Sketchnotes Selbstmarketing Titelbild

Sketchnotes Anleitung und Tipps zum Einsatz für Dein Selbstmarketing

Immer, wenn ich meine Sketch­no­tes bei­spiels­weise hier im Blog oder auf Face­book teile, bekomme ich Reak­tio­nen so wie diese:

Ich finde das auch sooo toll. Das würde ich auch gerne kön­nen!

Sketch­no­tes anzu­fer­ti­gen macht nicht nur viel Spaß und ist eine krea­tive und nach­hal­tige Art, Dir Wis­sen auf­zu­be­rei­ten und zugäng­lich zu machen. Sketch­no­tes ver­schaf­fen Dir auch eine hohe Auf­merk­sam­keit und Bewun­de­rung.

Darum pas­sen sie so wun­der­bar in mei­ner aktu­el­len Blog­ar­ti­kel-Reihe zur Krea­ti­vi­tät und Mar­ke­ting, dass ich Dir hier eine erste Anlei­tung zum Start und Tipps zum Ein­satz für Dein Selbst­mar­ke­ting geben möchte. Los geht’s!

Sketchnotes sind nichts Neues!

Im Grunde genom­men sind Sketch­no­tes schon uralt, auch wenn sie jetzt mit neuem Namen frisch ins Bewusst­sein vie­ler Men­schen tre­ten. Streng genom­men waren die Ursprünge unse­rer Schrift, ganz egal in wel­cher Kul­tur, ja Sketch­no­tes!

Spä­ter setzte sich das fort. Das berühm­teste Bei­spiel von Sketch­no­tes in der Renais­sance sind die Notiz­bü­cher von Leo­nardo da Vinci .

Hier mal ein paar Köpfe, die ich vor eini­ger Zeit mal abge­zeich­net habe:

Vor vie­len Jah­ren habe ich einige Zeich­nun­gen von Leo­nardo da Vinci kopiert. Leo­nardo ist für mich DER Renais­sance-Sektch­noter über­haupt!

Beein­dru­ckend auch Tho­mas Edi­son: Er hat 3.500 Notiz­bü­cher hin­ter­las­sen mit Zeich­nun­gen, die das Ent­ste­hen voll­ende­ter Erfin­dun­gen doku­men­tie­ren, sowie Skiz­zen von nicht rea­li­sier­ten Ideen.

Auch von ande­ren kennt man um Skiz­zen und kleine Bil­der ergänzte Noti­zen, wie Alex­an­der von Hum­boldt oder Charles Dar­win. Und ich reihe mich mal ganz unbe­schei­den zwi­schen diese berühm­ten Men­schen ein: Ich habe “schon immer” meine Schul­hefte und Mit­schrif­ten von Vor­le­sun­gen mit klei­nen Zeich­nun­gen ange­rei­chert (und nicht immer Lob dafür bekom­men …).

Als ich dann vor rund vier Jah­ren auf das Buch von Mike Rohde (Wer­be­link) stieß, war ich erneut ange­fixt. Kurz dar­auf fand ich noch das Buch mit dem komi­schen Titel UZMO (Wer­be­link) und war end­gül­tig den Sketch­no­tes ver­fal­len.

Was rich­tig cool ist: Du musst gar nicht gut zeich­nen kön­nen, um tolle Sketch­no­tes zu pro­du­zie­ren. Und auch wenn es viele Rat­schläge und Tipps gibt, wie man “gute” oder “rich­tige” Sketch­no­tes anfer­tig — lass Dich davon nicht ein­schüch­tern. Es gibt kein “rich­tig” oder “falsch” bei Sketch­no­tes. Es gibt nur “Dei­nen” Weg und ich ver­si­chere Dir: Andere wer­den den immer reiz­voll und inter­es­sant fin­den und Dich dafür bewun­dern!

Mein Grundvokabular für Sketchnotes

Was garan­tiert zum Schei­tern ver­ur­teilt ist:

Noch nie eine Sketch­note ange­fer­tigt zu haben, Dir vor­her keine Gedan­ken zum Thema des Vor­trags, Pod­casts oder was auch immer Du fest­hal­ten willst gemacht zu haben und dann auch noch mög­lichst jemand neben Dir sit­zen zu haben, der Dir sehr inter­es­siert zuschaut …

Darum mein Tipp:

Übe erst ein­mal im Home­Of­fice und schaffe Dir ein klei­nes “Grund­vo­ka­bu­lar” drauf. Damit meine ich Sym­bole, die Du vor­aus­sicht­lich immer wie­der brau­chen wirst und die schnell und ein­fach zu zeich­nen sind. Mit einem Grund­vo­ka­bu­lar von viel­leicht 10 Sym­bo­len und ein paar Pfei­len kannst Du schon viele Infor­ma­tio­nen trans­por­tie­ren und toll sieht es auch schon aus.

Hier siehst Du mein “Grund­vo­ka­bu­lar”:

Wie Dir viel­leicht auf­fällt, arbeite ich sehr redu­ziert. Am erfolg­reichs­ten wirst Du sein, wenn Du Dir beim Erfin­den und Vor­be­rei­ten Dei­nes Sketch­note Grund­vo­ka­bu­lars erlaubst, wie ein Kind zu zeich­nen — und mit drei klei­nen Tricks sehen die Sym­bole trotz­dem “cool” und “gekonnt” aus:

  1. Schließe die Linien nicht voll­stän­dig
  2. Arbeite mit Schat­ten
  3. Male nicht voll­stän­dig aus und lass “Lich­ter”

Deine erste Grundausstattung

Um Sketch­no­tes anzu­fer­ti­gen, brauchst Du keine teu­ren Mate­ria­lien! Im Grunde kannst Du mit fol­gen­dem begin­nen

  • einem gewöhn­li­chen Blatt Kopier­pa­pier
  • einem ein­fa­chen schwar­zen Mar­ker (not­falls tut es auch ein guter Kuli mit schwar­zer Mine, zum Bei­spiel Bic)
  • even­tu­ell einem hell­grauen Filz­stift

Aber mit “bes­se­ren” Mate­ria­lien macht es schon mehr Spaß. Bedenke aber, bevor Du etwas kaufst: Ebenso wenig, wie die Kamera das Bild macht, son­dern der Foto­graf, machen nicht Deine Stifte und Notiz­bü­cher die Sketch­no­tes, son­dern Du!

Ich nutze gern die Notiz­bü­cher von Leucht­turm 1917 oder auch das Ever­note Mole­skine. Wenn ich eine gepunk­tete Linea­tur habe (“dot­ted”) bin ich selig! Achte dar­auf, dass das Papier nicht zu dünn ist (sonst schlägt gern mal die Tinte durch) und nicht zu viel “Zahn” hat, also rau und stumpf ist. Dann arbei­tet es sich lang­sa­mer und zieht auch zuviel Tinte aus den Mar­kern.

Mar­ker von Sakura Pigma Micron sind meine Favo­ri­ten, wenn ich denn mit Mar­kern arbeite. Kein ande­rer Mar­ker hat für mich so einen gleich­mä­ßi­gen Tin­ten­fluss und so eine ange­nehme Spitze. Außer­dem ist die Tinte was­ser­fest und archiv­be­stän­dig (also sie bleicht nicht aus). Eben­falls okay sind die Mar­ker Faber Cas­tell PITT — wobei ich die Spit­zen im Gegen­satz zu den Saku­ras etwas “krat­zig” finde und der Tin­ten­fluss nicht ganz so gleich­mä­ßig ist, wenn man mal etwas schnel­ler arbei­tet. Aber das ist Geschmacks­sa­che.

Beson­ders gern arbeite ich in letz­ter Zeit mit Fül­lern, weil ich manch­mal im Eifer des Gefechts sehr fest auf­drü­cke und eine Mar­ker­spitze dann schon mal ins Innere des Stifts wan­dert … Ich nutze aber keine nor­male Schul­fül­ler-Tinte son­dern eine was­ser­feste schwarze Tinte namens Pla­ti­num Car­bon aus Japan. Die Japa­ner stel­len auch sehr schöne Fül­ler mit sehr fei­nen Federn her, die mit die­ser Tinte trotz­dem nicht ver­stop­fen — zum Bei­spiel den Pilot Metro­po­li­tan oder den Pla­ti­num Car­bon. Wenn Du einen guten Fül­ler aus Deutsch­land haben willst, google mal nach Super5. Lamy Safari mit der EF Feder sind auch immer gern genom­men.

Für die far­bi­gen Akzente arbeite ich ent­we­der mit den Faber Cas­tell PITT Artist Pens mit der “Brush” Spitze oder — wenn ich mehr Farb­aus­wahl haben will, mit den Tom­bow ABT Dual Brush Pens. Beide sind nicht wirk­lich bil­lig. Aber für den Anfang brauchst Du nicht viele Far­ben und die Stifte hal­ten “ewig”. Im dop­pel­ten Sinne. Sie beinhal­ten sehr viel Tinte und sie trock­nen auch nicht aus, wenn Du sie mal ein Jahr oder län­ger nicht benutzt. Mit ande­ren Her­stel­lern habe ich da lei­der ganz andere Erfah­run­gen machen müs­sen. Bei der Farb­wahl gehe ich für Sketch­no­tes gern schon mal in Rich­tung Pas­tell, obwohl das sonst so gar nicht meine Far­ben sind. Für Sketch­no­tes sind sie opti­mal, weil sie nicht so knal­lig her­vor­ste­chen.

Wie jetzt — Du arbeitest nicht digital?”

Nein, und ich würde es Dir für den Anfang auch nicht raten (es sei denn, Du hast viel Erfah­rung im Zeich­nen).

Klar, es sieht cool aus, wenn Du auf einem Tablet arbei­test (ver­such es gar nicht erst auf dem Smart­phone!) und je nach ver­wen­de­ter Werk­zeug­spitze kannst Du sehr inter­es­sante Linien bekom­men, die mit ana­lo­gen Werk­zeu­gen nur mit sehr elas­ti­schen Federn oder gar einem Pin­sel mög­lich sind.

Aber lass mich Dir ver­si­chern: Du hast am Anfang so viel im Kopf, dass das Erler­nen einer neuen App und die vie­len Optio­nen Dich eher blo­ckie­ren — außer­dem ist es mit der Undo-Funk­tion so ähn­lich wie mit dem Radier­gummi — wenn Du erst mal damit anfängst, wirst Du nie fer­tig. Denn Sketch­no­tes fer­tigst Du sel­ten in aller Ruhe an. Darum nun auch der nächste Abschnitt:

Wenn’s schnell gehen muss

Grund­vo­ka­bu­lar hin oder her, Du wirst in jeder Situa­tion, in der Du Sketch­no­tes anfer­tigst, an den Punkt kom­men, wo Du ein Sym­bol zeich­nen willst, das Du so schnell nicht hin­be­kommst. In die­sem Fall lass ein­fach genug Platz und schreib kurz mit Blei­stift das Wort hin­ein, das Du gern visua­li­sie­ren möch­test. Die Voll­endung folgt dann spä­ter, wenn der Vor­trag been­det ist.

Die miss­glückte Biene Maja und der nach­träg­lich gezeich­nete Pumuckel

Bei die­ser Sketch­note von der Inspi­Con 2018 in Bonn habe ich ver­sucht, wäh­ren des Vor­trags von Mike Krü­ger die von ihm erwähnte Biene Maja zu zeich­nen und musste fest­stel­len, dass mein inne­res Bild der Biene aus der Zei­chen­trick­se­rie gar nicht so gefes­tigt war, wie ich dachte. Den Pumuckel hab ich dann gar nicht erst ver­sucht und nur kurz “Pumuckel” hin­ge­schrie­ben. Dann, abends im Hotel, hab ich die Google Bil­der­su­che bemüht und den Pumuckel abge­zeich­net. Du siehst, Schum­meln ist erlaubt!

Was kannst Du noch tun, wenn Du ganz schnell Sketch­no­tes anfer­ti­gen willst?

  • Arbeite nur mit Fül­ler oder Mar­ker, Far­ben und Schat­ten fol­gen spä­ter
  • Wenn Du mit Far­ben arbei­ten willst, arbeite nur mit einer ein­zi­gen
  • Nutze feine Blei­stift­stri­che (Härte F) und reser­viere Platz für Deine Gra­fi­ken

Das Geheimnis guter Sketchnotes — eine klare Seitenaufteilung

Wenn Du nur nach Lust und Laune ein paar Zeich­nun­gen aufs Papier knallst und hier und da etwas Text ein­streust, wirst selbst Du nach eini­ger Zeit nicht mehr viel  mit Dei­nen Sketch­no­tes anfan­gen kön­nen. Daher ist es sinn­voll, Dir vor­her eine Struk­tur, also ein Grund­lay­out zu über­le­gen.

Der erste Tipp ist: Arbeite immer im Quer­for­mat, auch wenn Du in einem Notiz­buch arbei­test. Dann nimmst Du die Dop­pel­seite als “eine” Seite.

Zwei Spalten nebeneinander

Das ist das ein­fachste Sketch­note Lay­out: Fang oben links an, erstelle dort den Titel für Deine Sketch­note und fülle dann erst die Linke Hälfte des Blat­tes (oder der Dop­pel­seite) und dann die rechte Seite.

Warum ist das ein­fach?

Weil es unse­rer nor­ma­len Lese­rich­tung folgt.

Die­ses Lay­out ist auch dann beson­ders gut, wenn Du noch nicht abschät­zen kannst, wie viel Inhalt Du unter­brin­gen willst. Reichst Du mit dem bestehen­den Platz nicht aus, machst Du ein­fach auf der nächs­ten Dop­pel­seite wei­ter.

Radial im Uhrzeigersinn

Hast Du ein gro­ßes Blatt Papier, viel­leicht ein A4 Notiz­buch oder arbei­test Du digi­tal, dann ich der radiale Auf­bau der Klas­si­ker unter den Sketch­no­tes. Schreibe hier den Titel in die Mitte und arbeite Dich von oben rechts nach oben links im Uhr­zei­ger­sinn the­ma­tisch vor.

Diese Form ist ziem­lich anspruchs­voll, wenn Du nicht weißt, wie viel Inhalt oder wie viele Unter­the­men der Vor­trag wohl ent­hält. Für die Zusam­men­fas­sung von Büchern bei­spiels­weise ist sie aber super.

Drei- oder vierspaltiges Layout

Auch die­ses Lay­out für Deine Sketch­no­tes ist auf einem gro­ßen Blatt oder digi­tal leich­ter umsetz­bar als in einem klei­nen A5 Notiz­buch — aber auch das geht. Die­ses Lay­out ist klasse, wenn Dir der Titel schon seine Struk­tur ver­rät: Im Sinne von “Vier Tipps für …” oder “Drei Wege, um zu …”

Ich setze bei die­sem Lay­out gern den Titel in die Mitte.

Manch­mal reicht es schon, ein Sym­bol oben in die Spalte zu set­zen und dann die wich­tigs­ten Punkte ein­fach als Text mit Auf­zäh­lungs­punk­ten (die kannst Du ja beson­ders gestal­ten) in die Spal­ten zu schrei­ben.

Zweispaltige Mischung

Auch ein gut funk­tio­nie­ren­des Sketch­note-Lay­out ist eine Abwand­lung des ers­ten:

In die Linke Spalte zeich­nest Du die Sym­bole, stellst viel­leicht mit Pfei­len, Stri­chen oder Far­ben Bezüge her und notierst auf der rech­ten Seite die wich­tigs­ten Kern­aus­sa­gen als Text. Das ist auch eine gute Lösung, wenn Du erst anfängst und noch nicht “vor Ort” zeich­nen magst. Lass ein­fach die linke Hälfte des Blat­tes oder er Dop­pel­seite frei und mach rechts wie gewohnt Stich­punkte. Spä­ter, nach der Ver­an­stal­tung visua­li­sierst Du dann links, was Du rechts notiert hast.

Ich habe Dir diese und auch noch wei­tere Ideen für Lay­outs hier auf­ge­zeich­net.

Über­lege Dir vor­her, wel­ches Lay­out Du ver­wen­den willst.

Du siehst, auch bei Sketch­no­tes ist Pla­nung zwar nicht alles, aber sehr hilf­reich. Und ein Grund­ge­rüst gibt dem Gan­zen Struk­tur und Dir Sicher­heit.

Plane Deine Sketchnotes im Voraus

Pla­nung ist beson­ders am Anfang sehr wich­tig, hilft aber auch erfah­re­nen Sketch­notern unge­mein. Was Du vor­her in Erfah­rung brin­gen und über­le­gen soll­test:

  • Besorge Dir ein Pro­gramm­heft oder ähn­li­ches und bringe den Namen des Refe­ren­ten und den genauen Titel des Vor­trags in Erfah­rung.
  • Über­lege Dir im Vor­feld die Gestal­tung des Titels Dei­ner Sketch­note. Schnell und ein­fach umsetz­bar sind ein­fa­che Käs­ten oder Ovale, Ban­ner und Wol­ken.
  • Fer­tige Dir vor­her ein Schum­mel­blatt an, auf dem Du bestimmte Kern­be­griffe, die im Vor­trag wahr­schein­lich vor­kom­men wer­den, schon mal gezeich­net hast. Bei­spiel: Wenn es um Recy­cling geht, wirst Du das drei­eckige Sym­bol mit den drei Pfei­len irgend­wann in Deine Sketch­note ein­bauen wol­len. Das Ding hat es aber in sich, wie ich aus eige­ner Erfah­rung weiß.
  • Nimm einen Blei­stift (Härte F) mit und nutze ihn, um Platz zu reser­vie­ren für Dinge, die Du im Eifer des Gefechts nicht so schnell zeich­nen kannst (der Klas­si­ker: Pferde …)
  • Teste vor­her Dein Mate­rial, ob es auch ein­satz­be­reit ist. Zu ärger­lich, wenn der Fül­ler keine Tinte mehr hat oder der Mar­ker leer oder ein­ge­trock­net ist. Nimm lie­ber aus­rei­chend Reserve mit. Das­selbe gilt für digi­ta­les arbei­ten: Ist der Akku auf­ge­la­den? Was ist mit dem Lade­ge­rät oder einem Rese­ve­stylus (Pen)?
  • Leg Dich vor­her auf ein Farb­schema fest.
  • Hab immer Hell­grau für die Schat­ten dabei — mit Schat­ten sehen Deine Sketch­no­tes sofort pro­fes­sio­nel­ler aus!
  • Lege fest, von wo das Licht kommt — und bleibe dabei. Bei mir als Rechts­hän­der kommt das Licht immer von oben links — und die Schat­ten fal­len nach rechts unten.

Sketchnotes als Instrument für Dein Eigenmarketing

Sketch­no­tes sind ein ech­ter Hin­gu­cker. Ein­fach, weil sie so schön unper­fekt sind und einen will­kom­me­nen Kon­trast zu unse­rer Welt dar­stel­len.

Wenn etwas ein Hin­gu­cker ist, bedeu­tet das, dass es Auf­merk­sam­keit erregt — und Auf­merk­sam­keit für uns und unser Thema und Tun ist die erste Vor­aus­set­zung für ein gelun­ge­nes Eigen­mar­ke­ting.

Wie also kannst Du Sketch­no­tes gezielt für Dich und Dein Unter­neh­men ein­set­zen?

  • Auch wenn Du Dich “spitz” auf­ge­stellt hast und Du für ein bestimm­tes Gebiet als Spe­zia­lis­tin giltst, hast Du selbst­ver­ständ­lich viele Unter­the­men, die zu Dei­ner Exper­tise gehö­ren. Stelle sie doch ein­fach mal als Sketch­note im Zusam­men­hang dar und binde diese auf Deine Über mich Seite ein.
  • So wie in die­sem Arti­kel kön­nen Sketch­no­tes auch eine will­kom­mene Auf­lo­cke­rung in Dei­nen Blog­ar­ti­keln dar­stel­len. Warum mal nicht die Show­no­tes zu einem Pod­cast als Sketch­note anbie­ten?
  • Aus­schnitte aus Dei­nen Sketch­no­tes eig­nen sich per­fekt für die visu­el­len Social Media Insta­gram und Pin­te­rest.
  • Hast Du eine sehr große Sketch­note erstellt (A3 oder grö­ßer) kannst Du sie auch abfil­men und als Kurz­vi­deos auf Face­book oder in Dei­nem You­Tube Kanal ein­bin­den.
  • Sketch­no­tes kön­nen auch als Con­tent Upgrade (in Zei­ten der DSGVO mag ich nicht “Free­bie” schrei­ben, Du ver­stehst schon, was ich meine) ver­wen­det wer­den.
  • Auch als Titel­bild für Deine Blog­ar­ti­kel kön­nen Sketch­no­tes funk­tio­nie­ren.
  • Wenn Du auf Bar­camps oder Vor­trags­ver­an­stal­tun­gen warst, kannst Du Deine Sketch­no­tes den Tei­len­hmern zur Ver­fü­gung stel­len. Bei­spiels­weise als Sli­de­show auf Dei­ner Web­site oder hoch­ge­la­den in die ent­spre­chen­den Foren oder Face­book-Grup­pen, die es oft im Zusam­men­hang mit den Ver­an­stal­tun­gen gibt.

Hab Spaß mit Deinen Sketchnotes!

Vor allem aber, hab Spaß mit Dei­nen Sketch­no­tes!. Mit Spaß gelin­gen sie am bes­ten und im Ide­al­fall gerätst Du bei der Erstel­lung in einen krea­ti­ven Flow-Zustand und nimmst nichts mehr um Dich herum wahr. So erging mir das bei den Impuls­vor­trä­gen auf der (Ach­tung: Wer­be­link!) Inspi­con 2018 in Bonn. Obwohl ich anfangs noch gemerkt habe, dass meine Sitz­nach­barn inter­es­siert zuschau­ten, war mir das schnell ein­fach egal.

Wenn Du merkst, dass Dir die Sketch­no­tes ein­fach nicht gelin­gen wol­len, wenn sie nicht so “schön” oder “pro­fes­sio­nell” aus­se­hen, wie Du sie Dir wünschst, mach trotz­dem wei­ter. Denn nur Übung lässt Dich bes­ser wer­den. Höre nicht auf, wenn Du Dei­nen Ansprü­chen (noch) nicht genügst. Andere fan­gen gar nicht erst an! [Klei­nes Geheim­nis unter uns: Ich bin immer unzu­frie­den mit mei­nen Sketch­no­tes!]

Hat Dir die­ser Arti­kel gefal­len? Hast Du schon Sketch­no­tes erstellt oder bist Du jetzt erst nach mei­nem Arti­kel “ange­fixt” und willst sie künf­tig für Deine Auf­zeich­nun­gen nut­zen? Hast Du noch wei­tere Ideen, wie man Sketch­no­tes für sein Eigen­mar­ke­ting ein­set­zen kann? Schreib mir gerne einen Kom­men­tar, ich freue mich auf den Aus­tausch mit Dir!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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