Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? - oder: Willkommen im Reich der Feen!
Feenland: Zeit für Social Media

Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? – oder: Willkommen im Reich der Feen!

Zeit für Social Media – das ist so eine Sache: Vor einigen Monaten habe ich mir Social Media verboten.

Wie?

Was?

Warum?

Du kennst das: Da will man nur mal zwei Minuten … und zack! – sind zwei Stunden oder noch mehr vergangen. Wie im berühmten Reich der Feen. Ich komme zwar nicht ungealtert in eine Welt, die völlig verändert ist, zurück, aber ähnlich wie bei Momo frage ich mich manchmal schon, welche Zeitdiebe mich gerade um dieses kostbare Gut erleichtert haben.

Darum habe ich mir natürlich nicht die Nutzung von Social Media an sich, sondern vorerst von Pinterest verboten. Denn Pinterest gehört aktuell nicht zu meiner Social Media Strategie. Und so viel Spaß mir diese Plattform als visuellem Menschen auch bereitet: Damit wird sie für mich zur puren Zeitverschwendung.

Und Zeitverschwendung ist es, für das Unternehmer Social Media halten, wenn die Aktivitäten dort nicht nicht die gewünschten Ergebnisse bringen. Im Marketing-Neudeutsch Return on investment oder kurz: ROI.

Wenn Du nach Zeit oder Zeitmanagement und Social Media googlest, kannst Du Artikel finden, die behaupten, dass man mit weniger als 30, manchmal sogar mit weniger als 20 Minuten täglich in den Social Media erfolgreich sein kann. Das ärgert mich immer wieder. Warum? Weil es einfach nicht die Wahrheit ist!

Manche Ideen liegen zu bestimmten Zeiten übrigens in der Luft – fast zeitgleich zu diesem Artikel hat Susanne Speer ebenfalls Mythen im Social Media Marketing entkräftet. [Edit 07.07.2016]

Social Media Marketing ist eine Grundeinstellung und ein Prozess!

Bei der Suchmaschinenoptimierung hat man es inzwischen begriffen, beim Social Media Marketing steht die Erkenntnis meiner Meinung nach noch aus: Social Media ist keine einmalige Sache, oder etwas, was man „nebenher“ machen kann, sondern ein Prozess und eine Grundeinstellung (manche würden auch „Mindset“ sagen – aber ich habe es gern deutsch, wenn es geht – nicht, weil ich Englisch nicht mag, ganz im Gegenteil, aber ein Konzept wird nicht automatisch richtiger, nur weil es auf Englisch bezeichnet wird).

Es ist einfach nicht damit getan, wie in den klassischen Marketing-Kommunikationsmethoden einfach nur Inhalte in die Welt hinaus zu posaunen (Push-Marketing), Du musst auch auf den Plattformen aktiv sein, auf denen Du postest.

Voraussetzungen für den Erfolg von Social Media Marketing

Meines Erachtens gibt es mindestens vier Grundvoraussetzungen für den Erfolg Deines Social Media Marketings.

1. Voraussetzung: Ein smartes Ziel

Wenn Du hier schon eine Weile mitliest weißt Du: Ich empfehle immer, im Vorfeld Deiner Aktivitäten Ziele festzulegen – und zwar smarte Ziele. S.M.A.R.T. steht dabei für spezifisch, messbar, ausführbar, realistisch und terminiert. Genaueres kannst Du in diesem Wikipedia-Artikel nachlesen.

Schon der alte Seneca wusste: Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der richtige. Folglich: Wenn Du nicht weißt, was Du konkret mit Deinen Social Media Aktivitäten erreichen willst und einfach loslegst, frei nach dem Motto, mal sehen was passiert, so bin ich ziemlich sicher, dass Du nach kurzer Zeit schon das Handtuch werfen wirst:

„Das bringt ja alles nichts.“

Unausgesprochen steht in solchen Fällen meist der Wunsch dahinter, direkte Aufträge über Social Media Marketing zu erhalten. Ich garantiere Dir aber, wenn Du Deine Ziele nicht hinterfragst (Frag Dich: „Geht das überhaupt?“) und fixierst (möglichst schriftlich) und anschließend keine konkrete Strategie mit konkreten Schritten festlegst, wirst Du damit scheitern.

2. Voraussetzung: Strategie

Wie im vorangegangenen Punkt angesprochen: Du brauchst eine Strategie. Wie willst Du Deine Ziele erreichen? Was wirst Du konkret unternehmen? Welche Schritte sind notwendig? Das im Vorfeld zu überlegen spart Dir im Nachgang Frustration, verplemperte Zeit, verschwendetes Geld.

Vor nicht allzu langer Zeit las ich über einen Blogpost von einem Fotografen, der sich darüber beschwerte, über 60.000 Dollar in die Fangewinnung auf Facebook gesteckt zu haben und nicht einen einzigen Kunden auf diese Art gewonnen zu haben. – Der Originalbeitrag ebenso wie der Facebook-Post sind inzwischen leider nicht mehr online.

Tja, was soll man dazu sagen? Da waren wohl Geltungsbewusstsein gepaart mit Unkenntnis darüber, wie Social Media Marketing funktioniert, im Spiel. Ziemlich peinlich für ihn, erst so spät gemerkt zu haben, dass er da irgendwie auf ein falsches Pferd gesetzt hat.

Klammer auf:

Wer in der Lage ist, 60.000 Dollar ohne Erfolgskontrolle zu verballern, kann so eine schlechte Auftragslage nun auch wieder nicht haben und jammert in meinen Augen auf hohem Niveau.

Klammer zu.

3. Voraussetzung: Spaß an der Online-Kommunikation

Ehrlich, ohne Spaß wird das nichts. Wenn Du jeden Tag das Gefühl hast, noch etwas von diesem Social Media Dingens tun zu müssen, dann lass die Finger davon! Deine Unlust wird sich in jedem einzelnen Deiner Posts zeigen. Damit kommst Du dann aber unauthentisch rüber – das merken Deine Fans (Follower, Freunde …) und werden immer weniger mit Dir interagieren. Damit aber sinkt und schwindet Deine Sichtbarkeit – eine Abwärtsspirale!

4. Voraussetzung: Bereitschaft, zu investieren

Ohne Investition geht es nicht. Du hast die Wahl zwischen der Investition Zeit (nämlich Deiner eigenen) oder Geld (um die Zeit anderer einzukaufen). Glaube nicht jenen, die behaupten, Social Media Marketing sei ja so billig, günstig, gar umsonst. Denn das ist nicht wahr und stimmt allenfalls im Vergleich zu den unglaublichen Media-Budgets der großen Konzerne.

Wie viel Zeit für Social Media?

Ich nehme jetzt einfach mal Marketing-Zauber als Beispiel. Ich bin Solopreneurin, also Einzelunternehmerin und stütze mich unternehmerisch auf drei Standbeine: Das erste und älteste Standbein ist meine Beratungsagentur Rat & Tat Marketing, mit der ich seit 2003 am Markt bin und kleine und mittelständische Unternehmen vorwiegend im Ruhrgebiet betreue. Zweites Standbein ist meine Dozententätigkeit für die Business Academy Ruhr (Weiterbildungen Social Media, Online Marketing, E-Commerce für die Weiterbildungen an den IHKn Bochum und Dortmund). Das dritte Standbein baue ich mir seit Jahresbeginn als Online Business auf und Du bist gerade live dabei: Marketing-Zauber.

Hier nun ein Einblick in meinen Zeiteinsatz für Marketing-Zauber: Ich beschreibe Dir nur die reinen Tätigkeiten, ohne den Zeitaufwand für meine Content-Strategie-Entwicklung und deren regelmäßige Anpassungen.

Bloggen

Ein Beitrag wie dieser hier erfordert einen Zeitaufwand von vier bis acht Stunden. Dazu rechne ich die eventuell erforderliche Recherche von Informationen, die Konzeption und Strukturierung des Beitrags als Mindmap, den reinen Schreibvorgang (1. Entwurf), das Redigieren (zwei bis drei Durchgänge sind es immer), die Bildrecherche (von der Idee über die Auswahl bis zur Bildbearbeitung). Nicht eingerechnet sind Inkubationsphasen, die unbedingt erforderlich sind. Manchmal muss ein Blogbeitrag eben auch etwas länger reifen.

Ebenfalls nicht eingerechnet ist hier die Pflege des Redaktionsplans und das Ideenmanagement.

Bewerben des Blogbeitrags

Meine aktuelle Social Media Strategie umfasst zwei Kern- und einige Randplattformen. Die Kernplattformen sind Facebook und Twitter, als Randplattformen betrachte ich Google+, XING und LinkedIN. Auf Pinterest und Instagram bin ich derzeit nur privat unterwegs. Obwohl ich es ins Auge gefasst habe und gern machen würde – Podcasting ist aus Gründen der verfügbaren Ressourcen aktuell für mich einfach nicht umsetzbar. Das steht auf meiner Planung für die zweite Jahreshälfte 2017.

Bei guter Planung und dem Einsatz von Automatisierungswerkzeugen (ich verwende eine Mischung aus Scompler, Hootsuite, Postplanner und experimentiere seit dieser Woche mit dem Twitter Dashboard sowie missinglettr) ist das Bewerben des aktuellen und auch zurückliegender Blogbeiträge mit etwa 30 bis 90 Minuten wöchentlich zu veranschlagen.

Das Posten meiner Blogbeiträge in passenden Gruppen auf Facebook und (selten) auf XING kostet ungefähr weitere 60 bis 90 Minuten wöchentlich – zumal ich Wert darauf lege, nicht zu spammen und für fast jede Gruppe versuche, einen passenden individuell angepassten Teaser zu verfassen.

Das Lesen, Freischalten und Beantworten der Kommentare auf meinem Blog benötigt ebenfalls zwischen 30 und 60 Minuten wöchentlich.

Sichtbarkeit durch Kommunikation

Doch mit diesen Maßnahmen ist meine Aktivität in den Social Media und insbesondere auf Facebook noch lange nicht beendet. Kern meiner Sichtbarkeitsstrategie als Person ist das Kommunizieren und Helfen in relevanten Gruppen. Ich lese mit, ich unterstütze mit Linktipps und meinen Erfahrungen, ich stelle auch selbst Fragen und bin froh, wenn ich dort Hilfe und Unterstützung erfahre.

Anders als manche anderen Online-Marketer stelle ich keine aktiven Freundschaftsanfragen an Mitglieder in fremden Gruppen, nehme aber umgekehrt Anfragen in der Regel an. Für mich ein Pull-Marketing par excellence.

Außerdem like und teile ich großzügig (auf meinem privaten Profil ebenso wie auf meinen Fanpages und auf Twitter), und kommentiere – sowohl auf Facebook als auch auf den Blogs selbst. Hier liegt ein großer Teil des Erfolgs ebenso wie des erforderlichen Zeitaufwands. Geschätzt setze ich hier täglich ein bis zwei Stunden meiner Zeit ein, jedoch nicht „am Stück“ sondern ich streue mehrfach täglich immer wieder Phasen ein, in denen ich mich um meine Sichtbarkeit in den Social Media kümmere. Dafür habe ich in Todoist und Trello spezielle Checklisten und Aufgaben angelegt, die mich regelmäßig daran erinnern, was zu tun ist und was ich schon erledigt habe.

Social Media Marketing ist kein leichter Weg

Social Media Marketing ist also eine mögliche Strategie, um für Deine Zielkunden sichtbar zu werden und sie anzusprechen. Social Media Marketing ist aber nicht kostenlos und definitv nicht nebenher zu erledigen – zumindest dann nicht, wenn Du in relativ kurzer Zeit Erfolge sehen willst.

Social Media Marketing kostet immer - entweder Deine Zeit oder Dein Geld Klick um zu Tweeten

Social Media Marketing kostet immer – entweder Deine Zeit oder Dein Geld, wenn Du beispielsweise einen Virtuellen Assistenten oder eine Agentur einsetzen willst. Ob diese aber so authentisch für Dich agieren können, wie Du es Dir wünschst – das musst Du für Dich entscheiden – und die Einarbeitung ist definitiv auch eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.

Mit den richtigen Tools lässt sich Social Media Marketing teilweise geschickt automatisieren – das gilt vor allem für den Push-Anteil Deiner Kommunikation. Die „echte“ 1:1 Kommunikation, die erst für den richtigen Pull-Effekt sorgt, lässt sich aber nicht automatisieren.

Faustregel: Eine Stunde pro Kanal

Es gibt eine schöne Faustregel, die besagt, dass Du pro Kanal pro Tag etwa eine Stunde einrechnen solltest – übrigens jeden Tag, auch am Wochenende, wenn wahrscheinlich die meisten Deiner Zielkunden am aktivsten sind.

Damit wird auch klar, dass Du nie „überall“ sein kannst und Dir Deine Netzwerke sehr genau auswählen musst, um Dich nicht zu übernehmen. Weniger kann hier wirklich mehr sein.

Auch klassische Marketing- und Vertriebsmethoden kosten viel Zeit und Geld Klick um zu Tweeten

Bevor Du nun endgültig abgeschreckt bist (nichts liegt mir ferner – aber es geht mir um eine realistische Aufwandsabschätzung und das Entlarven von Mythen, die durchs Social Web geistern), halte ich aber dagegen: Auch klassische Marketing-Maßnahmen und Vertrieb alter Schule (Telefon, Terminvereinbarung, Termin, Angebot schreiben, Nachfassen) kosten ebenfalls sehr viel Zeit und gleichfalls viel Geld. Auch wenn Du mit den Ergebnissen der klassischen Methoden zufrieden bist und damit Deine Zielkunden anziehst – bitte befasse Dich schon jetzt mit Social Media  und Content Marketing. PR-Doktor Kerstin Hoffmann beschreibt in ihrem aktuellen Blogbeitrag engagiert und verständlich, warum dem so ist.

Social Media Marketing ist darüber hinaus in meinen Augen der optimale Weg für alle, die ein gestörtes Verhältnis zur Kaltakquise haben – aus welchen Gründen auch immer. Es ist außerdem eine wunderbare Methode, sein eigenes „Helfersyndrom“ auch noch zum eigenen Vorteil einzusetzen und für das eigene Marketing zu instrumentalisieren.

Aber Social Media Marketing ist definitiv nichts für diejenigen, die

  • lieber ihre Freizeit vor dem Fernseher verbringen
  • Smartphones und Tablets und das ganze Internet-Zeugs ablehnen
  • keinen Spaß an Kommunikation auf Augenhöhe haben
  • die nur ihre Botschaften verbreiten möchten, sich aber nicht dafür interessieren, ob und wie die Botschaften ankommen
  • keinen Spaß am Schreiben haben
  • nicht gerne lesen
  • mit ihrem Unternehmen nicht in den kommenden Jahren erfolgreich sein wollen

Fazit: Willkommen in Social Media, willkommen im Reich der Feen!

Das Reich von Social Media Marketing ist für mich tatsächlich ein Feenland. Mir macht es Spaß, mich mit anderen auszutauschen, ihnen zu helfen, Tipps zu geben, einfach mal andere Meinungen zu lesen und alle Möglichkeiten auszunutzen, die mir die verschiedenen Plattformen bieten. Dabei nutze ich für mein eigenes Unternehmen ja nur einen Bruchteil dessen, was möglich ist. Vielleicht passen zu Deinem Geschäft besser kurze Videos und Du bist auf YouTube oder auf den Snack-Content Plattformen wie Vine, Periscope, Instagram und Co. wesentlich besser aufgehoben – auch, weil dort Deine Zielkunden unterwegs sind. Statt zu bloggen nimmst Du vielleicht lieber einen Podcast auf.

Aber bei allem was Du tust:

Mach Dir im Vorfeld klar, dass Du mit Deinem Marketing in den Social Media nicht nur einen Marathon begonnen hast, sondern eine lebenslange Reise, bei welcher der Weg das Ziel ist. Kontinuität ist ebenso ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg wie Qualität. Kurze Sprints bringen Dich nicht weiter und kosten Dich nur unnötig Kraft (genauer: Zeit und Geld). Also taste Dich lieber langsam heran, lege ein Ziel fest, versuche dieses zu erreichen, orientiere Dich dann neu und nimm erst dann neue Ziele ins Visier. Überfordere Dich nicht und unterschätze nicht den Zeitaufwand, der tatsächlich erforderlich ist.

Kontinuität ist ebenso ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg wie Qualität. Klick um zu Tweeten

Wenn Du diesen Weg gehst und auf ihm stetig voranschreitest, so versichere ich Dir, wird sich Deine Investition lohnen. Und Du wirst meiner Meinung sein: Social Media Netzwerke sind ein Reich der Feen, in dem Deine Wünsche wahr werden.

Wie sind Deine Erfahrungen? Wie viel Zeit für Social Media investierst Du und welche Erfolge hast Du damit? Hast Du bestimmte Tools oder Arbeitsabläufe, die Du mit uns teilen magst? Dann schreibe gerne einen Kommentar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

follow me on:
  • Liebe Birgit,
    vielen Dank für diesen wirklich realistischen Artikel. Immer wieder lese ich, wie schnell die Social Media Aktivitäten doch gehen und, dass man am Besten doch alles automatisieren sollte. Wer in Social Media ernst genommen werden will, sollte tunlichst die Finger vom Spamming lassen.

    Ich nehme mir immer meine regelmäßigen Zeiten, um Neuigkeiten gezielt zu verbreiten. Dafür plane ich eine bestimmte Zeit ein und danach ist auch Schluss und ich logge mich z.B. aus Facebook wieder aus.

    Meine mittlerweile regelmäßige Präsenz vor allem in FB hat mein Business kräftig an vorne gepusht. Ich kann sagen: Meine investierte Zeit und Mühe hat sich definitiv gelohnt.

    Herzliche Grüße
    Ulrike Giller

    • Birgit Schultz sagt:

      Liebe Ulrike,
      ganz herzlichen Dank für Deine Bestätigung! Ich kenne Deine Präsenz ja aus eigener Anschauung und habe schon an Deinen Challenges teilgenommen – und habe daher eine Vorstellung, wie viel Zeit und Aufwand Du da hinein steckst!

      Weiter viel Erfolg und zauberhafte Grüße
      Birgit

  • Dian sagt:

    Ein grossartiger Artikel, der mein Anfängerherz getroffen hat. Vielen Dank – Du hast meine Erfahrungen von den ersten 8 Wochen wunderbar wieder gegeben!

  • Britta sagt:

    Hallo Birgit,

    danke für diesen sehr substanziellen Beitrag. Mich würde interessieren, was du von Instagram hälst, wenn die Zielgruppe ü 35 ist und die Inhalte ‚eher‘ anspruchsvoll sind.
    Das ist der einzige Kanal, mit dem ich einfach meine Probleme habe, solange es nicht um Teenie-Themen geht, stelle aber fest, dass Großunternehmen auf Instagramer mit riesen Reichweite, die aber nicht ihrer Zielgruppe entsprechen, setzen. Teilst Du meine Ansicht?
    DANKE.. LG, Britta

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Britta,
      pauschal, ohne jetzt Dein Geschäft zu kennen, kann ich da wirklich keine Aussage machen. Es hängt eben von Deiner Zielgruppe und Deinen Inhalten ab. Großunternehmen können es sich leisten, mit riesigen Streuverlusten zu werben. Versuche es doch einfach mal für eine Weile: Du setzt Dir ein Ziel (smart … Du weißt ja …), also zum Beispiel: Bis zum Ende des dritten Quartals 200 Follower auf Instagram zu gewinnen – mit Deinen Inhalten. Dann postest Du auffällige und schöne (aber auch passende) Fotos – und zwar regelmäßig. Du versiehst sie mit relevanten Hashtags (auf Instagram gilt, je mehr, je lieber … aber definitiv nicht mehr als 50! – ich bin ja ein Freund von „weniger ist mehr“). Du interagierst mit anderen Posts, verteilst Herzchen und kommentierst. Miss Deinen Zeitaufwand. Am Ende des 3. Quartals schaust Du dann, ob Du Dein Ziel erreicht hast, ob es Deinem Geschäft nachweislich Nutzen gebracht hat und wie viel Aufwand Du treiben musstest. Dann weißt Du, ob Instagram was für Dich ist – oder eben nicht.

      Vielen Dank auch für Dein Lob – das freut mich natürlich sehr!

      Beste Grüße
      Birgit

  • […] Lev Manovich – Subjects and Styles in Instagram Photography (Part 1) Download PDF From Lev Manovich, "Instagram Book. " Written December, 2015 – February, 2016. All book parts are being published on manovich.net during Winter-Spring 2016. Instagram für Museen und Kulturinstitutionen – Experimente bitte nur noch bei Snapchat – MusErMeKu. How You Can Use Microsoft OneNote for Project Management. OneNote is more than a note taking program. It’s the ideal collaboration tool for managing simple projects in small teams. And unlike Evernote, OneNote is completely free. Nützliches & Wichtiges für Blogger & Seitenbetreiber – Die große Liste — Conterest. 002 – 8 auf einen Streich – Google Presentationer. Newsletter KW 10/2016. Blog.arthistoricum.net: "Kunstgeschichte für alle! Das Städel Museum bietet Online-Kurs an" Die Nachfrage nach museumspädagogischen Angeboten steigt. Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? – oder: Willkommen im Reich der Feen! […]

  • Danke für den äußerst realistischen Artikel. Kaum jemand versteht, dass es mit Content-Erstellung alleine nicht getan ist und was es bedeutet, mehrere Plattformen zu pflegen. Mit gelingt dies auch kaum, mein Fokus liegt auf meinem Blog stylepeacock, Facebook und Instagram, alles andere läuft fast nur durch automatisches Teilen. Da wäre Handlungsbedarf, aber die liebe Zeit…. Zu allem kommt es ja auch noch, dass wachsende Kontakte auch gepflegt werden wollen….
    Ja, es ist ein Reich der Feen, der Vergleich ist sehr smart!

    Herzliche Grüße
    Chris

    • Birgit Schultz sagt:

      Hallo Chris, der Beitrag war mir eine Herzensangelegenheit, da viele sich keine Gedanken darüber machen, wie viel Arbeit und Herzblut in einem Blog stecken können. Gerade Lesern, die vor der Entscheidung stehen, ob sich das Bloggen für sie lohnt, sollten wissen, dass qualitativ hochwertiger und einzigartiger Inhalt viel Zeit und Arbeit bedeuten. Vielen Dank also für Deinen Kommentar, Dein Lob und fürs Teilen.

      Sonnige Grüße
      Birgit

  • Ich hab’s gleich mal auf meiner stylepeacock Seite auf facebook geteilt 🙂

  • […] 07.07 : Birgit Schultz hat fast zeitgleich mit dem Erscheinen dieses Beitrags eine Einladung ins Reich der Feen ausgesprochen und beschreibt dir ganz offen, wie viel Zeit sie für Blog, Social Media und die dazugehörige […]

  • Tanja L. sagt:

    Toller Beitrag! Ja, es stimmt, das Schreiben anm sich kostet schon viel Zeit, das Vermarkten eines Blogartikels und das Kommunizieren mit anderen mindestens doppelt so viel. Deshalb bleibt es unter der Woche bei mir leider etwas liegen…

  • […] Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? – oder: Willkommen im Reich der Feen! […]

  • Hallo Brigitte, ich bin ja eine regelmässige Leserin, aber dieser Beitrag hat mir ganz speziell gefallen! Du hast mir damit viel Druck genommen. Ich habe immer gedacht ich bin einfach zu langsam beim Schreiben von Blogbeiträgen. Aber ich recherchiere gern gründlich und nehme mir Zeit dafür und dann habe ich wie Du eben auch die 4-8 Stunden. Super, dass ich nun sehe, dass es anderen gleich geht. Ich fühle mich richtig erleichtert.
    Herzlichen Dank und geniess den schönen Herbsttag.
    Claudia

  • […] Marketing-Zauber: Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? – oder: Willkommen im Reich der Feen! […]

  • Lukas sagt:

    Sehr realistische Einschätzung zum Arbeitsaufwand für Social Media und ich bin beim Hype um neue Plattformen wie Instagram und Snapchat immer skeptisch. Für alle Unternehmen sind sie wohl leider nicht geeignet und man hat vielleicht sogar mehr Erfolg, wenn man auf eine „altmodische“ Facebook Fanpage setzt. In Bezug auf den Kommentar von Britta: Mir ist aufgefallen, dass selbst bekannte Automarken ihre Beiträge auf Instagram als Sponsored Post veröffentlichen müssen, weil sie nicht genug Follower haben. Dann gibt es vielleicht 1000 Likes und ein paar Kommentare, während einige Modebloggerinnen mal eben 20.000 Likes und hunderte Kommentare ganz von allein bekommen. Wenn selbst die großen Unternehmen schon nicht genug Reichweite haben, werden kleine Dienstleistungsunternehmen es wohl leider noch schwerer haben, weil es einfach keine Produkte gibt, die immer wieder neu präsentieren werden können. Und wenn man dann extra ein Kreativteam für Social Media braucht, um neue Ideen zu entwickeln, entstehen auch zusätzlich Personalkosten, die sich wahrscheinlich nicht rechnen werden.

  • Alexander sagt:

    Interessanter Artikel. +1

  • Liebe Brigit,

    das ist ein ganz wunderbarer Artikel, vielen Dank dafür!!!

    Liebe Grüße,
    Anna

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