Erfahrungen & Bewertungen zu Rat & Tat Marketing Birgit Schultz - Marketing-Zauber Redaktionsplan in Excel - ganz einfach
Redaktionsplan in Excel erstellen

Redaktionsplan in Excel — ganz einfach

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Einen Redak­ti­ons­plan in Excel kannst Du Dir ganz ein­fach selbst erstel­len. Für jeman­den, der schon mal mit Redak­ti­ons­plä­nen gear­bei­tet hat oder schon län­gere Zeit bloggt, ist das ganz ein­fach. Aber wie fängst Du an, wenn Du gerade erst zu blog­gen beginnst? Wenn Du Dir diese Frage gerade stellst, ist die­ser Arti­kel genau rich­tig für Dich.

Warum Du einen Redak­ti­ons­plan erstel­len musst, habe ich Dir in der letz­ten Woche erklärt. Heute erkläre ich Dir, was ich für sinn­volle Bestand­tei­les eines Redak­ti­ons­plans erachte.

Du kannst den Aus­füh­run­gen Schritt für Schritt fol­gen und Dir selbst Dei­nen eige­nen per­fek­ten Redak­ti­ons­plan in Excel erstel­len. Oder Du nutzt am Ende die­ses Bei­trags die Mög­lich­keit, Dir einen von mir in Excel erstell­ten Redak­ti­ons­plan her­un­ter zu laden.

Folgende Module enthält mein Redaktionsplan in Excel

  • Per­sona-Erstel­lung
  • Lokale Koope­ra­tio­nen
  • Inhalte-Stra­te­gie
  • Brain­stor­ming und The­men­samm­lung
  • Key­words
  • Redak­ti­ons­plan
  • Gast­blog-Liste
  • Ver­mark­tungs­stra­te­gie für Deine Bei­träge
  • Kalen­der­über­sich­ten
  • Über­sicht über die mög­li­chen Bei­trags­ty­pen
  • Über­sicht über die ver­schie­de­nen Hand­lungs­auf­for­de­run­gen

Modul Persona-Erstellung

Was genau zur Erstel­lung einer Per­sona (man­che sagen auch »Ava­tar«) gehört, erkläre ich in einem wei­te­ren Blog­bei­trag. Für das aktu­elle Ver­ständ­nis genügt, dass Du Dir Deine Lese­rin oder Dei­nen Leser genau vor­stel­len soll­test. Beim Blog­gen ist es sinn­vol­ler, nicht an eine dif­fuse Ziel­gruppe zu den­ken, son­dern sich ein mög­lichst genaues Bild sei­nes Wunsch­kun­den zu machen. Man kann auch meh­rere Per­so­nas erstel­len, doch Dei­nen Bei­trag soll­test Du immer mög­lichst nur für eine ein­zige Per­sona schrei­ben. Um so genauer kannst Du dann den Inhalt und den Schreib­stil an diese Per­sona anpas­sen.

Modul Lokale Kooperationen

Für Dich als Solo­pre­neu­rin oder Unter­neh­me­rin mit einem loka­len Geschäft ist es sehr wich­tig, Dich sowohl im Vor­feld als auch spä­ter vor Ort zu ver­net­zen. Wenn Du das noch nicht sowieso schon machst, wird es wirk­lich Zeit. In den meis­ten Städ­ten gibt es Unter­neh­me­rin­nen­ver­eine, Wer­be­ge­mein­schaf­ten oder Unter­neh­mer­stamm­ti­sche. Finde zum Bei­spiel über die Wirt­schafts­för­de­rung her­aus, wann und wo sie sich tref­fen und frag, ob Du dabei sein kannst. In der Regel freuen sich alle über neue Teil­neh­mer in ihren Run­den. Hier erfährst Du dann, was in der Stadt geschieht, wel­ches Unter­neh­men was plant und Du bekommst erste Gele­gen­hei­ten, Dich zu ver­net­zen. Was Du per­sön­lich im rich­ti­gen Leben beginnst, kannst Du dann online fort­set­zen. Liste in Dei­nem Redak­ti­ons­plan also alle loka­len Ver­net­zungs- und Koope­ra­ti­ons­mög­lich­kei­ten auf. Dann hast Du sie schnell zur Hand, wenn Du ein­mal über­legst, mit wem Du ein Pro­jekt star­ten kannst.

Modul Inhalte-Strategie

Mach’ Dir im Vor­feld nicht nur Gedan­ken, was und wor­über Du blog­gen willst. Lege auch fest mit wel­chem Ziel Du das machst. Halte Deine Gedan­ken schrift­lich im Redak­ti­ons­plan fest. Was Du ver­suchst, im Kopf zu behal­ten, belas­tet Dich in Dei­ner täg­li­chen Arbeit, für die Du dann nicht genug Kapa­zi­tä­ten frei hast. Hast Du ein­mal wenig Zeit, Dich mit Dei­nem Redak­ti­ons­plan aus­ein­an­der zu set­zen, ver­gisst Du wich­tige Details. Darum halte sie hier fest und Dir den Kopf für Dein Geschäft frei.

Deine Inhal­te­stra­te­gie kannst Du mit die­sen vier Leit­fra­gen beschrei­ben:

  • Was sind meine Ziele, die ich mit mei­nem Blog ver­folge?
  • Wel­che Pro­bleme löse ich mit mei­nem Blog?
  • Was ist meine Bot­schaft oder Mis­sion?
  • Wie lau­tet meine Kern­bot­schaft?

Modul Brainstorming und Themensammlung

Das ist ein beson­ders wich­ti­ger Bestand­teil Dei­nes Redak­ti­ons­plans. Auch wenn Dir zum Blog­start noch so viele Ideen durch den Kopf schwir­ren, über die Du schrei­ben könn­test: Ideen sind flüch­tig. Halte sie auf jeden Fall schrift­lich fest. Hast Du aber keine Ideen, willst jedoch unbe­dingt ein Blog star­ten, weil Du mei­nen Bei­trag Warum Du auch als loka­les Unter­neh­men blog­gen soll­test gele­sen hast, kannst Du hier mit Dei­nem Brain­stor­ming begin­nen. Es gibt eine Reihe hilf­rei­cher Leit­fra­gen zum Brain­stor­ming, die Du leicht über Google fin­den kannst. Oder Du lädst Dir mei­nen Redak­ti­ons­plan in Excel am Ende die­ses Bei­trags her­un­ter, da habe ich Dir bereits einige Leit­fra­gen ein­ge­baut.

Excel selbst ist nicht so prima für ein Brain­stor­ming geeig­net, vor allem dann nicht, wenn Du nicht so ein recht­wink­li­ger Typ bist. Ich mache meine Brain­stor­mings gerne in Form einer Mind­map oder mit Clus­tern auf einem Blatt Papier. Ist diese Phase dann abge­schlos­sen, über­trage ich die Ideen aber in mei­nen Redak­ti­ons­plan. Ganz wich­tig für diese Phase: Bewerte Deine Ideen noch nicht. Auch »dumme« Ideen sind wich­tig, denn oft füh­ren sie Dich zu ande­ren ori­gi­nel­len Ideen und die­nen Dei­nem Gehirn gewis­ser­ma­ßen als Tritt­steine. Schreib erst mal alles auf, sor­tie­ren und aus­mis­ten kannst Du spä­ter immer noch.

Modul Keywords (Suchwörter in Google)

Bevor Du zu einem Thema zu schrei­ben beginnst, recher­chierst Du am bes­ten erst ein­mal die Key­words. Denn was nützt Dir der schönste Blog­bei­trag, wenn nie­mand dar­über lesen möchte? Über Key­words und die Key­word-Recher­che kann ich ganze Abende reden — für jetzt mein Tipp in aller Kürze: Suche und schreibe nicht nach einem kur­zen Key­word (etwa wie »Mar­ke­ting« oder »Schnitt­blu­men« oder »Mas­sage«). Damit auf die erste Seite bei Google zu gelan­gen ist fast unmög­lich. Suche nach einer Key­word-Kom­bi­na­tion, die bei den Vor­schlä­gen auf der Google Such­seite erscheint und die zu Dei­nem Thema passt. Wenn Google Dir näm­lich Vor­schläge macht, dann darum, weil schon viele andere Men­schen danach gesucht haben. Google selbst ist also Dein Key­word-Tool Num­mer eins. Es gibt noch viele wei­tere, ich nutze gerne keywordtool.io und keyword-tools.org. Du kannst diese Key­word-Tools auch gut als Start­punkte für Deine Arti­kel-Brain­stor­mings nut­zen. Wie das funk­tio­niert, habe ich in mei­nem Bei­trag Drei visu­elle Key­word-Tools als Inspi­ra­tion für Blog­ger beschrie­ben.

Modul Redaktionsplan

Der Kern des Gan­zen ist natür­lich der eigent­li­che Redak­ti­ons­plan in Excel. Das kann eine ein­fa­che Über­sicht nach Kalen­der­ta­gen sein. Als Solo­pre­neu­rin oder lokale Unter­neh­me­rin brauchst Du kei­nen kom­pli­zier­ten Frei­ga­be­pro­zess und ein auf­wen­di­ges Sys­tem, um nach­zu­hal­ten, wer wel­chen Text ver­fasst. Darum sind viele Redak­ti­ons­pläne in Excel, die Du im Inter­net her­un­ter­la­den kannst, für Dich eher über­di­men­sio­niert.

Wenn Du Deine Bei­träge planst, gehe behut­sam vor. Plane erst ein­mal nur für acht oder zwölf Wochen. Plane lie­ber weni­ger Bei­träge als zu viele. Obwohl ich in mei­ner letz­ten Brain­stor­ming-Ses­sion ins­ge­samt 134 Ideen für Blog­bei­träge gesam­melt habe, habe ich nicht mehr als einen Bei­trag pro Woche geplant. Mehr schaffe ich neben mei­ner Arbeit als Mar­ke­ting-Bera­te­rin und Dozen­tin ein­fach nicht. Aus Erfah­rung weiß ich, dass es bes­ser ist, sich nicht zu sehr unter Druck zu set­zen und lie­ber mal einen Bei­trag außer der Reihe zwi­schen zu schie­ben als mich und meine Leser zu ent­täu­schen.

Modul Gastblog-Liste

Eine schöne Mög­lich­keit, Dei­nen Blog bekannt zu machen, ist das Ver­fas­sen von Bei­trä­gen für andere the­ma­tisch zu Dei­nem Unter­neh­men pas­sende Blogs. Stößt Du bei Dei­nen Recher­chen auf einen Blog­ger, der Dir sym­pa­thisch ist und bei dem Du gerne ein­mal einen Gast­bei­trag ver­öf­fent­li­chen wür­dest, so notiere Dir den Namen und die Blo­ga­dresse in Dei­nem Redak­ti­ons­plan.

Denke auch daran, ande­ren Blog­gern die Mög­lich­keit zu bie­ten, Inhalte auf Dei­nem Blog zu ver­öf­fent­li­chen. Das ist zum Bei­spiel eine super Sache, wenn Du mal eine Urlaubs­ver­tre­tung brauchst. Die Abspra­chen mit den ande­ren Blog­gern hältst Du auch ganz ein­fach in der Gast­blog-Liste fest.

Modul Vermarktungsstrategie für Deine Beiträge

Lei­der ist es nicht damit getan, einen Blog­bei­trag zu ver­fas­sen und dar­auf zu hof­fen, dass er auto­ma­tisch über Google gefun­den wird. Natür­lich kommt das vor und dafür recher­chierst Du ja auch die Key­words und schreibst gezielt Deine Inhalte. Um jedoch rich­tig viele Leser auf Dein Blog und die ein­zel­nen Bei­träge zu zie­hen, musst Du Dir eine Ver­mark­tungs­stra­te­gie über­le­gen. Man unter­schei­det hier zwi­schen orga­ni­scher und bezahl­ter Ver­mark­tung.

Orga­ni­sche Ver­mark­tung meint, dass Du in den Social Media, in denen Du aktiv bist, auf Deine Blog­bei­träge ver­linkst und sie an pas­sen­der Stelle emp­fiehlst.

Mit bezahl­ter Ver­mark­tung ist das Schal­ten von Anzei­gen für Dein Blog gemeint. Anzei­gen kannst Du sehr gut auf Face­book schal­ten, aber auch Google Adwords dafür nut­zen. Das Thema ist so umfas­send, dass ich dazu gleich eine ganze Reihe von Bei­trä­gen geplant habe.

Drei weitere Module

Weni­ger als Arbeits­blät­ter als mehr zum Nach­schla­gen, habe ich mei­nem Redak­ti­ons­plan in Excel dann noch ver­schie­dene Kalen­der­an­sich­ten, eine Über­sicht über die ver­schie­de­nen Bei­trags­ty­pen, die Du ver­wen­den kannst und die Hand­lungs­auf­for­de­run­gen, die Du am Ende Dei­ner Bei­träge ver­wen­den kannst, ein­ge­fügt.

Tja, den Redak­ti­ons­plan gab es hier frü­her, wenn Du meine Zau­ber­sprü­che abon­niert hast. Weil ich nach gän­gi­ger Mei­nung nun meine Con­tent-Upgrades (oder Free­bies) nicht mehr an den Erhalt eines News­let­ters kop­peln darf, habe ich diese Mög­lich­keit ent­fernt. Ich emp­fehle Dir trotz­dem: Abon­niere die Zau­ber­sprü­che!

Wie hat Dir mein Bei­trag gefal­len? Gibt es Fra­gen, die offen geblie­ben sind? Ich freue mich auf jeden Fall über Dei­nen Kom­men­tar!

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Über den Autor Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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