Handabdruck Online Business starten

Ein Online Business starten — Erfahrungsbericht mit Video

Ein Online Busi­ness star­ten! Das bedeu­tet:

Pas­si­ves Ein­kom­men!
Raus aus dem Hams­ter­rad!
Weg vom Tausch Zeit gegen Geld!

Irgend­wann kommst Du viel­leicht auch auf den Gedan­ken, dass sich — zumin­dest ein Teil — Dei­nes Geschäfts­mo­dells doch ins Inter­net ver­la­gern las­sen könnte und wie schön es doch wäre, ein zusätz­li­ches Ein­kom­men zu gene­rie­ren.

Du beginnst dar­über im Inter­net zu lesen (so auch hier) und fin­dest Erfolgs­sto­ries mit Fotos strah­len­der Men­schen, oft vor exo­ti­scher Kulisse, die Dir weis machen wol­len, dass das ers­tens ganz ein­fach ist und zwei­tens, dass es ganz schnell geht.

Ob der Auf­bau eines Online-Busi­ness ein­fach ist oder nicht und ob sich der Erfolg schnell ein­stellt — bei­des sind Bewer­tun­gen, die Du nur ganz per­sön­lich anstel­len kannst. Letzt­lich sind sie eine Frage der Per­spek­tive und die ist bekannt­lich rela­tiv.

Ich gebe Dir heute einen Ein­blick in den Auf­bau von Mar­ke­ting-Zau­ber in den ver­gan­ge­nen sie­ben Mona­ten. Redu­ziert habe ich meine Erfah­run­gen auf die fünf Fin­ger einer Hand, damit es schön über­sicht­lich bleibt und Du Dir gut mer­ken kannst, wor­auf es ankommt.

Wenn Du lie­ber zuhörst oder zuschaust, als einen Arti­kel zu lesen, dann kannst Du mich auch live in einem You­Tube Video erle­ben. Anläss­lich des #Go4ItCamps am 3. Sep­tem­ber 2016 habe ich diese Erfah­run­gen auch in einer Ses­sion wei­ter­ge­ge­ben. Schau ein­fach mal rein! (Wich­tig: Für die­ses ein­ge­bet­tete Video ist der erwei­terte Daten­schutz­mo­dus akti­viert. You­Tube erhält solange keine Daten über Dich, solange Du das Video nicht anklickst und anschaust!)

Akti­vie­ren Sie Java­Script um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/6LeUa2JpWUk

 

Der kleine Finger, “K” wie Know-how

Das Know-how, das Du mit­bringst und das Du bereit bist, Dir zu erwer­ben ent­schei­det mas­siv über Dei­nen Erfolg und auch über die Schnel­lig­keit, mit der Dein Erfolg beim Start Dei­nes Online Busi­ness ein­tritt.

Im Prin­zip besteht ein Online Busi­ness der­zeit vor­nehm­lich darin, dass Du Dein Wis­sen in Pro­dukte oder ska­lier­bare Dienst­leis­tun­gen ver­packst, ver­mark­test und ver­kaufst. Dafür sind ver­schie­dene Kennt­nisse erfor­der­lich, die nicht jeder auto­ma­tisch mit­bringt. Für das Erler­nen soll­test Du vor allem Zeit ein­pla­nen und Dich auf die eine oder andere Spritz­tour mit uner­war­te­ten Umwe­gen ein­stel­len.

Für die Art und Weise, wie ich mein Online-Busi­ness Mar­ke­ting-Zau­ber auf­bauen wollte, brauchte ich fol­gende Ele­mente:

  • einen Blog mit geschütz­tem Mit­glie­der­be­reich
  • einen News­let­ter
  • eine Webi­nar-Platt­form
  • Live-Videos und auf­ge­zeich­nete Videos
  • ein Abrech­nungs­sys­tem für meine Leis­tun­gen und Pro­dukte

Mit­ge­bracht habe ich sehr gute Wor­d­Press-Kennt­nisse und ein fun­dier­tes Wis­sen über das Thema Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rung. Ich schreibe Wer­be­texte und Wer­be­briefe seit über zwan­zig Jah­ren und habe natür­lich reich­lich Mar­ke­ting-Erfah­rung. Noch dazu refe­riere und unter­richte ich eben­falls seit über zwan­zig Jah­ren und weiß, wie man Wis­sen ver­mit­telt und in inter­es­sante Lern­mo­dule ver­pa­cken kann.

Also ins­ge­samt ein guter Start. Doch ein­ar­bei­ten musste ich mich bei­spiels­weise in diese The­men

  • News­let­ter-Pro­vi­der (wel­che gibt es, was bie­ten sie, wie teuer sind sie, wie las­sen sie sich bedie­nen). Wenn man dann noch Dinge wie “euro­päi­scher Ser­ver­stand­ort” und Anbin­dung an Wor­d­Press berück­sich­tigt, kann man da schon mal eine kleine Odys­see zurück­le­gen, bis man etwas Pas­sen­des gefun­den hat.
  • Webi­nar-Platt­for­men: Was bie­ten sie, was leis­ten sie, was kos­ten sie. Theo­re­tisch kann man natür­lich auch mit Skype oder Google Han­gouts arbei­ten oder zumin­dest begin­nen. In der Pra­xis war das für mich aber nicht dis­ku­ta­bel.
  • Video-Auf­zeich­nun­gen, Webi­nar-Mit­schnitte, Live-Videos (zum Bei­spiel auf Face­book). Videos sind aktu­ell der Top-Trend in Social Media — daran führt kein Weg vor­bei. Auch wenn ich per­sön­lich lie­ber lese, die meis­ten Men­schen schei­nen lie­ber Videos zu schauen — also passe ich mich auch nach und nach an. Was ich dazu ler­nen musste, was unter ande­rem das Schnei­den von Videos (was dann wie­der das Expe­ri­men­tie­ren mit ver­schie­de­nen Pro­gram­men mit sich brachte).
  • Abrech­nungs­sys­teme. Natür­lich kann man ein Online-Busi­ness auch auf­bauen, indem man die Bestel­lun­gen per E-Mail auf­nimmt, Rech­nun­gen schreibt und ver­sen­det und dann erst aktiv wird, wenn der Zah­lungs­ein­gang ver­bucht ist. Aber zeit­ge­mäß ist das nicht mehr. Also habe ich mich nach kur­zer Recher­che für Digistore24 ent­schie­den. Der Ser­vice ist zwar teuer, der Sup­port lässt nach mei­nen Erfah­run­gen zu wün­schen übrig, aber die Leis­tung an sich ist gut und Ver­gleich­ba­res gibt es für den deut­schen Markt (mit deut­schen Zah­lungs­me­tho­den) lei­der nicht.

Der Ringfinger: R wie Ressourcen

Mit Res­sour­cen meine ich sowohl Zeit als auch Geld. Je mehr Geld Du inves­tie­ren kannst, desto weni­ger Zeit brauchst Du (viel­leicht). Je mehr Zeit Du inves­tierst, desto preis­wer­ter kommst Du zu Dei­nem Online-Busi­ness. So unge­fähr jeden­falls.

Starten wir mit der Zeit

Wenn Du in der glück­li­chen Situa­tion bist, keine ande­ren (beruf­li­chen) Ver­pflich­tun­gen zu haben, wenn Du Dich voll auf den Auf­bau Dei­nes Online-Busi­ness kon­zen­trie­ren kannst, so wirst Du mit einer nor­ma­len 40 Stun­den-Woche sehr gut zurecht kom­men. Doch die wenigs­ten, die ihr Online-Busi­ness auf­bauen, sind in die­ser kom­for­ta­blen Situa­tion. Viele begin­nen als Side­pre­neure (neben ihrer ange­stell­ten Tätig­keit) oder neben ihrer haupt­be­ruf­li­chen Selbst­stän­dig­keit. Bestehende Ver­ein­ba­run­gen und Auf­träge müs­sen ein­ge­hal­ten und erfüllt wer­den. Da nimmt der Auf­bau des Online-Busi­ness schnell den gesam­ten “Fei­er­abend” und das Wochen­ende ein.

Ich mache kei­nen Hehl dar­aus:

Der Auf­bau von Mar­ke­ting-Zau­ber hat mit mei­nen Kun­den­pro­jek­ten für Rat & Tat Mar­ke­ting und mei­nen Lehr­auf­trä­gen für die Busi­ness Aca­demy Ruhr und die Alten­Aka­de­mie Dort­mund dazu geführt, dass ich seit Januar regel­mä­ßig 70-Stun­den pro Wochen gear­bei­tet habe — unter völ­li­gem Ver­zicht auf Wochen­en­den und mit ins­ge­samt fünf freien Tagen in sie­ben Mona­ten.

Bei allem Spaß, den ich dabei hatte, den vie­len Erfolgs­er­leb­nisse, der Freude am Tun: das soll natür­lich kein Dau­er­zu­stand wer­den. Meine vier­wö­chige Aus­zeit, die an die­sem Wochen­ende endete, bil­det da eine wich­tige Zäsur. Bis zum Jah­res­ende werde ich die Wochen­ar­beits­zeit schritt­weise wie­der deut­lich her­un­ter fah­ren.

Für uns Solo­pre­neu­rin­nen ist unsere Arbeits­kraft unser wert­volls­tes Gut — das darf man nicht ein­fach her­un­ter­wirt­schaf­ten.

Nun zum Geld

Ohne Inves­ti­tio­nen geht es nicht. Du brauchst Soft­ware, Du brauchst Know how, Du brauchst even­tu­ell auch externe Unter­stüt­zung. Du brauchst vor allem auch Geld für Deine Wer­bung. Unter­schätze die­sen Aspekt nicht. Ich bin ein gro­ßer Freund soge­nann­ter “orga­ni­scher Sicht­bar­keit”, sowohl durch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung als auch in den Social Media. Aber wenn Du nicht ewig Zeit hast und Deine Bekannt­heit schnell erhö­hen willst, kommst Du um die Schal­tung von Anzei­gen nicht herum.

Mit fol­gen­den Kos­ten musst Du rech­nen:

  • Für einen Blog mit geschütz­tem Mit­glie­der­be­reich je nach Pro­vi­der etwa 120 Euro Kos­ten für das jähr­li­che Hos­ting und Domain­kos­ten plus ca. 250 Euro für die jähr­li­che Digi­mem­ber*-Lizenz (wenn Du nicht das Glück hat­test, diese für den Son­der­preis von ca. 150 Euro irgend­wie zu ergat­tern), wenn Du einen geschütz­ten Mit­glie­der­be­reich auf Dei­nem Blog anbie­ten willst.Um Lan­ding­pa­ges für Dein Mar­ke­ting zu erstel­len, bie­tet es sich außer­dem an, hier­für eben­falls ein Plugin mit erprob­ten Tem­pla­tes und Mög­lich­kei­ten für A/B-Split­tests und ähn­li­ches ein­zu­set­zen. Bekannt ist Opti­mi­ze­Press (womit ich auch gestar­tet bin), das aber sehr lang­sam ist und auch nicht so fle­xi­bel wie andere Sys­teme. Ich habe mich für ein Kom­plett­pa­ket von Thri­ve­the­mes (ca. 240 Euro pro Jahr) ent­schie­den, das sehr fle­xi­bel und schnell funk­tio­niert. Sehr beliebt und mit vie­len Tem­pla­tes und sogar der Option, die Sei­ten gar nicht auf Dei­nem Ser­ver able­gen zu müs­sen, ist Lead­pa­ges. Die Kos­ten für ein sol­ches Lan­ding­page-Sys­tem lie­gen bei jähr­lich ca. 100 Dol­lar (Opti­mi­ze­Press) bis 300 Dol­lar (das kleinste Paket bei Lead­pa­ges bei jähr­li­cher Zah­lung).
  • Für Dei­nen News­let­ter soll­test Du eine pro­fes­sio­nelle Platt­form ein­set­zen und nicht selbst mit Thun­der­bird oder Out­look her­um­ham­peln. Warum? Weil du bei stei­gen­den Abon­nen­ten­zah­len das alles nicht mehr ver­nünf­tig orga­ni­siert bekommst. Wer trägt sich ein, wer trägt sich aus, Dou­ble-Opt-In-Pflicht, Aus­wer­tun­gen und Sta­tis­ti­ken, Per­so­na­li­sie­rung, HTML-Tem­pla­tes für die Gestal­tung, Auto­ma­ti­sie­run­gen, A/B-Split­tests und so wei­ter — es ist schon eine Menge an Kom­fort, Arbeits­er­leich­te­rung und Mar­ke­ting-Werk­zeu­gen, die Du von einem ordent­li­chen News­let­ter-Pro­vi­der erhältst. Die meis­ten — so auch ich — star­ten mit Mail­chimp. Es ist bis zu 2000 Abon­nen­ten kos­ten­los und das Äff­chen ist sym­pa­thisch. Aber bald wirst Du mer­ken, wenn Du mehr willst oder brauchst, kos­tet auch der Post­chim­panse und dann wird er sogar teuer. Also begann ich recht früh, nach einer neuen Platt­form zu suchen. Die Details dazu werde ich ein­mal in einem eige­nen Blog­bei­trag erzäh­len, das dau­ert etwas län­ger. An Kos­ten kannst Du also zwi­schen 0 Euro und rund 70 Euro monat­lich rech­nen. Ich zahle bei mei­nem Anbie­ter Active­Cam­paign der­zeit 9 Dol­lar im Monat.
  • Für eine Webi­nar-Platt­form musst Du eben­falls Kos­ten ein­rech­nen. Hier habe ich gleich­falls viel aus­pro­biert, mich dann erst ein­mal für Zoom.us ent­schie­den (149 Dol­lar im Jahr) und stehe nun kurz davor, Click­we­bi­nar zu buchen (ca. 360 Euro im Jahr). Es gibt auch güns­ti­gere Lösun­gen, die aber oft Haken haben (zum Bei­spiel star­ker Zeit­ver­satz zwi­schen Video und Chat bei Webi­n­ar­jam, das auf Google Han­gouts beruht). Auch hierzu plane ich einen eige­nen Blog­bei­trag. Wenn Du daran Inter­esse hast, schreib mir das doch in die Kom­men­tare.
  • Auch für Deine Videos musst Du Kos­ten ein­pla­nen. Natür­lich kannst Du Videos kos­ten­los auf You­Tube hos­ten. Wenn es um reine Wer­be­vi­deos für Dich geht, ist das eine tolle Mög­lich­keit, die Du unbe­dingt nut­zen soll­test. Sobald Du aber kos­ten­pflich­tige Video­in­halte anbie­ten willst, bei denen Du nicht möch­test, dass die jeder sieht, her­un­ter­la­den und bei sich ein­bet­ten kann, bist Du bei You­Tube nicht mehr gut auf­ge­ho­ben. Hier emp­fiehlt sich Vimeo, wo Du sehr genau ange­ben kannst, was der Betrach­ter mit Dei­nen Videos machen darf und wer sie über­haupt sehen und ein­bet­ten kann. Vimeo PRO schlägt mit jähr­lich rund 150 Euro zu Buche (das klei­nere kos­ten­pflich­tige Vimeo Plus Paket ist für die geschäft­li­che Nut­zung von Vimeo nicht frei­ge­ge­ben — hatte ich auch zuerst über­se­hen!). Außer­dem brauchst Du noch eine Schnitt­soft­ware, wenn Du Deine Videos bear­bei­ten willst. Obwohl ich die Crea­tive Suite von Adobe mit dem Schnitt­pro­gramm Pre­miere habe, habe ich mich nach einer ande­ren Lösung umge­se­hen. Das Pro­gramm kann näm­lich ein­fach zu viel und mir war (Thema Zeit!) die Ein­ar­bei­tung ein­fach zu auf­wän­dig. Gestar­tet bin ich mit der preis­wer­ten Lösung Movavi Video Suite (ca. 100 Euro für geschäft­li­che Nut­zung), weil mir Camt­asia zu Beginn ein­fach zu teuer war (ca. 300 Euro). Vor kur­zem habe ich dann bei einer App­Sumo Aktion zuge­schla­gen und Camt­asia für 149 Dol­lar erwor­ben. Schnap­per! Im Ver­gleich: Mova­vis Video Suite sieht wie ein Bru­der von Camt­asia aus und bedient sich auch ähn­lich. Camt­asia kommt noch mit einer prak­ti­schen Inte­gra­tion für Power­point daher. Movavi ist nicht schlecht, mir miss­fiel mit der Zeit aber, dass sie in rela­tiv kur­zen Abstän­den kos­ten­pflich­tige Upgrades ver­öf­fent­lich­ten … das geht dann mit der Zeit auch ins Geld.
  • Für ein Abrech­nungs­sys­tem für Deine Leis­tun­gen und Pro­dukte emp­fehle ich Dir eben­falls, einen pro­fes­sio­nel­len Dienst­leis­ter hinzu zu neh­men. Das Schrei­ben der Rech­nun­gen ent­fällt, Du kannst Zahl­wei­sen anbie­ten, die Du sonst nicht anbie­ten könn­test (Kre­dit­kar­ten, Last­schrift) und es gibt noch einige wei­tere Vor­teile, das nicht selbst zu machen. Aller­dings gibt es nur einen Anbie­ter, der für alle Pro­dukt­ar­ten und Zah­lungs­wei­sen in Deutsch­land sinn­voll ist — und der lässt sich seine Leis­tun­gen gut bezah­len. Es han­delt sich um Digistore24. Digis­tore nimmt pro Trans­ak­tion 7 Pro­zent vom Brut­to­be­trag plus einen Euro. Da kommt ganz schon was zusam­men. Für mich den­noch der­zeit alter­na­tiv­los. Aber der Markt ist im Kom­men und in Bewe­gung und je nach­dem, was Du im Rah­men Dei­nes Online-Busi­ness ver­kau­fen willst, kommst Du viel­leicht auch ein­fach mit Paypal aus, oder Du schaust Dir mal elo­page an.

In der Summe kom­men also Grund­kos­ten von etwa 1200 Euro jähr­lich auf Dich zu plus Aus­ga­ben für Kurse, mit denen Du Dir Dein Wis­sen schnell erwei­tern kannst sowie ein­ma­lige Anschaf­fungs­kos­ten für Soft­ware auf Dich zu, die Du natür­lich auch erwirt­schaf­ten musst.

Der Mittelfinger: M wie Marketing

Nicht nur, weil Mar­ke­ting meine Lei­den­schaft ist, sage ich Dir: Ein kon­se­quen­tes, durch­dach­tes und kon­ti­nu­ier­li­ches Mar­ke­ting Für Dein Online-Busi­ness ist das A und O, das Geheim­nis, ob Du erfolg­reich sein wirst oder nicht. Wenn Dich nie­mand kennt, wirst Du auch keine Kun­den bekom­men. Punkt.

Wie Du Dein Busi­ness ver­mark­ten kannst, das erkläre ich Dir ja nicht nur in appe­tit­li­chen Häpp­chen regel­mä­ßig hier im Blog, son­dern meine Unter­stüt­zung bekommst Du auch in mei­ner Mar­ke­ting-Zau­ber Face­book-Gruppe. Wenn Du dar­über hin­aus noch mehr Unter­stüt­zung benö­tigst, so emp­fehle ich Dir die Mit­glied­schaft in mei­nem Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel. Hier kannst Du erfah­ren, wie ich Dich bei Dei­nem Mar­ke­ting unter­stütze und wel­che Leis­tun­gen Du als Mit­glied erhältst. Pro­biere es doch ein­fach mal aus — die Schnup­per­mo­nate sind wirk­lich preis­wert!

Vie­les von Dei­nem Mar­ke­ting kannst Du in Eigen­re­gie über­neh­men, musst aber mit einem gewis­sen Zeit­auf­wand rech­nen.

Gerade über einen Blog und soge­nann­tes Inbound und Con­tent Mar­ke­ting kannst Du vor allem mit­tel- und lang­fris­tig sehr erfolg­reich sein. Für den schnel­len kurz­fris­ti­gen Erfolg möchte ich Dir auch Face­book-Anzei­gen ans Herz legen. Nir­gendwo sonst kannst Du der­zeit so ziel­grup­pen­ge­nau und so güns­tig wer­ben wie hier. Womit wir zum nächs­ten Fin­ger gelan­gen:

Der Zeigefinger: Z wie Zielgruppe

Vor dem Mar­ke­ting und vor der Pro­dukt­er­stel­lung soll­test Du Deine Ziel­gruppe fest­le­gen, mög­lichst genau ken­nen ler­nen (vor allem die Bedürf­nisse) und dar­auf auf­bau­end Deine Per­sona erstel­len. Wenn Du nicht ziel­grup­pen­ge­recht vor­gehst, wird Dein Online-Busi­ness schei­tern. Nur, wenn Du weißt, für wen Du was anbie­test, wo Du den­je­ni­gen errei­chen kannst und wel­che sei­ner Pro­bleme Du löst, wirst Du die rich­ti­gen Pro­dukte zum rich­ti­gen Preis erstel­len und an den rich­ti­gen Orten ver­mark­ten kön­nen.

Außer­dem soll­test Du nicht erwar­ten, dass Deine Ziel­gruppe sofort zu Dei­nen Kun­den wird. Dazu braucht es viele Kon­takte und den nächs­ten und letz­ten Fin­ger unse­rer Hand:

Der Daumen: D wie Durchhaltevermögen

Viele, die ein Online-Busi­ness star­ten, tun dies, in der Hoff­nung auf das schnelle und ein­fa­che Geld. Du hast sicher auch schon die Erfolgs­sto­ries gele­sen oder gehört, wie jemand nur mit Face­book-Posts in drei Mona­ten genau 524.433,33 € ein­ge­nom­men hat und dafür nur vier Stun­den Arbeit inves­tiert hat. Klingt toll. Ist aber lei­der zu schön um wahr zu sein. Und wenn man hin­ter die Kulis­sen schaut, ist das ent­we­der eine total unse­riöse Geschichte oder nicht ehr­lich erzählt. Manch­mal braucht es näm­lich viele Jahre har­ter Arbeit um über Nacht erfolg­reich zu sein …

Und so hören viele, die ins Online-Busi­ness star­ten, schon nach weni­gen Wochen auf, regel­mä­ßig zu Blog­gen, es wer­den keine neuen Pro­dukte mehr ent­wi­ckelt, und wenn zum drit­ten Webi­nar sich wie­der nur 10 Teil­neh­mer ange­mel­det haben und dann tat­säch­lich drei dabei sind, heißt es schnell “für mein Geschäft funk­tio­niert das nicht!”

Tat­sa­che ist aber: Die heute mit einem Online-Busi­ness erfolg­rei­chen Unter­neh­mer sind in der Regel schon seit drei oder vier Jah­ren dabei. Wenn ihr Geschäft kür­zer besteht, dann haben sie vor­her oft etwas ande­res gemacht und viel­leicht vor einem oder zwei Jah­ren mit den gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen einen neuen Anlauf unter­nom­men. Nach mei­ner Erfah­rung kann es gut drei Monate dau­ern, bis man Dich wahr­nimmt, rund sechs Monate, bis zu den ers­ten Ein­nah­men und rund 12 Monate, bis Du ent­schei­den kannst, ob sich das alles für Dich rech­net und lohnt.

Fazit: Die fünf Finger einer Hand, um ein Online Business zu starten

Je mehr Du anfangs ler­nen musst, um über­haupt die ganze tech­ni­sche Abwick­lung ans Lau­fen zu bekom­men, Dein Mar­ke­ting effek­tiv und effi­zi­ent zu pla­nen, umzu­set­zen und durch­zu­füh­ren, viel­leicht auch erst ein­mal ler­nen musst, Dein Wis­sen in Pro­dukte umzu­wan­deln (ein Thema, das ich nur zwi­schen den Zei­len habe durch­bli­cken las­sen), Dich sicher in den Social Media zu bewe­gen und für Deine Zwe­cke ein­zu­set­zen, desto län­ger wird es dau­ern, bis sich wirk­lich auch finan­zi­elle Erfolge zei­gen.

Auch wenn die­ser Arti­kel wie­der recht lang gewor­den ist, kann er doch nicht alles anspre­chen: Das Thema Online Busi­ness star­ten ist ein sehr kom­ple­xes Thema mit vie­len Facet­ten. Sicher­lich gibt es Facet­ten, zu denen Du gern mehr erfah­ren wür­dest.

Schreib mir doch ein­fach in die Kom­men­tare, zu wel­chen The­men Du gern mehr lesen wür­dest und ich nehme das gern in mei­nen Redak­ti­ons­plan auf und werde dann in Zukunft dar­über schrei­ben. Ich freue mich auf Deine The­men­wün­sche!

 

 

*-Links sind Affi­liate-Wer­be­links, bei denen Du nicht mehr zahlst, wenn Du dar­über bestellst, ich aber einen klei­nen (manch­mal finan­zi­el­len) Vor­teil habe. Es wäre schön, wenn Du mich auf diese Weise Unter­stüt­zen wür­dest. Danke!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:

Hinterlasse einen Kommentar:

36 comments
Füge Deine Antwort hinzu

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?