Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Mein redaktioneller Workflow oder: Was soll ich denn schreiben?
Bild von einer Tasse Tee und einem Notizbuch als Illustration zu redaktionellem Workflow

Mein redaktioneller Workflow oder: Was soll ich denn schreiben?

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Vor eini­gen Wochen bin ich von ver­schie­de­nen Men­schen darum gebe­ten wor­den, mei­nen redak­tio­nel­len Work­flow dar­zu­stel­len. Ich habe das Thema darum auf meine Ide­en­liste gesetzt und mich erst mal um meine Mini-Serie zum News­let­ter-Mar­ke­ting geküm­mert. Doch als ich sah, dass die Blog­pa­rade von Elke Schwan-Köhr von feder­füh­rend media  zum Thema “Was soll ich denn schrei­ben?” bis zum 10. Okto­ber ver­län­gert wor­den war, habe ich das Thema vor­ge­zo­gen. So kann ich last minute auch noch daran teil­neh­men! Darum also ein drit­ter Bei­trag zu einer Blog­pa­rade in Folge. 🙂

Ins­be­son­dere Elkes Frage

  • Hast du einen Redak­ti­ons­plan? Und wenn ja, wie sieht der aus? Nutzt du dafür ein Tool und wenn ja, wel­ches?

hat mich dazu bewo­gen, die­sen Bei­trag im Rah­men der Blog­pa­rade zu ver­öf­fent­li­chen.

Mei­nem redak­tio­nel­len Work­flow habe ich zu ver­dan­ken, dass die Frage, “Wor­über soll ich denn schrei­ben?” sich mir in der Regel gar nicht (mehr) stellt. Viel­mehr habe ich eher das Luxus­pro­blem “Was suche ich mir aus?” oder “Wor­über will ich denn jetzt schrei­ben?”

Das war nicht immer so! Als ich 2006 mit mei­nem ers­ten Blog, der Mar­ke­ting-Oase, gestar­tet bin, habe ich ein­fach drauf los geschrie­ben. Ich habe mich von ande­ren Blog­ar­ti­keln, von Maga­zi­nen, Fach­bü­chern und von Kun­den­fra­gen inspi­rie­ren las­sen und dann ein­fach ange­fan­gen. Wie bei vie­len ande­ren Blog­gern gab es dadurch immer wie­der Pha­sen, in denen ich nicht wusste, was ich schrei­ben sollte. Den Blog musste ich 2008 dann aber nicht etwa des­halb schlie­ßen, weil mir die Ideen aus­ge­gan­gen waren, son­dern weil ich einen Hacker nicht los wurde.

2012 habe ich dann mei­nen zwei­ten Blog, das Mar­ke­ting-Log­buch, gestar­tet. Auch damals war ich ohne Pla­nung (wenn­gleich nicht ohne Plan!) unter­wegs. Hier bekam ich dann Pro­bleme, mei­nen anfangs ein­ge­schla­ge­nen Weg von zwei Blog­bei­trä­gen monat­lich ein­zu­hal­ten. Durch viele Kun­den­pro­jekte fehlte mir die Muße, mir zwi­schen­durch Gedan­ken zu machen — und so habe ich dann oft nur noch ein­mal im Monat geschrie­ben — und man­che Monate auch gar nicht. Der­zeit blogge ich nicht im Log­buch, zwei Blogs par­al­lel schaffe ich ein­fach nicht.

Brainstorming mit Tee

Mit die­sen Erfah­run­gen bin ich dann im Dezem­ber 2015 in die Vor­be­rei­tun­gen für die­sen Blog hier auf Mar­ke­ting-Zau­ber gestar­tet. In den Vor­weih­nachts­ta­gen habe ich mich an einem Abend gemüt­lich mit einer Tasse damp­fen­den Tees in meine Denk-Ecke auf der Couch gesetzt und ein­fach mal auf­ge­schrie­ben, wel­che The­men ich für meine Per­so­nas für wich­tig und inter­es­sant halte.

Etwa zwei Stun­den und ein paar Tas­sen Tee spä­ter hatte ich eine lange Liste in mei­nem Pro­jekt-Zau­ber­buch erstellt. Als ich nach­zählte, war ich selbst beein­druckt: 137 The­men-Ideen! Das war wirk­lich magisch und hat mir die Sorge genom­men, mir könn­ten im Laufe des Jah­res die The­men­ideen aus­ge­hen.

Scompler ergänzt mit Trello

Etwa zur sel­ben Zeit wurde ich auf das geniale Redak­ti­ons­plan-Tool Scomp­ler von Mirko Lange von Talk­about auf­merk­sam. Da es für Solo­pre­neure in der One-Ver­sion kos­ten­los ist, habe ich ihm eine Chance gege­ben und war — ver­zau­bert! Zwar hatte ich zu die­sem Zeit­punkt bereits mein Redak­ti­ons­plan­ge­rüst in Excel ange­legt (das Du am Ende mei­nes Blog­ar­ti­kels Redak­ti­ons­plan in Excel her­un­ter­la­den kannst) — aber das war nicht schlimm — so hatte ich gleich ein pas­sen­des Free­bie.

Aus­schnitt aus mei­ner The­men­samm­lung in Scomp­ler

Beson­ders gelun­gen finde ich in Scomp­ler die geführte Erstel­lung einer Con­tent Mar­ke­ting Stra­te­gie. So etwas habe ich vor­her noch nie gese­hen und allein dafür lohnt es sich in mei­nen Augen schon, dass Du Dir Scomp­ler mal genauer ansiehst!

Erstel­lung einer Con­tent-Mar­ke­ting-Stra­te­gie in Scomp­ler

Bis April 2016 habe ich dann aus­schließ­lich mit Scomp­ler gear­bei­tet — aber etwas fehlte mir an die­sem Tool eben doch. Also begann ich zu suchen, wie ich diese Lücken schlie­ßen konnte. Die Lücken bestan­den (und bestehen) in Scomp­ler für mich darin, dass ich oft unter­wegs neue Ideen für Blog­bei­träge habe und die dann nicht direkt über mein Smart­phone in Scomp­ler ein­ge­ben kann. Theo­re­tisch ist das natür­lich mög­lich, da Scomp­ler im Brow­ser funk­tio­niert, aber das ist mir alles viel zu “ibbe­lig”, wie wir hier im Ruhr­ge­biet sagen. Eine App steht laut Mirko auf dem Ent­wick­lungs­plan, doch wann sie kom­men wird, ist noch offen. Außer­dem brauchte ich irgend­wie eine andere als die kalen­da­ri­sche Über­sicht für mei­nen Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan — also für den Zeit­raum der kom­men­den sechs bis zehn Wochen.

So sieht Scomp­ler auf mei­nem Smart­phone aus: ibbe­lig!

Zu etwa die­ser Zeit stieß ich dann auf den Gast­bei­trag von Clau­dia Kau­sche­der im Affen­blog, in wel­chem sie vor­stellt, wie man einen Redak­ti­ons­plan in Trello füh­ren kann. Wow, das war die Lösung für mich! Und so habe ich mir schnell Clau­dias tol­len Selbst­lern­kurs für Trello gekauft, jeden Abend ein oder zwei Fol­gen ange­schaut und dann dar­aus mein Mar­ke­ting-Dash­board nebst Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan gebaut.

Seit­dem steht mein Work­flow, den ich Dir nun im Detail schil­dere.

Die Basis für meinen redaktionellen Workflow und das Ideenmanagement

Zur Klä­rung noch vor­aus­ge­schickt: Die lang­fris­tige Pla­nung erfolgt in Scomp­ler, die kurz­fris­tige Pla­nung sowie die spon­tane Ide­en­samm­lung mache ich mit Trello.

Ide­en­board in Trello

Schritt für Schritt sieht das so aus:

  • Lang­fris­tige Ideen aus mei­nem Brain­stor­ming “lagern” in Scomp­ler, bis sie gebraucht wer­den
  • Zwi­schen­zeit­lich auf­kom­mende Ideen für Bei­träge erstelle ich als Kärt­chen in mei­nem Ideen-Board in Trello in der Liste “Blog”. Ein­zige Regel: Jede Idee wird notiert!
  • Die The­men, über die ich in den kom­men­den sechs bis zehn Wochen schrei­ben möchte, wer­den vom Ideen-Board ins Mar­ke­ting-Dash­board (Short-Time Redak­ti­ons­plan) kopiert. Das ist ein fort­lau­fen­der Pro­zess. Nun zu mei­nem redak­tio­nel­len Work­flow:

Redaktioneller Workflow 1. Schritt: Auswahl eines Themas

Bekann­ter­ma­ßen erschei­nen meine Blog­bei­träge ja mon­tags. Das liegt daran, dass ich Dich gleich mit einem umsetz­ba­ren Thema für Deine Arbeits­wo­che inspi­rie­ren möchte und auch daran, dass die­ser Ver­öf­fent­li­chungs­tag für mich logis­tisch güns­tig ist.

So wähle ich in der Regel don­ners­tags das Thema für den nächs­ten Blog­bei­trag final aus. In der Regel ste­hen im Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan in Trello zwi­schen sechs und zehn The­men für die kom­men­den Wochen. Die end­gül­tige Aus­wahl treffe ich aber gerne rela­tiv spon­tan. Die Aus­wahl­kri­te­rien sind:

  • Liegt das Thema gerade in der Luft, das heißt, häu­fen sich Fra­gen zu die­sem Thema bei­spiels­weise in mei­nen Face­book-Grup­pen?
  • Plane ich gerade ein Pro­dukt und möchte ich die Reso­nanz dar­auf abche­cken?
  • Habe ich ein­fach nur Lust, gerade über die­ses Thema zu schrei­ben?

Habe ich ein Thema aus­ge­wählt, so schiebe ich das Kärt­chen im Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan an die rich­tige Stelle und ver­sehe es mit einem neuen Datum zur Ver­öf­fent­li­chung.

Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan in Trello in mei­nem Mar­ke­ting-Dash­board • © Klei­nes Bild im Screen­shot: Kon­stan­tin Yuga­nov • stock.adobe.com

Im Anschluss mache ich eine Key­word-Recher­che mit Google Sug­gest und dem Google Key­word Plan­ner, manch­mal auch noch mit ande­ren Key­word-Tools, die ich hier beschrie­ben habe.

Dann lasse ich das Ganze ruhen und widme mich ande­ren Auf­ga­ben und Pro­jek­ten. Ich nenne das die Inku­ba­ti­ons­phase 1.

Redaktioneller Workflow 2. Schritt: Die Mindmap

Mind­maps hel­fen mir beim Den­ken und Struk­tu­rie­ren. Ich setze Mind­maps schon seit mehr als zwan­zig Jah­ren beruf­lich ein und liebe vor allem die Fle­xi­bi­li­tät und die Krea­ti­vi­tät, die damit mög­lich ist. Obwohl ich mit XMind eine tolle Soft­ware ent­deckt und lizen­siert habe, erstelle ich die Mind­maps für meine Blog­bei­träge ganz ana­log mit Stift und Papier. Bis vor kur­zem habe ich dafür ein­fach ein wei­ßes Blatt A4 Dru­cker­pa­pier genom­men. Doch die losen Zet­tel haben mich gestört, ich möchte die Mind­maps gern über­sicht­lich und greif­bar ver­füg­bar haben. Also habe ich mir ein dickes A4 Notiz­buch geschnappt und es kur­zer­hand zu mei­nem Blog­buch erklärt. Die Auf­tei­lung ist opti­mal, mit Linien auf der lin­ken Blatt­seite, unli­niert rechts.

Mind­map zu die­sem Bei­trag in mei­nem Blog­buch

Frei­tags ist bei mir also Mind­map-Tag. Ich sammle meine Ideen zum Thema und struk­tu­riere sie auf diese Art. Dann beginnt die Inku­ba­ti­ons­phase 2 und ich lasse mein Unter­be­wusst­sein wei­ter am Thema arbei­ten.

Redaktioneller Workflow 3. Schritt: Anlegen des Beitrags in Scompler

Sams­tags ist dann “Blog­tag” bei mir. Als ers­tes schaue ich mir meine Mind­map an und ergänze, was fehlt, strei­che, was mir unpas­send erscheint, zu weit füh­ren würde oder genug Stoff für einen wei­te­ren Bei­trag bie­ten könnte. Dann lege ich den Bei­trag in Scomp­ler an.

Diese Rei­hen­folge ist wich­tig, denn Scomp­ler kann mit Word­Press ver­knüpft wer­den und kann dann direkt den Bei­trag dort erstel­len. Geht man die­sen Weg, so wer­den Ände­run­gen in Word­Press auch in Scomp­ler sicht­bar. Legt man den Bei­trag zuerst in Word­Press an, klappt das nicht so rei­bungs­los und führt zu dop­pel­ten Ein­trä­gen in Scomp­ler.

Redaktioneller Workflow 4. Schritt: Verfassen des Beitrags in einem externen Editor

Beim Schrei­ben habe ich es gerne mini­ma­lis­tisch. Zwar bie­tet Word­Press ja auch den Modus des ablen­kungs­freien Schrei­bens und hat eine auto­ma­ti­sche Siche­rungs­funk­tion, aber irgend­wie werde ich damit nicht warm. Der Edi­tor von Scomp­ler ist mir selbst auf mei­nem 24″ Moni­tor ein­fach zu klein. Anfangs habe ich darum in Scri­vener geschrie­ben, doch aus irgend­ei­nem Grund hängt bei mir ab einer gewis­sen Text­länge der Cur­sor beim Schrei­ben etwas hin­ter­her. Außer­dem sind die Texte dann nur auf dem jewei­li­gen Rech­ner ver­füg­bar, auf dem ich gerade geschrie­ben habe. Da ich aber manch­mal vom Desk­top-PC zum Lap­top wechsle, oder auch mal unter­wegs bin und viel­leicht sogar an einem frem­den PC schreibe, war das nicht so prak­ti­ka­bel. Darum bin ich nicht lange bei Scri­vener geblie­ben.

Seit Mitte Mai schreibe ich nun alle meine Blog­bei­träge in Simp­le­note vor. Das ist ein kos­ten­lo­ser Edi­tor von der Soft­ware-Schmiede Auto­mat­tic, die auch die Android-App für Word­Press erstellt hat. Simp­le­note funk­tio­niert im Brow­ser, aber auch als App auf allen Betriebs­sys­te­men. Die Schrift ist sehr gut am Moni­tor les­bar und Simp­le­Note beherrscht Mark­down, eine ein­fa­che Sei­ten­be­schrei­bungs­spra­che, die auch Word­Press ver­steht, so dass ich zumin­dest Über­schrif­ten und Auf­zäh­lun­gen gut bereits beim Schrei­ben vor­for­ma­tie­ren kann (ohne mit der Maus oder dem Touch­pad rum­fum­meln zu müs­sen).

Screen­shot von Simp­le­note im Brow­ser

Redaktioneller Workflow 5. Schritt: Check-in to Scompler

Dann darf der Blog­bei­trag wie­der rei­fen und ich mache eine län­gere Pause (in der ich meist das Mit­tag­essen koche).

Anschlie­ßend wird der Text erneut gele­sen, kor­ri­giert und per Copy and Paste füge ich ihn dann in den Scomp­ler Edi­tor ein. In Scomp­ler prüfe ich den Text auf unnö­tige Füll- und Fremd­wör­ter und schaue, ob der Schwie­rig­keits­grad mei­nen Vor­stel­lun­gen ent­spricht. Danach erfolgt die Über­tra­gung nach Word­Press.

Check der Les­bar­keit in Scomp­ler

Redaktioneller Workflow 6. Schritt: WordPress! Übernehmen Sie!

Ab die­sem Schritt fin­det die gesamte wei­tere Bear­bei­tung nur noch in Word­Press statt. Ich mache noch ein­mal eine erneute Key­word-Recher­che in bana­na­con­tent (dem Plugin von Vla­dis­lav Mel­nik zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, das ich par­al­lel zu Yoasts SEO Plugin ein­setze), passe even­tu­ell einige Begriffe an und küm­mere mich um fol­gen­des:

  • Per­ma­link (auf eine pas­sende Länge kür­zen, Key­words soll­ten ent­hal­ten sein)
  • in Yoasts SEO Plugin: Haupt-Key­word ein­tra­gen, Code-Schnip­sel (das Snip­pet, also den Vor­schau­text auf Google) bear­bei­ten, auf Les­bar­keit über­prü­fen und even­tu­ell Ände­run­gen vor­neh­men, Titel, Beschrei­bung und Bild für Face­book und Twit­ter anpas­sen
  • Kategorie(n) fest­le­gen
  • Schlag­wör­ter fest­le­gen
  • Bei­trags­bild ein­fü­gen
  • Even­tu­ell wei­tere Bil­der, Screen­shots in den Bei­trag ein­fü­gen
  • Manch­mal ein Free­bie erstel­len und den Zugang kon­fi­gu­rie­ren
  • Ver­öf­fent­li­chung für den kom­men­den Mon­tag um 11:01 Uhr pla­nen
  • Mit dem Plugin Draft­s­For­Fri­ends einen Link zur Vor­schau erstel­len, damit meine News­let­ter-Abon­nen­ten der Zau­ber­sprü­che den Bei­trag drei Stun­den vor allen ande­ren lesen kön­nen
  • Zwi­schen­über­schrif­ten, Ver­lin­kun­gen und Her­vor­he­bun­gen ein­fü­gen

Nor­ma­ler­weise reicht es mir dann erst ein­mal und ich mache etwas ande­res.

Redaktioneller Workflow 7. Schritt: Finale Reifephase

Nach­dem ich eine Nacht drü­ber geschla­fen habe, lese ich den Text erneut Kor­rek­tur. Dann prüfe ich alle Ver­lin­kun­gen und schaue, ob ich noch irgend­was ver­ges­sen oder über­se­hen habe.

In Trello erstelle ich einen oder meh­rere Teaser­texte in der Karte zum Bei­trag und kopiere mir aus mei­nen Check­lis­ten-Tem­pla­tes die Lis­ten für die Bewer­bung des Bei­trags in den Social Media.

Ein­fü­gen von Check­lis­ten-Vor­la­gen im Trello Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan

Anschlie­ßend schreibe ich dann die Zau­ber­sprü­che — wor­auf ich jetzt nicht ein­gehe.

Ausblick

Der­zeit kann ich mich über Ide­en­man­gel nicht bekla­gen. Neue Ideen erhalte ich unmit­tel­bar aus fol­gen­den Quel­len:

  • Kom­men­tare auf meine Blog­bei­träge
  • Posts, Kom­men­tare und Fra­gen auf Face­book (mei­ner Seite und in den Grup­pen)
  • mei­nen Skype-Coa­chings
  • und Kun­den­ge­sprä­chen jeg­li­cher Art

Schreibe jede Idee auf!

Die oberste Regel lau­tet: Jede Idee ist es wert, auf­ge­schrie­ben zu wer­den. Weil ich nor­ma­ler­weise nie mehr als drei Meter von mei­nem Smart­phone ent­fernt bin, kann ich Ideen immer sofort in Trello in mein Ide­en­board auf­neh­men.

Vom Ide­en­board wan­dern die Ideen in mei­nen Kurz­zeit-Redak­ti­ons­plan ins Mar­ke­ting-Dash­board wenn neue Bei­träge anste­hen.

So habe ich einen nie ver­sie­gen­den Strom an Ideen zur Ver­fü­gung. Wenn mich von die­sen The­men mal nichts anspricht, dann schaue ich in die “große Samm­lung” in Scomp­ler. Spä­tes­tens da ist dann immer was Pas­sen­des dabei.

Back to the future: Noch ein Brainstorming mit Tee

Für die Vor­weih­nachts­zeit habe ich wie­der so eine große Brain­stor­ming-Sit­zung mit damp­fen­der Tee-Tasse geplant. Anders als im letz­ten Jahr, als ich mit Mar­ke­ting-Zau­ber ja noch ganz am Anfang stand und auch nicht abschät­zen konnte, was wie schnell umzu­set­zen sein würde, sehe ich da für das nächste Jahr schon kla­rer und werde meine Blog­ar­ti­kel noch etwas detail­lier­ter vor­pla­nen. Trotz­dem will ich mir genug Raum las­sen. Man­che The­men brau­chen ein­fach etwas mehr Recher­che oder eine län­gere Inku­ba­ti­ons­zeit. Die muss ich auch mal schie­ben kön­nen. Oder ich möchte spon­tan an einer Blog­pa­rade teil­neh­men — so wie diese hier.

Ich habe in die­sem Jahr viele neue Kon­takte geknüpft und andere sehr gute Blog­ger ken­nen gelernt. Hier werde ich für das kom­mende Jahr gezielt in die Ide­en­fin­dung gehen, wem ich wel­ches Thema als Gast­bei­trag anbie­ten kann. Außer­dem werde ich umge­kehrt auch pro­ak­tiv auf andere Blog­ger zuge­hen und sie mit kon­kre­ten The­men­ideen zu Gast­bei­trä­gen auf dem Mar­ke­ting-Zau­ber-Blog ein­la­den. Last but not least habe ich mir vor­ge­nom­men, früh­zei­tig auch mal ein paar Blog­bei­träge vor­zu­schrei­ben, die ich dann zum Bei­spiel wäh­rend mei­nes Urlaubs ver­öf­fent­li­chen kann.

Ich hoffe, dass Dir mein Bei­trag über mei­nen redak­tio­nel­len Work­flow ver­ständ­lich und nach­voll­zieh­bar war und dass er Dich viel­leicht auf ein paar Ideen gebracht hat, wie Du Deine eige­nen Blog­bei­träge aus einem nicht ver­sie­gen­den Fun­dus an Ideen erstel­len und das Ganze noch fle­xi­bel, schlank und effi­zi­ent abwi­ckeln kannst.

Wenn Du magst, teile doch Dei­nen redak­tio­nel­len Work­flow mit mir und den ande­ren Lesern im Kom­men­tar! Ich freu mich drauf! 🙂

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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