Rampe für Karen - Titelbild

Die Macht der Social Media oder: Eine Rampe für Karen

Der Titel für die­sen Bei­trag hätte auch “Wie mensch­lich sind Social Media?” lau­ten kön­nen. Denn heute schreibe ich einen ganz per­sön­li­chen Blog­bei­trag für Dich — und ganz beson­ders für Karen.

Klar, eigent­lich stand ein ande­res Thema in mei­nem Redak­ti­ons­plan, aber ich bin fle­xi­bel, wenn ein Thema mich beson­ders umtreibt. Und die­ses Thema hat mich seit etwas über einer Woche umge­trie­ben und sehr bewegt.

Wer ist Karen und was hat es mit der Rampe auf sich?

Karen Fal­ken­berg ist eine Netz­werk-Kol­le­gin, die ich vor vie­len Jah­ren über den Klün­gel­stamm­tisch in Dort­mund ken­nen gelernt habe. Obwohl wir in ver­wand­ten Berei­chen tätig sind, habe ich Karen nie als Kon­kur­renz son­dern immer als wert­volle Kol­le­gin erlebt. Denn Karen hat die­selbe Phi­lo­so­phie und Grund­ein­stel­lung wie ich: Bereit­wil­lig teilt sie groß­zü­gig ihr Wis­sen und ver­mit­telt und netz­werkt, was das Zeug hält. Gern habe ich bei Karens Com­pu­ter-Zau­ber ange­fragt, zum Bei­spiel, wenn Kun­den bei mir um Unter­stüt­zung bei Typo3-Pro­jek­ten ange­fragt haben.

Ja, und auf ein­mal vor etwa zwei­ein­halb Jah­ren las ich auf Face­book, dass Karen im Kran­ken­haus war. Und beim nächs­ten Tref­fen saß sie im Roll­stuhl. Was genau pas­siert war, kannst Du in ihrem aus­führ­li­chen Blog­ar­ti­kel, der einer der Aus­lö­ser für die­sen Bei­trag war, viel bes­ser nach­le­sen, als wenn ich das hier zusam­men fasse. Soviel nur in aller Kürze: Karen hatte plötz­lich Läh­mungs­er­schei­nun­gen, bei denen die Ärzte bis zu die­sem Jahr gerät­selt haben, woher sie so plötz­lich kamen.

Um etwas Bewe­gungs­frei­heit zu haben, wünscht Karen sich nun eine Rampe am Haus, die ihr ermög­licht, mit dem Roll­stuhl eigen­stän­dig auf die Ter­rasse und aus dem Haus zu gelan­gen. Wie sie selbst schreibt: Dafür wer­den keine Unsum­men benö­tigt, aber in der Por­to­kasse hat sie das Geld eben auch nicht. Und genau diese Summe wurde ihr von der Bank als Kre­dit ver­wei­gert. Was typisch ist. Denn Ban­ken sind wie Regen­schirm-Ver­lei­her, die Dir einen Schirm auf­drän­gen, wenn die Sonne scheint und ihn zurück haben wol­len, sobald es zu reg­nen beginnt.

Warum ich diesen Artikel schreibe

Schon beim Lesen ihrer Blog­ar­ti­kel hatte ich über­legt, wie ich Karen wohl unter­stüt­zen könnte — aber so rich­tig krea­tiv war ich dabei ehr­lich gesagt nicht. Doch dann, wenige Stun­den, nach­dem Karens zwei­ter Blog­ar­ti­kel erschie­nen war, bekam ich über den Face­book Mes­sen­ger eine Nach­richt.

Ver­sen­det wor­den war sie an eine Gruppe, zu der Sybille Heuel, eben­falls eine geschätzte Netz­werk-Kol­le­gin aus dem Klün­gel­stamm­tisch in Dort­mund, mich hinzu gefügt hatte. Darin hatte sie auf die­sen Face­book-Bei­trag von Carola Bax­mann ver­linkt.

Unter dem Hash­tag #Rampe­für­Ka­ren ruft Carola auf, sie bei ihrem Pro­jekt, Karen auch ohne Finan­zie­rung durch Ban­ken eine Rampe zu ermög­li­chen, zu unter­stüt­zen. Damit war für mich klar: Viele Betei­ligte gemein­sam kön­nen es schaf­fen!

Ich möchte Karen helfen

Inzwi­schen habe ich auch einen Betrag an das extra für sie ein­ge­rich­tete Pay­pal-Konto  rampefuerkaren@computer-zauber.de  gesen­det. Aber das reichte mir noch nicht.

Darum habe ich mir über­legt, die­sen Blog­ar­ti­kel hier zu schrei­ben, um die Reich­weite der Aktion #Rampe­für­Ka­ren zu erhö­hen und die Chance auf die Rea­li­sie­rung der Rampe und viel­leicht noch wei­te­rer nöti­ger Umbau­maß­nah­men zu stei­gern.

Das Internet ist ein besserer Ort

Ich möchte außer­dem zei­gen, dass das Inter­net im All­ge­mei­nen und die Social Media im Spe­zi­el­len eben nicht der düs­tere, kalte, herz­lose und nur von Belang­lo­sig­kei­ten wie Kat­zen­bil­dern und unschö­nen Erschei­nun­gen wie Fake-News, Aus­län­der­hass, ja, sogar Betrug und ande­rer Kri­mi­na­li­tät geprägte Ort ist, als den die Medien ihn immer wie­der kol­por­tie­ren. Son­dern ganz im Gegen­teil: Es ist ein Ort, der min­des­tens ebenso viel Mensch­lich­keit, Herz­lich­keit, Wärme, Mit­ein­an­der und gegen­sei­tige Unter­stüt­zung bie­tet, wie “das rich­tige Leben”.

Wie menschlich sind nun Social Media?

Für mich war der Ent­schluss, Karen zu hel­fen, leicht.

Denn schließ­lich kenne ich sie ja per­sön­lich.

Je weni­ger man aber einen Men­schen kennt, desto schwie­ri­ger wird es, zur Hilfe zu moti­vie­ren. Gerade jetzt, da die Vor­weih­nachts­zeit beginnt, kon­kur­rie­ren natür­lich noch viele andere Pro­jekte um Spen­den­gel­der. Die wahr­schein­lich attrak­ti­ver sind, weil die Spen­den sich von der Steuer abset­zen las­sen. Was bei dem Pro­jekt Eine Rampe für Karen natür­lich nicht mög­lich ist, denn hier steckt ja keine gemein­nüt­zige Ver­ei­ni­gung dahin­ter.

Trotz­dem.

Ich bin der Mei­nung, dass wir zusam­men Karen zu ihrer Rampe ver­hel­fen kön­nen.

Was ich getan habe

  • Ich habe eine Spende über Pay­pal an Karen gesen­det.
  • Ich schreibe und ver­öf­fent­li­che die­sen Blog­ar­ti­kel, um der Aktion eine höhere Reich­weite zu ver­schaf­fen und die Chance auf wei­tere Spen­den zu erhö­hen.
  • Ich werde die­sen Blog­ar­ti­kel genau so bewer­ben, wie alle ande­ren Arti­kel, die ich bis­her geschrie­ben habe.
  • Ich werde den Teaser­post auf Face­book bewer­ben, um die­sem Arti­kel eine noch höhere Reich­weite zu ermög­li­chen.

Was Du tun kannst

Wenn Du nun bis hier hin bei mir geblie­ben bist und gele­sen hast, was ich geschrie­ben habe, gehe ich davon aus, dass Karens Schick­sal und ihr Wunsch nach einer Rampe auch Dich berührt haben. Darum bitte ich Dich, hilf mir und hilf vor allem Karen. Das kannst Du tun:

  • Teile die­sen Blog­ar­ti­kel mit Dei­nem Netz­werk
  • Spende einen Bei­trag an Karens Pay­pal-Konto — wenn viele mit­ma­chen rei­chen auch kleine Beträge. Wenn Du ein­fach auf den nächs­ten Kaf­fee im Café oder das nächste Bier­chen am kom­men­den Wochen­ende in der Kneipe ver­zich­test, kannst Du den Betrag doch ein­fach Karen zukom­men las­sen.
  • Du kommst aus dem öst­li­chen Ruhr­ge­biet? Viel­leicht ist es Dir ja mög­lich, Dich mit dem Bau-Team in Ver­bin­dung zu set­zen und bei der Erstel­lung der Rampe zu hel­fen. Dafür kannst Du mit Carola über Face­book Kon­takt auf­neh­men.
  • Du hast eine Typo3 Web­site oder brauchst Social Media Unter­stüt­zung? Dann beauf­trage doch Karens Firma Com­pu­ter-Zau­ber und sorge dafür, dass ihre Ein­nah­men nicht sin­ken.

Und wäh­rend ich noch die­sen Bei­trag geschrie­ben habe, hat Karen inzwi­schen eine Seite für das Pro­jekt erstellt. Hier kannst Du Dich üer den Fort­schritt infor­mie­ren.

Fazit

Ich bin der fes­ten Über­zeu­gung, dass Karen spä­tes­tens zum nächs­ten Früh­jahr ihre Rampe haben wird und sie dann mehr Lebens­qua­li­tät und Mobi­li­tät genie­ßen kann. Ich bin der Über­zeu­gung, dass durch Social Media viel Gutes geschieht und gesche­hen kann. Und ich bin der Über­zeu­gung, dass ich mit die­sem Arti­kel hel­fen kann.

Wenn Du noch wei­tere Ideen hast, wie wir Karen hel­fen kön­nen, setz Dich mit dem Pro­jekt­team in Ver­bin­dung oder schreibe mir Deine Idee als Kom­men­tar.

Ich freue mich auch beson­ders auf Dei­nen Kom­men­tar, wenn Du berich­ten möch­test, was Du getan hast, um Karen zu unter­stüt­zen! Möge die Macht (der Social Media) mit Karen sein!

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Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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