Website gehackt — und nun?!

Von Birgit Schultz

April 12, 2021


Letzte Aktua­li­sie­rung 16. Juni 2021 

Da komme ich ent­spannt aus dem Wochen­ende, gehe als ers­tes auf meine Web­site und logge mich ein, um den Umbau des geschütz­ten Bereichs für meine Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel-Mit­glie­der fort­zu­set­zen und stelle fest:

Ups! Da bin ich wohl gehackt worden!

Wenn Du Dich jetzt fragst, was man in so einem Fall macht, warum sich Hacker über­haupt für meine (oder auch Deine!) Web­site inter­es­sie­ren und wel­che Aus­wir­kun­gen das auf Dich und Dein Online-Busi­ness hat, dann lies ein­fach weiter.

Woran habe ich das Hacking gemerkt?

Zunächst ein­mal: Atta­cken auf Web­sites sind nicht die Aus­nahme, son­dern die Regel. Jede ein­zelne Web­site wird täg­lich meh­rere tau­send Mal ange­grif­fen.

Meine — und ja, auch Deine!

Und nicht nur Wor­d­Press-Web­sites sind gefähr­det. Auch die Bau­käs­ten Jimdo und Wix bei­spiels­weise kön­nen und wer­den ange­grif­fen, aller­dings sind die Metho­den da andere und erfolg­rei­che Hackings wohl auch sel­te­ner. Wenn Du ein unsi­che­res Pass­wort ver­wen­dest, lädst Du Hacker gera­dezu ein. Egal, womit Du Deine Web­site erstellt hast. Aber das ist ein ande­res Thema, das ich heute hier nicht wei­ter ver­fol­gen werde.

Meine Ver­wun­de­rung war zunächst groß, als ich — noch etwas müde — ver­se­hent­lich auf den Dash­board-Link in mei­nem Wor­d­Press Backend klickte. Ich wollte eigent­lich auf den Sei­ten-Link kli­cken, um an mei­nen Umbau-Arbei­ten für den Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel wei­ter zu machen. Jeden­falls war die­ser “Fehlklick” ein Segen, denn ohne hätte ich den Hack wahr­schein­lich erst viel spä­ter bemerkt.

So lan­dete ich auf einer Web­site, die wahr­schein­lich gefälschte Medi­ka­mente anbietet.

Hä?

Ich wie­der zurück. Wor­auf habe ich gerade geklickt?

Klick auf den Dashboard-Link.

Wie­der die Pillenseite!

Hall­l­loooo??!!

Dann habe ich erst­mal mei­nen Tan­dem-Part­ner Jonas Tiet­gen von WP-Nin­jas kon­tak­tiert, der natür­lich auch einen Admi­nis­tra­tor-Zugang zu mei­ner Web­site hat. Hier siehst Du, wie unsere Kon­ver­sa­tion ver­lau­fen ist:

Screenshot der Slack-Konversation mit Jonas Tietgen zum Hacking meiner Website
Schreck in der Mor­gen­stunde — der Moment, als ich Gewiss­heit hatte, dass meine Web­site gehackt wor­den sein musste.

Ich hatte nun drei Optionen:

1) ich spiele ein Backup ein und hoffe, dass da noch kein Hack erfolgt war
2) ich mache mich selbst schlau und ver­su­che den Hacker raus­zu­wer­fen oder
3) ich beauf­trage einen Profi.

Und ewig grüßt das Murmeltier

Option 1 war tat­säch­lich keine. Zwar mache ich auto­ma­tisch wöchent­li­che Back­ups und habe auf mei­nem Cloud­spei­cher noch alle Ver­sio­nen bis vor unge­fähr einem Jahr gespei­chert (ja, ich bin ein Hams­ter …) aber diese Mög­lich­keit fiel aus zwei Grün­den sofort durchs Raster.

Denn ers­tens hin­ter­las­sen Hacker ja keine Nach­richt im Sys­tem, wann der Hack erfolgt ist. So im Stil von

+++++++++ Achtung - wichtige Meldung! ++++++++++++
++ Diese Website wurde von mir am 27.02.2021 gehackt! ++
++ Ich, Dein freundlicher Hacker aus der Nachbarschaft ++
+++++++++ Ende der wichtigen Meldung! ++++++++++++

Nein, so nett sind die Schur­ken nur in den Super­hel­den-Comics mei­ner Kindheit.

Außer­dem bin ich seit dem Jah­res­be­ginn dabei, regel­mä­ßig meine älte­ren Blog­ar­ti­kel zu über­ar­bei­ten und für Google nach mei­nen neu­es­ten Erkennt­nis­sen zu opti­mie­ren. Da wür­den sich mit dem Ein­spie­len des Back­ups viele, viele Stun­den wert­vol­ler Arbeit ein­fach so in Luft auf­lö­sen. Keine Option!

Option 2 — war tat­säch­lich auch keine. Nicht nur, dass ich gerade sowieso viel zu tun habe und ein Pro­jekt die­ser Art mich ein­fach zu viel Zeit kos­ten würde. Nein, ich habe das bereits ein­mal erlebt und versucht:

2008 war meine dama­lige Wor­d­Press-Web­site eben­falls gehackt wor­den. Ich befand mich in der Schluss­re­dak­tion für ein Buch, das ich damals im Ver­lags­auf­trag geschrie­ben habe, war also voll im Stress und in Zeit­not. Da ich kein Geld für einen Profi hatte, habe ich dann mit Unter­stüt­zung eini­ger net­ter Men­schen aus einem Wor­d­Press-Forum ver­sucht, den Hacker wie­der los­zu­wer­den. Obwohl ich viel Zeit und Ner­ven inves­tiert habe: Es gelang mir nicht. Also hab ich nach vier Wochen “Ham­pe­lei” ent­nervt alles gelöscht.

Damals waren es nur ein paar Sei­ten, deren Inhalte ich natür­lich sichern konnte und ein paar Blog­ar­ti­kel, die mir heute wahr­schein­lich sowieso pein­lich wären. Das war ver­schmerz­bar. Aber heute? Heute hängt mein gan­zes Busi­ness viel mehr an die­ser Web­site als damals, wo ich sowieso noch größ­ten­teils off­line unter­wegs war und die Web­site quasi nur ein bes­se­rer Flyer war.

Blieb also nur Option 3: Beauf­trage jeman­den, der sich damit auskennt.

Und jetzt? Ruhe bewahren!

Jetzt galt es also erst ein­mal, Ruhe zu bewah­ren. Nichts ändern, das viel­leicht einem Profi seine Arbeit erschwe­ren würde.

Als nächs­tes habe ich mir dann meine zweite Web­site ange­schaut. Diese lag auf dem­sel­ben Ser­ver und wurde natür­lich von mir eben­falls aktu­ell gehal­ten, aber seit fast vier Jah­ren inhalt­lich nicht mehr gepflegt.

Und siehe da! Zwar gab es beim Klick auf den Dash­board-Link dort keine Wei­ter­lei­tung. Aber ich fand zwei Admi­nis­tra­tor-Kon­ten in den Benut­zer-Ein­stel­lun­gen, die merk­wür­dige Namen hat­ten und die ich garan­tiert nicht selbst ange­legt hatte. So war das damals in 2008 auch gewe­sen. Ergo: Auch hier hatte sich jemand Zutritt ver­schafft, der da nicht reingehörte.

Professionelle Hilfe holen

Mein Tan­dem-Part­ner Jonas hatte dann auch glück­li­cher­weise gleich einen Tipp für mich, an wen ich mich wen­den sollte. Und mich dann auch wie­der etwas beruhigt:

Durch­at­men 🙂 Ist nur ner­vig und kos­tet, aber es pas­siert nichts schlimmeres.”

Jonas via Slack

Gut, wenn man in so einer Situa­tion jeman­den an der Seite hat, der einen wie­der etwas run­ter holt.

Also habe ich genau das getan: Einen Dienst­leis­ter beauf­tragt, der die Säu­be­rungs­ak­tion für mich über­nimmt. So konnte ich wenigs­tens an mei­nen ande­ren Pro­jek­ten wei­ter arbeiten.

Wie kann man sich vor einem Hacking schützen?

Stellt sich aber die Frage, wie kann man sich eigent­lich davor schützen?

Die wich­tigs­ten Schutz­maß­nah­men habe ich pein­lich befolgt:

Ich ver­wende fürs Login ein lan­ges und wirk­lich siche­res Pass­wort. Die PHP-Ver­sion halte ich regel­mä­ßig aktu­ell. Tem­plate und Plugins wer­den von mir fast jeden Tag auf den neu­es­ten Stand gebracht, wenn Updates vor­lie­gen. Sicher­heits­up­dates von Wor­d­Press erfol­gen automatisch.

Was habe ich also falsch gemacht oder versäumt?

Was war denn das Einfallstor?

Natür­lich wollte ich vom Dienst­leis­ter wis­sen, was denn das Ein­falls­tor gewe­sen sein könnte. Aber ebenso wie mit dem Zeit­punkt des Hackings gilt auch hier: Hacker hin­ter­las­sen keine Log­files und schrei­ben irgendwo ein vir­tu­el­les Zet­tel­chen, wo genau steht, wie sie ein­ge­drun­gen sind.

Darum kön­nen wir nur Ver­mu­tun­gen anstellen.

Ver­mut­lich war eines die­ser teils aus dem Plugin-Repo­si­tory ent­fern­ten und nicht mehr aktua­li­sier­ten Plugins die Lücke im System:

  • Cap­t­cha
  • Dis­able Emojis
  • Ele­men­tor Addons & Tem­pla­tes — Siz­zify Lite
  • Remove Com­ment IPs
  • Exter­nal Links
  • Pop­Box For Elementor

Viel­leicht hilft Dir das ja — wenn Du eines davon nutzt, löschst Du es bes­ser und ersetzt es durch eines, das wei­ter gepflegt wird.

Das Pro­blem war also, dass ich im Grunde alles rich­tig gemacht habe, aber eben nicht dar­auf geach­tet habe, dass die Plugins auch regel­mä­ßig Aktua­li­sie­run­gen anbieten.

Für jeman­den, der kein Pro­gram­mie­rer ist, ist es tat­säch­lich auch schwer ein­zu­schät­zen, warum ein Plugin oder Theme nicht aktua­li­siert wird.

Gibt es tat­säch­lich nichts zu ver­bes­sern, keine Lücken zu stop­fen? Oder hat der Pro­gram­mie­rer ein­fach nur die Lust an sei­nem Pro­jekt ver­lo­ren? Ist er krank oder gar schlim­me­res? Wir kön­nen es nicht wissen.

Bin ich also hilflos ausgeliefert?

Naja, nicht ganz. 

Zum einen hat mir der Dienst­leis­ter nun ein Sicher­heits­plugin instal­liert und ent­spre­chend kon­fi­gu­riert, mit dem es Hackern sehr viel schwe­rer gemacht wird, mein Sys­tem zu kom­pro­mit­tie­ren (auf Deutsch, sich Zugang zu ver­schaf­fen). Die­ses Plugin führt auch eine Log-Datei über die Zugriffs­ver­su­che auf meine Web­site. Hier im Screen­shot siehst Du, dass in den letz­ten zwei Tagen schon wie­der etli­che Ver­su­che unter­nom­men wur­den, sich Zutritt zur Web­site zu ver­schaf­fen. Und auch meine drei feh­ler­haf­ten Pass­wort-Ein­ga­ben (ich hatte noch das alte ver­wen­det), kannst Du ganz oben erkennen. 

Seit letz­tem Don­ners­tag wer­den die Angriffe auf meine Web­site protokolliert.

Die IP-Adresse dar­un­ter stammt übri­gens aus Korea! Hacker sind glo­bal unterwegs!

Mit dem Tool IPSHU kannst Du her­aus­fin­den, woher eine IP-Adresse stammt.

Ich habe mir jetzt zusätz­lich vor­ge­nom­men, zu pro­to­kol­lie­ren, wann wel­ches Plugin aktua­li­siert wurde — und vier­tel­jähr­lich zu schauen, ob da viel­leicht eines auf­fällt, das keine Liebe sei­nes Pro­gram­mie­rers mehr erfah­ren hat. Dann werde ich danach goog­len und es gege­be­nen­falls durch ein ande­res erset­zen. Erfor­dert etwas Mehr­ar­beit und Umsicht, ist aber machbar.

Warum machen die das überhaupt?

Ja, das ist eine gute Frage. Jeden­falls ist der Grund nicht, wie jemand auf mei­nem pri­va­ten Face­book-Pro­fil ver­mu­tete und schrieb: “… da steckt Sys­tem dahin­ter, um es erfolg­rei­chen Mar­ke­tern schwer zu machen und sie zu schä­di­gen.” Hacking ist ein glo­ba­les Pro­blem und die meis­ten Atta­cken stam­men aus ganz ande­ren Ecken die­ser Erde. 

Was immer noch die Frage offen lässt: Was erhof­fen die sich?

Bei mir ist doch nichts zu holen! Das den­ken viele, bis der Ein­bre­cher dann da war und die Woh­nung aus­ge­raubt hat. (auch das musste ich mal erle­ben, damals lebte ich noch bei mei­nen Eltern — aber das ist eine Story für ein ande­res Mal).

So ähn­lich ver­hält es sich auch mit Dei­ner Website.

Ich habe in mei­nem Face­book-Pro­fil über das Hacking berich­tet — und klar, es kamen jede Menge Fra­gen dazu. Unter ande­rem auch die, warum sich Hacker über­haupt für unsere Web­sites inter­es­sie­ren. Da ist doch nichts zu holen …

Lei­der doch — und zwar jede Menge!

Bei­spiels­weise wird Schad­code auf der Web­site hin­ter­legt und die Besu­cher fan­gen sich ein­fach im Besu­chen der Web­site einen Virus oder Tro­ja­ner ein. Mit die­sem wird dann wie­derum der PC des Besu­chers fern­ge­steu­ert — nicht, um da Daten aus­zu­le­sen, son­dern um die­sen Rech­ner und seine Leis­tung als fern­ge­steu­er­ten Zom­bie bei Angrif­fen bei­spiels­weise auf Regie­rungs­ser­ver oder Ser­ver von Kre­dit­kar­ten­un­ter­neh­men oder auch Face­book und Co. zu nutzen.

Die Hacks pas­sie­ren auch nicht “plötz­lich”, son­dern über einen län­ge­ren Zeit­raum. Zunächst pas­siert (lei­der) erst ein­mal gar nichts. Je län­ger die Ein­dring­linge war­ten, bevor sie aktiv wer­den, desto siche­rer kön­nen sie sein, dass man sie nicht ohne wei­te­res wie­der los wird. Da wer­den — wie auf mei­ner zwei­ten Web­site — viel­leicht erst mal nur wei­tere Admin-Accounts ange­legt und wenn der Admi­nis­tra­tor die nicht bemerkt, pas­sie­ren erst spä­ter wei­tere Ver­än­de­run­gen im System.

Oder wie bei der Mar­ke­ting-Zau­ber-Site wer­den zunächst nur unauf­fäl­lig Ver­lin­kun­gen in den PHP-Code ein­ge­baut, die auf Sei­ten füh­ren, auf denen bei­spiels­weise gefälschte Medi­ka­mente ver­kauft wer­den. Spä­ter wäre dann viel­leicht sogar ein gan­zer Medi­ka­men­ten-Shop unter mei­ner Domain ein­ge­baut wor­den — ohne, dass es mir oder Dir direkt auf­ge­fal­len wäre. Oder viel­leicht wäre dort eine Seite erstellt wor­den, die vor­gibt, eine Ser­vice-Seite eines Logis­tik-Unter­neh­mens wie DHL, DPD oder UPS zu sein. Mit sol­chen Phis­hing-Sei­ten wer­den ja gerade mit den aktu­ell mas­sen­haft ver­sen­de­ten SMS mas­siv Daten abgefischt.

Welche Auswirkungen hatte der Hack auf mein Business und was hätte sein können?

Aktu­ell sage ich mal: Ich bin mit einem blauen Auge und ein paar Hun­dert Euro Ver­lust davon gekommen.

Natür­lich ist es ärger­lich, dass sich meine Arbei­ten am Mar­ke­ting-Zau­ber-Zir­kel-Bereich jetzt wie­der ver­schie­ben — ich hatte mir extra diese Woche für die Umbau-Arbei­ten reser­viert — jetzt muss ich schauen, wann ich wie­der Zeit dafür finde. 

Klar hätte ich das Geld für den Dienst­leis­ter lie­ber ander­wei­tig inves­tiert (in hilf­rei­che Tools bei­spiels­weise, oder in Facebook-Ads).

Aber wenn ich bedenke, was noch alles hätte pas­sie­ren kön­nen, habe ich ziem­li­ches Glück gehabt. Wahr­schein­lich lag der Zeit­punkt des Hackings noch nicht so lange zurück, so dass noch nicht all­zu­viel pas­siert ist.

Was hätte auf meiner Website noch passieren können?

Der oder die Hacker hät­ten alle Inhalte löschen kön­nen. Da auch die Back­ups ver­seucht sein dürf­ten, hätte es viel Arbeit bedeu­tet, alles wie­der herzustellen.

Der oder die Hacker hät­ten einen soge­nann­ten “Drive by Virus” ein­bauen kön­nen, mit dem die Rech­ner Leser mei­ner Web­site mit einem Virus infi­ziert wor­den wären. 

Die Inhalte mei­ner Web­site hät­ten kom­plett mit ande­ren getauscht wer­den kön­nen — oder bei­spiels­weise Wer­bung und Ver­lin­kun­gen zu Pro­duk­ten, mit denen ich nicht in Ver­bin­dung gebracht wer­den möchte, hät­ten in meine Texte ein­ge­baut wer­den können.

Egal, was im Detail wei­ter pas­siert wäre — der Repu­ta­ti­ons­ver­lust wäre sicher sehr schmerz­haft gewesen.

Hackings sind übri­gens gar nicht so sel­ten. Nur reden nicht alle so offen dar­über wie ich.

Noch ein Wort zur DSGVO

Weil durch den Hack auch per­so­nen­be­zo­gene Daten für die Hacker ver­füg­bar wur­den, musste ich mich auch mit der DSGVO beschäf­ti­gen. Als ers­tes habe ich einen “Bericht zur Erstel­lung von IT-Sicher­heits­vor­fäl­len” erstellt. Gehol­fen hat mir dabei ein For­mu­lar, das mir meine Netz­werk-Kol­le­gin und zer­ti­fi­zierte externe Daten­schutz­be­auf­tragte Karen Fal­ken­berg von Com­pu­ter-Zau­ber zur Ver­fü­gung gestellt hat. 

Ich habe ver­sucht ein­zu­schät­zen, wie hoch das Risiko für die betrof­fe­nen Per­so­nen ist, deren Daten auf mei­ner Web­site gespei­chert waren. Nach Lek­türe die­ses Doku­ments von der Lan­des­da­ten­schutz­be­hörde NRW, die für mich zustän­dig ist, bin ich zur Ein­schät­zung gekom­men, dass das Risiko gering und nicht mel­de­pflich­tig ist.

Meine Kun­den und Abon­nen­ten der Web­site infor­miere ich über die Social Media, die­sen Arti­kel und mei­nen News­let­ter. Auf Face­book habe ich das Thema ver­sucht, humor­voll anzugehen: 

Info auf Face­book mit Humor
Ent­war­nung einen Tag später

Du siehst, so eine gehackte Web­site kann einen ganz schön beschäf­ti­gen und in Atem hal­ten, auch wenn man jeman­den damit beauf­tragt, die Hacker wie­der vor die Tür zu set­zen und hof­fent­lich dau­er­haft auszusperren. 

Schreib mir also gern einen Kom­men­tar, ob Du auch schon mal ein Web­site-Hacking hat­test und wie es Dir dabei ergan­gen ist. Oder schreib mir ein­fach, wie Dir die­ser Blog­bei­trag gefal­len hat und ob Du ihn hilf­reich findest.

Wer schreibt hier?

Birgit Schultz

Ich bin Birgit Schultz von Marketing-Zauber und ich unterstütze Solopreneurinnen (Einzelunternehmer) bei ihrem Online- und Social Media Marketing. Mein Fokus liegt auf dem strategischen und effizienten Einsatz von Social Media und Content Marketing für die Erhöhung von Bekanntheit, Reichweite und Reputation. Denn nur wer Dich kennt, kann bei Dir kaufen!

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  1. Vie­len lie­ben Dank für die­sen so aus­führ­li­chen Arti­kel, liebe Bir­git. Wie gut, dass Du Dir zu hel­fen wuss­test. Fach­leute zu beauf­tra­gen ist und bleibt auch meine Wahl, egal ob Web­site oder qua­li­fi­zierte Hand­wer­ker fürs Haus.
    Ich habe Dei­nen Arti­kel gleich an mei­nen Admin wei­ter­ge­lei­tet, der meine Web­site pflegt
    Alles Liebe und Gute und all­seits ver­rie­gelte Website-Türen.
    Margaretha

    1. Sehr gern gesche­hen, liebe Mar­ga­re­tha. Ich hoffe, damit etwas Auf­klä­rung betrei­ben zu kön­nen und das Pro­blem­be­wusst­sein zu wecken, auf jeden Fall zeit­nah alles rund um Wor­d­Press aktu­ell zu hal­ten. Und sich bewusst zu sein, dass selbst das manch­mal nicht ausreicht.
      Beste Grüße
      Birgit

  2. Liebe Bir­git,

    herz­li­chen Dank für Dei­nen Erfah­rungs­be­richt, da konnte ich wie­der eini­ges dank­bar “mit­neh­men”!

    Weil Du schreibst, dass Du Dir vor­ge­nom­men hast, nun vier­tel­jähr­lich zu pro­to­kol­lie­ren, wann wel­ches Plugin aktua­li­siert wurde, kann ich nicht umhin, ohne eige­nen Nut­zen, ein­fach weil ich begeis­terte Kun­din bin, zu erwäh­nen, dass beim Hos­ter Raid­bo­xes den Kun­den u. a. auch eine Über­sichts­seite zur Ver­fü­gung stellt mit den ver­wen­de­ten Plugins und The­mes inklu­siv der Anga­ben, ob aktiv, ob Updates ver­füg­bar und und wann das letzte Mal aktua­li­siert wor­den ist!

    Natür­lich kann das Vor­han­den­sein einer sol­chen Über­sichts­seite nicht der Grund sein, von einem Hos­ter zu einem ande­ren zu wech­seln und ich habe ja mit­be­kom­men, dass Du beim eben­falls sehr emp­feh­lens­wer­ten Hos­ter All-Inkl Kun­din bist.

    Aber viel­leicht gibt es ja Leser*innen Dei­nes Blog­bei­trags, die über­le­gen, zu einem ande­ren Hos­ter zu wech­seln, sodass die Emp­feh­lung von Raid­bo­xes, eines auf Wor­d­Press spe­zia­li­sier­ten Hos­ters, bei dem man sei­nen Ser­ver nicht mit ande­ren Kun­den teilt, das Kun­den­da­sh­board mul­ti­funk­tio­nal und gleich­zei­tig auch für reine Anwen­de­rin­nen ange­nehm durch­schau­bar struk­tu­riert ist und inner­halb von meist nur Minu­ten der Sup­port auf Anfra­gen reagiert, durch­aus sinn­voll sein kann … 

    Mit herz­li­chen Grü­ßen aus Dortmund
    Marie

    1. Herz­li­chen Dank für Dei­nen Kom­men­tar und den wich­ti­gen Hin­weis, Marie! Tat­säch­lich erwäge ich sogar schon län­ger, zu Raid­bo­xes zu wech­seln. Noch ein Grund mehr, um das viel­leicht zu priorisieren.
      Liebe Grüße
      Birgit

  3. Hallo Bir­git j bin gerade in die­ser für mich schreck­li­chen Situa­tion; mein Blog ist eben­falls gehackt wor­den und ich habe nicht die Mög­lich­keit etwas Brauch­ba­res zu fin­den, um die Sache los­zu­wer­den. Bin abso­lut kein “Tech­nik Freak “des­halb bin ich mäch­tig erschro­cken und weiß keine Hand­lungs­fä­hig­keit wie du! Dein Wis­sen um die Dinge habe ich nicht auch die Situa­tion ist mehr als beschei­den! Was wür­dest du mir raten wol­len? Meine finan­zi­elle Lage ist auf­grund unse­rer Pan­de­mie so ein­ge­schränkt, dass ich eher am Ver­zwei­feln bin! Danke für deine Info’s hoffe, dass ich es irgend­wie hinbekomme!

    1. Hallo Uschi,
      oh, das tut mir wirk­lich leid. Im Grunde geht es Dir so wie mir 2008: Für einen Profi hatte ich kein Geld und mein Wis­sen hat nicht ausgereicht.
      Rück­bli­ckend kann ich Dir aber nur emp­feh­len: Wenn Dein Busi­ness an die­ser Web­site hängt — was ich ver­mute — dann gehe auf jeden Fall zu einem Spe­zia­lis­ten. Auch mit Hilfe net­ter Men­schen in Foren oder Face­book-Grup­pen wirst Du alleine kaum wei­ter kom­men. Not­falls frag nach einer Raten­zah­lung. Oder schau, ob Dir jemand das Geld lei­hen kann. Es ist auf jeden Fall gut investiert. 

      Ich hoffe, dass Du schnell eine Lösung findest!

      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  4. Liebe Bir­git,
    das ist ja mal wie­der rich­tig gut erklärt! Da werde ich mich doch mal gleich dran machen, so diverse Dinge bei uns zu prüfen!
    Liebe Grüße, Kornelia

  5. Liebe Bir­git, vie­len Dank für die­sen aus­führ­li­chen und super span­nen­den Arti­kel. Mir ist dies eben­falls mal pas­siert. Ich wusste zuerst nicht, was ich machen soll und habe mich dann auch an einen Profi gewandt. Der Scha­den war zum Glück nicht so krass wie befürch­tet und ich bin schnell wie­der von den black­lists ent­fernt worden.

    1. Liebe Monika,
      vie­len lie­ben Dank für Dein Feed­back! Da freue ich mich, dass Du die rich­tige Ent­schei­dung getrof­fen hast und eben­falls mit einem blauen Auge davon gekom­men bist!
      Herz­li­che Grüße
      Birgit

  6. Vie­len Dank, liebe Bir­git. Wie immer deut­lich, klar, hilfreich!
    Was machst du nun mit dei­nen vie­len Back­ups? Wel­chen Umgang emp­fiehlst du in einem sol­chen Fall mit den Back­ups, ver­mut­lich alles löschen, oder?

    1. Hallo Petra,
      vie­len Dank für Dein posi­ti­ves Feed­back. Wahr­schein­lich werde ich alle Back­ups löschen. Kom­men ja wöchent­lich neue dazu.
      Beste Grüße
      Birgit

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