Marketing und Social Media ohne Schreibtisch - mobil mit dem Smartphone

Marketing und Social Media ohne Schreibtisch — Teil 1

Kürz­lich nahm ich auf Face­book an einer Umfrage von Timo Schlap­pin­ger teil, der fragte, wel­che Art von Rech­ner man nutzt (der Link funk­tio­niert nur, wenn Du auf Face­book und Mit­glied in der Gruppe bist) — und zu mei­ner Über­ra­schung fehlte dort ein Rech­ner­typ in der Umfrage.

Was fehlte, war natür­lich das Smart­phone.

Viel­leicht denkst Du jetzt genau so, wie Timo:

Wer arbei­tet wirk­lich auf dem Tablet oder Smart­phone? Das sind doch Spie­le­reien und zum Arbei­ten extrem ungüns­tig ;)”

Heute zeige ich Dir (und Timo 😉 ) dass ein moder­nes Smart­phone zwar einen Desk­top-PC nicht völ­lig erset­zen kann, aber Dir die Frei­heit gibt, nicht Dein gesam­tes Mar­ke­ting und Deine Social Media Akti­vi­tä­ten am Schreib­tisch aus­füh­ren zu müs­sen.

Du musst keine Ambi­tio­nen haben, ein digi­ta­ler Nomade zu wer­den, um davon zu pro­fi­tie­ren. Auch, wenn Du ein­fach mal raus willst, weil das Wet­ter so schön ist, Du viel­leicht War­te­zei­ten beim Arzt über­brü­cken musst oder mal einen Nach­mit­tag mit einem Stadt­bum­mel ver­brin­gen willst, und Dir dann im Café spon­tan noch Dinge ein­fal­len, die Du erle­di­gen möch­test oder musst.

Am Ende die­ses Bei­trags wer­den Dir sicher noch viele wei­tere Gele­gen­hei­ten ein­fal­len, ein­fach mal Dei­nen Schreib­tisch zu ver­las­sen, Dir Dein Smart­phone zu schnap­pen und trotz­dem pro­duk­tiv zu sein.

Welches Smartphone brauchst Du?

Ich werde hier keine Mar­ken-Emp­feh­lun­gen geben, eher Richt­werte. Denn ob Du nun ein Fan von Apple oder Android bist, tut nicht wirk­lich viel zur Sache. Ob Du alles, was ich beschreibe, auch mit einem Win­dows Phone oder einem Black­berry umset­zen könn­test, kann ich Dir aber nicht sagen, da ich diese Sys­teme nicht aus eige­ner Anschau­ung kenne.

Wor­auf Du ach­ten soll­test: Dein Smart­phone sollte rela­tiv neu sein, schnell und mit einem mög­lichst gro­ßen Dis­play. Für viele Anwen­dun­gen ist heut­zu­tage eine gute Kamera Pflicht. Meine Erfah­rung zeigt, unter einem Neu­preis von ca. 500 Euro hast Du meist mit Ein­schrän­kun­gen zu kämp­fen, die Dir den All­tag etwas schwe­rer machen wer­den. Damit bist du dann tat­säch­lich in der Preis­klasse eines Desk­top-PCs unter­wegs  — aber als Solo­pre­neu­rin sollte Dir es das wert sein.

Vor dem Hin­ter­grund, dass Du mit dem Smart­phone auch auf per­so­nen­be­zo­gene Daten zugreifst, musst Du Dir Gedan­ken machen, wie Du die Daten schützt, sollte Dir Dein Gerät ein­mal abhan­den kom­men. Ich nutze dafür den Fin­ger­ab­druck­scan­ner an mei­nem Smart­phone. Gut auf das wert­volle Stück auf­pas­sen ist aber defi­ni­tiv der beste Schutz.

Alle App-Emp­feh­lun­gen in die­sem Arti­kel bezie­hen sich auf Android Smart­pho­nes. Für die meis­ten Apps gibt es ver­gleich­bare auch für iOS, wenn nicht, sogar Bes­se­res (wie mir viele Apple-Jün­ger immer wie­der ver­si­chern 😉 ).

So, nach die­sen ein­lei­ten­den Wor­ten stelle ich Dir nun nach und nach vor, was ich alles mit mei­nem Smart­phone so anstelle.

Termine, Planung und Rückblick

Termine

Den Google Calen­dar habe ich schon seit lan­gen Jah­ren in Ver­wen­dung. Anfangs war er nur ein zusätz­li­ches Tool, neben mei­nem Time/system Papier­ka­len­der und Auf­ga­ben­buch. Dann kaufte ich 2010 mein ers­tes Smart­phone und es war um Time/system gesche­hen.

Das Time/system hatte ich in A5 und es hatte einen immensen Nach­teil: Es war super schwer. So gute 1,5 Kilo­gramm habe ich mit dem Teil immer durch die Gegend geschleppt. Was zur Folge hatte, dass ich das schließ­lich nicht mehr gern mit­ge­nom­men habe. Mein Smart­phone dage­gen ist immer an der Frau und so kann ich jeder­zeit und über­all mit Kun­den, Netz­werk-Part­nern, Freun­den und Fami­lie Ter­mine aus­ma­chen.

Der Google Calen­dar auf mei­nem Smart­phone

Über geschickte Auto­ma­ti­sie­run­gen arbei­tet mein Google Calen­dar auch mit mei­nen ande­ren Apps zusam­men, die ich Dir hier im Arti­kel vor­stelle — Du kannst das in einem Gast­bei­trag von mir im Blog von Aben­teuer Home­of­fice nach­le­sen.

Aufgaben und Projekte

Meine Auf­ga­ben und Pro­jekte plane ich seit März 2014 nicht mehr ana­log mit einem Bul­let Jour­nal ähn­li­chem Sys­tem, son­dern mit Todoist. Jede Auf­gabe, die ich zu erle­di­gen habe, egal ob geschäft­lich oder pri­vat, geht erst ein­mal hier hin. Jeden Mor­gen und jeden Abend gilt der erste bezie­hungs­weise letzte Blick mei­ner Auf­ga­ben­liste.

Tagesrückblick

Außer­dem halte ich Abends Rück­blick auf den Tag. Was habe ich geschafft? Bin ich mei­nen Zie­len näher gekom­men? Das mache ich dann oft nicht  mehr am Schreib­tisch, son­dern gemüt­lich auf der Couch — und sehr häu­fig eben nicht mit dem Lap­top, son­dern mit mei­nem Smart­phone.

Tags­über che­cke ich eben­falls immer wie­der, wel­che Auf­ga­ben als nächs­tes anste­hen. Da das Leben sich nicht immer an meine Pla­nung hält, ver­schiebe ich auch im Laufe eines Tages öfters mal Auf­ga­ben — und das ist umso wich­ti­ger, wenn ich unter­wegs bin.

Momen­tan oszil­liere 😉 ich zwi­schen mei­nem Leucht­turm Notiz­buch, mit dem ich dann mein Erfolgs­jour­nal führe, und einem Notiz­buch in Ever­note, das dem­sel­ben Zweck dient. Manch­mal brau­che ich eben mehr Hap­tik im Leben, manch­mal habe ich es lie­ber digi­tal.

Social Media Accounts betreuen

Schon mor­gens gilt mein ers­ter Griff dem Smart­phone und das zweite, was ich nach der Tages­pla­nung damit mache, ist das Che­cken mei­ner Social Media Kon­ten: Insta­gram, Twit­ter, Face­book-Seite, Face­book-Pro­fil. In die­ser Rei­hen­folge. Hier schaue ich, was sich über Nacht so erge­ben hat — oft über­ra­schend viel! — und beant­worte die ers­ten Fra­gen und reagiere auf Kom­men­tare. Damit beginnt meine Mor­gen­rou­tine und ich bin beru­higt, bis ich mich an den Schreib­tisch setze, dass es keine “offe­nen Enden” gibt.

Ich weiß, dass die­ses Vor­ge­hen völ­lig im Wider­spruch zu dem steht, was viele der Spe­zia­lis­ten für Zeit­ma­nage­ment pre­di­gen. Das Geheim­nis, warum das für mich funk­tio­niert ist, dass ich mir ein stren­ges Zeit­li­mit setze und außer­dem mei­nen Tag bereits am Vor­abend geplant habe, so dass ich mich nicht davon für die Auf­ga­ben des Tages ablen­ken lasse.

Auch im wei­te­ren Ver­lauf des Tages ist das Smart­phone ein zen­tra­les Instru­ment für meine Social Media Akti­vi­tä­ten. Wie in der Ein­lei­tung beschrie­ben, nutze ich auch War­te­zei­ten oder andere Gele­gen­hei­ten zwi­schen­durch, um den gan­zen Tag über Prä­senz zu zei­gen. Mit cle­ve­rem Zeit­ma­nage­ment schaffe ich es, dabei nicht ins Reich der Feen abzu­drif­ten.

Online Training+Coaching

 

 

Wenn Du nur ab und zu Hilfe oder einen Spar­rings­part­ner brauchst, ich bin auch stun­den­weise für Dich da! Ideal, wenn Du mit der “Tech­nik” auf Kriegs­fuß stehst. 

 

E-Mails sichten und beantworten

Im Anschluss an die Social Media Akti­vi­tä­ten folgt das Sich­ten und Bear­bei­ten von E-Mails. Die kleine Tas­ta­tur hat auch hier ihre Vor­teile, so fasse ich mich eher kurz. Wenn es doch mal län­gere Ant­wor­ten sein müs­sen, gibt es zwei Mög­lich­kei­ten. Ent­we­der ich dik­tiere meine Ant­wort oder ich mache aus der E-Mail eine Auf­gabe.

Nor­ma­ler­weise nutze ich auf mei­nem Smart­phone die Tas­ta­tur von Swift­Key. Ich liebe sie, da sie die Mög­lich­keit bie­tet, Cur­sor­tas­ten zu akti­vie­ren und außer­dem drei Spra­chen für die Wort­vor­schläge ein­ge­stellt wer­den kön­nen. Da ich neben Deutsch auch viel auf Eng­lisch schreibe und Spa­nisch lerne, ist das für mich opti­mal. Wenn ich aber etwas dik­tie­ren will, swit­che ich auf die Tas­ta­tur Swype Key­board. Denn hier wer­kelt die Sprach­er­ken­nungs­soft­ware des Spe­zia­lis­ten Nuance, von dem auch die Desk­top-Sprach­er­ken­nungs­soft­ware Dra­gon Dic­tate bezie­hungs­weise Dra­gon Natu­rally Speaking stammt und mei­ner Mei­nung nach das Beste dar­stellt, was der­zeit in Sachen Sprach­er­ken­nungs­soft­ware auf dem Markt zu haben ist. Was mir daran bes­ser gefällt als die ein­ge­baute Sprach­er­ken­nung von Android, die auch von Swift­key genutzt wird? Du kannst Satz­zei­chen und Absätze mit dik­tie­ren und auch andere Sprach­be­fehle nut­zen, die von der “gro­ßen” App bekannt sind.

Fast genau so gut ist übri­gens die App Speech­no­tes, die Du schon kos­ten­frei prima nut­zen kannst.

Ideen festhalten und Brainstormings für alles Mögliche und Unmögliche

Ideen festhalten und nicht mehr loslassen

Du kennst das: Kaum bist Du ent­spannt, wie etwa bei einer Mas­sage oder beim Spa­zie­ren­ge­hen, zack! fal­len Dir die tolls­ten Ideen ein.

Wie gut, dass es dafür Dein Smart­phone gibt. So musst Du nicht mehr befürch­ten, dass Du irgend­wel­che Ideen ver­gisst, weil Du sie nicht schnell genug fest­hal­ten konn­test.

Sprach­ein­gabe mit der Swype + Dra­gon Tas­ta­tur in Trello

Ganz egal, ob es sich um “die geniale For­mu­lie­rung”, eine Idee für ein neues Pro­dukt, einen Online-Kurs oder was auch immer han­delt: Halte alles fest!

Apps, die ich zu die­sem Zweck ein­setze, sind viel­fäl­tig, meist ver­wende ich aber eine von die­sen (denn es ist wich­tig, dass Du die Ideen dann spä­ter auch wei­ter ver­wer­test)

  • Ever­note* — steht an obers­ter Stelle. Hier kann ich meine Idee wahl­weise als Audio ein­spre­chen, als Text schrei­ben, als Audio ein­spre­chen, das sofort tran­skri­biert wird oder auch ein­fach nur ein Foto oder einen Screen­shot anfer­ti­gen. Über den Tag “todoist” wan­dert die Idee dann bei Bedarf sogar direkt in den Ein­gang von Todoist und kann nicht mehr aus mei­nem Radar ver­schwin­den.
  • Trello - das gilt ins­be­son­dere für Ideen zu Blog­ar­ti­keln und für mei­nen Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel. Ideen für die monat­li­chen Fokus-The­men, aber auch, wie ich mei­nen Mit­glie­dern noch mehr Mehr­wert bie­ten kann, sammle ich hier in eige­nen Boards.
  • Dic­t­adroid — wenn ich eine Idee auf­spre­chen muss (zum Bei­spiel, weil sie mir beim Auto­fah­ren ein­ge­fal­len ist), ist Dic­t­adroid über ein Wid­get bes­ser bedien­bar als Ever­note — und ich spre­che meine Idee hier ein. Über den Tran­skrip­ti­ons­dienst auch per­fekt wei­ter zu ver­ar­bei­ten.

Brainstormings zu Papier, äh, zum Screen bringen

Manch­mal pur­zeln die Ideen nur so her­aus. Wie die dann schnell struk­tu­riert fest­hal­ten? Ich bin ein gro­ßer Mind­map-Fan und habe lange nach der idea­len App fürs Smart­phone gesucht. Lange hatte ich Sim­ple­Mind dafür ver­wen­det aber war nie so rich­tig glück­lich damit. Dann habe ich vor eini­ger Zeit Mindly ent­deckt und das ist wirk­lich auch am Smart­phone gut bedien­bar und nicht zu fim­me­lig.

Schnelle Skiz­zen mit Adobe Illus­tra­tor Draw

Andere Ideen kom­men nicht als Wör­ter zu mir, son­dern mehr als Bil­der. Dann muss ich Skiz­zen machen. Auch hier habe ich mit vie­len Apps expe­ri­men­tiert. Am glück­lichs­ten bin ich im Moment mit Adobe Illus­tra­tor Draw und Adobe Pho­to­shop Sketch. Aber schau Dir auf jeden Fall noch Skedio, INKre­di­ble, Infi­nite Design und Cal­li­gra­pher Pro an. Alle Apps sind ent­we­der kos­ten­frei oder für unter 10 Euro in der Voll­ver­sion zu haben und kön­nen Dir das Leben sehr erleich­tern, wenn Du scrib­beln musst, um Deine Ideen zu ent­wi­ckeln.

Ein klei­ner Sty­lus kann Dir hier gute Dienste leis­ten, mit dem Fin­ger zu zeich­nen und zu schrei­ben fühlt sich auch für mich immer etwas komisch an. Ich nutze dafür den win­zi­gen Bam­boo Sty­lus, der erstaun­lich ergo­no­misch ist und wirk­lich nicht auf­trägt. Lei­der ist er nicht mehr lie­fer­bar — es gibt aber genug andere Modelle, schau, was für Dich passt.

Mit die­sen Apps zum Ideen fest­hal­ten und Brain­stor­men habe ich schon einige Pro­dukte und Ange­bote unter­wegs fest­ge­hal­ten und sogar wei­ter ent­wi­ckelt. Was daran so unglaub­lich toll ist: Es ist so leicht und fühlt sich dann über­haupt nicht nach Arbeit an!

Blogartikel planen, vorbereiten und schreiben

Einen ganz wesent­li­chen Teil mei­nes Mar­ke­tings macht ja die­ser Blog aus. Kein Wun­der, dass das Pla­nen, Vor­be­rei­ten und Schrei­ben der Arti­kel einen hohen Stel­len­wert für mich haben. Wie Du bestimmt selbst weißt, kom­men Ideen bei­spiels­weise immer dann, wenn man gerade etwas ganz ande­res macht.

Darum führe ich mei­nen Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan auch mit Trello. Schnell ist auch unter­wegs ein neues Kärt­chen mit der Idee zu einem neuen Blog­bei­trag ange­legt. Auch die Idee zu die­sem Arti­kel hier kam mir mor­gens beim Auf­wa­chen und fand ihren Weg zunächst nach Trello. Noch beim Früh­stück fie­len mir dann die ein­zel­nen Unter­punkte ein, und ich habe sie fix als Check­liste direkt in Trello gebrain­stormt.

Das Schöne an Trello ist das leichte Ver­schie­ben der Kärt­chen und das fixe Umpla­nen. Das aktu­elle Thema hat mich so gereizt, dass ich es kur­zer­hand nach oben ver­scho­ben habe.

Dic­t­adroid bie­tet auch einen Tran­skrip­ti­ons­ser­vice

Auch das Schrei­ben der Blog­ar­ti­kel ist direkt am Smart­phone mög­lich, obwohl ich zuge­ben muss, dass ich das nur in Aus­nah­me­fäl­len so mache. Ich denke näm­lich anders, wenn ich auf der Tas­ta­tur tippe als wenn ich einen Text dik­tiere. Einen gan­zen Blog­ar­ti­kel auf der Smart­phone-Tas­ta­tur würde ich auch nicht schrei­ben wol­len — das wäre selbst mir zu uner­go­no­misch und würde mir zu lange dau­ern. Ich habe aber eine coole App auf dem Smart­phone, die seit eini­ger Zeit auch Tran­skrip­tio­nen zu einem klei­nen Preis anbie­tet. Dic­t­adroid heißt die App und der ange­schlos­sene Tran­skrip­ti­ons­ser­vice berech­net 50 Cent pro gespro­che­ner Minute. Bei der Anmel­dung zu dem Ser­vice bekommst Du ein Gut­ha­ben von 20 Dol­lar, so dass Du erst mal in Ruhe tes­ten kannst, bevor Du Geld in die Hand nimmst. Meine Tests erga­ben, dass die Tran­skrip­tion schon sehr genau ist — und Du kannst sogar gleich die Satz­zei­chen mit dik­tie­ren.

Redaktionsplan überarbeiten

Manch­mal kom­men Ideen nicht ein­zeln um die Ecke, son­dern in Grüpp­chen wie Schü­ler, die nach Hause gehen. Dann heißt es schnell sein und die Ideen fest­hal­ten. In der mobi­len Trello-App geht das wun­der­bar fix und an jedem belie­bi­gen Ort. Nach so einem Schwung schaue ich mir dann immer den gesam­ten Redak­ti­ons­plan an. Ich über­lege, ob sich Serien erge­ben oder ich ander­wei­tig die Rei­hen­folge ändern kann, um für Dich eine inter­es­sante Abfolge der Arti­kel sicher zu stel­len.

Kommentare im Blog freischalten und beantworten

Das Wor­d­Press Backend ist respon­siv und mobil nutz­bar.

Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber wenn ich einen Blog­ar­ti­kel kom­men­tiere, dann freue ich mich immer sehr dar­über, wenn der schnell frei­ge­schal­tet wird und ich gege­be­nen­falls sogar eine Ant­wort erhalte. Aus die­sem Grund habe ich die Wor­d­Press App auf mei­nem Smart­phone instal­liert. Über neue Kom­men­tare lasse ich mich per Mail infor­mie­ren und so kann ich auch von unter­wegs schnell reagie­ren. Dabei ist die Wor­d­Press App noch nicht ein­mal zwin­gend erfor­der­lich. Das Wor­d­Press Backend ist voll respon­siv und lässt sich auch im Brow­ser am Smart­phone sehr gut bedie­nen.

Auf dem Laufenden bleiben mit Feedly, Leseliste abarbeiten und Beiträge kuratieren

Wie ich an ande­ren Orten in die­sem Blog schon aus­führ­lich beschrie­ben habe, bin ich nicht nur selbst Blog­ger, ich ver­schlinge auch unheim­lich viele Blog­ar­ti­kel täg­lich. Wenn ich nicht gerade mit Feedly eine Infor­ma­ti­ons­runde halte, stoße ich unglück­li­cher­weise oft auf die inter­es­san­tes­ten Arti­kel, wenn ich gerade etwas ande­res mache (ganz egal, ob Eigen­mar­ke­ting, die Betreu­ung mei­ner Face­book-Gruppe oder E-Mails beant­worte). Also gehen die zunächst nach Pocket und wer­den dann bei Gele­gen­heit gele­sen und wei­ter ver­wer­tet.

Zur wei­te­ren Ver­wer­tung gehö­ren das Spei­chern nach Ever­note für meine eige­nen Zwe­cke und natür­lich auch das Kura­tie­ren auf mei­ner Face­book-Seite, im Mas­ter­mind-Zir­kel, der gro­ßen Mar­ke­ting-Zau­ber-Gruppe und dann und wann auf  Twit­ter.

Allein für die­sen Work­flow habe ich schon vier Apps auf mei­nem Smart­phone instal­liert: Feedly, Pocket, Social Pilot und Ever­note.

Weiterbildung

Lesen

Über­haupt ist Wei­ter­bil­dung ein zen­tra­les Thema mei­ner Selbst­stän­dig­keit. Ich kann mir kaum einen Bereich vor­stel­len, in dem das nicht auch für Dich gilt. Du musst in Dei­nen The­men ganz vorn mit dabei sein, denn heut­zu­tage fres­sen nicht die Gro­ßen die Klei­nen son­dern die Schnel­len die Lang­sa­men.

Auch wenn ich mich in ers­ter Linie über Social Media Posts und Blog­ar­ti­kel infor­miere (denn die sind die schnellste Mög­lich­keit der Infor­ma­ti­ons­wei­ter­gabe über­haupt), manch­mal müs­sen es eben doch Bücher sein. Wenn ich tief in eine Mate­rie ein­stei­gen und nicht erst lange recher­chie­ren will, schätze ich Bücher immer noch sehr.

Über die Kindle App habe ich genug Lese­fut­ter zur Wei­ter­bil­dung dabei

Über meine Kindle App und den Moon+ Reader habe ich jeder­zeit mehr als genug Lese­fut­ter dabei, um mich wei­ter zu bil­den. Durch die Syn­chro­ni­sie­rung der Kindle App mit mei­nem Kindle und der Kindle Desk­top App kann ich an allen Orten meine Lek­türe genau da fort­set­zen, wo ich sie been­det habe. Über die Mar­kie­rungs­funk­tion kann ich alle in eine Buch mar­kier­ten Stel­len über eine spe­zi­elle Ama­zon-Seite auch in Ever­note impor­tie­ren und habe dann in Ever­note quasi die “Best of” Stel­len eines jeden Buchs zur Hand. Denn es gilt nicht nur, immer am Ball zu blei­ben, es gilt natür­lich auch, gesam­mel­tes Wis­sen wie­der schnell ver­füg­bar zu machen.

Hören

Ich liebe Pod­casts seit 2006, als ich im Som­mer einen iPod gewann. Damals gab es kaum gute deut­sche Pod­casts — aber das hat sich gehö­rig ver­än­dert! Auch Hör­bü­chern gilt meine Liebe. Aber mit bei­den habe ich ein Pro­blem, wenn ich sie gemüt­lich auf der Couch höre:

Ich schlafe dabei ein.

Und zwar sehr schnell.

Spä­tes­tens nach 12 Minu­ten bin ich weg.

😀

Das ist nur anders, wenn ich beim Hören aktiv bin. Und da ich sowieso schon viel zu wenig Bewe­gung habe, ist das Hören von Pod­casts oder Hör­bü­chern zur Wei­ter­bil­dung ideal auf Spa­zier­gän­gen. So habe ich kein schlech­tes Gewis­sen mehr, dass ich den Schreib­tisch auch mal ver­lasse und ich schlafe nicht mehr dabei ein. Auch beim Auto­fah­ren hat sich das Hören für mich bewährt. Statt mir das sinn­lose Gedu­del und Gela­ber im Radio anzu­hö­ren, lau­sche ich lie­ber etwas Sub­stan­zi­el­le­rem und Staus ver­lie­ren so ihren größ­ten Schre­cken.

Fazit

Wenn Du denkst, dass das nun alles sei, was ich mit dem Smart­phone unter­wegs so anstelle, dann hast Du Dich geirrt.

Die­ser Blog­ar­ti­kel ist sowieso schon wie­der sehr lang gewor­den. Die zweite Hälfte der Dinge, die ich mit mei­nem Smart­phone beruf­lich mache, folgt darum im nächs­ten Blog­bei­trag. Ich hoffe, ich konnte Dir einige Anre­gun­gen geben, Dei­nen Schreib­tisch ein­mal mehr zu ver­las­sen und Dein Smart­phone als ernst­zu­neh­men­des Arbeits­mit­tel zu begrei­fen und kein schlech­tes Gewis­sen mehr zu haben, wenn Du es zur Hand nimmst.

Jetzt inter­es­siert mich: Wie erle­digst Du die oben beschrie­be­nen Tätig­kei­ten unter­wegs? Machst Du Dich auch schon unab­hän­gig vom Schreib­tisch und habe ich Dir nicht viel Neues erzählt? Oder sagst Du nun, wow! das mache ich jetzt auch so? Oder irgend­was dazwi­schen? Ich freu mich auf Dei­nen Kom­men­tar!

PS: Wie immer, Links mit Stern­chen sind Wer­be­links bei denen ich eine kleine Pro­vi­sion bekomme, Du aber nicht mehr zahlst!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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