Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Ein Online Business starten - Erfahrungsbericht mit Video
Handabdruck Online Business starten

Ein Online Business starten — Erfahrungsbericht mit Video

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Ein Online Busi­ness star­ten! Das bedeu­tet:

Pas­si­ves Ein­kom­men!
Raus aus dem Hams­ter­rad!
Weg vom Tausch Zeit gegen Geld!

Irgend­wann kommst Du viel­leicht auch auf den Gedan­ken, dass sich — zumin­dest ein Teil — Dei­nes Geschäfts­mo­dells doch ins Inter­net ver­la­gern las­sen könnte und wie schön es doch wäre, ein zusätz­li­ches Ein­kom­men zu gene­rie­ren.

Du beginnst dar­über im Inter­net zu lesen (so auch hier) und fin­dest Erfolgs­sto­ries mit Fotos strah­len­der Men­schen, oft vor exo­ti­scher Kulisse, die Dir weis machen wol­len, dass das ers­tens ganz ein­fach ist und zwei­tens, dass es ganz schnell geht.

Ob der Auf­bau eines Online-Busi­ness ein­fach ist oder nicht und ob sich der Erfolg schnell ein­stellt — bei­des sind Bewer­tun­gen, die Du nur ganz per­sön­lich anstel­len kannst. Letzt­lich sind sie eine Frage der Per­spek­tive und die ist bekannt­lich rela­tiv.

Ich gebe Dir heute einen Ein­blick in den Auf­bau von Mar­ke­ting-Zau­ber in den ers­ten sie­ben Mona­ten nach dem Start im Januar 2016. Redu­ziert habe ich meine Erfah­run­gen auf die fünf Fin­ger einer Hand, damit es schön über­sicht­lich bleibt und Du Dir gut mer­ken kannst, wor­auf es ankommt.

Wenn Du lie­ber zuhörst oder zuschaust, als einen Arti­kel zu lesen, dann kannst Du mich auch live in einem You­Tube Video erle­ben. Anläss­lich des #Go4ItCamps am 3. Sep­tem­ber 2016 habe ich diese Erfah­run­gen auch in einer Ses­sion wei­ter­ge­ge­ben. Schau ein­fach mal rein! (Wich­tig: Für die­ses ein­ge­bet­tete Video ist der erwei­terte Daten­schutz­mo­dus akti­viert. You­Tube erhält solange keine Daten über Dich, solange Du das Video nicht anklickst und anschaust!)

Akti­vie­ren Sie Java­Script um das Video zu sehen.
Video-Link: https://youtu.be/6LeUa2JpWUk

 

Der kleine Finger, “K” wie Know-how

Das Know-how, das Du mit­bringst und das Du bereit bist, Dir zu erwer­ben ent­schei­det mas­siv über Dei­nen Erfolg und auch über die Schnel­lig­keit, mit der Dein Erfolg beim Start Dei­nes Online Busi­ness ein­tritt.

Im Prin­zip besteht ein Online Busi­ness der­zeit vor­nehm­lich darin, dass Du Dein Wis­sen in Pro­dukte oder ska­lier­bare Dienst­leis­tun­gen ver­packst, ver­mark­test und ver­kaufst. Dafür sind ver­schie­dene Kennt­nisse erfor­der­lich, die nicht jeder auto­ma­tisch mit­bringt. Für das Erler­nen soll­test Du vor allem Zeit ein­pla­nen und Dich auf die eine oder andere Spritz­tour mit uner­war­te­ten Umwe­gen ein­stel­len.

Für die Art und Weise, wie ich mein Online-Busi­ness Mar­ke­ting-Zau­ber auf­bauen wollte, brauchte ich fol­gende Ele­mente:

  • einen Blog mit geschütz­tem Mit­glie­der­be­reich
  • einen News­let­ter
  • eine Webi­nar-Platt­form
  • Live-Videos und auf­ge­zeich­nete Videos
  • ein Abrech­nungs­sys­tem für meine Leis­tun­gen und Pro­dukte

Mit­ge­bracht habe ich sehr gute Word­Press-Kennt­nisse und ein fun­dier­tes Wis­sen über das Thema Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rung. Ich schreibe Wer­be­texte und Wer­be­briefe seit über zwan­zig Jah­ren und habe natür­lich reich­lich Mar­ke­ting-Erfah­rung. Noch dazu refe­riere und unter­richte ich eben­falls seit über zwan­zig Jah­ren und weiß, wie man Wis­sen ver­mit­telt und in inter­es­sante Lern­mo­dule ver­pa­cken kann.

Also ins­ge­samt ein guter Start. Doch ein­ar­bei­ten musste ich mich bei­spiels­weise in diese The­men

  • News­let­ter-Pro­vi­der (wel­che gibt es, was bie­ten sie, wie teuer sind sie, wie las­sen sie sich bedie­nen). Wenn man dann noch Dinge wie “euro­päi­scher Ser­ver­stand­ort” und Anbin­dung an Word­Press berück­sich­tigt, kann man da schon mal eine kleine Odys­see zurück­le­gen, bis man etwas Pas­sen­des gefun­den hat.
  • Webi­nar-Platt­for­men: Was bie­ten sie, was leis­ten sie, was kos­ten sie. Theo­re­tisch kann man natür­lich auch mit Skype oder Google Han­gouts arbei­ten oder zumin­dest begin­nen. In der Pra­xis war das für mich aber nicht dis­ku­ta­bel.
  • Video-Auf­zeich­nun­gen, Webi­nar-Mit­schnitte, Live-Videos (zum Bei­spiel auf Face­book). Videos sind aktu­ell der Top-Trend in Social Media — daran führt kein Weg vor­bei. Auch wenn ich per­sön­lich lie­ber lese, die meis­ten Men­schen schei­nen lie­ber Videos zu schauen — also passe ich mich auch nach und nach an. Was ich dazu ler­nen musste, was unter ande­rem das Schnei­den von Videos (was dann wie­der das Expe­ri­men­tie­ren mit ver­schie­de­nen Pro­gram­men mit sich brachte).
  • Abrech­nungs­sys­teme. Natür­lich kann man ein Online-Busi­ness auch auf­bauen, indem man die Bestel­lun­gen per E-Mail auf­nimmt, Rech­nun­gen schreibt und ver­sen­det und dann erst aktiv wird, wenn der Zah­lungs­ein­gang ver­bucht ist. Aber zeit­ge­mäß ist das nicht mehr. Also habe ich mich nach kur­zer Recher­che für Digistore24* [Wer­be­link!] ent­schie­den. Der Ser­vice ist zwar teuer, der Sup­port könnte bes­ser und schnel­ler sein, aber die Leis­tung an sich ist gut. Inzwi­schen (2018) nutze ich auch noch den Anbie­ter elo­page* [Wer­be­link!]  aus Deutsch­land, der im Sup­port sehr viel zugäng­li­cher ist, als Digis­tore.

Der Ringfinger: R wie Ressourcen

Mit Res­sour­cen meine ich sowohl Zeit als auch Geld. Je mehr Geld Du inves­tie­ren kannst, desto weni­ger Zeit brauchst Du (viel­leicht). Je mehr Zeit Du inves­tierst, desto preis­wer­ter kommst Du zu Dei­nem Online-Busi­ness. So unge­fähr jeden­falls.

Starten wir mit der Zeit

Wenn Du in der glück­li­chen Situa­tion bist, keine ande­ren (beruf­li­chen) Ver­pflich­tun­gen zu haben, wenn Du Dich voll auf den Auf­bau Dei­nes Online-Busi­ness kon­zen­trie­ren kannst, so wirst Du mit einer nor­ma­len 40 Stun­den-Woche sehr gut zurecht kom­men. Doch die wenigs­ten, die ihr Online-Busi­ness auf­bauen, sind in die­ser kom­for­ta­blen Situa­tion. Viele begin­nen als Side­pre­neure (neben ihrer ange­stell­ten Tätig­keit) oder neben ihrer haupt­be­ruf­li­chen Selbst­stän­dig­keit. Bestehende Ver­ein­ba­run­gen und Auf­träge müs­sen ein­ge­hal­ten und erfüllt wer­den. Da nimmt der Auf­bau des Online-Busi­ness schnell den gesam­ten “Fei­er­abend” und das Wochen­ende ein.

Ich mache kei­nen Hehl dar­aus:

Der Auf­bau von Mar­ke­ting-Zau­ber hat mit mei­nen Kun­den­pro­jek­ten für Rat & Tat Mar­ke­ting und mei­nen Lehr­auf­trä­gen für die Busi­ness Aca­demy Ruhr und die Alten­Aka­de­mie Dort­mund dazu geführt, dass ich seit Januar regel­mä­ßig 70-Stun­den pro Wochen gear­bei­tet habe — unter völ­li­gem Ver­zicht auf Wochen­en­den und mit ins­ge­samt fünf freien Tagen in sie­ben Mona­ten.

Bei allem Spaß, den ich dabei hatte, den vie­len Erfolgs­er­leb­nisse, der Freude am Tun: das soll natür­lich kein Dau­er­zu­stand wer­den. Meine vier­wö­chige Aus­zeit, die an die­sem Wochen­ende endete, bil­det da eine wich­tige Zäsur. Bis zum Jah­res­ende werde ich die Wochen­ar­beits­zeit schritt­weise wie­der deut­lich her­un­ter fah­ren.

Für uns Solo­pre­neu­rin­nen ist unsere Arbeits­kraft unser wert­volls­tes Gut — das darf man nicht ein­fach her­un­ter­wirt­schaf­ten.

Update 2018 — Ich habe das tat­säch­lich geschafft. Meine wöchent­li­che Arbeits­zeit liegt zwar immer noch deut­lich höher als 40 Stun­den — aber 70 pro Woche sind es nur noch in Aus­nah­me­fäl­len.

Nun zum Geld

Ohne Inves­ti­tio­nen geht es nicht. Du brauchst Soft­ware, Du brauchst Know how, Du brauchst even­tu­ell auch externe Unter­stüt­zung. Du brauchst vor allem auch Geld für Deine Wer­bung. Unter­schätze die­sen Aspekt nicht. Ich bin ein gro­ßer Freund soge­nann­ter “orga­ni­scher Sicht­bar­keit”, sowohl durch Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung als auch in den Social Media. Aber wenn Du nicht ewig Zeit hast und Deine Bekannt­heit schnell erhö­hen willst, kommst Du um die Schal­tung von Anzei­gen nicht herum.

Mit fol­gen­den Kos­ten musst Du rech­nen:

  • Für einen Blog mit geschütz­tem Mit­glie­der­be­reich je nach Pro­vi­der etwa 120 Euro Kos­ten für das jähr­li­che Hos­ting und Domain­kos­ten plus ca. 250 Euro für die jähr­li­che Digi­mem­ber*-Lizenz (wenn Du nicht das Glück hat­test, diese für den Son­der­preis von ca. 150 Euro irgend­wie zu ergat­tern) [Wer­be­link!], wenn Du einen geschütz­ten Mit­glie­der­be­reich auf Dei­nem Blog anbie­ten willst.Um Lan­ding­pa­ges für Dein Mar­ke­ting zu erstel­len, bie­tet es sich außer­dem an, hier­für eben­falls ein Plugin mit erprob­ten Tem­pla­tes und Mög­lich­kei­ten für A/B-Split­tests und ähn­li­ches ein­zu­set­zen. Bekannt ist Opti­mi­ze­Press (womit ich auch gestar­tet bin), das aber sehr lang­sam ist und auch nicht so fle­xi­bel wie andere Sys­teme. Ich habe mich für ein Kom­plett­pa­ket von Thri­ve­the­mes (ca. 240 Euro pro Jahr) ent­schie­den, das sehr fle­xi­bel und schnell funk­tio­niert. Sehr beliebt und mit vie­len Tem­pla­tes und sogar der Option, die Sei­ten gar nicht auf Dei­nem Ser­ver able­gen zu müs­sen, ist Lead­pa­ges. Die Kos­ten für ein sol­ches Lan­ding­page-Sys­tem lie­gen bei jähr­lich ca. 100 Dol­lar (Opti­mi­ze­Press) bis 300 Dol­lar (das kleinste Paket bei Lead­pa­ges bei jähr­li­cher Zah­lung).
  • Für Dei­nen News­let­ter soll­test Du eine pro­fes­sio­nelle Platt­form ein­set­zen und nicht selbst mit Thun­der­bird oder Out­look her­um­ham­peln. Warum? Weil du bei stei­gen­den Abon­nen­ten­zah­len das alles nicht mehr ver­nünf­tig orga­ni­siert bekommst. Wer trägt sich ein, wer trägt sich aus, Dou­ble-Opt-In-Pflicht, Aus­wer­tun­gen und Sta­tis­ti­ken, Per­so­na­li­sie­rung, HTML-Tem­pla­tes für die Gestal­tung, Auto­ma­ti­sie­run­gen, A/B-Split­tests und so wei­ter — es ist schon eine Menge an Kom­fort, Arbeits­er­leich­te­rung und Mar­ke­ting-Werk­zeu­gen, die Du von einem ordent­li­chen News­let­ter-Pro­vi­der erhältst. Die meis­ten — so auch ich — star­ten mit Mail­chimp. Es ist bis zu 2000 Abon­nen­ten kos­ten­los und das Äff­chen ist sym­pa­thisch. Aber bald wirst Du mer­ken, wenn Du mehr willst oder brauchst, kos­tet auch der Post­chim­panse und dann wird er sogar teuer. Also begann ich recht früh, nach einer neuen Platt­form zu suchen. Die Details dazu werde ich ein­mal in einem eige­nen Blog­bei­trag erzäh­len, das dau­ert etwas län­ger. An Kos­ten kannst Du also zwi­schen 0 Euro und rund 70 Euro monat­lich rech­nen. Bei mei­nem Anbie­ter Active­Cam­paign zahlst Du der­zeit ab 9 Dol­lar im Monat.
  • Für eine Webi­nar-Platt­form musst Du eben­falls Kos­ten ein­rech­nen. Hier habe ich gleich­falls viel aus­pro­biert, mich dann erst ein­mal für Zoom.us* [Wer­be­link!] ent­schie­den (149 Dol­lar im Jahr). Zwi­schen­zeit­lich habe ich Click­we­bi­nar genutzt, mich inzwi­schen (2018) aber davon wie­der getrennt.
  • Auch für Deine Videos musst Du Kos­ten ein­pla­nen. Natür­lich kannst Du Videos kos­ten­los auf You­Tube hos­ten. Wenn es um reine Wer­be­vi­deos für Dich geht, ist das eine tolle Mög­lich­keit, die Du unbe­dingt nut­zen soll­test. Sobald Du aber kos­ten­pflich­tige Video­in­halte anbie­ten willst, bei denen Du nicht möch­test, dass die jeder sieht, her­un­ter­la­den und bei sich ein­bet­ten kann, bist Du bei You­Tube nicht mehr gut auf­ge­ho­ben. Hier emp­fiehlt sich Vimeo, wo Du sehr genau ange­ben kannst, was der Betrach­ter mit Dei­nen Videos machen darf und wer sie über­haupt sehen und ein­bet­ten kann. Vimeo PRO schlägt mit jähr­lich rund 150 Euro zu Buche (das klei­nere kos­ten­pflich­tige Vimeo Plus Paket ist für die geschäft­li­che Nut­zung von Vimeo nicht frei­ge­ge­ben — hatte ich auch zuerst über­se­hen!). Außer­dem brauchst Du noch eine Schnitt­soft­ware, wenn Du Deine Videos bear­bei­ten willst. Obwohl ich die Crea­tive Suite von Adobe mit dem Schnitt­pro­gramm Pre­miere habe, habe ich mich nach einer ande­ren Lösung umge­se­hen. Das Pro­gramm kann näm­lich ein­fach zu viel und mir war (Thema Zeit!) die Ein­ar­bei­tung ein­fach zu auf­wän­dig. Gestar­tet bin ich mit der preis­wer­ten Lösung Movavi Video Suite (ca. 100 Euro für geschäft­li­che Nut­zung), weil mir Camt­asia zu Beginn ein­fach zu teuer war (2016 ca. 300 Euro inzwi­schen nur noch ca. 250 Euro). Ich hatte Glück und bei einer App­Sumo Aktion zuge­schla­gen und Camt­asia für 149 Dol­lar erwor­ben. Schnap­per! Im Ver­gleich: Mova­vis Video Suite sieht wie ein Bru­der von Camt­asia aus und bedient sich auch ähn­lich. Camt­asia kommt noch mit einer prak­ti­schen Inte­gra­tion für Power­point daher. Movavi ist nicht schlecht, mir miss­fiel mit der Zeit aber, dass sie in rela­tiv kur­zen Abstän­den kos­ten­pflich­tige Upgrades ver­öf­fent­lich­ten … das geht dann mit der Zeit auch ins Geld. Außer­dem war das Ren­de­ring eher lang­sam und die Video­da­teien sehr groß.
  • Für ein Abrech­nungs­sys­tem für Deine Leis­tun­gen und Pro­dukte emp­fehle ich Dir eben­falls, einen pro­fes­sio­nel­len Dienst­leis­ter hinzu zu neh­men. Das Schrei­ben der Rech­nun­gen ent­fällt, Du kannst Zahl­wei­sen anbie­ten, die Du sonst nicht anbie­ten könn­test (Kre­dit­kar­ten, Last­schrift) und es gibt noch einige wei­tere Vor­teile, das nicht selbst zu machen. Aller­dings gibt es nur einen Anbie­ter, der für alle Pro­dukt­ar­ten und Zah­lungs­wei­sen in Deutsch­land sinn­voll ist — und der lässt sich seine Leis­tun­gen gut bezah­len. Es han­delt sich um Digistore24* [Wer­be­link]. Digis­tore nimmt pro Trans­ak­tion 7 Pro­zent vom Brut­to­be­trag plus einen Euro. Da kommt ganz schon was zusam­men. Für mich den­noch der­zeit alter­na­tiv­los. Aber der Markt ist im Kom­men und in Bewe­gung und je nach­dem, was Du im Rah­men Dei­nes Online-Busi­ness ver­kau­fen willst, kommst Du viel­leicht auch ein­fach mit Pay­pal aus, oder Du schaust Dir mal elo­page* [Wer­be­link] an.

In der Summe kom­men also Grund­kos­ten von etwa 1200 Euro jähr­lich auf Dich zu plus Aus­ga­ben für Kurse, mit denen Du Dir Dein Wis­sen schnell erwei­tern kannst sowie ein­ma­lige Anschaf­fungs­kos­ten für Soft­ware auf Dich zu, die Du natür­lich auch erwirt­schaf­ten musst.

Der Mittelfinger: M wie Marketing

Nicht nur, weil Mar­ke­ting meine Lei­den­schaft ist, sage ich Dir: Ein kon­se­quen­tes, durch­dach­tes und kon­ti­nu­ier­li­ches Mar­ke­ting Für Dein Online-Busi­ness ist das A und O, das Geheim­nis, ob Du erfolg­reich sein wirst oder nicht. Wenn Dich nie­mand kennt, wirst Du auch keine Kun­den bekom­men. Punkt.

Wie Du Dein Busi­ness ver­mark­ten kannst, das erkläre ich Dir ja nicht nur in appe­tit­li­chen Häpp­chen regel­mä­ßig hier im Blog, son­dern meine Unter­stüt­zung bekommst Du auch in mei­ner Mar­ke­ting-Zau­ber Face­book-Gruppe. Wenn Du dar­über hin­aus noch mehr Unter­stüt­zung benö­tigst, so emp­fehle ich Dir die Mit­glied­schaft in mei­nem Mar­ke­ting-Zau­ber Mas­ter­mind-Zir­kel. Hier kannst Du erfah­ren, wie ich Dich bei Dei­nem Mar­ke­ting unter­stütze und wel­che Leis­tun­gen Du als Mit­glied erhältst. Pro­biere es doch ein­fach mal aus — Du kannst jeder­zeit wie­der kün­di­gen und hast keine lan­gen Lauf­zei­ten.

Vie­les von Dei­nem Mar­ke­ting kannst Du in Eigen­re­gie über­neh­men, musst aber mit einem gewis­sen Zeit­auf­wand rech­nen.

Gerade über einen Blog und soge­nann­tes Inbound und Con­tent Mar­ke­ting kannst Du vor allem mit­tel- und lang­fris­tig sehr erfolg­reich sein. Für den schnel­len kurz­fris­ti­gen Erfolg möchte ich Dir auch Face­book-Anzei­gen ans Herz legen. Nir­gendwo sonst kannst Du der­zeit so ziel­grup­pen­ge­nau und so güns­tig wer­ben wie hier. Womit wir zum nächs­ten Fin­ger gelan­gen:

Der Zeigefinger: Z wie Zielgruppe

Vor dem Mar­ke­ting und vor der Pro­dukt­er­stel­lung soll­test Du Deine Ziel­gruppe fest­le­gen, mög­lichst genau ken­nen ler­nen (vor allem die Bedürf­nisse) und dar­auf auf­bau­end Deine Per­sona erstel­len. Wenn Du nicht ziel­grup­pen­ge­recht vor­gehst, wird Dein Online-Busi­ness schei­tern. Nur, wenn Du weißt, für wen Du was anbie­test, wo Du den­je­ni­gen errei­chen kannst und wel­che sei­ner Pro­bleme Du löst, wirst Du die rich­ti­gen Pro­dukte zum rich­ti­gen Preis erstel­len und an den rich­ti­gen Orten ver­mark­ten kön­nen.

Außer­dem soll­test Du nicht erwar­ten, dass Deine Ziel­gruppe sofort zu Dei­nen Kun­den wird. Dazu braucht es viele Kon­takte und den nächs­ten und letz­ten Fin­ger unse­rer Hand:

Der Daumen: D wie Durchhaltevermögen

Viele, die ein Online-Busi­ness star­ten, tun dies, in der Hoff­nung auf das schnelle und ein­fa­che Geld. Du hast sicher auch schon die Erfolgs­sto­ries gele­sen oder gehört, wie jemand nur mit Face­book-Posts in drei Mona­ten genau 524.433,33 € ein­ge­nom­men hat und dafür nur vier Stun­den Arbeit inves­tiert hat. Klingt toll. Ist aber lei­der zu schön um wahr zu sein. Und wenn man hin­ter die Kulis­sen schaut, ist das ent­we­der eine total unse­riöse Geschichte oder nicht ehr­lich erzählt. Manch­mal braucht es näm­lich viele Jahre har­ter Arbeit um über Nacht erfolg­reich zu sein …

Und so hören viele, die ins Online-Busi­ness star­ten, schon nach weni­gen Wochen auf. Sie blog­gen nicht mehr regel­mä­ßig. Es wer­den keine neuen Pro­dukte mehr ent­wi­ckelt. Und wenn zum drit­ten Webi­nar sich wie­der nur 10 Teil­neh­mer ange­mel­det haben und dann tat­säch­lich nur drei dabei sind, heißt es schnell “für mein Geschäft funk­tio­niert das nicht!”

Tat­sa­che ist aber: Die heute mit einem Online-Busi­ness erfolg­rei­chen Unter­neh­mer sind in der Regel schon seit drei oder vier Jah­ren dabei. Wenn ihr Geschäft kür­zer besteht, dann haben sie vor­her oft etwas ande­res gemacht und viel­leicht vor einem oder zwei Jah­ren mit den gewon­ne­nen Erkennt­nis­sen einen neuen Anlauf unter­nom­men. Nach mei­ner Erfah­rung kann es gut drei Monate dau­ern, bis man Dich über­haupt wahr­nimmt. Rechne mit rund sechs Mona­ten, bis zu die ers­ten Ein­nah­men gene­rierst. Und mei­ner Mei­nung nach dau­ert es rund 12 Monate, bis Du ent­schei­den kannst, ob sich das alles für Dich rech­net und lohnt. Ich bin jetzt seit fast drei Jah­ren dabei und kann für mich sagen: Es lohnt sich!

Fazit: Die fünf Finger einer Hand, um ein Online Business zu starten

Je mehr Du anfangs ler­nen musst, um über­haupt die ganze tech­ni­sche Abwick­lung ans Lau­fen zu bekom­men, Dein Mar­ke­ting effek­tiv und effi­zi­ent zu pla­nen, umzu­set­zen und durch­zu­füh­ren, viel­leicht auch erst ein­mal ler­nen musst, Dein Wis­sen in Pro­dukte umzu­wan­deln (ein Thema, das ich nur zwi­schen den Zei­len habe durch­bli­cken las­sen), Dich sicher in den Social Media zu bewe­gen und für Deine Zwe­cke ein­zu­set­zen, desto län­ger wird es dau­ern, bis sich wirk­lich auch finan­zi­elle Erfolge zei­gen.

Auch wenn die­ser Arti­kel wie­der recht lang gewor­den ist, kann er doch nicht alles anspre­chen: Das Thema Online Busi­ness star­ten ist ein sehr kom­ple­xes Thema mit vie­len Facet­ten. Sicher­lich gibt es Facet­ten, zu denen Du gern mehr erfah­ren wür­dest.

Schreib mir doch ein­fach in die Kom­men­tare, zu wel­chen The­men Du gern mehr lesen wür­dest und ich nehme das gern in mei­nen Redak­ti­ons­plan auf und werde dann in Zukunft dar­über schrei­ben. Ich freue mich auf Deine The­men­wün­sche!

 

*-Links sind Affi­liate-Wer­be­links, bei denen Du nicht mehr zahlst, wenn Du dar­über bestellst, ich aber einen klei­nen (manch­mal finan­zi­el­len) Vor­teil habe. Es wäre schön, wenn Du mich auf diese Weise Unter­stüt­zen wür­dest. Danke!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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