Recurpost

Recurpost – das smarte Planungstool für Social Media

Letzte Aktualisierung 18. August 2019

Recurpost ist ein Planungstool für Social Media. Dieser Beitrag gehört zu einer ganzen Reihe, in der ich verschiedene Social Media Tools vorstelle:

Hier findest Du auch noch einen Vergleich aller vorgestellten Tools. Das sind natürlich nicht alle Tools, die es derzeit auf dem Markt gibt, in meinen Augen aber die, die Du kennen solltest um zu entscheiden, ob und welche Du davon einsetzen möchtest.

Recurpost – der unbekannte Rivale

Als ich in einem früheren Artikel Edgar vorgestellt habe, habe ich das Tool auch noch selbst genutzt, war gedanklich aber bereits dabei, mich davon zu verabschieden. Warum? Weil ich es einfach zu teuer fand. Dabei hatte ich Edgar noch zum Schnäppchenpreis von monatlich 49 US-Dollar lizensiert.

Zwar habe ich einfach nur gegengerechnet, wie viel Zeit mich dieses Tool spart und damit war der Preis durchaus okay, aber böse bin ich meinem Geld schließlich auch nicht. Zwischenzeitlich verlangte MeetEdgar gar 79 US Dollar – inzwischen scheint der Preis aber wieder auf das alte Maß zurück gefallen zu sein.

Umso begeisterter war ich jedenfalls, als ich herausfand, dass es mit Recurpost* [Werbelink] einen Klon und Herausforderer von Edgar gibt, der nicht nur in der Standardversion unbegrenzt lange kostenlos nutzbar ist, sondern mit dem Medium-Vertrag zu 25 US Dollar monatlich gerade mal die Hälfte von Edgar kostet. Also habe ich Edgar wieder gekündigt und bin erst einmal zu Recurpost Standard gewechselt.

Ein gutes Vierteljahr habe ich Recurpost auf Zuverlässigkeit und Bedienbarkeit getestet, bevor ich dann den Entschluss gefasst habe, zu einem kostenpflichtigen Zugang zu wechseln.

Welche Plattformen bedient Recurpost?

Mit Recurpost kannst Du folgende soziale Kanäle mit Inhalten beschicken:

  • Facebook
  • Twitter
  • LinkedIn
  • Instagram
  • Google MyBusiness

Was ist nun das Besondere an Recurpost?

Recurpost bietet Dir als Planungstool ganz ähnlich wie Edgar die Möglichkeit, Deine (Blog-)Posts immer wieder in Deine Netzwerke zu posten, ohne dass Du Dich dauernd darum kümmern musst.

Das spart immens Zeit und erhöht Deine Sichtbarkeit. Denn Du musst ja immer bedenken, dass nicht jeder sieht, was Du postest. Facebook schränkt die Reichweite Deiner Posts künstlich ein. Ja, das machen die, um mehr Werbekunden zu generieren (schließlich will eine Plattform wie Facebook auch unterhalten werden) – aber auch, weil Du gar nicht alles verarbeiten könntest, was Dir da sonst durch die Timeline rauschen würde.

Darum ist es nicht nur legitim, sondern auch klug, zum Beispiel ältere Blogbeiträge immer wieder auf Deiner Facebook-Seite zu recyclen. Denn einerseits sehen die Posts meistens nur maximal 10 Prozent Deiner Fans, andererseits kommen ja hoffentlich auch immer neue Fans dazu (falls nicht, lies bitte meinen Beitrag zur Fangewinnung hier).

Und auch auf Twitter und LinkedIn macht es Sinn, ältere Beiträge immer mal wieder zu posten, denn Twitter ist ein sehr schnelles und kurzlebiges Medium und LinkedIn-Nutzer sind oft nur kurz auf ihrer Timeline aktiv.

Wie sieht denn Recurpost nun aus?

Screenshot Recurpost Posting Schedule
So sieht ein Posting Plan auf Recurpost beispielsweise aus

Ähnlich wie andere Planungstools basiert Recurpost auf einer Art festem Stundenplan, einem „Sendeschema“. Schön finde ich, dass hier auch eine Möglichkeit besteht, eine „best time“ einzustellen, so dass nicht immer zum exakt gleichen Zeitpunkt gepostet wird.

In meinem Screenshot siehst Du das Posting Schedule für mein Twitter Profil. Dort fallen Dir die drei verschiedenen Farben auf, die sich auf die Inhaltsbibliotheken (Content Library) beziehen, die Du anlegen kannst. Magenta sind meine Marketing-Tipps, die ich auf Twitter poste, Blau meine Blogposts, die ich auch auf Twitter immer wieder poste und grün Inhalte, die ich von anderen kuratiere – wobei ich das Kuratieren lieber mit anderen Tools mache, Social Pilot* nämlich, früher auch mit Post Planner.

In der Content Library (Inhaltebibliothek) kannst Du verschiedene Bibliotheken für Deine Posts anlegen.

Screenshot Recurpost Content Library
Dies ist die Inhaltebibliothek von Recurpost

Aus dieser Inhaltebibliothek werden nun die Posts in den Stundenplan (Schedule) eingefügt und Du hast ein selbstständig postendes System.

Eine Content Library in Recurpost - Screenshot
Und hier siehst Du einige der für Twitter geplanten Blogposts

Was mir besonders gut an Recurpost gefällt

Du kannst Recurpost* ziemlich lange kostenfrei nutzen. Bedingung: Du beschränkst Dich nur auf Deine Blogbeiträge, solange, bis Du 100 Beiträge eingepflegt hast und wenn Dir das genügt, auf immer und ewig – solange es das im Internet gibt).

Es gibt aber noch eine ganze Menge mehr, was mir an Recurpost gefällt:

Die Anwendung ist insgesamt sehr übersichtlich und obwohl nur auf Englisch verfügbar sehr einfach zu bedienen. Durch den vielen Weißraum wirkt sie niemals überladen.

Der Dienst funktioniert reibungslos und zuverlässig. Einmal eingerichtet, muss man sich nur noch selten darum kümmern. Ob Du nun einmal die Woche Deinen neuen Blogbeitrag in die Content Library einpflegst oder das einmal im Monat für beispielsweise die vier letzten Beiträge auf einmal machst – da kommt es gar nicht so sehr drauf an. Inzwischen pflege ich neue Beiträge nur noch halbjährlich ein und spare damit viel Zeit.

Das Verändern der Stundenpläne (Schedules) funktioniert sehr einfach.

Durch einen Klick auf den Shuffle Button kannst Du die Reihenfolge, in der Deine Posts abgearbeitet werden, ganz bequem durchmischen, so dass – wenn einmal alle Posts durch sind – nicht einfach alles wieder von vorn in derselben Reihenfolge beginnt. Ich mische alle vier Wochen, wenn ich die Beiträge des letzten Monats frisch eingepflegt habe, alles einmal durch.

Das Hochladen „in bulk„, also viele Beiträge auf einmal, ist ebenfalls möglich. Ich habe das allerdings nicht gemacht und lieber individuell pro Blogbeitrag einen neuen Anreißer-Text erstellt.

Du kannst jederzeit in den Posting-Ablauf eingreifen, einen Post nach oben schieben, als nächsten Post terminieren oder auch löschen. Es ist sogar möglich, Posts im Voraus zu planen oder ein Verfall-Datum mitzugeben.

Sehr praktisch finde ich auch, dass Du eine ganze Library duplizieren kannst und dann für ein anderes Social Media Netzwerk nur noch ein wenig anpassen musst.

Hast Du eine Library geöffnet, findest Du auch einen Button, um die Auslieferung komplett zu pausieren.

Recurpost bietet guten Support

Bei Problemen kümmert sich der Support in der Regel sehr schnell und sehr gut darum. Ich habe wegen eines sehr merkwürdigen Problems im Jahr 2018 sogar mehrfach mit einem Mitarbeiter geskypt. Falls Dich das Problem interessiert: Ich konnte keine Bilder mehr hochladen, wenn ich die Internet-Verbindung über meinen Router hergestellt habe, wenn ich mein Smartphone als Hotspot genutzt habe, funktionerte Recurpost aber reibungslos. Das Problem lag also sicher providerseitig, auch wenn der natürlich alles abstritt. Irgendwann hat es sich dann „von allein“ erledigt …

Was mir an Recurpost weniger gut gefällt

Ehrlich gesagt – inzwischen habe ich nichts mehr zu meckern. Klar, das Interface ist sehr schlicht und einfach gehalten. Aber das Tool tut, was es soll und das äußerst zuverlässig!

Online-Kurs zu Recurpost

Ich habe inzwischen auch einen Online-Kurs für den Einstieg in Recurpost erstellt! Darin zeige ich Dir in weniger als einer Stunde, wie Du Recurpost einrichtest, bedienst und optimal für Dein Blogartikel-Recycling nutzt. Mehr Infos dazu und den Link zum Buchen findest Du hier auf meiner Website. Schau es Dir gleich an, bestelle den Kurs und freue Dich über mehr Leser und mehr Freizeit!

Blogartikel-Recycling mit Recurpost - junge Frau freut sich am Laptop
Klicke auf das Bild, um mehr Infos zu erhalten!

Kosten und Fazit

Recurpost* hat nicht so ein pfiffiges Marketing wie Edgar und kommt insgesamt schlichter daher. Die Funktionalität ist aber durchaus vergleichbar. Anders als Edgar mit einem gerade mal 30-tägigen Testzeitraum (für den man bereits seine Kreditkarte angeben muss und der voll berechnet wird, wenn man bei Edgar bleibt – es gibt nur das Geld zurück, wenn man innerhalb der 30 Tage Test kündigt!) kann man Recurpost mit dem kostenfreien Standardvertrag solange nutzen, wie man möchte – solange man mit den Beschränkungen bei der Anzahl der Sozialen Netze, der vorgeplanten Posts und den täglichen Posts leben kann. Die 25 US Dollar für den Medium-Vertrag finde ich angemessen – insbesondere, wenn man bedenkt, wie viel Zeit einem dieses Tool ersparen kann.

Bis ich 1000 Posts beisammen habe, dürfte noch eine Weile vergehen (und man kann ja auch mal wieder zwischendurch ausmisten). Aber wer weiß: Das Bessere ist der Feind des Guten …

Wie sieht es aus, wirst Du Recurpost* einmal ausprobieren und ihm eine Chance geben? Oder bist Du vielleicht überzeugter Edgar-Nutzer und magst gar nicht mehr wechseln? Schreib mir gerne einen Kommentar!

PS: Links mit Sternchen* sind Werbelinks, bei denen ich eine kleine Provision erhalte, Du aber nicht mehr zahlst!

5/5 (7 Reviews)

Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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