Feenland: Zeit für Social Media

Wie viel Zeit braucht man eigentlich für Social Media? — oder: Willkommen im Reich der Feen!

Zeit für Social Media — das ist so eine Sache: Vor eini­gen Mona­ten habe ich mir Social Media ver­bo­ten.

Wie?

Was?

Warum?

Du kennst das: Da will man nur mal zwei Minu­ten … und zack! — sind zwei Stun­den oder noch mehr ver­gan­gen. Wie im berühm­ten Reich der Feen. Ich komme zwar nicht unge­al­tert in eine Welt, die völ­lig ver­än­dert ist, zurück, aber ähn­lich wie bei Momo frage ich mich manch­mal schon, wel­che Zeit­diebe mich gerade um die­ses kost­bare Gut erleich­tert haben.

Darum habe ich mir natür­lich nicht die Nut­zung von Social Media an sich, son­dern vor­erst von Pin­te­rest ver­bo­ten. Denn Pin­te­rest gehört aktu­ell nicht zu mei­ner Social Media Stra­te­gie. Und so viel Spaß mir diese Platt­form als visu­el­lem Men­schen auch berei­tet: Damit wird sie für mich zur puren Zeit­ver­schwen­dung.

Und Zeit­ver­schwen­dung ist es, für das Unter­neh­mer Social Media hal­ten, wenn die Akti­vi­tä­ten dort nicht nicht die gewünsch­ten Ergeb­nisse brin­gen. Im Mar­ke­ting-Neu­deutsch Return on invest­ment oder kurz: ROI.

Wenn Du nach Zeit oder Zeit­ma­nage­ment und Social Media goog­lest, kannst Du Arti­kel fin­den, die behaup­ten, dass man mit weni­ger als 30, manch­mal sogar mit weni­ger als 20 Minu­ten täg­lich in den Social Media erfolg­reich sein kann. Das ärgert mich immer wie­der. Warum? Weil es ein­fach nicht die Wahr­heit ist!

Man­che Ideen lie­gen zu bestimm­ten Zei­ten übri­gens in der Luft — fast zeit­gleich zu die­sem Arti­kel hat Susanne Speer eben­falls Mythen im Social Media Mar­ke­ting ent­kräf­tet. [Edit 07.07.2016]

Social Media Marketing ist eine Grundeinstellung und ein Prozess!

Bei der Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung hat man es inzwi­schen begrif­fen, beim Social Media Mar­ke­ting steht die Erkennt­nis mei­ner Mei­nung nach noch aus: Social Media ist keine ein­ma­lige Sache, oder etwas, was man “neben­her” machen kann, son­dern ein Pro­zess und eine Grund­ein­stel­lung (man­che wür­den auch “Mind­set” sagen — aber ich habe es gern deutsch, wenn es geht — nicht, weil ich Eng­lisch nicht mag, ganz im Gegen­teil, aber ein Kon­zept wird nicht auto­ma­tisch rich­ti­ger, nur weil es auf Eng­lisch bezeich­net wird).

Es ist ein­fach nicht damit getan, wie in den klas­si­schen Mar­ke­ting-Kom­mu­ni­ka­ti­ons­me­tho­den ein­fach nur Inhalte in die Welt hin­aus zu posau­nen (Push-Mar­ke­ting), Du musst auch auf den Platt­for­men aktiv sein, auf denen Du pos­test.

Voraussetzungen für den Erfolg von Social Media Marketing

Mei­nes Erach­tens gibt es min­des­tens vier Grund­vor­aus­set­zun­gen für den Erfolg Dei­nes Social Media Mar­ke­tings.

1. Voraussetzung: Ein smartes Ziel

Wenn Du hier schon eine Weile mit­liest weißt Du: Ich emp­fehle immer, im Vor­feld Dei­ner Akti­vi­tä­ten Ziele fest­zu­le­gen — und zwar smarte Ziele. S.M.A.R.T. steht dabei für spe­zi­fisch, mess­bar, aus­führ­bar, rea­lis­tisch und ter­mi­niert. Genaue­res kannst Du in die­sem Wiki­pe­dia-Arti­kel nach­le­sen.

Schon der alte Seneca wusste: Wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der rich­tige. Folg­lich: Wenn Du nicht weißt, was Du kon­kret mit Dei­nen Social Media Akti­vi­tä­ten errei­chen willst und ein­fach los­legst, frei nach dem Motto, mal sehen was pas­siert, so bin ich ziem­lich sicher, dass Du nach kur­zer Zeit schon das Hand­tuch wer­fen wirst:

Das bringt ja alles nichts.”

Unaus­ge­spro­chen steht in sol­chen Fäl­len meist der Wunsch dahin­ter, direkte Auf­träge über Social Media Mar­ke­ting zu erhal­ten. Ich garan­tiere Dir aber, wenn Du Deine Ziele nicht hin­ter­fragst (Frag Dich: “Geht das über­haupt?”) und fixierst (mög­lichst schrift­lich) und anschlie­ßend keine kon­krete Stra­te­gie mit kon­kre­ten Schrit­ten fest­legst, wirst Du damit schei­tern.

2. Voraussetzung: Strategie

Wie im vor­an­ge­gan­ge­nen Punkt ange­spro­chen: Du brauchst eine Stra­te­gie. Wie willst Du Deine Ziele errei­chen? Was wirst Du kon­kret unter­neh­men? Wel­che Schritte sind not­wen­dig? Das im Vor­feld zu über­le­gen spart Dir im Nach­gang Frus­tra­tion, ver­plem­perte Zeit, ver­schwen­de­tes Geld.

Vor nicht allzu lan­ger Zeit las ich über einen Blog­post von einem Foto­gra­fen, der sich dar­über beschwerte, über 60.000 Dol­lar in die Fan­ge­win­nung auf Face­book gesteckt zu haben und nicht einen ein­zi­gen Kun­den auf diese Art gewon­nen zu haben. — Der Ori­gi­nal­bei­trag ebenso wie der Face­book-Post sind inzwi­schen lei­der nicht mehr online.

Tja, was soll man dazu sagen? Da waren wohl Gel­tungs­be­wusst­sein gepaart mit Unkennt­nis dar­über, wie Social Media Mar­ke­ting funk­tio­niert, im Spiel. Ziem­lich pein­lich für ihn, erst so spät gemerkt zu haben, dass er da irgend­wie auf ein fal­sches Pferd gesetzt hat.

Klam­mer auf:

Wer in der Lage ist, 60.000 Dol­lar ohne Erfolgs­kon­trolle zu ver­bal­lern, kann so eine schlechte Auf­trags­lage nun auch wie­der nicht haben und jam­mert in mei­nen Augen auf hohem Niveau.

Klam­mer zu.

3. Voraussetzung: Spaß an der Online-Kommunikation

Ehr­lich, ohne Spaß wird das nichts. Wenn Du jeden Tag das Gefühl hast, noch etwas von die­sem Social Media Din­gens tun zu müs­sen, dann lass die Fin­ger davon! Deine Unlust wird sich in jedem ein­zel­nen Dei­ner Posts zei­gen. Damit kommst Du dann aber unau­then­tisch rüber — das mer­ken Deine Fans (Fol­lo­wer, Freunde …) und wer­den immer weni­ger mit Dir inter­agie­ren. Damit aber sinkt und schwin­det Deine Sicht­bar­keit — eine Abwärts­spi­rale!

4. Voraussetzung: Bereitschaft, zu investieren

Ohne Inves­ti­tion geht es nicht. Du hast die Wahl zwi­schen der Inves­ti­tion Zeit (näm­lich Dei­ner eige­nen) oder Geld (um die Zeit ande­rer ein­zu­kau­fen). Glaube nicht jenen, die behaup­ten, Social Media Mar­ke­ting sei ja so bil­lig, güns­tig, gar umsonst. Denn das ist nicht wahr und stimmt allen­falls im Ver­gleich zu den unglaub­li­chen Media-Bud­gets der gro­ßen Kon­zerne.

Wie viel Zeit für Social Media?

Ich nehme jetzt ein­fach mal Mar­ke­ting-Zau­ber als Bei­spiel. Ich bin Solo­pre­neu­rin, also Ein­zel­un­ter­neh­me­rin und stütze mich unter­neh­me­risch auf drei Stand­beine: Das erste und älteste Stand­bein ist meine Bera­tungs­agen­tur Rat & Tat Mar­ke­ting, mit der ich seit 2003 am Markt bin und kleine und mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men vor­wie­gend im Ruhr­ge­biet betreue. Zwei­tes Stand­bein ist meine Dozen­ten­tä­tig­keit für die Busi­ness Aca­demy Ruhr (Wei­ter­bil­dun­gen Social Media, Online Mar­ke­ting, E-Com­merce für die Wei­ter­bil­dun­gen an den IHKn Bochum und Dort­mund). Das dritte Stand­bein baue ich mir seit Jah­res­be­ginn als Online Busi­ness auf und Du bist gerade live dabei: Mar­ke­ting-Zau­ber.

Hier nun ein Ein­blick in mei­nen Zeit­ein­satz für Mar­ke­ting-Zau­ber: Ich beschreibe Dir nur die rei­nen Tätig­kei­ten, ohne den Zeit­auf­wand für meine Con­tent-Stra­te­gie-Ent­wick­lung und deren regel­mä­ßige Anpas­sun­gen.

Bloggen

Ein Bei­trag wie die­ser hier erfor­dert einen Zeit­auf­wand von vier bis acht Stun­den. Dazu rechne ich die even­tu­ell erfor­der­li­che Recher­che von Infor­ma­tio­nen, die Kon­zep­tion und Struk­tu­rie­rung des Bei­trags als Mind­map, den rei­nen Schreib­vor­gang (1. Ent­wurf), das Redi­gie­ren (zwei bis drei Durch­gänge sind es immer), die Bild­re­cher­che (von der Idee über die Aus­wahl bis zur Bild­be­ar­bei­tung). Nicht ein­ge­rech­net sind Inku­ba­ti­ons­pha­sen, die unbe­dingt erfor­der­lich sind. Manch­mal muss ein Blog­bei­trag eben auch etwas län­ger rei­fen.

Eben­falls nicht ein­ge­rech­net ist hier die Pflege des Redak­ti­ons­plans und das Ide­en­ma­nage­ment.

Bewerben des Blogbeitrags

Meine aktu­elle Social Media Stra­te­gie umfasst zwei Kern- und einige Rand­platt­for­men. Die Kern­platt­for­men sind Face­book und Twit­ter, als Rand­platt­for­men betrachte ich Google+, XING und Lin­kedIN. Auf Pin­te­rest und Insta­gram bin ich der­zeit nur pri­vat unter­wegs. Obwohl ich es ins Auge gefasst habe und gern machen würde — Pod­cas­ting ist aus Grün­den der ver­füg­ba­ren Res­sour­cen aktu­ell für mich ein­fach nicht umsetz­bar. Das steht auf mei­ner Pla­nung für die zweite Jah­res­hälfte 2017.

Bei guter Pla­nung und dem Ein­satz von Auto­ma­ti­sie­rungs­werk­zeu­gen (ich ver­wende eine Mischung aus Scomp­ler, Hoot­suite, Post­plan­ner und expe­ri­men­tiere seit die­ser Woche mit dem Twit­ter Dash­board sowie mis­sin­glettr) ist das Bewer­ben des aktu­el­len und auch zurück­lie­gen­der Blog­bei­träge mit etwa 30 bis 90 Minu­ten wöchent­lich zu ver­an­schla­gen.

Das Pos­ten mei­ner Blog­bei­träge in pas­sen­den Grup­pen auf Face­book und (sel­ten) auf XING kos­tet unge­fähr wei­tere 60 bis 90 Minu­ten wöchent­lich — zumal ich Wert dar­auf lege, nicht zu spam­men und für fast jede Gruppe ver­su­che, einen pas­sen­den indi­vi­du­ell ange­pass­ten Teaser zu ver­fas­sen.

Das Lesen, Frei­schal­ten und Beant­wor­ten der Kom­men­tare auf mei­nem Blog benö­tigt eben­falls zwi­schen 30 und 60 Minu­ten wöchent­lich.

Sichtbarkeit durch Kommunikation

Doch mit die­sen Maß­nah­men ist meine Akti­vi­tät in den Social Media und ins­be­son­dere auf Face­book noch lange nicht been­det. Kern mei­ner Sicht­bar­keits­stra­te­gie als Per­son ist das Kom­mu­ni­zie­ren und Hel­fen in rele­van­ten Grup­pen. Ich lese mit, ich unter­stütze mit Link­tipps und mei­nen Erfah­run­gen, ich stelle auch selbst Fra­gen und bin froh, wenn ich dort Hilfe und Unter­stüt­zung erfahre.

Anders als man­che ande­ren Online-Mar­ke­ter stelle ich keine akti­ven Freund­schafts­an­fra­gen an Mit­glie­der in frem­den Grup­pen, nehme aber umge­kehrt Anfra­gen in der Regel an. Für mich ein Pull-Mar­ke­ting par excel­lence.

Außer­dem like und teile ich groß­zü­gig (auf mei­nem pri­va­ten Pro­fil ebenso wie auf mei­nen Fan­pages und auf Twit­ter), und kom­men­tiere — sowohl auf Face­book als auch auf den Blogs selbst. Hier liegt ein gro­ßer Teil des Erfolgs ebenso wie des erfor­der­li­chen Zeit­auf­wands. Geschätzt setze ich hier täg­lich ein bis zwei Stun­den mei­ner Zeit ein, jedoch nicht “am Stück” son­dern ich streue mehr­fach täg­lich immer wie­der Pha­sen ein, in denen ich mich um meine Sicht­bar­keit in den Social Media küm­mere. Dafür habe ich in Todoist und Trello spe­zi­elle Check­lis­ten und Auf­ga­ben ange­legt, die mich regel­mä­ßig daran erin­nern, was zu tun ist und was ich schon erle­digt habe.

Social Media Marketing ist kein leichter Weg

Social Media Mar­ke­ting ist also eine mög­li­che Stra­te­gie, um für Deine Ziel­kun­den sicht­bar zu wer­den und sie anzu­spre­chen. Social Media Mar­ke­ting ist aber nicht kos­ten­los und defi­nitv nicht neben­her zu erle­di­gen — zumin­dest dann nicht, wenn Du in rela­tiv kur­zer Zeit Erfolge sehen willst.

Social Media Mar­ke­ting kos­tet immer — ent­we­der Deine Zeit oder Dein Geld Klick um zu Twee­ten

Social Media Mar­ke­ting kos­tet immer — ent­we­der Deine Zeit oder Dein Geld, wenn Du bei­spiels­weise einen Vir­tu­el­len Assis­ten­ten oder eine Agen­tur ein­set­zen willst. Ob diese aber so authen­tisch für Dich agie­ren kön­nen, wie Du es Dir wünschst — das musst Du für Dich ent­schei­den — und die Ein­ar­bei­tung ist defi­ni­tiv auch eine nicht zu unter­schät­zende Auf­gabe.

Mit den rich­ti­gen Tools lässt sich Social Media Mar­ke­ting teil­weise geschickt auto­ma­ti­sie­ren — das gilt vor allem für den Push-Anteil Dei­ner Kom­mu­ni­ka­tion. Die “echte” 1:1 Kom­mu­ni­ka­tion, die erst für den rich­ti­gen Pull-Effekt sorgt, lässt sich aber nicht auto­ma­ti­sie­ren.

Faustregel: Eine Stunde pro Kanal

Es gibt eine schöne Faust­re­gel, die besagt, dass Du pro Kanal pro Tag etwa eine Stunde ein­rech­nen soll­test — übri­gens jeden Tag, auch am Wochen­ende, wenn wahr­schein­lich die meis­ten Dei­ner Ziel­kun­den am aktivs­ten sind.

Damit wird auch klar, dass Du nie “über­all” sein kannst und Dir Deine Netz­werke sehr genau aus­wäh­len musst, um Dich nicht zu über­neh­men. Weni­ger kann hier wirk­lich mehr sein.

Auch klas­si­sche Mar­ke­ting- und Ver­triebs­me­tho­den kos­ten viel Zeit und Geld Klick um zu Twee­ten

Bevor Du nun end­gül­tig abge­schreckt bist (nichts liegt mir fer­ner — aber es geht mir um eine rea­lis­ti­sche Auf­wands­ab­schät­zung und das Ent­lar­ven von Mythen, die durchs Social Web geis­tern), halte ich aber dage­gen: Auch klas­si­sche Mar­ke­ting-Maß­nah­men und Ver­trieb alter Schule (Tele­fon, Ter­min­ver­ein­ba­rung, Ter­min, Ange­bot schrei­ben, Nach­fas­sen) kos­ten eben­falls sehr viel Zeit und gleich­falls viel Geld. Auch wenn Du mit den Ergeb­nis­sen der klas­si­schen Metho­den zufrie­den bist und damit Deine Ziel­kun­den anziehst — bitte befasse Dich schon jetzt mit Social Media  und Con­tent Mar­ke­ting. PR-Dok­tor Kers­tin Hoff­mann beschreibt in ihrem aktu­el­len Blog­bei­trag enga­giert und ver­ständ­lich, warum dem so ist.

Social Media Mar­ke­ting ist dar­über hin­aus in mei­nen Augen der opti­male Weg für alle, die ein gestör­tes Ver­hält­nis zur Kalt­ak­quise haben — aus wel­chen Grün­den auch immer. Es ist außer­dem eine wun­der­bare Methode, sein eige­nes “Hel­fer­syn­drom” auch noch zum eige­nen Vor­teil ein­zu­set­zen und für das eigene Mar­ke­ting zu instru­men­ta­li­sie­ren.

Aber Social Media Mar­ke­ting ist defi­ni­tiv nichts für die­je­ni­gen, die

  • lie­ber ihre Frei­zeit vor dem Fern­se­her ver­brin­gen
  • Smart­pho­nes und Tablets und das ganze Inter­net-Zeugs ableh­nen
  • kei­nen Spaß an Kom­mu­ni­ka­tion auf Augen­höhe haben
  • die nur ihre Bot­schaf­ten ver­brei­ten möch­ten, sich aber nicht dafür inter­es­sie­ren, ob und wie die Bot­schaf­ten ankom­men
  • kei­nen Spaß am Schrei­ben haben
  • nicht gerne lesen
  • mit ihrem Unter­neh­men nicht in den kom­men­den Jah­ren erfolg­reich sein wol­len

Fazit: Willkommen in Social Media, willkommen im Reich der Feen!

Das Reich von Social Media Mar­ke­ting ist für mich tat­säch­lich ein Feen­land. Mir macht es Spaß, mich mit ande­ren aus­zu­tau­schen, ihnen zu hel­fen, Tipps zu geben, ein­fach mal andere Mei­nun­gen zu lesen und alle Mög­lich­kei­ten aus­zu­nut­zen, die mir die ver­schie­de­nen Platt­for­men bie­ten. Dabei nutze ich für mein eige­nes Unter­neh­men ja nur einen Bruch­teil des­sen, was mög­lich ist. Viel­leicht pas­sen zu Dei­nem Geschäft bes­ser kurze Videos und Du bist auf You­Tube oder auf den Snack-Con­tent Platt­for­men wie Vine, Peri­scope, Insta­gram und Co. wesent­lich bes­ser auf­ge­ho­ben — auch, weil dort Deine Ziel­kun­den unter­wegs sind. Statt zu blog­gen nimmst Du viel­leicht lie­ber einen Pod­cast auf.

Aber bei allem was Du tust:

Mach Dir im Vor­feld klar, dass Du mit Dei­nem Mar­ke­ting in den Social Media nicht nur einen Mara­thon begon­nen hast, son­dern eine lebens­lange Reise, bei wel­cher der Weg das Ziel ist. Kon­ti­nui­tät ist ebenso ein wich­ti­ger Schlüs­sel zum Erfolg wie Qua­li­tät. Kurze Sprints brin­gen Dich nicht wei­ter und kos­ten Dich nur unnö­tig Kraft (genauer: Zeit und Geld). Also taste Dich lie­ber lang­sam heran, lege ein Ziel fest, ver­su­che die­ses zu errei­chen, ori­en­tiere Dich dann neu und nimm erst dann neue Ziele ins Visier. Über­for­dere Dich nicht und unter­schätze nicht den Zeit­auf­wand, der tat­säch­lich erfor­der­lich ist.

Kon­ti­nui­tät ist ebenso ein wich­ti­ger Schlüs­sel zum Erfolg wie Qua­li­tät. Klick um zu Twee­ten

Wenn Du die­sen Weg gehst und auf ihm ste­tig vor­an­schrei­test, so ver­si­chere ich Dir, wird sich Deine Inves­ti­tion loh­nen. Und Du wirst mei­ner Mei­nung sein: Social Media Netz­werke sind ein Reich der Feen, in dem Deine Wün­sche wahr wer­den.

Wie sind Deine Erfah­run­gen? Wie viel Zeit für Social Media inves­tierst Du und wel­che Erfolge hast Du damit? Hast Du bestimmte Tools oder Arbeits­ab­läufe, die Du mit uns tei­len magst? Dann schreibe gerne einen Kom­men­tar!

Über den Autor Birgit Schultz

Mein Name ist Birgit Schultz und ich bin Marketing-Beraterin und Social Media Expertin. Seit 1993 bin ich im Marketing tätig und seit 2003 selbstständige Marketing-Beraterin. Mein persönliches Motto lautet, "Wissen wird mehr, wenn man es teilt". Auf Marketing-Zauber zeige ich Dir, wie Du Dein Unternehmen sowohl im Internet als auch im "echten Leben" bekannter machen kannst, um mehr Kunden zu gewinnen.

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