Betrügt Dich Dein Webdesigner, wenn er Templates und Plugins verwendet?
Pinsel, Staffelei und Farben als Illustration zu sind Templates und Plugins Betrug

Betrügt Dich Dein Webdesigner, wenn er Templates und Plugins verwendet?

In der letzten Woche war ich für ein paar Tage Urlaub in Hamburg. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, mich mit einem Mitglied meines Marketing-Zauber Mastermind-Zirkels im schönen Eppendorf zu treffen und dort gemeinsam einen Kaffee zu trinken. Bekanntlich wird Social Media ja im echten Leben erst richtig schön. Wenn man schon mal in der Gegend ist … Jedenfalls hatten wir eine tolle Zeit zusammen. Warum ich Dir das hier erzähle?

Mein Mitglied berichtete mir, dass sein Webdesigner über Monate die Website nicht fertig gestellt habe und – was ganz besonders ärgerte – für ein Honorar in hohem vierstelligem Bereich einfach nur ein billiges Template für 79 € verwendet hätte!

Da ich selbst eine ähnliche Diskussion mit einer Kundin vor einigen Wochen hatte, kam mir nun der Gedanke, dass vielen gar nicht klar zu sein scheint, wofür sie ihren Webdesigner bezahlen und welch ein Aufwand in der Erstellung einer Website steckt.

Somit entsteht letztlich ein falscher Eindruck, der zu Unmut und Verärgerung führt – zu Unrecht!

Darum habe ich mich entschieden, diesen Beitrag zu schreiben, um für mehr Klarheit zu sorgen.

Was ist eigentlich ein Template?

Wozu dient also so ein Template und was hat es für eine Funktion?

Ein Template ist grob gesprochen ein Gerüst, das das Aussehen Deiner Website bestimmt. Mit einem Template wird festgelegt, wo sich welche Elemente auf Deinen Webseiten befinden und wie sie sich in den verschiedenen Ansichten im Browser auf dem Desktop-PC, auf Tablets und Smartphones verhalten. Das Template holt sich die Inhalte aus der im Hintergrund arbeitenden Datenbank. Dadurch sind Inhalt und Form in WordPress voneinander getrennt. Das hat große Vorteile, wenn Du später mal das Aussehen Deiner Website wieder verändern möchtest.

Theoretisch ist es möglich, einfach per Knopfdruck von einem Template zu einem anderen zu wechseln.

Theoretisch.

In der Praxis funktioniert das (heutzutage) allenfalls noch bei den von WordPress mitgelieferten Standard-Templates.

Übrigens kurz an dieser Stelle eingeschoben: Man spricht alternativ auch von Theme, Layout oder Design, wenn man von Templates redet. Außerdem habe ich mich nicht vertippt, wenn ich mal von „Website“ und mal „Webseite“ schreibe. Eine Webseite ist eine einzelne Seite. Der Begriff Website meint das große Ganze, also alle Deine einzelnen Webseiten zusammen genommen. Deine „Homepage“ ist übrigens streng genommen nur die Startseite Deiner Website!

Kostenpflichtige Templates bieten aber noch viel mehr, als nur das Aussehen Deiner Website zu steuern. Sie können Funktionen mitbringen, die ohne das Template extra von einem Programmierer hinzugefügt werden müssten. Denn Templates bestehen nicht (allein) aus einfachem HTML- und CSS-Code, sondern sie sind in einer Programmiersprache namens PHP geschrieben.

Mittlerweile gibt es ungezählte Templates, von denen viele auf bestimmte Branchen spezialisiert sind und bereits die wichtigsten Elemente dafür mitliefern. So gibt es Templates speziell für Foodblogger, für Fotografen, für Hotels oder auch für Seminar-Anbieter.

Aber füllt der Webdesigner damit nicht nur eine Vorlage aus?

Das ist der Eindruck, den ein Laie schnell bekommt, wenn er von den Aufgaben und Funktionen eines Templates hört: Fix WordPress installiert, dann das Template und ein paar Inhalte eingefügt und zack steht die Website! Wenn es ganz so einfach wäre, würde es keine Webdesigner und WordPress-Spezialisten geben, die damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Jeder könnte es selbst machen. Doch ganz so simpel ist es leider nicht.

Selbst wenn es sich nur um das Ausfüllen einer Vorlage handeln würde (was es nicht ist!), würde die Erstellung einer Website mit WordPress immer noch ihre Zeit brauchen. Ich denke dabei ein wenig an „Malen nach Zahlen“. Das war mal in den 1970er und 1980er Jahren sehr populär und findet auch heute noch seine Fans. Damit ist es möglich, naturgetreue Bilder zu malen, ohne von Malerei eine Ahnung zu haben. Wer sich mit Malerei auskennt, erkennt diese Bilder sofort. Da stecken zwar auch viel Mühe und auch Zeit drin, aber nur wenig Können. Wenn jemand ungenau oder schlampig arbeitet, fällt das sofort auf. Ein wenig haben Homepage-Baukästen etwas von Malen nach Zahlen.

Wie ein Malset

Die Arbeit mit einem WordPress Template ist aber mehr mit einem Malset vergleichbar. Enthalten sind alle Grundfarben, viele verschiedene Pinsel, eine Palette, Malmittel, Leinwand, Karton oder Block und man kann sofort beginnen. Beim Malen merkt man dann als Anfänger und Einsteiger aber schnell, dass es doch nicht so einfach ist: Eine Vorzeichnung muss angelegt werden. Farben müssen erst gemischt werden. Man muss zwischendurch die Pinsel reinigen. Und hey, es wäre doch auch cool, wenn man einen Spachtel einsetzen könnte (war im Set nicht dabei und muss separat beschafft werden). Irgendwie sieht das Motiv auch nicht so aus, wie Du es Dir vorgestellt hast (also schaust Du Dir erst mal viele Tutorials auf YouTube an oder machst gleich einen Kurs, um zu lernen, wie man überhaupt malt). Unter Umständen stellst Du auch fest, dass Ölmalerei Dir nicht so liegt und Du besser ein Acryl-Set gewählt hättest. Oder Aquarell …

So ähnlich stellt sich auch die Arbeit mit einem WordPress Template dar. Templates stellen Dir die einzelnen Werkzeuge zur Verfügung, um eine Website zu bauen. Um mit den verschiedenen Templates arbeiten zu können, musst Du Dich in die Dokumentation eines jeden Templates neu einlesen – wenn es denn eine Dokumentation gibt. Bei den kostenfreien ist das eher selten der Fall und Du musst Dich in die Funktionen des Templates „hineindenken“. Bei den kostenpflichtigen sind die Dokumentationen manchmal sehr umfangreich – und vielfach nur auf Englisch. Oder sie liegen nur als Videos vor – was mich persönlich immer nervt, weil es Stunden dauert, um dort eine klitzekleine benötigte Information zu finden, die man beim Überfliegen eines Textes in wenigen Minuten gefunden hätte.

So unterschiedlich sehen Websites mit demselben Template aus

Um Dir mal eine Vorstellung zu geben, wie unterschiedlich Websites aussehen können, die auf demselbe Template beruhen, hier einige Beispiele von Websites, die ich für meine Kunden umgesetzt habe:

Mit dem Template Impreza:

Mit dem Template EGO:

Anhand der Beispiele siehst Du sehr deutlich, dass die Verwendung eines Templates nichts mit dem einfachen Ausfüllen eines Gerüsts zu tun hat.

Welche Arbeiten erledigt Dein Webdesigner also für Deine Website?

Um Dir nun eine Vorstellung davon zu vermitteln, was Dein Webdesigner alles für Dich erledigt und umsetzt, beschreibe ich Dir hier einmal, was normalerweise alles zu erledigen ist, bevor Du die Website zu Gesicht bekommst.

WordPress-Installation und Einrichtung des Templates

Zunächst muss natürlich WordPress auf Deinem Server (oder Webspace = Platz auf der Festplatte Deines Webhosters) installiert werden. Dazu muss eine Datenbank eingerichtet werden, die Login-Informationen zur Datenbank in eine bestimmte Datei eingetragen werden, die WordPress-Software auf den Server hochgeladen werden und dort ein Installationsscript gestartet werden.

Auswahl des Templates

Davor oder danach hat Dein Webdesigner sich mit Dir beraten:

  • Was schwebt Dir vor?
  • Wie soll die Website aussehen?
  • Welche Funktionen soll sie haben?

Hier tun sich viele Kunden bereits schwer. Einige haben ganz konkrete Vorstellungen, andere jedoch meinen, das wäre die Arbeit des Webdesigners. Somit muss dann durch gezielte Fragen in einem Beratungsgespräch erst eruiert werden, was der Kunde eigentlich will.

Hat der Webdesigner eine Vorstellung, so begibt er sich auf die Suche nach einem passenden Template. Allein auf der Plattform Themeforest gibt es über 9.500 Templates für WordPress! Hier eine Auswahl zu treffen, kann schon sehr viel Zeit in Anspruch nehmen. Denn von jedem Template muss man sich nicht nur die Funktionen anschauen, sondern auch die Musterseiten.

Eine gute Vorauswahl zu treffen, gelingt nicht in fünf Minuten. Dann stellt der Webdesigner seine Auswahl (meist zwei oder drei verschiedene Templates) dem Kunden vor. Hier gibt es wieder Unterschiede: Die einen können sich genau vorstellen, wie so ein Muster dann für sie persönlich angepasst aussehen wird. Anderen fällt das unglaublich schwer. Da bleibt dem Webdesigner dann oft nur der Weg, einfach mal zu machen – in der Hoffnung, dass es passt. Leider passt es oft nicht. Viele Kunden können zwar schlecht beschreiben, was sie wollen, aber was sie nicht wollen, ist ihnen in dem Moment klar, in dem sie es sehen. Dann ist leider schon viel Arbeit gemacht worden, die dann – für die Tonne ist!

Nach meiner Erfahrung in über vierzehn Jahren Beratung in Sachen Webgestaltung ist dieser Schritt der zeitaufwändigste und mühseligste. Wird hier versucht, Zeit zu sparen, rächt sich das später, denn unter Umständen möchte der Kunde dann doch alles ganz anders haben.

Ist das Template ausgewählt, lizensiert und heruntergeladen, muss es ebenfalls installiert werden. Hat der Webdesigner noch nicht damit gearbeitet, wird er sich nun in die Dokumentation einlesen.

Logische Struktur, Seiten und Navigation

Die Inhalte kommen in der Regel vom Kunden, doch selten sind sie so vorstrukturiert, dass der Webdesigner direkt mit dem Anlegen der Seiten und der Navigationselemente (dem Menü) beginnen kann. Auch hier sind wieder Abstimmungsgespräche oder E-Mails mit dem Kunden erforderlich.

Sind die Inhalte klar, können die einzelnen Seiten angelegt werden. Nicht vergessen werden dürfen die Seiten für Impressum und Datenschutz, soll ein Shop mit eingebaut werden, sind auch AGB und das Widerrufsrecht unabdingbar. Selten haben Kunden diese Infos bereits parat. Oft meinen sie auch, das seien Aufgaben des Webdesigners. Das sind sie aber nicht. Eigentlich muss der Kunde sich darum kümmern, denn er steht ja auch schließlich rechtlich in der Verantwortung.

Auch wenn es bereits viele Online-Generatoren für diese Texte gibt (und ich die auch für meine Kunden einsetze): Im Grunde müsste jeder Kunde sie noch mal von seinem Anwalt gegenprüfen lassen. Webdesigner sind schließlich keine Anwälte und dürfen auch keine Rechtsberatung leisten.

Dann wird das Menü erstellt. Auch hier gibt es wieder viel Stoff für Diskussionen mit dem Kunden. Häufig sollen die kompletten Seitentitel als Menüpunkte verwendet werden und möglichst auch alle Menüpunkte ohne Unternavigation sichtbar sein. Dagegen spricht vieles: Unübersichtlichkeit, Nutzergewohnheiten, Designvorgaben. Ein Menü selbst ist in WordPress zwar in wenigen Augenblicken erstellt – die Abstimmung dazu kann sich erfahrungsgemäß hinziehen …

Suchmaschinenoptimierung

Suchmaschinenoptimierung ist nicht automatisch Bestandteil eines Auftrags zur Erstellung einer Website. Auch das ein Punkt, der gerne missverstanden wird. Um eine sogenannte Onpage-Optimierung vornehmen zu können, muss der Kunde Vorgaben machen, für welche Begriffe er gefunden werden möchte. Da sich die wenigsten Kunden mit dem Thema bisher ausreichend auseinander gesetzt haben, ist auch hier wieder eine Beratung und zumindest eine kurze Schulung erforderlich, damit der Webdesigner die erforderlichen Informationen vom Kunden erhalten kann.

Statische Seiten sind für „umkämpfte“ Suchwörter auch nur schwer optimierbar. Einfacher ist es, wenn der Kunde bereit ist zu bloggen. Dann können immer wieder frische Artikel zu den unterschiedlichsten Suchwortphrasen (man nennt sie in der Fachsprache long tail keywords – wenn Du mehr wissen möchtest, liest Du am besten meinen Artikel zu Keywords) geschrieben und veröffentlicht werden und so Google mit immer neuen hochwertigen Inhalten versorgt werden. Nicht alle Kunden haben sich vorher mit dem Thema Bloggen auseinander gesetzt, so dass auch hier wieder eine Beratung erforderlich ist.

Optische Gestaltung

Jeder Kunde hat seine eigene Corporate Identity, die sich natürlich auch in der Website widerspiegeln muss. Kaum ein Kunde hat jedoch fertige CI-Vorgaben für seinen Webdesigner parat: Schriften, Farben als Hex-Code, Abstände, Bildersprache, Schmuckelemente, Logo-Vorgaben – das alles sind Punkte, die wieder vom Kunden nicht nur erfragt werden müssen, sondern vielfach einzeln abgestimmt oder überhaupt erst festgelegt werden müssen. Hinzu kommen gern Diskussionen zur Darstellung der Farben auf dem Monitor: „Das Gelb ist nicht gelb genug!“ – Da gilt es dann nicht nur zu erklären, dass der Kunde keinen kalibrierten Monitor besitzt, sondern auch herauszufinden, in welcher Form die Anpassung nun erfolgen soll. Über die Festlegung der Farben können tatsächlich Wochen ins Land gehen …

Ohne Bilder ist alles öd und leer

Ohne Bilder ist eine Website heutzutage undenkbar. Doch das Thema Bilder kann ebenfalls für Verzögerungen sorgen. Nur selten haben Kunden bereits brauchbares Bildmaterial für Ihre Website verfügbar. Das Spektrum dessen, was hier zur Verfügung gestellt wird, reicht von nicht existent bis zu hochwertigen Aufnahmen professioneller Fotografen.

Normal sind ein paar selbst gemachte Schnappschüsse mit der Handy-Kamera und ein paar Stockfotos aus unbekannten Quellen ohne vorhandene Bildnachweise. Folglich muss mit dem Kunden besprochen werden, ob Aufnahmen in der Firma gemacht werden sollen und können, was dargestellt werden soll, Blickrichtungen der fotografierten Personen, Bildformate, Hintergründe, Farben und vieles mehr. Gerne sollen auch Fotografen empfohlen werden und am besten spricht der Webdesigner gleich direkt mit dem Fotografen über die Details. Sollen Stockfotos verwendet werden, so muss vorher geklärt werden, wer die Fotos recherchiert und lizensiert und natürlich auch hier, was auf den Bildern zu sehen sein soll, so dass alles letztlich ein harmonisches Ganzes ergibt.

Außerdem muss festgelegt werden, ob es auf der Website vielleicht einen Slider mit Fotos geben soll (dazu dann, welche Fotos in welcher Reihefolge und Anzeigedauer, wie sollen die Übergänge gestaltet werden?). Statt eines Sliders ist vielleicht eine Galerie mit Bildern die bessere Wahl? Wie soll die Darstellung der Bilder in der Galerie erfolgen? Auch hier dauert die inhaltliche Abstimmung oft länger als die Realisierung.

Die Einbindung von Slidern, Galerien und vielem mehr geschieht über sogenannte Plugins.

Was ist ein Plugin?

Plugins sind kleine oder größere Zusatzprogramme, die WordPress um zusätzliche Funktionen erweitern. Ebenso wie bei den Templates gibt es eine geradezu unüberschaubare Zahl an Plugins. Es gibt kaum eine Funktion, die für eine Website gewünscht wird, die nicht mit einem Plugin realisiert werden kann.

Das Problem ist: das passende zu finden!

Ähnlich wie bei den Templates gilt auch hier: kostenlose Plugins sind oft weniger leistungsfähig als kostenpflichtige Plugins. Sie sind in der Regel nicht so gut dokumentiert. Interessanterweise scheuen viele Kunden aber, kostenpflichtige Plugins einsetzen zu lassen. Also bedeutet das für den Webdesigner wiederum, nach einer kostenfreien Alternative zu suchen und sich in ein schlecht dokumentiertes Plugin extra einarbeiten zu müssen.

Administratives

Neben der ganzen Gestaltung gibt es auch noch viele administrative Punkte, die der Webdesigner erledigen muss. Manche davon sind nur Kleinigkeiten, andere erfordern ein hohes Maß an Know how. Dazu gehören beispielsweise:

  • das Anlegen der Benutzer
  • die Absicherung gegen Hacker
  • Einrichtung eine regelmäßigen Datensicherung (Backup)

Vieles davon geschieht ebenfalls mit Hilfe von passenden Plugins.

Sonderfunktionen einrichten

Mit einer „einfachen“ Website ist es vielfach ebenfalls nicht getan. So wünscht der Kunde zum Beispiel die Anbindung seiner Website an Buchungsportale (Hotels, Restaurants, Immobilienmakler). Oder es sollen Sonderfunktionen wie die Buchung von Seminaren und Veranstaltungen, die automatisierte Darstellung von Terminen oder die Integration von externen Plattformen zur Terminvereinbarung eingebunden werden. Möchte der Kunde einen Newsletter auf seiner Website anbieten, so müssen auch hier die entsprechenden Module der einzelnen Anbieter eingefügt werden beziehungsweise, wenn der Kunde noch am Anfang steht, ist hier wieder Beratung zu den für ihn geeigneten Anbietern erforderlich. Werden Landingpages benötigt, gilt dasselbe auch hier. Die Erweiterung der Funktionalität geschieht auch hier über Plugins.

Ist der Kunde international tätig, möchte er natürlich eine mehrsprachige Website haben, was wiederum über ein Plugin realisiert werden kann. Oder ein Shop soll direkt auf der Website eingebunden werden – dann muss auch hier ein passendes System ausgewählt, mit dem Kunden der Leistungsumfang besprochen und natürlich auch die Grundkonfiguration erstellt werden. Mindestens einige Beispielprodukte sollen eingepflegt werden, damit der Kunde später eine Vorlage hat, wie er weitere selbst einpflegen kann. Zahlungsanbieter müssen in diesem Fall angebunden werden und wenn der Kunde bequem aus dem System heraus automatisch nicht nur Rechnungen erstellen sondern auch Versandetiketten drucken will, muss natürlich auch dieses mit passenden Plugins integriert und konfiguriert werden.

Fazit

Du siehst, die Erstellung einer Website ist eine sehr komplexe Angelegenheit, die viele Abstimmungen zwischen Kunde und Webdesigner erfordert. Ein guter Teil der Website-Erstellung besteht in der Beratung des Kunden – auch wenn er das gar nicht so wahrnimmt.

Templates und Plugins stellen die zur Umsetzung erforderlichen Grundgerüste und Funktionen bereit. Der Einsatz von Templates und Plugins ist mitnichten eine Täuschung des Kunden sondern beschleunigt die Erstellung oder macht sie überhaupt erst möglich. Denn sonst müsste jedes Mal das Rad neu erfunden werden und für alles, was der Kunde wünscht, eine eigene Programmierung erstellt und beauftragt werden. Das wäre dann für kleine und selbst für viele mittelständische Unternehmen einfach unbezahlbar.

Hast Du gewusst, wie viel Detailarbeit in der Erstellung einer Website steckt? Hast Du Dich vielleicht selbst schon darüber geärgert, dass Dein Webdesigner „einfach nur ein billiges Template“ genommen und Dir als teure Website verkauft hat? Schreib mir gern einen Kommentar, wie es Dir ergangen ist!

 

 

 

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:
  • Hallo Birgit,

    toller Artikel. Der sagt eigentlich alles aus, was zu diesem Thema gesagt werden muss. „Mach‘ mir doch mal eben ne Website. Dauert doch nicht lange.“ oder ähnliche Dinge kriegt man oft zu hören. Was da alles dranhängt, sehen viele oft nicht. Perfekt zusammengefasst. Danke dir!

    LG,
    Kevin

  • Peter Arndt sagt:

    Sie sprechen mir aus der Seele. Hier noch einige Gründe, warum ich inzwischen keine Webseiten mehr für Kunden erstelle:

    http://www.cc-im-netz.de/so-bringen-sie-jedes-webprojekt-zum-kippen

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Peter,
      vielen Dank für Ihren Kommentar und den Link zu Ihrem köstlichen Beitrag! Liebe Leser: unbedingt klicken und ebenfalls lesen. Es lohnt sich!
      Zauberhafte Grüße
      Birgit

    • Irene Wolk sagt:

      WOW – der Artikel hat es echt in sich 😉 Das als Video – unschlagbar 😉 Zum Glück hatte ich solche Kunden noch nicht in dieser Heftigkeit, musste mich aber nach Veröffentlichung der Website am Morgen abends schon fragen lassen, warum die Seite bei Google denn nicht gefunden wird 😉

      • Birgit Schultz sagt:

        Liebe Irene,
        ja, das als Video von Peter wäre genial. 🙂
        Das mit der Sichtbarkeit in Google ist auch so ein Thema. Da bleibt uns nur, zu beraten, zu beraten, zu beraten …
        Beste Grüße
        Birgit

  • Sehr schön geschrieben und der Artikel erklärt sehr anschaulich, wieviel Arbeit so eine Website ist.

    Was vielleicht noch wichtig wäre: Es gibt oft auch eine Unterscheidung zwischen Webdesigner und Web-Entwickler. Ich selbst zähle mich zu den Entwicklern, da ich selbst kein Auge für gutes Design habe. Allerdings haben die meisten Designer auch kein Auge für guten Programmcode 🙂

    Daher trennt man in größeren Projekten diese Rollen meistens. Ich selbst produziere für meine Kunden Websites in WordPress, bin dabei aber meistens darauf angewiesen, dass ein Designer das Layout anliefert. Meistens als Photoshop-Datei, aber es gibt inzwischen auch andere Tools wie Invision, mit denen man gemeinsam an solchen Grafiken arbeiten kann.

    Nur so als Ergänzung, falls man es ganz genau nimmt 😉

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Marian,
      herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe den Begriff „Webdesigner“ gewählt, weil er allgemein verständlicher ist und gern übergreifend verwendet wird. Aber Du hast natürlich Recht.
      Beste Grüße
      Birgit

  • Irene Wolk sagt:

    Hallo Birgit,
    sehr ausführlicher Artikel und sehr gut erklärt, wofür der Webentwickler eigentlich bezahlt wird. Ich hatte diese Diskussion mit meiner Grafikerin am Anfang auch, aber sie hat schnell verstanden, dass ein Template nur ein Gerüst ist, in das reingearbeitet wird – nicht mehr und nicht weniger.

    Ich denke, es muss einfach klar kommuniziert werden, was man für welchen Preis bekommt, dann verstehen es die Kunden auch 😉

    Lieben Gruß
    Irene

    • Birgit Schultz sagt:

      Liebe Irene, da ist wahrscheinlich jeder Webdesigner in unterschiedlicher Form schon mal durch. 🙂 Mit der besagten Kundin hatte ich das im Vorfeld auch besprochen … dann hat sie sich aber merkwürdig verändert und ist jetzt dabei, wieder zu ihrer alten Agentur zurück zu wechseln.
      Viele Grüße
      Birgit

  • Hallo Birgit,

    danke für den super Artikel und die „Aufklärungsarbeit“. Ich selbst bin zwar nicht Web- sondern Grafikdesignerin. Aber im Printbereich ist es genau das Gleiche. Zudem kenne ich mich mit der Gestaltung von Webseiten sehr gut aus, weil ich Konzepte dazu entwickle und diese im gesamten Corporate Design integriere. Die ganze Arbeit dahinter ist den Kunden vorab nicht klar. Viele denken auch, mal schnell ein Theme selbst zu bestücken. Besonders gut dein Hinweis auf das Bild- und Farbprozedere. Das ist bei der Broschüren- oder Plakatgestaltung genau das gleiche. Zudem wenn Print und Web noch aufeinander abgestimmt werden müssen 🙂
    Ich denke, vielen wird der Arbeitsaufwand und auch die Wichtigkeit für eine gute Planung der eigenen Seite nach deinem Artikel viel klarer. Und das ist gut so.

    Herzliche Grüße von Kathleen

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Kathleen,
      ja, im Printbereich geht dasselbe Theater los … 😉 Ich habe schon einige Kunden verblüfft, indem ich sie einfach mal mit an den PC genommen habe und den Prozess gemeinsam mit ihnen durchgegangen bin (zum Beispiel bei einer Logo-Erstellung). Als Resultat kam dann oft „Ich hätte nie gedacht, dass das so aufwändig ist!“.
      Beste Grüße
      Birgit

  • Hallo Birgit, dieser Beitrag ist vollkommen, nicht nicht für die nächste Wochenschau *Wink-mit-dem-Zaunpfahl* sondern auch, weil er genau das wiederspiegelt, was ich selber erlebt habe. Ein Theme ist „relativ“ preiswert, stimmt. das kann man schon unter 100 Euro ergattern. Die ganze Arbeitszeit und eventuell sogar noch Programmierungen im Backend ( heißt das so? ) kostet ebenfalls Zeit. da man vieles, aber eben nicht alleine alleine machen kann, gibt man diese Arbeit ab. Derjenige, der die Arbeit erledigt, investiert ebenfalls seine Zeit. Und da nur der Tod kostenlos ist ( noch nicht einmal der, denn er kostet das Leben) investiert man eben, Punkt!

    Ich bin auch schon so oft angesprochen worden ob ich nicht mal schnell einen WordPress Blog aufziehen könnte. Hey, mal eben auf die Schnelle ? Geht´s noch? Und wo steht geschrieben, dass ich das beruflich mache? Nur, weil ich in Eigenregie etwas hochgezogen habe ( und ganz sicher so schnell nicht wieder in Eigenregie machen werde) heißt das nicht, dass ich das auch für andere machen würde. NIEMALS!!

    Ich gebe Arbeiten ab, was WordPress angeht und dann kostet das eben auch was! Eine Zusatzprogrammierung oder die „Verdeutschung“ einzelner englischer Worte, all das nimmt Zeit in Anspruch. Komisch, dass nur die wenigsten sehen, was im Hintergrund alles gemacht werden muss, damit es professionell aussieht und auch professionell ankommt!

    Ich habe mal von einer befreundeten Webdesignerin gehört, dass Kunden meist so mitten im Projekt Änderungswünsche ohne Ende haben.
    Die Texte, die so eine Webseite benötigt, erstellen sich ja auch meist von alleine.. *Ironie-lässt-grüßen*
    Ein guter Webdesigner macht das nicht nebenbei und braucht seine Zeit, damit er ordentlich abliefern kann.
    Von daher ärgert es mich oftmals sehr, wenn ich mitbekomme, dass Kunden meist sogar noch versuchen, die Preise von Webdesigner zu drücken.
    Da geht mir echt der virtuelle Hut hoch!
    LG Tina

    • Birgit Schultz sagt:

      Liebe Tina,
      da hast Du meinen Artikel gleich super ergänzt: Ja, die Übersetzung von einzelnen Funktionselementen (und sei es nur „Search“ im Suchfeld zu ersetzen) habe ich in meinem Beitrag glatt vergessen. Und ja, die Änderungswünsche zwischendurch („Ach, übrigens, wir brauchen da einen Shop, hatte ich das nicht gesagt?“ 😉 ) sind alltäglich. Schön, wenn es Menschen gibt, die dann die Flexibilität und das Know how zu schätzen wissen.
      Auf Deine Wochenschau freue ich mich auch so immer – aber natürlich besonders, wenn einer meiner Beiträge es schafft, dort präsentiert zu werden.
      Zauberhafte Grüße
      Birgit

  • link builder sagt:

    Toller Artikel, gefällt mir sehr gut. Gerade
    bei diesem Thema gehen die Meinungen oft auseinander, aber Du hast gut argumentiert.
    Ich habe den Link auf meiner FB Seite geteilt
    und einige Likes bekommen. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Artikel.

  • Martina sagt:

    Hallo liebe Birgit,

    vielen Dank für diesen tollen Artikel! Du sprichst mir damit aus der Seele! Denn viele unterschätzen den Aufwand, der wirklich dahinter steckt, eine Website aufzubauen. Klar – WordPress ist schnell installiert, ein Theme ebenfalls. Aber die ganzen Anpassungen, Änderungen, Beratung etc. das erfordert doch eben enorm viel Zeit.
    Schön, dass Du hier in Deinem Artikel so gut auf den Punkt bringst – ich habe den Artikel auch auf meiner FB Seite geteilt.
    Wobei ich sagen muss – ich habe auch schon das andere Extrem erlebt – erst neulich bei einem Kunden, der von der Agentur für viel Geld wirklich nur eine WordPress Installation mit vorgefertigtem Theme ohne Anpassungen bekommen hat – und nicht mal eine gescheite Einweisung dazu – das finde ich dann auch schon sehr dreist. Der Laie erkennt leider den Unterschied nicht, das ist das Problem dabei.

    LG Martina

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Martina,
      vielen Dank für Deinen unterstützenden Kommentar und das Teilen auf Deiner Facebook-Seite! Ja, es gibt immer auch schwarze Schafe – in jeder Branche. Kein Wunder, dass viele Kunden misstrauisch sind und falsche Eindrücke entstehen.
      Herzliche Grüße
      Birgit

  • Hallo Birgit!
    Das ist ein guter Artikel, vielen Dank.
    Also, was würden Sie wählen: Betrug und positives Resultat oder Wahrheit und kein Resultat?

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo, anonymer Kommentator,
      vielen Dank fürs Lob. Ich denke, die Frage ist rhetorisch gemeint und beantwortet sich aus meinem Artikel.
      Beste Grüße
      Birgit

  • Hallo, Birgit, das hast Du schön zusammengefasst.

    Ich arbeite selbst auch mit fertigen Themes und Plug-ins, weil ich keine Ausbildung in Programmieren habe, sondern aus dem Printbereich komme. Die Basiskenntnisse in html und CSS habe ich mir vor Jahren selbst beigebracht, für die eigenständige Entwicklung von Themes reicht das natürlich nicht aus, schon gar nicht mit den ganzen Responsive-Anpassungen. Das kommuniziere ich aber auch ganz klar bei der Angebotsabgabe, dass ich ausschließlich mit Frameworks wie Genesis oder Divi arbeite, bzw. ein gekauftes Premium-Theme einsetze. Das Basis-Theme wird dann auf Kunden-CI angepasst, die gewünschten Funktionalitäten über Plug-ins oder auch mal händisch umgesetzt und da steckt aus meiner Sicht schon jede Menge Arbeit drin. Oft ist auch nicht klar, dass nachträgliche Änderungen im Design viel Arbeit bedeuten können. Von den Inhalten mal ganz abgesehen. Wie oft habe ich schon Faxvorlagen bekommen (schreib da mal was draus) oder ein PDF, aus dem ich mir dann die nicht webtauglichen Texte mühsam rausfisseln konnte. Für den Kunden war das geliefertes Textmaterial, aber sowas geht natürlich nicht, das stelle ich in Rechnung. Ich denke, Website-Erstellung wird immer noch unterschätzt, deshalb auch die niedrigen Etats. Wer nicht bereit ist, für die Erstellung seiner Website Geld in die Hand zu nehmen, dem empfehle ich dann einen Baukasten wie Wix. Da kann er dann ganz schnell selbst feststellen, wie „einfach“ Webdesign ist. Und glaube mir, die meisten kommen dann doch wieder und lassen es richtig machen. 🙂

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Susanne,
      herzlichen Dank für das Beisteuern Deiner Erfahrungen. Wie Du kenne ich auch das „Herausfisseln“ von Texten aus Faxen und PDFs. Weil wirklich so vielen Kunden offenbar nicht klar ist, was alles an ihrer Website hängt, habe ich meinen Beitrag geschrieben. Baukästen kann ich nicht guten Gewissens empfehlen und warne immer ausgiebig davor.
      Zauberhafte Grüße
      Birgit

  • Luis sagt:

    TOP ARTIKEL!

    Du schreibst mir auf der Seele! :))

    LG

    Luis

  • Schmitt sagt:

    Hallo Birgit,
    WordPress selbst lässt sich oft mit nur wenigen Klicks beim Hoster der Wahl installieren. Ein Theme ist genauso schnell installiert. Hier kann man sich wirklich fragen, „warum sollte ich jemand dafür bezahlen?“
    Aber wenn es ans Feintuning geht – aus der Vorlage wie sie auf jeder X-Beliebigen Seite zu finden ist – ein gelungenes Unikat zu zaubern, hört das Verständnis oft auf. Hier ist dein Vergleich mit dem Malset richtig passend.
    Viele Funktionen, Extrawünsche oder im ersten Blick nur minimale Änderungen können tiefgreifende Änderungen im Theme nach sich ziehen. Den administrativen Teil sollte man auch nicht vergessen. Und Suchmaschinen-Optimiert muss natürlich auch alles sein.
    „Nur mal schnell“ klappt da leider nicht. Selbst wenn von Anfang an Dinge wie Farbwahl, Bilder, Texte etc. festgelegt sind.
    Beste Grüße,
    Schmitt

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Schmitt,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Genau so ist es. Eine interessante Seite hast Du! Mein Tipp: Solltest Du Werbung schalten, nimm auch mal Frauen als Zielgruppe … denn: Ich habe direkt ein paar Produkte in die Merkliste als Geschenkideen für Mann und Vater gepackt! 🙂
      Zauberhafte Grüße
      Birgit

      • Schmitt sagt:

        Danke für die Blumen. 🙂
        Werbung schalte ich (noch) keine, bis es soweit ist, muss ich noch einiges lernen. Deinen Tipp dafür werde ich aber berücksichtigen.

  • Hallo Birgit,

    zunächst muss ich gestehen, dass ich beruflich mit Websites oder Marketing nichts zu tun habe. Aber ich betreibe eine eigene Website mit einem CMS, wenn auch mit Joomla, und interessiere mich auch für das Drumherum. Ich habe dieselbe Erfahrung gemacht: Das ruckzuck installierte Basissystem ist noch lange keine fertige Website, auch nicht mit einem Template von der Stange. Ich behaupte auch, dass es gar keine fertige Website gibt: Das ist viel mehr ein fortlaufender Prozess. Aber das ist ein anderes Thema.

    Vor rund einem Jahr hatte ich mich ehrenamtlich als Berater für den neuen Webauftritt einer bundesweit tätigen Organisation (gemeinnütziger Verein) engagiert. Das war zwar spannend, aber auch sehr nervenaufreibend. Die Strukturierung der Inhalte, sofern sie vorhanden waren, die teils geringe Qualität der Fotos und insbesondere die Farbwahl (!) hatten mich einige graue Haare gekostet. Denn bei Farben fühlt sich jeder angesprochen, ein Statement abzugeben, das er gerne als Marschrichtung verwirklicht sehen will. Leider oft ohne Hintergrundwissen, wie Farben wirken und mit was sie von den BesucherInnen assoziert werden.

    Was ich unbedingt noch anmerken will: Die beauftragte Webdesig-Agentur hatte für den Webauftritt ein eigenes Template programmiert. Das ist zwar recht schlank im Vergleich zu einem von der Stange, weil zahlreiche Funktionen oft gar nicht benötigt werden. Aber dafür ist man als Kunde weniger flexibel. Denn bei jeder Designänderung muss die Agentur erneut beauftragt werden, um das Template umzuprogrammieren. Das ist auf lange Sicht gesehen teurer als ein gutes, flexibles Template von der Stange.

    Schönes Restwochenende

    Andreas

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Andreas, vielen Dank für Deine Erfahrungen zu diesem Thema. Letztlich ist es im Grunde egal, um welches Blog- oder CMS-System es sich handelt – die Probleme sind tatsächlich die selben. Gerade was Du zum Thema „Farben“ schreibst, trifft vielfach auf Marketing grundsätzlich zu. Jeder kennt Werbung von Kindesbeinen an und hält sich für einen Spezialisten. Das ist so ähnlich wie mit der Nation von Fußballtrainern… 😉

      Beste Grüße
      Birgit

  • Hallo Birgit,

    Ein schöner Artikel, sehr gut beschrieben! Wenn man sich überlegt, dass es nicht möglich ist, eine WordPress Seite ohne Template zu erstellen, verwundert es eigentlich fast, dass solche Kunden sich nicht weigern, überhaupt etwas zu bezahlen, frei nach dem Motto „WordPress ist ja eh kostenlos“.

    Allein die Auswahl eines Templates kostet enorm viel Zeit, die Einarbeitung ebenfalls, denn jede Vorlage ist anders. Deswegen nutze ich immer möglichst das gleiche Template für all meine Seiten. Die Programmierung ist noch einmal ein ganz anderes Thema…

    Liebe Grüße aus dem sonnigen Lehrte,

    Johannes

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Johannes,
      stimmt, da hast Du Recht … so könnten es manche Kunden auch sehen – aber das ist mir nun wirklich noch nicht passiert. Herzlichen Dank für Deinen Kommentar!
      Sonnige Grüße
      Birgit

  • […] Menge Arbeit. Wie viel Arbeit in einer Homepageerstellung steckt, könnt ihr in diesem wunderbaren Blog-Artikel von Marketing-Zauber einmal […]

  • Guten Abend Birgit,

    bin gerade über Martin Hahns „Webdesign Journal“ auf den interessanten Artikel „Homepage-Baukästen: Stirbt der Beruf des Webdesigners aus?“ von Dieter Petereit bei Dr. Web gestoßen, der das Thema streift:

    https://www.drweb.de/magazin/homepage-baukaesten-stirbt-der-beruf-des-webdesigners-aus/

    Musste beim Lesen gleich an Deinen Beitrag denken und dachte mir, dass ich einen Kommentar hinterlasse.

    Sonnigen Gruß aus Donauwörth

    Andreas

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Andreas,
      der Artikel ist mir auch heute morgen über den Weg gelaufen. Schön, dass Du dabei an mich denken musstest … und danke für Deinen Kommentar!
      Herzliche Grüße
      Birgit

  • […] Betrügt Dich Dein Webdesigner, wenn er Templates und Plugins verwendet? […]

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