Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Wie Du Dir Dein Online-Marketing leichter machst
Krone richten - Online Business leichter

Wie Du Dir Dein Online-Marketing leichter machst

Beitrag aktualisiert am:

Susanne war genervt. Genervt vom Online-Busi­ness, von dem sie sich so viel ver­spro­chen hatte.

Ich wollte schnell Kun­den für mein Coa­ching fin­den, Men­schen hel­fen — und jetzt ver­geude ich so viel Zeit mit Online-Mar­ke­ting und es funk­tio­niert trotz­dem nicht.”

So in etwa klingt nicht nur Susan­nes Auf­schrei, son­der der von vie­len, vie­len ande­ren, denen ich in den letz­ten Jah­ren in Foren, Grup­pen und natür­lich auch als mei­nen Kun­den gehol­fen habe.

Das Pro­blem, dass “alles so lange dau­ert” liegt aber viel­fach nicht am Online-Mar­ke­ting oder den Tools. Auch nicht an den Pro­zes­sen oder dass die Reich­weite immer wei­ter sinkt.

Das Pro­blem liegt tie­fer. Es liegt in den Grund­kennt­nis­sen und in Dei­ner Grund­ein­stel­lung (Neu­deutsch, im Mind­set).

Was für Grundkenntnisse?

Sei mir nicht böse, wenn ich hier jetzt ein paar deut­li­che Wort rede — nicht alles mag in jedem ein­zel­nen Punkt auf Dich per­sön­lich zutref­fen, aber je mehr die­ser Punkte Du in Dir ver­einst, desto schwe­rer wirst Du Dich damit tun, mit Dei­nem Online-Mar­ke­ting erfolg­reich zu sein.

Fehlende Englisch-Kenntnisse

Lei­der hatte nicht jeder Eng­lisch in der Schule und nicht jeder war gut darin. Das ver­stehe ich bes­tens. Und ich ver­stehe auch gut, dass die Unsi­cher­heit, die aus man­geln­den Sprach­kennt­nis­sen in der Bedie­nung von Tools und Apps ent­ste­hen kann, einen ganz schön hemmt. Ich weiß noch sehr gut, wie schwer ich mich getan habe, als ich mei­ner Spa­nisch­leh­re­rin die Bedie­nung des Com­pu­ters auf Spa­nisch erklä­ren sollte. Aber schon nach kur­zer Zeit gin­gen mir die Wör­ter el ordena­dor (Com­pu­ter), la pant­alla (Bild­schirm) und des­car­gar (her­un­ter­la­den) ganz locker von den Lip­pen.

Meist brauchst Du also gar nicht so viele Voka­beln, um eine App oder ein Pro­gramm sicher bedie­nen zu kön­nen. Mit einer Voka­bel­liste hast Du nach kür­zes­ter Zeit drauf, was Du wis­sen musst. Und da sich die meis­ten Begriffe in den meis­ten Apps immer wie­der fin­den, wird es mit der Zeit immer leich­ter.

Schlecht gestellte Fragen

Nie­mand — nicht Deine Idole im Online-Busi­ness und auch nicht ich — kann und weiß alles ein­fach so. Dahin­ter ste­cken viel Fleiß und Arbeit, die Bereit­schaft zu ler­nen, Rat­schläge anzu­neh­men und vor allem: Fra­gen zu stel­len. Immer und immer wie­der. Zu allem, was Du nicht ver­stehst.

Die Fra­gen rich­tig zu stel­len ist aber auch eine Kunst und ich ver­stehe, dass man manch­mal noch so wenig von einem Thema weiß, dass man noch nicht mal weiß, wie man seine Frage rich­tig stellt. Darum hier ein paar Hin­weise:

Mach Screenshots — aber richtig!

Ein Screen­shot ist kein Foto!

Gehörst Du zu denen, die statt eines ordent­li­chen Screen­shots ein Foto eines Moni­tors pos­ten? Ehr­lich, das geht gar nicht.

Abge­se­hen vom Moiré-Effekt, der es schwer macht, Texte zu lesen, sind oft Stel­len ein­fach zu dun­kel. Durch die per­spek­ti­vi­sche Ver­zer­rung, weil die Smart­phone-Kamera nicht recht­wink­lig zum Bild­schirm gehal­ten wird, sind man­che Dinge schlecht erkenn­bar.

Lerne, wie Du einen rich­ti­gen Screen­shot machst. Das geht super ein­fach mit Zusatz­pro­gram­men wie SnagIt (beliebt bei Mac-Nut­zern) oder PicPick (mein Mit­tel der Wahl) oder einer Chrome-Exten­sion wie Nim­bus Screen­shot.

Zeig mir alles, Baby!

Du weißt, wo Du genau den Screen­shot gemacht hast. Aber wenn Du den Aus­schnitt zu eng wählst, müs­sen die Men­schen, die Dir hel­fen wol­len, erst rät­seln, in wel­chem Zusam­men­hang denn genau diese Ansicht zu sehen ist. Ver­sorge sie mit etwas mehr Kon­text — dann geht die Beant­wor­tung Dei­ner Frage auch schnel­ler und Du fin­dest mehr bereit­wil­lige Hel­fer.

Leg den Fin­ger aufs Pro­blem!

Nicht unbe­dingt den Fin­ger — aber mar­kiere die Stelle, wo Du das Pro­blem hast oder wo Du etwas nicht ver­stan­den hast mit einem far­bi­gen Krin­gel oder Pfeil. Gib Dir beim Fra­gen etwas Mühe, denn Mühe machen sich auch die, die Dir hel­fen wol­len.

Beschreibe dein Problem genau

Beschreibe so genau wie mög­lich Dein Pro­blem und for­mu­liere eine ein­deu­tige Frage. Sage genau, was Du suchst oder wis­sen willst. Nichts ist ärger­li­cher für den Beant­wor­ter als wenn er fest­stel­len muss, dass er viel Zeit und Ener­gie in die Dar­stel­lung einer Lösung inves­tiert hat, die gar nicht gefragt war.

Beispiele für schlechte Fragen und wie Du besser fragst

Schlecht: Seit drei Tagen geht die App XYZ nicht mehr. Was mache ich falsch?

Bes­ser: Seit drei Tagen wer­den in der App XYZ keine Daten mehr ange­zeigt und die Tor­ten­dia­gramme wer­den nicht mehr aktua­li­siert. Ich habe bereits a, b und c gemacht, aber das Ergeb­nis ver­än­dert sich nicht. Beim Goog­len mit der Such­an­frage “app xyz zeigt keine daten mehr” konnte ich nichts fin­den.

So ist die Frage prä­zise. Es ist klar, was genau nicht funk­tio­niert und was bis­her unter­nom­men wurde, um das Pro­blem selbst zu behe­ben oder den Feh­ler schon mal wei­ter ein­gren­zen zu kön­nen.

Schlecht: Ich suche ein Tool um Texte für ein Video zu ani­mie­ren.

Bes­ser: Ich suche ein Tool, um Videos für IGTV mit ani­mier­ten Tex­ten ver­se­hen zu kön­nen. Ich arbeite mit Win­dows und dem Schnitt­pro­gramm XYZ. Ich weiß, dass es damit geht, aber das ist mir zu umständ­lich. Ich suche eine ein­fa­che App für mein Android Smart­phone, mit der ich das schnel­ler erle­di­gen kann.

So ist klar, dass Du bereits eine Lösung kennst und auf der Suche nach etwas ganz kon­kre­tem und schnel­le­rem bist. Sonst hätte ich näm­lich wahr­schein­lich genau das Pro­gramm emp­foh­len, das bereits vor­han­den ist.

Schlecht: Was ist Camt­asia?

Bes­ser: Stelle sol­che Fra­gen nicht in Foren oder Face­book-Grup­pen!

Gehe direkt nach Google und tippe genau diese Worte dort ein. Statt meh­rere Minu­ten oder gar Stun­den auf eine Ant­wort zu war­ten bekommst Du von Google die Ant­wort in weni­gen Sekun­den. So schonst Du die Res­sour­cen der Men­schen, die bereit sind, Dir kos­ten­los Hil­fe­stel­lung zu geben. So hältst Du die Threads von über­flüs­si­gen Kom­men­ta­ren frei.

Sol­che Fra­gen zu stel­len, deren Ant­wort Du in Sekun­den ergoog­len kannst, ist — mit Ver­laub — ein Zei­chen von Faul­heit und man­geln­der Wert­schät­zung. Bedenke immer, dass Du in der Regel kos­ten­lose Unter­stüt­zung erhältst und keine von einem Arbeit­ge­ber bezahl­ten Sup­port-Mit­ar­bei­ter am ande­ren Ende sit­zen.

Fehlende elementare Kenntnisse der Bedienung Deines Computers

Ganz gleich, ob Du mit einem Win­dows PC oder einem Mac arbei­test: Du soll­test die Grund­la­gen der Bedie­nung ken­nen. Und zwar rich­tig gut und ohne dar­über nach­den­ken zu müs­sen.

Schreibe 10-fingrig!

Ele­men­tar ist das Blind­schrei­ben mit 10 Fin­gern. Wenn Du das noch nicht kannst, lerne es!

Ich habe mir das Blind­schrei­ben 2008 selbst mit einem Pro­gramm bei­gebracht. Weil ich zu der Zeit ein Buch geschrie­ben habe und mir das Tip­pen zu lang­sam ging. Obwohl ich damals mit mei­nem 5‑Fin­ger-Adler-Sys­tem auch so um die 200 Anschläge pro Minute geschafft habe.

Das ist jetzt nicht soooo lang­sam, aber ich musste dabei immer auf die Tas­ta­tur schauen und habe meine Tipp­feh­ler nicht direkt gese­hen.

Nach nur sechs Wochen Ler­nen und Üben konnte ich 10-fing­rig blind schrei­ben und schaffe seit­dem um die 300 Anschläge pro Minute.

Chef­se­kre­tä­rin­nen lächeln dar­über viel­leicht müde, aber für mich war dies ein Evo­lu­ti­ons­sprung. Bedeu­tete die­ses doch, dass ich in der­sel­ben Zeit wie vor­her 30 Pro­zent mehr Text pro­du­zie­ren konnte. Wow! Dafür habe ich jeden Abend etwa eine Stunde gelernt und geübt. Das war eine super inves­tierte Zeit, die ich noch zusätz­lich zu mei­ner Arbeit als Bera­te­rin und dem Schrei­ben des Buches gerne “geop­fert” habe — meis­tens erst abends zwi­schen 22 und 23 Uhr, weil vor­her keine Zeit war. Ich möchte diese Fähig­keit heute nicht mehr mis­sen.

Das Pro­gramm, mit dem ich gelernt habe, hatte einen blö­den Namen (Tipp­kö­ni­gin), war aber jeden ein­zel­nen Cent wert. Sogar ein Viel­fa­ches davon. Es ist schon lange nicht mehr wei­ter­ent­wi­ckelt wor­den, darum ver­linke ich es hier nicht. Eine gute — sogar kos­ten­lose — Alter­na­tive ist Tipp 10, das ich Dir hier wärms­tens ans Herz lege. Du kannst natür­lich auch einen Kurs an der VHS bele­gen. Egal wie, lerne das 10-fing­rige Tast­schrei­ben!

Tastaturkürzel

Außer­dem gehört zu den ele­men­ta­ren Grund­kennt­nis­sen, dass Du die wich­tigs­ten Tas­ta­tur­kür­zel beherrschst und auch täg­lich anwen­dest. Mit Tas­ta­tur­kür­zeln bist Du so unglaub­lich viel schnel­ler als mit der Maus. Tas­ta­tur­kür­zel funk­tio­nie­ren pro­gramm­über­grei­fend, so dass Du nicht jedes Pro­gramm neu ler­nen musst.

Die wich­tigs­ten all­ge­mei­nen Tas­ta­tur­kür­zel sind

  • Strg/Cmd + a  (alles mar­kie­ren)
  • Strg/Cmd + z (letz­ten Schritt rück­gän­gig machen — geht auch mehr­fach!)
  • Strg/Cmd + y (rück­gän­gig gemach­ten Schritt doch wie­der machen)
  • Strg/Cmd + c (mar­kierte Stelle kopie­ren)
  • Strg/Cmd + x (mar­kierte Stelle aus­schnei­den)
  • Strg/Cmd + v (kopier­ten oder aus­ge­schnit­te­nen Inhalt ein­fü­gen
  • Alt/Cmd + Tab (zwi­schen geöff­ne­ten Anwen­dun­gen wech­seln)
  • Win + . (hier kenne ich kein Äqui­va­lent auf dem Mac, Fens­ter mit Emo­jis öff­nen)
  • Strg/Cmd + b (mar­kier­ten Text fett set­zen)
  • Strg/Cmd + i (mar­kier­ten Text kur­siv set­zen)
  • Strg/Cmd + s (Doku­ment spei­chern)
  • Wort­wei­ses Sprin­gen in einem Text mit Strg/Cmd und den Cur­sor­tas­ten rechts oder links
  • Schnel­les Mar­kie­ren mit der Maus: Dop­pel­klick zum Wort mar­kie­ren, 3‑fach-Klick zum Absatz mar­kie­ren

Spe­zi­ell im Brow­ser:

  • Strg/Cmd + t (neuen Tab öff­nen)
  • Strg/Cmd  + Shift + t (zuletzt geschlos­se­nen Tab wie­der­her­stel­len — geht auch mehr­fach!)

Kennst Du alle Grund­ein­stel­lun­gen Dei­ner Pro­gramme? Ins­be­son­dere Dei­nen Brow­ser soll­test Du rich­tig gut ken­nen.:

  • Wo wer­den her­un­ter­ge­la­dene Dateien abge­spei­chert? Das kannst Du in den Ein­stel­lun­gen übri­gens auch selbst fest­le­gen.
  • Mit wel­chen Erwei­te­run­gen kannst Du den Brow­ser noch nütz­li­cher machen?
  • Wie ver­wal­test Du Deine Lese­zei­chen?
  • Wie öff­nest Du einen ver­se­hent­lich geschlos­se­nen Tab?
  • Wie löschst Du Cache und Coo­kies (und warum ist das manch­mal sinn­voll?)

Wer­den gezippte Dateien beim Her­un­ter­la­den auto­ma­tisch ent­packt? Das ist beim Safari am Mac so und sorgt immer wie­der für Pro­bleme bei der Instal­la­tion her­un­ter­ge­la­de­ner Word­Press Plugins.

Fehlende Grundkenntnisse zu digitalen Bildern

Wir Men­schen sind Augen­tiere. Reine Text­posts in den Social Media sind in der Regel nicht halb so erfolg­reich wie Posts mit Bil­dern. Man­che Kanäle (Pin­te­rest, Insta­gram) kannst Du ohne Bil­der gar nicht nut­zen. Da Du Fotos sel­ten so ver­wen­den kannst, wie sie aus Dei­ner Kamera kom­men oder wie Du sie aus einer Stock­da­ten­bank her­un­ter­ge­la­den hast, musst Du sie bear­bei­ten.

Also mache Dich ver­traut mit den Unter­schie­den zwi­schen Pixel­gra­fi­ken und Vek­tor­gra­fi­ken. Mit den Unter­schie­den zwi­schen den ver­schie­de­nen For­ma­ten JPG, PNG, GIF (das sind die wich­tigs­ten fürs Web, ken­nen soll­test Du noch mehr, näm­lich TIF, PSD, EPS, AI). Mache Dich auch ver­traut mit dem Unter­schied zwi­schen der Datei­größe und der Bild­größe. Für das eine sind Kilo- und Mega­byte rele­vant, für das andere Pixel­maße.

Wenn Du schon dabei bist, lerne am bes­ten auch noch die Gestalt­ge­setze und ein biss­chen Gol­de­ner Schnitt kann auch nicht scha­den. Ein Ras­ter sorgt für ein pro­fes­sio­nell aus­se­hen­des Design — den Blick dafür kannst Du auch schu­len.

Fehlende Grundkenntnisse in der Pflege Deiner Website

Ganz egal, ob Du mit Word­Press arbei­test oder mit Dru­pal, Joomla, Con­tao, mit Jimdo, Wix, einem ande­ren Bau­kas­ten: Lerne alles, was Du zur täg­li­chen Pflege und Bedie­nung wis­sen musst.

Woher Du die Infos bekom­men kannst? Es gibt Online-Doku­men­ta­tio­nen und Hilfe-Dateien. Es gibt Foren und Face­book-Grup­pen — lies ein­fach mit, auch wenn Du selbst (noch) keine Fra­gen stellst. Du kannst Bücher kau­fen und lesen. Du kannst Online-Kurse machen. Aber Du musst selbst aktiv wer­den. Wie ich immer zu sagen pflege:

Fünf Stun­den des Aus­pro­bie­rens kön­nen fünf Minu­ten Hand­buch­le­sen erset­zen.

Bir­git Schultz

Da ist viel Wahr­heit drin, auch wenn es so iro­nisch flap­sig daher kommt. Ich spre­che aus Erfah­rung. Lear­ning by doing ist toll, wenn Du Erfah­rung hast. Es ist aber pure Zeit­ver­schwen­dung, wenn Du noch ganz am Anfang stehst. Und es ist eben­falls pure Zeit­ver­schwen­dung, wenn Du ver­suchst, mit einer App oder einem Pro­gramm etwas zu tun, wofür es nicht gemacht wurde. Klar kannst Du mit einer Zange einen Nagel in die Wand hauen. Aber mit einem Ham­mer geht es bes­ser.

Ergo:

Klar kannst Du bei­spiels­weise mit Word einen Flyer erstel­len — aber mit einem Spe­zi­al­pro­gramm (Adobe Inde­sign, Affi­nity Publisher) geht es ein­fach schnel­ler und bes­ser.

Da ich ein gro­ßer Fan von Word­Press bin, hier exem­pla­risch, was Du unbe­dingt kön­nen soll­test:

  • Aktua­li­sie­rung Dei­nes Tem­pla­tes
  • Aktua­li­sie­rung und Instal­la­tion von Plugins im Backend
  • Instal­la­tion, Aktua­li­sie­rung und Löschen von Plugins per FTP
  • Bedie­nung des Guten­berg-Edi­tors
  • Hoch­la­den und löschen von Medien und Fin­den des URLs
  • Set­zen von Links
  • Ein­bin­den von Gra­fi­ken
  • Erstel­len und Anpas­sen von Menüs
  • HTML-Grund­kennt­nisse
  • CSS-Grund­kennt­nisse
  • Grund­kennt­nisse der Nut­zer­ge­wohn­hei­ten und aktu­elle Trends

Investiere in deine Ausstattung

Schlechte Werk­zeuge haben schon so man­chen Traum vom eige­nen Busi­ness zer­stört. Kaufe Dir immer das Aller­beste, das Du Dir gerade leis­ten kannst!

Hardware: Monitor

Je weni­ger Grund­kennt­nisse in der Bedie­nung Dei­nes Com­pu­ters und der Pro­gramme Du hast, desto grö­ßer sollte Dein Moni­tor sein!

Wieso das?

Weil Du oft in Apps, die im Brow­ser lau­fen, gar nicht alles ange­zeigt bekommst, wenn das Fens­ter zu klein ist. Das ist bei­spiels­weise bei Google Docs so. Aber auch in Word siehst Du nicht alle Menü­punkte und Icons auf klei­nen Moni­to­ren. Die Benut­zung des Face­book Wer­be­an­zei­gen­ma­na­gers ist schon auf einem 15″ Moni­tor eine Qual — auf einem 13″ Mac­book wirst Du damit nicht glück­lich. Vor allem dann nicht, wenn Du schon etwas län­ger jung bist und wegen der begin­nen­den Alters­weit­sich­tig­keit die Auf­lö­sung her­ab­ge­setzt hast, damit die Schrift grö­ßer ist.

Nutze Dei­nen gro­ßen Moni­tor aber auch rich­tig. Wenn Du wei­ter­hin jedes Pro­gramm im Voll­bild lau­fen lässt, ver­schenkst Du Poten­zial. Ord­nest Du Deine geöff­ne­ten Fens­ter aber sinn­voll an, kannst Du schnell zwi­schen Pro­gram­men wech­seln und hast sogar direkt vor Augen, woran Du gerade arbei­test.

Solange, bis Du min­des­tens einen gro­ßen Moni­tor hast (ich habe zwei und erwäge die Anschaf­fung eines drit­ten oder eines noch grö­ße­ren Cur­ved Moni­tors) lerne, wie Du schnell zwi­schen den geöff­ne­ten Anwen­dun­gen hin und her schal­ten kannst ohne mit der Maus auf eine grö­ßere Wan­der­schaft gehen zu müs­sen. Mit Alt + Tab bezie­hungs­weise Cmd + Tab wech­selst Du zwi­schen ihnen in Blit­zes­schnelle hin und her.

Hardware: Smartphone

Unsere Smart­pho­nes sind voll­wer­tige kleine Com­pu­ter, mit denen sich bereits unglaub­lich viel machen lässt. Ich schätze die Frei­heit, die mein Smart­phone mir bie­tet und habe die Ent­schei­dung, mir ein rich­tig gutes zuzu­le­gen nicht bereut.

Vor­her passte immer was nicht: Akku­lauf­zeit, Kamera, Dis­play-Größe, Video­qua­li­tät … Kaufst Du hier bil­lig, wirst Du vie­les nicht ver­nünf­tig mobil machen kön­nen. Und was mobil alles mög­lich ist, das habe ich in einem zwei­tei­li­gen Blog­bei­trag hier und hier beschrie­ben.

Software — immer alles für lau?

Ganz ehr­lich: Auch ich bin mei­nem Geld nicht böse und freue mich, wenn ich es spa­ren kann. Aber wenn Du mit Dei­nem Busi­ness — und indi­rekt mit einem Pro­gramm, das Du geschäft­lich ver­wen­dest, Geld erwirt­schaf­ten willst, dann musst Du es auch den Anbie­tern der Soft­ware, die Dir so nütz­lich ist, zuge­ste­hen.

Wie oft habe ich schon Tipps zu wirk­lich guten Pro­gram­men gege­ben und bekam dann die Reak­tion: “Aber das kos­tet ja was!”

Ja, das tut es. Und ich zahle gerne dafür, wenn ich ein Pro­gramm regel­mä­ßig ein­setze. Denn ich möchte, dass es den Ent­wick­lern gut geht und mir das Pro­gramm noch mög­lichst lange und immer top aktu­ell mit immer neuen tol­len Funk­tio­nen zur Ver­fü­gung steht. Ich möchte, dass der Ent­wick­ler gutes Geld dafür bekommt und nicht gezwun­gen ist, sein Pro­gramm viel­leicht an jeman­den zu ver­kau­fen, der keine red­li­chen Absich­ten ver­folgt. Alles schon vor­ge­kom­men!

Deine Grundeinstellung — oder alles doof?

Wenn Du im Online-Busi­ness und mit Dei­nem Online-Mar­ke­ting erfolg­reich sein willst, ist auch Deine Grund­ein­stel­lung zu ver­schie­de­nen Schlüs­sel­ele­men­ten und Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen von immenser Bedeu­tung. Wenn Du hier nicht Dein Mind­set anpasst und die Mög­lich­kei­ten, die sich Dir bie­ten, offen für Dich annimmst, wirst Du ehr­lich gesagt nicht aus dem Quark kom­men. Schauen wir uns mal im ein­zel­nen an, was mir immer wie­der auf­fällt:

Selbstverantwortung ist doof

Als Ange­stellte hat­test Du es zwar auch nicht leicht, aber wenn Du nicht gerade min­des­tens Abtei­lungs­lei­te­rin warst, kam es bei Dei­ner Arbeit in ers­ter Linie dar­auf an, dass Du Anwei­sun­gen befolgt und Auf­ga­ben erle­digt hast. Jetzt, selbst­stän­dig mit einem Online-Busi­ness, sieht es auf ein­mal anders aus. Du musst stän­dig selbst die Ver­ant­wor­tung über­neh­men. Nicht nur gegen­über Dei­nen Kun­den, son­dern auch gegen­über Dir selbst. Und vor allem für Dein Mar­ke­ting. Du trägst die Ver­ant­wor­tung dafür, was Du für Dein Mar­ke­ting machst, wie oft, wann und wie inten­siv Du umsetzt was Du (hof­fent­lich) geplant hast. Wenn Du nicht auch noch Anhän­ge­rin der nächs­ten Grund­ein­stel­lung bist.

Planung ist doof

Gerade wenn Du gern spon­tan und krea­tiv bist, klingt das Wort “Pla­nung” ganz schreck­lich in Dei­nen Ohren. Du fühlst Dich ein­ge­engt und schnappst schon bei dem Gedan­ken, nicht aus dem Flow agie­ren zu kön­nen, nach Luft. Kann ich ver­ste­hen — ich bin selbst eine krea­tive Seele und gehe gerne mit dem Moment.

Aber ich kann mir das erlau­ben, weil ich alles plane: Meine Pro­jekte, mein Mar­ke­ting, meine Umsatz­ziele, meine Quar­tale, Wochen und Tage. Dar­aus habe ich ein Gerüst gebaut, bei dem ich immer den Über­blick habe, was ansteht und was getan wer­den muss. Für mich und natür­lich auch für meine Kun­den. Inner­halb mei­ner Pla­nung bin ich aber krea­tiv und locker — da kann ich nun in geschütz­tem Raum krea­tiv wer­den und auch mal was gegen­ein­an­der aus­tau­schen — in der Gewiss­heit, immer noch auf Kurs zu sein und nicht von mei­ner Route abzu­wei­chen.

Jeder Stra­tege weiß: Im ers­ten Moment einer Schlacht ist die Pla­nung bereits hin­fäl­lig, aber ohne Pla­nung wäre die Schlacht bereits vor­her ver­lo­ren. Was so mar­tia­lisch klingt, trifft auch aufs Mar­ke­ting zu — wir müs­sen immer fle­xi­bel blei­ben und dür­fen auch unsere Pläne ändern. Gefähr­lich wird es nur, wenn wir plan­los los­le­gen. Zum Pla­nen gehört auch die Ziel­fest­le­gung. Nur wer sein Ziel vor Augen hat, kann es auch errei­chen.

Marketing ist doof

Ach ja, das höre ich regel­mä­ßig, seit ich mich 2003 als Mar­ke­ting-Bera­te­rin selbst­stän­dig gemacht und Kurse und Semi­nare gege­ben habe.

Abge­se­hen davon, dass hier viel­fach Mar­ke­ting mit Wer­bung gleich­ge­setzt wird und Wer­bung nur einen Teil des Mar­ke­tings aus­macht: Wenn Du Dich nicht mit Wer­bung im ein­zel­nen und Mar­ke­ting im Gan­zen anfreun­den kannst, wenn Du das Gefühl hast, dass hier mani­pu­liert wird und etwas Schlech­tes gemacht wird, dann ver­suchst Du bes­ser gar nicht erst, Online-Mar­ke­ting zu machen und so Deine Kun­den zu fin­den.

Die Vor­stel­lung, dass nur auf­grund von Emp­feh­lun­gen und Mund­pro­pa­ganda die Kun­den zu Dir kom­men wer­den ist zwar eine schöne Vor­stel­lung — aber auch eine hoff­nungs­los roman­ti­sche. Und nur in sehr sel­te­nen Fäl­len funk­tio­niert das Leben so. Und das Online-Busi­ness funk­tio­niert ganz anders.

Verkaufen ist doof

Die­ses Mind­set hätte mir selbst fast das Genick gebro­chen. Ich habe dazu bereits einen aus­führ­li­chen Blog­bei­trag geschrie­ben — darum fasse ich mich hier kurz: Ver­stehe Dich als Ver­mitt­ler zwi­schen Dei­nem Ange­bot und dem pas­sen­den Kun­den und es fühlt sich nicht mehr wie Ver­kau­fen an, son­dern wie Bera­ten! Und wenn Du dann erfolg­reich ver­kaufst, fühlt es sich auch noch rich­tig klasse an!

Technik ist doof

Ich ver­spre­che Dir, wenn Du die oben beschrie­be­nen Grund­la­gen in der Bedie­nung Dei­nes Com­pu­ters und Smart­pho­nes im Griff hast, dann ver­liert “die Tech­nik” ihren Schre­cken. Ohne “Tech­nik” kein Online-Busi­ness und kein Online-Mar­ke­ting. Das ist die harte und unum­stöß­li­che Wahr­heit.

Wenn Du da kei­nen Bock dar­auf hast, suche Dir ent­we­der jeman­den, der das alles für Dich macht (von dem Du dann aber auch abhän­gig bist und der Dich unter Umstän­den recht viel Geld kos­ten wird) oder lerne es zu lie­ben (dabei kann ich Dir hel­fen! Komm zu mir in den Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel und Du wirst sehen, das ist alles kein Hexen­werk und auch keine Rake­ten­wis­sen­schaft). Du könn­test es auch ein­fach blei­ben las­sen — aber nein, das ist kein ernst­ge­mein­ter Rat von mir! 😉

Social Media ist doof

Auch wenn es gerade wie­der etli­che von den SUHR-Mar­ke­tern ver­spre­chen — ohne Social Media wird es schwer, Dein Online-Busi­ness bekannt zu machen.

SUHR, das steht für “schnell und hek­tisch reich im Inter­net” und ja, die Metho­den funk­tio­nie­ren. Wenn Du das nötige Klein­geld hast, über Monate viel­stel­lige Sum­men in Face­book- und andere Ads zu ste­cken, kannst Du Dir das ganze orga­ni­sche Social Media Mar­ke­ting spa­ren.

Wenn Du zum Bei­spiel Face­book aus wel­chen Grün­den auch immer ablehnst, dann ist Face­book nicht der rich­tige Ort für Dich, um dort Deine Kun­den zu suchen und zu fin­den. Glei­ches gilt natür­lich auch für alle ande­ren Kanäle. Fin­dest Du Twit­ter blöd, dann lass es. Wirst Du mit Lin­kedIn oder XING nicht warm — dann bleib da weg. Insta­gram und Pin­te­rest ner­ven Dich, weil sie zu viel Zeit brau­chen? Dann ver­zichte auf sie als Kanäle für Deine Kom­mu­ni­ka­tion.

Aber wenn Du Dich ent­schei­dest, diese für Deine Kom­mu­ni­ka­tion, Deine Wer­bung und Deine Dienst­leis­tung ein­zu­set­zen, dann nöle dort nicht rum, wie doof alles ist.

Online Business — alles doof!

Die Liste ließe sich belie­big fort­set­zen. Ob Du nun Live Videos doof fin­dest, Sto­ries nicht magst, Dich davor fürch­test, Sicht­bar­keit zu erlan­gen und Dich über Klar­na­men­pflicht auf Face­book und die Impres­sums­pflicht auf Dei­ner Web­site auf­regst. Ob Du nun gerne gere­gelte Arbeits­zei­ten und freie Wochen­en­den hät­test und es nicht gut fin­dest, immer online sein zu müs­sen:

Das ist alles in Ord­nung.

Du musst es nicht mögen.

Aber dann musst Du auch akzep­tie­ren, dass ein Online-Busi­ness und Online-Mar­ke­ting wahr­schein­lich nicht das Rich­tige für Dich sind. Mit “Wasch mich aber mach mich nicht nass” kommst Du hier kei­nen Zen­ti­me­ter vor­wärts — egal wie viele Kurse Du kaufst oder Coa­chings Du machst.

Dir fehlt das dicke Fell

Um im Online-Busi­ness erfolg­reich zu sein, brauchst Du ein dickes Fell.

Mimimimi” kommt bei nie­man­dem gut an  — weder bei Dei­nen Fans, noch Kun­den, noch Lie­fe­ran­ten, Dienst­leis­tern, Netz­werk­kol­le­gen oder Mit­be­wer­bern. Klar, manch­mal will nichts rich­tig klap­pen und dann muss man sich auch mal aus­kot­zen. Aber das machst Du am bes­ten bei Dei­ner Fami­lie, Dei­ner Mas­ter­mind-Gruppe, Dei­nem Tan­dem-Buddy oder in Dei­nem Tage­buch. Social Media sind defi­ni­tiv der fal­sche Ort dafür.

Zum “Dicken Fell” gehört auch, nicht jedes Wort in einem Kom­men­tar auf die Gold­waage zu legen und Dich sofort von jeder­mann ange­grif­fen zu füh­len. Gehe davon aus, dass die meis­ten es gut mit Dir mei­nen und genau das wird dann auch pas­sie­ren.

Beson­ders wenn die Tech­nik Dir einen Streich spielt, Face­book mal wie­der völ­lig spinnt oder Deine sorg­fäl­tig geplante Anzei­gen­kam­pa­gne sich als Rohr­kre­pie­rer erweist: Nimm es am bes­ten nie per­sön­lich und handle nach dem Spruch: “Keep calm! And carry on!” Oder auf Deutsch: Wie­der auf­ste­hen, Krön­chen rich­ten und wei­ter­ma­chen. Denn Kon­ti­nui­tät und Aus­dauer zah­len sich in jedem Fall aus.

Die meis­ten Men­schen über­schät­zen, was sie in einem Tag schaf­fen kön­nen und unter­schät­zen, was sie in einem Jahr leis­ten kön­nen. Das Ziel vor Augen, mit vie­len klei­nen und mach­ba­ren Etap­pen, wirst Du Dei­nem Erfolg immer näher kom­men.

Fazit

Wenn es bei man­chen so leicht aus­sieht, wie sie ihr Online Busi­ness füh­ren, wenn jede Online-Mar­ke­ting-Maß­nahme zu gelin­gen scheint, dann liegt es unter ande­rem auch daran, dass sie diese Grund­kennt­nisse ent­we­der bereits mit­ge­bracht haben oder sich die Mühe gemacht haben, diese mög­lichst schnell zu ler­nen.

Wenn Du das Gefühl hast, mit Dei­nem Online-Busi­ness auf der Stelle zu tre­ten und sich Dein Online-Mar­ke­ting anfühlt, als ob du durch ein frisch gepflüg­tes leh­mi­ges Feld stapfst, dann prüfe, wo Dir Grund­la­gen feh­len oder Dir Dein Mind­set im Weg steht.

Susanne hat sich übri­gens ent­schie­den, ihre Grund­ein­stel­lung zu ver­än­dern und lernt nun mit Begeis­te­rung die Grund­la­gen. Mit jedem klei­nen Schritt, den sie macht, stellt sie fest, dass ihre Sicht­bar­keit wächst, dass ihre Ange­bote sich bes­ser ver­kau­fen und dass ihr das Online-Busi­ness rich­tig viel Spaß macht.

Wie sieht es bei Dir aus? Hast Du Dich in eini­gen Punk­ten wie­der­erkannt? Hast Du diese Punkte bereits selbst über­win­den kön­nen oder arbei­test Du noch daran? Wenn Du magst, teile gerne Deine Erfah­run­gen und Erkennt­nisse in einem Kom­men­tar mit mir.

Und wenn Du gerade wenig Zeit hast, freue ich mich über schnelle 5 Sterne, wenn Dir die­ser Bei­trag gefal­len und ein paar neue Impulse gege­ben hat.

4.9/5 (20 Reviews)

Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

follow me on:

Hinterlasse einen Kommentar:

14 comments
Füge Deine Antwort hinzu