Karteikästen als Illustration für listenbasierte Newsletter

Newsletter Provider Wahl: Von Tags und alten Kisten

… und als News­let­ter Pro­vi­der wollte ich dann Mail­chimp ein­set­zen!” sagte mir meine Kun­din Elke im Coa­ching-Gespräch.

Aha. Hm. Nun ja.

Alle fan­gen mit Mail­chimp an.

Auch ich habe für Rat & Tat Mar­ke­ting mit Mail­chimp ange­fan­gen und bin für meine Bera­tungs­agen­tur aktu­ell sogar immer noch dort. 🙂

Jeder scheint Mail­chimp zu ken­nen, es hat ein lus­ti­ges Logo, es gibt einige gute Ein­füh­rungs­vi­deos auf You­Tube und es ist anfangs kos­ten­los. Aber ist es auch ein “gutes” News­let­ter-Sys­tem?

Wie immer lau­tet die Ant­wort dar­auf “kommt dar­auf an!” — näm­lich dar­auf, wie Deine Anfor­de­run­gen sind. Dazu möchte ich Dir heute den Unter­schied zwi­schen lis­ten­ba­sier­ten und tag­ba­sier­ten News­let­ter-Sys­te­men erklä­ren.

Zwei Systeme: Adressen verwalten mit Listen und mit Tags

Du hast zwei Mög­lich­kei­ten, Deine News­let­ter-Abon­nen­ten zu ver­wal­ten.

  1. Mög­lich­keit: Du sam­melst sie in ver­schie­de­nen Lis­ten, je nach Her­kunft der Adresse.
  2. Mög­lich­keit: Du sam­melst sie in einer ein­zi­gen Liste und mar­kierst die Adresse nach ihrer Her­kunft.

Warum ist es sinnvoll, überhaupt die Herkunft der Adresse irgendwie nachzuverfolgen?

Das ist schnell erklärt.

Selbst­ver­ständ­lich kannst Du alle Adres­sen, die Du für Dei­nen News­let­ter über Deine Web­site und Dei­nen Blog (oder auch über “ana­loge” Metho­den — siehe mei­nen Arti­kel zum Thema News­let­ter-Abon­nen­ten off­line gewin­nen) gesam­melt hast, in einer ein­zi­gen Liste (oder Tabelle) sam­meln. So hat man es frü­her gemacht — und auch ich, als ich 2003 mit mei­ner Mar­ke­ting-Bera­tung star­tete. Die Her­kunft der Adres­sen war dabei nicht so wich­tig.

Die meis­ten News­let­ter-Abon­nen­ten gewinnst Du, wenn Du nicht nur eine spe­zi­elle Seite mit einem For­mu­lar für Dein News­let­ter-Abo anbie­test, son­dern in der Regel über Dei­nen Blog und die Bei­träge dort und — nach mei­ner Erfah­rung — am bes­ten, indem Du Free­bies anbie­test. (Free­bies sind bei­spiels­weise Check­lis­ten, E-Books, Videos oder Audio­da­teien, die Du im Tausch gegen die E-Mail-Adresse des Inter­es­sen­ten kos­ten­los zum Down­load anbie­test). Hier hat sich aller­dings 2018 durch die DSGVO eini­ges geän­dert und Du darfst die Ver­sen­dung Dei­nes Free­bies nicht mehr an ein News­let­ter-Abo kop­peln.

Bie­test Du ein Free­bie zum Down­load an, so hat die­ses meist ein bestimm­tes Thema. Ich biete ver­schie­dene Free­bies an, die sich alle mit einem ande­ren Thema beschäf­ti­gen. Da ich zu die­sen Free­bies auch plane, Online-Kurse oder Online-Coa­chings anzu­bie­ten, inter­es­siert mich natür­lich sehr, wel­che der Free­bies der Abon­nent her­un­ter gela­den hat. Denn so kann ich ihr oder ihm ein spe­zi­el­les Ange­bot machen und muss die ande­ren Abon­nen­ten nicht mit Wer­bung beläs­ti­gen, an denen sie wahr­schein­lich gar kein Inter­esse haben.

Sprich: Für ein ziel­ge­rich­te­tes Mar­ke­ting ist es wich­tig, dass Du weißt, wel­che Dei­ner News­let­ter-Abon­nen­ten sich wofür inter­es­sie­ren!

Newsletter listenbasiert

Die meis­ten News­let­ter-Anbie­ter bie­ten eine Adress­ver­wal­tung auf Lis­ten­ba­sis. Lis­ten kannst Du Dir vor­stel­len wie Kar­tei­käs­ten, in denen Du Deine Visi­ten­kar­ten sam­melst. Nach der alten Methode legst Du ein­fach die Visi­ten­kar­ten in einen gro­ßen Kar­tei­kas­ten. Da Du durch­aus ein ordent­li­cher und struk­tu­rier­ter Mensch bist, sor­tierst Du die Adres­sen auch.

Irgend­wann, nach der x-ten Netz­werk-Ver­an­stal­tung, stellst Du fest, dass Du von eini­gen Kon­tak­ten meh­rere Visi­ten­kar­ten hast. Aber auf wel­chen Ver­an­stal­tun­gen habt Ihr Euch noch mal getrof­fen?

Das nächste Mal bist Du schlauer und legst für jede Ver­an­stal­tung ein eige­nes Käst­chen an. Nun weißt Du, auf wel­cher Ver­an­stal­tung Du wen getrof­fen hast.

Willst Du nun alle Kon­takte anschrei­ben, so hast Du aber plötz­lich ein neues Pro­blem. Du hast näm­lich Dublet­ten, also einen Kon­takt in meh­re­ren Käst­chen. Das bedeu­tet, wenn Du nun alle anschreibst, bekom­men ver­schie­dene Kon­takte mehr­fach Dei­nen Brief.

Nicht gut.

Nun kannst Du einen soge­nann­ten Dublet­ten­ab­gleich machen. Bei einer über­schau­ba­ren Anzahl von Visi­ten­kar­ten in einem Käst­chen ist das viel­leicht noch rela­tiv ein­fach zu hand­ha­ben, und auch in einer Excel-Tabelle ist das ein­fach mach­bar.

Dumm nur, dass Mail­chimp und andere lis­ten­ba­sier­ten Anbie­ter Dir einen sol­chen Dublet­ten­ab­gleich nicht anbie­ten (obwohl sie es sicher könn­ten). Denn ihr Geschäfts­mo­dell beruht auf der Anzahl der Adres­sen in Dei­nen Lis­ten. Darum kann Mail­chimp auch so groß­zü­gig sein und Dir eine kos­ten­lose Nut­zung bis zu 2000 Adres­sen anbie­ten. Denn jede Adresse in jeder Liste zählt. Hast Du “Fans”, die alle Deine Free­bies her­un­ter­la­den, sich außer­dem zu Dei­nen Webi­na­ren anmel­den und sich “sicher­heits­hal­ber” auch noch auf Dei­ner Seite mit dem News­let­ter-For­mu­lar ange­mel­det haben, hast Du plötz­lich ein und die­selbe Adresse vier­mal, fünf­mal oder noch häu­fi­ger in Dei­nen Lis­ten.

Newsletter tagbasiert

Hier kom­men Tags ins Spiel. Tags haben nichts mit Tagen zu tun, son­dern sind der eng­li­sche Begriff für Eti­ket­ten. Tags (sel­ten auch Label genannt) sind eine tolle Sache, und Du kennst sie viel­leicht auch schon von Ever­note* oder Pocket.

Denn wäh­rend sich eine Adresse (eine Notiz, eine Datei, eine E-Mail — das Ver­fah­ren ist uni­ver­sell) phy­si­ka­lisch immer nur ein­mal in einem Ord­ner, einer Liste, einem Ver­zeich­nis befin­den kann, kann sie den­noch ver­schie­dene Mar­kie­run­gen oder Eti­ket­ten, also Tags tra­gen.

Im rich­ti­gen Leben kennt man Eti­ket­ten ja schon sehr lange. In die­sem Foto siehst Du zum Bei­spiel alte Loch­kar­ten­sta­pel aus einer Webe­rei in Wup­per­tal, die zum Teil noch aus dem 19. Jahr­hun­dert stam­men.

In der Com­pu­ter­welt sind sie noch nicht ganz so alt, ich bin unge­fähr 2002 das erste Mal mit Tags in Berüh­rung gekom­men, als es darum ging, Dateien schnel­ler auf dem PC wie­der zu fin­den und fle­xi­bler zu ver­wal­ten. Denn auch dort hast Du ja das Pro­blem, wenn Du eine Datei an ver­schie­de­nen Orten mehr­fach hast, änderst Du garan­tiert immer die fal­sche. Oder Du benutzt viel­leicht Thun­der­bird oder Goog­le­mail. In bei­den kannst Du Label, also Tags, ver­ge­ben und damit Mails schnell kate­go­ri­sie­ren und wie­der fin­den.

Ich bin über die Jahre ein gro­ßer Fan von Tags gewor­den und nutze sie sehr effi­zi­ent und gern.

Vorteile und Nachteile eines tagbasierten Newsletter-Systems

Hier zunächst die Vor­teile:

  • Du hast keine Dublet­ten in Dei­ner Liste
  • Du kannst ganz ein­fach nur Teile (Seg­mente) Dei­ner Liste anschrei­ben
  • durch die Tags kannst Du die Seg­mente auch mit­ein­an­der ver­knüp­fen
  • weil Du keine Dublet­ten in Dei­nen Lis­ten hast, sparst Du even­tu­ell Geld bei den monat­li­chen Grund­kos­ten
  • Du kannst fein­tei­lig (ein Anbie­ter spricht von “laser­scharf”) die Her­kunft Dei­ner Adres­sen ver­fol­gen

Hier die Nach­teile:

Für die Nach­teile musste ich einen Moment län­ger über­le­gen. Eigent­lich fie­len mir keine so recht ein. Halt! Zwei gibt es:

  • nicht jeder ver­steht, wie ein tag­ba­sier­tes Sys­tem funk­tio­niert, auf Anhieb
  • es gibt eine lei­der nur geringe Zahl an Anbie­tern

Welche tagbasierten Newsletter-Provider gibt es?

Nach mei­nen Erfah­run­gen und nach mei­nem Kennt­nis­stand gibt es nur drei bis vier Anbie­ter tag­ba­sier­ter Adress­ver­wal­tung, die mit einem ver­tret­ba­ren Preis­mo­dell auch für Solo­pre­neu­rin­nen am Markt sind. Es han­delt sich dabei um:

1) Klicktipp:

Vor­teile: Deutsch, sehr bekannt, sehr leis­tungs­fä­hig, euro­päi­scher Ser­ver­stand­ort, API und HTML-Export.

Nach­teile: Rela­tiv teuer (ab 27 € pro Monat), keine HTML-Tem­pla­tes (sprich: ein­fach schöne E-Mails bauen), kein eige­ner Import von E-Mail-Adres­sen (das machen die für Dich).

2) SendinBlue

Vor­teile: Deutsch, rela­tiv preis­wert (ab 0 € pro Monat), schöne HTML-Tem­pla­tes, euro­päi­scher Ser­ver­stand­ort

Nach­teile: läuft nicht mit mei­nem Sys­tem von Thrive sau­ber zusam­men, der deutsch­spra­chige Sup­port ist etwas holp­rig und wenn Du Feh­ler beim Import machst, kannst Du nicht alles löschen und von vorn anfan­gen. Außer­dem gibt es kei­nen HMTL-Code-Export zum Ein­bin­den auf die eigene Web­site (nur per API).

3) ActiveCampaign

Vor­teile: recht preis­wert (ab 9 $ pro Monat), schöne HTML-Tem­pla­tes, sehr über­sicht­li­che, leicht ver­ständ­li­che Ober­flä­che, tolle Aus­wer­tun­gen und Trackings, visu­el­les Sys­tem für Auto­ma­ti­sie­run­gen, eige­ner Import von E-Mail-Adres­sen (bei Feh­lern kor­ri­gier­bar), HTML-Code und API

Nach­teile: nur auf Eng­lisch, ame­ri­ka­ni­scher Ser­ver­stand­ort

4) Getresponse

Vor­teile: recht preis­wert (ab 12 € pro Monat) schöne HTML-Tem­pla­tes, durch­aus gut bedien­bar, guter Sup­port, der sich wirk­lich auch küm­mert, fort­ge­schrit­tene Seg­men­tie­rungs­me­tho­den (sie spre­chen auf der Web­site nicht aus­drück­lich von Tags, aber nehme an, dass das damit gemeint ist).

Hoher Leis­tungs­um­fang mit inte­grier­ten Lan­ding­pa­ges und sogar Stock­fo­tos, die Du ver­wen­den kannst.

Nach­teile: Als ich Get­re­sponse getes­tet habe, gab es nur eng­lisch­spra­chi­gen Sup­port (der aber sehr bemüht war). Außer­dem kön­nen die Opt-In-Texte nicht indi­vi­du­ell geschrie­ben wer­den.

Meine Erfahrungen mit der Newsletter Provider Wahl

Gestar­tet bin ich im Novem­ber 2015 mit mei­nen ers­ten Tests mit Cle­ver­Re­ach. Deut­sches Pro­dukt, deut­scher Ser­ver. Soweit so gut. Lei­der keine API-Unter­stüt­zung für die Pro­dukte von Thri­ve­the­mes, für die ich mich ent­schie­den habe, weil es mir bes­ser gefällt als Opti­mi­ze­Press und nicht so teuer ist wie Lead­pa­ges. Außer­dem keine Tags.

Dann habe ich mit Mail­chimp begon­nen, auch, um ein­fach mal anzu­fan­gen und los­zu­le­gen. Was dann für mich folgte, war eine kleine Odys­see im Meer der News­let­ter-Pro­vi­der.

Das Sicherer-Daten-Hafen-Problem SafeHarbor

Denn ich hatte das Thema „SafeHar­bor” auf den Schirm bekom­men und mir darum vor­ge­nom­men, mit Get­Re­sponse zu arbei­ten. Einen Tag vor mei­nem geplan­ten Launch am 11. Januar 2016 musste ich aber fest­stel­len, dass Get­Re­sponse zwar einen guten Ser­vice lie­fert, aber sehr unfle­xi­bel ist und mir nicht ermög­licht, die OptIn-Texte nach mei­nen Vor­stel­lun­gen anzu­pas­sen. Damit war Get­Re­sponse für mich gestor­ben. Denn sie­zen wollte ich meine künf­ti­gen Leser nicht und der Ton selbst war mir auch etwas zu rup­pig.

Um über­haupt pünkt­lich wie geplant star­ten zu kön­nen, habe ich dann alles mit Mail­chimp umge­setzt. Zum Start war das auch okay, aller­dings habe ich den Feh­ler gemacht, eine Varia­ble umzu­be­nen­nen, so dass die Sub­scri­ber zwar alle ganz brav ihren Vor­na­men ange­ge­ben haben (kann ich in Thri­ve­leads in Word­Press sehen), die aber nicht in Mail­chimp ange­kom­men sind … Wuss­tet Ihr, dass man Lis­ten­ein­träge in Mail­chimp nicht per Hand edi­tie­ren kann?! Geht doch! Alex­an­dra von Buur­tal hat mich drauf auf­merk­sam gemacht! [edit: 13.10.2016]

Zu doof!

Außer­dem wollte ich die Her­kunft mei­ner Adres­sen ja genau ver­fol­gen, somit war der Post­chim­panse schnell und end­gül­tig aus dem Ren­nen (wobei mir die Tem­pla­tes für die Mails selbst sehr gut gefal­len haben).

Ins Blaue senden …

Um einen Anbie­ter mit einem euro­päi­schen Ser­ver­stand­ort zu wäh­len, habe ich mich dann für Sen­din­blue ent­schie­den. Der fran­zö­si­sche Anbie­ter gefiel mir recht gut. Nicht so toll fand ich gleich zu Beginn, dass feh­ler­haft impor­tierte Adres­sen nicht gelöscht wer­den kön­nen, son­dern im Sys­tem ver­blei­ben (ich hatte fal­sche Fel­der ange­ge­ben). Gut gefiel mir die über­sicht­li­che Ober­flä­che, die auch weit­ge­hend ein­ge­deutscht war. Aller­dings nicht im Hil­fe­be­reich, der teils auf Eng­lisch war und — was ich schlim­mer fand als das — Screen­shots mit fran­zö­si­schen Tex­ten.

Der deutsch­spra­chige Sup­port ver­stand lei­der mein Pro­blem nicht. Denn obwohl ich Sen­din­blue per API mit Thri­ve­leads ver­bun­den hatte, klappte die Über­gabe der Tags nicht. Was ja für mich ein ent­schei­den­des Kri­te­rium war. Thri­ve­the­mes-Sup­port sagte, es läge an Sen­din­blue. Sen­din­blue sagte, es läge an Thri­ve­leads …

Somit war meine Liai­son mit den Fran­zo­sen nur eine kurze.

Zwischen einem Stein und einer harten Stelle …

Das war der Moment, in dem mir nur noch die Wahl zwi­schen Klick­tipp und Active­Cam­paign blieb. Im Eng­li­schen sagt man, bet­ween a rock and a hard place, im Deut­schen viel­leicht zwi­schen Baum und Borke. Da hatte ich nun die Wahl zwi­schen einem deut­schen Ser­ver­stand­ort aber einem in mei­nen Augen ziem­lich häss­li­chen und unfle­xi­blen, noch dazu teu­ren, Sys­tem (die Klick­tipp-Fans mögen mir ver­zei­hen, das waren halt meine Kri­te­rien): Ich würde keine schö­nen HTML-Tem­pla­tes haben, meine Adres­sen müsste ich an den Sup­port für den Import über­ge­ben (was zu dem Zeit­punkt zwei bis drei Tage dau­ern sollte) und somit die Kon­trolle aus der Hand geben und bei einer Freun­din hatte ich mal ins Backend schauen kön­nen, das mir eben­falls nicht beson­ders über­sicht­lich erschien. Zu allem Über­fluss gab es zu die­sem Zeit­punkt keine API-Schnitt­stelle für Thri­ve­leads.

Auf der ande­ren Seite stand ein Sys­tem, das mit Thri­ve­leads über die API-Schnitt­stelle zusam­men arbei­tete, hüb­sche HTML-Tem­pla­tes anbot und mit 9 Dol­lar pro Monat auch noch sehr güns­tig war. Adres­sen könnte ich selbst impor­tie­ren.

Allein: der ame­ri­ka­ni­sche Ser­ver­stand­ort!

Zu die­sem Zeit­punkt war der Februar bereits ange­bro­chen, für den eine Eini­gung hin­sicht­lich des SafeHar­bor-Abkom­mens in Aus­sicht gestellt war. Was sollte ich tun?

Ich habe mich dann für Active­Cam­paign ent­schie­den, zumal ich auch mit­be­kom­men hatte, dass die Eini­gung wohl noch einige Zeit auf sich war­ten las­sen würde (inzwi­schen ist seit dem 12. Juli 2016 das Thema als EU-US Pri­vacy Shield Abkom­men gere­gelt). Umzüge mei­ner Adres­sen zwi­schen ver­schie­de­nen Anbie­tern hatte ich ja schon hin­ter mir, also würde ich not­falls einen wei­te­ren machen müs­sen.

Keine große Num­mer!

Außer­dem sind alle Adres­sen auch noch mal in Thri­ve­leads mit­samt aller Opt-In-Infor­ma­tio­nen gespei­chert, so dass ich nicht befürch­ten muss, dass mir da ernst­haft Daten ver­lo­ren gehen könn­ten.

Not­falls, sollte die Daten­spei­che­rung auf ame­ri­ka­ni­schen Ser­vern künf­tig doch irgend­wann ein­mal einen Rechts­ver­stoß dar­stel­len, muss ich dann eben den Anbie­ter wech­seln. Bis dahin habe ich aber einen leis­tungs­fä­hi­gen News­let­ter-Pro­vi­der, der mir für klei­nes Geld alles das bie­tet, was ich mir wün­sche und mir seit Mona­ten einen zuver­läs­si­gen Dienst bie­tet.

Das war meine per­sön­li­che Ent­schei­dung. Und Elke?

Was rate ich nun Elke — oder Dir?

Ich habe Elke kei­nen direk­ten Rat­schlag erteilt, son­dern ihr einen Ein­blick in meine Active­Cam­paign-Liste gege­ben, ihr den Unter­schied zwi­schen lis­ten­ba­siert und tag­ba­siert erklärt, ihr meine Ein­schät­zung zum Thema “euro­päi­scher Ser­ver­stand­ort” gege­ben und Elke wird sich nun auch Active­Cam­paign anschauen. Ob sie sich dann end­gül­tig dafür ent­schei­den wird, wer­den die kom­men­den Tage zei­gen. Viel­leicht reicht ihr für ihre Zwe­cke ja doch der freund­li­che Post­chim­panse.

Und was rate ich Dir? Wenn Du nun auch der Mei­nung bist, dass Du ein tag­ba­sier­tes Sys­tem brauchst, schau Dir Active­Cam­paign doch ein­fach mal an. Bis zu 100 Adres­sen kannst Du das Sys­tem 14 Tage lang kos­ten­frei tes­ten. Und auch wenn Du schon mehr Adres­sen hast und etwas län­ger rum­pro­bie­ren möch­test: 9 Dol­lar sind wirk­lich nicht viel und Du kannst ja monat­lich wie­der kün­di­gen. Viel­leicht sprichst Du aber auch gut Fran­zö­sisch und arbei­test gar nicht mit Thri­ve­leads. Dann schau Dir doch mal Sen­din­blue an. Die sind sogar noch etwas preis­wer­ter als Active­Cam­paign.

Wenn Du Fra­gen hast, schreib sie ein­fach in die Kom­men­tare. Oder Du kommst in meine Active­Cam­paign Nut­zer Deutsch­land Gruppe auf Face­book, wo Du Dich auch im Vor­feld infor­mie­ren kannst, wenn Du noch in der Ent­schei­dungs­phase bist. Ich freu mich auf bei­des!

 

 

*-Links sind Affi­liate-Wer­be­links, bei denen Du nicht mehr zahlst, wenn Du dar­über bestellst, ich aber einen klei­nen (manch­mal finan­zi­el­len) Vor­teil habe. Es wäre schön, wenn Du mich auf diese Weise Unter­stüt­zen wür­dest. Danke!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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