Karteikästen als Illustration für listenbasierte Newsletter

Newsletter Provider Wahl: Von Tags und alten Kisten

Letzte Aktualisierung 12. Dezember 2019

„… und als Newsletter Provider wollte ich dann Mailchimp einsetzen!“ sagte mir meine Kundin Elke im Coaching-Gespräch.

Aha. Hm. Nun ja.

Alle fangen mit Mailchimp an.

Auch ich habe mit Mailchimp angefangen …

Jeder scheint Mailchimp zu kennen, es hat ein lustiges Logo, es gibt Kurse und YouTube-Videos dazu und es ist anfangs kostenlos. Aber ist es auch ein „gutes“ Newsletter-System?

Wie immer lautet die Antwort darauf „kommt darauf an!“ – nämlich darauf, wie Deine Anforderungen sind. Dazu möchte ich Dir heute den Unterschied zwischen listenbasierten und tagbasierten Newsletter-Systemen erklären.

Zwei Systeme: Adressen verwalten mit Listen und mit Tags

Du hast zwei Möglichkeiten, Deine Newsletter-Abonnenten zu verwalten.

  1. Möglichkeit: Du sammelst sie in verschiedenen Listen, je nach Herkunft der Adresse.
  2. Möglichkeit: Du sammelst sie in einer einzigen Liste und markierst die Adresse nach ihrer Herkunft.

Warum ist es sinnvoll, überhaupt die Herkunft der Adresse irgendwie nachzuverfolgen?

Das ist schnell erklärt.

Selbstverständlich kannst Du alle Adressen, die Du für Deinen Newsletter über Deine Website und Deinen Blog (oder auch über „analoge“ Methoden – siehe meinen Artikel zum Thema Newsletter-Abonnenten offline gewinnen) gesammelt hast, in einer einzigen Liste (oder Tabelle) sammeln. So hat man es früher gemacht – und auch ich, als ich 2003 mit meiner Marketing-Beratung startete. Die Herkunft der Adressen war dabei nicht so wichtig.

Die meisten Newsletter-Abonnenten gewinnst Du, wenn Du nicht nur eine spezielle Seite mit einem Formular für Dein Newsletter-Abo anbietest, sondern in der Regel über Deinen Blog und die Beiträge dort und – nach meiner Erfahrung – am besten, indem Du Freebies anbietest. (Freebies sind beispielsweise Checklisten, E-Books, Videos oder Audiodateien, die Du im Tausch gegen die E-Mail-Adresse des Interessenten kostenlos zum Download anbietest).

Mit Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 gab es einige Unsicherheiten, ob Freebies noch mit einem Newsletter gekoppelt werden dürfen – oder nicht. Die damals sehr kategorische Auslegung, dass eine Kopplung verboten ist, ist inzwischen etwas gelockert worden. Trotzdem rate ich Dir, Dich zu dem Thema auf jeden Fall auf dem neuesten Stand zu halten. Rechtsanwalt Thomas Schwenke hat dazu immer zeitnah Informationen.

Bietest Du ein Freebie zum Download an, so hat dieses meist ein bestimmtes Thema. Bietest Du verschiedene Freebies an, die sich alle mit einem anderen Thema beschäftigen, interessiert Dich natürlich sehr, welche der Freebies der Abonnent herunter geladen hat. Denn so kannst Du ihr oder ihm ein spezielles Angebot machen und musst die anderen Abonnenten nicht mit Werbung belästigen, an denen sie wahrscheinlich gar kein Interesse haben.

Sprich: Für ein zielgerichtetes Marketing ist es wichtig, dass Du weißt, welche Deiner Newsletter-Abonnenten sich wofür interessieren!

Newsletter listenbasiert

Die meisten Newsletter-Anbieter bieten eine Adressverwaltung auf Listenbasis. Listen kannst Du Dir vorstellen wie Karteikästen, in denen Du Deine Visitenkarten sammelst. Nach der alten Methode legst Du einfach die Visitenkarten in einen großen Karteikasten. Da Du durchaus ein ordentlicher und strukturierter Mensch bist, sortierst Du die Adressen auch.

Irgendwann, nach der x-ten Netzwerk-Veranstaltung, stellst Du fest, dass Du von einigen Kontakten mehrere Visitenkarten hast. Aber auf welchen Veranstaltungen habt Ihr Euch noch mal getroffen?

Das nächste Mal bist Du schlauer und legst für jede Veranstaltung ein eigenes Kästchen an. Nun weißt Du, auf welcher Veranstaltung Du wen getroffen hast.

Willst Du nun alle Kontakte anschreiben, so hast Du aber plötzlich ein neues Problem. Du hast nämlich Dubletten, also einen Kontakt in mehreren Kästchen. Das bedeutet, wenn Du nun alle anschreibst, bekommen verschiedene Kontakte mehrfach Deinen Brief.

Nicht gut.

Nun kannst Du einen sogenannten Dublettenabgleich machen. Bei einer überschaubaren Anzahl von Visitenkarten in einem Kästchen ist das vielleicht noch relativ einfach zu handhaben, und auch in einer Excel-Tabelle ist das einfach machbar.

Dumm nur, dass Mailchimp und andere listenbasierten Anbieter Dir einen solchen Dublettenabgleich nicht anbieten (obwohl sie es sicher könnten). Denn ihr Geschäftsmodell beruht auf der Anzahl der Adressen in Deinen Listen. Darum kann Mailchimp auch so großzügig sein und Dir eine kostenlose Nutzung bis zu 2000 Adressen anbieten. Denn jede Adresse in jeder Liste zählt. Hast Du „Fans“, die alle Deine Freebies herunterladen, sich außerdem zu Deinen Webinaren anmelden und sich „sicherheitshalber“ auch noch auf Deiner Seite mit dem Newsletter-Formular angemeldet haben, hast Du plötzlich ein und dieselbe Adresse viermal, fünfmal oder noch häufiger in Deinen Listen.

Newsletter tagbasiert

Hier kommen Tags ins Spiel. Tags haben nichts mit Tagen zu tun, sondern sind der englische Begriff für Etiketten. Tags (selten auch Label genannt) sind eine tolle Sache, und Du kennst sie vielleicht auch schon von Evernote [Werbelink] oder Pocket.

Denn während sich eine Adresse (eine Notiz, eine Datei, eine E-Mail – das Verfahren ist universell) physikalisch immer nur einmal in einem Ordner, einer Liste, einem Verzeichnis befinden kann, kann sie dennoch verschiedene Markierungen oder Etiketten, also Tags tragen.

Im richtigen Leben kennt man Etiketten ja schon sehr lange. In diesem Foto siehst Du zum Beispiel alte Lochkartenstapel aus einer Weberei in Wuppertal, die zum Teil noch aus dem 19. Jahrhundert stammen.

Lochkarten mit Etiketten, neudeutsch: Tags

In der Computerwelt sind sie noch nicht ganz so alt, ich bin ungefähr 2002 das erste Mal mit Tags in Berührung gekommen, als es darum ging, Dateien schneller auf dem PC wieder zu finden und flexibler zu verwalten. Denn auch dort hast Du ja das Problem, wenn Du eine Datei an verschiedenen Orten mehrfach hast, änderst Du garantiert immer die falsche. Oder Du benutzt vielleicht Thunderbird oder Googlemail. In beiden kannst Du Label, also Tags, vergeben und damit Mails schnell kategorisieren und wieder finden.

Ich bin über die Jahre ein großer Fan von Tags geworden und nutze sie sehr effizient und gern.

Vorteile und Nachteile eines tagbasierten Newsletter-Systems

Hier zunächst die Vorteile:

  • Du hast keine Dubletten in Deiner Liste
  • Du kannst ganz einfach nur Teile (Segmente) Deiner Liste anschreiben
  • durch die Tags kannst Du die Segmente auch miteinander verknüpfen
  • weil Du keine Dubletten in Deinen Listen hast, sparst Du eventuell Geld bei den monatlichen Grundkosten
  • Du kannst feinteilig (ein Anbieter spricht von „laserscharf“) die Herkunft Deiner Adressen verfolgen

Hier die Nachteile:

Für die Nachteile musste ich einen Moment länger überlegen. Eigentlich fielen mir keine so recht ein. Halt! Zwei gibt es:

  • nicht jeder versteht, wie ein tagbasiertes System funktioniert, auf Anhieb
  • es gibt eine leider nur geringe Zahl an Anbietern

Welche tagbasierten Newsletter-Provider gibt es?

Nach meinen Erfahrungen und nach meinem Kenntnisstand gibt es nur drei bis vier Anbieter tagbasierter Adressverwaltung, die mit einem vertretbaren Preismodell auch für Solopreneurinnen am Markt sind. Es handelt sich dabei um:

1) Klicktipp:

Vorteile: Deutsch, sehr bekannt, sehr leistungsfähig, europäischer Serverstandort, API und HTML-Export.

Nachteile: Relativ teuer (ab 27 € pro Monat, die richtig spannenden Funktionen gibt es erst ab 67 € monatlich), keine HTML-Templates (sprich: einfach schöne E-Mails bauen), kein eigener Import von E-Mail-Adressen (das machen die für Dich).

2) SendinBlue

Vorteile: Deutsch, relativ preiswert (ab 0 € pro Monat), schöne HTML-Templates, europäischer Serverstandort

Nachteile: lief 2016 nicht sauber mit Thriveleads zusammen, der deutschsprachige Support ist etwas holprig und wenn Du Fehler beim Import machst, kannst Du nicht alles löschen und von vorn anfangen. Außerdem gibt es keinen HMTL-Code-Export zum Einbinden auf die eigene Website (nur per API).

3) ActiveCampaign

Vorteile: recht preiswert (ab 9 $ pro Monat bei jährlicher Zahlung), schöne HTML-Templates, sehr übersichtliche, leicht verständliche Oberfläche, tolle Auswertungen und Trackings, visuelles System für Automatisierungen, eigener Import von E-Mail-Adressen (bei Fehlern korrigierbar), HTML-Code und API

Nachteile: amerikanischer Serverstandort, manche Funktionen sind etwas „versteckt“.

4) Getresponse

Vorteile: recht preiswert (ab 13 € pro Monat) schöne HTML-Templates, durchaus gut bedienbar, guter Support, der sich wirklich auch kümmert, fortgeschrittene Segmentierungsmethoden (sie sprechen auf der Website nicht ausdrücklich von Tags, aber nehme an, dass das damit gemeint ist).

Hoher Leistungsumfang mit integrierten Landingpages und sogar Stockfotos, die Du verwenden kannst.

Nachteile: Als ich Getresponse getestet habe, gab es nur englischsprachigen Support (der aber sehr bemüht war). Außerdem können die Opt-In-Texte nicht individuell geschrieben werden.

Meine Erfahrungen mit der Newsletter Provider Wahl

Gestartet bin ich im November 2015 mit meinen ersten Tests mit CleverReach. Deutsches Produkt, deutscher Server. Soweit so gut. Leider keine API-Unterstützung für die Produkte von Thrivethemes, für die ich mich entschieden habe, weil es mir besser gefällt als OptimizePress und nicht so teuer ist wie Leadpages. Außerdem keine Tags.

Dann habe ich mit Mailchimp begonnen, auch, um einfach mal anzufangen und loszulegen. Was dann für mich folgte, war eine kleine Odyssee im Meer der Newsletter-Provider.

Das Sicherer-Daten-Hafen-Problem SafeHarbor

Denn ich hatte das Thema „SafeHarbor“ auf den Schirm bekommen und mir darum vorgenommen, mit GetResponse zu arbeiten. [SafeHarbor gab es vor dem EU-US-Privacy Shield].

Einen Tag vor meinem geplanten Launch am 11. Januar 2016 musste ich aber feststellen, dass GetResponse zwar einen guten Service liefert, aber sehr unflexibel ist und mir nicht ermöglicht, die OptIn-Texte nach meinen Vorstellungen anzupassen. Damit war GetResponse für mich gestorben. Denn siezen wollte ich meine künftigen Leser nicht und der Ton selbst war mir auch etwas zu ruppig.

Um überhaupt pünktlich wie geplant starten zu können, habe ich dann alles mit Mailchimp umgesetzt. Zum Start war das auch okay, allerdings habe ich den Fehler gemacht, eine Variable umzubenennen, so dass die Subscriber zwar alle ganz brav ihren Vornamen angegeben haben (kann ich in Thriveleads in WordPress sehen), die aber nicht in Mailchimp angekommen sind …

Zu doof!

Außerdem wollte ich die Herkunft meiner Adressen ja genau verfolgen, somit war der Postchimpanse schnell und endgültig aus dem Rennen, denn damals konnte Mailchimp noch keine Tags.

Ins Blaue senden …

Um einen Anbieter mit einem europäischen Serverstandort zu wählen, habe ich mich dann für Sendinblue entschieden. Der französische Anbieter gefiel mir recht gut. Nicht so toll fand ich gleich zu Beginn, dass fehlerhaft importierte Adressen nicht gelöscht werden können, sondern im System verbleiben (ich hatte falsche Felder angegeben). Gut gefiel mir die übersichtliche Oberfläche, die auch weitgehend eingedeutscht war. Allerdings nicht im Hilfebereich, der teils auf Englisch war und – was ich schlimmer fand als das – Screenshots mit französischen Texten.

Der deutschsprachige Support verstand leider mein Problem nicht. Denn obwohl ich Sendinblue per API mit Thriveleads verbunden hatte, klappte die Übergabe der Tags nicht. Was ja für mich ein entscheidendes Kriterium war. Thrivethemes-Support sagte, es läge an Sendinblue. Sendinblue sagte, es läge an Thriveleads …

Somit war meine Liaison mit den Franzosen nur eine kurze.

Zwischen einem Stein und einer harten Stelle …

Das war der Moment, in dem mir nur noch die Wahl zwischen Klicktipp und ActiveCampaign blieb. Im Englischen sagt man, between a rock and a hard place, im Deutschen vielleicht zwischen Baum und Borke. Da hatte ich nun die Wahl zwischen einem deutschen Serverstandort aber einem in meinen Augen ziemlich hässlichen und unflexiblen, noch dazu teuren, System (die Klicktipp-Fans mögen mir verzeihen, das waren halt meine Kriterien): Ich würde keine schönen HTML-Templates haben, meine Adressen müsste ich an den Support für den Import übergeben (was zu dem Zeitpunkt zwei bis drei Tage dauern sollte) und somit die Kontrolle aus der Hand geben und bei einer Freundin hatte ich mal ins Backend schauen können, das mir ebenfalls nicht besonders übersichtlich erschien. Zu allem Überfluss gab es zu diesem Zeitpunkt keine API-Schnittstelle für Thriveleads.

Auf der anderen Seite stand ein System, das mit Thriveleads über die API-Schnittstelle zusammen arbeitete, hübsche HTML-Templates anbot und mit 9 Dollar pro Monat auch noch sehr günstig war. Adressen könnte ich selbst importieren.

Allein: der amerikanische Serverstandort!

Zu diesem Zeitpunkt war der Februar bereits angebrochen, für den eine Einigung hinsichtlich des SafeHarbor-Abkommens in Aussicht gestellt war. Was sollte ich tun?

Ich habe mich dann für ActiveCampaign entschieden, zumal ich auch mitbekommen hatte, dass die Einigung wohl noch einige Zeit auf sich warten lassen würde (es wurde dann am 12. Juli 2016 mit dem EU-US Privacy Shield Abkommen geregelt). Umzüge meiner Adressen zwischen verschiedenen Anbietern hatte ich ja schon hinter mir, also würde ich notfalls einen weiteren machen.

Keine große Nummer!

Außerdem sind alle Adressen auch noch mal in Thriveleads mitsamt aller Opt-In-Informationen gespeichert, so dass ich nicht befürchten muss, dass mir da ernsthaft Daten verloren gehen könnten.

Inzwischen sind einige Jahre ins Land gegangen (ich aktualisiere diesen Beitrag gerade am 12. Dezember 2019) und das PrivacyShield ist immer noch in Kraft und keine Änderung eingetreten.

Notfalls, sollte die Datenspeicherung auf amerikanischen Servern künftig doch irgendwann einmal einen Rechtsverstoß darstellen, muss ich dann eben den Anbieter wechseln. Bis dahin habe ich aber einen leistungsfähigen Newsletter-Provider, der mir für kleines Geld alles das bietet, was ich mir wünsche und mir seit Jahren einen zuverlässigen Dienst bietet.

Das war meine persönliche Entscheidung. Und Elke?

Was rate ich nun Elke – oder Dir?

Ich habe Elke keinen direkten Ratschlag erteilt, sondern ihr einen Einblick in meine ActiveCampaign-Liste gegeben, ihr den Unterschied zwischen listenbasiert und tagbasiert erklärt, ihr meine Einschätzung zum Thema „europäischer Serverstandort“ gegeben und Elke wird sich nun auch ActiveCampaign anschauen. Ob sie sich dann endgültig dafür entscheiden wird, werden die kommenden Tage zeigen. Vielleicht reicht ihr für ihre Zwecke ja doch der freundliche Postchimpanse.

Und was rate ich Dir? Wenn Du nun auch der Meinung bist, dass Du ein tagbasiertes System brauchst, schau Dir ActiveCampaign doch einfach mal an. Bis zu 100 Adressen kannst Du das System 14 Tage lang kostenfrei testen. Und auch wenn Du schon mehr Adressen hast und etwas länger rumprobieren möchtest: 15 Dollar sind wirklich nicht viel und Du kannst ja monatlich wieder kündigen (wenn Du Dich für jährliche Zahlung entscheidest, bist Du sogar mit nur 9 Dollar monatlich dabei).

Vielleicht sprichst Du aber auch gut Französisch und arbeitest gar nicht mit Thriveleads. Dann schau Dir doch mal Sendinblue an. Die sind sogar noch etwas preiswerter als ActiveCampaign und bieten einen europäischen Serverstandort.

Wenn Du Fragen hast, schreib sie einfach in die Kommentare. Oder Du kommst in meine ActiveCampaign Nutzer Deutschland Gruppe auf Facebook, wo Du Dich auch im Vorfeld informieren kannst, wenn Du noch in der Entscheidungsphase bist. Ich freu mich auf beides!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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