Marketing ohne Internet - Vorteile und Nachteile
Marketing ohne Internet - zum Beispiel mit Außenwerbung

Marketing ohne Internet – Vorteile und Nachteile

Die Beiträge, die Du bisher in diesem Blog lesen konntest, haben sich ausschließlich mit den Möglichkeiten von Online-Marketing beschäftigt. Für Dein lokales Unternehmen brauchst Du aber auch Marketing ohne Internet.

So gut, wie die Online-Maßnahmen zur Kundengewinnung funktionieren – es bleiben Kundengruppen unerreicht, die aber trotzdem zu Deiner Zielgruppe gehören können. Noch heute gibt es weitere Kreise in der Bevölkerung, die nicht online und in Social Media sind. Meine Eltern, beide Mitte siebzig, gehören zum Beispiel dazu. Auch meinen Mann wirst Du nicht in den Social Media finden. Selbst unter jüngeren Menschen gibt es Internet-Verweigerer, die einfach keinen Spaß daran haben. Und auch, wenn es manchmal so erscheint, als ob einige Menschen nur noch im Internet ansprechbar sind – es stimmt einfach nicht.

Wir Marketing-Menschen sprechen außerdem immer davon, dass es so-und-so-viele Kontakte braucht, bis ein Interessent auch kauft. Die angegebenen Zahlen schwanken und reichen so ungefähr von sieben bis 21. Das stimmt tatsächlich, die genaue Zahl ist dabei unwichtig.

Betrachte Dich mal selbst. Wie oft hast Du, nachdem Du erfahren hast, dass in Deiner Stadt ein tolles neues Restaurant eröffnet hat, gesagt „Wir müssen da mal hingehen!“ bevor Du dann tatsächlich auch dort gegessen hast? Vielleicht ist es Dir jedes Mal, wenn Du mit dem Auto dort vorbei gefahren bist, wieder eingefallen, doch sobald Du Dich über den nächsten Autofahrer geärgert hast, hast Du es garantiert schon wieder vergessen.

Genau so ergeht es Deinen Kunden.

Darum ist es wichtig, dass Du nicht nur die Klaviatur des Online-Marketing kennst und beherrschst, sondern auch über Deine Möglichkeiten im Bereich der traditionellen Werbemaßnahmen Bescheid weißt. Nur so kannst Du strategisch und geplant entscheiden, was Du davon umsetzen willst und kannst.

Ich schreibe ausdrücklich „kannst“. Denn ich will hier nicht verheimlichen, dass traditionelle Werbemaßnahmen oft einen entscheidenden Nachteil haben: sie sind relativ teuer.

Die Kosten müssen nicht unbedingt finanzieller Natur sein. Auch Dein persönlicher Zeiteinsatz gehört dazu.

Marketing ohne Internet – traditionelle Methoden

Hier liste ich einmal ganz wertfrei, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne besondere Reihenfolge die wichtigsten Marketing-Maßnahmen ohne Internet-Bezug auf:

  • Flyer und Handzettel
  • Plakate, City-Light-Poster, Litfass-Säulen
  • Werbebriefe (Print-Mailings)
  • Visitenkarten
  • Broschüren
  • Fahrzeugwerbung
  • Außenwerbung (Fahnen, Schilder, Leuchtreklame)
  • Kataloge
  • Huckepack-Werbung (zum Beispiel Brötchentüten, Pizzakartons, Hefteinbände)
  • Anzeigen in der Tageszeitung, in kostenlosen Zeitungen, in lokalen oder regionalen Magazinen
  • Postkarten in der Gastronomie
  • Hörfunkwerbung
  • Messen
  • Sponsoring (nicht nur im Sport, sondern auch von lokalen Veranstaltungen wie zum Beispiel Gourmet-Veranstaltungen, Musikfestivals usw.)
  • Werbegeschenke
  • Netzwerk-Veranstaltungen und Vereinsmitgliedschaften
  • Gehweg-Aufsteller
  • Schaufenster-Werbung
  • Promotions in der Stadt oder auf Veranstaltungen
  • Tag der offenen Tür
  • Executive-Clubs und Kundenveranstaltungen wie gemeinsame Veranstaltungsbesuche
  • Werbung im Lokalfernsehen
  • Praxis-TV in Wartezimmern von Ärzten oder Krankenhäusern

Eine ganz schön lange Liste, nicht wahr? Nicht alles eignet sich für jedes Unternehmen und vieles davon ist unmittelbar vom verfügbaren Budget abhängig. Zu jeder einzelnen Methode könnte ich einen kompletten Blogbeitrag schreiben – und werde es in Zukunft auch nach und nach tun.

Nachteile von Maßnahmen außerhalb des Internets

Ich bin ein großer Fan von klassischen Marketing-Maßnahmen, so wie oben aufgelistet. Doch sie haben auch ihre Nachteile – insbesondere im Vergleich mit den Möglichkeiten, die das Internet bietet:

Etliche der Maßnahmen funktionieren nach dem Wassersprenger-System im Garten. Wo das Wasser hingesprüht wird, wird alles nass. Auch das, was gar nicht so nass werden will oder soll. Das nennt man Streuverluste. Berüchtigt dafür sind Plakate am Straßenrand, Fernseh- oder auch Hörfunkwerbung. Hier wird nach dem Musketier-Prinzip verfahren (eines für alle) und hat damit oft zur Folge, dass nur ein Bruchteil derjenigen, die die Werbung wahrnehmen, auch zu Deiner Zielgruppe gehört.

Ein weiterer und vielfach entscheidender Nachteil sind die Kosten. Druckkosten von Flyern sind dank der Online-Druckereien heute um ein Vielfaches geringer als noch vor rund zehn Jahren. Aber die Schaltungskosten für Anzeigen in der Tagespresse beispielsweise sind immer noch sehr hoch – gerade für ein kleines Unternehmen mit begrenztem Marketing-Budget oft unerschwinglich. Da gerade Anzeigenwerbung von steter Regelmäßigkeit lebt, empfehle ich Dir, wenn Du Dir das nicht leisten kannst oder willst, die Finger davon zu lassen. Für den Preis einer einmalig geschalteten Anzeige fährst Du dann besser für ein Wochenende in einen Kurzurlaub – davon hast Du dann wesentlich mehr!

Weitere Nachteile liegen in der oft mangelnden Flexibilität und Geschwindigkeit (vor allem im Vergleich zu Online-Maßnahmen, wo Du jederzeit eingreifen kannst). Stellst Du beispielsweise fest, dass Dein Flyer nicht so funktioniert, wie Du Dir das gewünscht hast, dann musst Du erst neue drucken lassen. Bis die Änderungen umgesetzt sind und die neuen Flyer aus der Druckerei bei Dir sind, vergehen aber selbst im günstigsten Fall ein paar Tage. Oder Du möchtest eine originelle und super zu Deinem Unternehmen passende Werbemaßnahme umsetzen und erfährst dann, dass Du aber nicht nur an einem einzigen Ort werben kannst, sondern gleich ein ganzes Paket buchen musst. Das ist zum Beispiel bei der Plakatwerbung häufig der Fall.

Vorteile von Marketing Maßnahmen außerhalb des Internets

Doch diese Nachteile einmal außer Acht gelassen haben die traditionellen Methoden auch eine ganze Reihe von Vorteilen.

Oftmals signalisieren sie eine höhere Beständigkeit und Wertigkeit, als es online-Werbung jemals vermitteln könnte. Viele der oben gelisteten Maßnahmen sind Printprodukte, liegen also in gedruckter Form vor und Du kannst sie immer dabei haben und einsetzen. Die Visitenkarte und der Flyer fallen einem dabei natürlich sofort ein.

Bei anderen Maßnahmen bist Du selbst der Sympathieträger und kannst direkt auf Deine Interessenten einwirken. Das ist nicht nur beim Besuch von Netzwerkveranstaltungen so, sondern auch wenn Du einen Tag der offenen Tür oder einen gemeinsamen Veranstaltungsbesuch organisierst und durchführst. Dein Gesicht, Dein Umgang mit den Besuchern, bleibt besser in Erinnerung als jede noch so aufwendig gemachte Broschüre und besser als jede Anzeige in auf Facebook oder in Google.

Der Erinnerungsfaktor und der Sympathiefaktor sind immens wichtig bei der Kaufentscheidung. Klick um zu Tweeten

Viele der oben genannten Maßnahmen und Methoden fördern und unterstützen das Empfehlungsmarketing. Das Schöne ist, dass das heute immer noch super funktioniert – Du musst nur darauf achten, dass Deine Werbemittel auch dafür vorbereitet und geeignet sind. Was Du da genau tun kannst, erkläre ich Dir in den kommenden Beiträgen ganz genau. Für heute soll ein anschauliches Beispiel Dir eine erste Vorstellung vermitteln, was man falsch machen und mit welch einfachen Mitteln man es richtig machen kann:

Fallbeispiel Café-Eröffnung

Vor nicht allzu langer Zeit sprach ich mit einer Café-Besitzerin, nennen wir sie Heike, die sich bitterlich darüber beklagte, dass sie schon in der Eröffnungsphase nicht genug Umsatz machte.

„Zur Eröffnung waren hier alle Tische drinnen und draußen besetzt, aber die haben nur den einen Kaffee für den Gutschein getrunken, nichts gegessen und waren dann sofort wieder weg.“

Was hat Heike nun genau falsch gemacht? Einen Gutschein für einen kostenlosen Kaffee in der Fußgänger-Zone rund um das Café zu verteilen war doch eine gute Idee! Die Menschen wurden auf die Neueröffnung aufmerksam und kamen oft direkt und wenige Minuten später ins Café.

Was hättest Du anders gemacht?

Heike hat die Gutscheine alleine gestaltet – und die sahen auch gar nicht schlecht aus. Alle wichtigen Infos waren darauf enthalten. Aber sie hatte nicht vorausgesehen, dass viele Menschen wirklich Pfennigfuchser und Schnäppchenjäger sind. Genau so gut hätte sie einen Ausrufer vor das Café stellen können, der den ganzen Tag ruft „Heute kostenloser Kaffee!“. Damit hat Heike die Erwartungshaltung bei den Menschen geweckt, dass es bei ihr immer etwas umsonst gibt. Sie hat sie sozusagen nicht daran gewöhnt, dass sie erst bei ihr etwas kaufen müssen.

Der Zusatz: „Der zweite Kaffee geht aufs Haus“ oder „Zu jedem Frühstück gibt es einen kostenlosen Orangensaft“ hätte ihr gleich mehr Umsatz in die Kasse gebracht und vor allem auch die richtigen Kunden – nämlich die, die auch bereit sind, für einen gut gemachten Kaffee in ansprechender Umgebung zu bezahlen.

Fazit

Ich rate Dir also, immer einen bunten Marketing-Mix, der die Besonderheiten Deines Unternehmens berücksichtigt, einzusetzen. Genau so, wie es ein Fehler ist, heutzutage nicht im Internet zu werben und die vielen großartigen Möglichkeiten dort zu nutzen, ist es ein Fehler, die traditionellen Methoden außer Acht zu lassen und sich nur auf online zu konzentrieren.

Hast Du eine Frage zu diesem Thema? Oder möchtest Du mir Deine Erfahrungen schildern oder meine Meinung hören? Dann schreib es mir in die Kommentare. Ich freue mich darauf!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:
  • Brigitte sagt:

    Hallo Birgit,
    ein sehr schöner Artikel, aber
    zum Thema Flyer:
    In meinem Umfeld höre ich immer wieder, dass ich mir heute das Geld für Flyer sparen kann. Sie würden zwar mitgenommen, aber dann bald in den Papierkorb geworfen. Und tatsächlich habe ich das Gefühl, dass meine Flyer nicht gelaufen sind.
    Zur Zeit habe ich wieder eine Campagne für kostenfreie Webinare für Eltern laufen. Dazu habe ich einen Online-Brief geschrieben, in dem der Link zu der Ankündigung auf der Website angegeben ist.
    Darüber ist eine heftige Diskussion ausgebrochen, ob es dazu einen Flyer braucht oder nicht.
    Ich habe noch keinen.
    Eines der Argumente: Warum willst Du für ein Online-Produkt mit traditionellen Mitteln werben. Nutze das Netz.
    Aber wie viele Eltern sind im Netz?
    DAs war hoffentlich nicht zu viel 🙂
    Herzlichen Gruß
    Brigitte

    • Birgit Schultz sagt:

      Liebe Brigitte,
      herzlichen Dank für Deinen Kommentar und Deinen Erfahrungsbericht zum Flyer-Einsatz.

      Das „Gefühl“, dass Deine Flyer nicht gelaufen sind, ist ein Zeichen für einen typischen fehlerhaften Einsatz des Mediums. Flyer funktionieren auch in der heutigen Zeit noch sehr gut (ich werde am Montag einen ausführlichen Artikel zum Thema veröffentlichen, ist schon in der Vorbereitung) – aber man kann viele Fehler dabei machen. Gestaltung, Text, Auflage, Verteilwege … um nur einige Faktoren zu nennen, die den Erfolg eines Flyers schmälern oder zunichte machen können.

      Meine Erfahrung über viele Flyer, die ich in meiner Marketing-Laufbahn gestaltet und „unters Volk“ gebracht habe, ist eine gänzlich andere.

      Ich finde es durchaus angemessen, auch mal den Medienbruch zu wagen und für ein Online-Produkt offline zu werben. Aber Du musst es dem Empfänger des Flyers auch leicht machen, den Weg ins Internet zu finden.

      Ganz abgesehen davon: Es gibt wirklich viele Eltern im Netz. Manchmal musst Du nur etwas um die Ecke denken:

    • Schreibe hochwertige Blogbeiträge zu den Themen, die gut bei Google gefunden werden.
    • Tummel Dich mal in den Flohmarkt-Gruppen, da wirst Du sehen, wie viel Kinderbekleidung, Spielzeug und ähnliches dort angeboten wird.
    • Denke nicht nur „Social Media“ sondern Schau, welche Foren Du findest.
    • Schalte eventuell Anzeigen (Banner) bei einschlägigen Eltern-Zeitschriften im Netz.
    • Mach‘ eine Google Adwords-Kampagne.
    • Nutze Facebook-Ads – treffsicherer kannst Du Eltern nicht selektieren.
    • Ich hoffe, Dir etwas weiter geholfen zu haben!

      Mit besten Grüßen
      Birgit

  • Birgit Schultz sagt:

    Ich muss meinen Kommentar leider revidieren: Der geplante Blogbeitrag zu den Flyern wird leider etwas später erscheinen müssen. Dafür werde ich einen anderen spannenden Beitrag veröffentlichen, der auch gut zum Thema passt und sogar mittelbar etwas mit Flyern zu tun hat.

  • Brigitte sagt:

    Hallo Birgit,
    danke für Deine ausführliche Antwort, in der Du mir hilfreiche Anregungen gegeben hast.
    Allerdings sind die Eltern, die ich anspreche, nicht mehr mit Kinderkleidern und Spielzeug unterwegs.
    OK, ich erwarte mit Spannung Deinen Artikel zum Flyer und bin mir sicher, dass der vorgezogene Artikel auch spannend sein wird.
    herzlichen Gruß
    Brigitte

    • Birgit Schultz sagt:

      Liebe Brigitte,
      super, wenn ich Dir Inspiration geben konnte. Klar, die Kinder Deiner Zielgruppe sind älter – es ging ja auch in erster Linie um das „Um-die-Ecke-denken“ – und das fällt Dir, da Du Deine Zielgruppe gut kennst, sicher leichter als mir. Lies einfach weiter bei mir mit – ich denke, da kommen noch spannende Themen für Dich!
      Beste Grüße
      Birgit

  • Tommaso sagt:

    Toller Blogbeitrag! Genau so sehen wir es auch, die bunte Mischung ist wichtig gerade im Handwerkbereich. Bei Printwerbung is es wichtig auffällig zu sein sonst bringt es nichts.

  • Lars sagt:

    Hallo Birgit,

    super Artikel. Auch ich habe eine Zielgruppe, die sich nicht nur im Internet bewegt, sondern auch lieber offline persönliche Kontakte knüpft. Aus diesem Grund kann ich auf Visitenkarten und Flyer kaum verzichten. Mich lassen in erster Linie die Streuungsverluste bei den Offline-Werbemitteln zögern.
    Was zudem nicht außer Acht gelassen werden darf, ist die Meßbarkeit der Erfolge einzelner Werbemaßnahmen. Da fühle ich mich im Online-Marketing doch wohler, wo ich analysieren kann, Werbung gezielt steuern und wirtschaftlicher in Werbung investieren kann.

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Lars,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Überlegungen zur Messbarkeit. Wenn man es geschickt anstellt, kann man schon etwas messen. Man muss es den Nutzern nur leicht machen. Ich denke da beispielsweise an QR-Codes, die man einbaut und dann die Seitenaufrufe tracken kann. Oder auch an den guten alten Coupon, der beim Einkauf oder Inanspruchnahme der Dienstleistung mitgebracht werden soll. Ich bin auch kein Freund davon, beispielsweise Flyer wahllos irgendwo (von Sparkasse bis Friseur) auszulegen, sondern nur sehr gezielt und möglichst persönlich zu verteilen. Aber das ist natürlich nicht immer und für jeden so umsetzbar.
      Beste Grüße
      Birgit

      • Brigitte Späth sagt:

        Meine Erfahrung mit QR-Code: hat nichts daran geändert. Ließ sich jedenfalls nicht an höheren Zugriffszahlen bemerken.

        • Birgit Schultz sagt:

          Liebe Brigitte,
          um die tatsächlichen Zugriffe zu tracken, sollte der QR-Code möglichst auf eine spezielle Landing-Page führen, die anderweitig nicht beworben wird, um festzustellen, wie viele Zugriffe tatsächlich darüber kommen. Und schraube Deine Erwartungen gerade für Flyer und Visitenkarten nicht zu hoch. Meine Erfahrungen zeigen, dass auf 1000 verteilte Flyer sich höchstens 10 Prozent die Website ansehen und von denen wiederum höchstens 10 Prozent dann auch Kontakt aufnehmen.
          Das Ganze ist auch noch abhängig davon, wie zielgruppengerecht Du die Flyer und Visitenkarten verteilen konntest. Wenn sie nur „irgendwo“ ausliegen ist das Ergebnis ein viel schlechteres als wenn Du sie beispielsweise bei einer Fachmesse verteilst oder verteilen lässt.
          Wie viele Flyer/Visitenkarten hast Du denn wo verteilt? Je höher die Zahl desto aussagekräftiger ist „was das bringt“.
          Zauberhafte Grüße
          Birgit

          • Brigitte Späth sagt:

            Liebe Birgit,
            ich habe 500 Flyer gedruckt.
            h, Etwa 100 bei einer einsclägigen Messe verteilt, etwa 300 an Schulen verschickt mit Brief und persönlicher Mail-Ankündigung bei Lehrern.
            OK, Landingpage habe ich keine gemacht, aber da meine Besucherzahl eher im einstelligen Bereich ist, macht das auch nichts (sagt mein Mann) 😉
            Gerade bin ich wieder dabei Flyer für ein Webinar vorzubereiten.
            Dieses Stochdern im Nebel lähmt mich unsäglich. Das fängt schon bei der Ansprache an: Schüler/innen, Eltern, Lehrer?
            Diesmal werden sie wieder auf einer Messe von mir verteilt.
            Mit oder ohne QR-Code, weiß ich noch nicht.
            Ich habe mich jetzt für die Ansprache an die Schüler/innen entschieden, auch wenn auf der Messe vermutlich die Eltern in der Mehrheit sind.
            Herzlichen Gruß

          • Birgit Schultz sagt:

            Liebe Brigitte,
            so hart es klingt, in diesem Fall sind Deine Rückläufe doch gar nicht schlecht! 100 bei einer einschlägigen Messe verteilt ist schon mal gut. Die 300 per Post an die Schulen verschickten kannst Du wahrscheinlich „in die Tonne kloppen“ – so wie ich die Schulen kenne, sind die gleich im Sekretariat in den Rundordner gelandet – Mail-Ankündigung hin oder her (ich lasse mich gern eines Besseren belehren, aber mein Mann ist Lehrer, einige unserer besten Freunde auch – ich kenne die Werbefeindlichkeit dieser Zielgruppe also nur zu gut!). Du willst ein Webinar über einen Flyer bewerben? Warum dieser Medienbruch? Verfolgst Du damit einen bestimmten Zweck? – Wir können die Diskussion auch gern in den Marketing-Zauber Mastermind-Zirkel verlegen – das sind ja schon ziemlich interne Details, die wir hier öffentlich besprechen.
            Liebe Grüße
            Birgit

          • Brigitte Späth sagt:

            Gern, Birgit, wie machen wir das?
            Müssen wir etwas mitnehmen, damit die andern folgen können?
            Soll ich einfach einen Beitrag ähnlichen Wortlautes in die Gruppe schreiben?

          • Birgit Schultz sagt:

            Verlinke einfach auf den Blogbeitrag und bezieh Dich auf unsere Kommentare – dann schließen wir die Diskussion dort an, Brigitte 🙂

  • Martina sagt:

    Vielen dank, die Informationen sind ziemlich hilfreich.

  • Beliebte Beiträge

    >