Suchmaschinenoptimierung Tipps — Was Du nicht (mehr) für SEO tun solltest

Von Birgit Schultz

Dezember 11, 2017


Letzte Aktua­li­sie­rung 16. Juni 2021 

Am Niko­laus­tag habe ich beim Pizza MeetUp des Grün­de­rin­nen­zen­trums in Dort­mund den anwe­sen­den Unter­neh­me­rin­nen Tipps zum Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung gege­ben. Bei der Beant­wor­tung der Fra­gen fiel mir wie­der auf, dass immer noch einige Metho­den durch die Köpfe geis­tern, die ein­fach nicht (mehr) funktionieren.

Darum stelle ich Dir heute Tipps zur Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung vor, die ver­al­tet sind und sich über­holt haben, die noch nie funk­tio­niert haben oder die sogar schäd­lich für Deine Web­site sind. Denn es ist genau so wich­tig zu wis­sen, was nicht (mehr) funk­tio­niert, wie das, was Du tun soll­test. So ver­mei­dest Du, ver­se­hent­lich fal­schen Metho­den auf den Leim zu gehen.

Mehrere Keywords im Meta-Bereich hinterlegen

Im Quell­text einer Web­site las­sen sich im Kopf­be­reich meh­rere soge­nannte “Meta-Anga­ben” machen. Wäh­rend die Angabe descrip­tion (also “Beschrei­bung”) immer noch eine gewisse Rele­vanz hat und bei Google zur Dar­stel­lung des Such­ergeb­nis­ses ver­wen­det wer­den kann, ist die Angabe key­words schon lange, lange überflüssig.

Warum ist das so?

Vor vie­len, vie­len Jah­ren wurde diese Angabe tat­säch­lich von den Such­ma­schi­nen (und so auch von Google) aus­ge­wer­tet. Sie wurde zur Bestim­mung der Posi­tio­nie­rung (dem soge­nann­ten Ran­king) her­an­ge­zo­gen. Eigent­lich eine coole und ein­fa­che Sache: Man sagt im Quell­text einer Web­seite ein­fach, wofür man die­sen Text geschrie­ben hat und auf­grund wel­cher Such­an­frage man in den Ergeb­nis­sen erschei­nen möchte.

Das ist aber sehr aka­de­misch gedacht — und funk­tio­nierte noch nicht mal in der Früh­zeit des Inter­nets rich­tig. Warum? Weil es “fin­dige” Web­mas­ter gab, die ein­fach immer ihre Sei­ten anzei­gen las­sen woll­ten. Egal, ob es zur Such­an­frage passte — oder eben auch nicht.

Suchmaschinen-Spamming

Weil die­ses Such­ma­schi­nen-Spamming so ein­fach war, haben es auch viele gemacht. In der Hoff­nung, dass sie durch das Ein­tra­gen hun­der­ter Key­words eben auch mög­lichst viele Leser auf ihre Web­seite len­ken könn­ten. Nur haben diese Spam­mer zu kurz gedacht: Was nüt­zen viele Besu­cher, wenn sie nicht das fin­den, was sie suchen?! Sie sind dann ratz­fatz wie­der weg.

Da Google über die Anzei­gen (Google Adwords) Geld ver­die­nen wollte, war das nicht ziel­füh­rend. Denn nur, wenn die Such­ma­schine mög­lichst nütz­li­che und rele­vante Ergeb­nisse lie­fert, wird sie immer wie­der ver­wen­det. Darum hat Google bereits 2009 offi­zi­ell auf­ge­hört, diese Angabe auszuwerten.

Auch wenn Dein Con­tent Manage­ment Sys­tem Dir wei­ter­hin die Mög­lich­keit bie­tet, die Anga­ben für “meta: key­words” zu machen — lass die­sen Bereich ein­fach frei. Der Google Robo­ter schaut ihn sich gar nicht mehr an!

Jetzt mag es Men­schen geben, die Dir sagen, ja, Google nicht, aber andere Such­ma­schi­nen. Das mag sogar stimmen.

Für Deine Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist das aber nicht relevant.

Warum nicht?

Schau Dir ein­fach mal bei Sta­tista den Markt­an­teil von Google an. Dann wird Dir sehr schnell klar, dass es sich nicht lohnt, für eine andere Such­ma­schine als Google zu optimieren.

Übri­gens, wenn Du in Wor­d­Press das SEO Plugin von Yoast ver­wen­dest: Das Fokus-Key­word, das Du dort ein­tra­gen kannst, hat nichts mit der Meta-Angabe “key­words” zu tun. Die Angabe die­ses Fokus-Key­words hilft ledig­lich dem Plugin, seine Arbeit zu machen. Es wird in kei­ner Weise an Google wei­ter gege­ben und “macht” auch keine auto­ma­ti­sche Opti­mie­rung für Deine Seite.

Eine möglichst häufige Wiederholung des Keywords im Text

Wie oft sollte denn ein Key­word nun in einem Blog­ar­ti­kel vor­kom­men?” werde ich regel­mä­ßig gefragt.

Meine Ant­wort: So oft, wie es nötig ist. So wenig wie möglich.

Es gab ein­mal Zei­ten, da wurde emp­foh­len, das Key­word oder die Key­word-Phrase zu einem bestimm­ten Pro­zent­an­teil im Text immer wie­der zu wie­der­ho­len. Es gab mal Zei­ten, da wur­den sogar bis zu 7 % der Gesamt­zahl an Wör­tern als Key­word-Wie­der­ho­lung empfohlen!

Damit die Tools funk­tio­nier­ten, die Dir das aus­ge­rech­net haben, musste das Key­word auch ohne Rück­sicht auf gram­ma­ti­sche Beu­gung im Text ver­wen­det wer­den. Syn­onyme (andere Wör­ter mit glei­cher Bedeu­tung) durf­ten nicht benutzt wer­den. Dafür legte man lie­ber eine wei­tere Seite mit fast iden­ti­schem Inhalt aber eben dem ande­ren Key­word an. Das war eben­falls eine ziem­lich doofe Idee, die mit Goo­g­les Rank Brain glück­li­cher­weise keine Wir­kung mehr zeigt.

Ehr­lich, sol­che Texte magst Du nicht lesen!

Key­word-Stuf­fing wird inzwi­schen auch von Google abge­straft — und darum soll­test Du sol­chen Emp­feh­lun­gen kei­nes­falls fol­gen. Auch die neuere WDF*IDF-Formel bringt Dich Dei­nem Ziel, Dei­nen Text für Google zu opti­mie­ren, kei­nes­falls wei­ter. Warum das so ist, habe ich aus­führ­lich in mei­nem Arti­kel Brau­che ich noch Key­words für die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung beschrieben.

Mein hei­ßes­ter Tipp für Dich an die­ser Stelle: Schreibe einen ordent­lich les­ba­ren Text für Deine mensch­li­chen Leser, nicht für den Google-Robo­ter! Google ist inzwi­schen seman­tisch bereits so stark, dass der­ar­tige Ver­ren­kun­gen nicht mehr erfor­der­lich sind!

Eintrag Deiner Website in Link-Verzeichnissen und Branchenbüchern

Rich­tig ist: Links, die von außen auf eine Dei­ner Web­sei­ten füh­ren, hel­fen dem Ran­king Dei­ner Seite.

Falsch ist: Ein­träge in Link-Ver­zeich­nisse und Bran­chen­bü­chern hel­fen dem Ran­king Dei­ner Website.

Frü­her war auch das eine gän­gige Methode der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung, die immer noch fröh­lich durch die Gegend geistert.

Ich erin­nere mich noch an Anrufe, die ich kurz nach mei­ner Grün­dung 2003 erhielt: “Wir tra­gen Ihre Web­seite in hun­derte von Such­ma­schi­nen und Ver­zeich­nis­sen ein.” Das war damals schon frag­wür­dig und eher Spamming und ich habe es auch damals schon dan­kend abgelehnt.

Doch woher stammt die Idee eigent­lich, so für eine bes­sere Posi­tio­nie­rung bei Google zu sorgen?

Gerade in den frü­hen Jah­ren (Google erblickte 1998 das Licht der Welt) hatte die Such­ma­schine es schwer, zu ent­schei­den, wel­che Inhalte für die Leser nütz­lich und rele­vant sind. Die Idee des WWW und auch die Erfin­der von Google ent­stam­men der aka­de­mi­schen Welt. Und da gilt der­je­nige beson­ders viel, des­sen Publi­ka­tio­nen mög­lichst häu­fig zitiert und als Quelle her­an­ge­zo­gen wer­den. Folg­lich sind Sei­ten, die viele Links von ande­ren erhal­ten, wich­ti­ger als andere Seiten.

Das macht Google genauso.

Linkfarmen sind schlecht für Dich!

Lei­der kamen auch hier wie­der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rer auf die Idee, dass man durch soge­nannte Link­far­men ja prima für viele Links auf die Sei­ten ihrer Kun­den sor­gen kann. Sie haben flei­ßig Sites im Inter­net ange­legt, die zwar nie­mand ernst­haft besucht und benutzt hat, die aber auf ganz viele Sei­ten ver­linkt haben.

Aus die­ser Zeit stammt auch noch die Idee, eine “Link-Seite” auf der eige­nen Web­site anzu­le­gen und dort zum Bei­spiel auf Web­sites befreun­de­ter Unter­neh­mer zu ver­lin­ken. Zwi­schen­zeit­lich hat Google dann mal ver­sucht, den Wert der Links von außen zu bewer­ten und zu bemes­sen, indem Links an Wert ver­lo­ren, je mehr Links auf einer Web­seite zu fin­den waren.

Die letz­ten, die heut­zu­tage noch durch die Gegend ren­nen und Dir weis­ma­chen wol­len, dass Du mit einem (natür­lich kos­ten­pflich­ti­gen) Ein­trag in ihrem Ver­zeich­nis für ein bes­se­res Ran­king bei Google sor­gen kannst, sind die Anbie­ter von Online-Bran­chen­bü­chern. Spar Dir das Geld für einen Ein­trag dort. Über­lass diese Anbie­ter dem Geist der ver­gan­ge­nen Weihnacht … 😉

Denn über­leg mal:

Wann hast Du das letzte Mal ein Online-Bran­chen­buch ver­wen­det, um ein Unter­neh­men zu fin­den? Und wann hast Du das letzte Mal Google zu die­sem Zweck ver­wen­det? Eben!

Linktausch

Immer wie­der bekomme ich Anfra­gen, ob ich nicht auf einen Blog­ar­ti­kel ver­lin­ken mag und im Tausch würde ich dann auch einen Link zurück erhal­ten. Das sei doch gut für unser gemein­sa­mes Ran­king bei Google.

Eine gute Idee? Nicht.

Ein sol­cher Linktausch min­dert die Glaub­wür­dig­keit der Link-Rele­vanz bei Google. Das “wie Du mir, so ich Dir”-Prinzip funk­tio­niert hier eben lei­der  nicht. Oft ver­lin­ken dann die Anfra­ger auch nur von einer ein­zi­gen Seite auf Dei­nen Bei­trag, auf der sich noch hun­derte ande­rer Links befin­den. Nicht beson­ders hilf­reich (siehe den vor­he­ri­gen Abschnitt) und von sehr ein­sei­ti­gem Nutzen.

Das heißt nicht, dass Du nicht mal mit einem ande­ren Blog­ger einen sol­chen Linktausch vor­neh­men sollst, wenn Ihr fest­ge­stellt habt, dass der jeweils andere Arti­kel eine super Ergän­zung zum eige­nen dar­stellt. Das habe ich auch schon gemacht und wenn es nicht dau­ernd und in jedem Arti­kel vor­kommt, ist es auch nicht schädlich.

Möglichst viele Links mit dem exakten Keyword im Linktext

Der soge­nannte Anker-Text war (!) mal ein wich­ti­ges Ran­king-Kri­te­rium und so haben viele ver­sucht, Links auf ihre Sei­ten und Bei­träge mit dem exak­ten Key­word, auf das sie opti­miert haben, zu erhal­ten. Auch diese Stra­te­gie wurde von den “pro­fes­sio­nel­len” Such­ma­schi­nen-Opti­mie­rern schnell miss­braucht. So kam es, dass Google das Ran­king für die Sei­ten her­ab­stufte, die eine unna­tür­lich hohe Zahl an Backlinks mit dem exak­ten Key­word als Anker­text herabgestuft.

Verwendung einer Keyword-Domain, die möglichst genau auf die Suchanfrage passt

Auch das ist eine Opti­mie­rungs­me­thode, die frü­her mal mehr Wir­kung hatte als heute.

Goo­g­les Algo­rith­mus wird von Jahr zu Jahr intel­li­gen­ter. Frü­her funk­tio­nierte die Bewer­tung, ob ein Inhalt oder eine Domain rele­vant war auf­grund eines ein­fa­chen Zei­chen-Abgleichs. Wurde nach “mar­ke­ting” gesucht und kam “mar­ke­ting” in der Domain vor, so war die Site für den Begriff relevant.

Je mehr die Domain dem gesuch­ten Begriff ent­sprach, desto rele­van­ter stufte Google sie ein. Darum waren dann auch sol­che Domains wie “zahnarzt-bonn.de” oder “friseur-castrop-rauxel.de” unglaub­lich beliebt. Erin­nerst Du Dich noch an den Auf­schrei in den Medien, dass die Domains knapp würden?

Dann hat Google sei­nen Algo­rith­mus geän­dert und seit­dem ist eine Key­word-Domain wie­der nur einer von über 200 Fak­to­ren, die das Ran­king einer Web­seite beeinflussen.

Fazit zu meinen Suchmaschinenoptimierung Tipps

Noch heute geis­tern viele “Opti­mie­rungs­me­tho­den” aus der Ver­gan­gen­heit durch das Inter­net und die Stamm­ti­sche. Wenn Du Dich bis­her noch nicht mit dem Thema Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung aus­ein­an­der gesetzt hast, habe ich abschlie­ßend noch drei Tipps für Dich:

  1. Lies mei­nen Bei­trag Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung — Grund­la­gen für Anfänger
  2. Wenn Du nach Infor­ma­tio­nen zum Thema goog­lest, schränke die Such­ergeb­nisse auf das letzte Jahr oder noch kür­zer ein. Google ver­än­dert stän­dig etwas und die Metho­den, die vor eini­gen Jah­ren noch erfolg­reich waren, sind heute nutz­los oder schädlich.
  3. Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung ist keine ein­ma­lige Sache, son­dern ein Pro­zess — und wenn Du es ernst meinst, soll­test Du immer ver­su­chen, auf dem Lau­fen­den und dem neu­es­ten Stand zu blei­ben. Leicht ver­ständ­li­che wei­ter­füh­rende Infor­ma­tio­nen zum Thema fin­dest Du bei Jonas Tiet­gen von WP-Ninjas.

Hast Du bis­her mit den vor mir vor­ge­stell­ten ver­al­te­ten Metho­den ver­sucht, Deine Web­site für Google zu opti­mie­ren? Was war für Dich neu? Oder wuss­test Du das alles schon? Schreib mir gern einen Kommentar.

Wer schreibt hier?

Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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  1. Hallo Bir­git,
    also mit der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung habe ich mich über­haupt noch nicht näher beschäf­tigt, somit habe ich dies­be­züg­lich ein gro­ßes Fra­ge­zei­chen in mei­nem Kopf. Ich werde des­halb mal Dei­nen ande­ren Arti­kel dazu lesen 🙂

    Liebe Grüße

    Conny

    1. Hallo Conny,
      wenn Du möch­test, dass Google Dir Besu­cher auf Deine Web­site schau­felt, soll­test Du Dich unbe­dingt damit aus­ein­an­der setzen. 🙂
      Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

      1. Liebe Bir­git,
        das werde ich auf jeden Fall in Angriff neh­men. Schön, dass Du uns so aus­führ­lich dar­über informierst 🙂

        Viele Grüße aus Krefeld

        Conny

  2. Liebe Bir­git,
    Danke für den guten Input!! Das Thema ist wichtig…bin mit mei­ner Seite bei Google von der 1. auf die 10. Seite abge­schmiert 🙁 . Alle Port­al­be­trei­ber haben die ers­ten 3 Sei­ten inne.
    Ich hoffe, ich kann es so gut umsetz­ten, das ich wie­der nach vorne komme. Her­zens­grüße, Gabriele

    1. Hallo Gabriele,
      da sieht man wie­der: SEO ist ein Pro­zess! Kon­trol­liere das Ran­king Dei­ner Sei­ten mög­lichst nie ein­ge­loggt und von dem Brow­ser / PC aus, mit dem Du nor­mal Google nutzt. Da Google Dir das für Dich beste Ergeb­nis zei­gen will, ver­fälscht sich sonst näm­lich das “neu­trale” Ran­king (das es so eigent­lich nicht mehr gibt).
      Beste Grüße
      Birgit

  3. Danke.… das zeigt mir, dass ich mich öfter mal völ­lig über­flüs­sig für YOAST ver­biege 😉 Was tut man nicht alles für “grü­nes Licht” 😀

    Herz­li­che Grüße aus dem mai­son malou
    schickt Dir Biggi, die sich immer wie­der über Deine Arti­kel freut!
    Ich werde also künf­tig lie­ber wie­der mehr auf mein Bauch­ge­fühl hören!!!

    1. Ja, Biggi, das Plugin ist nütz­lich aber “dumm” — da fehlt es an der künst­li­chen Intel­li­genz, die Google inzwi­schen hat.
      Liebe Grüße
      Birgit

  4. Wow, jetzt bin ich aber geplät­tet, liebe Bir­git. Super, dass ich durch dein Face­book-Pos­ting der 5 belieb­tes­ten Blog­bei­träge auf dei­nen Arti­kel gekom­men bin. Das hat meine Sicht auf SEO kom­plett umge­kräm­pelt und ich bin sooo erleich­tert. Gerade für mei­nen aktu­el­len Blog­ar­ti­kel über Face­book ist es mir nicht gelun­gen, ein pas­sen­des Key­word zu fin­den, das ich mehr­fach im Text unter­brin­gen konnte. Letzt­end­lich war es mir egal und ich habe auf eine Key­word-Phrase verzichtet.
    In mei­nen Blogs ver­wende ich auch das SEO-Plugin von Yoast, und das gefällt mir super, weil es mich immer dar­auf auf­merk­sam macht, was ich noch ver­bes­sern kann.
    Ich habe zahl­rei­che pri­vate Web­sites, die seit 1997 ent­stan­den sind und für dich ich lei­der keine Zeit mehr finde. Darin habe ich auch viele Link­lis­ten, weil ich gern auf pas­sende The­men ver­linkt habe. Noch heute erhalte ich oft Anfra­gen, noch mit auf­ge­nom­men zu wer­den, die ich aber ablehne oder ignoriere.
    Meinst du, Bir­git, dass diese Link­lis­ten schäd­lich für das Ran­king sind? Aber, da ich diese Sei­ten ja eh kaum mone­ta­ri­siert habe, dürfte das ja keine Rolle spielen.
    Liebe Grüße
    Roswitha

    1. Liebe Ros­wi­tha,
      freut mich sehr, dass mein Arti­kel Dir da einige Pfund vom Her­zen neh­men konnte. Yoast muss man immer mit einer Prise Salz neh­men, nicht alle Vor­schläge sind sinnvoll. 

      Was Deine Frage zu den Link­lis­ten betrifft: Zumin­dest hel­fen sie in der alt­her­ge­brach­ten Form beim Ran­king nicht mehr. Anders sieht es aus, wenn Du auf die­sen Sei­ten mit den Links ech­ten Mehr­wert bie­test, indem Du bei­spiels­weise aus­führ­lich schreibst, warum Du einen Link emp­fiehlst. Klar, Google mag keine Fol­low-Links, wenn es sich um Affi­liate- oder andere Links, die bezahlt wur­den, han­delt. Das hat aber weni­ger was mit dem Ran­king und den Aus­wir­kun­gen zu tun. Du kennst die Ent­schei­dung zum Thema Link­haf­tung? Wenn Du auf etwas ver­linkst, machst Du Dir den Inhalt zu eigen. Wenn auf der ver­link­ten Seite ein Rechts­ver­stoß began­gen wird (zum Bei­spiel, ein nicht kor­rekt lizen­sier­tes Bild ver­wen­det oder zu einer Straf­tat auf­ge­for­dert wird), kannst Du mit belangt wer­den. Daher soll­test Du gerade bei so uralten Link­s­ei­ten diese bes­ser mal kon­trol­lie­ren oder sie vom Netz nehmen.
      Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  5. Vie­len Dank für den inter­es­san­ten Arti­kel. Beson­ders wich­tig ist guter Con­tent, der sich nicht wie­der­holt und stän­dig aktua­li­siert wird.
    Das wird immer wich­tig bleiben.
    Mit bes­ten Grüßen,
    Daniel

  6. Hallo Bir­git,

    ein tol­ler Arti­kel! Zuerst mal vie­len Dank für die vie­len hilf­rei­chen und nach­voll­zieh­ba­ren Tipps und Tricks, bzw. Informationen! 

    Das Thema SEO ist tat­säch­lich sehr kom­plex, ich ver­su­che da so gut es geht am Ball zu blei­ben, aber jeden Tag kom­men gefühlt irgend­wel­che neuen Vor­ga­ben, die angeb­lich für Google am rele­van­tes­ten sind. Zumin­dest bei bei den The­men “Such­ma­schi­nen Spamming” und dem “Markt­an­teil von Google” schei­nen sich die meis­ten mitt­ler­weile einig zu sein. Aber selbst bei dem Punkt “Markt­an­teil” gibt es noch viele Leute, die behaup­ten es gibt Men­schen die aus­schließ­lich mit Bing od. ande­ren Such­ma­schi­nen suchen, usw.

    Es ist nur unglaub­lich zeit­auf­wän­dig sich stets durch die gan­zen Blogs und Web­sei­ten zu kämp­fen und zu lesen, die sich mit SEO Tipps aus­ein­an­der­set­zen. Man muss dann abwä­gen, wel­che Tipps sich wie­der­ho­len und die rich­ti­gen zu sein schei­nen. Wenn man sich dann dazu ent­schie­den hat, diverse Tipps als rich­tig anzu­er­ken­nen und umzu­set­zen, ist es in Wirk­lich­keit schon wie­der zu spät, weil die Metho­den ver­al­tet sind. 

    Man muss halt unheim­lich viel Zeit und Arbeit (und Ener­gie) in das Thema investieren…auf jeden Fall danke ich Dir für Deine gan­zen Ratschläge.

    Liebe Grüße!
    Juli

    1. Hallo Juli,
      herz­li­chen Dank für Dein umfang­rei­ches Feedback. 

      Zu den Bing- und Yahoo- (und Duck­duckgo und sons­ti­gen Such­ma­schi­nen-) Nut­zern kann ich nur sagen: Was für Google gut ist, ist auch für die nicht schlecht! Es gibt diese Men­schen wohl (zum Bei­spiel die, die Google nicht mögen oder die, die ihren Win­dows-PC wie “ab Werk” benut­zen, mit Edge und Bing und weil Bing so schöne Bil­der hat … alles schon gehört!) — aber sie sind doch in der Minderzahl.

      Viel Erfolg, wenn Du meine Rat­schläge befolgst, hast Du schon 60–80 Pro­zent geschafft — und viel mehr holen auch echte Pro­fis nur mit Mehr­auf­wand raus. Denk an Pareto!

      Beste Grüße
      Birgit

  7. Ich danke Ihnen für den inter­es­san­ten Arti­kel. Beson­ders das mit den Link­far­men sollte man tun­lichst ver­mei­den. Das ist nicht mehr zeitgemäß.
    Beste Grüße,
    Tobias

  8. Hi Bir­git Schultz,

    immer wie­der beschäf­tige ich mich mit SEO. Gott sei dank hast Du dich dem Thema gewid­met. Bei Dir finde ich immer Ant­wor­ten auf meine Fra­gen. Das Beste ist, ich ver­stehe es. Denn sonst würde mich SEO “umbrin­gen”.

    Merci sagt Bri­gitte Jülich

  9. Danke, Bir­git, für den inter­es­san­ten Arti­kel! Ich wußte gar nicht, dass der “Linktausch” eine ver­al­tete Methode ist (zumin­dest wenn meh­rere Links in einem Arti­kel sind). Ich ver­linke ein, zwei­mal nach innen und man­ches­mal nach außer. Ist es klug, nach Wiki­pädia zu ver­lin­ken oder eher nicht? Ich hatte den Gedan­ken, dass Wiki­pädia wahr­schein­lich einen Tick län­ger “leben­dig” blei­ben wird als andere Web­siten. Ist der Gedanke richtig?

    1. Hallo Heinz Peter,
      es geht ins­be­son­dere um das “ver­linkst Du meine Site ver­linke ich Deine Site”. Wenn Du dage­gen einen wirk­lich sinn­vol­len Link in einem Blog­ar­ti­kel auf einen the­ma­tisch pas­sen­den exter­nen Blog­ar­ti­kel setzt und die­ser Blog wie­derum in einem wei­te­ren Blog­ar­ti­kel auf einen ande­ren bei Dir ver­linkt, passt das sehr wohl. Die Umset­zung im Detail ist also ent­schei­dend. Interne wie externe Links sind bei­der­ma­ßen sehr wich­tig. Google mag link­tech­nischn keine “Sack­gas­sen”. Wenn es für den Leser nütz­lich und rele­vant ist, ver­linke ich auch auf die Wiki­pe­dia — die Lebens­dauer ist dabei nicht mein Fokus, son­dern die Nütz­lich­keit und Rele­vanz der Infor­ma­tion für meine Leser.
      Zau­ber­hafte Grüße
      Birgit

  10. Ich danke Ihnen für die hilf­rei­chen Tipps. Es gibt wirk­lich viele Dinge, die man bei der SEO beach­ten sollte. Man sollte sich eh immer weiterentwickeln.
    Mit bes­ten Grüßen,
    Sina

  11. Na du bist ja schon mal gut zu fin­den, Bir­git! Kenne dich von FB, hab die­sen Arti­kel jetzt aber über Google gefun­den “SEO beu­gung von key­words”. Ist es tat­säch­lich so, dass Google Beu­gung und Plu­ral erken­nen kann und viel­leicht sogar Wort­kom­bi­na­tio­nen? Schreibe z.b. gerade einen Text zur Mate­ri­al­fluss­pla­nung. Jetzt wird “Mate­ri­al­fluss gut gesucht (1000 Anfra­gen pro Monat). Ist aber im Text schwer zu ver­wen­den, son­dern man ver­wen­det dann eher “Mate­ri­al­flüsse” “Mate­ri­al­fluss­op­ti­mie­rung” “Mate­ri­al­fluss­pla­nung” — von den letzt­ge­nann­ten wird aber nur Mate­ri­al­fluss­pla­nung 170x gesucht, die ande­ren gar nicht. Sollte ich jetzt ein­fach so schrei­ben, wie es sinn­voll ist oder doch ver­su­chen, ein paar mal “Mate­ri­al­fluss” unter­zu­brin­gen? Sol­che Pro­bleme habe ich viele, da unser Thema Logis­tik Con­sul­ting voll von sol­chen Wör­tern ist.

    Wie ist der Stand 2020?

    Liebe Grüße!
    Beate Dortmund

    1. Hallo Beate,

      schreibe bitte für Men­schen, nicht für Such­ma­schi­nen. Google ist inzwi­schen seman­tisch so stark, dass Beu­gung und Plu­ral erkannt wer­den. Diese scheuß­li­chen “such­ma­schi­nen­op­ti­mier­ten Texte” von vor zehn, 15 Jah­ren gehö­ren damit hof­fent­lich end­gül­tig der Ver­gan­gen­heit an. Das will nie­mand lesen! 

      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  12. Hallo Bir­git,

    sehr akku­ra­ter Arti­kel. Es gibt tat­säch­lich immer noch einige Leute die den­ken, dass Key­word-Stuf­fing in der heu­ti­gen Zeit funk­tio­niert. Meine Mei­nung ist, dass der Text für den Nut­zer opti­miert wer­den muss und dem­entspre­chend die Nut­zer­er­fah­rung einer der wich­tigs­ten Fak­to­ren für ein gutes Ran­king ist.

    Vie­len Dank für deine Tipps!

    Andre

    1. Hallo Andreas,
      vie­len Dank für Dei­nen Kom­men­tar und Dein Lob! Da Du ja Profi bist, freut mich das besonders.
      Nütz­lich­keit und Rele­vanz, da sind wir auf einer Wellenlänge!
      Beste Grüße
      Birgit

  13. Hallo Bir­git,

    danke für die­sen groß­ar­ti­gen Arti­kel mit kon­kre­ten Infor­ma­tio­nen! Ich sehe das ähn­lich wie du auch. Natür­lich­keit währt am längs­ten. Mich würde es bren­nend inter­es­sie­ren wie du kon­kret Ver­lin­kun­gen auf­baust? Hast du kon­kret irgendwo Zugriff auf Link­mög­lich­kei­ten oder wei­tere Strategien?

    LG
    Noah

    1. Hallo Noah,
      danke für Dein Lob. Was die Links­tra­te­gien betrifft: Da Du ja vom Fach bist, glaube ich nicht, dass Du da meine Bera­tung nötig hast
      Beste Grüße
      Birgit

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