Vor 30 Jahren habe ich meine erste Internetseite getippt — heute gebe ich Sprachbefehle an eine KI, die mir Designs in einem Zug ausspuckt. In dieser Folge nehme ich Dich mit in den Auftakt meines Website-Relaunches. Du erfährst, warum meine zehn Jahre alte Seite jetzt wirklich dran ist, welche Tools ich nutze und warum ich mich trotz aller KI-Begeisterung weiterhin für WordPress entscheide.
Kernaussagen / Key Takeaways
- Zehn Jahre WordPress mit unzähligen Plugin-Experimenten, drei Hoster-Wechseln und einem Hack haben Spuren hinterlassen — die Datenbank meiner Seite ächzt mittlerweile so sehr, dass ich keine Seiten mit Emojis mehr speichern kann.
- Für das Design arbeite ich mit Open Design, einem kostenlosen Tool, das Claude im Hintergrund nutzt. Bisher habe ich knapp unter 100 Euro investiert. Bei einem Grafikdesigner wäre vermutlich eine Null mehr fällig gewesen.
- Google Stitch war für erste Ideen brauchbar, ließ sich aber bei konsistentem Design schwer steuern. Open Design liefert mehr Kontrolle, neigt aber zu Design-Chaos, wenn Du nicht aktiv vereinheitlichst.
- Trotz KI-Hype bleibe ich bei WordPress. Reine KI-Sites lassen sich schwer DSGVO-konform betreiben und für den Alltag im Backend brauche ich Plugins, Vertrautheit und Kontrolle.
Zitat der Episode
„Alle machen ja jetzt mit KI, aber so wie ich das mache, ist es vielleicht doch nicht ganz so wie alle es machen."
— Birgit Schultz
Erwähnte Links & Ressourcen
- Open Design (Open-Source-Tool für KI-gestütztes Webdesign)
- Claude von Anthropic
- Google Stitch
- WordPress
- Generate One
- All-Inkl. (Hosting-Provider)
- Jonas Tietgen
- Film „The Brutalist" mit Adrien Brody
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