Social Media Planungstools im Vergleich - wie Äpfel mit Birnen vergleichen?

Social Media Tools im Vergleich – endlich Übersicht!

Socia Media Tools gibt es wie Äpfel und Birnen auf einer Obstplantage. Über die letzten Wochen habe ich Dir insgesamt acht verschiedene Tools aus dieser großen Menge an Werkzeugen vorgestellt. Alle haben ihre Stärken und Schwächen. Alle sind angetreten, Dir das Leben mit Social Media Marketing leichter zu machen.

Meine acht Beiträge sind von meinen eigenen Erfahrungen, Ansprüchen und persönlichen Bedingungen geprägt – bis hin zum achten und letzten Beitrag, den ich nicht selbst geschrieben habe, weil ich das Tool gar nicht im Einsatz und auch nie getestet habe. Hier ist Claudia Kauscheder von Abenteuer Homeoffice für mich mit einem Gastbeitrag eingesprungen.

In diesem neunten und – vorläufig – letzten Beitrag möchte ich Dir nun einen schnellen Überblick über alle acht Social Media Planungstools geben. Darum wird dieser Beitrag auch mal verhältnismäßig kurz. Mir ist es wichtig, dass Du für Dich und Deine Bedürfnisse eine Entscheidungshilfe an die Hand bekommst, mit der Du Dich für die für Dich richtige Tool-Kombination entscheidest.

Social Media Tools in Kombination – wieso?

Keines der von mir und Claudia vorgestellten Tools ist in meinen Augen in der Lage, Dir alles in einem Tool zu bieten, was Du Dir wünschst. Irgendwas ist immer „nicht ganz richtig“. Entweder, es fehlt eines der Social Media Netzwerke, das Du unbedingt für Dein Marketing einsetzen möchtest. Oder eine bestimmte Form der Posts oder des Post-Recyclings steht Dir nicht zur Verfügung. Oder das Tool ist Dir schlicht weg zu teuer. Zumindest in der Variante, die Du benötigen würdest.

So schön es wäre, die sprichwörtliche eierlegende Wollmilchsau zu haben, es gibt sie einfach nicht. Darum ist es klug, zu schauen, mit welcher Kombination Du das für Dich beste Preis-Leistungs-Verhältnis herausholen kannst. Am Ende des Beitrags erzähle ich Dir meine aktuelle Traum-Kombi, was nicht heißen muss, dass sie es auch noch in einem halben Jahr sein wird. Denn wir alle wissen: Das Bessere ist der Feind des Guten!

Monatliche Zahlung oder jährliche Zahlung?

Darum ist die erste Frage, die Du Dir stellen solltest, die nach Deinem verfügbaren Budget und Deiner Preisbereitschaft. Bist Du wirklich darauf angewiesen, übers Jahr eine gewisse Summe zu sparen – oder ist Dir die Flexibiliät mehr wert? Ich persönlich entscheide mich (wo möglich) gern für monatliche Zahlungspläne. Auch wenn ich damit übers Jahr gesehen oft zwei Monate drauf zahle. Denn ich weiß um meine „Wankelmütigkeit“. Ich probiere gern neue Tools aus – und es wäre nicht das erste mal, dass mir etwas, das ich später kennen gelernt habe, besser gefällt oder das mehr meinen Ansprüchen entspricht.

Welche Kombination von Social Media Tools macht Sinn?

Versuche immer, durch den Einsatz verschiedener Tools möglichst alle Social Media Netzwerke, die Du bedienen willst, auch abzudecken. Außerdem solltest Du schauen,

  • ob Du Beiträge nur Vorplanen oder direkt aus dem Tool heraus posten willst,
  • ob Du auch bestehende Beiträge erneut posten und bequem recyclen möchtest,
  • ob das nach einem vorgegebenen „Sendeschema“ passieren soll oder
  • ob einfach der zuletzt gepostete Beitrag wieder ans Ende der Schlange angehängt werden soll.

Überlege, ob es Dir wichtig ist, dass Du möglichst einfach Beiträge von anderen kuratieren kannst und wie Du die Beiträge in Dein Planungstool integrierst.

Meine Kombinationen von Social Media Planungstools

Über die Jahre hatte ich immer Social Media Planungstools im Einsatz und auch verschiedene davon ausprobiert. Hier sind einige davon:

Hootsuite und Buffer

Lange Zeit hatte ich beide „alten Damen“ der Social Media Planungstools im Einsatz. Beide habe ich kostenfrei genutzt. Mit der Hootsuite habe ich (damals war das noch möglich) zwei Twitter Accounts, eine Facebook-Seite, ein privates Facebook-Profil und XING gesteuert. Dazu habe ich Buffer insbesondere in Zeiten, in denen ich sehr viel getwittert habe, ausgiebig verwendet. In Buffer habe ich einfach die zu kuratierenden Beiträge geschoben, um meine Follower nicht mit zu vielen Infos in zu kurzer Zeit zu nerven.

Post Planner und Edgar

Dann kam eine Phase, in der ich mich immer mehr über die Einschränkungen der kostenfreien Version von Buffer und der Hootsuite geärgert habe. Außerdem war mir gerade bei der Hootsuite die Planungsfunktion immer unhandlicher geworden. Ich bin zwar ein großer Fan des Englischen, aber Wochenstart am Sonntag und die 12-Stunden-Uhr – daran habe ich mich nie so recht gewöhnen können. Also musste etwas anderes her – und das war die Kombi aus Post Planner und Edgar.

Post Planner finde ich immer noch recht chic, die übersichtliche Benutzeroberfläche gefällt mir recht gut – aber nur zwei Netzwerke (Facebook und Twitter) – das war mir dann nach einer Weile doch zu „eng“. Edgar ist ein klasse Tool, aber 49 $ jeden Monat – das ist neben den vielen anderen Kosten, die ich monatlich für Software ausgebe – einfach zu teuer. Zeitersparnis hin oder her. Auch hier galt, dass ich nicht alle Netzwerke integrieren konnte, die ich wollte.

Social Pilot und Recurpost (mit einem Hauch von eClincher)

Und so bin ich bei meiner aktuellen Kombination von Social Pilot und Recurpost angelangt. Mit einer minimalen Nutzung einer abgespeckten AppSumo-Version von eClincher ist das (Stand Juli 2017) meine Traum-Kombination von Social Media Planungstools, mit der ich alles umsetzen kann, was ich mir (aktuell) vorstelle und das trotzdem kein allzu großes Loch in mein monatliches Budget für Tools reißt.

Die Details zu den einzelnen Tools kannst Du in den jeweiligen Beiträgen nachlesen, die ich Dir hier verlinke.



Post Planner – eine kurze Einführung (Tutorial)


Edgar gibt sich die Ehre – ein Social Media Planungstool für Deine Posts


Hootsuite Social Media Planung – ein wahrer Eulenzauber!


Buffer – die simple, schnelle und zuverlässige Warteschlange


Recurpost – Angriff auf den Kraken Edgar


Social Pilot – der unerkannte Held unter den Social Media Planungstools


eClincher – der Musketier unter den Social Media Planungstools?


CoSchedule – der Superheld unter den Social Media Planungstools?

Außerdem habe ich Dir zur Übersicht eine Mindmap erstellt, die Dir auf einen Blick die wichtigsten Infos zu den acht Social Media Tools liefert. Klicke einfach auf das nachfolgende Bild mit der Mindmap und die Mindmap (groß!) öffnet sich in einem neuen Tab.

Social Media Planungstools im Vergleich
© Birgit Schultz • Marketing-Zauber 2017

Fazit zu den Social Media Tools

Keines der vorgestellten acht Social Media Planungstools kann wirklich alles. Alle Tools haben unterschiedliche Preise für unterschiedliche Leistungen. Ein direkter Vergleich ist wirklich wie Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Darum konnte ich Dir auch keinen endgültigen Favoriten oder eine endgültige Empfehlung nennen. Es gibt nicht „das beste Tool“ – es gibt allenfalls das beste Tool für Deine persönlichen Ansprüche.

Bleibt mir also nur noch, Dich zu ermuntern, Dich mit den einzelnen Tools auch persönlich auseinander zu setzen und sie einmal auszuprobieren. Du kannst fast alle kostenfrei testen oder sogar kostenfrei verwenden. In erster Linie musst Du also Zeit investieren, um die Tools kennen zu lernen. Das geht leider nur, indem man sie auch benutzt. Die dafür erforderliche Zeit ist in meinen Augen aber gut investiert, weil Du so über die kommenden Wochen, Monat, vielleicht sogar Jahre viel Zeit einsparst und trotzdem eine hohe Sichtbarkeit in den Social Media Netzwerken bekommst. Und die ist natürlich wichtig, damit Du bekannt wirst, Vertrauen schaffst und so Kunden gewinnst.

Wie sind Deine Erfahrungen mit den Social Media Planungstools. Gibt es eines, das Du im Einsatz hast und das ich unbedingt einmal testen sollte? Dann schreib mir gern einen Kommentar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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