Webinar Software - 2 Arbeitspferde sind bei Marketing-Zauber im Einsatz

Webinar Software für Coachings, Online-Seminare und Live-Streams

Für die­sen Arti­kel habe ich mir meine Noti­zen hevor­ge­holt, die ich vor zwei Jah­ren gemacht habe, als ich mich für eine Webi­nar Soft­ware ent­schei­den wollte. Him­mel! habe ich mir das schwer gemacht! Ich habe meh­rere Wochen recher­chiert, ver­gli­chen, ange­tes­tet und gerech­net. Irgend­et­was passte nie so rich­tig.

Daran fühlte ich mich erin­nert, als vor weni­gen Tagen in mei­nem Mas­ter­mind-Zir­kel diese Frage auf­kam und auch in ver­schie­de­nen ande­ren Grup­pen, in denen ich Mit­glied bin. Grund genug, um mei­nen Redak­ti­ons­plan etwas umzu­stel­len und die­sen Arti­kel hier zu schrei­ben.

Denn Webi­nare sind toll und Webi­nar Soft­ware gibt es lei­der wie Sand am Meer und man kann sich die Ent­schei­dung wirk­lich schwer machen. Aber eines kann ich Dir gleich zu Beginn schon sagen:

Eine ein­zige #Webi­nar Soft­ware für alles — gibt es nicht! Klick um zu Twee­ten

Eine Webinar-Software für alles — gibt es nicht!

Natür­lich ist es schön, wenn man nur eine ein­zige Platt­form bedie­nen und even­tu­ell auch bezah­len muss. Aber meist stei­gen mit der Zeit Deine Anfor­de­run­gen, Deine Wün­sche und auch Deine Ideen, wo und wie Du Webi­nare oder auch Live-Streams ein­set­zen willst.

Wenn Du also ganz am Anfang stehst und noch gar keine Webi­nar Soft­ware ein­setzt, mach Dir erst ein­mal ein paar Gedan­ken, was Du eigent­lich machen willst und wie Deine Anfor­de­run­gen aus­se­hen. Dann schlie­ßen sich einige Ange­bote gleich von ganz allein aus und alles wird etwas über­sicht­li­cher.

Fragen zur Auswahl der Webinar Software

Lege fest, wor­auf es Dir ankommt. Das ist zu Beginn nicht immer leicht — und manch­mal weiß man gar nicht, wel­che Fra­gen man sich eigent­lich stel­len sollte. Ein paar stelle ich Dir hier zusam­men.

Warum willst Du eine Webinar Software haben?

Soll hei­ßen:

Werde Dir klar, was Du eigent­lich genau machen willst.

Willst Du (kos­ten­lose) Live-Webi­nare ver­an­stal­ten, um für Dein Ange­bot zu wer­ben? Oder willst Du ein Webi­nar lie­ber nur ein­mal hal­ten, dabei auf­zeich­nen und als soge­nann­tes Ever­green-Webi­nar immer wie­der anbie­ten? Möch­test Du Deine Webi­nare als Online-Semi­nare ver­kau­fen, also kos­ten­pflich­tig anbie­ten?

Oder ist Dein Ziel ein ganz ande­res, willst Du viel­leicht Grup­pen- oder Ein­zel­coa­chings anbie­ten? Sol­len die kos­ten­los oder kos­ten­pflich­tig sein?

Oder schwe­ben Dir ein­fach nur Live-Streams nach Face­book und — oder — You­Tube vor? Möch­test Du dabei aber nicht nur mit “Bord­mit­teln” arbei­ten, und nur Dich in der Kamera zei­gen, son­dern auch mal Dei­nen Bild­schirm tei­len oder einen oder meh­rere Men­schen zu einem Inter­view ein­la­den?

Alle diese Anfor­de­run­gen erfüllt keine Soft­ware allein.

Lei­der.

Was bist Du bereit zu bezahlen?

Das war 2016 für mich eine ganz ent­schei­dende Frage. Ich gebe gerne Geld für Soft­ware aus (und wahr­schein­lich auch viel zu viel) — aber ich bin mei­nem Geld nicht böse und möchte schon das Beste für mich und meine Ansprü­che für den geringst­mög­li­chen Invest haben. Außer­dem wusste ich damals nicht, ob ich einer­seits wirk­lich dau­er­haft oder zumin­dest län­ger­fris­tig Spaß daran haben würde und ob mir Webi­nare über­haupt das gewünschte Ergeb­nis brin­gen.

Über­lege Dir also im Vor­feld:

Wo liegt Deine Schmerz­grenze? Soll es kos­ten­los sein? Willst Du ein­mal einen bestimm­ten Betrag zah­len und dann nie wie­der? Bist Du bereit, eine Abo-Lösung zu akzep­tie­ren? Wür­dest Du dann monat­lich zah­len wol­len oder jähr­lich? Wie viel bist Du bereit, monat­lich oder jähr­lich zu bezah­len? Mit die­sen Ent­schei­dun­gen schränkst Du die Aus­wahl schon sehr ein und machst Dir dadurch die Aus­wahl leich­ter.

Wenn es gar nichts kos­ten soll, sind übri­gens die Such­an­fra­gen webi­nar soft­ware kos­ten­los und webi­nar soft­ware open source meine Tipps!

Was ist mit dem Datenschutz?

Diese Frage hatte ich 2016 selbst noch gar nicht auf dem Schirm, weil ich vor dem 25. Mai auf der Suche nach der rich­ti­gen Webi­nar Soft­ware für mich war. Da war die Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO) noch gar nicht in Kraft. Doch jetzt, zum Zeit­punkt des Erschei­nens die­ses Arti­kels, endet in wenig mehr als nur 100 Tagen die Schon­frist zum Umset­zung und Ein­hal­tung die­ser euro­päi­schen Ver­ord­nung.

Jetzt ist es wich­tig gewor­den, diese auch bei der Aus­wahl der Webi­nar Soft­ware im Auge zu behal­ten. Da die DSGVO ein ganz eige­nes Thema ist, kann ich hier nur kurz anrei­ßen, wor­auf Du ach­ten soll­test: Wer­den per­so­nen­be­zo­gene Daten an den Webi­nar-Anbie­ter über­mit­telt? Wo fin­det die Auf­zeich­nung statt? Wo ste­hen die Ser­ver des Anbie­ters? Bie­tet der Anbie­ter einen Ver­trag zur Auf­trags­da­ten­ver­ar­bei­tung (ADV) an?

In welchen Sprachen ist die Webinar Software verfügbar?

Die meis­ten Sys­teme, die der­zeit auf dem Markt sind, kom­men aus dem angel­säch­si­schen Raum und sind folg­lich auf Eng­lisch. Mir macht das nichts aus und ich merke das oft nicht mal rich­tig (da sieht man, wozu ein Anglis­tik-Stu­dium gut war 😉 ) aber natür­lich hat nicht jeder Eng­lisch­kennt­nisse — und wenn, dann rei­chen die nicht unbe­dingt für die Bedie­nung von Soft­ware. Also schau nicht nur auf den Preis, son­dern auch, ob Du die Benut­zer­ober­flä­che auf Deutsch umstel­len kannst.

Habe auch Deine Teil­neh­mer, Kun­den oder Kli­en­ten im Blick. Wenn Du gut mit Eng­lisch zurecht kommst, diese aber nicht, brauchst Du eine Soft­ware, bei der Du mög­lichst alles auch auf Deutsch umstel­len kannst, was “cli­ent­sei­tig” sicht­bar ist.

Welche Qualitätsanforderungen hast Du?

Manch­mal hat man eine Webi­nar Soft­ware, bei der die Auf­zeich­nun­gen in einer viel zu gerin­gen Auf­lö­sung gemacht wer­den. Ich habe bei­spiels­weise vor eini­ger Zeit eine Lizenz für Webi­n­arN­inja über App­sumo gekauft. Soft­ware, die über App­sumo ver­kauft wird, hat oft klei­nere oder grö­ßere Ein­schrän­kun­gen. Bei Webi­n­arN­inja ist es (unter ande­rem) die Qua­li­tät der Auf­zeich­nung. Eine Auf­lö­sung von nur 640x480 Pixel ist für heu­tige Ver­hält­nisse kom­plett inak­zep­ta­bel. Das ent­spricht der Auf­lö­sung eines Moni­tors aus den 1980er Jah­ren! Wie pflege ich bei so etwas zu sagen?

Geht gar nicht!

War halt Lehr­geld (und mit 50 Dol­lar nun auch nicht so schlimm).

Welchen Leistungsumfang soll Deine Webinar Software haben?

Auch das ist ein wich­ti­ger Punkt, den Du unbe­dingt mit Dir selbst klar machen musst.

Brauchst Du nur eine Mini­mal­aus­stat­tung? Oder darf es etwas mehr sein? Zur Mini­mal­aus­stat­tung gehört die Über­tra­gung Dei­ner Kamera und Dei­nes Mikros. Aber möch­test Du viel­leicht auch mal ein paar Folien zei­gen? Reicht es Dir, wenn Du die hoch­la­den und dann zei­gen kannst, oder möch­test Du lie­ber Dei­nen Bild­schirm frei­ge­ben kön­nen, um auch mal vor­zu­füh­ren, was Du genau machst? Brauchst Du Tools, die Dich bei der Inter­ak­tion mit Dei­nen Teil­neh­mern unter­stüt­zen? Bei­spiels­weise ein White­board, auf dem Du und Deine Teil­neh­mer zeich­nen und schrei­ben kön­nen? Oder ein Umfrage-Tool mit Aus­wer­tung noch wäh­rend der Ver­an­stal­tung? Möch­test Du Inter­views füh­ren kön­nen und hast Du dabei den Anspruch, dass beide Inter­view­part­ner dau­er­haft neben­ein­an­der zu sehen sind? Willst Du Dein Webi­nar auch nach You­tube oder Face­book expor­tie­ren oder gar live strea­men?

Das alles beein­flusst die Aus­wahl Dei­ner Webi­nar-Soft­ware!

Online Training+Coaching

 

 

Wenn Du nur ab und zu Hilfe oder einen Spar­rings­part­ner brauchst, ich bin auch stun­den­weise für Dich da! Ideal, wenn Du mit der “Tech­nik” auf Kriegs­fuß stehst. 

 

Liste der von mir getesten Webinar Software

Über die Zeit habe ich fol­gende Anbie­ter von Webi­nar Soft­ware mehr oder weni­ger inten­siv getes­tet (die Rei­hen­folge ist rein zufäl­lig und stellt keine Wer­tung oder ein Ran­king dar!):

Liste weiterer Webinar Software

Der Markt ist inzwi­schen wirk­lich rie­sig und wächst ste­tig wei­ter. Mir sind die fol­gen­den Anbie­ter bekannt, ent­we­der, weil ich als Teil­neh­mer schon damit zu tun hatte, oder weil ich sie in Arti­keln ähn­lich wie mei­nem hier erwähnt und beschrie­ben gese­hen habe (auch hier ist die Rei­hen­folge rein zufäl­lig):

Womit ich arbeite — und warum (Stand Februar 2018)

Bevor Du nun ein­fach das ver­wen­dest, was ich ein­setze, prüfe, ob Deine Ein­satz­zwe­cke für Webi­nar Soft­ware die­sel­ben sind, wie meine. Denn das ist immer das Tücki­sche an Emp­feh­lun­gen: Ohne zu wis­sen, wel­che Anfor­de­run­gen der andere hat, wird es schwer, eine gute Emp­feh­lung aus­zu­spre­chen. Objek­tiv “das Beste” gibt es bei Webi­nar Soft­ware ein­fach nicht.

Aktu­ell, also im Februar 2018, sieht mein Setup so aus:

Zoom — mein primäres Arbeitspferd

Mit Zoom habe ich ange­fan­gen und Zoom ist auch immer noch das von mir am häu­figs­ten genutzte  Tool. Im Früh­jahr und Som­mer 2016 habe ich damit sogar öffent­li­che Webi­nare (also sol­che zu Wer­be­zwe­cken) durch­ge­führt.

Das fand ich aller­dings sub­op­ti­mal. Warum?

Ich ver­wende Zoom in der ein­fa­chen Pro Ver­sion. Diese Ver­sion ist zwar auf bis zu 100 Teil­neh­mer aus­ge­legt, aller­dings weni­ger für eine Kom­mu­ni­ka­tion 1-zu-viele als mehr für eine direkte Kom­mu­ni­ka­tion unter­ein­an­der. Also wie in einem Mee­ting oder einem Semi­nar im ech­ten Leben. Und damit kön­nen nicht alle Teil­neh­mer umge­hen.

So hatte ich schon mal die Situa­tion, dass ein Teil­neh­mer in einem mei­ner eige­nen Webi­nare ver­se­hent­lich sei­nen eige­nen Desk­top an alle Teil­neh­mer über­tra­gen hat. Oder ein ande­rer Teil­neh­mer hat mit den Ein­stel­lun­gen herum gespielt und plötz­lich hör­ten alle im Hin­ter­grund die Klap­per­ge­räu­sche aus einer frem­den Küche nebst dudeln­dem Radio.

Nicht sehr pro­fes­sio­nell.

Mir war das jedes­mal sehr pein­lich und hat mich fürch­ter­lich aus dem Kon­zept gebracht und gestresst. Damals war ich ja auch erst recht frisch dabei.

Darum nutze ich inzwi­schen Zoom aus­schließ­lich für fol­gende Zwe­cke:

Die wich­tigste Ein­satz-Situa­tion ist für die Exper­ten-Chats, also die Online-Semi­nare, die ich zwei Mal im Monat für meine Mit­glie­der im Mas­ter­mind-Zir­kel gebe. Zwi­schen­zeit­lich hatte ich da auch mal Click­Mee­ting MyWe­bi­nars im Ein­satz, doch die Mit­glie­der haben sich schnell Zoom zurück gewünscht. Ich finde es auch sehr viel schö­ner für die­sen Zweck.

Denn so kann eine echte Semi­nar-Situa­tion ent­ste­hen, wo die Teil­neh­mer auch ganz unge­zwun­gen mit­ein­an­der reden und sich auch sehen kön­nen, ohne, dass immer nur  einer frei­ge­schal­tet wer­den kann.

Für mich ist Zoom außer­dem sehr bequem, weil die Auf­zeich­nung auto­ma­tisch star­tet und zuver­läs­sig und in hoher Qua­li­tät erfolgt. So kann ich mich ganz auf die Wis­sens­ver­mitt­lung und Bera­tung kon­zen­trie­ren, ohne mir Sor­gen machen zu müs­sen, dass tech­nisch etwas schief gehen könnte.

Apro­pos “tech­nisch etwas schief gehen”.

Tat­säch­lich hatte ich das im Som­mer 2016 zwei Mal, dass Auf­nah­men plötz­lich abbra­chen und ich das erst hin­ter­her bemerkt habe. Der Zoom Sup­port war vor­bild­lich. Sie haben sehr viel Zeit (meh­rere Tage) mit der gemein­sa­men Feh­ler­su­che mit mir ver­bracht und schließ­lich hat­ten wir auch den Ver­ur­sa­cher gefun­den. Ich hatte die Auf­nahme nicht auf mei­ner Sys­tem­fest­platte gemacht, son­dern auf mei­nem Ser­ver, der über LAN an mei­nem PC ver­bun­den ist. Da kam es zwi­schen­zeit­lich dann wohl zu Netz­wer­k­eng­päs­sen und somit zu den Abbrü­chen. Seit ich auf der Sys­tem­fest­platte selbst auf­nehme, ist kein wei­te­rer Feh­ler pas­siert.

Außer­dem nutze ich Zoom für Auf­zeich­nun­gen von Inter­views und natür­lich für meine Online-Trai­nings und Coa­chings. Letz­tere habe ich frü­her fast aus­schließ­lich mit Skype gemacht und mit Camt­asia für meine Kun­den mit­ge­schnit­ten. Inzwi­schen ver­wende ich Skype nur noch, wenn der Kunde Zoom ablehnt.

Mein sekundäres Arbeitspferd: ClickMeeting MyWebinars

Nach­dem mir also mit Zoom ein paar Mal­heurs pas­siert waren, war mir im Som­mer 2016 klar — ich brauchte ein ande­res oder wei­te­res Sys­tem. Inzwi­schen war mir auch klar: Webi­nare machen mir einen rie­si­gen Spaß und brin­gen mir auch die gewünsch­ten Ergeb­nisse. Damit war meine Inves­ti­ti­ons­be­reit­schaft auch gleich viel höher als noch ein knap­pes hal­bes Jahr zuvor.

Nach einem aus­gie­bi­gen Test habe ich mich dann für Click­Mee­ting MyWe­bi­nars ent­schie­den.

Ich schätze diese Platt­form aus ver­schie­de­nen Grün­den. Alles ist sehr ein­fach zu bedie­nen, die Benut­zer­ober­flä­che ist klar und freund­lich. Die Soft­ware ist in ver­schie­de­nen Spra­chen und auch auf Deutsch ver­füg­bar. Sie bie­tet inter­es­sante Aus­wer­tun­gen und Sta­tis­tik-Infor­ma­tio­nen. Es gibt einen War­te­raum für zu früh kom­men­den Teil­neh­mer (es kom­men IMMER wel­che zu früh, manch­mal sogar bis zu einer hal­ben Stunde vor­her!) und man kann einen Co-Mode­ra­tor bestim­men, so dass man eine Ver­an­stal­tung auch zu zweit mode­rie­ren kann.

Die Dar­stel­lung des Webi­nars ist sehr fle­xi­bel, man kann die ein­zel­nen Ele­mente, also das Video-Fens­ter, den Prä­sen­ta­ti­ons­be­reich, den Chat­be­reich und die Teil­neh­mer­liste fle­xi­bel arran­gie­ren und die Grö­ßen nach den eige­nen Vor­stel­lun­gen anpas­sen. Auch farb­lich und mit Logo kann man den Webi­nar-Raum auf die eigene Cor­po­rate Iden­tity anpas­sen.

Click­mee­ting MyWe­bi­nars bie­tet außer­dem die Mög­lich­keit, Folien hoch­zu­la­den (als PDFs), den eige­nen Bild­schirm frei­zu­ge­ben, hat ein White­board und auch ein Umfrage-Tool inte­griert.

Die Auf­zeich­nung erfolgt nicht lokal, son­dern bei Click­Mee­ting auf dem Ser­ver. Die Dateien sind erstaun­lich klein und haben trotz­dem eine brauch­bare Qua­li­tät.

Die Nach­teile: Click­mee­ting beruht (immer noch) auf Flash, das von Adobe nicht mehr wei­ter ent­wi­ckelt wird. Ich habe am Sams­tag den Sup­port von Click­Mee­ting zu die­ser Frage kon­tak­tiert und die Ant­wort war, dass man an einer neuen Ver­sion arbeite, diese aber noch nicht fer­tig gestellt sei. Die Mit­ar­bei­te­rin hatte keine offi­zi­el­len Infor­ma­tio­nen, für wann die Flash-freie Ver­sion erwar­tet wird. Ich denke aber, dass das spä­tes­tens im zwei­ten Halb­jahr 2018 der Fall sein wird.

OBS

OBS (die Kurz­ver­sion für Open Broad­cas­ter Soft­ware) ist ein kos­ten­freies Open­Source Pro­gramm, das unglaub­lich viel kann aber … eine rela­tiv steile Lern­kurve hat. Weiß man aber ein­mal, was man tut, so hat man gerade für Live-Stream-Situa­tio­nen nach Face­book, You­tube und sogar weni­ger bekann­tere Platt­for­men wie Peri­scope, viele Optio­nen.

Ich habe OBS bis­her nur sel­ten ein­ge­setzt, spiele aber mit dem Gedan­ken, mich mehr damit aus­ein­an­der zu set­zen. Dafür habe ich auch schon den Kurs von Mimi Schmitz auf mei­ner Liste.

BlueJeans oder Eyeson

Mit Blue­Jeans habe ich in der Test­phase einen Sonn­tag-Abend-Talk mit Jonas Tiet­gen von WP-Nin­jas in mei­ner Mar­ke­ting-Zau­ber Face­book-Gruppe durch­ge­führt und war begeis­tert von der Ein­fach­heit der Bedie­nung und der Qua­li­tät. Schon ab weni­ger als 12 Euro pro Monat kannst Du hier Webi­nare für bis zu 50 Teil­neh­mer durch­füh­ren und diese auch nach Face­book Strea­men. Auf­zeich­nung inklu­sive.

Bevor ich hier eine Ent­schei­dung treffe, will ich mir aber noch Eye­son genauer anse­hen. Eye­son scheint fast den­sel­ben Funk­ti­ons­um­fang wie Blue­Jeans zu haben, ist eben­falls sehr preis­wert (ab 10 Dol­lar pro Monat, es gibt sogar eine kos­ten­freie Ver­sion) und — beson­ders span­nend vor dem Hin­ter­grund der DSGVO: Mit euro­päi­schem Ser­ver­stand­ort!

Waaaaaas? So viele verschiedene Lösungen parallel?!

Ja, denn je nach Anwen­dung und Ziel­gruppe möchte ich immer die beste Soft­ware ein­set­zen. Wobei ich aller­dings schon über­lege, ob viel­leicht Blue­Jeans oder Eye­son mit­tel­fris­tig Click­Mee­ting für mich ablö­sen könn­ten. Da Live­Strea­ming immer wich­ti­ger gewor­den ist, könnte das eine inter­es­sante Alter­na­tive dar­stel­len. Zumal ich hier mehr Teil­neh­mer errei­chen kann zu gerin­ge­ren Kos­ten. Denn die 300 Euro, die ich im Jahr für Click­Mee­ting für maxi­mal 49 Teil­neh­mer zah­len muss, sind nicht ohne. Hier die Kos­ten zu hal­bie­ren und auch noch Inter­views nach Face­book strea­men zu kön­nen finde ich sehr attrak­tiv.

Du willst noch mehr zu Webinar Software wissen?

Die­ser Arti­kel ist nun ziem­lich lang gewor­den und dabei habe ich Dir noch nicht ein­mal die Lösun­gen im Detail vor­ge­stellt, für die ich mich ent­schie­den habe. Darum mein Tipp an Dich: Mach Dir wirk­lich die Mühe, erst die Fra­gen zu beant­wor­ten, die ich Dir ein­gangs gestellt habe. Gehe erst dann in die Recher­che und Aus­wahl. Hast Du dann Deine engere Wahl auf drei bis fünf ein­ge­grenzt, ver­su­che andere Nut­zer zu fin­den und sie nach ihren Erfah­run­gen damit zu befra­gen.

Eine gute Mög­lich­keit dafür sind die Face­book-Grup­pen Erfolg­reich mit Online-Kur­sen” von Marit Alke und Mehr Kun­den für bes­sere Sicht­bar­keit von Frank Kat­zer.

Mach aber bitte keine soge­nann­ten Cross-Pos­tings (zwei­mal die­selbe Frage in bei­den Grup­pen stel­len) — da viele Mit­glied in bei­den Grup­pen sind, wird das nicht gern gese­hen!

Außer­dem kann ich Dir zum Thema Webi­nare und Webi­nar-Soft­ware den Blog und Pod­cast von der “Web­ver­bes­se­rin” Mira Gie­sen emp­feh­len, die dort viele Tipps und Erfah­run­gen wei­ter­gibt.

Fazit zur Webinar Software

Du siehst, es gibt viele ver­schie­den Lösun­gen für jeden Geld­beu­tel — und viele ver­schie­dene Lösun­gen für die unter­schied­lichs­ten Anfor­de­run­gen. Du wirst fest­stel­len: Jede Webi­nar Soft­ware hat ihre eige­nen Fans und sogar Apos­tel, die mis­sio­nie­rend durch die Gegend ren­nen und die Lösung, die sie ver­wen­den, als die ein­zig selig machende für jeden Anwen­der pre­di­gen.

Aber wie so oft: Die gibt es nicht!

Ich hoffe, dass ich Dir ein wenig bei der Aus­wahl und Ent­schei­dung eines für Dich und Deine Teil­neh­mer pas­sen­den Sys­tems hel­fen konnte. Wie immer, bin ich neu­gie­rig. 🙂

Setzt Du schon Webi­nare und Live Videos für Dein Mar­ke­ting und Dein Ange­bot ein? Wenn ja, wel­che Sys­teme ver­wen­dest Du? Und warum? Und wenn nicht, planst Du es für die Zukunft? Hat mein Bei­trag Dir wei­ter gehol­fen? Schreib mir auf jeden Fall gerne einen Kom­men­tar! Ich freu mich drauf!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:

Hinterlasse einen Kommentar:

10 comments
Füge Deine Antwort hinzu

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?