Marketing ohne Internet — Vorteile und Nachteile

Von Birgit Schultz

März 14, 2016


Letzte Aktua­li­sie­rung 16. Juni 2021 

Die Bei­träge, die Du bis­her in die­sem Blog lesen konn­test, haben sich aus­schließ­lich mit den Mög­lich­kei­ten von Online-Mar­ke­ting beschäf­tigt. Für Dein loka­les Unter­neh­men brauchst Du aber auch Mar­ke­ting ohne Inter­net.

So gut, wie die Online-Maß­nah­men zur Kun­den­ge­win­nung funk­tio­nie­ren — es blei­ben Kun­den­grup­pen uner­reicht, die aber trotz­dem zu Dei­ner Ziel­gruppe gehö­ren kön­nen. Noch heute gibt es wei­tere Kreise in der Bevöl­ke­rung, die nicht online und in Social Media sind. Meine Eltern, beide Mitte sieb­zig, gehö­ren zum Bei­spiel dazu. Auch mei­nen Mann wirst Du nicht in den Social Media fin­den. Selbst unter jün­ge­ren Men­schen gibt es Inter­net-Ver­wei­ge­rer, die ein­fach kei­nen Spaß daran haben. Und auch, wenn es manch­mal so erscheint, als ob einige Men­schen nur noch im Inter­net ansprech­bar sind — es stimmt ein­fach nicht.

Wir Mar­ke­ting-Men­schen spre­chen außer­dem immer davon, dass es so-und-so-viele Kon­takte braucht, bis ein Inter­es­sent auch kauft. Die ange­ge­be­nen Zah­len schwan­ken und rei­chen so unge­fähr von sie­ben bis 21. Das stimmt tat­säch­lich, die genaue Zahl ist dabei unwichtig.

Betrachte Dich mal selbst. Wie oft hast Du, nach­dem Du erfah­ren hast, dass in Dei­ner Stadt ein tol­les neues Restau­rant eröff­net hat, gesagt “Wir müs­sen da mal hin­ge­hen!” bevor Du dann tat­säch­lich auch dort geges­sen hast? Viel­leicht ist es Dir jedes Mal, wenn Du mit dem Auto dort vor­bei gefah­ren bist, wie­der ein­ge­fal­len, doch sobald Du Dich über den nächs­ten Auto­fah­rer geär­gert hast, hast Du es garan­tiert schon wie­der vergessen.

Genau so ergeht es Dei­nen Kunden.

Darum ist es wich­tig, dass Du nicht nur die Kla­via­tur des Online-Mar­ke­ting kennst und beherrschst, son­dern auch über Deine Mög­lich­kei­ten im Bereich der tra­di­tio­nel­len Wer­be­maß­nah­men Bescheid weißt. Nur so kannst Du stra­te­gisch und geplant ent­schei­den, was Du davon umset­zen willst und kannst.

Ich schreibe aus­drück­lich “kannst”. Denn ich will hier nicht ver­heim­li­chen, dass tra­di­tio­nelle Wer­be­maß­nah­men oft einen ent­schei­den­den Nach­teil haben: sie sind rela­tiv teuer.

Die Kos­ten müs­sen nicht unbe­dingt finan­zi­el­ler Natur sein. Auch Dein per­sön­li­cher Zeit­ein­satz gehört dazu.

Marketing ohne Internet — traditionelle Methoden

Hier liste ich ein­mal ganz wert­frei, ohne Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und ohne beson­dere Rei­hen­folge die wich­tigs­ten Mar­ke­ting-Maß­nah­men ohne Inter­net-Bezug auf:

  • Flyer und Handzettel
  • Pla­kate, City-Light-Pos­ter, Litfass-Säulen
  • Wer­be­briefe (Print-Mai­lings)
  • Visi­ten­kar­ten
  • Bro­schü­ren
  • Fahr­zeug­wer­bung
  • Außen­wer­bung (Fah­nen, Schil­der, Leuchtreklame)
  • Kata­loge
  • Hucke­pack-Wer­bung (zum Bei­spiel Bröt­chen­tü­ten, Piz­za­kar­tons, Hefteinbände)
  • Anzei­gen in der Tages­zei­tung, in kos­ten­lo­sen Zei­tun­gen, in loka­len oder regio­na­len Magazinen
  • Post­kar­ten in der Gastronomie
  • Hör­funk­wer­bung
  • Mes­sen
  • Spon­so­ring (nicht nur im Sport, son­dern auch von loka­len Ver­an­stal­tun­gen wie zum Bei­spiel Gour­met-Ver­an­stal­tun­gen, Musik­fes­ti­vals usw.)
  • Wer­be­ge­schenke
  • Netz­werk-Ver­an­stal­tun­gen und Vereinsmitgliedschaften
  • Geh­weg-Auf­stel­ler
  • Schau­fens­ter-Wer­bung
  • Pro­mo­ti­ons in der Stadt oder auf Veranstaltungen
  • Tag der offe­nen Tür
  • Exe­cu­tive-Clubs und Kun­den­ver­an­stal­tun­gen wie gemein­same Veranstaltungsbesuche
  • Wer­bung im Lokalfernsehen
  • Pra­xis-TV in War­te­zim­mern von Ärz­ten oder Krankenhäusern

Eine ganz schön lange Liste, nicht wahr? Nicht alles eig­net sich für jedes Unter­neh­men und vie­les davon ist unmit­tel­bar vom ver­füg­ba­ren Bud­get abhän­gig. Zu jeder ein­zel­nen Methode könnte ich einen kom­plet­ten Blog­bei­trag schrei­ben — und werde es in Zukunft auch nach und nach tun.

Nachteile von Maßnahmen außerhalb des Internets

Ich bin ein gro­ßer Fan von klas­si­schen Mar­ke­ting-Maß­nah­men, so wie oben auf­ge­lis­tet. Doch sie haben auch ihre Nach­teile — ins­be­son­dere im Ver­gleich mit den Mög­lich­kei­ten, die das Inter­net bietet:

Etli­che der Maß­nah­men funk­tio­nie­ren nach dem Was­ser­spren­ger-Sys­tem im Gar­ten. Wo das Was­ser hin­ge­sprüht wird, wird alles nass. Auch das, was gar nicht so nass wer­den will oder soll. Das nennt man Streu­ver­luste. Berüch­tigt dafür sind Pla­kate am Stra­ßen­rand, Fern­seh- oder auch Hör­funk­wer­bung. Hier wird nach dem Mus­ke­tier-Prin­zip ver­fah­ren (eines für alle) und hat damit oft zur Folge, dass nur ein Bruch­teil der­je­ni­gen, die die Wer­bung wahr­neh­men, auch zu Dei­ner Ziel­gruppe gehört.

Ein wei­te­rer und viel­fach ent­schei­den­der Nach­teil sind die Kos­ten. Druck­kos­ten von Fly­ern sind dank der Online-Dru­cke­reien heute um ein Viel­fa­ches gerin­ger als noch vor rund zehn Jah­ren. Aber die Schal­tungs­kos­ten für Anzei­gen in der Tages­presse bei­spiels­weise sind immer noch sehr hoch — gerade für ein klei­nes Unter­neh­men mit begrenz­tem Mar­ke­ting-Bud­get oft uner­schwing­lich. Da gerade Anzei­gen­wer­bung von ste­ter Regel­mä­ßig­keit lebt, emp­fehle ich Dir, wenn Du Dir das nicht leis­ten kannst oder willst, die Fin­ger davon zu las­sen. Für den Preis einer ein­ma­lig geschal­te­ten Anzeige fährst Du dann bes­ser für ein Wochen­ende in einen Kurz­ur­laub — davon hast Du dann wesent­lich mehr!

Wei­tere Nach­teile lie­gen in der oft man­geln­den Fle­xi­bi­li­tät und Geschwin­dig­keit (vor allem im Ver­gleich zu Online-Maß­nah­men, wo Du jeder­zeit ein­grei­fen kannst). Stellst Du bei­spiels­weise fest, dass Dein Flyer nicht so funk­tio­niert, wie Du Dir das gewünscht hast, dann musst Du erst neue dru­cken las­sen. Bis die Ände­run­gen umge­setzt sind und die neuen Flyer aus der Dru­cke­rei bei Dir sind, ver­ge­hen aber selbst im güns­tigs­ten Fall ein paar Tage. Oder Du möch­test eine ori­gi­nelle und super zu Dei­nem Unter­neh­men pas­sende Wer­be­maß­nahme umset­zen und erfährst dann, dass Du aber nicht nur an einem ein­zi­gen Ort wer­ben kannst, son­dern gleich ein gan­zes Paket buchen musst. Das ist zum Bei­spiel bei der Pla­kat­wer­bung häu­fig der Fall.

Vorteile von Marketing Maßnahmen außerhalb des Internets

Doch diese Nach­teile ein­mal außer Acht gelas­sen haben die tra­di­tio­nel­len Metho­den auch eine ganze Reihe von Vorteilen.

Oft­mals signa­li­sie­ren sie eine höhere Bestän­dig­keit und Wer­tig­keit, als es online-Wer­bung jemals ver­mit­teln könnte. Viele der oben gelis­te­ten Maß­nah­men sind Print­pro­dukte, lie­gen also in gedruck­ter Form vor und Du kannst sie immer dabei haben und ein­set­zen. Die Visi­ten­karte und der Flyer fal­len einem dabei natür­lich sofort ein.

Bei ande­ren Maß­nah­men bist Du selbst der Sym­pa­thie­trä­ger und kannst direkt auf Deine Inter­es­sen­ten ein­wir­ken. Das ist nicht nur beim Besuch von Netz­werk­ver­an­stal­tun­gen so, son­dern auch wenn Du einen Tag der offe­nen Tür oder einen gemein­sa­men Ver­an­stal­tungs­be­such orga­ni­sierst und durch­führst. Dein Gesicht, Dein Umgang mit den Besu­chern, bleibt bes­ser in Erin­ne­rung als jede noch so auf­wen­dig gemachte Bro­schüre und bes­ser als jede Anzeige in auf Face­book oder in Google.

Der Erin­ne­rungs­fak­tor und der Sym­pa­thie­fak­tor sind immens wich­tig bei der Kauf­ent­schei­dung. Klick um zu Tweeten

Viele der oben genann­ten Maß­nah­men und Metho­den för­dern und unter­stüt­zen das Emp­feh­lungs­mar­ke­ting. Das Schöne ist, dass das heute immer noch super funk­tio­niert — Du musst nur dar­auf ach­ten, dass Deine Wer­be­mit­tel auch dafür vor­be­rei­tet und geeig­net sind. Was Du da genau tun kannst, erkläre ich Dir in den kom­men­den Bei­trä­gen ganz genau. Für heute soll ein anschau­li­ches Bei­spiel Dir eine erste Vor­stel­lung ver­mit­teln, was man falsch machen und mit welch ein­fa­chen Mit­teln man es rich­tig machen kann:

Fallbeispiel Café-Eröffnung

Vor nicht allzu lan­ger Zeit sprach ich mit einer Café-Besit­ze­rin, nen­nen wir sie Heike, die sich bit­ter­lich dar­über beklagte, dass sie schon in der Eröff­nungs­phase nicht genug Umsatz machte.

Zur Eröff­nung waren hier alle Tische drin­nen und drau­ßen besetzt, aber die haben nur den einen Kaf­fee für den Gut­schein getrun­ken, nichts geges­sen und waren dann sofort wie­der weg.”

Was hat Heike nun genau falsch gemacht? Einen Gut­schein für einen kos­ten­lo­sen Kaf­fee in der Fuß­gän­ger-Zone rund um das Café zu ver­tei­len war doch eine gute Idee! Die Men­schen wur­den auf die Neu­eröff­nung auf­merk­sam und kamen oft direkt und wenige Minu­ten spä­ter ins Café.

Was hät­test Du anders gemacht?

Heike hat die Gut­scheine alleine gestal­tet — und die sahen auch gar nicht schlecht aus. Alle wich­ti­gen Infos waren dar­auf ent­hal­ten. Aber sie hatte nicht vor­aus­ge­se­hen, dass viele Men­schen wirk­lich Pfen­nig­fuch­ser und Schnäpp­chen­jä­ger sind. Genau so gut hätte sie einen Aus­ru­fer vor das Café stel­len kön­nen, der den gan­zen Tag ruft “Heute kos­ten­lo­ser Kaf­fee!”. Damit hat Heike die Erwar­tungs­hal­tung bei den Men­schen geweckt, dass es bei ihr immer etwas umsonst gibt. Sie hat sie sozu­sa­gen nicht daran gewöhnt, dass sie erst bei ihr etwas kau­fen müssen.

Der Zusatz: “Der zweite Kaf­fee geht aufs Haus” oder “Zu jedem Früh­stück gibt es einen kos­ten­lo­sen Oran­gen­saft” hätte ihr gleich mehr Umsatz in die Kasse gebracht und vor allem auch die rich­ti­gen Kun­den — näm­lich die, die auch bereit sind, für einen gut gemach­ten Kaf­fee in anspre­chen­der Umge­bung zu bezahlen.

Fazit

Ich rate Dir also, immer einen bun­ten Mar­ke­ting-Mix, der die Beson­der­hei­ten Dei­nes Unter­neh­mens berück­sich­tigt, ein­zu­set­zen. Genau so, wie es ein Feh­ler ist, heut­zu­tage nicht im Inter­net zu wer­ben und die vie­len groß­ar­ti­gen Mög­lich­kei­ten dort zu nut­zen, ist es ein Feh­ler, die tra­di­tio­nel­len Metho­den außer Acht zu las­sen und sich nur auf online zu konzentrieren.

Hast Du eine Frage zu die­sem Thema? Oder möch­test Du mir Deine Erfah­run­gen schil­dern oder meine Mei­nung hören? Dann schreib es mir in die Kom­men­tare. Ich freue mich darauf!

Wer schreibt hier?

Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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  1. Hallo Bir­git,
    ein sehr schö­ner Arti­kel, aber
    zum Thema Flyer:
    In mei­nem Umfeld höre ich immer wie­der, dass ich mir heute das Geld für Flyer spa­ren kann. Sie wür­den zwar mit­ge­nom­men, aber dann bald in den Papier­korb gewor­fen. Und tat­säch­lich habe ich das Gefühl, dass meine Flyer nicht gelau­fen sind.
    Zur Zeit habe ich wie­der eine Cam­pa­gne für kos­ten­freie Webi­nare für Eltern lau­fen. Dazu habe ich einen Online-Brief geschrie­ben, in dem der Link zu der Ankün­di­gung auf der Web­site ange­ge­ben ist.
    Dar­über ist eine hef­tige Dis­kus­sion aus­ge­bro­chen, ob es dazu einen Flyer braucht oder nicht.
    Ich habe noch keinen.
    Eines der Argu­mente: Warum willst Du für ein Online-Pro­dukt mit tra­di­tio­nel­len Mit­teln wer­ben. Nutze das Netz.
    Aber wie viele Eltern sind im Netz?
    DAs war hof­fent­lich nicht zu viel 🙂
    Herz­li­chen Gruß
    Brigitte

    1. Liebe Bri­gitte,
      herz­li­chen Dank für Dei­nen Kom­men­tar und Dei­nen Erfah­rungs­be­richt zum Flyer-Einsatz. 

      Das “Gefühl”, dass Deine Flyer nicht gelau­fen sind, ist ein Zei­chen für einen typi­schen feh­ler­haf­ten Ein­satz des Medi­ums. Flyer funk­tio­nie­ren auch in der heu­ti­gen Zeit noch sehr gut (ich werde am Mon­tag einen aus­führ­li­chen Arti­kel zum Thema ver­öf­fent­li­chen, ist schon in der Vor­be­rei­tung) — aber man kann viele Feh­ler dabei machen. Gestal­tung, Text, Auf­lage, Ver­teil­wege … um nur einige Fak­to­ren zu nen­nen, die den Erfolg eines Fly­ers schmä­lern oder zunichte machen können. 

      Meine Erfah­rung über viele Flyer, die ich in mei­ner Mar­ke­ting-Lauf­bahn gestal­tet und “unters Volk” gebracht habe, ist eine gänz­lich andere. 

      Ich finde es durch­aus ange­mes­sen, auch mal den Medi­en­bruch zu wagen und für ein Online-Pro­dukt off­line zu wer­ben. Aber Du musst es dem Emp­fän­ger des Fly­ers auch leicht machen, den Weg ins Inter­net zu finden. 

      Ganz abge­se­hen davon: Es gibt wirk­lich viele Eltern im Netz. Manch­mal musst Du nur etwas um die Ecke denken:

      Schreibe hoch­wer­tige Blog­bei­träge zu den The­men, die gut bei Google gefun­den werden.

      Tum­mel Dich mal in den Floh­markt-Grup­pen, da wirst Du sehen, wie viel Kin­der­be­klei­dung, Spiel­zeug und ähn­li­ches dort ange­bo­ten wird.

      Denke nicht nur “Social Media” son­dern Schau, wel­che Foren Du findest.

      Schalte even­tu­ell Anzei­gen (Ban­ner) bei ein­schlä­gi­gen Eltern-Zeit­schrif­ten im Netz.

      Mach’ eine Google Adwords-Kampagne.

      Nutze Face­book-Ads — treff­si­che­rer kannst Du Eltern nicht selektieren.

      Ich hoffe, Dir etwas wei­ter gehol­fen zu haben!

      Mit bes­ten Grüßen
      Birgit

  2. Ich muss mei­nen Kom­men­tar lei­der revi­die­ren: Der geplante Blog­bei­trag zu den Fly­ern wird lei­der etwas spä­ter erschei­nen müs­sen. Dafür werde ich einen ande­ren span­nen­den Bei­trag ver­öf­fent­li­chen, der auch gut zum Thema passt und sogar mit­tel­bar etwas mit Fly­ern zu tun hat.

  3. Hallo Bir­git,
    danke für Deine aus­führ­li­che Ant­wort, in der Du mir hilf­rei­che Anre­gun­gen gege­ben hast.
    Aller­dings sind die Eltern, die ich anspre­che, nicht mehr mit Kin­der­klei­dern und Spiel­zeug unterwegs.
    OK, ich erwarte mit Span­nung Dei­nen Arti­kel zum Flyer und bin mir sicher, dass der vor­ge­zo­gene Arti­kel auch span­nend sein wird.
    herz­li­chen Gruß
    Brigitte

    1. Liebe Bri­gitte,
      super, wenn ich Dir Inspi­ra­tion geben konnte. Klar, die Kin­der Dei­ner Ziel­gruppe sind älter — es ging ja auch in ers­ter Linie um das “Um-die-Ecke-den­ken” — und das fällt Dir, da Du Deine Ziel­gruppe gut kennst, sicher leich­ter als mir. Lies ein­fach wei­ter bei mir mit — ich denke, da kom­men noch span­nende The­men für Dich!
      Beste Grüße
      Birgit

  4. Tol­ler Blog­bei­trag! Genau so sehen wir es auch, die bunte Mischung ist wich­tig gerade im Hand­werk­be­reich. Bei Print­wer­bung is es wich­tig auf­fäl­lig zu sein sonst bringt es nichts.

  5. Hallo Bir­git,

    super Arti­kel. Auch ich habe eine Ziel­gruppe, die sich nicht nur im Inter­net bewegt, son­dern auch lie­ber off­line per­sön­li­che Kon­takte knüpft. Aus die­sem Grund kann ich auf Visi­ten­kar­ten und Flyer kaum ver­zich­ten. Mich las­sen in ers­ter Linie die Streu­ungs­ver­luste bei den Off­line-Wer­be­mit­teln zögern.
    Was zudem nicht außer Acht gelas­sen wer­den darf, ist die Meß­bar­keit der Erfolge ein­zel­ner Wer­be­maß­nah­men. Da fühle ich mich im Online-Mar­ke­ting doch woh­ler, wo ich ana­ly­sie­ren kann, Wer­bung gezielt steu­ern und wirt­schaft­li­cher in Wer­bung inves­tie­ren kann.

    1. Hallo Lars,
      vie­len Dank für Dei­nen Kom­men­tar und Deine Über­le­gun­gen zur Mess­bar­keit. Wenn man es geschickt anstellt, kann man schon etwas mes­sen. Man muss es den Nut­zern nur leicht machen. Ich denke da bei­spiels­weise an QR-Codes, die man ein­baut und dann die Sei­ten­auf­rufe tra­cken kann. Oder auch an den guten alten Cou­pon, der beim Ein­kauf oder Inan­spruch­nahme der Dienst­leis­tung mit­ge­bracht wer­den soll. Ich bin auch kein Freund davon, bei­spiels­weise Flyer wahl­los irgendwo (von Spar­kasse bis Fri­seur) aus­zu­le­gen, son­dern nur sehr gezielt und mög­lichst per­sön­lich zu ver­tei­len. Aber das ist natür­lich nicht immer und für jeden so umsetzbar.
      Beste Grüße
      Birgit

      1. Meine Erfah­rung mit QR-Code: hat nichts daran geän­dert. Ließ sich jeden­falls nicht an höhe­ren Zugriffs­zah­len bemerken.

        1. Liebe Bri­gitte,
          um die tat­säch­li­chen Zugriffe zu tra­cken, sollte der QR-Code mög­lichst auf eine spe­zi­elle Lan­ding-Page füh­ren, die ander­wei­tig nicht bewor­ben wird, um fest­zu­stel­len, wie viele Zugriffe tat­säch­lich dar­über kom­men. Und schraube Deine Erwar­tun­gen gerade für Flyer und Visi­ten­kar­ten nicht zu hoch. Meine Erfah­run­gen zei­gen, dass auf 1000 ver­teilte Flyer sich höchs­tens 10 Pro­zent die Web­site anse­hen und von denen wie­derum höchs­tens 10 Pro­zent dann auch Kon­takt aufnehmen.
          Das Ganze ist auch noch abhän­gig davon, wie ziel­grup­pen­ge­recht Du die Flyer und Visi­ten­kar­ten ver­tei­len konn­test. Wenn sie nur “irgendwo” aus­lie­gen ist das Ergeb­nis ein viel schlech­te­res als wenn Du sie bei­spiels­weise bei einer Fach­messe ver­teilst oder ver­tei­len lässt.
          Wie viele Flyer/Visitenkarten hast Du denn wo ver­teilt? Je höher die Zahl desto aus­sa­ge­kräf­ti­ger ist “was das bringt”.
          Zau­ber­hafte Grüße
          Birgit

          1. Liebe Bir­git,
            ich habe 500 Flyer gedruckt.
            h, Etwa 100 bei einer eins­clä­gi­gen Messe ver­teilt, etwa 300 an Schu­len ver­schickt mit Brief und per­sön­li­cher Mail-Ankün­di­gung bei Lehrern.
            OK, Lan­ding­page habe ich keine gemacht, aber da meine Besu­cher­zahl eher im ein­stel­li­gen Bereich ist, macht das auch nichts (sagt mein Mann) 😉
            Gerade bin ich wie­der dabei Flyer für ein Webi­nar vorzubereiten.
            Die­ses Stoch­dern im Nebel lähmt mich unsäg­lich. Das fängt schon bei der Anspra­che an: Schüler/innen, Eltern, Lehrer?
            Dies­mal wer­den sie wie­der auf einer Messe von mir verteilt.
            Mit oder ohne QR-Code, weiß ich noch nicht.
            Ich habe mich jetzt für die Anspra­che an die Schüler/innen ent­schie­den, auch wenn auf der Messe ver­mut­lich die Eltern in der Mehr­heit sind.
            Herz­li­chen Gruß

          2. Liebe Bri­gitte,
            so hart es klingt, in die­sem Fall sind Deine Rück­läufe doch gar nicht schlecht! 100 bei einer ein­schlä­gi­gen Messe ver­teilt ist schon mal gut. Die 300 per Post an die Schu­len ver­schick­ten kannst Du wahr­schein­lich “in die Tonne klop­pen” — so wie ich die Schu­len kenne, sind die gleich im Sekre­ta­riat in den Rund­ord­ner gelan­det — Mail-Ankün­di­gung hin oder her (ich lasse mich gern eines Bes­se­ren beleh­ren, aber mein Mann ist Leh­rer, einige unse­rer bes­ten Freunde auch — ich kenne die Wer­be­feind­lich­keit die­ser Ziel­gruppe also nur zu gut!). Du willst ein Webi­nar über einen Flyer bewer­ben? Warum die­ser Medi­en­bruch? Ver­folgst Du damit einen bestimm­ten Zweck? — Wir kön­nen die Dis­kus­sion auch gern in den Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel ver­le­gen — das sind ja schon ziem­lich interne Details, die wir hier öffent­lich besprechen.
            Liebe Grüße
            Birgit

          3. Gern, Bir­git, wie machen wir das?
            Müs­sen wir etwas mit­neh­men, damit die andern fol­gen können?
            Soll ich ein­fach einen Bei­trag ähn­li­chen Wort­lau­tes in die Gruppe schreiben?

          4. Ver­linke ein­fach auf den Blog­bei­trag und bezieh Dich auf unsere Kom­men­tare — dann schlie­ßen wir die Dis­kus­sion dort an, Brigitte 🙂

  6. Hallo Bir­git,
    schö­ner Arti­kel. Vie­les kommt mir so bekannt vor. Und bei man­cher Anzei­gen­schal­tung hatte ich hin­ter­her gedacht, dass ich mir dafür bes­ser etwas ande­res gegönnt hätte. Mit Mes­se­auf­tritte habe ich aller­dings ganz gute Erfah­run­gen gemacht. Aller­dings glaube ich, dass ich da noch eini­ges opti­mie­ren kann.

    1. Hallo Regi­nald,
      ja, da sieht man mal wie­der, dass nicht alles für jeden gilt — in Dei­nem Bereich denke ich auch, sind die Mes­sen unver­zicht­bar. Opti­mie­ren kann man immer 😉
      Herz­li­che Grüße
      Birgit

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