Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Online Marketing für Einzelunternehmerinnen
Online Marketing besteht aus vielen Bausteinen

Online Marketing für Einzelunternehmerinnen

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Wenn Du ins Online Mar­ke­ting ein­steigst, wirst Du schnell auf Arti­kel und Ange­bote sto­ßen, in denen Dir vor­ge­gau­kelt wird, dass das alles gar nicht so schwer ist. Angeb­lich musst Du nur einen Kurs buchen oder ein E-Book kau­fen und bin­nen weni­ger Wochen oder sogar Tage kannst Du begin­nen, reich zu wer­den. Online Mar­ke­ting ist ja soooo ein­fach.

Nicht.

Oder doch? Schauen wir uns ein­fach mal an, was Du alles brauchst. Die Bau­steine für Dein erfolg­rei­ches Online-Mar­ke­ting sozu­sa­gen.

Hier ein Bei­spiel für einen Online-Mar­ke­ting-Bau­plan (Sales Fun­nel), das ich kürz­lich online gefun­den habe:

  • Der Besu­cher kommt auf Deine Web­site
  • Er liest sich Deine(n) kos­ten­lo­sen Arti­kel durch
  • Er trägt sich für ein Free­bie ein
  • Er bekommt E-Mails mit rele­van­tem Inhalt
  • Er kauft sein ers­tes Pro­dukt von Dir
  • Er wird Fan und kauft alle Deine Pro­dukte, nimmt Deine Bera­tung in Anspruch
  • Du kannst Dich vor Kun­den nicht ret­ten und wirst reich.

Lei­der ist das nicht die (ganze) Wahr­heit — und zum Online-Mar­ke­ting gehört noch ein biss­chen mehr, als nur diese sie­ben Schritte. Vor allem geht es lei­der nicht so schnell, wie immer wie­der ver­spro­chen wird. Selbst wenn Du Dich genau an die Anlei­tung des Anbie­ters hältst.

Ich ver­spre­che Dir kei­nen schnel­len Reich­tum.

Ich ver­spre­che Dir auch kein mühe­lo­ses Online-Mar­ke­ting.

Aber ich ver­spre­che Dir, dass ich Dich dabei unter­stüt­zen kann, die Hür­den auf dem Weg zu Dei­nem Online-Mar­ke­ting zu neh­men. Ich ver­spre­che Dir, dass ich an Dei­ner Seite ste­hen kann — und dass Du bei der Umset­zung der ein­zel­nen Schritte nicht nur end­lich Klar­heit bekommst, was Du im ein­zel­nen tun musst, son­dern auch viel Spaß dabei hast, den Weg zu gehen.

Ich zeige Dir hier, was Du für Dein Online-Mar­ke­ting wirk­lich wis­sen und kön­nen soll­test.

Was Du alles für Dein Online-Marketing benötigst

Ich bin keine Freun­din von Über­ra­schun­gen.

Ich mag klare Worte und einen kla­ren Plan auf dem Weg zum Erfolg. Ich sage Dir ganz rea­lis­tisch, dass Du eine ganze Reihe von Fer­tig­kei­ten brau­chen wirst.

Einige davon bringst Du bereits mit.

Andere eben nicht.

Einige fal­len Dir leicht.

Mit ande­ren wirst Du Dich schwer tun.

Von eini­gen weißt Du bereits jetzt, dass Du sie benö­ti­gen wirst — bei ande­ren denkst Du jetzt viel­leicht noch, dass Du sie nie brauchst — und viel­leicht stimmt das sogar.

Ich habe Dir hier eine Über­sicht erstellt, die Du auch als Check­liste ver­wen­den kannst. Prüfe für Dich selbst, wo Du stehst — und denke immer daran: Du brauchst nicht alle Bau­steine sofort und Du musst sie nicht unbe­dingt alleine auf­ein­an­der schich­ten!

Verständnis von Marketing und Vertrieb

Gerade von mei­nen Kun­den aus dem Trai­ner-Coa­ches-Bera­ter-Seg­ment aber auch von Künst­le­rin­nen und Unter­neh­me­rin­nen mit einem loka­len Geschäft höre ich häu­fig: “Ich will doch nur mei­nen Job machen … die­ser ganze Mar­ke­ting- und Ver­triebs­scheiß inter­es­siert mich eigent­lich nicht.”

Nun, das ist viel­leicht ver­ständ­lich (ich reagiere genau so auf das Thema Buch­hal­tung …) aber für uns Selbst­stän­dige ohne Mit­ar­bei­ter gehö­ren Mar­ke­ting und Ver­trieb nun mal zum Paket dazu.

Ich mag aggres­sive Mar­ke­ting- und Ver­triebs­me­tho­den ebenso wenig wie Du und “Markt­schreie­rei” ist mir abgrund­tief zuwi­der. So sehr, dass ich schon öfter zu hören bekam, dass ich keine typi­sche Mar­ke­ting-Exper­tin sei. 🙂

Nun, es gibt auch sanf­tere Metho­den, die abso­lut authen­tisch sind und trotz­dem wirk­sam. Manch­mal dau­ern sie etwas län­ger, sind dafür aber nach­hal­ti­ger. Und Du musst Dich nicht ver­bie­gen.

Mir ist es wich­tig, dass Du eine für Dich pas­sende Methode fin­dest und nicht den Bau­ern­fän­gern zum Opfer fällst, die Dir Erfolg mit ihrer Methode ver­spre­chen — wenn Du Dich genau daran hältst. Sei wach­sam, wenn Dir ver­spro­chen wird, dass Du in nur x Tagen xx.xxx,xx Euro ver­die­nen kannst und dafür nur x Stun­den Auf­wand und natür­lich den drei- oder vier­stel­li­gen Betrag in ihren Kurs inves­tie­ren musst.

Strategie und Planung

Ohne Stra­te­gie und Pla­nung geht es ein­fach nicht, wenn Du nicht nach dem Prin­zip Hoff­nung han­deln möch­test.

Mit der rich­ti­gen Stra­te­gie für Dein Social Media Mar­ke­ting und einer soli­den Pla­nung mit Mei­len­stei­nen sorgst Du dafür, dass Dein Online-Mar­ke­ting-Gebäude auf einem soli­den Fun­da­ment steht und nicht plötz­lich wie ein Kar­ten­haus in sich zusam­men­fällt. Stra­te­gie und Pla­nung sind das A und O — und Fokus mei­ner Bera­tung und mei­nes Ange­bots.

Produktkonzeption und -Erstellung

Wuss­test Du, dass die Pro­dukt­ent­wick­lung ein wich­ti­ger Teil des Mar­ke­tings ist?

Einige Jahre mei­nes Ange­stell­ten­da­seins vor mei­ner Selbst­stän­dig­keit habe ich als Pro­dukt­mar­ke­ting Mana­ger ver­bracht. Wie erstellst Du Pro­dukte, die genau den Wün­schen Dei­ner Ziel­gruppe ent­spre­chen? Hier gilt es, das Ohr dicht am Markt zu haben. Opti­mal ist es, wenn Du Kun­den­wün­sche vor­aus­ah­nen kannst. Genial ist es, wie Steve Jobs in legen­dä­rer Weise Kun­den­wün­sche nicht nur vor­aus­ge­ahnt, son­dern erschaf­fen hat.

Viel hilft nicht immer viel — das gilt auch für Deine Ange­bote. Pack nicht zu viel rein, denn Kun­den mögen ein­fach ver­ständ­li­che Ange­bote. Kennt­nisse aus dem Bereich der Ver­kaufs­psy­cho­lo­gie und Neu­ro­lin­gu­is­ti­sche Pro­gram­mie­rung (NLP) kön­nen Dir hier sehr hilf­reich sein.

Preisgestaltung

Hast Du Dein Pro­dukt inhalt­lich ste­hen, siehst Du Dich mit der nächs­ten Hürde kon­fron­tiert:

Wie viel ist Dein Pro­dukt, wie viel ist Dein Dienst­leis­tungs­pa­ket wert?

Mit dem Preis müs­sen sich alle wohl füh­len, sonst schei­tert das tollste Ange­bot.

Für den Kun­den muss das Preis-Wert-Ver­hält­nis stim­men. Für Dich müs­sen Dein Auf­wand und Deine Kos­ten gedeckt sein und natür­lich auch noch der Gewinn ent­hal­ten sein. Gibt es für Dich einen Unter­schied zwi­schen der Preis­ge­stal­tung online oder off­line? Kannst Du in einem Seg­ment höhere Preise neh­men? Oder musst Du Dich Markt­ge­ge­ben­hei­ten unter­wer­fen? Musst Du wirk­lich?

Gerade wir Frauen ver­kau­fen uns gern unter Wert. Doch was nichts oder nur wenig kos­tet ist in den Augen der Kun­den auch nichts wert. Dann gibt es auch noch die Preise der Mit­be­wer­ber. Kannst und willst Du die unter­bie­ten oder legst Du die Latte höher? Wie argu­men­tierst Du das eine oder das andere? Und darfst Du regel­mä­ßig Deine Preise erhö­hen? Ich ver­rate schon mal: Du darfst nicht nur, Du musst!

Die Preis­ge­stal­tung ist ein Fak­tor, der über Erfolg oder Miss­erfolg Dei­nes Online-Mar­ke­tings viel mehr ent­schei­den kann als Du erwar­test.

Texten und Veröffentlichen

An der Pro­duk­tion von Tex­ten in der einen oder ande­ren Form wirst Du nicht drum­herum kom­men. Und sei es nur dafür, Dir ein eige­nes Kon­zept für Dein Video oder Dei­nen Pod­cast oder mit Dei­nen Fans oder Grup­pen­mit­glie­dern zu kom­mu­ni­zie­ren.

Wofür Du für Dein Online-Mar­ke­ting garan­tiert gute Texte brau­chen wirst:

  • Web­site und Blog­ar­ti­kel
  • Social Media Posts
  • Social Media und Blog-Kom­men­tare
  • News­let­ter
  • Free­bies
  • Video­be­schrei­bun­gen
  • Show­no­tes für Dei­nen Pod­cast

Schrei­ben kann heute fast jeder — aber kannst Du auch tex­ten?

Was bedeu­tet eigent­lich Tex­ten fürs Online-Mar­ke­ting?

Tex­ten fürs Online-Mar­ke­ting bedeu­tet, dass Du Dich bewusst fragst, wel­che Worte Du wählst. Dann geht es wei­ter: Wel­che Infor­ma­tio­nen gewich­test Du wie? Was inter­es­siert Deine Ziel­gruppe wirk­lich? Wie struk­tu­rierst Du Deine Sei­ten­in­halte? Wann setzt Du Zwi­schen­über­schrif­ten oder lockerst den Fließ­text bei­spiels­weise mit einem Info­kas­ten auf? Wie berück­sich­tigst Du die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung?

Dann müs­sen Deine Texte auch noch unter die Leute! An ame­ri­ka­ni­schen und eng­li­schen Unis gibt es den Spruch “Publish or perish!” — was auf Deutsch so viel wie “Ver­öf­fent­li­che oder geh unter!” bedeu­tet. Das­selbe Prin­zip gilt auch fürs Online-Mar­ke­ting!

Online-Mar­ke­ting lebt unter ande­rem davon, dass Du Dein Wis­sen teilst und regel­mä­ßig ver­öf­fent­lichst. Dazu gehört eine ordent­li­che Con­tent Mar­ke­ting Stra­te­gie mit defi­nier­ten The­men­fel­dern und einem sinn­vol­len Redak­ti­ons­plan. Hier kannst Du Dir viel Arbeit spa­ren, wenn Du nicht für jedes Netz­werk einen eige­nen Plan ent­wi­ckelst. Denke vom Con­tent (also Inhalt) her, den Du ein­mal pro­du­zierst und dann den jewei­li­gen Netz­wer­ken anpasst.

Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Wie gerade schon kurz ange­deu­tet: Eng mit dem Thema Tex­ten im Zusam­men­hang steht die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, kurz SEO (Eng­lisch: Search Engine Opti­mi­za­tion) genannt.

SEO ist Pflicht­pro­gramm im Online-Busi­ness.

Du musst nicht gleich zum Mega-Profi wer­den, aber solide Grund­kennt­nisse kannst Du Dir rela­tiv schnell aneig­nen und sie wer­den Dir einen ech­ten Vor­sprung ver­schaf­fen. Diese Maß­nah­men brin­gen Dich viel­leicht nicht auf Platz 1 bei Google, aber Seite 1 ist zu schaf­fen! Die Zeit, die Du hier inves­tierst, um die Grund­la­gen zu ler­nen, wirst Du spä­ter nicht mis­sen wol­len. Viel­leicht magst Du mit mei­nen Arti­keln zum Thema SEO den Anfang machen?

WordPress oder ein anderes CMS

CMS steht für Con­tent Manage­ment Sys­tem. Ich emp­fehle mitt­ler­weile aus­schließ­lich Word­Press, da es nicht nur ein sehr leis­tungs­fä­hi­ges Blog- und Con­tent Manage­ment Sys­tem für Deine Web­site ist, son­dern auch inzwi­schen sehr aus­ge­reift und eine so hohe Nut­zer- und Unter­stüt­zer-Zahl auf­wei­sen kann, dass Du immer Hilfe und Unter­stüt­zung fin­den wirst, wenn es doch mal zu Pro­ble­men kommt. Noch dazu ist Word­Press leicht erlern­bar — zumin­dest was die Bedie­nung im All­tag betrifft. Alles andere kannst Du auch an einen Profi aus­la­gern.

Con­tent Manage­ment Sys­teme wie Dru­pal, Joomla, Con­tao oder gar Typo3 haben ihre eigene Berech­ti­gung und Stär­ken, doch sie zeich­nen sie sich nicht unbe­dingt durch ein­fa­che Bedie­nung únd Admi­nis­tra­tion aus. Von Bau­käs­ten wie Jimdo, Wix oder Bau­kas­ten-Ange­bo­ten der Inter­net Pro­vi­der kann ich für den geschäft­li­chen Ein­satz vor allem vor dem Hin­ter­grund feh­len­der Con­tent- Hoheit nur abra­ten.

Wenn Du mit Word arbei­ten kannst, fin­dest Du Dich in Word­Press inner­halb von ein bis drei Stun­den bes­tens zurecht. Garan­tiert! Wenn nicht, melde Dich bei mir! 🙂

Newsletter-Marketing

Vie­len mei­ner Kun­den war zunächst gar nicht klar, dass ein News­let­ter nicht auto­ma­tisch mit einer Web­site-Instal­la­tion zusam­men hängt. Hier ist ein eige­ner spe­zi­el­ler Pro­vi­der nötig und seit fina­len Inkraft­tre­ten der DSGVO gibt es lei­der auch noch einige Stol­per­fal­len recht­li­cher Natur.

Du brauchst für Dein News­let­ter-Mar­ke­ting eigene Stra­te­gien für den Auf­bau Dei­ner Liste. Du brauchst einen Plan, wel­che Inhalte Du Dei­nen gewon­ne­nen Lesern regel­mä­ßig schi­cken willst. Und Du brauchst ein Kon­zept, wie Du mit Dei­nem News­let­ter Deine Ange­bote und even­tu­ell Ange­bote Drit­ter (Affi­liate-Ange­bote) ver­mark­ten willst.

Design, Layout, Grafik und Bildbearbeitung

Design, Lay­out, Gra­fik und Bild­be­ar­bei­tung wirst Du täg­lich für Dein Online-Busi­ness brau­chen. Jedes Mal die Gra­fi­ke­rin Dei­ner Wahl zu beauf­tra­gen ist umständ­lich und kann auch teuer wer­den — gerade dann, wenn sie gut ist. Eini­ges kannst Du mit Vor­la­gen machen, die Du von ihr erstel­len lässt. Für andere, auch mal kurz­fris­tige oder spon­tane Aktio­nen, die sich aus der Situa­tion erge­ben, pas­sen die mög­li­cher­weise nicht.

In die­sem Fall ist es gut, wenn Du Dich mit die­sen The­men regel­mä­ßig beschäf­tigst und Dir auch ein gutes Buch anschaffst, wo Du Dir Anlei­tun­gen und Anre­gun­gen holen kannst. Ich kann Dir die­ses Buch, das ich selbst besitze und gern nutze, emp­feh­len (Wer­be­link):

Präsentieren

Im Grunde prä­sen­tierst Du als Solo­pre­neu­rin stän­dig für Dein Online-Mar­ke­ting: In Webi­na­ren genau so wie in Live Videos, in Dei­nen Blog­posts wie in Dei­nem Pod­cast.

Ziel Dei­ner Prä­sen­ta­tio­nen sollte sein, Deine Bot­schaft so span­nend auf­zu­be­rei­ten, dass Du Deine Ziel­gruppe nicht nur erreichst und sie Deine Bei­träge als wert­voll erach­tet, son­dern dabei auch noch unter­hältst und zur Wei­ter­ver­brei­tung ani­mierst. Viele Fähig­kei­ten spie­len hier mit hin­ein:

  • ein didak­ti­sches Grund­ver­ständ­nis der Wis­sens­ver­mitt­lung
  • der sinn­volle Auf­bau mit einer geplan­ten Struk­tur und gerne mit­tels Sto­ry­tel­ling
  • klar arti­ku­lier­tes Spre­chen,
  • Kör­per­spra­che und Mimik
  • bis hin zur tech­ni­schen Rea­li­sie­rung.

Audio aufnehmen und schneiden

Pod­casts und, viel­leicht etwas unbe­kann­ter, Audio­gramme sind eine feine Sache. Denn sie gehen direkt in den Kopf Dei­ner Ziel­gruppe — und zwin­gen sie nicht, noch mehr Zeit vor einem Moni­tor zu ver­brin­gen. Letzt­lich gilt das­selbe wie für Videos — ein paar Grund­kennt­nisse rei­chen, um schon erstaun­lich pro­fes­sio­nelle Ergeb­nisse zu pro­du­zie­ren.

Videos drehen und schneiden

Vor zwan­zig Jah­ren noch war die Erstel­lung von Videos den gro­ßen Medien vor­be­hal­ten — heute dre­hen wir alle mun­ter Live-Videos auf Face­book oder zeich­nen ganz selbst­ver­ständ­lich Videos auf, die wir auf You­tube, Face­book oder anderswo pos­ten.

Was für eine Ent­wick­lung!

Auch die Video­er­stel­lung ist keine Rake­ten­wis­sen­schaft. Mit der rich­ti­gen Soft­ware und ein paar Grund­kennt­nis­sen kannst Du ebenso wie beim Audio für Dein Online-Mar­ke­ting hoch wirk­same Videos erstel­len. Auch hier gilt wie so oft: Weni­ger ist mehr! Noch sind Authen­ti­zi­tät und Inhalt wich­ti­ger als ein “per­fek­tes” Video. Doch das wird sich in nicht all­zufer­ner Zukunft ändern und pro­fes­sio­na­li­sie­ren. Gut, wenn Du hier früh­zei­tig am Start bist und die Grund­la­gen­ar­beit schon erle­digt hast.

Social Media Marketing Strategie und Taktik

Für Dein Online-Mar­ke­ting ist eine durch­dachte Social Media Stra­te­gie, die Du dann tak­tisch effi­zi­ent umsetzt neben Dei­nem Blog und der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung einer der wich­tigs­ten Bau­steine über­haupt. Die brauchst Du näm­lich, wenn Du dort nicht nur aus pri­va­tem Inter­esse aktiv, son­dern die Netz­werke auch zu Zwe­cken der Akquise und des Net­wor­king ein­set­zen möch­test. Nir­gendwo kannst Du beque­mer Kun­den anzie­hen, die genau Dei­nem Wunsch­kun­den­pro­fil ent­spre­chen.

Nur, weil Du unfall­frei Kat­zen­bil­der auf Face­book pos­ten kannst, hast Du noch lange keine Social Media Stra­te­gie! 😉

Stra­te­gi­sches Social Media Mar­ke­ting ist weit mehr, als nur Zeit auf Face­book zu “ver­dad­deln”. Für eine Social Media Stra­te­gie gehört eine genaue Kennt­nis Dei­ner Ziel­gruppe, wo sie sich auf­hält, wie sie “tickt” und dann die Ent­schei­dung, mit auf wel­chen Kanä­len Du sie errei­chen willst — und mit wel­chen kon­kre­ten Zie­len. Erst dann folgt die genaue Aus­wahl der ein­zu­set­zen­den Tech­nik und dar­aus dann die Stra­te­gie.

Hast Du Inter­esse an einem beglei­te­ten Online-Kurs zum Thema Social Media Stra­te­gie und Tak­tik? Dann trage Dich gern hier für mei­nen News­let­ter die Zau­ber­sprü­che ein und ich infor­miere Dich, wenn ich mei­nen Kurs fer­tig habe und Du Dich anmel­den kannst!

Community Management

Sobald Du die ers­ten Fans oder Fol­lo­wer hast und erst Recht, wenn Du ein eige­nes Forum oder eine eigene Gruppe auf Face­book, Xing, Lin­kedIn oder anderswo admi­nis­trierst und mode­rierst, hast Du eine “Com­mu­nity” um Dich und Deine Marke oder Per­son ver­sam­melt.

Diese Com­mu­nity (gerne auch Tribe = Stamm genannt) ist für Dein Online-Busi­ness uner­läss­lich. Wenn Du es schaffst, Deine Com­mu­nity an Dich zu bin­den und immer wei­ter wach­sen zu las­sen, brauchst Du nie wie­der Kalt­ak­quise. Du ziehst dann ein­fach die rich­ti­gen Kun­den an. Das geht aber nicht über Nacht und erfor­dert neben Aus­dauer und Kon­ti­nui­tät auch Enter­tai­ner-Qua­li­tä­ten.

Wie ich gerne salopp sage: “Die Ras­sel­bande will unter­hal­ten sein!”

Was meine ich damit? Du hast hier die große Chance, ganz nah an Dei­nen (künf­ti­gen) Kun­den zu sein. Aber Du musst ihnen auch viel Mehr­wert bie­ten, damit sie Dir treu blei­ben und die Bot­schaft wei­ter tra­gen. Du musst nicht jeden Mor­gen ein Stepp­tanz-Video dar­bie­ten (außer, Du bist viel­leicht Tanz­leh­re­rin) — aber ein gewis­ser Unter­hal­tungs­wert Dei­ner Posts, Audios und Videos wird nicht scha­den.

Online-Advertising

Auch wenn ich ein gro­ßer Fan des orga­ni­schen Social Media Mar­ke­tings bin, weil es gerade für Solo­pre­neu­rin­nen einen authen­ti­schen und ver­gleichs­weise kos­ten­güns­ti­gen Ansatz dar­stellt:

Die Zei­ten rein orga­ni­schen Mar­ke­tings sind ein­fach vor­bei.

Darum ist es klug, dass Du Dich auch mit dem Gedan­ken an bezahlte Wer­bung in den Social Media anfreun­dest und mit den Mög­lich­kei­ten ver­traut machst.

Face­book als Platz­hirsch fällt Dir da wahr­schein­lich als ers­tes ein. Denke hier auch über diese Mög­lich­keit hin­aus an andere Anbie­ter. Allen voran natür­lich an die gro­ßen Face­book-Kon­kur­ren­ten Google und You­Tube. Aber — je nach Dei­ner Ziel­gruppe und Dei­nem Bud­get kön­nen auch Xing, Lin­kedIn oder Twit­ter bei­spiels­weise sehr inter­es­sante Part­ner für Dein Online-Mar­ke­ting sein.

Deine eigenen Sales Funnel

Letz­tens las ich auf Face­book ein State­ment über Sales Fun­nel, aus dem sehr viel Skep­sis, ja schon fast blanke Ableh­nung sprach. Die Per­son zeigte sich sehr kri­tisch gegen­über Sales Fun­neln, die ja (angeb­lich) immer aus einem Free­bie und dann einem mehr­stu­fi­gen Pro­zess bis zum Ver­kauf einer hoch­prei­si­gen Dienst­leis­tung bestehen. Indi­rekt schwang auch mit, dass damit ja die Kun­den “ver­führt” wer­den. Und es schwang auch mit, dass das ja alles viel zu sche­ma­tisch und berech­nend sei.

Hast Du auch noch kei­nen eige­nen Sales Fun­nel, weil Du ähn­li­che Gedan­ken hast und sie Dir zu suspekt sind?

Ich bin ganz sicher, Du hast min­des­tens schon einen eige­nen Sales Fun­nel.

Wie läuft es denn bis­her? Kun­den kom­men über Google auf Deine Web­site und buchen Dich?

Schau an! Ein Sales Fun­nel!

Wenn auch ein sehr kur­zer und direk­ter.

Oder: Du bist auf einer Netz­werk­ver­an­stal­tung und sprichst mit den ande­ren Teil­neh­mern über Dein Busi­ness — die Dich danach für ein Pro­jekt buchen?

Sie da! Ein wei­te­rer Sales Fun­nel!

Sobald Du Dich davon löst, den US-gepräg­ten Online-Mar­ke­tern zu glau­ben, dass ein Sales Fun­nel zig Stu­fen umfas­sen und jede Menge Up- und Down­sells ent­hal­ten “muss”, wird die Sales-Fun­nel-The­ma­tik für Dich wesent­lich ein­fa­cher.

Trotz­dem ist es sinn­voll, dass Du ein­mal alle tat­säch­li­chen und poten­zi­el­len Wege, auf denen Deine Kun­den zu Dir kom­men (sol­len) zu ana­ly­sie­ren. So kannst Du Lücken auf­fin­den und neue Wege ein­schla­gen.

Es wäre doch ärger­lich, Geld auf dem Tisch lie­gen zu las­sen, nur weil Du Inter­es­sen­ten, die Kon­takt­punkte zu Dir haben, nicht zum rich­ti­gen Zeit das pas­sende Ange­bot zu machen!

Und wenn Du jetzt doch etwas tie­fer in das Thema Sales Fun­nel ein­stei­gen möch­test, lies gern den Gast­ar­ti­kel zu Sales Fun­nels von Mirko Dah­lke hier in mei­nem Blog.

Es gibt viel zu tun, packen wir es an!

Wie ich ein­gangs schrieb — so viele Bau­steine, das kann schon über­wäl­ti­gend erschei­nen. Aber ers­tens ist Rom ja auch nicht an einem Tag erbaut wor­den, zwei­tens brauchst Du nicht vom Start weg alle Bau­steine gleich­zei­tig und drit­tens musst Du auch nicht alles alleine machen (wenn Du es nicht unbe­dingt willst). Ich kann Dich hier auf ver­schie­dene Weise unter­stüt­zen und hole Dich da ab, wo Du gerade stehst. Sprich gerne mit mir!

Fazit

Ein erfolg­rei­ches Online-Mar­ke­ting setzt sich aus vie­len Bau­stei­nen zusam­men. Die rich­ti­gen aus­zu­wäh­len und gekonnt ein­zu­set­zen ist meine Lei­den­schaft. Mich inter­es­siert an die­ser Stelle: Wel­che nutzt Du schon? Funk­tio­nie­ren sie für Dich oder hast Du das Gefühl, dass da “mehr” drin sein könnte? Wel­che rei­zen Dich beson­ders und wor­auf hast Du so gar kei­nen Bock? Ich freue mich auf Dei­nen Kom­men­tar!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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