bringt, leg sie für einen defi­nier­ten Zeit­raum auf Eis und beob­achte genau, was pas­siert.

Pareto ist Dein Freund!

Ich habe das mal mit den Ankün­di­gungs­posts mei­ner Blog­ar­ti­kel so gemacht. Nach­dem ich etwas über ein Jahr meine Arti­kel in den zahl­rei­chen Face­book-Grup­pen wie “Ich blogge — wer liest?”, Blog­blog­ger und vie­len ande­ren bewor­ben habe, hatte ich das Bauch­ge­fühl, dass ich dort nicht wirk­lich viele neue Leser gewon­nen habe. Ich habe dann für einen defi­nier­ten Zeit­raum von drei Mona­ten bewusst nicht mehr dort gepos­tet und meine Zugriffs­zah­len mit Google Ana­ly­tics über­wacht. Die Zah­len gaben mir Recht. Und so habe ich getreu dem Pareto-Prin­zip 80 Pro­zent des Auf­wands mal eben redu­ziert und hatte trotz­dem noch 80 Pro­zent der Zugriffe — was für ein Gewinn!

Neben dem Erfolg ist für mich der Spaß ent­schei­dend. Ich mache gern Mar­ke­ting für mich und Mar­ke­ting-Zau­ber. Ich freue mich über jeden ein­zel­nen Inter­es­sen­ten, der neu bei mir anfragt und die Mög­lich­keit einer Schnup­per­be­ra­tung nutzt.

Meine “geheime” Mischung

Ich habe für mich die opti­male Mischung gefun­den: Was läs­tig und zeit­rau­bend ist, habe ich auto­ma­ti­siert. Was mir Freude berei­tet (ande­ren Men­schen zu hel­fen und mit ihnen zu kom­mu­ni­zie­ren), mache ich so oft wie es meine Zeit erlaubt. Damit es nicht aus­ufert, habe ich für mich feste Regeln auf­ge­stellt — und die sor­gen dafür, dass ich meine Kun­den bera­ten kann und trotz­dem noch die nöti­gen Admi­nis­tra­ti­ven Auf­ga­ben für mein Unter­neh­men erle­digt bekomme.

Ich ver­rate Dir gern die Regel: Feste Zei­ten für mein Social Media Mar­ke­ting sind der Mor­gen und der Abend. Da nehme ich mir jeweils so um eine Stunde Zeit, um zu lesen, zu pos­ten und mit­zu­dis­ku­tie­ren. Tags­über schiebe ich immer mal wie­der ein paar Minu­ten ein, wenn es gerade passt. Ich arbeite oft nach der Pomo­doro-Methode — und wenn noch etwas Zeit “übrig” ist, flitze ich mal schnell zu Face­book, Insta­gram, Pin­te­rest oder Twit­ter und bin dort aktiv. So ver­schaffe ich mir viel Sicht­bar­keit auch über den gan­zen Tag ohne meine Zeit kom­plett in den sozia­len Medien zu “ver­dad­deln”. Ich schreibe das bewusst in Anfüh­rungs­zei­chen. Denn auch das ist eine Mind­set-Frage: Die Zeit ist, wenn Du sie nicht gerade mit dem Anschauen lus­ti­ger Videos oder dem Pos­ten der sprich­wört­li­chen Kat­zen­bil­der ver­bringst, kei­nes­falls ver­dad­delt. Ich habe hier noch mehr dar­über geschrie­ben.

Beruhige Dein Gewissen …

Trotz­dem sind wir uns einig: Mar­ke­ting kos­tet viel Zeit und die fehlt dann an ande­ren Stel­len. Also ver­su­che, mög­lichst effi­zi­ent zu sein: Dazu gehört vor allem das Pla­nen und Bün­deln von Auf­ga­ben. Die Zeit, die Du in das Erler­nen eines neuen Tools steckst, das Dir spä­ter Zeit spart, ist eine wert­volle Inves­ti­tion. Die Kos­ten für ein Tool, das Dir Zeit spart, sind eben­falls eine wich­tige Inves­ti­tion. Wäge immer ab, wie lange Du arbei­ten musst, um das Tool zu bezah­len und schau, wie viel Zeit es Dir spa­ren wird. Liegt die Zeit­er­spar­nis höher als die Kos­ten, nimm das Tool und ver­schwende keine wei­tere Zeit bei der Suche nach einer kos­ten­lo­sen Alter­na­tive.

Wei­tere Mar­ke­ting-Zau­ber-Tipps mei­ner­seits:

  • Nutze inten­siv Dein Smart­phone für Dein Social Media Mar­ke­ting — denn dann kommst Du auch mal vom Schreib­tisch weg. In die­sem und in die­sem Arti­kel fin­dest Du Infos, was Du alles mit dem Smart­phone erle­di­gen kannst.
  • Schaffe Dir Rou­ti­nen und eigene Regeln (so wie mein Weg, mor­gens und abends eine feste Zeit zu reser­vie­ren und ansons­ten nur minu­ten­weise aktiv zu sein).
  • Miste aus: Was nichts bringt, lässt Du wie­der blei­ben. Dazu musst Du natür­lich über­wa­chen und wis­sen, wel­ches Netz­werk, wel­che Platt­form Dir was bringt. Aber bewerte sorg­fäl­tig und schere nicht alle über einen Kamm! Suche bewusst nach posi­ti­ven Effek­ten!

Face­book bringt Dir keine Leser, aber eine tolle Ver­net­zung und somit Kun­den? Per­fekt. Über Insta­gram bekommst Du keine Leser aber Du kannst die Fol­lo­wer prima per Ads errei­chen? Super. Twit­ter bringt Dir keine Kun­den aber es sind auf die­sem Weg schon Jour­na­lis­ten auf Dich auf­merk­sam gewor­den? Dann bleib dabei. Pin­te­rest bringt Dir keine Kun­den aber Leser? Wun­der­voll!

Sollte aber etwas wirk­lich gar nichts brin­gen — lege den Account auf Eis. Ich würde nie einen löschen, aber immer einen fina­len Post erstel­len, bei dem ich auf die ande­ren Platt­for­men und mei­nen Blog ver­weise und dann ein­fach ste­hen las­sen. Du weißt nie, wann sich mal was ändert und dann star­test Du nicht bei Null, son­dern reak­ti­vierst ein­fach Dei­nen Account.

Vor allem aber: Sei krea­tiv und ver­än­dere mal was! Variety is the spice of life, wie man in Eng­land sagt. Halte Deine Mar­ke­ting-Akti­vi­tä­ten abwechs­lungs­reich und frisch. Das ist nicht nur schön für Dich, son­dern auch für Deine Ziel­gruppe, die Du auf diese Weise immer wie­der über­raschst. Wenn Du Dich zu wenig krea­tiv dafür fühlst, emp­fehle ich Dir meine Serie zum Thema Krea­ti­vi­tät im Mar­ke­ting und nimm kos­ten­los an mei­nem krea­ti­ven Work­out teil.

Fazit zum Marketing-Mindset

Wenn Du Dein Mind­set etwas anpasst und Du Dich ein wenig mit dem Mar­ke­ting-Mons­ter anfreun­dest, wirst Du fest­stel­len, dass es gar nicht so böse ist und auch kei­nes­falls ein rei­ner Zeit­fres­ser.

Denn die Zeit, die Du in seine Hege und Pflege inves­tierst, wird es Dir in Form von neuen Kun­den ver­gel­ten. Wie immer bei der Auf­zucht ist es aber wich­tig, dran zu blei­ben. Wenn Du Dein Mar­ke­ting-Mons­ter aus­hun­gerst oder ver­durs­ten lässt, brauchst Du Dich nicht wun­dern, wenn es Dir keine Kun­den mehr brin­gen kann und Du es erst müh­sam wie­der auf­päp­peln musst. Jeden Tag ein biss­chen bringt mehr, als ein­mal die Woche viel.

Wie gehst Du mit dem Mar­ke­ting-Mons­ter um? Habt Ihr schon Freund­schaft geschlos­sen? Wo hakelt es noch bei Dir und Dei­nem Mar­ke­ting-Mind­set? Schreibe mir gerne einen Kom­men­tar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:

Hinterlasse einen Kommentar:

5 comments
Füge Deine Antwort hinzu

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?