Social Aider - Rettungssanitäter

Social Aider – kleines Helferlein für Social Media

Als Elke Schwan-Köhr von Feder­füh­rend Media mir anbot, einen Gast­ar­ti­kel zu einem Social Media Pla­nungs­tool zu schrei­ben, das ich noch nicht kannte — da konnte ich gar nicht anders als begeis­tert “Ja” zu sagen. Hier ist Elkes Arti­kel. Viel Spaß beim Lesen — und viel­leicht ist der Social Aider ja das rich­tige Tool auch für Dich!

Ich liebe Tools und habe viele mei­ner Arbeits­ab­läufe mit den prak­ti­schen, klei­nen Werk­zeu­gen struk­tu­riert. Nur eins hat mir bis­lang gefehlt: Ein Tool für Social Media. Rum­pro­biert habe ich viel, auch Bir­gits Emp­feh­lun­gen habe ich zig mal gele­sen, durch­stö­bert, pro­biert, aber so rich­tig glück­lich war ich nie. Dann lief mir ein gutes Ange­bot für ein Tool über den Weg, von dem ich noch nie gehört hatte: Social Aider. Weil ich Under­dogs mag, spitzte ich neu­gie­rig die Ohren und dachte dann: Das pro­bierst du jetzt ein­fach mal aus!

Überblick zu Social Aider: Was kann’s? Was kann’s nicht? Was kostet es?

Social Aider ist ein in mei­nen Augen intui­tiv zu bedie­nen­des Tool. Schon beim ers­ten Blick auf das Dash­board fand ich es weit­ge­hend selbst­er­klä­rend. Außer­dem fin­det man auch nach dem Ein­log­gen Tuto­ri­als für die ers­ten Schritte – und zwar in Text­form und mit vie­len Screen­shots, was ich total prima fand. (Ich muss geste­hen, dass ich kein Fan von Video-Tuto­ri­als bin, ich lese lie­ber.)

Das Dash­board von Social Aider — intui­tiv zu bedie­nen.

Da man ver­schie­dene Pro­jekte anle­gen kann, ist Social Aider auch für die­je­ni­gen geeig­net, die meh­rere Pro­jekte auf Social Media betreuen. Der erste Schritt ist es also, ein neues Pro­jekt anzu­le­gen und ihm einen aus­sa­ge­kräf­ti­gen Namen zu geben. Unter „Set­tings“ kann man die ent­spre­chen­den Social Media-Pro­file und -Accounts ver­knüp­fen. Das geht mit weni­gen Klicks, ist also schnell erle­digt.

Social Media Pro­file mit Social Aider ver­knüp­fen

Welche Social Media-Kanäle kann ich mit Social Aider verknüpfen?

Aktu­ell ste­hen neben Face­book und Twit­ter auch Tumblr, Lin­kedIn und Insta­gram zur Ver­fü­gung. Pin­te­rest fehlt lei­der kom­plett. Bei Face­book kann man sowohl das pri­vate Pro­fil als auch Face­book-Sei­ten ver­knüp­fen. Das pri­vate Pro­fil wäre in mei­nen Augen nicht zwin­gend nötig, es ist aber doch ein net­tes Extra. Was lei­der nicht geht, sind Face­book-Grup­pen. Meine Frage, ob das für die Zukunft geplant ist, wurde mit einem ent­schie­de­nen „Viel­leicht“ beant­wor­tet. Apro­pos: Ich hatte mich mit die­ser Frage direkt an den Sup­port gewandt und sehr schnell eine Ant­wort bekom­men.

Sonderfall Instagram

Um auf Insta­gram pos­ten zu kön­nen, ist ein Zwi­schen­schritt nötig. Und zwar muss man sich dafür die Social Aider App her­un­ter­la­den und dann dort einen Code ein­ge­ben, um Insta­gram mit Social Aider zu ver­knüp­fen. Sobald das erle­digt ist, kann man auch auf Insta­gram pos­ten. Die App benö­tigt man nun nicht mehr, mehr als die­sen Code ein­ge­ben kann man mit der App auch nicht machen.

Wenn alle benö­tig­ten Accounts ver­knüpft sind, kann man direkt los­le­gen. Die Vor­be­rei­tun­gen haben nur ein paar Minu­ten in Anspruch genom­men. Um einen Bei­trag zu pla­nen, wählt man zunächst den Kanal aus, erstellt den Text und kann dann aus­wäh­len, ob man sofort pos­ten oder den Bei­trag für die Zukunft pla­nen möchte. Auch Bil­der und Videos kann man hoch­la­den. Für Twit­ter wer­den 280 Zei­chen unter­stützt.

Klickt man im Menü auf „Posts“, sieht man direkt die geplan­ten Bei­träge. Hier kann man auch zu den bereits gepos­te­ten Bei­trä­gen wech­seln sowie gelöschte Bei­träge anzei­gen las­sen. Falls mal etwas schief geht – was in mei­nem Test­zeit­raum nicht pas­siert ist – sieht man das unter „Fai­led“.

Repost – Beiträge erneut posten

Eine tolle Funk­tion fin­det man, wenn man unter „Sent“ auf die bereits ver­öf­fent­lich­ten Bei­träge geht. Dort kann man näm­lich die Bei­träge mit der Re-Post-Funk­tion erneut tei­len – und zwar ent­we­der genauso, wie man sie schon geteilt oder aber man bear­bei­tet sie vor­her noch­mal. Das Tei­len funk­tio­niert nicht nur auf dem bereits genutz­ten Kanal, son­dern auch auf allen ande­ren Kanä­len. Grade für neue Blog-Arti­kel finde ich diese Funk­tion toll, da man so mit weni­gen Klicks einen Arti­kel mehr­mals tei­len kann, auf ver­schie­de­nen Kanä­len, mit ange­pass­tem Text, Bild – ganz so, wie man es möchte.

Ein Bild sagt mehr…

Ein net­tes Goo­die für all die­je­ni­gen, die kein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm haben: In Social Aider kann man auch Bil­der bear­bei­ten. Der Image Edi­tor bie­tet jede Menge Spie­le­reien, nütz­li­che wie weni­ger nütz­li­che. Aber das liegt sicher auch im Auge des Betrach­ters – ich jeden­falls habe bis­her keine Sti­cker auf meine Fotos gesetzt, aber wird das ja der nächste heiße Sch*** und ich pro­biere das auch mal aus. Grund­le­gende Funk­tio­nen wie zuschnei­den, Größe und Far­ben anpas­sen, Texte aufs Bild set­zen sowie einige „Ver­schö­ne­rungs-Funk­tio­nen“ für Sel­fies sind ent­hal­ten, sodass man tat­säch­lich auf ein sepa­ra­tes Pro­gramm zur Bild­be­ar­bei­tung ver­zich­ten könnte.

Social Aider ver­fügt auch über einen Bild-Edi­tor.

RSS und Bulk Uploads

Wenn man bei­spiels­weise von einem Blog alle Bei­träge twit­tern möchte, kann man das mit Hilfe des RSS Feeds tun. Dort trägt man den Namen ein, die Adresse des RSS Feeds und man kann Hash­tags ver­ge­ben. Nun legt man fest, wie häu­fig und wann die Tweets online gehen sol­len – und das war’s dann auch schon. Geht genauso natür­lich auch mit ande­ren Kanä­len.

Mit dem Bulk Upload kann man Bei­träge in einer Excel-Tabelle pla­nen. Dazu lädt man eine Vor­lage von Social Aider her­un­ter, füllt diese aus, lädt die aus­ge­füllte Vor­lage hoch und auch das war’s dann schon.

Sowohl mit den RSS Feeds als auch den Bulk Uploads habe ich mich nur kurz befasst, um zu ver­ste­hen, was sie kön­nen. Für mich sind beide vor­erst noch nicht rele­vant.

Discover – neue Inhalte entdecken

Ein wei­te­res Fea­ture ist Dis­co­ver. Mit des­sen Hilfe kann man neue Inhalte fin­den, die man dann auch über seine Kanäle tei­len kann. Die Idee dahin­ter finde ich groß­ar­tig. In der Pra­xis funk­tio­niert die­ses Fea­ture aber zumin­dest für mich nicht, denn zumin­dest bei den Key­words, die für mich pas­sen (alles, was mit Text, Blog­gen und Schrei­ben zu tun hat), bekomme ich keine brauch­ba­ren Ergeb­nisse. Auch für andere Accounts, die ich betreue, konn­ten mich die Ergeb­nisse nicht über­zeu­gen. Das mag aber für andere The­men völ­lig anders aus­se­hen. Und es mag auch mit der Spra­che zusam­men­hän­gen, denn wenn ich meine Key­words auf Eng­lisch ein­gebe, bekomme ich durch­aus ein paar brauch­bare Ergeb­nisse. Nur möchte ich mei­nen Fans und Fol­lo­wern nicht zu viele eng­li­sche Texte zumu­ten, das würde ein­fach nicht pas­sen.

Welche Ansprüche hatte ich eigentlich?

Für mich war in ers­ter Linie wich­tig, auf mei­nen Social Media-Kanä­len über­haupt wie­der rich­tig in die Gänge zu kom­men und regel­mä­ßig zu pos­ten. Nicht nur dann, wenn ich grade Zeit und Lust hatte und in genau die­sem win­zi­gen Moment auch noch dran gedacht hab, dass ich ja eine Face­book-Seite, ein Twit­ter-Pro­fil etc. habe. Okay, das war jetzt etwas dra­ma­ti­siert, aber ich war in der Hin­sicht schon ein wenig unmo­ti­viert in den letz­ten Wochen und Mona­ten. Mir fehlte ein­fach die Regel­mä­ßig­keit. Ich wollte ein Tool, mit dem ich ohne allzu gro­ßen Auf­wand Bei­träge pla­nen kann und dabei auch die Über­sicht nicht ver­liere. Opti­ma­ler­weise sollte das Tool mei­ner Wahl Face­book, Twit­ter und Google+ abde­cken, alle ande­ren Kanäle wären zwar nice to have, aber kein Muss.

Einen posi­ti­ven Neben­ef­fekt hat Social Aider für mich auf jeden Fall: Ich schaffe es momen­tan wie­der, regel­mä­ßig auf mei­nen Social Media Kanä­len (Face­book, Twit­ter und expe­ri­men­tell sogar Lin­kedIn) zu pos­ten. Wäh­rend des Test­zeit­raums wurde das Ende von Google+ ver­kün­det, sodass des­sen Feh­len in Social Aider nicht mehr rele­vant ist.

Für die­sen Arti­kel war ich ja quasi gezwun­gen, Social Aider auch regel­mä­ßig zu nut­zen. Außer­dem sitzt mir natür­lich stän­dig der Gedanke im Nacken „du hast dafür bezahlt, also nutze es auch!“ Viel­leicht sind also Tools, die nicht kos­ten­los sind, gar nicht so ver­kehrt. Im Moment sitze ich also wie­der dran und bastle mir einen Redak­ti­ons­plan für das rest­li­che Jahr – und zwar einen spe­zi­ell für Social Media, natür­lich unter Berück­sich­ti­gung mei­nes Redak­ti­ons­plans für den Blog, das soll ja schließ­lich Hand in Hand gehen.

Social Aider: Nicht perfekt, aber dennoch hilfreich

Social Aider bekommt von mir einen ver­hal­te­nen Dau­men nach oben. Es ist ein schö­nes Tool, das jedoch auch seine Schwach­stel­len hat. Was nicht so rich­tig klappt ist das Mar­kie­ren mit @ bei Face­book und Twit­ter – und das ist extrem schade! Auch eine Funk­tion, um in Face­book-Grup­pen zu pos­ten hat das Tool nicht. Das ist zwar schade, aber nicht wirk­lich tra­gisch. Pin­te­rest fände ich noch inter­es­sant und hoffe dar­auf, dass auch hier bald noch eine Inte­gra­tion folgt.

Es hat mir aber, wie oben erwähnt, gehol­fen, wie­der regel­mä­ßig auf mei­nen eige­nen Social Media-Kanä­len aktiv zu sein und ich werde Social Aider auf jeden Fall wei­ter nut­zen. Denn die Moti­va­tion und die Inspi­ra­tion ist zurück – und das ist doch schon eine tolle Sache! Im Moment brenne ich regel­recht dar­auf, meine Ideen zu kon­kre­ti­sie­ren und in die Tat umzu­set­zen.

Angenehmes Preis-Leistungs-Verhältnis

Sehr gut gefal­len hat mir das Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis. Aktu­ell gibt es zwei Pakete, Per­so­nal und Pro­fes­sio­nal, die sich nur im Preis unter­schei­den. Für $4,99 gibt’s das Per­so­nal-Paket mit 300 Posts pro Monat, für $11,85 bekommt man das Pro­fes­sio­nal-Paket mit 1.000 Bei­trä­gen pro Monat. Das ist mehr als fair, wie ich finde.

Die Preise von Social Aider sind durch­aus fair.

Ohne viel Trara einfach loslegen

Gut gefal­len hat mir auch die intui­tive Bedie­nung, man kann direkt los­le­gen. Posi­tiv fand ich dar­über hin­aus die Re-Post-Funk­tion und die RSS-Funk­tion. Die Bild­be­ar­bei­tung habe ich nur zum Tes­ten genutzt, da ich ein­fach schon meine Vor­la­gen für Pho­to­shop habe und diese auch wei­ter­hin nut­zen werde. Sollte Pho­to­shop aber irgend­wann nicht mehr funk­tio­nie­ren, würde ich auch den Image Edi­tor nut­zen.

Die Inves­ti­tion für ein Jahr habe ich keine Sekunde bereut, auch wenn nicht alles so ist, wie es für mich per­fekt wäre. Aber mal ehr­lich: Das war es bei all den ande­ren Tools, die ich zuvor aus­pro­biert hatte, auch nicht. Und dass ich sofort los­le­gen konnte, ohne mich groß­ar­tig ein­ar­bei­ten zu müs­sen, fand ich schon sehr hilf­reich. Eins sollte ich viel­leicht noch erwäh­nen: Social Aider ist kom­plett auf Eng­lisch, man sollte also wenigs­tens Grund­kennt­nisse haben.

Fazit zu Social Aider

Es kom­men immer wie­der neue Tools auf den Markt. Wenn Du nicht hun­dert­pro­zen­tig glück­lich mit Dei­nem Tool oder noch auf der Suche bist, schau Dir Social Aider auf jeden Fall ein­mal an. Hast Du selbst schon Erfah­run­gen zum Social Aider gesam­melt und magst sie mit uns tei­len? Hast Du noch Fra­gen an Elke? Dann schreib gern einen Kom­men­tar!

Über den Autor Elke Schwan-Köhr

Ich bin Elke Schwan-Köhr und meine Vision ist es, nie mehr schlechte Texte im Internet zu lesen. Dabei helfe ich meinen Kunden, indem ich entweder für sie schreibe, ihre Texte optimiere und zum Strahlen bringe oder ihnen zeige, wie sie selbst großartige Texte verfassen können. Geschrieben habe ich schon als Kind mit Begeisterung – und diese Begeisterung gebe ich heute auch gerne weiter.

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